DE4130519A1 - Kleingeblaese mit einem elektronisch kommutierten geblaesemotor - Google Patents
Kleingeblaese mit einem elektronisch kommutierten geblaesemotorInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Kleingebläse nach der Gattung des
Hauptanspruchs. Es ist schon ein solches Gebläse bekannt (DE-OS 38 23 447),
das im Zentrum eines Kunststofftragelements angeordnet ist,
welches mit einem rahmenartigen Außenring an dem Gebläsegehäuse
gehalten ist. Das Gebläse selbst hängt einseitig an einem Endzapfen
im Zentrum des Tragelements, so daß es während des Betriebs des
Gebläses zu Schwingungen kommt, die alleine durch diese "Fehllage"
hervorgerufen werden und wieder gedämpft werden müssen.
Das erfindungsgemäße Kleingebläse mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß durch die
Anordnung des plattenförmigen Stators in der Ebene des Rahmens die
Betriebslage des Gebläses in dessen vorschriftsmäßiger Stellung
stabilisiert ist, so daß die zusätzlichen Schwingungen vermieden
werden. Somit sind lediglich die durch das umlaufende Gebläserad
hervorgerufenen Schwingungen zu dämpfen.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vor
teilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Hauptanspruch
angegebenen Kleingebläses möglich.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 den Aufbau eines plattenförmigen Stators und eines gehäuse
fest anzuordnenden, ringförmigen Rahmens zur Geräuschentkopplung des
Gebläses, die zu einem Antriebsmotor eines Kleingebläses gehören, in
Ansicht,
Fig. 2 eine erste Ausführung einer vormontierten Anord
nung, die den Rahmen und das Kleingebläse umfaßt, in Ansicht,
Fig. 3 eine Anordnung gemäß Fig. 2, in einer anderen Ausführungsform und
Fig. 4 einen Längsschnitt durch die Anordnung gemäß Fig. 2, ent
lang der Linie IV-IV, in vergrößerter Darstellung.
Ein in Fig. 4 im Schnitt dargestelltes Kleingebläse 10 weist einen
elektrischen Gebläsemotor 12 auf, an dessen Rotor 14 Gebläseflügel
16 angeordnet sind. Der Rotor 14 des kollektorlosen Gleichstrom
motors bildet demnach gleichzeitig das Gebläserad des Gebläses.
Weiter hat der Gebläsemotor 12 einen plattenförmigen Stator 18, der
in Draufsicht in Fig. 2 deutlich erkennbar ist. Der Stator 16 trägt
einen Spulenkörper 20, auf dem sich eine Wicklung 22 befindet.
Weiter ist der Stator 18 mit einer Lagerbuchse 24 versehen, in wel
cher eine Rotor- oder Ankerwelle 26 drehbar gelagert ist. An seiner
der Wicklung 22 zugewandten Seite ist der Rotor 14 mit nicht näher
dargestellten Permanentmagneten ausgestattet. Weiter zeigen die
Fig. 2 und 4, daß der plattenförmige Stator 18 von einem Rahmen
28 umgeben ist, und daß sich zwischen der Innenseite des Rahmens 28
und der Außenseite des Stators 18 ein ringförmiger Abstand 31 befin
det. Eine Verbindung zwischen dem Rahmen 28 und dem Stator 18 bzw.
dem Gebläsemotor 12 wird durch die Anordnung von Federelementen 30
erreicht, die beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 als Schrauben
federn ausgebildet sind. Die Anzahl dieser Schraubenfedern und deren
Plazierung ergibt sich aus den gegebenen Umständen bzw. den gestell
ten Anforderungen. Ebenso richtet sich die Dimensionierung der
Schraubenfedern 30 nach den jeweiligen Gegebenheiten.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform entspricht ledig
lich der nicht sichtbare Gebläsemotor und das sichtbare Gebläserad
bzw. der Rotor 14 der Ausbildung gemäß Fig. 2. Da die Verbindung
zwischen dem Rahmen und der Statorplatte anders als bei der Ausfüh
rung gemäß Fig. 2 aufgebaut ist, sind die zur Verbindung gehörenden
Teile bei der Ausführung gemäß Fig. 3 mit einer um die Zahl 100
höheren Bezugszahl versehen worden, als die diesen Teilen entsprech
enden Teile bei der Ausführung gemäß Fig. 2. Somit hat die Anordnung
gemäß Fig. 3 einen Stator 118, der von einem ringförmigen Rahmen
128 umgeben ist. Zwischen dem Stator 118 und dem Rahmen 128 befindet
sich jedoch noch ein Zwischenrahmen 150, der durch zwei aneinander
gegenüberliegende Federstege 152 mit dem Rahmen 128 verbunden ist.
Weiter führen zwei Federstege von dem Zwischenrahmen 150 zum Stator
118. Es sind also beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 zwei Paare
von Federstegen 152 bzw. 154 vorhanden. Die den jeweiligen Steg
paaren 152 und 154 zugeordnete Erstreckungsachsen schneiden sich.
Die Verbindung zwischen dem äußeren Rahmen 128 und dem Stator 118
führt also zunächst über die Federstege 152 und dann über Teilab
schnitte des Zwischenrahmens 150 und von diesem aus über die Feder
stege 154 zum Stator 118.
Zum weiteren Verständnis der Erfindung soll im folgenden noch der
Grundaufbau sowohl der Rahmen 28 bzw. 128 als auch der von den bei
den Statoren 18 bzw. 118 anhand der Fig. 1 erläutert werden. Wie
aus dieser Figur deutlich wird, weist der Stator 18 bzw. 118 ein
Gerüst 200 auf, das aus einer Vielzahl von Gerüstteilen 202 aufge
baut ist. Die Gerüstteile 202 sind mit Abstand voneinander angeord
net. Sie bestehen aus einem elektrisch leitenden Material,
beispielsweise Stahl und sind kunststoffumspritzt, so daß die Sta
torplatte gemäß Fig. 1 entsprechend strichpunktierten Linien 204
dimensioniert ist, durch welche auch die Ummantelung der Gerüstteile
202 dargestellt ist. Der Rahmen 208 selbst weist ebenfalls eine
Vielzahl von Armierungsteilen 206 auf, die ebenfalls mit Abstand
voneinander angeordnet sind. Die aus einem elektrisch leitenden
Material hergestellten Armierungsteile 206 sind ebenfalls kunst
stoffumhüllt, so daß sich ein Rahmen ergibt, der in Fig. 1 strich
punktiert dargestellt und mit der auch die Umhüllung bezeichnenden
Bezugszahl 208 bezeichnet worden ist. Die Armierungsteile 206 weisen
bei 210 zugängliche Kontaktierungsstellen auf, an welchen Spannung
angelegt oder abgenommen werden kann. Zum Überleiten der Spannung
vom Rahmen 208 auf den Stator 204 dienen bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 2 die Schraubenfedern 30, die ebenfalls aus einem elek
trisch leitenden Material hergestellt sind und somit den Rahmen bzw.
dessen Armierungsteile 206 mit den Gerüstteilen 202 des Stators 200
leitend verbinden. Es ist klar, daß im Bereich der Angriffspunkte
der Schraubenfedern 30 die Gerüstteile 202 bzw. die Armierungsteile
206 freigelegt sein müssen, so daß eine ordnungsgemäße Kontaktierung
erfolgen kann. Bei der Ausführung gemäß Fig. 2 übernehmen also die
Schraubenfedern 30 sowohl eine elastische Aufhängung des Stators 18
innerhalb des Rahmens 28, als auch eine Kontaktierung der Gerüst
teile 202 der Statorplatte 200. Da an den einzelnen Gerüst- bzw.
Armierungsteilen 202 bzw. 206 unterschiedliches Potential anliegt,
kann durch entsprechende Kontaktierung der Wicklung 22 sowie durch
die Anordnung weiterer elektronischer Bauelemente an dem Stator 18
der elektronisch kommutierte Gleichstrom-Kleinmotor 12 betrieben
werden. Weiter ist es möglich, an den Armierungsteilen 206 bei
spielsweise einen Sensor zum Messen der hier interessierenden Werte
der Luft im Fahrgastraum eines Kraftfahrzeuges auszuschließen.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 sind sowohl der äußere Rahmen
128 als auch der Stator 118 mit einem elastischen Kunststoff um
spritzt worden. Es ist klar, daß infolge des schon beschriebenen
grundsätzlichen Aufbaus eine einstückige Umspritzung der Armierungs
teile 206 und der Gerüstteile 202 erfolgen muß. Mit dieser Umspritz
ung müssen auch gleichzeitig der Zwischenrahmen 150 und die
Federstege 152, 154 gespritzt werden.
Der elastische Kunststoff gewährleistet in Verbindung mit den Feder
stegen 152, 154 eine vorzügliche Geräuschentkopplung des auf den
plattenförmigen Stator 118 montierten Gebläses. Dabei ist die
Anzahl, die Anordnung und die Ausgestaltung der Stege sowie die Aus
gestaltung des Zwischenrahmens 150 auf die jeweiligen Gegebenheiten
abgestimmt. Zur Übertragung des elektrischen Potentials vom äußeren
Rahmen 128 auf den Stator 118 sind Leitungsmittel 156 angeordnet.
Diese Leitungsmittel 156 greifen bei diesem Ausführungsbeispiel an
den gleichen Punkten ein, wie dies bei dem Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 2 durch die Federmittel 30 geschieht.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, weist das Gebläse 10 ein dort mit
strichpunktierten Linien angedeutetes Gehäuse 250 auf, mit dem der
Rahmen 18 - genauso wie der Rahmen 128 beim anderen Ausführungsbei
spiel fest verbunden ist.
Beiden Ausführungsbeispielen ist gemeinsam, daß der Stator 18 bzw.
118 im wesentlichen plattenförmig ausgebildet ist, und daß dieser
Stator sich vorzugsweise in der Ebene des Rahmens 28 bzw. 128 befin
det. Dies ist aus der Schnittdarstellung gemäß Fig. 4 eindeutig
ersichtlich. Die plattenförmige Ausgestaltung des Stators wird
besonders dadurch ermöglicht, daß dieser ein Gerüst aus mehreren
elektrisch voneinander isolierten, aus einem ferromagnetischen Mate
rial bestehenden Leiterelementen aufweist, die an unterschiedliches
elektrisches Potential angelegt sind und daß weiter das Gerüst im
wesentlichen von einem Kunststoffmantel umgeben ist, welcher die
Statorplatte bildet.
Durch den erfindungsgemäßen Aufbau des Kleingebläses ergibt sich
eine schwingungsarme Konstruktion, die sehr geräuscharm arbeitet.
Hinsichtlich der Verwendung des beanspruchten Kleingebläses wird auf
die Offenbarungen aus den DE-OS 38 23 447 und DE-OS 31 33 868 Bezug
genommen, die somit zur Offenbarung der vorliegenden Schutzrechtsan
meldung werden.
Claims (7)
1. Kleingebläse mit einem elektronisch kommutierten Gebläsemotor,
dessen Stator geräuschentkoppelt an einem gehäusefesten, ringför
migen Rahmen angeordnet und mittels Federelementen elastisch aufge
hängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator (18 bzw. 118) im
wesentlichen plattenförmig ausgebildet ist und sich vorzugsweise in
der Ebene des Rahmens (28 bzw. 128) befindet.
2. Kleingebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Stator (18 bzw. 118) ein Gerüst aus mehreren elektrisch voneinander
isolierten, aus einem ferromagnetischen Material bestehenden Leiter
elementen (202) aufweist, die an unterschiedliches elektrisches
Potential angelegt sind und daß das Gerüst (200) im wesentlichen von
einem Kunststoffmantel (204) umgeben ist, welcher die Statorplatte
bildet.
3. Kleingebläse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rahmen (208) wenigstens zwei aus elektrisch leitendem Material
bestehende, elektrisch voneinander isolierte, streifenförmige Armie
rungsteile (206) aufweist, die von einer Kunststoffumhüllung umgeben
sind, daß die Kunststoffumhüllung den Rahmen (208) bildet, der den
Stator (203) umgibt und daß von den an unterschiedliches elektri
sches Potential angeschlossenen Armierungsteilen (206) elektrische
Leiter (30 bzw. 156) zu bestimmten Teilen (202) des Statorgerüsts
(200) führen.
4. Kleingebläse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Federelemente (30) aus elektrisch leitendem Material bestehen, die
einerseits mit den Armierungsteilen (206) des Rahmens (208) und
andererseits mit den Gerüstteilen (202) des Stators (204) leitend
verbunden sind.
5. Kleingebläse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Federelemente durch Schraubenfedern (30) gebildet sind.
6. Kleingebläse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl
der Mantel des Stators (18 bzw. 118) als auch die Umhüllung des Rah
mens (28 bzw. 128) aus einem elastischen Kunststoff bestehen und daß
der Mantel und die Umhüllung durch einstückig an diese angeformten
Stege (152, 154) elastisch miteinander verbunden sind.
7. Kleingebläse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem
zwischen Stator (118) und Rahmen (128) vorhandenen ringförmigen
Abstand (30) ein aus dem Kunststoff gefertigter Rahmen (150) ange
ordnet ist, der durch wenigstens zwei bezüglich des Stators (118)
einander gegenüberliegende Stege (152) mit dem Rahmen (128) verbunden
ist, daß der Stator (118) durch zumindest zwei einander gegenüber
liegende Stege (154) mit dem Zwischenrahmen (150) verbunden ist,
wobei die den Stegpaaren (152) bzw. (154) zugeordneten Erstreckungs
achsen einander schneiden und der Zwischenrahmen (150) durch die
Stege einstöckig mit dem Rahmen (128) und dem Stator (118) verbunden
ist.
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