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DE4243353A1 - Vortriebsrohrverbindung für den unterirdischen Schildvortrieb - Google Patents

Vortriebsrohrverbindung für den unterirdischen Schildvortrieb

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DE4243353A1
DE4243353A1 DE19924243353 DE4243353A DE4243353A1 DE 4243353 A1 DE4243353 A1 DE 4243353A1 DE 19924243353 DE19924243353 DE 19924243353 DE 4243353 A DE4243353 A DE 4243353A DE 4243353 A1 DE4243353 A1 DE 4243353A1
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jacking pipe
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HALBERGERHUETTE GmbH
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    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
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    • E21B17/02Couplings; joints
    • E21B17/08Casing joints
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    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vortriebsrohrverbindung für den unterirdischen Schildvortrieb, mit der weite Vortriebs­ distanzen überwunden werden können.
Vortriebsrohrverbindungen für den unterirdischen Schild­ vortrieb sind bekannt.
So beschreibt die deutsche Patentschrift DE 36 18 334 C1 ein Vortriebsrohr, das aus einem aus Metall bestehenden inneren Rohrabschnitt und einem diesen umgebenden Ummantelungs­ abschnitt aus Beton oder geschäumten Kunststoff besteht, wo­ bei die Ummantelung mittels einer Schalung hergestellt wird, die auch als sogenannte verlorene Schalung, d. h. als zusätz­ liches Mantelrohr am Vortriebsrohr verbleiben kann.
Durch die Ummantelung erhält das Vortriebsrohr, dessen Innen­ rohr durch die zur Verbindung notwendige Steckmuffe einen auf seiner Gesamtlänge verschiedene Innen- und Außendurchmesser aufweist, der sich beim schildvortrieb des Rohrstranges be­ hindernd auswirken würde, eine nahezu zylindrische Form.
Die Ummantelung ist jedoch, wenn sie aus Beton besteht, rela­ tiv spröde oder, bei geschäumten Kunststoff, nicht druckfest, so daß sie zur Mitübertragung der auf das Vortriebsrohr aus­ geübten Vortriebskräfte ungeeignet ist. Deshalb sieht die Lö­ sung des vorgenannten Patentes vor, den Vortriebsdruck nur über den inneren Rohrabschnitt zu übertragen. Hierzu besitzt die Muffe des Vortriebsrohres eine innere Ringfläche, auf der die Stirnseite des ummantelungsfreien vorderen Abschnitts des nachfolgenden Rohres aufsetzt. Der ummantelungsfreie Ab­ schnitt ist etwas länger als die vorgesehene Einstecktiefe in der Muffe, so daß zwischen der Muffenkante und der Stirn­ fläche der Ummantelung ein Ringspalt verbleibt, der eine Kräftewirkung zwischen diesen Teilen verhindert.
Eine ähnliche Lösung wird in der deutschen Offenlegungs­ schrift DE-37 03 580 A1 beschrieben. Diese beinhaltet ebenfalls ein Vortriebsrohr mit Betonmantel, bei dem durch ein speziel­ les Widerlager in der Rohrmuffe die ausschließliche Kraft­ übertragung vom mantelfeien Einsteckende des folgenden Rohres auf dieses Widerlager gesichert wird, indem das mantelfreie Einsteckende wiederum länger ist als die vorgesehene Ein­ stecktiefe und der Betonmantel dadurch von allen in Schubrichtung wirkenden Kräften freigehalten wird.
Wie aus der Beschreibung des Standes der Technik in der deut­ schen Offenlegungsschrift DE-38 41 064 A1 hervorgeht, ist es auch möglich, die Belastung der Ummantelung dadurch zu ver­ meiden, daß am Ende der Ummantelung, d. h. am Beginn des um­ mantelungsfreien Einsteckendes des Rohres ein Ringflansch z. B. durch Aufschweißen befestigt wird, welcher auf die Stirn­ seite der Muffe des vorausgehenden Rohres aufsetzt und so die Kraftübertragung von Rohr zu Rohr sicherstellt, ohne die Um­ mantelung zu belasten.
Die Lösung der DE-38 41 064 A1 schlägt wiederum, ganz ähnlich den Lösungen der DE-36 18 334 C1 und DE-37 03 580 A1, eine Kraft­ übertragung über die Stirnfläche des ummantelungsfreien Ein­ steckendes des folgenden Rohres auf eine im Inneren der Muffe des vorangehenden Rohres durch einen Ansatz gebildete Ring­ fläche vor. Die Ummantelung wird wiederum von jeglicher Kraftübertragung bewußt freigehalten.
Die steuerungstechnische Weiterentwicklung der Vortriebs­ technik gestattet es heute, wesentlich größere Distanzen als bisher ohne Zwischenstationen zu überwinden. Im Grunde setzt nur die mangelnde Festigkeit der bisher verwendeten Vor­ triebsrohre einer sprunghaften Steigerung der Vortriebsweiten gewisse Grenzen, weil die Herstellung von Rohren mit der er­ forderlichen Festigkeit gegenüber den bisher verwendeten Roh­ ren einen ungleich höheren Aufwand erfordert, so daß die Wirtschaftlichkeit beim Vortrieb über heute theoretisch mög­ liche vortriebsdistanzen in Frage gestellt ist.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine einfache und kostengünstige Vortriebsrohrverbindung anzugeben, die es gestattet, hohe Vortriebsdrücke für die Überwindung großer Vortriebsdistanzen aufnehmen und übertragen zu können.
Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Pa­ tentanspruches 1 gelöst. In den Patentansprüchen 2 bis 7 sind weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung darge­ stellt. Die Lösung besteht im Prinzip in der Mitnutzung der Rohrummantelung, d. h. der Mantelfüllung und des Mantelrohres für die Übertragung des Vortriebsdruckes. Dies wird dadurch ermöglicht, daß zwischen der Stirnseite des Muffenteiles des vorangehenden Vortriebsrohres und der Stirnseite der Ummante­ lung am Beginn des ummantelungsfreien vorderen Abschnittes des Innenrohres des nachfolgenden Vortriebsrohres ein Druck­ ring angeordnet ist. Dadurch werden die Vortriebskräfte bis zu einem Druck, der den Druckring soweit zusammendrückt, daß die Stirnseite des Innenrohres des nachfolgenden Vortriebs­ rohres auf die Ringfläche des Muffenteiles des vorangehenden Vortriebsrohres aufsetzt, allein über die Ummantelung über­ tragen. Nach Aufsetzen des Innenrohres erfolgt die Übertra­ gung der Vortriebskräfte sowohl über das Innenrohr als auch über die Ummantelung.
Die Erfindung soll nachstehend anhand zweier Ausführungs­ beispiele in Verbindung mit den Fig. 1 bis 4 näher erläu­ tert werden. Hierin zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Seitenschnitt der erfindungs­ gemäßen Vortriebsrohrverbindung,
Fig. 2 einen schematischen Seitenschnitt einer weiteren Ausführungsform der Verbindung, bei der das Mantelrohr des vorangehenden Vortriebsrohres die Mantelfüllung des nachfolgenden Vortriebsrohres überkragt,
Fig. 3 einen schematischen Seitenschnitt einer weiteren Ausführungsform der Verbindung, wobei das Mantelrohr des nachfolgenden Vortriebsrohres verlängert ist und die Mantelfüllung des voran­ gehenden Vortriebsrohres überkragt, und
Fig. 4 die prinzipielle Darstellung eines Kraft-Weg-Dia­ grammes bei Anwendung der Erfindung beim Schildvortrieb.
Bei der erfindungsgemäßen Vortriebsrohrverbindung, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, werden Vortriebsrohre eingesetzt, die aus einem Innenrohr 1, einem Mantelrohr 4 und einer da­ zwischenliegenden Mantelfüllung 5 bestehen. Als Innenrohre 1 können z. B. übliche Gußrohre verwendet werden. Die Mantel­ füllung kann z. B. aus Beton bestehen. Als Mantelrohre sind dünne Metallrohre oder Kunststoffrohre geeignet. Das Innen­ rohr 1 hat an seinem vorderen Ende einen ummantelungsfreien Abschnitt 7. An seinem hinteren Ende ist das Innenrohr 1 als Muffenteil 9 mit einer Ringfläche 2 ausgebildet. Beim Rohr­ vortrieb wird der ummantelungsfreie Abschnitt 7 des nachfol­ genden Vortriebsrohres 11 in das Muffenteil 9 des vorangehen­ den Vortriebsrohres 10 gesteckt. Zwischen der Stirnseite des Muffenteiles 9 des vorangehenden Vortriebsrohres 10 und der Stirnseite der Ummantelung 12 am Beginn des ummantelungs­ freien vorderen Abschnittes 7 des Innenrohres 1 des nach­ folgenden Vortriebsrohres 11 wird ein Druckring 6 eingelegt, der folgende Größen aufweist: Seine Höhe H ist größer als die Entfernung E zwischen der Ringfläche 2 des Muffenteiles 9 des vorangehenden Vortriebsrohres 10 und der Stirnfläche 3 des ummantelungsfreien vorderen Abschnittes 7 des Innenrohres 1 des nachfolgenden Vortriebsrohres 11. Sein Innendurchmesser ist geringfügig größer als der Außendurchmesser des ummante­ lungsfreien Abschnittes 7 des Innenrohres 1 und sein Außen­ durchmesser entspricht etwa dem Außendurchmesser der Vor­ triebsrohre 10 und 11. Der Druckring besteht vorzugsweise aus Holz.
Die Abdichtung der Rohrverbindung erfolgt über ein zwischen der Innenfläche des Muffenteiles 9 des vorangehenden Vor­ triebsrohres 10 und der Außenfläche des ummantelungsfreien Abschnittes 7 des Innenrohres 11 des nachfolgenden Vortriebs­ rohres 11 angeordnetes Dichtelement 13. Beim Schildvortrieb drückt die hydraulische Schubvorrichtung in Richtung der Rohrachse auf die Stirnfläche des Muffenteiles 9 des in die Muffe des vorangehenden Vortriebsrohres 10 eingesteckten Vor­ triebsrohres 11. Dabei wirkt die Schubkraft zunächst nur über das Mantelrohr 4 und die Mantelfüllung 5 auf den Druckring 6 und von diesem weiter auf die gesamte Stirnfläche des Muffen­ teiles 9 des vorangehenden Vortriebsrohres 10. Bei größeren Vortriebsdrücken, die bei dieser Art der Kraftübertragung zur Beschädigung der Ummantelung führen könnten, wird der Druck­ ring 6 so weit zusammengedrückt, daß die Stirnseite 3 des Innenrohres 1 des nachfolgenden Vortriebsrohres auf der Ring­ fläche 2 des Muffenteiles 9 des vorangehenden Vortriebsrohres 10 aufsetzt. Dadurch wird bei größeren Vortriebsdrücken auch das Innenrohr zur Kraftübertragung mitbenutzt.
Durch die Erfindung ist es möglich, den gesamten Querschnitt des Vortriebsrohres, d. h. auch den der Ummantelung, zur Übertragung der Vortriebskraft zu nutzen, ohne daß die Gefahr der Beschädigung der Ummantelung durch die Vortriebskraft be­ steht. Auf diese Weise ist es möglich, wirtschaftlich her­ stellbare Vortriebsrohre, in einer Qualität, wie sie bisher eingesetzt wurden, wesentlich höher zu belasten und dadurch bedeutend größere Vortriebsdistanzen zu überwinden.
Die Fig. 2 zeigt eine spezielle Ausführungsform der erfin­ dungsgemäßen Vortriebsrohrverbindung. Die Wirkungsweise ist prinzipiell mit der in der Fig. 1 dargestellten Ausführungs­ form identisch. Durch Überkragen des Mantelrohres 4 des vor­ angehenden Vortriebsrohres 10 über den Druckring 6 und die Mantelfüllung 5 des nachfolgenden Vortriebsrohres 11 wird das Eindringen von Erdreich in die Rohrverbindung verhindert.
Um ein Überkragen des am Muffenteil verlängerten Mantelrohres 4 des vorangehenden Vortriebsrohres über die Mantelfüllung 5 des nachfolgenden Vortriebsrohres 11 zu ermöglichen, muß das Mantelrohr 4 des nachfolgenden Vortriebsrohres 11 am vorderen Ende entsprechend verkürzt werden. Ein Stabilisierungsring 8 sorgt an der Stelle, wo die Mantelfüllung 5 infolge des Zu­ rücksetzens des Mantelrohres 4 mit ihrer Außenkante frei­ liegt, für einen guten Kantenschutz.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Auch hier ist die Wirkungsweise beim Vortrieb gleich der, wie sie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 beschrieben wurde.
In diesem Falle ist das Mantelrohr 4 des nachfolgenden Vor­ triebsrohres 11 verlängert und überkragt den Druckring 6 und einen Teil des Innenrohres 1 und der Mantelfüllung 5 des Muffenteiles 9 des vorangehenden Vortriebsrohres 10. Hierzu ist eine Verkürzung des Mantelrohres 4 am Muffenteil des vor­ angehenden Vortriebsrohres 10 notwendig.
In dem in Fig. 4 dargestellten Kraft-Weg-Diagramm ist gut zu erkennen, welch erheblicher Kraftbetrag durch die Mitbenut­ zung der Ummantelung zur Vortriebskraftübertragung infolge der Erfindung zusätzlich genutzt werden kann, ohne hoch­ wertigere Rohre als bisher einsetzen zu müssen.

Claims (11)

1. Vortriebsrohrverbindung für den unterirdischen Schild­ vortrieb bei der die Vortriebsrohre aus einem Innenrohr (1), einem Mantelrohr (4) und einer Mantelfüllung (5) bestehen, wobei das Innenrohr (1) an seinem vorderen Ende einen ummantelungsfreien Abschnitt (7) aufweist und an seinem hinteren Ende als Muffenteil (9) mit einer Ringfläche (2) ausgebildet ist, und der ummante­ lungsfreie Abschnitt (7) des nachfolgenden Vortriebs­ rohres (11) in das Muffenteil (9) des vorangehenden Vortriebsrohres (10) eintaucht, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Stirnseite des Muffenteiles (9) des vorangehenden Vortriebsrohres (10) und der Stirnseite der Ummantelung (12) am Beginn des ummantelungsfreien vorderen Abschnittes (7) des Innenrohres (1) des nach­ folgenden Vortriebsrohres (11) ein Druckring (6) ange­ ordnet ist.
2. Vortriebsrohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (H) des Druckrings (6) größer ist als die Entfernung (E) zwischen der Ringfläche (2) des Muffenteiles (9) des vorangehenden Vortriebsrohres (1) und der Stirnfläche (3) des ummantelungsfreien vorderen Abschnittes (7) des Innenrohres (1) des nachfolgenden Vortriebsrohres (11).
3. Vortriebsrohrverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckring (6) einen Innen­ durchmesser, der geringfügig größer als der Außen­ durchmesser des ummantelungsfreien Abschnittes (7) des Innenrohres (1) ist, und einen Außendurchmesser, der etwa dem Außendurchmesser der Vortriebsrohre (10; 11) entspricht, besitzt.
4. Vortriebsrohrverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Muffenteil (9) des vorangehenden Vortriebsrohres (10) zwischen dessen Innenwandseite und der Außenseite des Innenrohres (1) des nachfolgenden Vortriebsrohres (11) ein Dichtelement (13) angeordnet ist.
5. Vortriebsrohrverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelrohr (4) am vorderen Ende des Vortriebsrohres kürzer als die Mantelfüllung (5) und am hinteren Ende länger als das Muffenteil (9) des Innenrohres (1) und die darüberliegende Mantelfüllung (5) ist, daß der Ring (6) einen Außendurchmesser besitzt, der geringfügig kleiner als der Innendurchmesser des Mantelrohres (4) ist und daß das Mantelrohr (4) des vorangehenden Vor­ triebsrohres den Druckring (6) und einen Teil der Man­ telfüllung des nachfolgenden Vortriebsrohres überkragt.
6. Vortriebsrohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelrohr des Vortriebsrohres an seinem hinteren Ende um die Muffenlänge kürzer ist als das Innenrohr (1) und die Mantelfüllung (5) und an seinem vorderen Ende so lang wie das Innenrohr ist, daß der Innendurchmesser des Druckringes (6) geringfügig größer als der Außen­ durchmesser des Innenrohres (1) und der Außendurchmes­ ser des Druckringes (6) geringfügig kleiner als der Innendurchmesser des Mantelrohres (4) ist und daß das Mantelrohr (4) des nachfolgenden Vortriebsrohres (11) die Mantelfüllung (5) des vorangehenden Vortriebsrohres (10) überkragt.
7. Vortriebsrohrverbindung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den freiliegenden äußeren Kanten der Mantelfüllung (5) ein Stabilisierungsring (8) ange­ ordnet ist.
8. Vortriebsrohrverbindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckring (6) aus Holm besteht.
9. Vortriebsrohrverbindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenrohr (1) ein Gußrohr ist und insbesondere aus duktilem Guß besteht.
10. Vortriebsrohrverbindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mantelfüllung (5) aus Beton, Schaumbeton oder einem ge­ schäumten Kunststoff besteht.
11. Vortriebsrohrverbindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelrohr 4 ein dünnes Metallrohr oder ein Kunst­ stoffrohr ist.
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