DE4240279A1 - Anschlußvorrichtung für Schlauch- und/oder Rohrleitungen - Google Patents
Anschlußvorrichtung für Schlauch- und/oder RohrleitungenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anschlußvorrichtung
für Schlauch- und/oder Rohrleitungen, bestehend aus einem
Aufnahmeteil und einem mit der Leitung verbundenen bzw.
verbindbaren Einsteckteil, wobei das Einsteckteil in eine
Steckaufnahme des Aufnahmeteils gegen dieses umfänglich
abgedichtet einsteckbar sowie über ein in der Steckaufnahme
sitzendes Halteelement gegen ein Herausziehen arretiert
ist.
Derartige Anschlußvorrichtungen sind in zahlreichen Veröf
fentlichungen beschrieben, so beispielsweise in der
EP-A-0 005 865. Dabei ist die jeweilige Leitung an einem
Anschlußstutzen eines gesonderten Steckerteils anschließ
bar, wobei das Steckerteil einen Steckerschaft aufweist,
der das in die Steckaufnahme des Aufnahmeteils einsteckbare
Einsteckteil bildet. Zur Arretierung des Steckers ist das
in der Steckaufnahme sitzende Halteelement als geschlitzter
und dadurch radial spreizbarer Haltering ausgebildet, der
nach einem vollständigen Einstecken des Steckerteils in
eine Ringnut des Steckerschaftes eingreift (radial nach
innen einschnappt). Aufgrund des erforderlichen gesonderten
Steckerteils sowie dessen konstruktive Ausgestaltung mit
der für den spreizbaren Haltering erforderlichen Ringnut
sind diese bekannten Anschlußvorrichtungen relativ auf
wendig und folglich teuer.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrun
de, eine Anschlußvorrichtung der gattungsgemäßen Art zu
schaffen, die konstruktiv einfacher und damit preiswerter
ist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Ein
steckteil einen in seiner Längsrichtung durchgehend im
wesentlichen zylindrischen Außenumfang aufweist, und daß
das Halteelement als derart verformbares Klemmelement aus
gebildet ist, daß das Einsteckteil einerseits ungehindert
in die Steckaufnahme einsteckbar ist und andererseits nach
dem Einstecken das Klemmelement mit mindestens einem Klemm
bereich selbsttätig form- oder kraftformschlüssig in den zy
lindrischen Außenumfang des Einsteckteils eingreift.
Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung ist es bevorzugt
möglich, die jeweilige Leitung unmittelbar, d. h. ohne ge
sondertes Einsteckteil, in die Steckaufnahme einzustecken,
wobei dann ein Endbereich der Leitung selbst das Einsteck
teil bildet. Da sich somit ein gesondertes Einsteckteil er
übrigt, ist diese Ausführungsform besonders wirtschaftlich.
Es liegt jedoch ebenfalls im Bereich der Erfindung, nach
wie vor ein gesondertes Einsteckteil vorzusehen, welches
aber durch die Erfindung wesentlich einfacher und preis
werter ist; denn sein Steckerschaft kann einen durchgehend
zylindrischen Außenumfang - ohne eine Nut für einen Halte
ring - aufweisen.
In beiden Fällen erfolgt die Arretierung dadurch, daß das
erfindungsgemäße Halteelement durch seine Verformung be
reichsweise form- oder zumindest kraftformschlüssig un
mittelbar in den Außenumfang des Einsteckteils eindringt
(einschneidet). Dabei wird durch eine spezielle Form des
Halteelementes erreicht, daß dieses Eindringen in den
Außenumfang des Einsteckteils noch verstärkt wird, wenn das
Einsteckteil mit einer der Einsteckrichtung entgegengesetz
ten Zugkraft beaufschlagt wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungsmerkmale der
Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten und werden
im folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten, be
vorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung näher erläu
tert. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungs
form einer erfindungsgemäßen Anschlußvorrichtung
in einem noch nicht arretierten, d. h. noch nicht
ganz eingesteckten Zustand des Einsteckteils,
Fig. 2 das "demontierte" Halteelement der Ausführung
nach Fig. 1 in einer der Fig. 1 entsprechenden
Schnittansicht,
Fig. 3 eine Draufsicht des Halteelementes in Pfeilrich
tung III gemäß Fig. 2,
Fig. 4 eine gegenüber den Fig. 1 bis 3 verkleinerte
Draufsicht auf ein ursprünglich ebenes Stanzteil,
aus dem durch Umbiegen das Halteelement der Fig.
1 bis 3 hervorgeht,
Fig. 5 einen Halbschnitt analog zu Fig. 1, jedoch im
ganz eingesteckten und arretierten Zustand des
Einsteckteils,
Fig. 6 einen Halb-Querschnitt durch die erfindungsgemäße
Anschlußvorrichtung längs der Linie VI-VI in Fig.
5,
Fig. 7 eine Ansicht analog zu Fig. 1 in einer eine
Lösbarkeit der Verbindung betreffenden Ausfüh
rungsvariante,
Fig. 8 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungs
form einer erfindungsgemäßen Anschlußvorrichtung,
wobei in der oberen Zeichnungshälfte der noch
nicht arretierte und in der unteren Hälfte der
voll eingesteckte und arretierte Zustand des
Einsteckteils dargestellt sind,
Fig. 9 das "demontierte" Halteelement der Ausführung
nach Fig. 8 in einer der Fig. 8 entsprechenden
Schnittansicht,
Fig. 10 eine Draufsicht des Halteelementes in Pfeilrich
tung X gemäß Fig. 9,
Fig. 11 einen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungs
form einer erfindungsgemäßen Anschlußvorrichtung,
wobei - analog zu Fig. 8 - in der oberen Zeich
nungshälfte der noch nicht arretierte und in der
unteren Hälfte der arretierte Zustand des Ein
steckteils dargestellt sind,
Fig. 12 eine gesonderte, der Fig. 11 im wesentlichen
entsprechende, aber hinsichtlich von Details
stark vereinfachte Darstellung des bei dieser
Ausführungsform vorgesehenen "demontierten"
Halteelementes und
Fig. 13 eine Draufsicht des Halteelementes in Pfeilrich
tung XIII gemäß Fig. 12 ebenfalls in entsprechend
vereinfachter Darstellung.
In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind gleiche
Teile stets mit den gleichen Bezugszeichen versehen, so daß
jede eventuell nur einmal vorkommende Beschreibung eines
Teils analog auch bezüglich der jeweils anderen Zeichnungs
figuren gilt, in denen dieses Teil mit dem entsprechenden
Bezugszeichen ebenfalls zu erkennen ist.
Bei jeder der im einzelnen dargestellten Ausführungsformen
besteht eine erfindungsgemäße Anschlußvorrichtung 1 aus ei
nem Aufnahmeteil 2 und einem Einsteckteil 4. In den darge
stellten, bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist
das Einsteckteil 4 unmittelbar von einem Endbereich 6 einer
Rohr- oder Schlauchleitung 8 gebildet, und somit einstückig
mit der Leitung 8 verbunden, es kann jedoch auch von einem
Steckerschaft eines separaten Steckerteils gebildet sein,
wobei dann die Leitung 8 z. B. durch Aufstecken auf einen
Anschlußdorn des Steckerteils mit diesem und damit auch mit
dem Einsteckteil 4 verbindbar ist. Diese Alternativausfüh
rung ist in der Zeichnung jedoch nicht dargestellt. Jeden
falls besitzt das Einsteckteil 4 einen in seiner Längs
richtung, d. h. in Richtung der Steckachse 10, durchgehend
"glatten", im wesentlichen zylindrischen Außenumfang 12.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn am vorderen Einsteckende
des Einsteckteils 4 eine Anfasung 14 insbesondere durch
eine spanlose Verformung (Stauchung) gebildet ist. Das
Aufnahmeteil 2 besteht vorzugsweise aus Kunststoff, und im
Falle einer Rohrleitung 8 besteht diese ebenfalls aus
Kunststoff.
Das Aufnahmeteil 2 weist eine Steckaufnahme 16 auf, die
derart an den Außenumfang 12 des Einsteckteils 4 angepaßt
ist, daß letzteres mit geringem Umfangsspiel in die Steck
aufnahme 16 in Pfeilrichtung 17 einsteckbar ist. Die Steck
aufnahme 16 geht innerhalb des Aufnahmeteils 2 in einen Ka
nal 16a für das jeweilige, durch die Leitung 8 strömende
Medium über.
Das eingesteckte Einsteckteil 4 ist gegen das Aufnahmeteil
2 zumindest über eine auf dem Außenumfang 12 des Einsteck
teils 4 zur Anlage kommende Umfangsdichtung 18 abgedichtet.
Ferner ist das in die Steckaufnahme 16 eingesteckte Ein
steckteil 4 gegen ein Herausziehen, d. h. gegen eine in
Pfeilrichtung 19 und damit in eine der Einsteckrichtung 17
entgegengesetzte Richtung wirkende Zugkraft, über ein
Halteelement 20 arretiert, wobei dieses Halteelement 20 in
einer im Bereich der Steckaufnahme 16 gebildeten, ringnut
artigen Aufnahmekammer 22 sitzt und dabei im wesentlichen
ringförmig ausgebildet ist. Zur Bildung der Aufnahmekammer
22 ist das Aufnahmeteil 2 vorzugsweise zweiteilig ausgebil
det und besteht aus einem Aufnahmekörper 24 und einem in
einen erweiterten Bereich der Steckaufnahme 16 einsetz
baren, im wesentlichen ringförmigen Einsatzteil 26, wobei
dann die Aufnahmekammer 22 zwischen dem Aufnahmekörper 24
und dem Einsatzteil 26 gebildet ist. Das ringförmige Ein
satzteil 26 umschließt bzw. bildet dabei einen Teil der
Steckaufnahme 16.
Erfindungsgemäß ist das Halteelement 20 nun als derart ver
formbares Klemmelement 30 ausgebildet, daß das Einsteckteil
4 einerseits ungehindert in die Steckaufnahme 16 einsteck
bar ist und andererseits nach dem Einstecken das Klemmele
ment 30 mit mindestens einem Klemmbereich 32 (siehe hierzu
insbesondere Fig. 5, 8 und 11 sowie auch die Fig. 2 und 3,
9 und 10 sowie 12 und 13) selbsttätig kraft- und/oder form
schlüssig auf dem zylindrischen Außenumfang 12 des Ein
steckteils 4 angreift. Für die konstruktive Ausgestaltung
des erfindungsgemäßen Klemmelementes 30 gibt es nun mehrere
Möglichkeiten, von denen einige im folgenden anhand der
einzelnen Zeichnungsfiguren beispielhaft näher erläutert
werden sollen.
In der in den Fig. 1 bis 6 veranschaulichten Ausführungs
form der Erfindung besteht das Klemmelement 30 aus zwei
insbesondere kreisförmigen Ringscheiben 34 und 36, die an
einer Stelle ihres Außenumfanges über einen schmalen Ver
bindungssteg 38 miteinander verbunden sind. Die beiden
Ringscheiben 34, 36 werden zusammen mit dem Verbindungssteg
38 einstückig zunächst in einer Ebene liegend aus Blech,
insbesondere Stahl- oder Messingblech, ausgestanzt. Das
hieraus resultierende Stanzteil ist in Fig. 4 veranschau
licht. Danach werden die Ringscheiben 34, 36 über den eine
Biegestelle bildenden Verbindungssteg 38 aufeinanderzu um
gebogen, und zwar derart, daß die beiden Scheiben 34, 36
winklig zueinander liegende Ebenen definieren, und zwar
schließen diese beiden Ebenen - im von der Anschlußvor
richtung 1 separierten, entspannten Zustand dieses Klemm
elementes 30 - einen Winkel α von etwa 30° ein (Fig. 2). In
dem innerhalb der Aufnahmekammer 22 des Aufnahmeteils 2 an
geordneten Zustand dieses Klemmelementes 30 liegt die eine
Ringscheibe 34 derart an einer Ringstufe 40 des Aufnahme
körpers 24 an, daß sie in einer senkrecht zur Steckachse 10
angeordneten Ebene liegt. Die andere Ringscheibe 36 kommt
an einer Anlagefläche 42 des Einsatzteils 26 zur Anlage,
wobei diese Anlagefläche 42 eine "schiefe Ebene" bildet,
die derart schräg zur Steckachse 10 verläuft, daß in diesem
Zustand die beiden Ringscheiben 34, 36 einen Winkel β von
etwa 10° einschließen (Fig. 1). Somit stehen die beiden
Ringscheiben 34, 36 in diesem Zustand unter einer elasti
schen Vorspannung derart, daß sie jeweils in Anlage an den
gegenüberliegenden Anlageflächen des Aufnahmeteils 2 ge
halten werden. Der Verbindungssteg 38 dient dabei zum Zent
rieren des Klemmelementes 30 in der Aufnahmekammer 22 des
Aufnahmeteils 2. Die beiden Ringscheiben 34, 36 besitzen
jeweils eine Durchgangsöffnung 44 mit einem im Vergleich zu
der Leitung 8 nur derart geringfügig größeren Durchmesser,
daß der dem Verbindungssteg 38 diametral gegenüberliegende
Bereich des Innenumfangs der Durchgangsöffnung 44 der
"schrägen" Ringscheibe 36 in der in Fig. 1 dargestellten
Anlagestellung an der Anlagefläche 42 bereits innerhalb des
von der Leitung 8 definierten Durchmesser- bzw. Außenquer
schnittsbereichs liegt und so als Klemm- und/oder Schneid
kante den Klemmbereich 32 bildet, während dieser Klemm
bereich in einer elastisch gegen die Vorspannung in Rich
tung der "senkrechten" Ringscheibe 34 verbogenen Stellung
der "schrägen" Ringscheibe 36 geringfügig außerhalb des von
der Leitung 8 definierten Querschnittes liegt. Auf diese
Weise kann die Leitung 8 ohne nennenswerten Widerstand in
die Steckaufnahme 26 eingesteckt werden, da sie dabei zu
nächst an der "schrägen" Ringscheibe 36 bereichsweise zur
Anlage kommt (siehe den in Fig. 1 dargestellten Zustand)
und diese daher in Richtung der anderen Scheibe 34 um den
Verbindungssteg 38 verbiegt, wobei der Winkel β entspre
chend reduziert wird, so daß die Durchgangsöffnungen 44 in
eine zumindest annähernd fluchtende Lage gebracht werden
("Einschubstellung" der Ringscheibe 36). Nach vollständigem
Einstecken des Einsteckteils 4 federt die Ringscheibe 36
zurück, bis sie mit dem Klemmbereich 32 des Innenumfanges
der Durchgangsöffnung 44 zur Auflage auf dem Außenumfang 12
des Einsteckteils 4 gelangt (siehe Fig. 5). Auf diese Weise
ist die Leitung 8 gegen ein Herausziehen arretiert, da der
Klemmbereich 32 umso mehr in den Außenumfang 12 eindringt
(einschneidet), je mehr an der Leitung 8 gezogen wird. Da
her ist die Leitung 8 normalerweise nicht mehr lösbar, so
daß sie gegen ungewolltes Lösen wirksam gesichert ist.
In einer vorteilhaften Weiterbildung dieser Ausführungsform
nach Fig. 1 bis 6 ist aber die Leitung 8 nachfolgend auf
Wunsch wieder lösbar. Hierzu besitzt das Aufnahmeteil 2 er
findungsgemäß einen Löseschieber 46, der einen von außen
zugänglichen, z. B. mit einem Finger betätigbaren Betäti
gungsabschnitt 46a aufweist und derart längsverschiebbar
(d. h. parallel zur Steckachse 10) geführt ist (siehe den
Doppelpfeil 47), daß er bei einer Verschiebung in Einsteck
richtung 17 der Leitung 8 mit einer Anlagefläche 48 eines
in die Steckaufnahme 16 eingreifenden Schieberabschnittes
46b zur Anlage an der "schrägen" Ringscheibe 36 kommt, und
zwar insbesondere in dem dem Verbindungssteg 38 diametral
gegenüberliegenden Bereich (Klemmbereich 32), so daß diese
Ringscheibe 36 bei weitergehender Verschiebung des Löse
schiebers 46 in ihre oben erläuterte "Einschubstellung" ge
bracht wird, in der folglich der Klemmbereich 32 die Lei
tung 8 freigibt, so daß diese Stellung folglich auch als
"Einschub- und Lösestellung" zu bezeichnen ist, weil dann
das Einsteckteil 4 auch aus der Steckaufnahme 16 herausge
zogen werden kann.
Bei dieser vorteilhaften Ausführung ist das Einsatzteil 26
vorzugsweise unlösbar mit dem Aufnahmekörper 24 verbunden,
und zwar insbesondere über eine umfänglich druckdichte Ver
schweißung 50 (siehe Fig. 1). Die mit dem Außenumfang 12
der Leitung 8 zusammenwirkende Umfangsdichtung 18 ist hier
bei zwischen einer Ringstufe 52 des Aufnahmekörpers 24 und
der "senkrechten" Ringscheibe 34 des Klemmelementes 30 ge
kammert angeordnet.
Im übrigen besitzt das Aufnahmeteil 2 vorteilhafterweise im
Bereich der Mündungsöffnung der Steckaufnahme 16 eine um
fängliche Lippendichtung 54, die mit einem Ringabschnitt
54a an dem Aufnahmekörper 24 gehaltert ist und eine radial
nach innen ragende, umfängliche Dichtlippe 54b aufweist,
die zur Auflage auf dem Außenumfang 12 der eingesteckten
Leitung 8 kommt. Hierdurch wird ein Eindringen von Schmutz
und sonstigen Fremdstoffen in die Steckaufnahme 16 wirksam
vermieden.
Die in Fig. 7 veranschaulichte Ausführungsform der Erfin
dung entspricht - was das Klemmelement 30 betrifft - im
wesentlichen den Fig. 1 bis 6. Unterschiedlich ist hier
zunächst die konstruktive Lösung zur Gewährleistung einer
Lösbarkeit der Leitung 8. Hierzu ist das Einsatzteil 26
derart beweglich mit dem Aufnahmekörper 24 verbunden, daß
das Einsatzteil 26 relativ zu dem Aufnahmekörper 24 um die
Steckachse 10 verdrehbar ist; siehe den Doppelpfeil 55 in
Fig. 7. Dabei sitzt das Klemmelement 30 gegen ein Verdrehen
gesichert in der Aufnahmekammer 22, wozu es im dargestell
ten Beispiel mit dem Bereich des Verbindungssteges 38 in
eine radiale Ausnehmung 56 der Aufnahmekammer 22 eingreift.
Folglich ist das Einsatzteil 26 auch gegenüber dem Klemm
element 30 verdrehbar, so daß über die Anlagefläche 48, die
beim Verdrehen praktisch einen Betätigungsnocken (Nocken
bahn) bildet, die "schräge" Ringscheibe 36 in ihre "Ein
schub- und Lösestellung" gebracht werden kann.
Für die gegeneinander verdrehbare Verbindung zwischen dem
Aufnahmekörper 24 und dem Einsatzteil 26 ist vorzugsweise
eine schnappbare Form- oder Kraftformschlußverbindung vor
gesehen, wozu es vorteilhaft ist, wenn das Einsatzteil 26
einen äußeren Ringsteg 58 aufweist, der auf seiner in die
Steckaufnahme 16 weisenden Vorderseite derart abgeschrägt
ist, daß er beim Einstecken des Einsatzteils 26 in die
Steckaufnahme 16 durch elastische Materialverformung bis in
den Bereich einer inneren Ringnut 60 des Aufnahmekörpers 24
gebracht werden kann und in diese Ringnut 60 dann rastend
und insbesondere formschlüssig oder zumindest kraftform
schlüssig eingreift (einschnappt). Anstelle des durch
gehenden Ringsteges 58 können selbstverständlich auch
einzelne, über den Umfang verteilt angeordnete Rastnocken
vorgesehen sein.
Die Umfangsdichtung 18 ist hier in einer inneren Ringnut 62
des Einsatzteils 26 angeordnet. Hierdurch wird somit auch
der Bereich der Steckaufnahme 16 gegen ein Eindringen von
Schmutz und dergleichen geschützt, so daß die oben erläu
terte Lippendichtung 54 hier entbehrlich ist. Allerdings
ist es hierbei erforderlich, daß zusätzlich auch das Ein
satzteil 26 gegen den Aufnahmekörper 24 umfänglich abge
dichtet ist, was hier beispielhaft mit einer - zusätzlich
zu dem Ringsteg 58 - in der Ringnut 60 angeordneten Dich
tung 64 erreicht wird.
Bei der in den Fig. 8 bis 10 veranschaulichten Ausführungs
form der Erfindung besteht das Klemmelement 30 aus einer
insbesondere kreisförmigen Ringscheibe 70, die zunächst als
ebenes Stanzteil insbesondere aus Stahl- oder Messingblech
gebildet ist. Die Ringscheibe 70 wird dann um eine als
Durchmesserlinie durch ihr Zentrum 72 (Fig. 10) verlaufende
Biegelinie 74 derart gebogen bzw. abgewinkelt, daß zwei
winklig zueinander angeordnete Scheibenhälften 70a, 70b
gebildet sind, die im demontierten, entspannten Zustand des
Klemmelementes 30 einen Winkel α von etwa 60° einschließen
(Fig. 9). Die Ringscheibe 70 besitzt eine Durchgangsöffnung
76 mit einem Durchmesser, der zunächst, d. h. vor dem Um
biegen bzw. Abwinkeln in einer etwa ebenen Lage der Hälften
70a, 70b, geringfügig größer als derjenige des Einsteck
teils 4 ist. Aufgrund der Abwinkelung wird aber der diame
trale Abstand der auf einer senkrecht zur Biegelinie 74
angeordneten Durchmesserlinie 78 liegenden Bereiche des
Innenumfangs der Durchgangsöffnung 76 kleiner als der ur
sprüngliche Innendurchmesser, so daß diese Bereiche folg
lich jeweils einen als Klemm- oder Schneidkante wirkenden
Klemmbereich 32 bilden.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt das Klemm
element 30 zudem an seinem Außenumfang zwei diametral
gegenüberliegende, etwa senkrecht aus der Ebene der jewei
ligen Scheibenhälfte 70a, 70b abgebogene Federansätze 80,
die vorzugsweise mit ihren Mittenlinien ebenfalls auf der
Durchmesserlinie 78 liegen (Fig. 10), wobei die Federan
sätze 80 in Richtung derjenigen Scheibenseite weisen, auf
der auch der Außenwinkel zwischen den Scheibenhälften 70a,
70b liegt (Fig. 9).
In dem innerhalb der Aufnahmekammer 22 angeordneten Zustand
dieses Klemmelementes 30 - siehe Fig. 8 - liegt die Ring
scheibe 70 an einer entsprechend der Winkelstellung der
Scheibenhälften geformten Anlagefläche 82 des Einsatzteils
26 an, wobei die Federansätze 80 in Ausnehmungen bzw.
Kammererweiterungen der Aufnahmekammer 22 angeordnet sind
und sich radial nach außen abstützen, so daß sie eine
Zentrierung des Klemmelementes 30 bezüglich der Steckachse
10 bewirken.
Aufgrund dieser Ausgestaltung ist die Leitung 8 auch in
dieser Ausführungsform frei in die Steckaufnahme 16 ein
steckbar, wobei durch ihre Anlage an dem Klemmelement 30
dieses derart elastisch verformt wird, daß die Klemmberei
che 32 bis auf den Außenumfang 12 der Leitung 8 nach außen
ausweichen und erst nachfolgend die Ringscheibe 70 so zu
rückfedert - was übrigens durch die Federansätze 80 unter
stützt wird -, daß die Klemmbereiche 32 nach innen in den
Außenumfang 12 des Einsteckteils 4 eingreifen.
In der in Fig. 8 dargestellten Ausführung ist die Ver
bindung unlösbar; denn das Einsatzteil 26 ist mit dem Auf
nahmekörper 24 wieder über die Verschweißung 50 unlösbar
verbunden. Eine Lösbarkeit kann jedoch z. B. dadurch er
reicht werden, daß das Einsatzteil 26 auf eine geeignete
Weise, z. B. über eine Schraubverbindung oder einen Bajo
nettverschluß, lösbar mit dem Aufnahmekörper 24 verbunden
ist, so daß dann nach Lösen des Einsatzteils 26 die Leitung
8 zusammen mit dem Klemmelement 30 entnehmbar ist. Ferner
kann auch - etwa analog zu der Ausführung nach Fig. 7 - das
Einsatzteil 26 verdrehbar mit dem Aufnahmekörper 24 ver
bunden sein, so daß dann die Anlagefläche 82 des Einsatz
teils 26 wieder eine Nockenfläche bildet, über die die
Ringscheibe 70 zum Lösen der Leitung 8 verformt werden
kann.
Die in den Fig. 11 bis 13 veranschaulichte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Anschlußvorrichtung 1 besitzt als
Klemmelement 30 einen sogenannten Stachelring 90, der min
destens einen, vorzugsweise jedoch mehrere auf den Ring
umfang verteilt angeordnete, radial nach innen ragende
Stacheln 92 aufweist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
besitzt der Stachelring 90 elf im wesentlichen gleichmäßig
über seinen Umfang verteilt angeordnete Stacheln 92, wobei
allerdings in den Fig. 12 und 13 der Einfachheit halber je
weils nur einer dieser Stacheln dargestellt ist. Diese
Stacheln 92 bilden mit ihren freien Enden jeweils einen zur
Arretierung des Einsteckteils 4 mit dessen Außenumfang 12
zusammenwirkenden Klemmbereich 32, wozu diese Enden der
Stacheln 92 auf einem Kreis liegen, dessen Durchmesser
geringfügig kleiner als derjenige des Außenumfanges 12 des
Einsteckteils 4 ist, wobei aber die Stacheln 92 derart
federelastisch verformbar sind, daß sie beim Einschieben
des Einsteckteils 4 durch dieses in eine Lage gebracht wer
den, in der die freien Enden der Stacheln 92 bis auf den
Außenumfang 12 des Einsteckteils 4 ausweichen, so daß
letzteres frei in die Steckaufnahme 16 einsteckbar ist. Die
Stacheln 92 federn anschließend derart zurück (siehe Fig.
11, untere Figurenhälfte), daß sie im wesentlichen punktu
ell in den Außenumfang 12 des Einsteckteils 4 eindringen.
Zweckmäßigerweise besteht nun der Stachelring 90 aus einem
Drahtring 94 (siehe insbesondere Fig. 12 und 13), der als
Träger für die Stacheln dient, und der zur Erleichterung
der Montage - wie im folgenden noch erläutert werden wird -
geschlitzt ausgebildet ist, d. h. an einer Stelle seines
Umfanges eine Unterbrechung 96 aufweist (Fig. 13). Jeder
Stachel 92 ist aus einem gebogenen Drahtstück 97 gebildet,
wobei das Drahtstück 97 derart mit einem Umschlingungs
winkel von etwa 270° um den Querschnitt des Drahtringes 94
herumgebogen ist, daß zwei von dem Drahtring 94 abstehende
Drahtschenkel gebildet sind, von dem der eine den Stachel
92 bildet, während der andere einen in die axiale Richtung
weisenden, d. h. etwa parallel zur Steckachse 10 angeord
neten Widerlagerschenkel 98 bildet.
Zur Lagerung bzw. Halterung des Stachelringes 90 besitzt
das Einsatzteil 26 in seinem innerhalb der Steckaufnahme 16
angeordneten Endbereich einen durch eine äußere Durchmes
serreduzierung gebildeten, sich axial erstreckenden Rings
teg 100, auf den der Stachelring 90 derart aufsetzbar ist,
daß einerseits die Widerlagerschenkel 98 auf dem Außen
umfang des Ringsteges 100 aufliegen und andererseits die
Stacheln 92 durch einzelne Ausnehmungen 102 des Ringsteges
100 radial nach innen in die Steckaufnahme 16 ragen. Das
Aufsetzen des Stachelringes 90 auf den Ringsteg 100 des
Einsatzteils 26 wird durch die oben bereits erwähnte
Schlitzung bzw. die Unterbrechung 96 des Drahtringes 94
erleichtert.
Die Anordnung des Stachelringes 90 auf dem Ringsteg 100
bewirkt vorteilhafterweise eine Zentrierung der Stacheln 92
bezüglich der Steckachse 10 und damit auch bezüglich des
Einsteckteils 4.
Wie des weiteren in Fig. 13 zu erkennen ist, besitzt der
Drahtring 94 in den jeweils zwischen den Drahtstücken 97
liegenden Bereichen Positionierelemente 104, die eine
Trennung und damit eine definierte Anordnung der Stacheln
92 auf dem Umfang des Stachelringes 90 bewirken; indem sie
ein Verrutschen der Drahtstücke 97 in Umfangsrichtung ver
hindern. Die Positionierelemente 104 sind vorzugsweise
jeweils durch eine Veränderung des ursprünglich kreisförmi
gen Drahtquerschnittes des Drahtringes 94 gebildet, was
vorzugsweise durch thermische Verformung, z. B. durch
Schweißpunkte, oder durch Prägungen bewirkt werden kann.
Gemäß der Darstellung in Fig. 11 ist auch diese Ausfüh
rungsform unlösbar; eine Lösbarkeit des Einsteckteils 4
kann jedoch auch hier wiederum durch eine Lösbarkeit des
Einsatzteils 26 erreicht werden, indem dieses beispiels
weise über eine Schraubverbindung oder einen Bajonettver
schluß mit dem Aufnahmekörper 24 verbunden ist. Nach Lösen
des Einsatzteils 26 kann dann das Einsteckteil 4 zusammen
mit dem Stachelring 90 entnommen werden.
Die Erfindung ist nicht auf die konkret dargestellten und
beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern
umfaßt auch alle im Sinne der Erfindung gleichwirkenden
Ausführungen. So können alle Einzelmerkmale der unter
schiedlichen Ausführungsformen in jeder beliebigen und ge
eigneten Weise gegeneinander ausgetauscht und miteinander
kombiniert werden.
Die Erfindung ist auch nicht auf die im Anspruch 1 defi
nierte Merkmalskombination beschränkt, sondern kann auch
durch jede beliebige andere Kombination von bestimmten
Merkmalen aller insgesamt offenbarten Einzelmerkmale de
finiert sein. Dies bedeutet, daß grundsätzlich praktisch
jedes Einzelmerkmal des Anspruchs 1 weggelassen bzw. durch
mindestens ein an anderer Stelle der Anmeldung offenbartes
Einzelmerkmal ersetzt werden kann. Insofern ist der An
spruch 1 lediglich als ein erster Formulierungsversuch für
eine Erfindung zu verstehen.
Claims (13)
1. Anschlußvorrichtung (1) für Schlauch- und/oder Rohr
leitungen (8), bestehend aus einem Aufnahmeteil (2)
und einem mit der Leitung (8) verbundenen bzw. ver
bindbaren Einsteckteil (4), wobei das Einsteckteil (4)
in eine Steckaufnahme (16) des Aufnahmeteiles (2)
gegen dieses umfänglich abgedichtet einsteckbar sowie
über ein in der Steckaufnahme (16) sitzendes Halte
element (20) gegen ein Herausziehen arretiert ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Einsteckteil (4) einen in Längsrichtung durchgehend im
wesentlichen zylindrischen Außenumfang (12) aufweist,
und daß das Halteelement (20) als derart verformbares
Klemmelement (30) ausgebildet ist, daß das Einsteck
teil (4) einerseits ungehindert in die Steckaufnahme
(16) einsteckbar ist und andererseits nach dem Ein
stecken das Klemmelement (30) mit mindestens einem
Klemmbereich (32) selbsttätig form- oder kraftform
schlüssig in den zylindrischen Außenumfang (12) des
Einsteckteiles (4) eingreift.
2. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Einsteckteil (4) von einem Endbereich (6) der Leitung (8)
gebildet ist.
3. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Einsteckteil (4) von einem Steckerschaft eines geson
derten, mit der Leitung (8) verbindbaren Steckerteiles
gebildet ist.
4. Anschlußvorrichtung nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Klemmelement (30) aus mindestens zwei Ringscheiben
(34, 36) besteht, die jeweils eine im Durchmesser
geringfügig größer als der Steckabschnitt (4) ausge
bildete Durchgangsöffnung (44) aufweisen, und die
derart in winklig zueinander angeordneten Ebenen
liegen und im Bereich ihres Außenumfanges derart
federelastisch miteinander verbunden sind sowie min
destens eine (36) der Ringscheiben relativ zu der
anderen Ringscheibe (34) derart beweglich ist, daß
einerseits beim Einstecken des Einsteckteiles (4)
durch dessen bereichsweise Anlage an der einen Ring
scheibe (36) die Durchgangsöffnungen (44) beider Ring
scheiben (34, 36) in eine ein weitergehendes Ein
stecken ermöglichende, zur Steckachse im wesentlichen
senkrechte Lage gebracht werden, und daß andererseits
nachfolgend durch Zurückfedern mindestens einer der
Ringscheiben (34, 36) durch deren zur Steckachse (10)
schräge Anordnung mindestens ein Öffnungskantenbereich
als Klemmbereich (32) auf den Außenumfang (12) des
Einsteckteiles (4) zum Arretieren einwirkt.
5. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Ringscheiben (34, 36) über einen Verbindungssteg (38)
miteinander verbunden sind, über den das Klemmelement
(30) in einer ringnutartigen Aufnahmekammer (22) des
Aufnahmeteiles (2) bezüglich der Steckachse (10)
zentriert sowie insbesondere auch gegen Verdrehen um
die Steckachse (10) gesichert sitzt.
6. Anschlußvorrichtung nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Klemmelement (30) aus einer Ringscheibe (70) besteht,
die ihrerseits aus zwei in zueinander winklig angeord
neten Ebenen liegenden Scheibenhälften (70a, 70b)
besteht, so daß eine im Durchmesser an sich geringfü
gig größer als das Einsteckteil (4) ausgebildete
Durchgangsöffnung (76) der Ringscheibe (70) mit zwei
diametral gegenüberliegenden Bereichen ihrer Öffnungs
kante jeweils einen Klemmbereich (32) bildet, wobei
die Ringscheibe (70) in einer ringnutartigen Auf
nahmekammer (22) des Aufnahmeteiles (2) derart
elastisch verformbar sitzt, daß beim Einstecken des
Einsteckteiles (4) durch dessen bereichsweise Anlage
an der Ringscheibe (70) diese so verformt wird, daß
die Klemmbereiche (32) ihrer Öffnungskante bis auf den
Außenumfang (12) des Einsteckteiles (4) radial nach
außen ausweichen und nach dem Einstecken die Ring
scheibe (70) so zurückfedert, daß die Klemmbereiche
(32) auf den Außenumfang (12) des Einsteckteiles (4)
zum Arretieren einwirken.
7. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Ringscheibe (70) an ihrem Außenumfang mindestens
einen, vorzugsweise mindestens zwei diametral gegen
überliegende und insbesondere auf einer Durchmesser
linie (78) mit den Klemmbereichen (32) angeordnete
Federansätze (80) aufweist, die aus der Scheibenebene
derart abgewinkelt sind und in Erweiterungen der Auf
nahmekammer (22) sich nach außen abstützend derart
sitzen, daß sie die Ringscheibe (70) bezüglich der
Steckachse (10) zentrieren.
8. Anschlußvorrichtung nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Klemmelement (30) aus einem Stachelring (90) besteht,
der mindestens einen, vorzugsweise aber mehrere um
fänglich verteilte Stacheln (92) aufweist, die radial
nach innen in die Steckaufnahme (16) ragen und deren
Enden jeweils einen Klemmbereich (32) bildend auf ei
nem Kreis liegen, dessen Durchmesser kleiner als
derjenige des Einsteckteiles (4) ist, wobei die
Stacheln (92) derart federelastisch beweglich bzw.
verformbar sind, daß sie beim Einstecken des Einsteck
teiles (4) durch dieses in eine Lage gebracht werden,
in der die freien Enden der Stacheln (92) bis auf den
Außenumfang (12) des Einsteckteiles (4) ausweichen und
nachfolgend so zurückfedern, daß die Enden als Klemm
bereiche (32) auf den Außenumfang (12) des Einsteck
teiles (4) zum Arretieren einwirken.
9. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Stachelring (90) einen insbesondere aus Draht beste
henden Trägerring (94) aufweist, wobei jeder Stachel
(92) aus einem durch Umbiegen bzw. Umschlingen an dem
Trägerring (94) befestigten Drahtstück (97) besteht.
10. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
jedes Drahtstück (97) derart mit einem Umschlingungs
winkel von etwa 27° um den Querschnitt des Träger
ringes (94) herumgebogen ist, daß seine Enden zwei von
dem Trägerring (94) abstehende Schenkel bilden, von
denen der eine den Stachel (92) und der andere einen
axial, parallel zur Steckachse (10) angeordneten
Widerlagerschenkel (98) bildet.
11. Anschlußvorrichtung nach einem oder mehreren der
Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Stachelring (90) innerhalb einer Aufnahmekammer (22)
des Aufnahmeteiles (2) sitzt und dabei einen axialen
Ringsteg (100) umschließt, wobei einerseits die
Widerlagerschenkel (98) sich auf dem Außenumfang des
Ringsteges (100) abstützen und andererseits die
Stacheln (92) durch radiale Ausnehmungen (102) des
Ringsteges (100) radial nach innen ragen.
12. Anschlußvorrichtung nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Klemmelement (30) unabhängig von dem Einsteckvorgang
des Einsteckteiles (4) von außen, insbesondere mittels
eines Längsschiebers (46) oder eines Drehteiles (26),
in eine Lösestellung bewegbar bzw. verformbar ist, in
der der/die Klemmbereich/e (32) den Außenumfang (12)
des Einsteckteiles (4) freigeben und dieses aus der
Steckaufnahme (16) herausziehbar ist.
13. Anschlußvorrichtung nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die
das Klemmelement (30) aufnehmende Aufnahmekammer (22)
des Aufnahmeteiles (2) derart zwischen zwei lösbar
miteinander verbundenen Teilen (24, 26) gebildet ist,
daß ein Lösen des Einsteckteiles (4) durch Trennen der
beiden Teile (24, 26) möglich ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924240279 DE4240279C2 (de) | 1992-12-01 | 1992-12-01 | Anschlußvorrichtung für Schlauch- und/oder Rohrleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924240279 DE4240279C2 (de) | 1992-12-01 | 1992-12-01 | Anschlußvorrichtung für Schlauch- und/oder Rohrleitungen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4240279A1 true DE4240279A1 (de) | 1994-06-09 |
| DE4240279C2 DE4240279C2 (de) | 2003-04-17 |
Family
ID=6474036
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924240279 Expired - Fee Related DE4240279C2 (de) | 1992-12-01 | 1992-12-01 | Anschlußvorrichtung für Schlauch- und/oder Rohrleitungen |
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| Country | Link |
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Also Published As
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|---|---|
| DE4240279C2 (de) | 2003-04-17 |
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