DE4128962A1 - Elektronische hilfsschaltungen zur verarbeitung von elektrischer energie, die von wind-, solar-, und anderen generatoren erzeugt wird - Google Patents
Elektronische hilfsschaltungen zur verarbeitung von elektrischer energie, die von wind-, solar-, und anderen generatoren erzeugt wirdInfo
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Description
Fig. 1 Übersichtsschaltbild
über die Leistungselektronik, Zusammenschaltung von (Wind-)
Generator, Solarpaneel, Batterie und Verbraucher mit den
als "black boxes" angedeuteten Hilfsschaltungen: Überlade
schutz, Tiefentladeschutz und Drehzahlanzeige.
Fig. 2 Überladeschutz nach dem Stand der Technik.
Fig. 3 Überladeschutz-Elektronikteil der Erfindung mit
Spannungs- und Strombegrenzung in pulsweitenmodulierter
Ausführung.
Fig. 4 Diagramm: Temperaturabhängigkeit der Ladeschluß
spannung eines Bleiakkumulators.
Fig. 5 Prinzipschaltbild zur Einführung von Sensing-Lei
tungen.
Fig. 6 Vier Schaltungsmöglichkeiten zur Erzeugung einer
temperaturkompensierten Referenzspannung mit negativem Tem
peraturkoeffizienten.
Fig. 7 Ausführungsbeispiel einer Elektronik für eine tem
peraturkompensierte Spannungsbegrenzung mit besonderer
Stromversorgung.
Fig. 8 Tiefentladeschutz im Stand der Technik.
Fig. 9 Tiefentladeschutz, Erfindung mit Transistor und
elektronischer Sicherung.
Fig. 10 Tiefentladeschutz, Erfindung mit bistabilem Relais.
Fig. 11 Gesamtschaltbild eines Ausführungsbeispiels mit
Strom- und Spannungsbegrenzung, Tiefentladeschutz mit
bistabilem Relais, Gleichrichtung und Überspannungsschutz
im Hochstromteil, Meßwiderständen und Anzeigeinstrumenten.
Fig. 12 Erfindung einer Drehzahlanzeige, die die Generator
frequenz in eine drehzahlproportionale Spannung umformt.
Fig. 13 Regelschaltung für fremderregten (Wind-) Generator
unter Zuhilfenahme der Schaltung aus Fig. 12.
Im Übersichtsschaltbild sind nur schematisch die Haupt
stromkreise für die Erzeugung, Begrenzung, Ladung und Ver
brauch des Starkstromes eingezeichnet. Die Steuer-, Regel
und Anzeigeelektroniken für die Ladebegrenzung (Elektronik
1), den Tiefentladeschutz (Elektronik 2), die Drehzahlan
zeige (Elektronik 3) und die Gleichrichtung des Genera
torstroms sind als "black boxes" gezeichnet und werden im
Detail weiter hinten behandelt. Wie in Schaltungen nach dem
Stand der Technik sind T1 und D8 als Parallelreglerstell
glied bzw. als Rückfluß-Sperrdiode vorhanden. D8 könnte
aber in dieser Schaltung eventuell sogar entfallen, wenn
die Ladebegrenzung so sicher aufgebaut wird, daß T1 den
Akku nicht entleert. Das kommt daher, weil eine weitere
Rückfluß-Sperrdiode D7 in Serie zu den Solarzellen einspei
send auf den Knotenpunkt von Gleichrichter D1-D6,
C1, R1(T1), D8 verhindert, daß der Windgeneratorstrom
durch die Solarzellen fließen und diese zerstören kann.
Des weiteren sind erfindungsgemäß zusätzlich R1 und C1 in
der Schaltung enthalten. C1 dient als Sieb- und Ladekonden
sator wie in einem gewöhnlichem Gerätenetzteil. Er bewirkt,
daß sich der Mittelwert der Ausgangsgleichspannung von
Windgenerator mit Gleichrichtung erhöht und daß Impuls
ströme der Pulsweitenmodulation sich nicht als Wechselspan
nungen auf den Anschlußleitungen ausbreiten können und da
durch hochfrequente Störwellen aussenden sowie die Flügel
zum Mitschwingen bringen.
R1 liegt in Serie zum Transistor T1 und begrenzt den
Strom durch diesen, da ohne R1 sich C1 beim Einschalten von
T1 schlagartig über T1 entladen würde, wobei durch Über
schreitung des maximalen Drain- bzw. Kollektorstromes T1
zerstört würde. R1 verringert bei analoger Arbeitsweise von
T1 stark die Verlustleistung in T1. Bei pulsweitenmodulier
ter Arbeitsweise von T1 verringert R1 die Verlustleistung
im Generator. Da R1 selbst eine beträchtliche Menge an Ver
lustleistung abführen muß, wird er auch als (Ver-)
Heizwiderstand oder Verbratwiderstand bezeichnet. Man kann
tatsächlich R1 über ein langes Kabel an die Regelung an
schließen und in einem besonders wärmebedürftigen Raum, wie
z. B. dem Badezimmer, anbringen. Da R1 bei Pulsweitenmodula
tion außerdem zu schwingen beginnt und Schall abstrahlt,
wurde er auch schon als (Ver-)Quietschwiderstand bezeich
net.
Derzeit sind Schaltungen wie in Fig. 2 bekannt, die für den
Betrieb von Akkumulatoren mit Solarzellen gedacht sind. Da
bei fließt Strom durch den parallel zu den Solarzellen
(Solarzellen angeschlossen an Klemme 1(+) und Klemme 2(-))
liegenden Leistungstransistor T1 (der einen hohen Stromver
stärkungsfaktor haben muß, also z. B. ein
Darlingtontransistor oder ein Power-MOS-FET sein muß (je
nach Leistung müssen es auch mehrere sein)), wenn die Bat
terien ihre Ladeschlußspannung erreicht haben. Der
Transistor T1 erhält seinen Basisstrom von einem Operati
onsverstärker OP1, der die Batteriespannung mit einer Refe
renzspannung vergleicht, die mit R4 und D3 erzeugt wird. Zu
beachten ist, daß der invertierende Eingang mit dem
nichtinvertierenden Eingang vertauscht ist, da der
Transistor die Phase um 180° dreht. Die Diode D1, meist
eine Leistungs-Schottky-Diode, verhindert, daß sich der Ak
kumulator über die Solarzellen entladen kann, wenn diese
keinen Strom liefern.
Der Nachteil der Schaltung in Fig. 2 ist, daß die
Leistung, die T1 aushalten muß, sehr hoch ist. Sie ist bei
vollem Akkumulator ungefähr das Produkt aus der Akkuspan
nung und dem Strom, der von den Solarzellen geliefert wird,
also der vollen Leistung, die erzeugt wird. Das hat zur
Folge, daß riesige Kühlkörper für T1 notwendig werden.
Es gibt andere Schaltungen für Solarzellen nach dem
Stand der Technik, die für T1 einen Schalttransistor ver
wenden, der pulsweitenmoduliert angesteuert wird. Das hat
zwar den Vorteil, daß die Verlustleistung in T1 stark ver
mindert wird, aber den Nachteil, daß nun die Verlustlei
stung in den Solarzellen ansteigt, wodurch diese heißer
werden. Wenn man sich vorstellt, daß ein Windgenerator über
eine Gleichrichterbrücke an die Schaltung angeschlossen
wird, ist dieser Punkt noch wichtiger, weil ein Generator
noch empfindlicher auf Erwärmung reagiert. Man müßte ihn
größer bauen, damit er die Erwärmung aushält. Es müßte der
Drahtquerschnitt der Wicklung erhöht werden,
temperaturfestere Kleber verwendet werden, oder/und tempe
raturfestere Magnetwerkstoffe verwendet werden. Außerdem
wäre das Rechtecksignal vom Schalttransistor auf der ganzen
Länge der Leitung und würde hochfrequente Störstrahlung
aussenden. Die Flügel würden im Takte der Schaltfrequenz
unerwünschten Schall abstrahlen. Die Leistungstransistoren
T1 sind empfindlicher gegenüber Spannungs- und Stromspitzen
als in Schaltungen nach der Erfindung.
Gegenüber herkömmlichen Schaltungen bietet Fig. 3 erstens
eine Pulsweitenmodulation statt analoger Technik und zwei
tens eine Strombegrenzung plus Spannungsbegrenzung, also
laden mit IU-Kennlinie statt einer bloßen Spannungsbegren
zung.
Die Verquickung von Strom- und Spannungsbegrenzung wird
schaltungstechnisch durch eine analoge Oder-Schaltung mit
D3, D4 und R22 erreicht. Die Steuerspannungen werden den
beiden Anoden von D3 und D4 zugeführt, und das Ausgangssi
gnal an den Kathoden folgt der höheren Eingangsspannung ab
züglich der Durchlaßspannung der leitenden Diode. Höhere
Spannungen bedeuten höheren Leistungsabzug durch T1
(Fig. 1). Dieselbe Schaltung ist mit umgekehrter Polaritäts
bedeutung, umgepolten Dioden und Widerstand gegen plus
ebenfalls denkbar.
Auf die analoge Oder-Schaltung folgt ein als Schwell
wertschalter beschalteter Komparator, (OP3, R23, R24, R25)
der an seinem invertierenden Eingang eine Dreieckspannung
mit geringfügig überlagerter Rechteckspannung (durch R4)
zugeführt bekommt. Die Dreieckspannung wird durch einen
Schwellwertschalter mit großer Hysterese (OP4, R1, R2, R3)
erzeugt, dessen Ausgangssignal mit einem RC-Glied aus R5,
R4, C1 auf den invertierenden Eingang rückgekoppelt wird,
wodurch die Anordnung als Oszillator wirkt, der am Ausgang
PIN14 eine Rechteckspannung und an C1 eine Dreieckspannung
zur Verfügung stellt. Am Verbindungspunkt von R4 und R5
steht eine Mischform von Dreieckspannung plus geringfügig
überlagerter Rechteckspannung zur Verfügung. Die kleine
überlagerte Rechteckspannung verbessert das Umschaltverhal
ten von OP3 und T1 (Fig. 1), so daß Zustände vermieden wer
den sollen, in denen T1 nicht völlig aus- oder eingeschal
tet ist, wodurch sich die Verlustleistung in T1 erhöhen
würde. Es können auch andere astabile Multivibratoren oder
Oszillatoren verwendet werden, sofern sie eine Dreieckspan
nung ausreichender Amplitude (Spitze- Spitze etwa halbe Be
triebsspannung) zur Verfügung stellen.
Die Spannungsbegrenzung um OP1 vergleicht die am Span
nungsteiler R6, R7, R8 stehende Batteriespannung mit einer
Referenzspannung, die mit R11 und D2 erzeugt wird. OP1 ver
stärkt die Differenzspannung mit einer Verstärkung, die mit
der Gegenkopplung mit R10 und R9 einstellbar ist. Ein Ver
stärkungsfaktor von 100 dürfte ausreichend sein. Mit C2 und
C4 wird die Regelschleife frequenzkompensiert, damit sie
nicht zu schwingen beginnt. Außerdem glättet C2 die wellige
Batteriespannung. Die Strombegrenzung um OP2 verwandelt die
Größe des Stroms im Strommeßwiderstand R18 in eine propor
tionale Spannung an OP2-Ausgang PIN7, die der analogen
Oder-Schaltung als zweites Signal zugeführt wird. R18 ist
ein niederohmiger Shunt mit hoher Belastbarkeit, der in der
Stromleitung zur Batterie hängt. D1 in Fig. 3 entspricht D8
in Fig. 1. Mit einer Brückenschaltung aus Widerständen zwi
schen Shunt in der Plusleitung und der Minusleitung wird
der Spannungsabfall an Shunt R18 in den Gleichtaktspan
nungsbereich des Operationsverstärkers OP2 gebracht und
kann verstärkt werden. R19 und R20 sind ein Teil der Brücke
und bestimmen mit Gegenkopplungswiderstand R21 zusammen die
Verstärkung. Da zur Verringerung der Regelabweichung die
Verstärkung groß sein sollte und gleichzeitig R19 und R20
hochohmig sein sollen, damit über sie der Akku nicht entla
den wird, muß natürlich R21 extrem hochohmig gewählt wer
den. Der andere Brückenzweig wahlweise mit R12, R13, R14 oder
R15, R16, R17 ist umschaltbar und einstellbar ausgelegt. Mit
R13 und R16 können zwei unterschiedliche Stromstärken vor
eingestellt werden, bei denen der Strom in die Batterie be
grenzt wird, und mit dem Umschalter kann eine der beiden
Begrenzungsstromstärken angewählt werden. Es können mit ei
ner entsprechenden Anzahl von Widerständen und Schaltkon
takten auch mehr als zwei Stromwerte voreingestellt werden.
Zum Abgleich der Strombegrenzung ersetzt man zweckmäßiger
weise R18 durch einen hochohmigeren Widerstand (z. B. 1 Ohm
statt 0,01 Ohm ), damit man ein Netzgerät mit üblichen ge
ringen Stromstärken (z. B. 0-2 A) verwenden kann. Der Ab
gleich für Spannungs- und Strombegrenzung wird getrennt
vorgenommen, und zwar so, daß am Ausgang zum Gate des
Schalttransistors bei dem jeweiligen Grenzwert ein Pulswei
tenmodulationssignal mit 50% Tastverhältnis (gemessen z. B.
mit einem Oszilloskop) entsteht. C5 in dem Gegenkopplungs
pfad von OP2 verhindert ein Schwingen der Regelschleife.
C6, D5 und R26 sind Verpolschutz und Schutz vor tran
sienten Überspannungen. Der Verpolschutz der Schaltung in
Fig. 3 ist allerdings noch nicht vollkommen, da die Eingänge
von OP1 und OP2 nicht gegen Verpolung geschützt sind. Man
müßte dafür noch drei Dioden verwenden, die mit der Kathode
am Eingang und mit der Anode an Minus liegen.
Die Ladeschlußspannung eines Akkumulators ist derjenige am
Ladegerät einzustellende Spannungswert, bei dem der Akku zu
100% vollgeladen werden kann, nach dem Volladen jedoch am
Ladegerät angeschlossen bleiben kann, ohne allzusehr zu ga
sen. Unter "gasen" versteht man das Hochperlen der Luft aus
den Zellen, die bei der Spaltung von Wasser in Wasserstoff
und Sauerstoff entsteht. Die entstehende Menge Gas ist di
rekt proportional zum fließenden Reststrom und zur ver
brauchten Wassermenge. Um die Batterien möglichst wartungs
frei zu halten, versucht man, den Strom so gering wie mög
lich zu machen. Je höher die Ladeschlußspannung ist, umso
größer ist auch der Reststrom, dessen Energie mit Hilfe der
Elektrolyse verbraucht wird. Gebräuchliche Einstellwerte
für die Ladeschlußspannung bei 20°C liegen zwischen 13,8 V
und 14,4 V für einen 12 V Akku. Der Restladestrom sollte zwi
schen 0,2 A und 0,5 A je 100 Ah Akkukapazität sein, also rela
tiv ausgedrückt ein Fünfhundertstel bis ein Zweihundertstel
der Akkukapazität. Wie aus Fig. 4 zu entnehmen ist, ist die
notwendige Ladeschlußspannung stark temperaturabhängig. Bei
tiefen Temperaturen ist wesentlich mehr Spannung erforder
lich als bei hohen Temperaturen. Der Temperaturkoeffizient
ist etwa -46 mV/°C bei einer 12 V Batterie oder allgemein,
relativ ausgedrückt -0,38%/°C. Der Wert des Temperaturkoef
fizienten ebenso wie der absolute Wert der Ladeschlußspan
nung bei 20°C ist etwas abhängig vom Alterungszustand der
Batterie. Neue Batterien haben eine höhere Ladeschlußspan
nung und auch einen höheren negativen Temperaturkoeffizien
ten als alte Batterien. Das hier Geschriebene, besonders
die angegebenen Zahlenwerte, beziehen sich ausschließlich
auf Bleiakkumulatoren mit Schwefelsäureelektrolyt. Tempera
turen unter -10°C sind mit Vorsicht zu betrachten, da ein
tiefentladener Akku schon bei -10°C gefrieren und platzen
kann. Will man zu extrem tiefen Temperaturen vorstoßen, muß
sichergestellt sein, daß während dieser Frostperioden die
Akkus immer voll sind und nur maximal 20% der Kapazität
entnommen werden.
Bei gewöhnlichem Anschluß der Batterie mit zwei Leitungen,
einer Leitung L1 für Plus und einer Leitung L4 für Minus
ist es so, daß die Elektronik eine höhere Spannung sieht
als an der Batterie ist, während der Akku aufgeladen wird,
weil der Spannungsabfall an den Leitungswiderständen RL1
und RL4 die Spannung am Akku mindert. Dadurch wird der Akku
langsamer aufgeladen, als dies theoretisch möglich wäre.
Beim Entladefall ist es umgekehrt. Die Elektronik sieht we
niger Spannung im Reglergehäuse als Spannung an der Batte
rie ist. Die Folge davon ist, daß bei hohen Entladeströmen
die Last zu früh abgeschaltet wird.
Zur Vermeidung dieser Nachteile werden die internen
Brücken Br.1 und Br.2 entfernt und zwei Sensing-Leitungen
L2 und L3 direkt von der Elektronik, die die Spannung
"sieht", zu den Polen der Batterie Plus und Minus gelegt.
Der Querschnitt dieser Leitungen kann relativ zu den Hoch
stromleitungen L1 und L4 sehr gering sein, z. B. 2×0,75 qmm.
Beim Sensing-Betrieb muß noch beachtet werden, daß das
Gate von T1 zu dessen Source nicht zu positiv vorgespannt
wird. Es darf kein Zustand eintreten, bei dem T1 dauernd
leitet. Beispielhaft wurden in die Zeichnung Fig. 5 die
Spannungspfeile für einen Power-MOS-FET eingezeichnet, der
bei einer Gatespannung von 3 V noch nicht leitet. Da die
Low-Ausgangsspannung des Treiber-IC′s (LM124) unter 0,3 V
liegt, dürfen an RL4 höchstens noch 2,7 V abfallen. Angenom
men, der Ladestrom sei 27 A, so muß der Leitungswiderstand
der Minusleitung RL4 kleiner als 0,1 Ohm sein. Das ent
spricht bei einem Kupfer-Leiterquerschnitt von 2,5 qmm ei
ner maximalen Länge von 14 Meter. Ist eine größere Lei
tungslänge notwendig, kann man den Querschnitt erhöhen oder
man muß sich etwas anderes einfallen lassen. Dies wäre eine
andere Ansteuerung des T1, zum Beispiel mit Optokoppler
oder einfacher mit einem Kollektorwiderstand zwischen Gate
und Source von T1, der vom Kollektor eines pnp-Transistors
(open collector) angesteuert wird.
Um eine temperaturkompensierte Ladeschlußspannung zu erhal
ten, ist es am einfachsten, man verwendet für die Referenz
spannung eine Schaltung, die eine Spannung zur Verfügung
stellt, die den gleichen relativen negativen Temperaturko
effizienten aufweist, wie ihn die Ladeschlußspannung haben
soll. Fig. 6 zeigt vier verschiedene Schaltungen, mit denen
man eine Referenzspannung mit negativem Temperaturkoeffizi
enten erzeugen kann. In allen vier Schaltungen Fig. 6a-d
wird zunächst mit Widerstand R1 und Z-Diode D1 (oder inte
grierter Spannungsreferenz D1) eine ziemlich konstante Re
ferenzspannung erzeugt. Ein temperaturabhängiger Widerstand
(R3, R6, R12 oder R15) ist der Umgebungstemperatur oder bes
ser der Batterietemperatur direkt ausgesetzt. Gut ist es,
wenn der Temperatursensor in einem Gehäuse aus gut tempera
turleitfähigem Material (also Metall) eingegossen wird. Es
kann sich um ein Röhrchen handeln, auf dessen einem Ende
die zwei Anschlußkabel herausgeführt sind und auf dessen
anderem Ende eine Lasche angebracht ist mit einem Loch
(meist für M6), mit dessen Hilfe man die Vorrichtung an ei
nem Batteriepol mit anschrauben kann.
Schaltung Fig. 6a benutzt einen PTC-Widerstand (R3) in
der Gegenkopplung zwischen invertierendem Eingang und
Masse. Die Referenz-Eingangsspannung liegt am nichtinver
tierenden Eingang des OP. Wenn die Temperatur ansteigt,
steigt der Widerstand von R3, folglich fließt weniger Strom
durch R4, folglich ist weniger Spannung an R4, folglich ist
die Ausgangsspannung U kleiner. Eine einfache mathematische
Formel: Temperaturkoeffizient von U in Abhängigkeit von
R2, R3, R4 und Temperaturkoeffizient von R3 gibt es nicht. Am
einfachsten ist es, man setzt Werte für R2, R3, R4 ein und
berechnet für verschiedene Temperaturen die Ausgangsspan
nung, bis man am Ziel des richtigen Temperaturkoeffizienten
angelangt ist.
Schaltung Fig. 6b verwendet einen PTC-Widerstand R6 im
oberen Teil eines passiven Spannungsteilers mit R5, R6, R7,
der noch mit dem OP und R8 und R9 gepuffert und verstärkt
wird. Die Ausgangsspannung hat einen festlegbaren negativen
Temperaturkoeffizienten.
Schaltung Fig. 6c verwendet einen NTC-Widerstand R12 in
der Gegenkopplung eines OP′s zwischen dessen Ausgang und
invertierendem Eingang. Die temperaturstabile Referenzspan
nung liegt dabei am nichtinvertierenden Eingang. Bei Tempe
raturerhöhung sinkt der Widerstand von R12 plus R11, da
durch sinkt bei konstantem Strom der Spannungsabfall und
damit sinkt auch die Gesamtausgangsspannung.
Schaltung Fig. 6d verwendet einen NTC-Widerstand R15 als
Temperaturfühler, der im unteren Teil eines passiven Span
nungsteilers liegt, der an der Referenzspannung von D1
liegt. Erhöht sich die Temperatur, sinkt der Widerstand von
R15 und sinkt damit die Ausgangsspannung, die mit einem OP
und R16 und R17 gepuffert und verstärkt werden kann.
Fig. 7 Temperaturkompensierte pulsweitenmodulierte Span
nungsbegrenzung mit Stromversorgung für höhere Versorgungs
spannungen, mit Schutz vor Verpolung und vor transienten
Überspannungen. Ausführungsbeispiel mit Wertangaben für die
Bauteile.
Die temperaturabhängige Referenzspannung in Fig. 7 wird
mit IC2 (LM136 Z2, 5 V) und IC1b (LM124) erzeugt. Die Schal
tung entspricht im Prinzip Fig. 6a, ist jedoch um ein paar
Kondensatoren (C1, C2, C3, C11) ergänzt, die Störeinstrahlungen
und PWM-Reste unschädlich machen. Dem Spannungsverglei
cher IC1a wird neben der temperaturabhängigen Referenzspan
nung auch die Batteriespannung über den Spannungsteiler
R12, R13, und R14 zugeführt. Die richtige Ladeschlußspannung
wird mit R13 abgeglichen. D1 (z. B. 1N4148) klemmt zu hohe
Eingangsspannungen auf die 13,5 V Betriebsspannung und
schützt so die OP-Eingänge vor Überspannungen. Der
Dreieckoszillator mit IC1d in Fig. 7 entspricht OP4 in
Fig. 3. Positivere Eingangsspannungen an Pin10 und 1 haben
ein PWM-Ausgangssignal zur Folge, das eine höhere Ein
schaltdauer hat, als wenn das Gleichspannungs-Eingangssi
gnal niedriger ist.
Die Stromversorgung in Fig. 7 ist gegenüber der von Fig. 3
weiterentwickelt. Je höher die Leistung eines Generators,
desto wichtiger wird es, auf höhere Spannungen auszuwei
chen, um die Ströme in annehmbaren Grenzen zu halten. Auch
der Gleichrichterwirkungsgrad erhöht sich mit zunehmender
Betriebsspannung. Eine Verdoppelung der Betriebsspannung
halbiert die Gleichrichterverluste bei gleichbleibender Ge
neratorleistung. Verwendet man z. B. eine Drehstrom-Kompakt
gleichrichterbrücke mit 30 A Belastbarkeit, kann man bei 12 V
Betriebsspannung einen 300 Watt Generator verwenden, bei
24 V Betriebsspannung einen 600 Watt Generator und bei 48 V
Betriebsspannung einen 1200 Watt Generator, bei jeweils
gleicher Gleichricht-Verlustleistung von etwa 50 Watt.
Der Verpolschutz in Fig. 7 besteht aus D2, einer Gleich
richterdiode in Serie zum Anschluß der Batterie in Durch
laßrichtung. Wird die Batterie verpolt angeschlossen,
sperrt einfach D2 und hält die zerstörerische negative
Spannung von der Spannungsversorgung der Schaltung und von
den Regeleingängen (IC1a Pin3) fern. Die Lastabschaltung
wird genauso geschützt angeschlossen. Ein eventuell sich
verändernder Spannungsabfall an D2 führt zwar zur Verände
rung von Ladeschlußspannung, Abschaltspannung und Wieder
einschaltspannung, ist aber unwesentlich, da sich die Span
nungen nur im Bereich von 0,1 V-0,2 V ändern.
Vor Überspannungen schützen D5, D1 und D4. D5 ist eine Z-
Diode oder Transil-Diode, die nach D2 parallel zum Eingang
liegt. Die Z-Spannung von D5 sollte etwas über der maxima
len Batteriespannung liegen (ca. 20%), wobei zu berücksich
tigen ist, daß die Ladeschlußspannung bei extrem tiefen
Temperaturen stark ansteigt. Der Eingang von IC1a (Pin3)
wird durch D1 und D4 geschützt. Der Strom fließt dabei über
D2, R14, D1, D4.
T1, D3, C8, R20, R21, R22 versorgen die Elektronik mit einer
stabilisierten Betriebsspannung. Vorwiderstand R21 und Z-
Diode D3 stabilisieren die Spannung, die über R22 an die
Basis von T1 gegeben wird. T1 ist ein Darlingtontransistor
mittlerer Leistung, dessen maximale Kollektor-Emitter-Span
nung größer als die Z-Spannung von D5 sein soll. Mit dieser
Schaltung wird es möglich, die Batterienennspannung über 24
Volt zu machen, ohne daß die IC′s durch zu große Spannungen
(Maximalspannung der Standard-IC′s ist meist 36 V) zerstört
würden.
R20, ein Widerstand in der Kollektorleitung von T1,
schützt den Transistor vor Stromspitzen. R20 muß so gewählt
werden, daß die Spannung am Emitter von T1 nicht zusammen
bricht, wenn der maximale Verbrauchsstrom fließt, was wäh
rend dem Umschalten des bistabilen Relais der Fall sein
wird.
C8, C9, C10 glätten die Betriebsspannung und sorgen für
eine Energiereserve bei Stromspitzen. Es muß darauf geach
tet werden, daß die Spannung der Transil- oder Z-Diode D4
am Emitter von T1 mindestens gleich hoch oder etwas höher
als die Spannung der Z-Diode D3 an der Basis sein muß, da
durch D4 normalerweise kein Strom fließen soll. R22, der
Basiswiderstand von T1, verhindert Schwingneigung, da T1
ohne R22 mit der Basis hochfrequenzmäßig auf Massepotential
liegen würde, also in Basisschaltung schwingen
könnte (Fig. 7).
Funktion der Schaltung: Ein Schwellwertschalter wie in
Fig. 8 mit Operationsverstärker realisiert oder anders, z. B.
mit einem Schmitt-Trigger, vergleicht die Batteriespannung
(heruntergeteilte Batteriespannung) mit einer mit einer Z-
Diode mit Vorwiderstand hergestellten Referenzspannung. Der
Ausgang von OP1 hat High-Potential, wenn die Batteriespan
nung einen bestimmten Wert überschreitet. Durch Mitkopplung
über R5 und R6 vom Operationsverstärkerausgang auf den
nichtinvertierenden Eingang erhält man eine Schalthysterse,
das heißt, die Last wird bei Unterschreitung der Batterie
spannung von z. B. 10,5 V abgeschaltet, und erst wieder ein
geschaltet, wenn z. B. 12,5 V überschritten werden, wenn
nachgeladen wird oder die Batterie sich selbst erholt. Der
OP-Ausgang liefert über R7 den Basisstrom für T1, mit des
sen Kollektorstrom der Relaisspulenstrom aufgebracht wird.
Das Relais schaltet mit seinem Kontakt S1 die Last ein.
1. Der Relaisansteuerstrom ist sehr hoch mit z. B. 0,24 A.
Dieser Strom wird bei voller Batterie ständig der Batterie
entnommen, bis sie leer ist. Bei einer Batteriekapazität
von z. B. 100 Ah ist eine volle Batterie schon nach 400 Stun
den tiefentladen, wenn kein Laststrom fließt. Nun könnte
jemand auf die Idee kommen, statt eines Arbeitskontaktes
für S1 einen Ruhekontakt zu verwenden. Damit ist das
Problem aber nur verschoben. Jetzt fließt zwar fast kein
Strom, solange die Batterien voll sind, aber sind sie
einmal leer, entlädt der Relaisspulenstrom sie noch weiter,
so daß sie durch Tiefentladung ihre Wiederaufladefähigkeit
verlieren. Durch Sulfatierung der positiven Bleiplatten
beim Tiefentladen werden die Akkus unbrauchbar.
Bei den Abgleicharbeiten an einer Schaltung nach Fig. 8 mit
tels der Einstellwiderstände R3 für die Spannungshöhe und
mit R6 für die Schalthysterese beeinflussen sich die beiden
Bauteile gegenseitig. Es ist also sehr schwer, zumindest
langwierig, exakt die gewünschte Ausschaltspannung und Wie
dereinschaltspannung einzustellen.
Bei Lastwiderständen, die einen hohen Anlaufstrom haben,
kann die Schaltung in Fig. 8 vorzeitig abschalten, wobei
Kippschwingungen wie bei einem astabilen Multivibrator auf
treten, die abgesehen davon, daß die Last nicht eingeschal
tet bleibt und anläuft, die Relaiskontakte zu stark ver
schleißen. Solche Lastwiderstände sind z. B. Motoren und
Glühlampen. Sollte das Abschalten und Multivibrieren nicht
am Einschaltstrom, sondern an einem zu hohen Dauerstrom
liegen, kann man nichts machen, als die Akkukapazität auf
den zehnfachen Wert des Dauerstroms zu erhöhen.
Die Schaltung Fig. 9 zeigt eine Lastabschaltung, in der ein
Power-MOS-FET (T1) als Schaltelement dient. Dieser wird am
Gate von einem Komparator angesteuert, der als Schwellwert
schalter geschaltet ist. Dieser Komparator (ICI) vergleicht
die Batteriespannung mit der Referenzspannung einer Z-Diode
(D1) in der Weise, daß er bei Abfallen der Spannung der
Batterie bei deren Tiefentladung dem Power MOS-FET (T1) die
Gatespannung zwischen Gate und Source schnell wegnimmt, so
daß dieser sperrt. Mit R11 werden die Schaltspannungen ein
gestellt, bei der die Last ein- bzw. ausgeschaltet wird.
Das Schwellwertschalterverhalten des Komparators wird durch
Mitkopplung über R1 und R14 zwischen Ausgang und nichtin
vertierendem Eingang erreicht. Diese beiden Widerstände be
stimmen die Hysterese. Der Kondensator C1 verhindert durch
seine spannungshaltende Wirkung die Abschaltung der Last
bei kurzzeitigen (ungefähr 1-2 s) Spannungseinbrüchen der
Batterie beim Einschalten von Lasten mit hohen Anlaufströ
men wie z. B. Motoren, Glühlampen, Leuchtstofflampen und
Netzteilkondensatoren. Andererseits darf dabei der maximale
Drainstrom von T1 auch nicht kurzzeitig überschritten wer
den. Hierzu dient die flinke elektronische Kurzschlußsiche
rung mit R2, T2 und V1. R2 fungiert als niederohmiger Meßwi
derstand, durch den der Verbraucherstrom fließt. Ober
schreitet der Spannungsabfall an R2 die Basis-Emitter-Span
nung von T2, bei der dieser aufsteuert, so zündet der Kol
lektorstrom von T2 den Thyristor V1 über R5. Damit nimmt V1
dem T1 die Gate-Source-Spannung weg und T sperrt schnell.
Da es im praktischen Betrieb bei Funkstörungen, wie sie
beim Schalten von induktiven Verbrauchern auftreten, zu un
erwünschten Abschaltungen kam, wurde die Funkentstörung mit
R6, C4, R5, C5 eingefügt. Als Anhaltspunkt zur Dimensionierung
kann gelten: Eine Verzögerung der Abschaltung um 1 µs ist
für die modernen Power-MOS-FET′s schon zu lange.
Hartnäckige Störer sind zum Beispiel: Leuchtstofflampen
(Netz), Motoren, Transformatoren in unentstörter Ausführung
beim Abschalten. Zum Schutze der MOSFET′s vor Spannungs
spitzen sind weiterhin Oberspannungsableiter, Varistoren
(R13) und Transildioden zwischen Source und Drain und par
allel zur Lastseite erforderlich. Eine Leuchtdiode D2 mit
Vorwiderstand R7 parallel zur Last (gleich Ausgang) zeigt
an, ob die Last Spannung bekommt. Zur Wiedereinschaltung
schließt ein Schalter parallel zum Thyristor diesen kurz.
Aufgabe: Die Lastabschaltung hat die Aufgabe, die Batterie
(die Akkumulatoren) vor Beschädigung durch Tiefentladung zu
schützen. Dazu wird als Regelgröße die Batteriespannung
herangezogen. Eine Temperaturkompensation der Abschaltspan
nung ist aufgrund dem Verhalten von Akkumulatoren nicht nö
tig. Das heißt, daß man die Tiefentladeschwelle immer auf
gleicher Spannungshöhe lassen kann, unabhängig davon, wel
che Temperatur die Batterien haben. Dagegen ist die Tief
entladeschwelle (Entlade-)stromabhängig (Innenwiderstand).
Bei der Ladeschlußspannungsbegrenzung für die (Blei
)Akkumulatoren ist dagegen eine Temperaturabhängigkeit der
Ladeschlußspannung dringend anzuraten.
R1, R2, R3, R4, R5 und C1 bilden einen einstellbaren Span
nungsteiler. Mit R3 kann die Wiedereinschaltspannung einge
stellt werden (Bei einem 12 V-Akku zum Beispiel auf 12,2 bis
12,5 V), und mit R4 wird eingestellt, bei welcher Akkuspan
nung die Last abgeschaltet wird (Spannung z. B. 10,5 V bis
11,5 V für ein 12 V-Akku). Der Kondensator C1 verleiht dem
Spannungsteiler Tiefpaßeigenschaften und verhindert, daß
kurzzeitige Spannungseinbrüche des Akkus, zum Beispiel beim
Einschalten von Glühlampen oder Motoren, zum Abschalten
führen. Man wird seinen Wert so wählen, daß eine Zeitkon
stante von etwa ein bis zehn Sekunden erreicht wird.
Vorwiderstand R6, Zener-Diode D1 und C2 erzeugen eine sta
bile Vergleichsspannung, die OP2 am invertierenden Eingang
und OP1 am nichtinvertierenden Eingang zugeführt wird. Die
stabilisierte Spannung kann innerhalb des Gleichtaktbe
reichs der OP′s, zweckmäßigerweise aber von ungefähr 0,2*U
Akku bis 0,7*U Akku gewählt werden. Bei dem Ausführungsbei
spiel in Fig. 10 läge sie bei 0,5*U Akku. Die beiden Opera
tionsverstärker sind als Schwellwertschalter mit einer ge
ringen Hysterese von z. B. 0,005*U Akku geschaltet. Der Aus
gang von OP1 springt auf High, wenn an dessen invertieren
den Eingang die vom Spannungsteiler geteilte Akkuspannung
die Referenzspannung unterschreitet, während OP2 auf High
springt, wenn die seinem nichtinvertierenden Eingang zuge
führte geteilte Akkuspannung die Referenzspannung über
schreitet.
Den Operationsverstärkern folgen zwei gleichartig aufge
baute Impulsabtrenn- und Verstärkerstufen, bestehend aus C4,
D2, R11, R12, T1, D4 und C3, D3, R13, R14, T2, D5. Die
Funktionen sind folgende: T1 und T2 sind Schalttransistoren
für die Relaiswicklungen, die nicht wie üblich dauernd lei
ten, sondern nur kurzzeitig nach einem low auf high- Über
gang der Operationsverstärkerausgänge. T1 wird von OP1 über
C4 und R12 angesteuert und schaltet die Last ab, indem er
einen Stromstoß auf die abschaltende Wicklung W1 des bista
bilen Relais gibt. T2 wird von OP2 über C3 und R14 ange
steuert und gibt einen Stromimpuls auf die einschaltende
Wicklung W2 des bistabilen Relais, wenn der Ausgang von OP2
high wird. Die Transistoren T1, T2 befinden sich in Emit
terschaltung. Die Freilaufdioden D4 und D5 befinden sich
parallel zu den Relaiswicklungen W1 und W2 und schützen die
Transistoren T1 und T2 vor Gegeninduktionsspannungen von W1
und W2. D2 und D3 begrenzen die Basis-Sperrspannung der
Transistoren T1 und T2 auf ungefährliche Werte. Falls OP1
und OP2 keinen internen Kurzschlußschutz der Ausgänge hät
ten, müßte noch je ein Widerstand zwischen den Operations
verstärkerausgängen und den Dioden eingefügt werden, oder
man legt die Kathoden der Dioden direkt an die Basis von
T1, T2. R11 und R13 lassen die Sperrströme von C3 und .4
und von den Kollektor-Basisstrecken von den Basen gegen
Masse abfließen. R12 und R14 liegen in Reihe zwischen den
Basen und den OP-Ausgängen mit C4 bzw. C3 zusammen und be
grenzen einmal den Basisstrom (falls dieser nicht schon
durch den Kurzschlußschutz der Operationsverstärker be
grenzt wird) und zum Anderen verlängern sie die Impulszeit.
C4 und R12 bzw. C3 und R13 bestimmen die Impulszeit, die zum
sicheren Umschalten des Relais zwischen 100 ms und 1 s liegen
sollte. C5 hat neben der Betriebsspannungsabblockung noch
die Aufgabe, soviel Ladung zu speichern, daß damit das Re
lais noch auf "Aus" schalten kann, falls der Fall eintreten
sollte, daß die Leitung für die Elektronik unterbrochen
wird, während die Leitung des Laststromkreises nicht unter
brochen wird. Würde das Relais nicht noch auf "Aus" schal
ten können, bestünde die Gefahr, daß der Akku tiefentladen
wird.
Die Vorteile der vorgestellten Schaltung in Fig. 10 sind
insgesamt drei Stück. Erstens: Der Stromverbrauch ist da
durch, daß durch die Wicklungen des bistabilen Relais keine
Dauerströme fließen, sondern nur kurzzeitige Impulse bei
Betätigung, sehr gering. Zweitens: Die Abschaltspannung und
die Wiedereinschaltspannung können getrennt voneinander
(mit R4 und R3) eingestellt werden und man kann damit die
Schaltung gut auf unterschiedliche Lastfälle anpassen.
Drittens sind die Einstellarbeiten einfacher durchzuführen
als wie bei Schaltungen nach dem Stand der Technik, da sich
Hysterese und Absolutwerte der Schwellen nicht gegenseitig
beeinflussen.
Die Drehzahlanzeige in Fig. 12 hat die Aufgabe, ohne zusätz
liche Sensoren und ohne zusätzliche Leitungen zum Windgene
rator die momentane Drehzahl des Windgenerators anzuzeigen.
Da die Drehzahl über die Schnelläufigkeitszahl ungefähr
linear mit der Windgeschwindigkeit zusammenhängt, kann man
sich bei zusätzlicher Leistungsmessung einen groben Ober
blick über die Leistungskurve in Abhängigkeit von Drehzahl
und Windgeschwindigkeit machen.
Der Anschluß der Drehzahlanzeige an den Generator muß
massefrei erfolgen, da sonst der Minuspol der Batterie mit
einer Phase des Generators kurzgeschlossen wäre, was nur
ginge, wenn der Generator in Sternschaltung mit Mittel
punktsleiter an Masse plus drei Gleichrichterdioden für die
drei Phasen (wie in Fig. 13) geschaltet wäre. Um einen Mas
seanschluß an den Generator überflüssig zu machen- ist beim
Drehzahlmesser erfindungsgemäß eine symmetrische Eingangs
stufe vorgeschaltet, deren zwei Eingänge an zwei Phasen des
Generators angeschlossen werden.
Die Aufgabe, ohne zusätzliche Sensoren und Leitungen
auszukommen, wird dadurch gelöst, daß die vom Synchrongene
rator abgegebene Wechselstromfrequenz vor der Gleichrich
tung angezapft und in eine der Frequenz proportionale Span
nung bzw. Strom für ein Drehspulinstrument umgewandelt
wird. Die Hauptbestandteile der Erfindung umfassen einen
monostabilen Multivibrator um IC2 herum, einen Nadelimpuls
former mit C6 und IC1a zur Ansteuerung des monostabilen
Multivibrators mit Nadelimpulsen, einen Schwellwertschalter
mit IC1b zur Erzeugung einer Rechteckspannung für den Na
delimpulsformer, und aus einem symmetrischen Eingang um
IC1c und IC1d herum.
Symmetrischer Eingang um ICIc und IC1d:
IC1c und IC1d sind Spannungsfolger mit Verstärkungsfak
tor gleich eins. Wichtig dabei ist, daß die Eingangsstufen
nicht übersteuert werden, da sonst IC2 mehrfach triggert
und ein zu hoher Wert der Drehzahl angezeigt wird. Deshalb
dienen R1 und R3 beziehungsweise R2 und R4 als Spannungs
teiler. C1 und C2 sperren Gleichspannung, aber lassen tief
frequente Wechselströme ab 0,5 Hertz durch. Höhere Frequen
zen über 100 Hertz werden unterdrückt durch C3 und C4, da
Störfrequenzen, zum Beispiel die Pulsweitenmodulationsfre
quenz von der Ladebegrenzung (mit z. B. 1 kHz) stören könn
ten. Die Dioden D1, D2, D3, D4 klemmen die Eingangsspannung
auf positive bzw negative Betriebsspannung von IC1, um die
Eingänge von IC1d und IC1c vor Überspannung zu schützen. R5
und R6 halbieren die Betriebsspannung, (C5 dient als Sieb
kondensator), und über R3 und R4 werden die Eingänge von
IC1d und IC1c mit der halben Betriebsspannung vorgespannt.
Am Ausgang von IC1d und IC1c steht dann also Gleichspan
nung in halber Betriebsspannungshöhe (mit Betriebsspannung
ist die Ausgangsspannung des Spannungsreglers IC3 gemeint)
plus einer Wechselspannung, die an den Ausgängen (IC1 Pin8
und 14) gleich hoch, aber phasenverschoben ist. Das Signal
an IC1 Pin14 und 8 wird nun mittels IC1b zu einem einzigen
Signal zusammengeführt und gleichzeitig in ein Rechtecksi
gnal verwandelt. Dazu wird das Signal von IC1d (Pin14) dem
positiven Eingang (Pin5) von IC1b über R7 und das Signal
von IC1c (Pin8) über den Spannungsteiler R9 und R10 an den
negativen Eingang (Pin6) des Operationsverstärkers IC1b ge
führt. Durch eine Mitkopplung mit R8 vom Ausgang des ICIb
(Pin7) zum nichtinvertierenden Eingang (Pin5) wird das
Schwellwertschalterverhalten eingestellt. Zur Erzielung ei
ner optimalen Gleichtaktunterdrückung ist es wichtig, daß
R8/R7=R10/R9 sind. Trotzdem ist die Funktion auch bei einer
anderen Anordnung oder bei einem anderen Verhältnis gewähr
leistet, solange R8 größer 100×R7 ist, dann kann R9=0 Ohm
und R10=unendlich Ohm sein. Nun wird das rechteckförmige
Ausgangssignal von IC1b differenziert, und zwar mit C6 und
R11 parallel zu R13. Es ist eine Impulsdauer am Ausgang von
IC1a von 1 µs bis 100 µs anzustreben. Die Impulsdauer muß un
terhalb der Periodendauer der Frequenz des Windgenerators
liegen. Da die Frequenz des Windgenerators meist gering ist
(unter 200 Hz), kann die Impulsdauer verhältnismäßig lange
gewählt werden. IC1a verstärkt, als Komparator geschaltet,
das differenzierte Rechtecksignal zu einem Rechteck-Impuls,
mit dem der monostabile Multivibrator (IC2) angesteuert
wird. Wenn das Ausgangs-Ruhesignal von IC1a (Pin1) positiv
sein soll mit negativen Impulsen (wie das Beispiel-IC "555"
sie benötigen würde), muß der nichtinvertierende Eingang
von IC1a positiver vorgespannt sein als der invertierende
Eingang. Umgekehrt, wenn ein negatives Ruhepotential mit
positiven Impulsen für den monostabilen Multivibrator benö
tigt würden, müßte der invertierende Eingang von IC1a posi
tiver vorgespannt sein als der nichtinvertierende Eingang.
C7, der Kondensator am nichtinvertierenden Eingang, hält
Störimpulse fern, kann aber unter Umständen entfallen. Die
Gleichspannungsvoreinstellung der Eingänge geschieht durch
die beiden Spannungsteiler, R11 und R13, und R12 und R14.
Der folgende Schaltungsteil, der monostabile Multivibra
tor um IC2, verwandelt im Prinzip die Eingangsimpulse in
längerdauernde Ausgangsimpulse, die aber konstante Dauer
und Höhe haben. Dadurch steigt der Mittelwert der Ausgangs
spannung proportional zur Eingangsfrequenz an. Diese pul
sierende Ausgangsspannung wird mit Spannungsteilern und
Kondensatoren geglättet und an das Drehspulinstrument M1
bzw. an den Ausgang Klemme 6 für einen Meßschreiber gege
ben, der dann die Drehzahl in Abhängigkeit von der Zeit
oder einer anderen Größe aufschreibt oder plottet. R17 und
R21 am Ausgang von IC2 sind der einstellbare Vorwiderstand
für das Strommeßgerät M1, das vorzugsweise ein Drehspulin
strument mit linearer Skala sein sollte, damit die Drehzahl
linear abgelesen werden kann. C10 glättet den pulsierenden
Strom, wobei eine kleine Zeitkonstante von zum Beispiel 0,2
Sekunden ausreicht, da das Drehspulinstrument in der Regel
von selber sehr träge reagieren wird. Anders ist das beim
Meßschreiberausgang, hier sollte die Zeitkonstante höher
liegen, etwa bei 0,5 bis 2 Sekunden, da der Meßschreiber
stift jeder Spannungswelligkeit, insbesondere bei niedrigen
Frequenzen, also Drehzahlen kleiner als 300 Upm, folgt. C11
ist der Glättungskondensator für den Meßschreiberausgang
(Kl.6) und wirkt zusammen mit dem Spannungsteiler R18, R22
und R19. Mit R22 kann man die Ausgangsspannung fein abglei
chen. Der Grobabgleich der Ausgangsspannung wird über den
Abgleich der Impulslänge mit R20 und C9 durchgeführt. Die
Impulslänge muß kleiner sein als die minimale Periodendauer
der Windgeneratorfrequenz. R16 schützt den IC2-internen
Entladetransistor vor zu hohen Stromspitzen. Näheres über
die Funktionsweise des 555-IC′s kann man aus einem Daten
buch der Firma Raytheon erfahren. C8 entkoppelt die IC2-
interne Referenzspannung vor Spannungsspitzen. R15 erhöht
den maximalen Ausgangsspannungshub von IC2. In diesem Zu
sammenhang möchte ich noch darauf hinweisen, daß der Aus
gangsspannungshub von IC′s des Typs "555" und der der C-
MOS-Version "7555" unterschiedlich sind, so daß bei einem
Austausch ein erneuter Abgleich notwendig wird. Außerdem
haben die IC′s vom Typ "555" oder "7555" durch die IC-in
ternen Kollektor-Emitter -Restspannungen auch im Ruhezu
stand, bei stehendem Windgenerator, eine geringfügige Aus
gangsspannung, die das Meßergebnis verfälschen kann. Es
gibt dazu folgende Möglichkeiten der Abhilfe: Beim Dreh
spulinstrument M1 kann mechanisch der Nullpunkt korrigiert
werden, beim Meßschreiber ist sicherlich auch ein Knopf zur
Nullpunktkorrektur vorhanden. Hat man allerdings diese Mög
lichkeiten der Korrektur nicht, kann man auch elektrisch
kompensieren, durch einen Spannungsteiler zwischen Be
triebsspannung und Masse zum Beispiel, dessen minusseitiges
Trimmpotentiometer eine Spannung zur Verfügung stellt, die
gleich der Restspannung des IC2 ist. Die Meßgeräte werden
dann zwischen den beiden gleich hohen Spannungen ange
schlossen, und der Nullpunktfehler so vermieden. Außerdem
wäre noch ein Operationsverstärker als Ausgangsstufe denk
bar, der gleichzeitig Nullpunktkorrektur und Glättung über
nehmen könnte.
In der Schaltung Fig. 13 wurde beispielhaft eine Drehstrom-
Lichtmaschine mit ihren drei Phasen U, V, W in Sternschaltung
mit Sternpunkt Mp eingezeichnet. Der positive Anschluß der
Erregerwicklung ist J, während der negative K ist. T1 und
die Schaltung um IC1b herum ist die gewöhnliche Regelung,
wie sie zum Beispiel in Kfz eingesetzt wird. Die Dioden
D4, D5, D6 richten den Drehstrom gleich und laden damit die
Batterie bzw. versorgen angeschlossene Verbraucher. D1, D2
und D3 richten ebenfalls den Drehstrom gleich, versorgen
damit aber die Regelschaltung und die Erregerwicklung mit
Strom. Damit nach einem Stillstand des (Wind-) Generators
bzw. bei abgeschaltetem Erregerstrom Strom für die Regel
schaltung da ist, versorgt D11 die Regelschaltung aus der
Batterie mit Strom.
Damit kein Erregerstrom fließt, wenn der Windgenerator
stillsteht oder so langsam läuft, daß er seinen eigenen Er
regerstrom nicht selbst aufbringen kann, muß der Erreger
strom unterhalb der wirtschaftlichen Drehzahlen abgeschal
tet werden. In alternativer Literatur ,ist dazu ein Wind
druckschalter beschrieben, der im einfachsten Fall aus ei
ner Metallplatte besteht, die senkrecht zur Windrichtung
steht und bei höheren Windgeschwindigkeiten einen Kontakt
schließt, der dann den Erregerstrom fließen läßt. Die Nach
teile dieses Verfahrens sind seine Ungenauigkeit und die
Geräuschentwicklung der anschlagenden Metallplatte, vor al
lem bei böigem Wind. Außerdem sind Drehzahl und Windge
schwindigkeit bei böigem Wind zeitlich nicht gleichlaufend,
weil der Windgenerator aufgrund seiner Massenträgheit ver
spätet hochläuft.
Die Erfindung löst das Problem auf elegante Weise. Es
wird mit Hilfe des Drehzahlmessers die Drehzahl bestimmt.
Die der Drehzahl proportionale Ausgangsspannung des Dreh
zahlmessers (Fig. 12) wird mit einem Schwellwertschalter
(IC1a) mit einer Referenzspannung (D10) verglichen. Das
Ausgangssignal des Schwellwertschalters ist bei zu niedri
ger Drehzahl High, bei genügend hoher Drehzahl Low. Damit
wird über R3 und Z-Diode D9 die Basis eines Schalttransi
stors (T2) angesteuert, der den Basisstrom für T1 wegnimmt,
wenn die Drehzahl zu niedrig ist (IC1a PIN1=High). Damit
geht der Erregerstrom dann auf null zurück, weil T1 nicht
mehr leitet.
Die drehzahlproportionale Ausgangsspannung des Drehzahl
messers wird gut gesiebt (C1) dem invertierenden Eingang
eines Komparators oder Operationsverstärkers zugeführt
(IC1a). Dieser Komparator vergleicht diese Spannung mit der
Spannung am nichtinvertierenden Eingang (PIN3), die einge
stellt wird mit dem Spannungsteiler R6, R7, R8, der seine
Referenzspannung von D10 erhält. Mit R7 kann die Erreger
stromeinschaltung exakt eingestellt werden. Da der Windge
nerator zunächst leerläuft, beim Einschalten des Erreger
stroms aber belastet wird und deshalb abbremst, ist eine
Hysterese im Schaltverhalten erforderlich. Diese Hysterese
wird mit einer Mitkopplung zwischen Ausgang und nichtinver
tierendem Eingang von IC1a mit R5 und R4 erreicht, die mit
R4 einstellbar ist.
Noch ein Wort zur Drehzahlanzeige: Ihre Funktion ist bei
ausreichender Eingangsempfindlichkeit sichergestellt, da
der Restmagnetismus im Läufer eine genügend hohe unbela
stete Ausgangsspannung zur Verfügung stellt. Falls die
durch den Restmagnetismus erzeugte Ausgangsspannung für
eine Ansteuerung der Drehzahlanzeige nicht ausreicht,
(Fig. 12), muß das Eingangsspannungsteilerverhältnis von
R1 : R3 und R2 : R4 erniedrigt werden und eventuell zusätzlich
eine Spannungsverstärkung der IC1d und IC1c mit einer Ge
genkopplung mit 3-4 Widerständen eingeführt werden.
Und noch ein Wort zum Generator: Da Windräder kleinere
Drehzahlen haben als Verbrennungsmotoren, muß im Generator
entsprechend die Windungszahl erhöht werden, oder es ist
zwischen Windrad und Generator ein Getriebe einzubauen.
Claims (17)
- Die Erfindung umfaßt Schaltungen zur Erzeugung und Speiche rung elektrischer Energie mit Hilfe von Akkumulatoren, Solar-, Wind-, und anders angetriebenen Generatoren.
- 1. Anspruch: Zusammenschaltung von Generatoren, insbesondere Solar- und Windgeneratoren zur gemeinsamen Energieverarbei tung, gekennzeichnet dadurch, daß der Gleichstrom erzeu gende Generator (Solarzellen zum Beispiel) durch ein oder mehrere Dioden D7 entkoppelt und vor Rückstrom geschützt werden, während der durch Drehen eines Wechsel- oder Dreh stromgenerators erzeugte Strom über einen Gleichrichter D1-D6 (Drehstrom- oder Wechselstromgleichrichter) an den Kno tenpunkt angeschlossen wird (siehe Fig. 1).
- 2. Anspruch: Eine Parallelregelung mit einem veränderlichen Shunt aus T1, R1, C1 und D8, gekennzeichnet dadurch, daß T1 und R1 hintereinander liegen, aber parallel zum Knotenpunkt mit den Energieerzeugern liegen und so von einer Elektronik pulsweitenmoduliert oder analog angesteuert werden, daß sie den Energielieferanten Strom entziehen, wenn die Batterie droht überladen zu werden. Weiterhin liegt C1 parallel zum Knotenpunkt, der als Energiespeicher dient, um die Spannun gen auf den Leitungen vor Wechselspannungen der PWM zu säu bern (Fig. 1). Weiterhin liegen Überspannungsschutzbauteile zwischen Drain und Source (bzw. Kollektor und Emitter) von T1, die eine Zerstörung von T1 durch Spannungsspitzen beim Abschalten verhindern, ausgeführt mit einem RC-Glied, wobei R ein induktionsarmer Widerstand mit gleichem Wert wie R1 ist, aber niedrigerer Belastbarkeit, und/oder mit anderen Überspannungsschutzbauteilen parallel dazu, wie Transil- Dioden oder VDR-Widerständen.
- 3. Anspruch: Elektronik für Strom- und Spannungsbegrenzung mit Pulsweitenmodulation, bestehend aus einem Dreieckoszil lator (OP4), einem Pulsweitenmodulator (OP3), einer Strom begrenzung mit Strommeßwiderstand (OP2) einer Spannungsbe grenzung (OP1) und einer analogen Oder-Schaltung mit D3, D4, R22 (Fig. 3), gekennzeichnet dadurch, daß sowohl ein zu großer Ladestrom als auch eine zu hohe Ladespannung zu einem pulsweitenmoduliertem Ausgangssignal führen, dessen "ein-" Zeit zunimmt, so daß mehr Strom über R1 und T1 (Fig. 1) abfließt.
- 4. Anspruch: Schaltungen nach dem Oberbegriff, gekennzeich net dadurch, daß die Kleinleistungselektronik-Platinen, die die Batteriespannung "sehen", über zwei zusätzliche "Sensing"-Leitungen (L2, L3) direkt an die Batterieklemmen angeschlossen werden, damit der Spannungsabfall auf den Hochstromleitungen (L1, L4) nicht zur Verfälschung der zu messenden und zu regelnden Spannungen (Ladeschlußspannung, Abschaltspannung, Wiedereinschaltspannung) führt (Fig. 5).
- 5. Anspruch: Einführung einer Temperaturabhängigkeit der Ladeschlußspannung entsprechend den Bedürfnissen der Akku mulatoren, erfindungsmäßig gelöst dadurch, daß die Refe renzspannung für die Ladeschlußspannungsbegrenzungsstufe einen entsprechenden Temperaturgang aufweist, der durch vier verschiedene Schaltungen nach Fig. 6a-d erzeugt wird, wobei Heiß-oder Kaltleiter mit vorzugsweise linearem Tempe raturgang verwendet werden, die die Temperatur der Batte rien messen, indem sie deren Umgebungstemperatur ausgesetzt sind oder direkt an der Batterie wärmeleitfähig befestigt sind. Die Widerstandsänderung der temperaturabhängigen Widerstände werden nach einer der vier Methoden ausgewertet und daraus die Referenzspannung mit dem richtigen (negativen) Temperaturkoeffizienten erzeugt, wie nachfol gend in den Patentansprüchen 5a-d beschrieben.
- Anspruch 5a: Schaltung zur Erzeugung einer temperaturabhän gigen Referenzspannung, gekennzeichnet dadurch, daß ein PTC-Widerstand (R3) in der Gegenkopplung zwischen invertie rendem Eingang und Masse eines Operationsverstärkers liegt, der die Referenzspannung (D1) verstärkt (Fig. 6a).
- Anspruch 5b: Schaltung zur Erzeugung einer temperaturabhän gigen Referenzspannung, gekennzeichnet dadurch, daß ein PTC-Widerstand (R6) im oberen Teil eines passiven Span nungsteilers angeschlossen ist, der an der Referenzspannung (D1) hängt (Fig. 6b).
- Anspruch 5c: Schaltung zur Erzeugung einer temperaturabhän gigen Referenzspannung, gekennzeichnet dadurch, daß ein NTC-Widerstand (R12) in der Gegenkopplung zwischen OP-Aus gang und invertierendem Eingang eines Operationsverstärkers liegt, der die Referenzspannung (D1) verstärkt.
- Anspruch 5d: Schaltung zur Erzeugung einer temperaturabhän gigen Referenzspannung, gekennzeichnet dadurch, daß ein NTC-Widerstand (R15) im unteren Teil eines passiven Span nungsteilers liegt, der an der Referenzspannung (D1) ange schlossen ist (Fig. 6d).
- 6. Anspruch: Vier Schaltungen nach Anspruch 5a-d, jedoch mit dem Unterschied, daß die Ausgangsspannungen keinen negati ven, sondern einen positiven Temperaturkoeffizienten haben, gekennzeichnet dadurch, daß die NTC-Widerstände R12 und R15 gegen PTC-Widerstände und die PTC-Widerstände R3 und R6 ge gen NTC-Widerstände ausgetauscht sind.
- 7. Anspruch: Verpolschutz und Schutz vor transienten Über spannungen und Spannungsstabilisierung zum Betrieb von Elektronikschaltungen gemäß der Erfindung an Batteriespan nungen, die 12 V überschreiten, dadurch gekennzeichnet, daß
- a) der Verpolschutz durch eine Diode (D2) in Durchlaß richtung bei richtig gepoltem Betrieb übernommen wird, die das vorderste Bauteil ist, an das die Betriebsspannung kommt, und bei einem Versagen von D2 (hoher Sperrstrom) die Transil-Diode D5 in Durchlaßrichtung die maximale negative Spannung auf 0,7 V begrenzt (Fig. 7).
- b) der Schutz vor (transienten) Überspannungen durch die Transil-Diode D5 parallel zum Eingang in Sperrichtung ange ordnet ist, während dauerhafte Überspannungen durch eine hohe Kollektor-Emitter- Spannung von T1 anliegen können und der Eingang von IC1a (Spannungsdetektor) aus einer Kombina tion aus D1 (Diode) und D4 (Z-Diode oder Transil-Diode über der stabilisierten Versorgungsspannung, mit einer höheren Z-Spannung als diese) geschützt wird (Fig. 7).
- c) die Spannungsstabilisierung aus Vorwiderstand R21 und Z-Diode D3, Basiswiderstand gegen Schwingneigung R22, (Darlington-) Transistor T1 und Strombegrenzungswiderstand R20 sowie Abblockkondensatoren C8, C9, C10 besteht, (Fig. 7), die die Batteriespannung auf eine für die (Halbleiter-) Bauelemente ungefährliche Spannung herunterholen.
- 8. Anspruch: Erfindung einer Lastabschaltung, in der ein Po wer-MOS-FET (T1) als Schaltelement dient, der von einem Schwellwertschalter (IC1) angesteuert wird, gekennzeichnet dadurch, daß eine elektronische Überstromsicherung mit R2, T2, R5, V1, S1 und weiteren Hilfsbauelementen, den Schalttransistor T1 schlagartig und speichernd sperrt, wenn der maximale Strom überschritten wird (der mit R2 festge legt wird), und die Abschaltung mit S1 zurückgesetzt werden kann. (Fig. 9).
- 9. Anspruch: Erfindung einer Lastabschaltung mit bistabilem Relais mit zwei Wicklungen, gekennzeichnet dadurch, daß das Relais pro Wicklung mit einer eigenen Schwellwertschalter stufe (OP1 oder OP2), Impulsabtrennstufe (C3 oder C4) und Schaltverstärkerstufe im C-Betrieb (T1 oder T2), bei der kein Ruhestrom fließt, angesteuert wird, so daß Abschalt spannung und Wiedereinschaltspannung getrennt mit R4 bzw. R3 eingestellt werden können. (Fig. 10).
- 10. Anspruch: Drehzahlmesser mit analoger Ausgangsspannung bzw. -Strom, bestehend aus einem monostabilen Multivibrator (IC2), der von einem Nadelimpulsgenerator (IC1a, C6) ange steuert wird, der wiederum von einem Schwellwertschalter (IC1b) mit symmetrischem Eingang (IC1c, IC1d) angesteuert wird, gekennzeichnet dadurch, daß den beiden Anschlüssen des symmetrischen Eingangs zwei Phasen des Drehstrom- oder Wechselstromgenerators zugeführt werden können, ohne daß das Massepotential der Drehzahlmesserschaltung an den Gene rator angeschlossen werden muß.(Fig. 12).
- 11. Anspruch: Drehzahlmesser nach Anspruch 11, jedoch ge kennzeichnet dadurch, daß auf symmetrische Eingangsstufe und Schwellwertschalter (IC1b-d) ein Mikroprozessor oder Frequenzzähler folgt, der die Impulse digital zählt und an zeigt.
- 12. Anspruch: Regelschaltung für fremderregte (Wind-) Generatoren, gekennzeichnet dadurch, daß unter der Verwen dung einer Drehzahlanzeige (Fig. 12, Anspruch 10) und einem Schwellwertschalter (IC1a) und einem Schalttransistor (T2) der Strom durch die Erregerwicklung bei unwirtschaftlichen (zu niedrigen) Drehzahlen abgeschaltet wird. (Fig. 13).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4128962A DE4128962A1 (de) | 1991-08-29 | 1991-08-29 | Elektronische hilfsschaltungen zur verarbeitung von elektrischer energie, die von wind-, solar-, und anderen generatoren erzeugt wird |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4128962A DE4128962A1 (de) | 1991-08-29 | 1991-08-29 | Elektronische hilfsschaltungen zur verarbeitung von elektrischer energie, die von wind-, solar-, und anderen generatoren erzeugt wird |
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