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DE4240839A1 - 3/2-Wege-Sitzventil - Google Patents

3/2-Wege-Sitzventil

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Publication number
DE4240839A1
DE4240839A1 DE19924240839 DE4240839A DE4240839A1 DE 4240839 A1 DE4240839 A1 DE 4240839A1 DE 19924240839 DE19924240839 DE 19924240839 DE 4240839 A DE4240839 A DE 4240839A DE 4240839 A1 DE4240839 A1 DE 4240839A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
valve housing
piston
sections
housing part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19924240839
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Rott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bosch Rexroth AG
Original Assignee
Mannesmann Rexroth AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann Rexroth AG filed Critical Mannesmann Rexroth AG
Priority to DE19924240839 priority Critical patent/DE4240839A1/de
Publication of DE4240839A1 publication Critical patent/DE4240839A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung geht aus von einem 3/2-Wege-Sitzventil, das die Merkmale aus dem Oberbegriff des Anspruches 1 aufweist.
Bei bekannten 3/2-Wege-Sitzventilen mit einem zweiteiligen Ven­ tilgehäuse und den übrigen Merkmalen aus dem Oberbegriff des An­ spruches 1 ist in eine Aufnahme des einen Ventilgehäuseteils, in dem der Kolben in einer Bohrung geführt ist, als zweites Ventil­ gehäuseteil eine Buchse eingebaut, an der wenigstens ein Ventil­ sitz ausgebildet ist. Die Zweiteiligkeit des Ventilgehäuses ist notwendig, um den Kolben in das Ventilgehäuse einbringen zu kön­ nen. Die Buchse ist in das eine Ventilgehäuseteil eingeschrumpft oder eingeschraubt. Beim Einschrumpfen kann sich der Sitz an der Buchse verziehen. Beim Einschrauben ist nicht gewährleistet, daß die beiden Ventilgehäuseteile miteinander fluchten. Eine lecköl­ freie Abdichtung durch das geschlossene Ventil wird deshalb nur unvollkommen erreicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein 3/2-Wege-Sitzven­ til mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff des Anspruches 1 so weiterzuentwickeln, daß bei einer einfachen Montage eine ein­ wandfreie Zentrierung der Ventilgehäuseteile zueinander erhalten wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß für ein 3/2-Wege-Sitzventil mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff des Anspruches 1 dadurch gelöst, daß das erste Ventilgehäuseteil und das zweite Ventilge­ häuseteil axial hintereinander einen ersten, außen bzw. innen mit einem Gewinde versehenen Abschnitt und einen zweiten, außen bzw. innen zylindrischen Abschnitt aufweisen und daß die beiden Ventilgehäuseteile an den ersten Abschnitten miteinander ver­ schraubt und an den zweiten Abschnitten zueinander zentriert sind. Die Verschraubung der beiden ersten Ventilgehäuseteile miteinander ist ein relativ einfacher Vorgang und erlaubt zudem eine Justage der Ventilgehäuseteile zueinander in axialer Rich­ tung. Für die Zentrierung werden nicht die mit Gewinde verse­ henen Abschnitte benutzt. Vielmehr besitzt jedes Ventilgehäuse­ teil neben dem mit einem Gewinde versehenen Abschnitt einen zy­ lindrischen Abschnitt. Diese zylindrischen Abschnitte gelangen bei der Montage übereinander und zentrieren so die Ventilgehäu­ seteile zueinander. Dadurch wird auch dann eine gute Abdichtung an den Ventilsitzen erhalten, wenn der Kolben in dem einen Ven­ tilgehäuseteil geführt ist und wenn einer der beiden Ventilsitze oder beide Ventilsitze am anderen Ventilgehäuseteil ausgebildet sind.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen 3/2-Wege- Sitzventils kann man den Unteransprüchen entnehmen.
Um trotz einer kompakten und axial kurzen Bauweise des Ventilge­ häuses die zentrierenden und die mit Gewinde versehenen Ab­ schnitte der Ventilgehäuseteile axial so lang machen zu können, daß eine gute Zentrierung und sichere Befestigung aneinander ge­ währleistet ist, ist gemäß Anspruch 2 vorgesehen, daß das erste Ventilgehäuseteil vor einem Durchgang endet, der im Abstand zu einer Stirnseite des Ventilgehäuses und zwischen den beiden Ven­ tilsitzen in die Bohrung mündet, und daß das zweite Ventilgehäu­ seteil das erste Ventilgehäuseteil von dessen Ende her außen übergreift. Im Bereich des Durchgangs vom Ende des ersten Ven­ tilgehäuseteils zur Stirnseite des Ventilgehäuses wird dieses also vom zweiten Ventilgehäuseteil gebildet. Im Bereich der er­ sten und zweiten Abschnitte liegen die Ventilgehäuseteile radial übereinander. Dem kann axial ein weiterer Ventilgehäusebereich folgen, der allein vom ersten Ventilgehäuseteil gebildet ist.
Besonders bevorzugt wird eine Ausführung gemäß Anspruch 3, nach dem die zweiten Abschnitte der Ventilgehäuseteile von den Ven­ tilsitzen einen geringeren Abstand haben als die ersten Ab­ schnitte. Die beiden Ventilgehäuseteile sind also nahe an den Ventilsitzen zentriert, so daß sich eine Schrägstellung zueinan­ der anders als bei einem großen Abstand zwischen den zweiten Ab­ schnitten und den Ventilsitzen nur gering auf die Position eines Ventilsitzes am einen Ventilgehäuseteil relativ zum anderen Ven­ tilgehäuseteil auswirkt.
Ein geringer Abstand zwischen den Ventilsitzen und den zweiten Abschnitten ist bei einer Ausbildung gemäß Anspruch 4 gegeben. Bei 3/2-Wege-Sitzventilen münden in die Bohrung im Ventilgehäuse meist zwei Durchgänge für Druckmittel, die verschieden große Ab­ stände von der Stirnseite des Ventilgehäuses haben. Der Durch­ gang, dessen Abstand von der Stirnseite des Ventilgehäuses klei­ ner ist, ist üblicherweise der Ausgang des Sitzventils zu einem Verbraucher. Der andere Durchgang ist zur Verbindung mit einem Vorratsbehälter oder zur Verbindung mit der Druckseite einer Hy­ dropumpe vorgesehen. Nach Anspruch 4 reicht das erste Ventilge­ häuseteil bis in den Bereich zwischen den beiden Durchgängen und endet dort. Die zweiten Abschnitte der Ventilgehäuseteile befin­ den sich im Bereich zwischen den beiden Durchgängen. Gemäß An­ spruch 5 wird nun in Weiterbildung des 3/2-Wege-Sitzventils nach Anspruch 4 eine Ausführung bevorzugt, bei der sich die ersten Abschnitte, also die mit einem Gewinde versehenen Abschnitte der Ventilgehäuseteile, vom ersten Durchgang aus gesehen, jenseits des zweiten Durchgangs befinden. Somit steht der Bereich zwi­ schen den beiden Durchgängen für Druckmittel ganz für die zwei­ ten Abschnitte zur Verfügung, so daß diese eine große axiale Länge haben und die beiden Ventilgehäuseteile besonders gut zu­ einander zentrieren können. Die Länge der zweiten Abschnitte wird allenfalls dann etwas eingeschränkt, wenn gemäß Anspruch 6 im Bereich zwischen den beiden Durchgängen eine Dichtung zwi­ schen den beiden Ventilgehäuseteilen angeordnet ist. Eine solche Dichtung erscheint insbesondere dann von Vorteil, wenn die Ven­ tilsitze und die Dichtkanten so zueinander angeordnet sind, daß bei einer offenen Verbindung zwischen dem ersten Durchgang sowie einer stirnseitigen Öffnung im Ventilgehäuse, die z. B. mit dem Druckanschluß der Hydropumpe verbunden sein kann, die radialen Anlageflächen zwischen den beiden Ventilgehäuseteilen nicht durch Anlage einer Dichtkante am einen Ventilsitz zum ersten Durchgang hin abgesperrt sind. Die Dichtung verhindert dann einen Leckölfluß vom ersten Durchgang aus zwischen den beiden Ventilgehäuseteilen hindurch zum zweiten Durchgang, der zum Beispiel mit einem Tank verbunden ist. Auch bei einer Umkehrung von Pumpenan­ schluß und Tankanschluß verhindert die Dichtung einen Lecköl­ fluß.
Ist das Ventilgehäuse als Einsteckpatrone ausgebildet und dafür vorgesehen in eine Aufnahmebohrung eingesetzt zu werden, so ist bei der konstruktiven Ausführung darauf zu achten, daß für eine solche Aufnahmebohrung internationale Normen bestehen, die fest­ legen, wo der Pumpenanschluß, der Tankanschluß und der Verbrau­ cheranschluß in die Aufnahmebohrung münden. Der Pumpenanschluß kann sich am Boden der Aufnahmebohrung befinden. Dann sitzt in einem bestimmten Abstand von einer die Öffnung der Aufnahmeboh­ rung umgebenden Anschlagfläche der Tankanschluß und in einem noch größeren Abstand und näher am Boden der Verbraucheran­ schluß. Tankanschluß und Pumpenanschluß können jedoch auch ver­ tauscht sein. Zu berücksichtigen bei der Konstruktion ist fer­ ner, ob in der Ruhestellung des Sitzventils der Verbraucheran­ schluß mit dem Pumpenanschluß oder mit dem Tankanschluß verbun­ den sein soll. Die vier verschiedenen Fälle können mit zwei ver­ schiedenen Konstruktionen abgedeckt werden. Bei der einen Kon­ struktion ist vorteilhafterweise gemäß Anspruch 9 einander zuge­ kehrt der erste Ventilsitz am ersten Ventilgehäuseteil und der zweite Ventilsitz am zweiten Ventilgehäuseteil ausgebildet und die beiden Dichtkanten befinden sich einander abgekehrt zwischen den beiden Ventilsitzen. Bei der anderen Konstruktion sind vor­ teilhafterweise gemäß Anspruch 10 die beiden Ventilsitze einan­ der abgekehrt am selben Ventilgehäuseteil ausgebildet. Der Kol­ ben weist ein erstes Kolbenteil und ein zweites Kolbenteil auf, wobei einander zugekehrt die eine Dichtkante am ersten Kolben­ teil und die andere Dichtkante am zweiten Kolbenteil vorhanden ist. Vorteilhafterweise sind nun die beiden Kolbenteile genauso wie die beiden Ventilgehäuseteile aneinander befestigt und zu­ einander zentriert. Sie besitzen deshalb axial hintereinander einen ersten, mit einem Gewinde versehenen Abschnitt und einen zweiten, zylindrischen Abschnitt.
Vorteilhafte Weiterbildungen eines Sitzventils gemäß Anspruch 10 im Hinblick auf die Kolbenteile finden sich in den Unteransprü­ chen 11 bis 13, wobei jeweils Ähnlichkeiten mit entsprechenden Gestaltungen der beiden Ventilgehäuseteile bestehen und durch die einzelnen Merkmale auch ähnliche Probleme gelöst werden.
Die Verschraubung zwischen den Ventilgehäuseteilen und den Kol­ benteilen wird gemäß Anspruch 14 auf einfache weise durch eine Materialverstemmung gesichert.
Zwei Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen 3/2-Wege-Sitz­ ventils sind in den Zeichnungen dargestellt. Anhand dieser Zeichnungen wird die Erfindung nun näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 die erste Ausführung, bei der durch eine stirnseitige Öffnung von einer Hydropumpe gefördertes Druckmittel in das Ventilgehäuse gelangen kann und in der Ruhestellung des Sitzventils diese stirnseitige Öffnung mit einem nur gering von der Stirnseite beabstandeten radialen Durch­ gang, der einen Verbraucheranschluß darstellt, verbunden ist, und
Fig. 2 die zweite Ausführung, bei der die Anschlußbelegung die­ selbe wie bei der ersten Ausführung ist, bei der jedoch in der Ruhestellung der erste radiale Durchgang mit einem zweiten radialen Durchgang, der den Tankanschluß darstellt, verbunden ist.
Beide gezeigten 3/2-Wege-Sitzventile sind elektromagnetisch be­ tätigbar. Sie besitzen ein Ventilgehäuse 10, das als Einsteckpa­ trone ausgebildet ist und einen Flansch 11 mit einem Bund 12 be­ sitzt. Der Bund 12 begrenzt während der Montage des Ventilgehäu­ ses in einer Aufnahmebohrung eines Aufnahmegehäuses die Einführ­ bewegung und liegt nach der Montage an einer Außenfläche des Aufnahmegehäuses an. Am Flansch 12 ist das Gehäuse 13 eines nicht näher dargestellten Elektromagneten befestigt, von dem beim Anliegen einer Spannung ein in das Ventilgehäuse hineinra­ gender Stößel 14 noch weiter in das Ventilgehäuse 10 hineinge­ schoben wird. Das Ventilgehäuse 10 weist zwei wesentliche Ven­ tilgehäuseteile 15 und 16 auf. Das erste Ventilgehäuseteil 15 umfaßt den schon erwähnten Flansch 11 mit dem Bund 12. An den Bund 12 schließt dich jenseits einer Ringnut 17, in die ein Dichtring 18 eingelegt ist, ein Abschnitt 19 an, in dem das Ven­ tilgehäuseteil 15 mit einem Außengewinde versehen ist. Die Auf­ nahmebohrung für das Ventilgehäuse 10 besitzt ein entsprechendes Innengewinde, so daß das Ventilgehäuse 10 in die Aufnahmebohrung eingeschraubt und dadurch darin befestigt werden kann.
Nach dem Abschnitt 19 verringert sich der Durchmesser des Ven­ tilgehäuseteils 15 sprungartig. Jenseits einer flachen Ringnut 20 unmittelbar am Abschnitt 19 folgt ein Abschnitt 21, in dem das Ventilgehäuseteil 15 wiederum mit einem Außengewinde, das mit der Bezugszahl 22 gekennzeichnet ist, versehen ist. Bei dem Außengewinde 22 handelt es sich um ein Feingewinde. Dem Ab­ schnitt 22 folgt wiederum mit verkleinertem Durchmesser ein Ab­ schnitt 23 des Ventilgehäuseteils 15, der in einer Querebene mehrere Radialbohrungen 24 aufweist und an den sich schließlich ein Abschnitt 25 anschließt, der außen eine glatte zylindrische Fläche besitzt.
Das Ventilgehäuseteil 15 ist mit einer durchgehenden Stufenboh­ rung 30 versehen, die in einem Bereich 29 in den Abschnitten 25, 23 und 21 sowie etwas in den Abschnitt 19 hinein ihren klein­ sten, etwa gleichbleibenden Durchmesser hat.
Das Ventilgehäuseteil 16 besitzt die Form einer Buchse, an der man, in Achsrichtung fortschreitend, vier Abschnitte unterschei­ den kann. In einem ersten Abschnitt 31 ist das Ventilgehäuseteil 16 innen mit einem Feingewinde versehen. Mit dem Abschnitt 31 kann das Ventilgehäuseteil 16 auf den Abschnitt 21 des Ventilge­ häuseteils 15 aufgeschraubt werden. Die Feingewinde 22 und 32 ermöglichen dabei eine sehr genaue axiale Positionierung zwi­ schen den beiden Ventilgehäuseteilen. Auf den Abschnitt 31 folgt mit etwa gleichem Innendurchmesser ein Abschnitt 33, der in ei­ ner Querebene mit mehreren Radialbohrungen 34 versehen ist. Der Abschnitt 33 des Ventilgehäuseteils 16 liegt radial über dem Ab­ schnitt 23 des Ventilgehäuseteils 15. Ein Ringkanal 35 zwischen den beiden Abschnitten sorgt dafür, daß in jeder Drehlage zwi­ schen den beiden Ventilgehäuseteilen 15 und 16 Druckmittel vom Bereich 29 der Bohrung 30 nach außen oder von außen in den Be­ reich 29 der Bohrung 30 fließen kann. Die Radialbohrungen 24 und 34 sowie der Ringkanal 35 stellen also einen Durchgang 28 für Druckmittel dar, der in die Bohrung 30 mündet.
Auf den Abschnitt 33 mit den Radialbohrungen 34 folgt ein Ab­ schnitt 36, in dem das Ventilgehäuseteil 16 einen Innendurchmes­ ser hat, der dem Außendurchmesser des Ventilgehäuseteils 15 im Abschnitt 25 im Hinblick auf einen Gleitsitz entspricht. Durch die beiden Abschnitte 25 und 36 sind die beiden Ventilgehäuse­ teile 15 und 16 zueinander zentriert. Vor dem Abschnitt 25 des Ventilgehäuseteils 15 wird das Ventilgehäuse 10 allein durch einen weiteren Abschnitt 37 des Ventilgehäuseteils 16 gebildet, in dem der Bereich 29 der Bohrung 30 bis zur dem Magnetgehäuse 13 abgewandten Stirnseite 38 des Ventilgehäuses 10 fortgesetzt ist. In dem Abschnitt 37 befinden sich in einer Querebene meh­ rere Radialbohrungen 39, die einen ersten in die Bohrung 30 mün­ denden Durchgang für Druckmittel darstellen. Demnach endet also das erste Ventilgehäuseteil 15 vor dem Durchgang 39 zwischen diesem und dem Durchgang 28. Die die beiden Ventilgehäuseteile 15 und 16 zueinander zentrierenden, zylindrischen, zweiten Ab­ schnitte 25 und 36 befinden sich im Bereich zwischen den beiden Durchgängen. Die ersten, mit einem Gewinde versehenen Abschnitte 21 und 31 befinden sich, vom Durchgang 39 aus gesehen, jenseits des Durchgangs 28.
Einen weiteren Druckmittelanschluß des Ventilgehäuses 10 wird durch die Öffnung der Bohrung 30 an der Stirnseite 38 gebildet. Dieser Druckmittelanschluß ist, wenn das Ventilgehäuse 10 in die Aufnahmebohrung eingesetzt ist, durch einen Dichtring 40 vom Durchgang 39 getrennt. Die Durchgänge 39 und 28 sind durch einen Dichtring 41 voneinander getrennt. Der Dichtring 18 dichtet die Aufnahmebohrung nach außen hin ab.
Um die Schraubverbindung zwischen den beiden Ventilgehäuseteilen 15 und 16 sichern zu können, ist an der freien Stirnseite des Abschnitts 31 des Ventilgehäuseteils 16 axial vorspringend ein Bund 42 angeformt, der nach der richtigen axialen Positionierung des Ventilgehäuseteils 16 relativ zum Ventilgehäuseteil 15 zu­ mindest stellenweise nach innen verstemmt und in die Nut 20 ein­ gedrückt wird.
Innerhalb der Abschnitte 19 und 21 des Ventilgehäuseteils 15 ist in dem Bohrungsbereich 29 ein Kolben 50 verschiebbar geführt. Dieser Kolben ragt in Richtung auf das Magnetgehäuse 13 zu in zwei erweiterte Abschnitte der Bohrung 30 hinein, die stufenför­ mig ineinander übergehen. In dem engeren Abschnitt 52 umgibt ein Dichtring 51 den Kolben 50, so daß der Durchgang 28 gegen den auf den Abschnitt 52 folgenden Abschnitt 53 der Bohrung 30 abge­ dichtet ist. Der Dichtring 51 wird im Abschnitt 52 von einer Ringscheibe 54 gehalten, die auf der Stufe zwischen den beiden Bohrungsabschnitten 52 und 53 auf liegt und an der sich eine Ven­ tilfeder 55 abstützt, die als Schraubendruckfeder ausgebildet ist, den Kolben 50 umgibt und diesen über einen am Kolben 50 ge­ haltenen Federteller 56 in Richtung auf den Magnetstößel 14 zu belastet. Der Magnetstößel 14 ist in einer axialen Sackbohrung des Kolbens 50 aufgenommen.
Der Kolben 50 erstreckt sich von dem Abschnitt 21 des Ventilge­ häuseteils 15 aus in einem Hals 57, dessen Außendurchmesser kleiner ist als der Durchmesser des Bohrungsbereichs 29, in Richtung auf die Stirnseite 38 zu. Im Bereich des Abschnitts 37 des Ventilgehäuseteils 16 trägt der Kolbenhals 57 einen Kolben­ kopf 58, an dem zwei Dichtkanten in Form zweier balliger Flächen 59 und 60 ausgebildet sind.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 sind die beiden Dichtkanten 59 und 60 einander abgekehrt und befinden sich zwischen zwei einan­ der zugekehrten Ventilsitzen 61 und 62 in der Bohrung 30. Zwi­ schen der Stirnseite 38 und den Radialbohrungen 39 besitzt das Ventilgehäuseteil 16 einen Bohrungsabschnitt 63, dessen Durch­ messer dem Durchmesser des Abschnitts 29 entspricht. Der Ventil­ sitz 61 wird durch die den Radialbohrungen 39 benachbarte end­ ständige Kante dieses Bohrungsabschnitts 63 gebildet. Der Ven­ tilsitz 62 befindet sich an der freien Stirnseite des Abschnitts 25 des Ventilgehäuseteils 15. Die jeweiligen Kanten der Ventil­ gehäuseteile 15 und 16 sind in einem zusätzlichen Arbeitsgang angefast um kreisrunde und in einer Ebene liegende Ventilsitze am Durchmesser der Bohrungsabschnitte 29 und 63 zu erhalten. Der Winkel der Fase ist bezüglich der Neigung der Dichtkante 59 und 60 so gewählt, daß die Dichtkanten die Ventilsitze 61 und 62 si­ cher am Durchmesser der Bohrungsabschnitte 29 und 63 beaufschla­ gen.
Der Kolbenkopf 58 besitzt einen Durchmesser, der etwas größer als der Durchmesser der Bohrungsabschnitte 29 und 63 ist. Bei der Montage wird deshalb zunächst der Kolben 50 in das Ventilge­ häuseteil 15 eingeschoben, bevor das Ventilgehäuseteil 16 aufge­ schraubt wird. Für eine genaue Justierung des Hubs, den der Kol­ ben 50 beim Umschalten machen soll, wird das Ventilgehäuseteil 16 zunächst soweit aufgeschraubt, bis es am Kolbenkopf 58 und dieser am Ventilsitz 62 anschlägt. Dann wird das Ventilgehäuse­ teil 16 bis auf den vorgesehenen Ventilhub wieder zurückge­ schraubt. Anschließend wird die Verschraubung durch das Verstem­ men des Bunds 42 gesichert.
Das Ventil nach Fig. 1 ist zunächst für einen Einsatz vorgese­ hen, bei dem an der Stirnseite 38 Pumpendruck ansteht und der Durchgang 39 mit einem Verbraucher und dem Durchgang 28 mit ei­ nem Tank verbunden ist. In der Ruhestellung drückt die Ventilfe­ der 55 den Kolben 50 mit der Dichtkante 60 gegen den Ventilsitz 62. Somit sind der Bohrungsabschnitt 63 und der Durchgang 39 miteinander verbunden. Damit unter Druck stehendes Druckmittel nicht zwischen den beiden Ventilgehäuseteilen 15 und 16 zum Durchgang 28 gelangt, ist zwischen den beiden Teilen ein Dicht­ ring 64 angeordnet, der sich axial zwischen einer Innenschulter des Ventilgehäuseteils 16 und einer Außenschulter des Ventilge­ häuseteils 15 befindet. Wenn an einer zum Elektromagneten gehö­ renden Wicklung eine Spannung angelegt wird, so drückt der Ma­ gnet über den Stößel 14 den Kolben 50 gegen die Kraft der Ven­ tilfeder 55 mit der Dichtkante 59 gegen den Ventilsitz 61. Nun sind die Durchgänge 39 und 28 miteinander verbunden. Vertauscht man den Pumpenanschluß und den Tankanschluß, so sind auch die Ruhestellung und die Arbeitsstellung miteinander vertauscht.
Die Ausführung nach Fig. 2 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 im wesentlichen durch die Anordnung der Ventilsitze und die Ausbildung des Kolbenkopfes. Es wird dadurch erreicht, daß dann, wenn die Stirnseite 38 des Ventilgehäuses 10 mit Pum­ pendruck beaufschlagbar ist und der Durchgang 28 mit Tank ver­ bunden ist, in der Ruhestellung des Ventils der Durchgang 28 und in der Arbeitsstellung der Raum vor der Stirnseite 38 des Ven­ tilgehäuses 10 mit dem Durchgang 39 verbunden ist.
Dazu besitzt das Ventilgehäuseteil 16 an seinem Abschnitt 37 im axialen Abstand zu seiner Stirnseite 38 und im axialen Abstand zum Ventilgehäuseteil 15 innen einen Ringsteg 70, dessen Innen­ durchmesser dem Durchmesser des Abschnitts 29 der Bohrung 30 entspricht und dessen einander abgekehrten, endständigen Kanten als Ventilsitze 61 und 62 ausgebildet sind. Die Radialbohrungen 39 münden zwischen den beiden Ventilsitzen in die Bohrung 30.
Der Kolbenkopf 58 besteht aus zwei Kopfhälften 71 und 72, die axial einen Abstand voneinander haben und die durch eine Veren­ gung 73 miteinander verbunden sind, deren Außendurchmesser we­ sentlich kleiner als der Innendurchmesser des Ringsteges 70 ist. Die Kopfhälfte 71 befindet sich axial zwischen dem Ringsteg 70 und dem Ventilgehäuseteil 15. An ihr ist die ballige Dichtkante 59 ausgebildet. Die Kopfhälfte 71 ist einstückig mit der Veren­ gung 73, dem Hals 57 und dem Führungsteil des Kolbens 50 herge­ stellt.
Bei der Kopfhälfte 72 dagegen, die sich, von der Stirnseite 38 aus gesehen, vor dem Ringsteg 70 befindet, ist eine Hülse 74 auf einen Kern 75 aufgeschraubt, der einstückig mit den anderen Tei­ len des Kolbens 50 hergestellt ist. Die Hülse 74 ist an ihrer dem Ringsteg 70 zugewandten Stirnseite mit der balligen Dicht­ kante 60 versehen, die der Dichtkante 59 zugekehrt ist. Zur Ver­ schraubung miteinander sind die Buchse 74 und der Kern 75 an zwei weiter von der Dichtkante 60 entfernten Abschnitten jeweils mit einem Gewinde versehen. In der Nähe der Dichtkante 60 dage­ gen haben sie jeweils einen zylindrischen Abschnitt, mit dem sie zueinander zentriert sind. Der zylindrische Abschnitt des Kerns 75 ist durch eine Ringnut zweigeteilt, in die ein Dichtring 76 eingelegt ist. Wenn die Dichtkante 60 auf dem Ventilsitz 62 auf­ sitzt, soll dieser Dichtring 76 verhindern, daß Druckmittel vom Durchgang 39 vor die Stirnseite 38 des Ventilgehäuses 10 gelan­ gen kann.
Bei der Montage wird die Buchse 74 zunächst soweit auf den Kern 75 aufgeschraubt, daß beide Dichtkanten 59 und 60 an dem jewei­ ligen Ventilsitz anliegen. Dann wird die Buchse bis zum vorgege­ benen Ventilhub wieder zurückgeschraubt. Durch Verstemmen eines Bunds 77 der Buchse 74 über den Kern 75 wird die Verschraubung dann gesichert. Die Lage des Kolbens 50 relativ zum Ventilgehäu­ seteil 15 kann dadurch genau eingestellt werden, daß das Ventil­ gehäuseteil 16 mehr oder weniger weit auf das Ventilgehäuseteil 15 aufgeschraubt wird.
Um ein Kräfteausgleich am Kolben 50 zu gewährleisten, ist bei beiden Ausführungen von der dem Stößel 14 abgewandten Stirnseite in den Kolben 50 eine axiale Sackbohrung 78 eingebracht, die bis in den Bereich des Abschnitts 53 der Bohrung 30 reicht und dort durch eine Querbohrung 79 mit der Bohrung 30 verbunden ist. Im Bereich der magnetseitigen Stirnseite des Kolbens 50 herrscht also jeweils der gleiche Druck wie an der anderen Stirnseite. Da bei der Ausführung nach Fig. 1 der Durchmesser des Bohrungsab­ schnitts 63 und bei der Ausführung nach Fig. 2 der Innendurch­ messer des Ringsteges 70 mit dem Durchmesser des Bohrungsab­ schnitts 29 übereinstimmt, sind die wirksamen Flächen gleich groß, so daß ein Ausgleich zwischen den auf den Kolben 50 wir­ kenden statischen hydraulischen Kräften besteht.

Claims (15)

1. 3/2-Wege-Sitzventil mit einem zweiteiligen Ventilgehäuse (10), das insbesondere als Einsteckpatrone ausgebildet ist, mit einem in einer Bohrung (30) des Ventilgehäuses (10) verschiebbar geführten Kolben (50), der zwei Dichtkanten (59, 60) aufweist und mit zwei am Ventilgehäuse (10) ausgebildeten und in Achs­ richtung der Bohrung (30) voneinander beabstandeten Ventilsitzen (61, 62), von denen ein erster von einer ersten Dichtkante (59) und ein zweiter von einer zweiten Dichtkante (60) beaufschlagbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Ventilgehäuseteil (15) und das zweite Ventilgehäuseteil (16) axial hintereinander einen ersten, außen bzw. innen mit einem Gewinde (22, 32) verse­ henen Abschnitt (21, 31) und einen zweiten, außen bzw. innen zy­ lindrischen Abschnitt (25, 36) aufweisen und daß die beiden Ven­ tilgehäuseteile (15, 16) an den ersten Abschnitten (21, 31) mit­ einander verschraubt und an den zweiten Abschnitten (25, 36) zu­ einander zentriert sind.
2. 3/2-Wege-Sitzventil nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß im Abstand zu einer Stirnseite (38) des Ventilge­ häuses (10) und zwischen den beiden Ventilsitzen (61, 62) ein Durchgang (39) für Druckmittel in die Bohrung (30) mündet, daß das erste Ventilgehäuseteil (15) vor dem Durchgang (39) endet und so im Bereich des Durchgangs (39) und bis zur Stirnseite (38) das Ventilgehäuse (10) vom zweiten Ventilgehäuseteil (16) gebildet ist und daß das zweite Ventilgehäuseteil (16) das erste Ventilgehäuseteil (15) von dessen Ende her außen übergreift.
3. 3/2-Wege-Sitzventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die zweiten Abschnitte (25, 36) der Ventilge­ häuseteile (15, 16) von den Ventilsitzen (61, 62) einen geringe­ ren Abstand haben als die ersten Abschnitte (21, 31).
4. 3/2-Wege-Sitzventil nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Bohrung (30) ein zweiter Durchgang (28) für Druckmittel mündet, der einen größeren Abstand von der Stirnseite (38) des Ventilgehäuses (10) hat als der erste Durch­ gang (39), daß das erste Ventilgehäuseteil (15) im Bereich zwi­ schen den beiden Durchgängen (28, 39) endet und daß sich die zweiten Abschnitte (25, 36) der Ventilgehäuseteile (15, 16) im Bereich zwischen den beiden Durchgängen (28, 39) befinden.
5. 3/2-Wege-Sitzventil nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sich die ersten Abschnitte (21, 31) der Ventilge­ häuseteile (15, 16), vom ersten Durchgang (29) aus gesehen, jen­ seits des zweiten Durchgangs (28) befinden.
6. 3/2-Wege-Sitzventil nach Anspruch 4 oder 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß im Bereich zwischen den beiden Durchgängen (28, 39) eine Dichtung (64), vorzugsweise eine Radialdichtung zwischen den beiden Ventilgehäuseteilen (15, 16) angeordnet ist.
7. 3/2-Wege-Sitzventil nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sich die Dichtung (64) axial zwischen einer zu den Ventilsitzen (61, 62) gerichteten Außenschulter des ersten Ven­ tilgehäuseteils (15) und einer von den Ventilsitzen (61, 62) weggerichteten Innenschulter des zweiten Ventilgehäuseteils (16) befindet.
8. 3/2-Wege-Sitzventil nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse (10) Mittel (26) zur Befestigung in einer Aufnahmebohrung aufweist und daß sich diese Mittel (26) am ersten Ventilgehäuseteil (15) außerhalb des Bereichs befinden, in dem das zweite Ventilgehäuseteil (16) das erste Ventilgehäuseteil (15) übergreift.
9. 3/2-Wege-Sitzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß einander zugekehrt der erste Ventil­ sitz (62) am ersten Ventilgehäuseteil (15) und der zweite Ven­ tilsitz (61) am zweiten Ventilgehäuseteil (16) ausgebildet ist und daß sich die beiden Dichtkanten (59, 60) einander abgekehrt zwischen den beiden Ventilsitzen (61, 62) befinden.
10. 3/2-Wege-Sitzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß einander abgekehrt die beiden Ven­ tilsitze (61, 62) am selben Ventilgehäuseteil (16) ausgebildet sind, daß der Kolben (50) ein erstes Kolbenteil (71) und ein zweites Kolbenteil (74) aufweist, daß einander zugekehrt die eine Dichtkante (59) am ersten Kolbenteil (71, 73, 75) und die andere Dichtkante (60) am zweiten Kolbenteil (74) ausgebildet ist, daß das erste Kolbenteil (71, 73, 75) und das zweite Kol­ benteil (74) axial hintereinander einen ersten, außen bzw. innen mit einem Gewinde versehenen Abschnitt und einen zweiten, außen bzw. innen zylindrischen Abschnitt aufweisen und daß die beiden Kolbenteile (71, 73, 75; 74) an den ersten Abschnitten miteinan­ der verschraubt und an den zweiten Abschnitten zueinander zen­ triert sind.
11. 3/2-Wege-Sitzventil nach Anspruch 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das eine Kolbenteil (71, 73, 75) im Ventilgehäuse (10) geführt ist und daß sich die zweiten Abschnitte der Kolben­ teile (71, 73, 75; 74) näher an der Dichtkante (60) des anderen Kolbenteils (74) befinden als die ersten Abschnitte.
12. 3/2-Wege-Sitzventil nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Kolbenteil eine Hülse (74) ist, die das andere Kolbenteil (75) umgibt.
13. 3/2-Wege-Sitzventil nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Kolbenteilen (74, 75) eine Dichtung (76), vorzugsweise eine Radialdichtung sitzt.
14. 3/2-Wege-Sitzventil nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschraubung zwischen den er­ sten Abschnitten durch Materialverstemmung gesichert ist.
15. 3/2-Wege-Sitzventil nach Anspruch 14, dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein radial schmaler, endständiger Bund (42, 77) am äußeren Teil (16, 74) zumindest stellenweise nach innen gegen das andere Teil (15, 75) gedrückt ist.
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