DE4119217A1 - Automatischer schirm - Google Patents
Automatischer schirmInfo
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- A45B25/00—Details of umbrellas
- A45B25/14—Devices for opening and for closing umbrellas
- A45B25/143—Devices for opening and for closing umbrellas automatic
Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft Schirme und insbesondere auto
matische Schirme, bei denen sich die Bespannung auto
matisch auf- und zufalten läßt.
Federbelastete selbstöffnende oder automatische Schirme
sowie federbelastete selbstschließende Schirme sind vom
Stand der Technik her bekannt. Vom kommerziellen Ge
sichtspunkt betrachtet läßt sich ein Schirm um so bes
ser verkaufen, je größer der Grad der Automatisierung
und die Betriebssicherheit des Schirms sind. Unter
bestimmten Gebrauchsbedingungen kann es eher wünschens
wert sein, daß der Schirm eine Selbstschließfunktion
statt einer Selbstöffnungsfunktion hat. Deshalb besteht
Bedarf nach einem selbstöffnenden und selbstschließen
den Schirm, der auf konventionelle Weise verwendbar
ist.
Die meisten derzeit verkauften automatischen Schirme
sind eigentlich nur halbautomatisch, da durch Feder
kraft lediglich das Öffnen des Schirms erfolgt. Es ist
schwierig, einen Schirm zu schaffen, der sowohl eine
Selbstöffnungsfunktion als auch eine Selbstschließ
funktion hat, da der Schließvorgang eines Schirms die
Umkehrung des Öffnungsablaufes darstellt. Mit anderen
Worten besteht das Problem darin, daß sowohl die Öff
nungs- als auch die Schließbewegung des Schirms die
Verwendung von Federn erfordert und daß die Federn bei
Betätigung des Schirms dazu tendieren, gegeneinander zu
wirken oder sich gegenseitig zu beeinträchtigen. Des
halb sind die meisten federbelasteten Schirme primär
zur federbetriebenen Selbstöffnung konzipiert, während
das Schließen oder Zusammenklappen des Schirms per Hand
erfolgt.
Herkömmliche automatische Schirme sind leicht betätig
bar, d. h. sie werden durch einfaches Drücken eines
Knopfes geöffnet. Bei einem derartigen selbstöffnenden
Schirm ist, wenn der Schirm einen zusammenschiebbaren
zentralen Schirmstock aufweist, die zum Drücken oder
Ausfahren des Schirmstockes erforderliche Federkraft
sehr stark. Deshalb kann, wenn der Schirmknopf unbe
absichtigt gedrückt und folglich der Schirm geöffnet
wird, Personen- oder Sachschaden entstehen. Somit be
steht Bedarf an einem selbstöffnenden und selbst
schließenden Schirm, dessen Betätigungsknopf mit einer
Sicherheitsverriegelung versehen ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen selbstöffnenden und
selbstschließenden Schirm zu schaffen, der eine Sicher
heitsverriegelung für den Schirm-Betätigungsknopf auf
weist, so daß durch unbeabsichtigte Betätigung des
Betätigungsknopfes verursachtes Öffnen des Schirms ver
hindert wird.
Zur Lösung der Aufgabe ist ein Schirm mit jeweils den
Merkmalen der Ansprüche 1, 10 und 14 vorgesehen.
Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprü
chen beschrieben.
Die Erfindung schafft einen automatischen Schirm mit
einem Griff, welcher mit einem Betätigungsknopf verse
hen ist, einer Strebenverbindungsstruktur, die mit
einem äußeren, mit der Strebenverbindungsstruktur
gelenkig verbundenen "Verbindungs"-Schieber verbunden
ist, welcher gleitbar auf einem ein- und ausfahrbaren
zentralen Schirmstock gehalten ist, einem äußeren Ver
riegelungs-Schieber, der gleitbar auf dem Schirmstock
gehalten ist, wobei sowohl die Strebenverbindungsstruk
tur als auch der Verriegelungs-Schieber separat arre
tiert mit dem Knopf verbunden werden können, einer an
der Schirmkrone montierten Riemenscheibe, einer über
die Riemenscheibe umlaufenden Schnur, deren eines Ende
mit dem Verriegelungs-Schieber und deren anderes Ende
mit dem Streben-Schieber verbunden ist, einer in dem
Schirmstock angeordneten Ausfahrfeder zum Ausfahren der
Strebenverbindungsstruktur und des Schirmstockes wäh
rend des Schirmöffnungsvorgangs, und mit der Streben
verbindungsstruktur verbundenen Rückfahrfedern zum
Zusammenfahren der Strebenstruktur während des Schirm
schließvorgangs. Wenn der Schirm geschlossen ist, kann
der Schirm durch Drücken des Betätigungsknopfes ge
öffnet werden, wodurch gleichzeitig der gleitbare Ver
riegelungsschieber in seiner Position arretiert wird
und der Streben-Schieber freigegeben wird, so daß die
Schirmstock-Feder den Schirmstock ausfahren kann. Der
Streben-Schieber wird durch die Schnur längs des
Schirmstocks gezogen, während der Schirmstock in eine
Position ausgefahren wird, in der die Strebenverbin
dungsstruktur bei vollständig ausgefahrenem Schirmstock
vollständig geöffnet ist. Nachdem bei diesem Öffnungs
ablauf der Verbindungs-Schieber eine erste Verriege
lungsvorrichtung passiert hat, wird der Druck-Knopf
freigegeben, so daß die erste Verriegelungsvorrichtung
den gleitbaren Verriegelungs-Schieber stoppen und in
der Öffnungsposition des Schirms halten kann.
Wenn der Schirm geschlossen werden soll, wird der
Druck-Knopf erneut gedrückt, um die erste Verriege
lungsvorrichtung aus dem Verriegelungs-Schieber aus
rücken zu lassen. Dadurch kann die Rückfahrfeder die
Strebenverbindungsstruktur schließen oder zusammen
klappen lassen, wodurch der Streben-Schieber veranlaßt
wird, sich entlang dem Schirmstock abwärts zum Schirm
griff zu bewegen, wodurch der Verriegelungs-Schieber
seinerseits veranlaßt wird, sich entlang dem Schirm
stock aufwärts zur Schirmkrone zu bewegen. Dadurch wird
eine vorläufige Selbstschließposition herbeigeführt, in
der die Strebenverbindungsstruktur zusammengeklappt
ist, jedoch der zentrale Schirmstock noch ausgefahren
ist. Da die Strebenverbindungsstruktur nun zusammen
geklappt ist, kann der Schirmstock in seine zusammen
gefahrene Position gedrückt oder gefahren werden, in
der der Schirm vollständig geschlossen ist.
Die Erfindung schafft ferner einen automatischen Schirm
mit zusammenfahrbarem zentralen Schirmstock, bei dem,
während die Schirmbespannung um den Schirmstock ge
wickelt ist, im Falle eines unbeabsichtigten Drückens
und Freigebens des Schirm-Druckknopfes der gleitbare
Streben-Schieber von einer zweiten Verriegelungsvor
richtung gestoppt und gehalten wird, wobei die zweite
Verriegelungsvorrichtung auch als Sicherheitsvorrich
tung funktioniert, die anschließend, nachdem zunächst
der Verbindungsläufer wieder in Eingriff mit der ersten
Verriegelung gebracht worden ist, ein Öffnen des
Schirms verhindert. Somit läßt sich auch bei erneutem
Drücken des Knopfes der Schirm nicht öffnen, so lange
die Sicherheitsvorrichtung greift. Somit wird die Mög
lichkeit von Personen- und Sachschaden minimiert, der
andernfalls entstehen könnte, wenn die Schirmbespannung
vor dem Öffnen des Schirm durch Lösen eines Verschluß
bandes "gelöst", d. h. in der Schließposition nicht mehr
zusammengehalten, und dann der Schirm unbeabsichtigt
geöffnet wird.
Die Erfindung schafft im weiteren einen automatischen
Schirm mit zusammenfahrbarem Schirmstock, bei dem in
dem zusammenfahrbaren Schirmstock ein Federführungsstab
angeordnet ist, der Biegung oder Deformation der Aus
fahrfeder verhindert und somit auch bei häufiger Be
nutzung sanftes Öffnen des Schirms gewährleistet.
Die Erfindung schafft zudem einen automatischen, einen
Schirmstock aufweisenden Schirm des vorstehend be
schriebenen Typs, bei dem zwischen dem Federführungs
stab und einem weiteren Stab (Dämpfungsfeder-Stab) eine
Dämpfungsfeder vorgesehen ist, wobei der Federführungs
stab mit einem Abschnitt des Schirmstocks verbunden ist
und der Dämpfungsfeder-Stab mit einem anderen Abschnitt
des Schirmstocks verbunden ist. Diese Anordnung schafft
einen Dämpfungseffekt, der den Verbindungsbereich zwi
schen den Abschnitten des Schirmstocks vor Beschädi
gungen schützt, die andernfalls, wenn der Schirmstock
während des Öffnens des Schirms seine Endposition er
reicht, aufgrund der auf den Schirmstock einwirkenden
Aufprallkräfte entstehen könnten.
Der automatische Schirm der Erfindung ist ein vollstän
dig selbstöffnender und teilweise selbstschließender
Schirm mit einem oberen Strebenverbindungs-Schieber und
einem unteren Verriegelungs-Schieber, die gleitbar auf
einem ein- und ausfahrbaren Schirmstock angeordnet
sind. Die Schnur läuft über die am oberen Ende des
Schirmstocks befestigte Riemenscheibe, wobei ein Ende
der Schnur mit dem Strebenverbindungs-Schieber verbun
den ist und das andere Ende der Schnur mit dem Verrie
gelungs-Schieber verbunden ist. Der Schirmstock und die
Strebenverbindungsstruktur öffnen automatisch unter dem
Einfluß der Schirmstock-Feder, wenn der Strebenverbin
dungs-Schieber aus seiner Speicherposition freigegeben
wird, während der Verriegelungs-Schieber in seiner
Speicherposition gehalten wird. Dies bedeutet, daß ein
Ende der Schnur in einer festen Position gehalten ist,
während sich der Strebenverbindungs-Schieber während
des Öffnungsvorgangs entlang dem Schirmstock aufwärts
bewegt. In der geöffneten Position und bei Freigabe des
Verriegelungs-Schiebers wird der Strebenverbindungs-
Schieber von der Schnur nicht länger in Position
gehalten. Dies bewirkt, daß Schließfedern, die Teil der
Strebenverbindungsstruktur sind, die Streben zu dem
Schirmstock hin zusammenklappen, während der Streben
verbindungs-Schieber entlang dem Schirmstock abwärts
gleitet und der Verriegelungs-Schieber entlang dem
Schirmstock aufwärts gleitet, wobei die Schieber
Zwischen-Schließpositionen einnehmen. Somit sind die
Bespannung und die Strebenverbindungsstruktur des
Schirms zusammengeklappt; der Schirmstock ist jedoch
noch voll ausgefahren. Anschließend wird der Schirm
stock selbst gegen die Vorspannung der Ausfahrfeder
zusammengefahren, bis die Strebenverbindungsstruktur
und der Verriegelungs-Schieber an dem Schirm-Griff in
Position verriegelt sind. Der Schirm enthält ferner den
Federführungsstab mit einer Dämpfungsvorrichtung zum
Dämpfen der Aufprallkräfte, die beim Öffnen des Schirms
von der Schirmstockausfahrfeder verursacht werden.
Ferner enthält der Schirm einen Sicherungshaken, der
mit dem Streben-Schieber für den Fall zusammengreift,
daß der Schirm-Druckknopf unbeabsichtigt dann gedrückt
wird, wenn der Schirm geschlossen ist und die Schirm
bespannung mit einem Verschlußband umgeben ist. Der
Sicherungshaken verhindert, daß sich der Schirm bei
Öffnen des Verschlußbandes vorzeitig öffnet.
Der voll selbstöffnende und teilweise selbstschließende
Schirm weist einen oberen Strebenverbindungsschieber
und einen unteren Verriegelungs-Schieber auf, die
gleitend an dem Schirmstock gehalten sind. Eine Schnur
läuft um eine am oberen Ende des Schirmstocks befestig
te Riemenscheibe um und ist über ihr eines Ende mit dem
Strebenverbindungs-Schieber und über ihr anderes Ende
mit dem Verriegelungs-Schieber verbunden. Der Schirm
stock und die Strebenverbindungsstruktur werden mittels
einer Schirmstock-(Ausfahr) Feder automatisch ausgefah
ren, wenn der Strebenverbindungs-Schieber aus seiner
Speicherposition freigegeben wird. Diese Ausfahrbewe
gung wird zugelassen, da bzw. wenn der Verriegelungs-
Schieber in seiner Speicherposition gehalten wird. Dies
bedeutet, daß ein Schnurende in einer festen Position
gehalten wird, während sich der Strebenverbindungs-
Schieber beim Öffnen des Schirms entlang dem Schirmstock
aufwärts bewegen kann. In der geöffneten Position und
bei gelöstem Verriegelungs-Schieber kann der Streben
verbindungs-Schieber nicht mehr von der Schnur in
seiner zuvor eingenommenen Position festgehalten wer
den, denn der Verriegelungs-Schieber ist nun frei be
wegbar, so daß bei aufgeklappter Struktur gespannte
Schließfedern, die Teil der Strebenverbindungsstruktur
sind, dazu veranlaßt werden, die Streben zu dem Schirm
stock hin zusammenzuklappen, während der Strebenver
bindungs-Schieber am Schirmstock abwärts gleitet und
der Verriegelungs-Schieber am Schirmstock aufwärts
gleitet, wobei beide Schieber Zwischen-Schließposi
tionen einnehmen, in der die Schirmbespannung und die
Strebenverbindungsstruktur zusammengeklappt, der
Schirmstock jedoch noch voll ausgefahren ist. An
schließend wird der Schirmstock gegen den Widerstand
der Ausfahrfeder zusammengefahren, bis die Streben
verbindungsstruktur und der Verriegelungs-Schieber in
der Nähe des Schirmgriffes in Position verriegelt sind.
Ferner ist ein Federführungsstab mit einer Dämpfungs
vorrichtung vorgesehen, die den beim Öffnen des Schirms
aufgrund des Ausfahrens des Schirmstocks verursachten
Aufprall dämpft. Ein Sicherheitshaken greift an den
Strebenverbindungs-Schieber an, wenn der Schirm-Druck-
Knopf unbeabsichtigt gedrückt wird, während der Schirm
geschlossen ist und die Schirmbespannung von einem
Verschlußband zusammengehalten ist. Der Sicherheits
haken verhindert, daß sich der Schirm bei gelösten
Verschlußband und einmal betätigtem Druck-Knopf un
beabsichtigt öffnet.
Im folgenden wird eine Ausführungsform der Erfindung im
Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 den Schirm in geschlossener oder zusammenge
klappter Position;
Fig. 2 den Schirm bei gedrücktem Druck-Knopf in öff
nungsbereiter Position;
Fig. 3 den Schirm bei gedrücktem Druck-Knopf bei
(noch) zusammengeklappt gegen den Schirmstock
gehaltener Strebenverbindungsstruktur und akti
vierter Sicherheitsverriegelung;
Fig. 4 den Schirm in etwa halb geöffnetem Zustand
während des Öffnungsvorgangs;
Fig. 5 den voll geöffneten oder aufgespannten Schirm;
Fig. 6 den Schirm in einer Zwischen- oder Teil-
Schließposition, in der die Strebenverbindungs
struktur zusammengeklappt ist, der Schirmstock
jedoch noch ausgefahren ist;
Fig. 7 eine Explosionsdarstellung zur Veranschauli
chung der Anordnung des Schirmstocks, des Ver
riegelungssystems, des gleitbaren Verriege
lungs-Schiebers, des Druck-Knopfes, der Riemen
scheibe, der Riemenscheiben-Schnur und des
Streben-Schiebers;
Fig. 8 den Schirm der Fig. 1-7 mit einer Dämpfungs
vorrichtung, wobei der Schirm in der geschlos
senen oder zusammengeklappten Position gezeigt
ist;
Fig. 9 den Schirm von Fig. 8 in der geöffneten oder
ausgefahrenen Position;
Fig. 10 eine Detailansicht der bei dem Schirm von Fig.
8 und 9 verwendeten Dämpfungsvorrichtung;
Fig. 11 eine Explosionsdarstellung eines Teils des
Federführungsstabes; und
Fig. 12 eine Explosionsdarstellung des gesamten Feder
führungsstabes.
Der Schirm besteht im wesentlichen aus den folgenden
Teilen: einem Handgriff 1; einem zentralen Schirmstock
2; einer Strebenverbindungsstruktur 3; einer Schirm
krone 4; einem Streben-Schieber 5 für die Strebenver
bindungsstruktur 3; einem Druck-Knopf 6; einem Ver
riegelungs-Arm 7; einem Verbindungsteil 8; einem ersten
Verriegelungs-Finger 9; einer Ausfahrfeder 10; einer
als Riemenscheibe 11 ausgebildeten Umlenkeinheit zum
Umlenken einer Schnur 12; einem Verriegelungs-Schieber
13; einem ersten Verriegelungs-Vorsprung 14; einer
Rückzugs- oder Schließfeder 15; einem Federführungsstab
16; einer Dämpfungsfeder 17; einem Dämpfungsfeder-Stab
18; einem Griff-Rohr 19; einem oberen Schirmstock-
Abschnitt (Rohr) 21; einem unteren Schirmstock-Ab
schnitt (Rohr) 22; einem zweiten Verriegelungshaken 71;
einem ersten Verriegelungshaken 72; und einem Sicher
heitsverriegelungsteil 73.
Der Handgriff 1 des Schirms ist an dem unteren Ende des
Schirmstocks 2 befestigt. Die Strebenverbindungsstruk
tur 3 ist zwischen der Schirmkrone 4 und dem Streben-
Schieber 5 montiert, wobei dieser obere Streben-
Schieber 5 verschiebbar oder gleitbar auf dem Schirm
stock 2 angeordnet ist. Der Druck-Knopf 6 ist an dem
Griff 1 montiert und weist einen Finger 9 auf, der beim
Öffnen des Schirms mit dem Verriegelungs-Schieber 13
zusammenwirkt. Der Schirmstock 2 weist ein oberes Rohr
21 und ein unteres Rohr 22 auf, die in bezug zueinander
teleskopartig ein- und ausfahrbar sind und in denen die
Ausfahrfeder 10 gehalten ist, die zum Ausfahren oder
Zusammenfahren des Schirmstocks 2 dient. Die Riemen
scheibe 11, die an der Krone 4 angeordnet ist, ist am
oberen Ende des Schirmstocks 2 in Position gehalten.
Die über die Riemenscheibe 11 geführte Schnur 12 ist
mit ihrem einen Ende mit dem Streben-Schieber 5 und mit
ihrem anderen Ende mit dem unterhalb des Streben-
Schiebers 5 angeordneten Verriegelungs-Schieber 13 ver
bunden. Beide Schieber 5, 13 sind entlang dem Schirm
stock 2 gleitend verschiebbar. Der an dem Verriege
lungs-Schieber 13 ausgebildete Vorsprung 14 wirkt mit
dem Druck-Knopf 6 zusammen, wie in den Fig. 2 und 7
gezeigt ist.
Wenn der Schirm aus dem in den Fig. 2 und 4 ge
zeigten voll zusammengeklappten Zustand geöffnet werden
soll, wird der Druck-Knopf betätigt, so daß der (erste)
Verriegelungs-Finger 9 des Knopfes 6 an den (ersten)
Verriegelungs-Vorsprung 14 des Verriegelungs-Schiebers
13 angreift. Dadurch wird der gleitbare Verriegelungs-
Schieber 13 in Position gehalten, und der erste Ver
riegelungs-Haken 72 sowie der zweite Verriegelungs-
Haken 71 werden in das Innere des Schirmstocks 2 bewegt
oder geschwenkt. Auf diese Weise werden die ersten und
zweiten Haken 72, 71 außer Eingriff mit dem Streben-
Schieber 5 gebracht, und somit läßt sich der Schieber 5
von der Schnur 12 nach oben ziehen, während die Feder
10 den Schirmstock 2 (und somit die Riemenscheibe 11)
auswärts drückt oder ausfährt, um den Schirm zu öffnen.
Während des Öffnungsablaufes wird der Knopf 6 freige
geben, so daß die Verriegelungs-Haken 71, 72 mittels
Federvorspannung wieder seitlich aus dem Schirmstock 2
gedrückt werden, sobald der Streben-Schieber 5 in Auf
wärtsrichtung über die Verriegelungs-Haken 71, 72
gleitet. Dadurch wird der gleitbare Verriegelungs-
Schieber 13 geringfügig nach oben bewegt und greift an
die untere Kante des ersten Verriegelungs-Hakens 72 an,
wie die Fig. 5 zeigt.
Das Außenende des zweiten Verriegelungs-Hakens 71 ist,
wie die Fig. 3 zeigt, mit einem vorstehenden Verlän
gerungsteil versehen, das als Sicherheitshaken 73 aus
gebildet ist. Bei geschlossener Strebenverbindungs
struktur sind die Streben "im Bündel" angeordnet und
werden in diesem Zustand durch ein (nicht gezeigten)
Verschlußband gehalten. Falls der Knopf 6 unbeabsich
tigt gedrückt wird, bewegt sich der Streben-Schieber 5
lediglich über den ersten Haken 72 in eine Position, in
der er von dem zweiten Haken 71 angehalten wird, so daß
sich der Schirm nicht öffnen kann, d. h. der Schirmstock
2 kann bei Freigabe des Knopfes nicht ausgefahren wer
den. Im Falle eines anschließenden Lösens oder Auf
klappens der Streben (d. h. falls das nicht gezeigte
Verschlußband anschließend gelöst würde), würde sich
der Schirm bei unbeabsichtigtem Drücken des Knopfes 6
öffnen, falls der Sicherheitshaken 73 nicht vorgesehen
wäre. Der Sicherheitshaken 73 jedoch stoppt auch bei
weiterem (tieferem) unbeabsichtigten Druck des Knopfes
6 den Streben-Schieber 5 und verhindert, daß der zweite
Haken 71 den Schieber 5 freigibt. Dadurch wird ein
tieferes
Eindrücken des Knopfes 6 ausgeschlossen. Folglich ist
gewährleistet, daß, nachdem der Knopf unbeabsichtigt
ein erstes Mal gedrückt worden ist und daraufhin das
(nicht gezeigte) Verschlußband gelöst worden ist, kein
Risiko eines unkontrollierten Öffnens des Schirmstocks
2 besteht, welches Personen- und Sachschaden
verursachen könnte. In dieser Position des Sicherheits
hakens 73, die in der Fig. 3 gezeigt ist, muß der
Schirmstock 2 in seine in der Fig. 1 gezeigte voll
gekürzte bzw. eingefahrene Position zurückgedrückt oder
wieder zusammengefahren werden, um den Schirmstock für
erneut für einen weiteren Öffnungsvorgang vorzu
bereiten, welcher nur erfolgen kann, nachdem das (nicht
gezeigte) Verschlußband freigegeben worden ist.
Der Schirm ist mit Rückzugsfedern 15 versehen, die zwi
schen dem oberen Ende des Streben-Schiebers 5 und dem
Verbindungsteil 8 der Strebenverbindungsstruktur 3 an
geordnet sind, wie aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich
ist. Wenn der geöffnete Schirm geschlossen werden soll,
muß der Druck-Knopf 6 gedrückt werden, um die Verriege
lungs-Haken 71 und 72 in den Schirmstock 2 zu drücken.
Dadurch kann sich der gleitbare Verriegelungs-Schieber
13 aufwärts bewegen, während die Strebenverbindungs
struktur 3 unter Einwirkung der Rückzugsfedern 15 ein
gefahren wird. Mit anderen Worten bedeutet dies, daß
die Schnur 12 keinen Rückhalteffekt mehr auf den
Streben-Schieber 5 ausübt, da sie an dem am Verrie
gelungs-Schieber 13 befestigten Ende nicht mehr in
Position gehalten wird. Somit kann sich der Streben-
Schieber 5 an dem Schirmstock abwärts bewegen, während
die Schließfedern 15 die Verbindungsteile 8 auf den
Schirmstock 2 hin ziehen. Während die Strebenverbin
dungsstruktur 3 zusammengefaltet wird, zieht die Schnur
12 den Verriegelungs-Schieber 13 entlang dem Schirm
stock 2 in eine Position in der Nähe des Streben-
Schiebers 5, um die Selbstschließbewegung zu beenden.
Nach dem Selbstschließen der Strebenverbindungsstruktur
3 wird der Schirmstock 2 manuell in eine vorläufige
Schließposition gedrückt oder zusammengefahren, in der
der Verriegelungs-Haken 71 den Streben-Schieber 5
anhält. In dieser vorläufigen Schließposition lassen
sich die Strebenverbindungsstruktur 3 und die (nicht
gezeigte) Schirmbespannung um den Schirmstock 2 legen
oder falten und dann in dieser Faltposition durch das
(nicht gezeigte) Verschußband halten. Dann wird der
Schirm in die in der Fig. 1 gezeigte vollständig ge
schlossene Position bewegt, indem der Schirmstock 2
weiter zusammengeschoben wird, bis der erste Verrie
gelungshaken 72 den Streben-Schieber 5 anhält.
Die Erfindung schafft einen voll selbstöffnenden und
teilweise selbstschließenden Schirm, der vorteilhafter
weise leicht und praktisch benutzbar ist, etwa durch
einen PKW-Fahrer, der beim Ein- oder Aussteigen in bzw.
aus dem Wagen eine Hand aus dem Wagen herausstrecken
und die Öffnungs- bzw. Schließbewegung des Schirms
mühelos durch Knopfdruck auslösen kann, ohne im Regen
naß zu werden.
Die Ausfahrfeder 10 hat beträchtliche Länge und Kraft.
Die Feder 10 ist in dem oberen Rohr-Abschnitt 21 und
dem unteren Rohr-Abschnitt 22 des Schirmstocks 2 ge
halten. Der Außendurchmesser der Ausfahrfeder 10 ist
derart gewählt, daß er bei Betrieb des Schirms von dem
inneren (oberen) Rohr-Abschnitt 21 aufgenommen wird,
dessen Durchmesser kleiner ist als derjenige des
äußeren (unteren) Rohr-Abschnitts 22. Dadurch verbleibt
ein Zwischenraum zwischen der Feder 10 und der Innen
wand des unteren Rohr-Abschnitts 22, der beim Schließen
oder Zusammenfahren des Schirmstocks 2 eine Deformation
der Feder 10 zulassen könnte. Zur Vermeidung einer der
artigen Deformation ist der Federführungsstab 16 vor
gesehen, der am Verbindungsbereich zwischen dem Griff-
Rohr 19 und dem unteren Rohr 22 montiert ist, so daß
die Feder 10 komplikationslos und stabil in dem unteren
Rohr 21 betätigbar bzw. gleitbar ist.
Der Federführungsstab 16 ist vorzugsweise als hohles
Rohr ausgebildet, das an seinem oberen Ende mit einer
Dämpfungsfeder 17 versehen ist, die innerhalb des Füh
rungsstab-Rohres 16 durch einen Dämpfungsfeder-Stab 18
in Position gehalten ist, welcher sich durch die Feder
17 erstreckt und mit einem unteren zylindrischen Teller
gegen diese drückt, wie die Fig. 8-10 und 12 zeigen.
Das obere Ende des Dämpfungsfeder-Stabs 18 und das
untere Ende des Führungs-Stabs 16 sind mit dem Schirm
stock 2 jeweils durch Verbindungsstifte verbunden, wie
in der vergrößerten Ansicht von Fig. 10 gezeigt ist.
Beim Öffnen des Schirms veranlaßt die Feder 10 das Aus
fahren des Schirmstocks 2 nach oben, und wenn der
Schirmstock 2 seine Endposition erreicht, bewirkt die
Dämpfungsfeder 17 einen Dämpfungseffekt, um den Ver
bindungsbereich zwischen dem oberen Rohr-Abschnitt 21
und dem unteren Rohr-Abschnitt 22 vor durch den Auf
prall verursachter Beschädigung zu schützen.
Claims (23)
1. Schirm mit
einem Schirmstock (2), der an einem Ende mit einem Handgriff (1) und an seinem anderen Ende mit einer Schirmkrone (4) versehen ist und der einen Streben- Schieber (5) aufweist, der gleitbar an dem Schirmstock (2) gehalten ist,
einer Strebenverbindungsstruktur (3), die zwischen der Schirmkrone (4) und dem Streben-Schieber (5) ange ordnet ist,
einer Ausfahrfeder (10) und einer Rückzugsfeder (15), die mit der Strebenverbindungsstruktur (3) ver bunden sind, wobei die Ausfahrfeder (10) zum Aufklappen der Strebenverbindungsstruktur (3) und die Rückzugs feder (15) zum Zusammenklappen der Strebenverbindungs struktur vorgesehen ist,
einem Verriegelungs-Schieber (13), der gleitbar an dem Schirmstock (2) gehalten ist,
einem flexiblen Verbindungselement (Schnur 12), dessen eines Ende mit dem Streben-Schieber (5) und dessen anderes Ende mit dem Verriegelungs-Schieber (13) verbunden ist, wobei die Schnur (12) über eine Umlenk einheit (11) am oberen Ende des Schirmstocks (2) läuft,
einer im Bereich des Handgriffs (1) angeordneten Verriegelungsvorrichtung (9, 14, 72), die separat mit dem Streben-Schieber (5) und dem Verriegelungs-Schieber (13) in Verriegelungseingriff bringbar ist,
wobei die Verriegelungsvorrichtung (9, 14, 72) den Streben-Schieber (5) und den Verriegelungs-Schieber 13) in einer Bereitschaftsposition hält, wenn die Ausfahr feder (10) gespannt ist und die Strebenverbindungs struktur (3) zusammengeklappt ist,
und wobei die Verriegelungsvorrichtung (9, 14, 72) lediglich den Streben-Schieber (5) aus der Bereit schaftsposition löst, um zum Auseinanderklappen der Strebenverbindungsstruktur (3) die gespannte Ausfahr feder (10) freizugeben, jedoch den Verriegelungs- Schieber (13) beim Auseinanderklappen der Streben verbindungsstruktur (3) in der Bereitschaftposition rückhält,
und wobei ferner die Verriegelungsvorrichtung (9, 14, 72) den Verriegelungs-Schieber (13) aus der Be reitschaftsposition freigibt, um die Rückzugsfeder (15) zum Zusammenklappen der Strebenverbindungsstruktur (3) zu veranlassen.
einem Schirmstock (2), der an einem Ende mit einem Handgriff (1) und an seinem anderen Ende mit einer Schirmkrone (4) versehen ist und der einen Streben- Schieber (5) aufweist, der gleitbar an dem Schirmstock (2) gehalten ist,
einer Strebenverbindungsstruktur (3), die zwischen der Schirmkrone (4) und dem Streben-Schieber (5) ange ordnet ist,
einer Ausfahrfeder (10) und einer Rückzugsfeder (15), die mit der Strebenverbindungsstruktur (3) ver bunden sind, wobei die Ausfahrfeder (10) zum Aufklappen der Strebenverbindungsstruktur (3) und die Rückzugs feder (15) zum Zusammenklappen der Strebenverbindungs struktur vorgesehen ist,
einem Verriegelungs-Schieber (13), der gleitbar an dem Schirmstock (2) gehalten ist,
einem flexiblen Verbindungselement (Schnur 12), dessen eines Ende mit dem Streben-Schieber (5) und dessen anderes Ende mit dem Verriegelungs-Schieber (13) verbunden ist, wobei die Schnur (12) über eine Umlenk einheit (11) am oberen Ende des Schirmstocks (2) läuft,
einer im Bereich des Handgriffs (1) angeordneten Verriegelungsvorrichtung (9, 14, 72), die separat mit dem Streben-Schieber (5) und dem Verriegelungs-Schieber (13) in Verriegelungseingriff bringbar ist,
wobei die Verriegelungsvorrichtung (9, 14, 72) den Streben-Schieber (5) und den Verriegelungs-Schieber 13) in einer Bereitschaftsposition hält, wenn die Ausfahr feder (10) gespannt ist und die Strebenverbindungs struktur (3) zusammengeklappt ist,
und wobei die Verriegelungsvorrichtung (9, 14, 72) lediglich den Streben-Schieber (5) aus der Bereit schaftsposition löst, um zum Auseinanderklappen der Strebenverbindungsstruktur (3) die gespannte Ausfahr feder (10) freizugeben, jedoch den Verriegelungs- Schieber (13) beim Auseinanderklappen der Streben verbindungsstruktur (3) in der Bereitschaftposition rückhält,
und wobei ferner die Verriegelungsvorrichtung (9, 14, 72) den Verriegelungs-Schieber (13) aus der Be reitschaftsposition freigibt, um die Rückzugsfeder (15) zum Zusammenklappen der Strebenverbindungsstruktur (3) zu veranlassen.
2. Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verriegelungsvorrichtung (9, 14, 72) versehen ist mit
einer an dem Handgriff (1) angeordnete Schieberver riegelungsvorrichtung (7, 72), die einerseits den Stre ben-Schieber (5) in Bereitschaftsposition hält und die andererseits den Verriegelungs-Schieber (13) in Bereit schaftsposition hält, nachdem der Streben-Schieber (5) freigegeben worden ist und die Strebenverbindungs struktur (3) ausgefahren ist, und
einem mit dem Handgriff (1) angeordneten Zwischen oder Temporär-Verriegelungsvorrichtung (9, 14), die bei freigegebenem Streben-Schieber (5) den Verriegelungs- Schieber (13) in Bereitschaftsposition hält.
einer an dem Handgriff (1) angeordnete Schieberver riegelungsvorrichtung (7, 72), die einerseits den Stre ben-Schieber (5) in Bereitschaftsposition hält und die andererseits den Verriegelungs-Schieber (13) in Bereit schaftsposition hält, nachdem der Streben-Schieber (5) freigegeben worden ist und die Strebenverbindungs struktur (3) ausgefahren ist, und
einem mit dem Handgriff (1) angeordneten Zwischen oder Temporär-Verriegelungsvorrichtung (9, 14), die bei freigegebenem Streben-Schieber (5) den Verriegelungs- Schieber (13) in Bereitschaftsposition hält.
3. Schirm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß an dem Handgriff (1) ein Druck-Knopf (6) an
geordnet ist, mit dem sich die Schieberverriegelungs
vorrichtung (7, 72) und die Zwischenverriegelungsvor
richtung (9, 14) betätigen lassen.
4. Schirm nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Streben-Schieber (5) an dem Verrie
gelungs-Schieber (13) derart anliegt, daß beide Schie
ber (5, 13) in Bereitschaftsposition gehalten sind, und
daß die Schieberverriegelungsvorrichtung (7, 72) ledig
lich mit dem Streben-Schieber (5) zusammengreift, wenn
dieser und der Verriegelungs-Schieber (13) in Bereit
schaftsposition sind, und daß die Schieberverriege
lungsvorrichtung (7, 72) lediglich mit dem Verriege
lungs-Schieber (13) zusammengreift, wenn sich nur der
Verriegelungs-Schieber (13) in Bereitschaftsposition
befindet.
5. Schirm nach einem der Ansprüche 2-4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zwischenverriegelungsvorrichtung
(9, 14) lediglich mit dem Verriegelungs-Schieber (13)
zusammengreift, wenn sich der Streben-Schieber (5) und
der Verriegelungs-Schieber (13) in Bereitschaftsposi
tion befinden, und daß die Zwischenverriegelungsvor
richtung (9, 14) nicht mit dem Verriegelungs-Schieber
(13) zusammengreifen kann, wenn sich lediglich der Ver
riegelungs-Schieber (13) in Bereitschaftsposition be
findet.
6. Schirm nach einem der Ansprüche 3-5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Druck-Knopf (6) entlang eines ein
zigen Bewegungsweges drückbar und rückführbar ist.
7. Schirm nach einem der Ansprüche 2-6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schieberverriegelungsvorrichtung auf
weist:
einen Verriegelungsarm (7), der schwenkbar mit dem Griff (1) verbunden ist, und
einen Verriegelungshaken (72), der an dem freien Ende des Verriegelungsarms (7) angeordnet ist.
einen Verriegelungsarm (7), der schwenkbar mit dem Griff (1) verbunden ist, und
einen Verriegelungshaken (72), der an dem freien Ende des Verriegelungsarms (7) angeordnet ist.
8. Schirm nach einem der Ansprüche 2-7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zwischenverriegelungsvorrichtung
(9, 14) aufweist:
einen Vorsprung (9; 14), der an dem Druck-Knopf (1) oder dem Verriegelungs-Schieber (13) angeordnet ist, und
eine Nut, die an dem nicht mit dem Vorsprung (9; 14) versehenen Teil (11, 13) ausgebildet ist, wobei der Vor sprung (14) und die Nut nur bei Freigabe des Streben- Schiebers (5) ineinandergreifen.
einen Vorsprung (9; 14), der an dem Druck-Knopf (1) oder dem Verriegelungs-Schieber (13) angeordnet ist, und
eine Nut, die an dem nicht mit dem Vorsprung (9; 14) versehenen Teil (11, 13) ausgebildet ist, wobei der Vor sprung (14) und die Nut nur bei Freigabe des Streben- Schiebers (5) ineinandergreifen.
9. Schirm nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekenn
zeichnet,
daß mehrere ein- und ausfahrbare Abschnitte (21, 22) vorgesehen sind, die den Schirmstock (2) bilden, und
daß mit dem Handgriff (1) ein Sicherheitsverriege lungsteil (71, 73) verbunden ist, welches das Ausfahren des Schirmstocks (2) und das Öffnen der Strebenverbin dungsstruktur (3) verhindert, wenn der Druck-Knopf (6) ein erstes Mal bei zusammengeklappt gehaltener Streben verbindungsstruktur (3) gedrückt wird, und wenn der Druck-Knopf (6) bei nicht zusammengeklappt gehaltener Strebenverbindungsstruktur (3) erneut gedrückt wird.
daß mehrere ein- und ausfahrbare Abschnitte (21, 22) vorgesehen sind, die den Schirmstock (2) bilden, und
daß mit dem Handgriff (1) ein Sicherheitsverriege lungsteil (71, 73) verbunden ist, welches das Ausfahren des Schirmstocks (2) und das Öffnen der Strebenverbin dungsstruktur (3) verhindert, wenn der Druck-Knopf (6) ein erstes Mal bei zusammengeklappt gehaltener Streben verbindungsstruktur (3) gedrückt wird, und wenn der Druck-Knopf (6) bei nicht zusammengeklappt gehaltener Strebenverbindungsstruktur (3) erneut gedrückt wird.
10. Zusammenklappbarer Schirm, insbesondere nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, mit
einem Schirmstock (2) mit einem ersten und einem zweiten Abschnitt (21, 22), die relativ zu einander ein- und ausfahrbar sind,
einer in dem Schirmstock (2) angeordneten Ausfahr feder (10), die beim Öffnen des Schirms die Abschnitte (21, 22) relativ zueinander ausfährt,
einem mit dem Schirmstock (2) verbundenen Verriege lungsteil (7), das bei zusammengeklapptem Schirm den ersten und den zweiten Abschnitt (21, 22) in zusammen gefahrener Position hält, wobei bei Freigabe des Ver riegelungsteils (7) der Schirmstock (2) mittels der Ausfahrfeder (10) ausgefahren wird, und
einem Federführungsstab (16), der an demjenigen der ersten und zweiten Abschnitte (21, 22) montiert ist, der den größeren Querschnittsbereich aufweist, wobei der Federführungsstab (16) von der Ausfahrfeder (10) um geben ist.
einem Schirmstock (2) mit einem ersten und einem zweiten Abschnitt (21, 22), die relativ zu einander ein- und ausfahrbar sind,
einer in dem Schirmstock (2) angeordneten Ausfahr feder (10), die beim Öffnen des Schirms die Abschnitte (21, 22) relativ zueinander ausfährt,
einem mit dem Schirmstock (2) verbundenen Verriege lungsteil (7), das bei zusammengeklapptem Schirm den ersten und den zweiten Abschnitt (21, 22) in zusammen gefahrener Position hält, wobei bei Freigabe des Ver riegelungsteils (7) der Schirmstock (2) mittels der Ausfahrfeder (10) ausgefahren wird, und
einem Federführungsstab (16), der an demjenigen der ersten und zweiten Abschnitte (21, 22) montiert ist, der den größeren Querschnittsbereich aufweist, wobei der Federführungsstab (16) von der Ausfahrfeder (10) um geben ist.
11. Schirm nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß
an dem anderen der ersten und zweiten Abschnitte (21, 22) ein Dämpfungsfeder-Stab (18) montiert ist, der mit dem Federführungsstab (16) in Verbindung steht, und
daß eine Dämpfungsfeder (17) zwischem dem Däm pfungsfeder-Stab (18) und dem Federführungsstab (16) angeordnet ist.
an dem anderen der ersten und zweiten Abschnitte (21, 22) ein Dämpfungsfeder-Stab (18) montiert ist, der mit dem Federführungsstab (16) in Verbindung steht, und
daß eine Dämpfungsfeder (17) zwischem dem Däm pfungsfeder-Stab (18) und dem Federführungsstab (16) angeordnet ist.
12. Schirm nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Federführungsstab (16) oder der Dämpfungs
feder-Stab (18) hohl ist und derjenige (16) der beiden
Stäbe, der nicht hohl ausgebildet ist, in dem hohlen
Stab (18) ein- und ausfahrbar ist.
13. Schirm nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Dämpfungsfeder (17) innerhalb des
hohlen Stabes (18) zwischen den freien Ende des Feder
führungsstabes (16) und dem freien Ende des Dämpfungs-
Stabes (18) gelagert ist.
14. Schirm mit
einem Schirmstock (2), der an einem Ende mit einem Handgriff (1) und an seinem anderen Ende mit einer Schirmkrone (4) versehen ist und der einen Streben- Schieber (5) aufweist, der gleitbar an dem Schirmstock (2) gehalten ist,
einer Strebenverbindungsstruktur (3), die zwischen der Schirmkrone (4) und dem Streben-Schieber (5) ange ordnet ist,
einer Ausfahrfeder (10) zum Aufklappen der Streben verbindungsstruktur (3),
einer von der Strebenverbindungsstruktur (3) gehal tenen Schirmbespannung, die mit einem Verschlußband versehen ist, das bei zusammengeklapptem Schirm die Schirmbespannung um den Schirmstock (2) herum gelegt hält,
einer an dem Handgriff (1) angeordneten ersten Ver riegelungsvorrichtung (9, 14, 72), die in der Lage ist, die Strebenverbindungsstruktur (3) in einer zusammen geklappten Position zu halten, wenn die Ausfahrfeder (10) gespannt, die Strebenverbindungsstruktur (3) zu sammengeklappt ist und die Schirmbespannung nicht zu sammengehalten ist, wobei die erste Verriegelungsvor richtung (9, 14, 72) in der Lage ist, die Strebenver bindungsstruktur (3) aus der zusammengeklappten Posi tion freizugeben, wenn bei freier Schirmbespannung die Strebenverbindungsstruktur (3) als Reaktion auf die Freigabe der gespannten Ausfahrfeder (10) ausgeklappt werden soll,
einer mit dem Handgriff (1) verbundenen Sicher heitsverriegelungsvorrichtung (73), welche das Öffnen der Strebenverbindungsstruktur (3) verhindert, wenn, nachdem bei gehaltener Schirmbespannung die erste Ver riegelungsvorrichtung (9, 14, 72) aktiviert worden ist, die Schirmbespannung nicht mehr von dem Schirmbespan nungs-Riemen gefaltet gehalten wird.
einem Schirmstock (2), der an einem Ende mit einem Handgriff (1) und an seinem anderen Ende mit einer Schirmkrone (4) versehen ist und der einen Streben- Schieber (5) aufweist, der gleitbar an dem Schirmstock (2) gehalten ist,
einer Strebenverbindungsstruktur (3), die zwischen der Schirmkrone (4) und dem Streben-Schieber (5) ange ordnet ist,
einer Ausfahrfeder (10) zum Aufklappen der Streben verbindungsstruktur (3),
einer von der Strebenverbindungsstruktur (3) gehal tenen Schirmbespannung, die mit einem Verschlußband versehen ist, das bei zusammengeklapptem Schirm die Schirmbespannung um den Schirmstock (2) herum gelegt hält,
einer an dem Handgriff (1) angeordneten ersten Ver riegelungsvorrichtung (9, 14, 72), die in der Lage ist, die Strebenverbindungsstruktur (3) in einer zusammen geklappten Position zu halten, wenn die Ausfahrfeder (10) gespannt, die Strebenverbindungsstruktur (3) zu sammengeklappt ist und die Schirmbespannung nicht zu sammengehalten ist, wobei die erste Verriegelungsvor richtung (9, 14, 72) in der Lage ist, die Strebenver bindungsstruktur (3) aus der zusammengeklappten Posi tion freizugeben, wenn bei freier Schirmbespannung die Strebenverbindungsstruktur (3) als Reaktion auf die Freigabe der gespannten Ausfahrfeder (10) ausgeklappt werden soll,
einer mit dem Handgriff (1) verbundenen Sicher heitsverriegelungsvorrichtung (73), welche das Öffnen der Strebenverbindungsstruktur (3) verhindert, wenn, nachdem bei gehaltener Schirmbespannung die erste Ver riegelungsvorrichtung (9, 14, 72) aktiviert worden ist, die Schirmbespannung nicht mehr von dem Schirmbespan nungs-Riemen gefaltet gehalten wird.
15. Schirm nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sicherheitsverriegelungsvorrichtung (73) in der
Lage ist, das Öffnen der Strebenverbindungsstruktur (3)
zu verhindern, wenn die Schirmbespannung nicht mehr von
dem Schirmbespannungs-Riemen zusammengehalten wird,
unabhängig davon, ob die erste Verriegelungsvorrichtung
(9, 14, 72) erneut betätigt wird oder nicht.
16. Schirm nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Sicherheitsverriegelungsvorrichtung
(73) nur durch Wiederbetätigung der ersten Verriege
lungsvorrichtung (9, 14, 72) freigebbar ist, so daß sie
die Strebenverbindungsstruktur (3) in derjenigen zu
sammengeklappten Position hält, in der die Ausfahrfeder
(10) gespannt ist, die Strebenverbindungsstruktur (3)
zusammengeklappt ist und die Schirmbespannung nicht
zusammengefaltet ist.
17. Schirm nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß erste und zweite ein- und ausfahr
bare Abschnitte (21, 22) vorgesehen sind, die den
Schirmstock (2) bilden, daß die Ausfahrfeder (10) in
dem Schirmstock (2) angeordnet ist, daß die Ausfahr
feder (10) beim Öffnen der Strebenverbindungsstruktur
(3) die Abschnitte (21, 22) relativ zueinander ausfährt,
und daß die erste Verriegelungsvorrichtung (9, 14, 72)
ferner in der Lage ist, den ersten und den zweiten
Abschnitt (21, 22) in der eingefahrenen Position zu
halten, wenn der Schirm zusammengeklappt ist.
18. Schirm nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß eine zweite Verriegelungsvorrich
tung (71) vorgesehen ist, die in der Lage ist, die
Strebenverbindungsstruktur (3) relativ zu dem Schirm
stock (2) in zusammengeklappter Position zu halten,
welche in bezug auf die Einfahrbewegung in Richtung des
Handgriffs (1) eine vorläufige Speicherposition ist, in
der sich beim Schließen des Schirms die Schirmbespan
nung um den Schirmstock (2) legen und festschnallen
läßt.
19. Schirm nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Verriegelungsvorrichtung (71) aufweist:
einen schwenkbar an dem Handgriff (1) montierten Verriegelungsarm (7), und
einen an dem Verriegelungsarm (7) befestigten zwei ten Verriegelungshaken (71).
einen schwenkbar an dem Handgriff (1) montierten Verriegelungsarm (7), und
einen an dem Verriegelungsarm (7) befestigten zwei ten Verriegelungshaken (71).
20. Schirm nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zweite Verriegelungsvorrichtung (71)
mit einem Sicherheitshaken (73) versehen ist, der an
dem Verriegelungshaken (71) vorgesehen ist.
21. Schirm nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Verriegelungsvorrichtung (9, 14, 72) einen
ersten Verriegelungshaken (72) aufweist, der mit dem
Verriegelungsarm (7) verbunden ist.
22. Schirm nach einem der Ansprüche 14 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß an dem Handgriff (1) ein Druck-
Knopf (6) angeordnet ist, mit dem sich die erste Ver
riegelungsvorrichtung (9, 14, 72), die zweite Verriege
lungsvorrichtung (71) und die Sicherheitsverriegelungs
vorrichtung (73) betätigen lassen.
23. Schirm nach einem der Ansprüche 14 bis 22, dadurch
dadurch gekennzeichnet, daß der Druck-Knopf (6) entlang
eines einzigen Bewegungsweges drückbar ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| TW79210807 | 1990-09-27 | ||
| CN90223293U CN2091564U (zh) | 1990-11-05 | 1990-11-05 | 可自动开伞收伞之伞具 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4119217A1 true DE4119217A1 (de) | 1992-04-02 |
Family
ID=25742676
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914119217 Ceased DE4119217A1 (de) | 1990-09-27 | 1991-06-11 | Automatischer schirm |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4119217A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19523291A1 (de) * | 1995-05-24 | 1996-11-28 | Schlattl Alice | Schirm, insbesondere Regenschirm |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4941494A (en) * | 1989-10-23 | 1990-07-17 | Wu Tsun Zong | Lightly-operating automatic umbrella for preventing false operation |
-
1991
- 1991-06-11 DE DE19914119217 patent/DE4119217A1/de not_active Ceased
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4941494A (en) * | 1989-10-23 | 1990-07-17 | Wu Tsun Zong | Lightly-operating automatic umbrella for preventing false operation |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19523291A1 (de) * | 1995-05-24 | 1996-11-28 | Schlattl Alice | Schirm, insbesondere Regenschirm |
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|---|---|---|---|
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