DE4119630C2 - - Google Patents
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- B01D—SEPARATION
- B01D53/00—Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
- B01D53/34—Chemical or biological purification of waste gases
- B01D53/74—General processes for purification of waste gases; Apparatus or devices specially adapted therefor
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Umwandlung
von im Rauchgas einer Verbrennungsanlage, insbesondere einer
Klärschlamm- oder Sondermüllverbrennungsanlage oder einer Verbrennungsanlage,
in der zusätzlich zu schadstoffärmeren fossilen
Brennstoffen schadstoffreichere Stoffe, wie Klärschlamm
und/oder Müll verbrannt werden, enthaltenen Schadstoffen in
unschädliche, selektiv deponierbare oder weiterverarbeitbare
Stoffe unter Verwendung eines Naßwäschers.
Die umweltverträgliche Beseitigung von Klärschlamm und
Müll, insbesondere von toxischen Schadstoffen enthaltendem Son
dermüll stellt ein erhebliches Problem dar und ist bisher nur
mit erheblichem apparativen und finanziellen Aufwand möglich.
In der Regel erfolgt die Müll- oder Klärschlammbeseitigung
durch Verbrennung, wobei die freiwerdende Energie in Kraftwerk
prozessen genutzt wird. Die Rauchgase enthalten neben den übli
chen säurebildenden Gasen wie NOx, SO2 und SO3 auch Halogen
wasserstoffe und teilweise hoch toxische Schadstoffe, wie Dio
xin, Furane und Quecksilber. Zur Abscheidung dieser Schadstoffe
waren in herkömmlichen Müll- und Klärschlammverbrennungsanlagen
extrem kostenaufwendige Anlagen mit Aktivkohlereaktoren, DeNOx-
Anlagen und/oder Oxidationskatalysatoren erforderlich. Die
Wirksamkeit der Reaktanden und damit der Wirkungsgrad der Rei
nigungs- und Abscheidungsprozesse hängt wesentlich von der lau
fenden Regeneration der Adsorptionsmittel und Katalysatoren ab,
wodurch auch der betriebliche Aufwand herkömmlicher Prozesse
unverhältnismäßig hoch wird.
Herkömmliche Anlagen zur Beseitigung von Schadstoffen, insbesondere
von NOx aus Rauchgasen, werden beispielsweise in der
Veröffentlichung "Beseitigung von NOx, SO₂, HF, CHl, Staub" in
"Die chemische Produktion", S. 42/43, Dezember 1987, beschrieben.
NOx-Anteile des Rauchgases werden in einem DENOX-Reaktor
durch ein SCR-Verfahren reduziert. Schwefeldioxid sowie Fluor-
und Chlorwasserstoffe werden durch Naßabsorption in einem REA-
Wäscher abgetrennt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Umwandlungs
verfahren der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen,
das sich universell auch und speziell für die Umwandlung von
hoch toxischen Schadstoffen im Rauchgas eignet und von relativ
kostengünstigen, zuverlässigen und erprobten Umwandlungsstufen
Gebrauch macht.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die Merkmale
des Patentanspruchs 1. Der NO2-Gehalt im Rauchgasstrom
kann vor allem nach oben über den Grenzwert hinaus auf einen
Wert <5 mg/Norm-m3 geändert weden, ohne daß die angestrebte
Umwandlung wesentlich ungünstiger abläuft.
Durch die Einstellung der Reaktionsparameter vor dem und im
Naßwäscher gelingt es, praktisch alle kritischen oder toxischen
Schadstoffanteile in Rauchgasen aus Müll- oder Klärschlammver
brennungsanlagen im Naßwäscher zu oxidieren, und zwar parallel
zu der in herkömmlichen Kraftwerksprozessen üblichen Rauch
gasentschwefelung (REA).
Wichtig ist dabei die möglichst genaue Einhaltung der Stö
chiometrie für den Ablauf der Reaktion. Vorzugsweise wird die
Reaktion im Naßwäscher nahe des stöchiometrischen Verhältnisses
durchgeführt, wobei der Anteil von SO2 gemäß der stöchiometrischen
Gleichung der induzierten Oxidation
den oberen Grenzwert bildet, der nicht überschritten wird.
Wenn der SO2- bzw. SO3 2--Anteil gegenüber dem stöchiometri
schen Verhältnis geringer wird, so wird die Reaktionsgeschwin
digkeit kleiner; es wurde gefunden, daß bei Überschreitung des
Grenzwerts des stöchiometrischen Verhältnisses die Reaktion der
gewünschten Schadstoffumwandlung unterbunden wird, weil die re
duzierende Kraft des SO2 über die Schadstoffoxidation die Ober
hand gewinnt, da der Sauerstoff für die Oxidation von SO2 über
wiegend verbraucht wird. Das erfindungsgemäße Verfahren ist da
durch weitergebildet, daß vor der Naßwäsche das Luft/SO2-Ver
hältnis im Rauchgasstrom auf den gewünschten Wert oder den ge
wünschten Bereich eingestellt wird. Letzteres geschieht bei
spielsweise dadurch, daß vor der Naßwäsche Luft oder O2 dem
Rauchgasstrom beigemischt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich mit vergleichbaren
Vorteilen zur Umwandlung von Schadstoffen aus Rauchgasen einer
Klärschlammverbrennungsanlage aus einer Müll- oder Sondermüll
verbrennungsanlage oder auch in Zuordnung zu einem mit üblichen
fossilen Brennstoffen versorgten Kraftwerk verwenden, bei dem
zusätzlich zu dem üblichen Brennstoff schadstoffreiche Stoffe
wie Klärschlamm und/oder Müll verbrannt werden. Bei dieser Ver
wendung ergibt sich ein besonderer Vorteil der Erfindung; denn
es hat sich überraschend herausgestellt, daß die in herkömmli
chen Kraftwerksanlagen zur NOx-, SO2- und SO3-Abscheidung aus
dem Rauchgasstrom verwendeten Anlagen ohne beachtlichen Mehr
aufwand auch zu der erfindungsgemäßen Umwandlung besonders to
xischer Schadstoffe im Rauchgas, beispielsweise von Dioxinen,
Furanen oder anderen Kohlenwasserstoffen, Quecksilber usw. aus
gezeichnet geeignet. So kann beispielsweise in einem herkömmli
chen Kohlekraftwerk ein Anteil von 10-30% Klärschlamm und/oder
Müll verbrannt werden. Bei dieser Einbindung der Klärschlamm-
oder Müllverbrennung bleiben am Ausgang des Naßwäschers die
Schadstoffanteile eindeutig unterhalb der vorgeschriebenen
Grenzwerte. Dadurch können mit bereits bestehenden Anlagen er
hebliche Müll- und Klärschlammengen umweltschonend beseitigt
und besonders kostenintensive Spezialverbrennungsanlagen her
kömmlicher Ausführung entlastet werden. Ähnlich einer Kohlever
brennung wird auch bei einem solchen Misch-Verbrennungsprozeß
das Rauchgas einem NOx-Minderungsprozeß (katalytisch oder durch
Adsorption) einer Partikelabscheidung, beispielsweise in einem
E-Filter, und schließlich der Naßwäsche mit den o.g. Parametern
unterworfen.
Die Einstellung des Luft/SO2-Verhältnisses erfolgte bezogen
auf die jeweils geltende O2-Norm (6% O2 für Steinkohlekraft
werke). Der SO2-Anteil ist zur Einhaltung der Stöchiometrie bei
einer Norm von 6% O2 kleiner einzustellen als 4000 mg/Norm-m3.
Bei der Müllverbrennung, bei der ein O2-Anteil von 11% der Norm
entspricht, gilt die folgende Beziehung:
das heißt, bei einem Grenzwert für den SO2-Gehalt bei der
Steinkohleverbrennung von 4000 mg/Norm-m3 ergibt sich ein
Grenzwert für den SO2-Anteil bei der Müllverbrennung (bezogen
auf die jeweils gültigen Normwerte) von 6000 mg/Norm-m3.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeich
nung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher er
läutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 das Prinzipschaltbild einer Verbrennungsanlage
mit einer Reinigungsanlage, in der das erfin
dungsgemäße Verfahren verwendet wird.
Das in der einzigen Figur dargestellte Ausführungsbeispiel
umfaßt die wesentlichen Komponenten eines Kraftwerks mit Kessel
und nachgeschalteter Rauchgas-Reinigungsanlage. Die Komponenten
der Reinigungsanlage können baulich überwiegend konventioneller
Art sein, da sich das erfindungsgemäße Verfahren für die Ein
bindung in herkömmliche Kraftwerksprozesse eignet.
Anders als bei herkömmlichen Kraftwerken, in denen fossile
und relativ schadstoffarme Brennstoffe verwendet werden, wird
bei dem beschriebenen Beispiel in den Kessel 1 stark
schadstoffbelastetes Brennmaterial, das Müll und/oder
Klärschlamm enthält, über die Brennstoffaufgabe 3 eingebracht.
In bestehenden, für fossile Brennstoffe konzipierten Kraftwer
ken kann ohne wesentliche Anlagenänderung ein Teil, beispiels
weise 10 bis 30% des Brennstoffbedarfs durch stark schadstoff
belastete Stoffe, wie Müll oder Klärschlamm gedeckt werden. Das
in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel wird für die
sen Falle einer gemischten Brennstoffaufgabe beschrieben.
Das Rauchgas verläßt den Kessel 1 bei einer hohen Tempera
tur und wird im Block 5 einer NOx-Minderung (beispielsweise
durch selektive katalytische Reduktion (SCR)) unterworfen und
in einem Wärmetauscher 7 (LUVO) abgekühlt. Mit dem LUVO 7 wird
die Verbrennungsluft zum Kessel vorgewärmt. Der Gasstrom wird
danach zur Partikel-, insbesondere Staubabscheidung einem Elek
trofilter 9 zugeführt und in einem weiteren Wärmetauscher 11
(GAVO) weiter abgekühlt. Hinter dem Wärmetauscher 11 wird in
der Leitung 12 Luft oder Sauerstoff dem Gasstrom in geregelter
Menge beigemischt. Der Rauchgasstrom, dessen O2/SO2-Verhältnis
durch die Luftzufuhr geregelt ist, wird in einen Naßwäscher 15
eingeleitet. In dem Naßwäscher 15 sind quer zu dem das Naßwä
schergefäß von unten nach oben durchströmenden Rauchgasstrom
mehrere Sprühebenen (beispielsweise fünf Sprühebenen) 17 einge
baut. Die im Wäschersumpf 19 befindliche Wäschersuspension wird
mittels einer geeigneten Rühranordnung 21 ständig bewegt und
mit den abgetrennten Rauchgasanteilen in innigem Kontakt gehal
ten. Die im Sumpf 19 befindliche Suspension wird über eine Lei
tungs- und Pumpanordnung 23 in die Sprühebenen 17 angehoben und
von letzteren aus in gleichmäßiger Verteilung über den Appara
tequerschnitt im Gegenstrom zum Rauchgas (Pfeil 25) versprüht.
Das an der Austragsstelle 27 aus dem Naßwäscher 15 austretende
Reingas wird durch die Sekundärseite des GAVO 11 geleitet und
auf die übliche Weise auf eine Temperatur von beispielsweise 90
bis 100°C gebracht und durch den Schornstein 30 ausgeblasen.
Für die erfindungsgemäß vorgesehene induzierte Oxidation im
Naßwäscher 15 ist die Einstellung eines günstigen Luft/SO2-
bzw. O2/SO2-Verhältnisses ebenso wichtig, wie die Aufrechter
haltung des pH-Werts zwischen 5 und 6 in der Wäschersuspension.
Dabei wird der SO2-Anteil mittelbar über die Menge der in der
Leitung 12 dem Gasstrom beigemischten Luft/O2 geregelt, so daß
das Verhältnis von O2 und SO2 (SO3 2 in der wäßrigen Lösung) dem
stöchiometrischen Verhältnis der bei der induzierten Oxidation
ablaufenden Reaktion entsprechend der folgenden Gleichung ent
spricht:
Der Anteil von SO2 sollte sich dem Verhältnis gemäß dieser
stöchiometrischen Gleichung möglichst eng annähern, es jedoch
nicht überschreiten.
Die Einstellung des pH-Wertes kann in an sich bekannter
Weise durch Zugabe von Kalkmilch und Abtrennung von Gips erfol
gen.
Wenn der zu reinigende Gasstrom Quecksilberdämpfe enthält,
sollte die Wäschersuspension (Absorptionssuspension) im Naßwä
scher eine Temperatur 50°C haben, damit das im Naßwäscher in
termediär vorliegende Hg⁺ nicht in Hg2+ + Hg0 (metallisch) dis
proportionieren kann. Dementsprechend ist die Austrittstempera
tur des Reingases am Reingasauslaß 27 im Bereich zwischen 40
und 50°C.
Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abwandlungen möglich.
So kann die Naßwäsche ggf. mehrstufig vorgenommen werden, um
auch Spurenbestandteile vor allem toxischer Schadstoffe zuverlässig
zu beseitigen. Die Meß- und Regeleinrichtungen zur Überwachung
und Regelung der Reaktionsparameter des Rauchgases und
der Adsorptionssuspension vor allem vor und im Wäscher 15 sind
nicht dargestellt. Sie können in an sich bekannter Weise realisiert
werden. Bei Einsatz des beschriebenen Verfahrens mit dem
Naßwäscher 15 bei der reinen Müllverbrennung ist in der Regel
eine NOx-Minderungsstufe überflüssig. Auch die Temperaturführung
- im beschriebenen Ausführungsbeispiel beeinflußt durch
den LUVO 7 und GAVO 11 sowie durch die Temperaturbeschränkung
im Wäscher 15 - kann sich nach den Gegebenheiten im Einsatzfall
und nach der Art des zu behandelnden Rauchgases richten.
Claims (7)
1. Verfahren zur Umwandlung von im Rauchgas einer Verbren
nungsanlage, insbesondere einer Klärschlamm- oder Sondermüllverbrennungsanlage
oder einer Verbrennungsanlage, in der zusätzlich
zu schadstoffärmeren fossilen Brennstoffen schadstoffreichere
Stoffe, wie Klärschlamm und/oder Müll verbrannt werden,
enthaltenen Schadstoffen in unschädliche, selektiv deponierbare
oder weiterverarbeitbare Stoffe unter Verwendung eines
Naßwäschers,
dadurch gekennzeichnet,
daß der NO2-Gehalt im Rauchgasstrom auf einen Wert von 1- 1,5 mg/Norm-m3 gehalten wird und ein SO2-Gehalt eingestellt wird, der 4000 mg/Norm-m3 ist und
daß der Rauchgasstrom danach einer induzierten Oxidation im Naßwäscher unterworfen wird, wobei die Waschflüssigkeit auf ei nem pH-Wert im Bereich von 5 bis 6 und das Rohgas in intensivem Kontakt mit der Waschflüssigkeit gehalten wird.
dadurch gekennzeichnet,
daß der NO2-Gehalt im Rauchgasstrom auf einen Wert von 1- 1,5 mg/Norm-m3 gehalten wird und ein SO2-Gehalt eingestellt wird, der 4000 mg/Norm-m3 ist und
daß der Rauchgasstrom danach einer induzierten Oxidation im Naßwäscher unterworfen wird, wobei die Waschflüssigkeit auf ei nem pH-Wert im Bereich von 5 bis 6 und das Rohgas in intensivem Kontakt mit der Waschflüssigkeit gehalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
vor der Naßwäsche das O2/SO2-Verhältnis im Rauchgasstrom
eingestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Rauchgasstrom vor der Naßwäsche Luft oder O2 beigemischt
wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Temperatur der Waschflüssigkeit auf 50°C
gehalten wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß durch dosiertes Zugeben von Kalkmilch zur
Waschflüssigkeit der pH-Wert im Bereich zwischen 5 und 6 gehal
ten wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß im Kessel eines Steinkohlekraftwerks 10-30%
Klärschlamm und/oder Müll verbrannt werden, daß das Rauchgas
danach einem NOx-Minderungsprozeß, einer Partikelabscheidung
und schließlich der Naßwäsche unterworfen wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rauchgasstrom innerhalb des Naßwäschers
im Gegenstrom mit einer Wäschersuspension geführt wird, die in
mehreren Sprühebenen verteilt über den Wäscherquerschnitt
versprüht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914119630 DE4119630A1 (de) | 1991-06-14 | 1991-06-14 | Verfahren zur umwandlung von im rauchgas einer verbrennungsanlage enthaltenen schadstoffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914119630 DE4119630A1 (de) | 1991-06-14 | 1991-06-14 | Verfahren zur umwandlung von im rauchgas einer verbrennungsanlage enthaltenen schadstoffen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4119630A1 DE4119630A1 (de) | 1992-12-17 |
| DE4119630C2 true DE4119630C2 (de) | 1993-08-26 |
Family
ID=6433936
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914119630 Granted DE4119630A1 (de) | 1991-06-14 | 1991-06-14 | Verfahren zur umwandlung von im rauchgas einer verbrennungsanlage enthaltenen schadstoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4119630A1 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3810337A1 (de) * | 1988-03-26 | 1989-10-05 | Metallgesellschaft Ag | Verfahren zur reinigung von rauchgasen |
-
1991
- 1991-06-14 DE DE19914119630 patent/DE4119630A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4119630A1 (de) | 1992-12-17 |
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