DE4242215C1 - Verfahren und Vorrichtung zur Messung von Fahrbahnzuständen unter berührungsloser Aufnahme von Substanzen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Messung von Fahrbahnzuständen unter berührungsloser Aufnahme von SubstanzenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet des Maschinenbaus und
der Mechanik und betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
Messung von Fahrbahnzuständen unter berührungsloser Aufnahme von
Substanzen, wie sie z. B. bei der Ermittlung der auf der Straße
befindlichen Salzmenge zur Anwendung kommen.
In der Technik sind verschiedene Verfahren und Vorrichtungen
bekannt, um Messungen an flüssigen, staubförmigen oder zerstäuben
Substanzen durchzuführen.
Generell läßt sich dies z. B. auf optischem oder elektrischem Wege
durchführen.
Für alle Meßmethoden sind Verfahren und Vorrichtungen bekannt.
Nach der DE 40 29 615 A1 ist eine Einrichtung zur Erfassung von
Fahrbahnzustandsdaten mittels Sensoren bekannt, bei der ein
Block, der die erforderlichen Sensoren enthält, so in die Fahr
bahn eingebettet ist, daß die obere Fläche des Blockes in der
gleichen Ebene wie die Oberfläche der Fahrbahn liegt. Dadurch ist
der Block atmosphärischen Niederschlägen ausgesetzt. Auf diese
Weise lassen sich der Bedeckungsgrad der Fahrbahn durch Feuchtig
keit oder Eis, der Wasserpegel oder die Eisdicke, die Temperatur
und/oder die Anwesenheit oder Konzentration von Salz messen.
Der Block ist so ausgebildet, daß er aus zwei konzentrischen
Hohlzylindern besteht, wobei der obere über den unteren gestülpt
ist und daß zwischen den Wänden der Hohlzylinder ein oder mehrere
O-Ringe zur Abdichtung vorgesehen sind.
In der DE 38 24 840 A1 wird ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
Bestimmung der Konzentration von einem in Wasser gelösten Taumit
tel beschrieben.
Danach wird das in Wasser gelöste Taumittel mit einer Vorrichtung
mit wenigstens einem auf einer Fahrbahn abrollenden Rad als
Lösung aufgenommen. Ein an der Lauffläche des Rades anliegendes
Meßrad einer Meßeinrichtung übernimmt mit seiner als Meßfläche
dienenden Mantelfläche die vorher durch Abweismittel zu einer
Feuchteschicht abgepreßte Lösung in einer Feuchteschicht. In
einem Abstand A angeordnete Elektroden der Meßeinrichtung sind
mit der Meßfläche in schleifendem Kontakt. Mit Hilfe einer durch
eine Recheneinheit an die Elektroden angelegten niederfrequenten
Wechselspannung wird die elektrische Leitfähigkeit der Feuchte
schicht zwischen den Elektroden bestimmt. Mit einem Temperatur
meßmittel wird die Temperatur der Feuchteschicht auf der Meßflä
che gemessen und der Recheneinheit als Wert zur Temperaturkompen
sation der aus dem Leitwert errechneten Taumittelkonzentration
zugeführt. Das Verfahren und die Vorrichtung sind zum Steuern
eines Salzstreugerätes geeignet.
Eine weitere Lösung ist nach der DE 38 29 008 A1 bekannt.
Danach wird bei einem Verfahren zur Messung des Tausalzgehalts
von auf Verkehrsflächen befindlichen Wasserschichten und mit
einer Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens eine hoch
frequente Strahlung, deren Frequenz zwischen 100 und 10 000 MHz
liegt, auf den mit der zu untersuchenden Wasserschicht bedeckten
Bereich der betreffenden Verkehrsfläche gerichtet, und es wird
die Intensität des von der zu untersuchenden Wasserschicht ref
lektierten Strahlungsanteils und/oder die Phasenverschiebung des
von der zu untersuchenden Wasserschicht reflektierten Strahlungs
anteils in bezug auf die Wasserschicht gerichtete einfallende
Strahlung gemessen. Die erhaltenen Meßwerte bilden je für sich
oder miteinander ein Maß für den Salzgehalt der Wasserschicht.
Die Vorrichtung weist eine erste Richtantenne, die von einem
Hochfrequenzgenerator gespeist ist und deren Strahlungsanteil die
Verkehrsfläche unter einem spitzen Winkel in bezug auf die Lot
rechte trifft, und eine zweite Richtantenne auf, die gleichfalls
unter einem spitzen Winkel in bezug auf die Lotrechte auf die
Verkehrsfläche trifft. Die zweite Richtantenne ist mit einem
Phasenmeßgerät verbunden. Beide Richtantennen sind oberhalb der
Verkehrsfläche, vorzugsweise seitlich angeordnet.
Auch in der DE 31 20 362 A1 wird ein Verfahren und eine Einrichtung
zur Mengenmessung löslicher Substanzen wie Auftausalzen auf einer
Fahrbahnoberfläche beschrieben.
Die Vorrichtung besteht aus einem Probenahmeband gemäß DE 30 19 341 A1,
dessen saugfähige Innenschicht mit der Abdeckfolie an den
Rändern der kalibrierten, dem Ansaugen der zu testenden Straßen
flüssigkeit dienenden Fenster verklebt ist und um dieses Fenster
herum mit Stärkekleister auf der Oberfläche fixierte z. B. Silber
chromatpunkte unterschiedlicher Konzentration enthält, die je
nach Konzentrationsverhältnis von einer Chloridlösung entfärbt
oder nicht entfärbt werden und damit die Eingabelung des Chlorid
gehaltes der angesaugten Lösung erlauben. Der Anwendung des
Probenahmebandes dient die Apparatur, die die Straßenoberfläche
mit Lösungsmittel in wegeabhängiger Menge in einer seitlich
begrenzten Spur versorgt und die resultierende Lösung mittels
einer Bürstenwalze von der Straßenoberfläche auf das
Probenahmeband, das von einer Vorratstrommel abrollt, überträgt.
Weiterhin ist nach der US 4 615 225 ein Verfahren bekannt, bei
dem ein flüssiges leitfähiges Material analysiert wird, indem
mittels eines elektrischen Funkens eine kleine Menge des flüssi
gen leitfähigen Materials verdampft wird und mit Hilfe eines
Trägergases über Leitungen zu einem Analysegerät gebracht wird.
Es ist ebenfalls ein Gerät nach dem DE-GM 19 95 735 bekannt, bei
dem sich die zu untersuchende Substanz in einem geschlossenen
Raum befindet, dort aufgewirbelt wird und über Rohrleitungen zu
der Stelle gebracht wird, wo die Untersuchung stattfindet.
Der Nachteil der bekannten Verfahren und Vorrichtungen besteht
darin, daß entweder ein direkter Kontakt mit der Oberfläche
erfolgt, auf der sich die Substanzen befinden, an denen Messungen
vorgenommen werden sollen, oder daß nur die Menge der in Wasser
gelösten Taumittel ermittelt werden kann, oder daß die Probenahme
in einem geschlossenen Raum stattfindet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine
Vorrichtung zur Messung von Fahrbahnzuständen anzugeben,
durch die ohne direkten Kontakt mit der
Oberfläche, auf der sich die zu messenden Substanzen befinden,
eine elektrische, optische oder radiometrische Messung an den
Substanzen erfolgen kann, wobei auch Messungen an anderen Lösungen
als an Taumittel-Wasser-Lösungen erfolgen können und wobei die
Probenahme nicht an einen geschlossenen Raum gebunden ist.
Die Aufgabe wird
durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1
und durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 3 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung und des
Verfahrens ist folgende:
Über mindestens zwei Düsen wird ein Gas oder ein Gas-Flüssig
keits-Gemisch auf die Oberfläche geblasen, auf der sich die zu
messenden Substanzen befinden. Dadurch werden diese Substanzen
aufgewirbelt und ein Teil davon lagert sich auf der Meßseite des
oder der Sensoren ab. Die Haftung an der Meßseite des Sensors
wird durch Adhäsion erreicht.
Durch diesen ersten Zyklusschritt wird eine größere Salzmenge auf
der Meßseite des oder der Sensoren abgelagert, als der oder die
Sensoren zur Messung benötigen. Um diesen nicht benötigten Teil
des fluiden Mediums zu entfernen und um auch immer ein gleichgro
ßes Meßvolumen zu gewährleisten, wird danach ein Gas über die
Meßseite des oder der Sensoren geblasen.
Nun erfolgt die elektrische, optische oder radiometrische Messung
an den auf der Meßseite des Sensors befindlichen Substanzen. Die
Art der Messung hängt von der Art der zu messenden Substanz ab
und von der Art des eingesetzten Sensors.
Danach wird ein Gasstrom über die Innenseite der Abschirmung
geblasen, um die Innenseite der Abschirmung zu reinigen.
Anschließend wird ein Gas-Flüssigkeitsgemisch über die Meßseite
des oder der Sensoren geblasen. Dadurch wird die Meßseite gespült
und von dem darauf befindlichen fluiden Medium befreit.
Als letzter Schritt wird ein Gasstrom über die Meßseite des oder
der Sensoren geblasen, um die Meßseite zu trocknen.
Dieser Zyklus kann beliebig oft unmittelbar hintereinander durch
geführt werden.
Besonders vorteilhaft ist der Einsatz des
Verfahrens und der Vorrichtung gegenüber einer
relativ zur Vorrichtung bewegten Oberfläche.
Nachfolgend wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel
mit Hilfe der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in schematischer
Darstellung eine Vorrichtung zur Konzentrationsmessung von Auf
tausalzen an einer Fahrbahnoberfläche.
Die Vorrichtung enthält einen Sensor 1 zur Messung der elektri
schen Leitfähigkeit von Salzlösungen. Dieser Sensor 1 ist von
einer 5 cm hohen Abschirmung 2 umgeben. Am unteren Ende in der
Abschirmung sind vier Düsen 3 gegenüberstehend angeordnet. Die
Düsen 3 sind in einem Winkel von 45° bezogen auf die Mittelach
se der Vorrichtung angeordnet. Oberhalb der vier Düsen 3 ist eine
weitere Düse 4 in einem Winkel von 120° bezogen auf die Mittel
achse der Vorrichtung und auf die Meßseite des Sensors 1 gerich
tet, angeordnet.
Ebenfalls oberhalb der vier Düsen 3 sind vier weitere Düsen 5 in
einem Winkel von 90° bezogen auf die Mittelachse der Vorrichtung
angeordnet.
Weiterhin oberhalb der vier Düsen 3 ist eine weitere Düse 6, in
einem Winkel von 135° bezogen auf die Mittelachse der Vorrich
tung und auf die Meßseite des Sensors 1 gerichtet, angeordnet.
Zu den Düsen 3 bis 6 führen getrennte Zuleitungen 7 zu einer
Lochscheibe 9. In den Zuleitungen 7 oberhalb der Lochscheibe 9
ist jeweils ein Behälter 8 für Wasser und Luft eingebaut. Die
drehbar gelagerte Lochscheibe 9 öffnet und schließt die Zulei
tungen 7 zu den Düsen 3 bis 6. In der Lochscheibe 9 sind Bohrun
gen und Ausfräsungen angebracht, die den Wasser- und Luftstrom zu
den Düsen 3 bis 6 steuern. Dies erfolgt folgendermaßen:
Als erster Zyklusschritt wird ein Wasser-Luft-Gemisch mit einem
Druck von 0,5 MPa innerhalb von 0,01 s auf die Fahrbahnoberflä
che geblasen. Das Wasser-Luft-Gemisch entsteht, indem durch
jeweils ein Loch in der Lochscheibe 9 gleichzeitig der Wasser- und
der Luftbehälter 8 über die Düsen 3 entleert werden.
Die Lochscheibe 9 dreht sich weiter und verschließt somit die
Zuleitung 7 zu den Düsen 3. In dieser Zeit lagert sich das aufge
wirbelte in Wasser gelöste Salz auf der Meßseite des Sensors 1
ab. Da sich mehr ablagert, als zur Messung benötigt wird, wird
nun die Zuleitung 7 für Luft durch ein Loch in der Lochscheibe 9
zu der Düse 4 geöffnet und die Luft mit einem Druck von 0,5 MPa
innerhalb von 0,01 s auf die Meßseite des Sensors 1 geblasen.
Dadurch wird das überschüssige fluide Medium von dem Sensor 1
entfernt. Die Lochscheibe 9 dreht sich weiter und verschließt
wieder die Zuleitung 7 zu der Düse 4.
Nun wird die elektrische Leitfähigkeit der Salzlösung gemessen.
Da die elektrische Leitfähigkeit über einen weiten Konzentrati
onsbereich nahezu proportional zur Salzkonzentration ist, sind
über eine Eichkurve sofort Aussagen über die Salzkonzentration
auf der Fahrbahn machbar.
Anschließend wird der Raum unterhalb des Sensors 1 und die Innen
seite der Abschirmung (2) von möglicherweise anhaftendem Schmutz
gesäubert, indem die Lochscheibe 9 mittels eines Loches die
Zuleitungen 7 für Luft zu den Düsen 5 freigibt und somit Luft auf
die Innenwände der Abschirmung 2 geblasen wird.
Danach wird die Meßseite des Sensors 1 gespült und gereinigt,
indem die Lochscheibe 9 mittels eines Loches die Zuleitungen 7
von den Behältern 8 für Wasser und Luft zu den Düsen 6 freigibt
und somit ein Wasser-Luft-Gemisch über die Meßseite des Sensors 1
mit einem Druck von 0,5 MPa innerhalb von 0,05 s geblasen wird.
Durch dieses Wasser-Luft-Gemisch wird die Meßseite des Sensors 1
gespült und gereinigt.
Für den nächsten Meßzyklus muß die Meßseite des Sensors 1 noch
getrocknet werden. Dies geschieht, indem die Lochscheibe 9 sich
weiterdreht und die Zuleitung 7 für Luft zu der Düse 6 freigibt.
Die Luft wird mit einem Druck von 0,05 MPa innerhalb von 0,05 s
auf die Meßseite des Sensors 1 geblasen.
Dieser Meßzyklus wird jeweils nach 2 s wiederholt.
Das Ergebnis der Messung der elektrischen Leitfähigkeit der
Salzlösung kann über eine Recheneinheit direkt zur Steuerung des
Streugerätes verwendet werden.
Claims (7)
1. Verfahren zur Messung von Fahrbahnzuständen unter berührungs
loser Aufnahme von Substanzen, wobei über Zuleitungen (7) für Gas
und Flüssigkeit zuerst ein Gas-Flüssigkeitsgemisch über minde
stens zwei paarweise gegenüberstehend angeordnete Düsen (3)
mindestens 0,001 s auf die Fahrbahnoberfläche geblasen wird, auf
der sich die zu messenden Substanzen befinden, daß danach ein Gas
über ein bis zwei weitere Düsen (4) auf die Meßseite eines oder
mehrerer Sensoren (1), die von einer Abschirmung (2) umgeben
sind, mindestens 0,001 s geblasen wird, daß anschließend eine
elektrische, optische oder radiometrische Messung an den Substan
zen, die sich an der Meßseite des oder der Sensoren (1) abgela
gert haben, mittels des oder der Sensoren (1) durchgeführt wird,
daß danach ein Gas über mindestens zwei weitere Düsen (5) minde
stens 0,001 s auf die Innenseite der Abschirmung (2) geblasen
wird, daß anschließend über ein bis zwei weitere Düsen (6) zuerst
ein Gas-Flüssigkeitsgemisch und anschließend ein Gas mindestens
0,001 s auf die Meßseite des oder der Sensoren (1) geblasen wird,
wobei turbulente, gerichtete und/oder impulsartige Gas- und/oder
Flüssigkeitsströme eingesetzt werden und wobei der gesamte Meßzy
klus ein oder mehrmals hintereinander ausgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Zuleitungen (7) über
Behälter (8) für Gas und Flüssigkeiten geführt werden, wobei in
den Behältern (8) jeweils die Menge an Gas und/oder Flüssigkeit
gespeichert wird, die für einen Verfahrensschritt in einem Zyklus
gebraucht wird.
3. Vorrichtung zur Messung von Fahrbahnzuständen unter berüh
rungsloser Aufnahme von Substanzen bestehend aus mindestens einem
Sensor (1), der von einer Abschirmung (2) umgeben ist, und einer
Vorrichtung zum Aufnehmen der Substanzen durch ein fluides Medi
um, welche eine Mittelachse aufweist, wobei neben dem oder den
Sensoren (1) mindestens zwei paarweise gegenüberstehend angeord
nete Düsen (3) vorhanden sind, wobei die Düsenöffnungen in einem
Winkel von 30 bis 60° zur Mittelachse der Vorrichtung, auf die
Fahrbahnoberfläche gerichtet, angeordnet sind, wobei weitere ein
bis zwei Düsen (4) in einem Winkel von 95 bis 135° zur Mittel
achse der Vorrichtung, auf die Meßseite des oder der Sensoren (1)
gerichtet, angeordnet sind, wobei mindestens zwei weitere Düsen
(5) in einem Winkel von 80 bis 120° zur Mittelachse der Vorrich
tung angeordnet sind, wobei weitere ein bis zwei Düsen (6) in
einem Winkel von 120 bis 150° zur Mittelachse der Vorrichtung,
auf die Meßseite des oder der Sensoren (1) gerichtet, angeordnet
sind, wobei der Gas- und/oder Flüssigkeitsdruck, mit dem das Gas
und/oder die Flüssigkeit aus den Düsen (3 bis 6) austreten,
zwischen 0,05 und 5 MPa beträgt und die Durchsatzmengen durch die
Düsen (3 bis 6) je Meßzyklus für die Flüssigkeit 1 bis 10 cm3 und
für das Gas 1 bis 20 l betragen, und wobei in oder an der Vor
richtung Zuleitungen (7) für das Gas und die Flüssigkeit an
geordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der die Höhe der Abschirmung
(2) mindestens der Breite eines Sensors (1) entspricht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der die Zuleitungen (7) über
Behälter (8) für Gas und Flüssigkeit geführt sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der der Gas- und/oder Flüs
sigkeitsdruck 0,5 MPa beträgt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der für die Steuerung der
Düsen im Meßzyklus eine Lochscheibe (9) vorhanden ist.
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|---|---|---|---|
| DE19924242215 DE4242215C1 (de) | 1992-12-15 | 1992-12-15 | Verfahren und Vorrichtung zur Messung von Fahrbahnzuständen unter berührungsloser Aufnahme von Substanzen |
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