DE4240680A1 - Verfahren zur Herstellung von strukturierten Mikrotripel-Reflexflächen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von strukturierten Mikrotripel-ReflexflächenInfo
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Description
Tripelreflektoren finden als Rückstrahler im
Straßenverkehr, an Kraftfahrzeugen und in der
Optoelektronik in vielen Ausführungsformen
Anwendung. Die US-Patentschrift 269760 und
1211027 beschreiben die Werkzeuge zur
Herstellung eines besonders leistungsfähigen
Tripelreflektors in Würfelform.
Es zeigte sich aber, daß dieser würfelförmige
Tripel bei seitlich einstrahlendem Licht drei
Vorzugsrichtungen besitzt, so daß die
Reflexion zum Beispiel im Straßenverkehr zu
den Seiten des Rückstrahlers je nach Position
um die Rotationsachse der Tripel ungleichmäßig
ist.
Man hat dies durch Aufteilen der Tripelflächen
zu beseitigen versucht, indem man die
Teilflächen mit Tripeln wechselnder Position
ausgerüstet hat. Dabei entstanden naturgemäß
große nichtreflektierende Flächen zwischen
den einzelnen Teilflächen. Es wurde also das
eigentlich leistungsfähige Tripelsystem durch
Aufteilung in Teilflächen in der Gesamtheit
seiner Reflexionsleistung erheblich
vermindert.
Bei weitwinkliger Betrachtung fielen dann zum
Beispiel die Hälfte der Tripelflächen aus.
Von dem Rückstrahler war zum Beispiel bei zwei
Tripelflächen, die durch eine Scheitellinie
miteinander verbunden sind, plötzlich nur noch
der halbe Reflektor sichtbar.
Bei der Bildung großer Rückstrahlerflächen
trat das gleiche auf, daß die herstellungs
bedingten, in der Größe also beschränkten
Teilflächen, große nichtreflektierende
Zwischenräume bildeten. Ein Grund, warum man
weitgehend bis heute auf großflächige Schilder
mit Rückstrahlerflächen aus dem eigentlich
leistungsfähigstem würfelförmigen Tripelsystem
verzichtet hat. Eine nahtlose Großfläche zu
bilden, war nicht möglich.
Die deutsche Patentschrift 2159950 schlug vor,
die Rückstrahler entsprechend dem Tripelmuster
komplementär miteinander zu verzahnen. In der
technischen Praxis zeigte sich aber, daß zwar
die Übergänge von einer Teilfläche zur anderen
kleiner waren, tatsächlich aber die Leistung
der Tripel an den Rändern geringer war als in
der Mitte der Teilflächen bedingt durch die
Fertigungstechnik einzelner Rückstrahler ohne
Rand. Zudem mußten die vielen randlosen
Rückstrahler insgesamt zwischen Glasplatten
eingeschlossen werden, um die Tripel vor
Verschmutzung und Feuchtigkeit zu schützen.
Ein unwirtschaftliches Verfahren, das durch
die Glasplatten gewaltige Gewichtsprobleme und
neue Größenbeschränkungen ergab.
Mit der deutschen Patentanmeldung P 4236799.9
wird erstmals ein Verfahren vorgestellt, wie
man den leistungsfähigen Tripel in Würfelform
so herstellen kann, daß auch sehr kleine
Tripel zu erzeugen sind. Das wird erwartungs
gemäß die Rückstrahler in ihrer Materialstärke
verringern helfen.
Aufgabe des erfindungsgemäßen Verfahrens ist
es, großflächige retroreflektierende
Rückstrahlflächen aus Mikrotripeln mit
höchster, noch nie dagewesener Rückstrahl
wirkung zu erzeugen, die für den Beobachter
zum Beispiel im Straßenverkehr als nahtlos und
gleichmäßig erscheinen. Zugleich wird mit
diesem Verfahren die Gestaltung von für den
Beobachter noch als gleichmäßig weitwinklig
erscheinenden Rückstrahlflächen vorgeschlagen.
Fig. 1 zeigt einen würfelförmigen Mikrotripel
(1) von oben gesehen. Die rechteckigen Flächen
(5), (6) und (7) stehen so zueinander, daß
einfallendes Licht umgelenkt und damit
retroreflektiert wird. Der Querschnitt des
Mikrotripels ist ein Sechseck. Die höchsten
Punkte des Mikrotripels sind die Punkte (8).
Der tiefste Punkt des Mikrotripels ist (9).
Fig. 2 zeigt den Mikrotripel (2), der
eigentlich nur einer Drehung des Mikrotripels
(1) um 60° um seine Rotationsachse (9) im
Uhrzeigersinn entspricht.
Fig. 3 zeigt den Mikrotripel (3), der einer
Drehung des Mikrotripels (1) um 30° um seine
Rotationsachse (9) im Uhrzeigersinn
entspricht.
Fig. 4 zeigt den Mikrotripel (4), der einer
Drehung des Mikrotripels (1) um 90° um seine
Rotationsachse (9) im Uhrzeigersinn
entspricht.
Da jeder Mikrotripel drei weitwinklige
Richtungen hat, in die auch die Kanten des
Mikrotripels nach außen zeigen, kann also
durch beliebige Kombination mehrerer
Mikrotripel (1), (2), (3) und/oder (4) die
Gesamtzahl aller Richtungen erhöht werden.
Werden zwei Mikrotripel kombiniert, ergibt
dies sechs Richtungen, werden alle vier
dargestellten Mikrotripelpositionen
kombiniert, ergeben sich zwölf Richtungen.
Durch weitere Einführung von Mikrotripeln in
anderen Drehpositionen, läßt sich die Zahl
der Gesamtmenge der weitwinklig erreichbaren
Richtungen beliebig vergrößern. Für die
Praxis zum Beispiel im Straßenverkehr sind
sechs Richtungen bereits ausreichend.
Will man zum Beispiel nur eine Weitwink
ligkeit in einem Kreisbogen von zum Beispiel
180° erreichen, positioniert man die Mikro
tripel entsprechend, so daß nur der
gewünschte Kreisbogen weitwinklig beleuchtet
wird.
Fig. 5 zeigt die Anordnung zweier Mikrotripel
in Gruppen zu einer geschlossenen Reflexfläche.
Die sich regelmäßig wiederholende Gruppe
(11) ist aus Mikrotripeln (1) der Drehposition
in Fig. 1 gebildet. Ebenso ist die sich
regelmäßig wiederholende Gruppe (12) von
Mikrotripeln der Drehposition (2) gebildet.
Die Teilflächen bildenden Gruppen sind
praktisch nahtlos aneinandergefügt (10). Die
Teilflächen sind also geschlossene Gruppen
gleicher Mikrotripel. Die gesamte dargestellte
Mikrotripel-Reflexfläche hat insgesamt sechs
weitwinklige Richtungen. Wird jetzt die Fläche
weitwinklig beleuchtet und dabei bewegt,
werden jeweils alle Teilflächen oder jeweils
nur die Hälfte aller Gruppen aufleuchten, je
nach Lichteinfall und Beobachtungswinkel.
Wenn jetzt also nur die Hälfte der Gruppen
leuchtet, ist die Reflexleistung um 50%
vermindert. (Früher wurde bei Rückstrahlern
mit Tripeln von 4 mm Durchmesser und
Gruppengrößen von zum Beispiel 20 mm bei
diesem Musterbeispiel ein hell/dunkel
Schachbrettmuster erkennbar, daß für
Schilderflächen störend und ungeeignet ist.)
Durch die erfindungsgemäße Verwendung von
Mikrotripeln, die im Durchmesser deutlich
kleiner als 0,8 mm betragen, und durch die
Beschränkung der Gruppengröße der Mikrotripel,
werden die gerade nicht-leuchtenden Gruppen zu
Punkten zwischen leuchtenden Punkten. Diesen
Unterschied zwischen den leuchtenden und nicht
leuchtenden Punkten kann das Auge des
Beobachters nicht mehr auflösen. Entsprechend
kann die Gruppengröße dem Verwendungszweck und
der Entfernung zum Beobachter gewählt werden.
Ein zweiter Effekt beruht darauf, daß
Mikrotripel in Würfelform wesentlich
lichtstärker sind als Mikroprismen in
Pyramidenform oder herkömmliche Rückstrahler
mit würfelförmigen Tripeldurchmessern von
gewöhnlich 2 mm bis 4 mm. Diese technische
Spitzenleistung von würfelförmigen Mikro
tripeln wird durch die besser erreichbare
Schliff- oder Schneidgenauigkeit erzielt
gegenüber herkömmlichen Tripelsystemen.
Diese höhere Lichtreflexleistung nutzt das
erfindungsgemäße Verfahren. Wenn also das Auge
des Beobachters den plötzlichen Ausfall in der
Weitwinklichkeit von einzelnen Gruppen nicht
beobachten kann, weil diese zu klein für das
Auge sind, so bleibt nur die Beobachtung
der Reduzierung der Lichtreflexleistung der
Reflexfläche in ihrer Gesamtheit. Hier aber
geht der Erfinder davon aus, daß die
Reduzierung der Reflexleistung um 50% kaum
noch vom menschlichen Auge zu beobachten ist.
Das menschliche Auge erkennt viel besser
Kontraste als absolute Lichtquantitäten.
Verliert also die Mikrotripel-Reflexfläche
durch plötzlichen Ausfall von 50% aller
Gruppen an reflektierter Lichtmenge, so bleibt
dies eine quantitative Größe der Lichtmenge.
Dem Auge fehlt der Vergleich gegenüber der
vollreflektierenden Gesamtfläche zur
Kontrastbeurteilung.
Noch mehr gemindert wird der Ausfall von
Reflexleistung, weil die Lichtmenge bei den
erfindungsgemäß vorgeschlagenen Mikrotripeln
besonders hoch ist. Eine Reduzierung um 50%
würde sich bei einfachen Mikropyramiden
wesentlich deutlicher und damit störender
beobachten lassen, da die Pyramidensysteme
wesentlich geringe Lichtreflexleistung
besitzen. Mit dem Sinken des Ausgangs
parameters "Lichtstärke" kann das Auge die
Licht-Quantitäten besser berechnen, indem es
den Kontrast gegenüber einer völlig dunklen
Fläche beurteilt. Beispiel: Die Zigarettenglut
sieht man meilenweit in der Nacht, bei
Dämmerung bedarf es aber bereits starker
Scheinwerfer, um gesehen zu werden.
Eine weitere Minderung der Beobachtbarkeit von
Helligkeitsunterschieden durch Ausfall von
Reflexteilflächen wird durch die Auswahl
weiterer Mikrotripelpositionen erreicht.
Fig. 6 zeigt den Ausschnitt einer Mikrotripel-
Reflexfläche, bei der jetzt vier Drehpositi
onen des würfelförmigen Mikrotripels verwendet
werden. Die Gruppe (11) besteht aus
Mikrotripeln (1) der Fig. 1. Die Gruppe (12)
aus Mikrotripeln (2) der Fig. 2. Die Gruppe
(13) aus Mikrotripeln (3) der Fig. 3. Die
Gruppe (14) aus Mikrotripeln (4) der Fig. 4.
Die Gruppen sind zum Teil ineinander verzahnt
an der Trennungslinie (10). Zum Teil sind
zwischen den Gruppen Freiräume (15). In diesem
Beispiel sind vier Drehpositionen von
Mikrotripeln (1), (2), (3) und (4) verwendet
worden. Somit hat die Gesamtfläche, wenn nach
allen Seiten die verschiedenen Gruppen sich
wiederholen, zwölf weitwinklige Richtungen. Der
Ausfall von reflektierender Fläche wird auf
25% gemindert, weil immer nur eine Gruppenart
je nach Beobachtungsrichtung ausfällt.
Geht man in diesem Beispiel davon aus, daß der
verwendete Durchmesser der Mikrotripel 0,1 mm
betrage, so hätte die dargestellte Gesamt
fläche der Fig. 6 nur ca. 3,84 mm2. Diese aus
sechs punktförmigen Gruppen strukturierte
Mikrotripel-Reflexfläche wäre auf einem
Verkehrschild über der den Fahrbahnen einer
Autobahn weder bei Tag noch bei Nacht in
der Veränderung der Reflexleistung zu
beobachten, außer man bewegt sich außerhalb
des Grenzwinkels, so daß keine Retroreflexion
möglich wäre.
Fig. 7 zeigt ein Beispiel mit vier Gruppen
(11), (12), (13) und (14) der bereits
beschriebenen Mikrotripel (1), (2), (3), (4),
wobei Gruppen von Mikrotripeln andere Gruppen
umfließen und/oder mehrere Gruppen eine Gruppe
einschließen. Durch solche Strukturierungen
können reflektierende Flächen, zum Beispiel
Folien auf Schildern, so beschaffen werden,
daß sie auch bei Tageslicht und sehr naher
Betrachtung in ihrer Gruppenstruktur vom
menschlichen Auge nicht aufgelöst werden
können.
Claims (18)
1. Verfahren zur Herstellung von
strukturierten Mikrotripel-Reflexflächen
dadurch gekennzeichnet,
daß die retroreflektierenden Mikrotripel
(1), (2), (3), (4) würfelähnlich sind
und einen Durchmesser von 0,002 mm
bis 0,8 mm haben und in Gruppen gleicher
Mikrotripel zusammengefaßt sind, wobei der
Durchmesser der Gruppen kleiner als 7 mm
ist und mindestens zwei Gruppen und/oder
mehr die Reflexfläche bilden.
2. Verfahren zur Herstellung von
strukturierten Mikrotripel-Reflexflächen
dadurch gekennzeichnet,
daß die retroreflektierenden Mikrotripel
(1), (2), (3), (4) aus drei zueinander
angeordneten viereckigen Flächen gleicher
und/oder ungleicher Größe bestehen, um
den einfallenden Lichtstrahl zu reflektieren.
3. Verfahren zur Herstellung von
strukturierten Mikrotripel-Reflexflächen
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tripel (1, 2, 3, 4) im Querschnitt
die Form eines gleichseitigen Sechsecks
besitzen.
4. Verfahren zur Herstellung von
strukturierten Mikrotripel-Reflexflächen
dadurch gekennzeichnet,
daß die retroreflektierenden Flächen eine
würfelähnliche Struktur zeigen, die auf
der Spitze stehenden oder geneigten
Würfeln ähnlich ist, wobei die als Würfel
erscheinenden Mikrotripel zu Gruppen
gleicher und/oder ungleicher Größe
angeordnet sind.
5. Verfahren zur Herstellung von
strukturierten Mikrotripel-Reflexflächen
nach Anspruch 1 bis 4
dadurch gekennzeichnet,
daß die retroreflektierenden Gruppen der
Mikrotripel zur Lichtquelle hin
ausgerichtet sind und/oder bis zu 30° vom
einfallenden Licht abweichend ausgerichtet
sind.
6. Verfahren zur Herstellung von
strukturierten Mikrotripel-Reflexflächen
nach Anspruch 1 bis 5
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gruppen der Mikrotripel zueinander
in unterschiedlichen Höhen angeordnet sein
können, indem zum Beispiel gewölbte
und/oder geneigte Oberflächen und/oder
Raumkörper gebildet werden.
7. Verfahren zur Herstellung von
strukturierten Mikrotripel-Reflexflächen
nach Anspruch 1 bis 5
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gruppen der Mikrotripel zueinander
verdreht angeordnet sein können, so
daß eine Gruppe oder mehrere Gruppen
zur benachbarten Gruppe um 5°, 7,5°, 15°,
30°, 45°, 60°, 90° oder 180° um ihre
Rotationsachse gedreht sind.
8. Verfahren zur Herstellung von
strukturierten Mikrotripel-Reflexflächen
nach Anspruch 1 bis 5
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gruppen der Mikrotripel in der
Weise (10) miteinander verzahnt sein
können, daß zwischen ihnen kein
Zwischenraum verbleibt, wie zum Beispiel in
(Fig. 5) oder (Fig. 6, Fläche 13 und 14).
9. Verfahren zur Herstellung von
strukturierten Mikrotripel-Reflexflächen
nach Anspruch 1 bis 5
dadurch gekennzeichnet,
daß einige oder alle Gruppen der Mikro
tripel in der Weise zueinander angeordnet
sein können, daß Freiräume (15) von einer
Breite bis zum dreifachen des Mikrotripel
durchmessers entstehen.
10. Verfahren zur Herstellung von
strukturierten Mikrotripel-Reflexflächen
nach Anspruch 1 bis 5
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gruppen der Mikrotripel in sich
wiederholenden oder nicht wiederholenden
Strukturen und/oder Abständen zueinander
angeordnet sind, zum Beispiel (Fig. 5),
(Fig. 6) und/oder (Fig. 7).
11. Verfahren zur Herstellung von
strukturierten Mikrotripel-Reflexflächen
nach Anspruch 1 bis 5
dadurch gekennzeichnet,
daß die retroreflektierenden Flächen
aufwickelbare Folien, Bogen, Blattware,
Etiketten und/oder Schnitt- oder
Stanzteile von den genannten sind.
12. Verfahren zur Herstellung von
strukturierten Mikrotripel-Reflexflächen
nach Anspruch 1 bis 5
dadurch gekennzeichnet,
daß die retroreflektierenden Flächen
Formkörper oder Platten sind, die im
Gießverfahren, im Spritzguß oder
Prägeverfahren hergestellt sind und/oder
Schnitt- oder Stanzteile von den genannten
Formkörpern und/oder Platten sind.
13. Verfahren zur Herstellung von
strukturierten Mikrotripel-Reflexflächen
nach Anspruch 1 bis 5
dadurch gekennzeichnet,
daß die mit den Gruppen der Mikrotripel
versehenen Produkte zur retroreflektiven
und/oder diffusen Lichtreflexion im
Straßen-, Schienen-, Luft- und Seeverkehr,
für Schilder, für Signale, für Kraftfahr
zeugrückstrahler und Fahrradrückstrahler,
für Warndreiecke, für Straßenleitpfosten,
für Straßenmarkierungsknöpfe, für Personen
rückstrahler an Kleidung oder Taschen, in
der Raumfahrt, in der Optoelektronik, in
der Meß- und Prüftechnik, Steuerungstechnik
und/oder für Dekorationen verwendet
werden.
14. Verfahren zur Herstellung von
strukturierten Mikrotripel-Reflexflächen
nach Anspruch 1 bis 5
dadurch gekennzeichnet,
daß die reflektierenden Flächen aus
durchsichtigem oder transparentem
Kunststoff oder Glas gefertigt sind.
15. Verfahren zur Herstellung von
strukturierten Mikrotripel-Reflexflächen
nach Anspruch 1 bis 5
dadurch gekennzeichnet,
daß die reflektierenden Flächen mit ihrer
profilierten Rückseite zu einer
Lichtquelle hin angeordnet werden können,
so daß dieses Licht die Folie von hinten
durchdringt, wenn die Lichtquelle
erlischt, aber die Fläche durch das von
vorne auftreffende Licht zum Teil oder
vollständig retroreflektierend sichtbar
bleibt.
16. Verfahren zur Herstellung von
strukturierten Mikrotripel-Reflexflächen
nach Anspruch 1 bis 5
dadurch gekennzeichnet,
daß die reflektierenden Flächen auf ihrer
profilierten Rückseite verspiegelt sein
können durch Aufdampfen von Metall, wie
Aluminium, Kupfer, Silber oder Gold
und/oder deren Verbindungen, oder durch
Lackierung mit reflektierenden Erden, wie
Titandioxid.
17. Verfahren zur Herstellung von
strukturierten Mikrotripel-Reflexflächen
nach Anspruch 1 bis 5
dadurch gekennzeichnet,
daß die reflektierenden Flächen auf ihrer
profilierten Rückseite mit einem Kasten
oder einer Abdeckfolie luft- und wasserdicht
abgedeckt werden können, zum Beispiel durch
Verschweißen oder Verkleben an den Rändern
der Flächen und/oder in gleichmäßigen
Teilflächen, so daß die Schweißnähte oder
Verbindungen ein Raster ergeben.
18. Verfahren zur Herstellung von
strukturierten Mikrotripel-Reflexflächen
nach Anspruch 1 bis 5 und 17
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schweiß- oder Klebenähte zwischen
der Rückseite der reflektierenden Flächen
und der Abdeckfolie den Trennlinien (10)
der Gruppen der Mikrotripel folgen.
Priority Applications (1)
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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