DE4119106A1 - Plungerzylinder - Google Patents
PlungerzylinderInfo
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- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Die Erfindung betrifft einen Plungerzylinder mit einem
bodenseitig geschlossenen, mit Druckflüssigkeit beauf
schlagbaren Zylinder und einem in in ringförmigen Ein
stichen des Zylinders angeordneten Führungs-, Dicht-
und/oder Abstreifringen geführten, öffnungsseitig aus
dem Zylinder herausragenden Plungerkolben.
Plungerkolben haben einen glatten, meist geschliffenen
oder hartverchromten Mantel, der in der Packung aus
Führungs-, Dicht- und/oder Abstreifringen geführt wird.
Dadurch kann die Oberflächenbehandlung der Zylinderin
nenfläche entfallen. Die Plungerzylinder sind vor allem
für hohe Drücke geeignet und werden beispielsweise für
den Antrieb von Rohrweichen in Dickstoffpumpen einge
setzt. Die Betätigung der Plungerzylinder erfolgt meist
über hydraulische Folgesteuerungen, für deren Auslösung
Signalabgriffe, die den Zustand der Aggregate anzeigen,
erforderlich sind. Bei Hydrozylindern, deren Kolben
die Dichtelemente, wie Kolben- und Abstreifringe tragen,
ist es zwar bekannt, am Zylinder hydraulische Signalab
griffe vorzusehen. Eine Übertragung dieser Techniken
auf Plungerzylinder ist jedoch nicht ohne weiteres mög
lich, da das Abdichten des Signalabgriffraums mit den
im Zylinder angeordneten Führungs- und Dichtelementen
mit Schwierigkeiten verbunden ist, die vor allem darin
begründet sind, daß im Bereich des Signalabgriffs hohe
Druckspitzen und damit hohe Fließgeschwindigkeiten auf
treten, die bei den von außen nach innen wirkenden Zy
linderdichtungen zu einem frühzeitigen Verschleiß füh
ren, zumal Plungerzylinder regelmäßig für hohe Drücke
ausgelegt sind. In Anlagen mit Plungerzylindern hat man
sich deshalb meist mit indirekten Signalabgriffen, wie
induktive Wegabnehmer oder Verzögerungsdrosseln in
Steuerungsleitungen beholfen.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zu
grunde, einen Plungerzylinder zu schaffen, der einen
unmittelbaren hydraulischen Signalabgriff ermöglicht
und trotzdem für hohe Drücke ausgelegt werden kann und
eine ausreichende Führung des Plungerkolbens gewährlei
stet.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Patentanspruch 1
angegebene Merkmalskombination vorgeschlagen. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Die erfindungsgemäße Lösung geht von der Erkenntnis
aus, daß der Plungerkolben auf der Druckseite in unmit
telbarer Nähe des Signalabgriffs sowohl eine gute Füh
rung als auch eine gute und verschleißfreie Abdichtung
erfordert, um über eine lange Standzeit ein Durchkrie
chen von Öl in diesem Bereich und damit Fehlsignale zu
vermeiden. Dementsprechend werden gemäß der Erfindung
folgende Lösungsmerkmale vorgeschlagen:
- - einen am Zylindermantel angeordneten hydraulischen Signalabgriffstutzen,
- - eine die Zylinderwandung durchsetzende, den Signal abgriffstutzen mit dem Zylinderinneren verbindende Querbohrung,
- - einen auf der Zylinderinnenseite der Querbohrung angeordneten, an seiner öffnungsseitigen und boden seitigen Flanke durch je einen über die Zylinder innenfläche überstehenden Führungs- und Dichtring begrenzten Ringkanal, wobei der die bodenseitige Flanke begrenzende Führungs- und Dichtring als of fener, an seinen Öffnungskanten einen Haarspalt bildender Metallring ausgebildet ist, der in einem mit einem elastomeren Dichtring hinterlegten ring förmigen Einstich des Zylinders angeordnet ist,
- - mindestens eine im Plungerkolben angeordnete, mit der Bodenseite des Zylinders kommunizierende, im Abstand vom bodenseitigen Kolbenende den Kolbenman tel durchdringende Steuerbohrung.
Der erfindungsgemäße vollhydraulische Signalabgiff
spricht auf den ausgefahrenen Zustand des Plungerkol
bens an. Im Falle einer Rohrweiche für Dickstoffpumpen
sind demgemäß zwei Plungerzylinder vorgesehen, die ab
wechselnd ein Endsignal abgeben.
Der erfindungsgemäße Metallring ist zwar geschlitzt und
kann damit von innen her in den Einstich der Zylinder
innenwand eingesetzt werden. Im eingesetzten Zustand
liegen die als Schnittflächen ausgebildeten Schlitzkan
ten jedoch exakt gegeneinander an, so daß nur eine
Haarnut verbleibt. Die Innenfläche des Metallrings ist
zylindrisch geschliffen und steht geringfügig über den
Zylindermantel nach innen über, so daß er eine Führung
bildet. Der Metallring hat damit sowohl eine dichtende
als auch eine zentrierende Funktion. Der auf der Innen
seite des Metallrings im Einstich angeordnete elastome
re O-Ring sorgt dafür, daß der Metallring am Plunger
kolben außen satt anliegt und der Stoß zwischen den
beiden freien Metallringenden trotzdem Null ist. Der
elastomere Dichtring muß jedoch so eingepaßt sein, daß
beim Überfahren der Steuerbohrungen des Plungerkolbens
kein merkliches Zurückfedern stattfinden kann, so daß
ein Kriechen von Druckflüssigkeit und damit eine Fehl
auslösung vermieden wird.
Vorteilhafterweise beträgt die radial gemessene Wand
stärke des Metallrings ein Mehrfaches der Ringkanaltie
fe, während die axiale Erstreckung des Metallringes
ein Mehrfaches seiner radial gemessenen Wandstärke be
trägt. Weiter sollte die Wandstärke des hinterlegten
elastomeren Dichtrings ein Mehrfaches der radial gemes
sene Wandstärke des Metallrings betragen.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist
in bodenseitigem Abstand von dem metallischen Führungs-
und Dichtring zusätzlich ein geschlitzter, an seinen
Schlitzkanten einen Haarspalt bildender Dichtring aus
Kunststoff in einem mit einem elastomeren Dichtring
hinterlegten ringförmigen Einstich des Zylinders ange
ordnet. Der zusätzliche Dichtring gewährleitstet, daß
ein stufenweiser Druckabbau bis zum Signalabgriffsraum
erfolgt. Während der metallische Führungs- und Dicht
ring eine Art Grobdichtung bildet, erfolgt die Fein
dichtung über den beispielsweise aus PTFE bestehenden
Kunststoffdichtring. Die weiche Kunststoffdichtung paßt
sich der Plungeroberfläche besser an und dichtet da
durch besser ab als die metallische Dichtung. Die Me
talldichtung gewährleistet andererseits im unmittelba
ren Druckabgriffsbereich eine bessere Führung und eine
geringere Verschleißanfälligkeit bei den dort auftre
tenden hohen Strömungsgeschwindigkeiten.
Der die Ringnut öffnungsseitig begrenzende Führungs-
und Dichtring unterliegt nicht den hohen mechanischen
Beanspruchungen des bodenseitig begrenzenden Führungs-
und Dichtrings und kann daher beispielsweise als Füh
rungsband aus mit Bronze gefüllten PTFE oder aus Epo
xidharz-getränktem Textilband bestehen.
Weiter wird vorteilhafterweise im bodenseitigen Abstand
vom Kunststoff-Führungs- und Dichtring ein axial lang
gestrecktes Führungsband angeordnet, das ebenfalls aus
mit Bronze gefülltem PTFE oder aus Epoxidharz-getränk
tem Textilband bestehen kann.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Er
findung weist der Plungerkolben einen bodenseitig offe
nen Hohlraum sowie mehrere über den Umfang verteilt an
geordnete, in den Hohlraum mündende Querbohrungen als
Steuerbohrungen auf. Über diese Steuerbohrungen wird
beim Überfahren des im Bereich des Signalabgriffs ange
ordneten Ringkanals ein Kurzschluß hergestellt und eine
Ölmenge abgegeben, die das Schaltsignal auslöst. Durch
die Anordnung mehrerer über den Umfang verteilt ange
ordneter Steuerbohrungen im Plungerkolben wird die ab
gegebene Ölmenge über den Umfang verteilt und damit die
lokale Strömungsgeschwindigkeit zur Vermeidung von Zer
störungen in den benachbarten Dichtungen vermindert.
Während sich der Signalabgriffstutzen erfindungsgemäß
in der Nähe des öffnungsseitigen Zylinderendes befin
det, ist der Anschlußstutzen für die Druckflüssigkeit
zweckmäßig in der Nähe des bodenseitigen Endes am Zy
lindermantel angeordnet.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Er
findung ist der Plungerkolben mit einem bodenseitigen
zylindrischen Hohlraum auf einen unter Freilassung ei
nes Ringraums koaxial über den Zylinderboden überste
henden zylindrischen Dämpfungszapfen aufschiebbar. Zur
Erleichterung des Aufschiebens ist der zylindrische
Dämpfungszapfen mit einem stirnseitigen Führungskonus
versehen, während der Hohlraum des Plungerkolbens zum
bodenseitigen Kolbenende hin aus dem gleichen Grund ko
nisch erweitert sein kann. Die Dämpfungswirkung wird im
wesentlichen dadurch erzielt, daß der Dämpfungszapfen
ein geringes Untermaß von wenigen Zehntel mm, vorzugs
weise 2/10 mm gegenüber dem Hohlrauminnenmaß des Plun
gerkolbens aufweist, während der Zylinder in seinem bo
dennahen Bereich ein geringes Untermaß von wenigen
Zehntel mm, vorzugsweise ca. 2/10 mm gegenüber dem Au
ßenmaß des Plungerkolbens aufweist. Die dadurch gebil
deten Zwischenräume reichen aus, um die Druckflüssig
keit gedämpft zum Anschlußstutzen hin zu verdrängen und
den Plungerkolben beim Anfahren ausreichend schnell
wieder aus der Endlage herauszubringen. Weiter ist der
Dämpfungszapfen im Bereich seiner Mantelfläche mit Ring
nuten versehen, über die sich ein Ölpolster mit Zen
trierwirkung ausbilden kann.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung
sieht vor, daß der Plungerzylinder im Bereich des An
schlußstutzens eine Querschnittserweiterung aufweist,
die bodenseitig durch eine Konusflanke begrenzt ist.
Die bodenseitige Kante (Dämpfungskante) der Konusflanke
ist dabei zweckmäßig hinter der bodenseitigen Kante
(Führungskante) des Führungskonus angeordnet. Durch den
Versatz zwischen Führungskante und Dämpfungskante er
folgt damit das Aufschieben und Dämpfen in zwei Stufen.
Um andererseits ein rasches Ausfahren des Plungerkol
bens zu ermöglichen, ist gemäß einer weiteren vorteil
haften Ausgestaltung der Erfindung der Abstand der
Steuerbohrungen vom bodenseitigen Kolbenende größer als
der Abstand der bodenseitigen Konuskanten vom Zylinder
boden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der
Zeichnung in schematischer Weise dargestellten Ausfüh
rungsbeispiels näher erläutert.
Die einzige Figur zeigt einen Plungerzylinder mit hy
draulischem Signalabgriff in längsgeschnittener Dar
stellung.
Der Plungerzylinder besteht im wesentlichen aus einem
einseitig an seinem Boden 10 geschlossenen Zylinder 12
und einem im Zylinder 12 axial verschiebbaren, über die
Zylinderöffnung 14 überstehenden Plungerkolben 16. An
den freien Enden des Zylinders 12 und des Plungerkol
bens 16 ist je eine Kugel 18 bzw. 20 angeformt, die zur
Aufhängung des Plungerzylinders dient. Anstelle der
Kugeln 18, 20 können auch andere Gelenke vorgesehen
werden.
Der Plungerkolben 16 weist eine glatte, vorzugsweise
geschliffene oder hartverchromte zylindrische Mantel
fläche 22 auf und ist mit einem bodenseitig offenen
Hohlraum 24 versehen. Die dadurch gebildete, im wesent
lichen zylindrische Wandung des Plungerkolbens weist im
Abstand vom bodenseitigen Ende 26 mehrere in Umfangs
richtung verteilt angeordnete, als Querbohrungen ausge
bildete Steuerbohrungen 28 auf.
Der Zylinder 12 weist zwei über seine Mantelfläche 30
überstehende Stutzen 32, 34 auf, von denen der Stutzen
32 als Anschlußstutzen für die Druckflüssigkeit und der
Stutzen 34 als Signalabgriffsstutzen ausgebildet ist.
Der in Bodennähe angeordnete Anschlußstutzen 32 mündet
über eine weite Querbohrung 36 und einen Ringkanal 38
in das Zylinderinnere, so daß der Plungerkolben 16 bo
denseitig mit Druckflüssigkeit beaufschlagt werden kann.
Der in der Nähe der Zylinderöffnung 14 angeordnete Sig
nalabgriffstutzen 34 ist über eine enge Querbohrung 40
und einen Ringkanal 42 mit dem Zylinderinneren verbun
den.
Die Zylinderinnenfläche weist mehrere ringnutenförmi
ge Einstiche 44 bis 54 auf, die zur Aufnahme von Füh
rungs, Dicht- und/oder Abstreifringen 56 bis 66 be
stimmt sind. Die in der öffnungsseitig offenen Nut 44
und in der eingeschlossenen Nut 46 angeordneten elasto
meren Ringe 56, 58 haben sowohl eine Abstreif- als
auch eine Dichtfunktion, während den relativ langge
streckten, in den Flachnuten 48 und 54 angeordneten
Führungsbändern 60, 66 vor allem eine Führungsfunktion
für den Plungerkolben zukommt. Die Führungsbänder be
stehen vorzugsweise aus mit Bronze gefülltem PTFE oder
aus einem Epoxidharz-getränkten Textilband. In den der
Querbohrung 40 bodenseitig benachbarten Nuten 50, 52
sind zwei weitere Ringe 62, 64 angeordnet, denen im Hin
blick auf die Abdichtung des Signalabgriffraums 34 und
die Führung des Plungerkolbens in diesem Bereich eine
Spezialaufgabe zukommt. Der in der Nut 50 mit einem ela
stomeren O-Ring 63 hinterlegte Ring 62 ist als ge
schlitzter Metallring ausgebildet, der zusammen mit dem
Führungsband 60 den Ringkanal 42 seitlich begrenzt. Die
Schnittflächen des offenen Metallrings 62 liegen im
eingesetzten Zustand unter Bildung eines Haarspaltes
dicht gegeneinander an. Der an seiner Innenfläche exakt
auf Kolbenmaß geschliffene Metallring gewährleistet ei
ne verschleißfeste Kolbenführung und eine lecksichere
Flüssigkeitsabdichtung. Gleichwohl kommt dem Metallring
nur die Funktion einer Grobdichtung zu. Die Feinabdich
tung des Signalabgriffs erfolgt über den Kunststoffring
64, der sich in der Nut 52 auf einem elastomeren O-Ring
65 abstützt.
Gelangt der Plungerkolben beim Ausfahren mit seinen
Steuerbohrungen 28 in den Bereich des Ringkanals 42, so
tritt Druckflüssigkeit in den Signalabgriffsstutzen 34
aus und löst in einem dort angeschlossenen Schaltventil
einen Schaltvorgang aus. Durch die Ausbildung der Dich
tung 62, 63 ist sichergestellt, daß trotz der aufgrund
der hohen Arbeitsdrücke beim Schaltvorgang auftretenden
Druckspitzen und hohen Strömungsgeschwindigkeiten keine
nennenswerten Verschleißerscheinungen oder gar Zerstö
rungen an den Dichtungen auftreten.
Um darüberhinaus beim Einfahren des Plungerkolbens 16
ein hartes Anschlagen gegen den Zylinderboden 10 zu
vermeiden, ist ein über den Zylinderboden koaxial über
stehender Dämpfungszapfen 68 vorgesehen, der einen zy
lindrischen Ringraum 70 zur Aufnahme des bodennahen
Kolbenendes begrenzt. Die Zwischenräume zwischen der
Oberfläche des Zapfens 68 und der benachbarten Hohl
rauminnenfläche des Plungerkolbens 16 sowie zwischen
der Plungeraußenfläche und der bodennahen Zylinderin
nenfläche betragen jeweils etwa 2/10 mm, so daß beim
Einfahren des Plungerkolbens Druckmittel gedämpft zum
Stutzen hin verdrängt werden kann und der Plungerkolben
beim Anfahren ausreichend schnell wieder aus seiner
Endlage herausführbar ist. Die drei Ringnuten 71 auf
dem Dämpfungszapfen 68 sorgen für ein ausreichendes Öl
polster im engen Zwischenraum und damit für eine gute
Zentrierwirkung. Der Dämpfungszapfen 68 trägt stirnsei
tig einen durch eine Führungskante 72 begrenzten Füh
rungskonus 74. Auch der Plungerkolben weist an seinem
bodenseitigen Ende 26 innenseitig einen Auflaufkonus 76
bodenseitigen Ende 26 innenseitig einen Auflaufkonus 76
auf. Der in der Zylinderwandung im Bereich des Anschluß
stutzens 32 ausgesparte Ringkanal 38 ist bodenseitig
konisch ausgebildet und durch eine Dämpfungskante 78
begrenzt. Der Versatz zwischen der Führungskante 72 des
Dämpfungszapfens 68 und der Dämpfungskante 78 sorgt da
für, daß das Aufschieben und Dämpfen des Plungerkolbens
beim Einfahrvorgang in zwei Stufen erfolgt. Die Steuer
bohrungen 28 sind auch im vollständig eingefahrenen Zu
stand des Plungerkolbens 16 noch in den querschnitter
weiterten Bereichen des Führungskonus 74 und des Ring
kanals 38 angeordnet, so daß zur Beschleunigung des An
fahrvorgangs Druckflüssigkeit von der Anschlußseite
über die Steuerbohrungen 28 in den Hohlraum 24 einströ
men kann.
Zusammenfassend ist folgendes festzustellen: Die Erfin
dung bezieht sich auf einen Plungerzylinder, an dessen
Zylindermantel 30 ein hydraulischer Signalabgriffstut
zen 34 angeordnet ist. Der Signalabgriffstutzen ist
über eine Querbohrung 40 mit dem Zylinderinneren ver
bunden. Auf der Zylinderinnenseite der Querbohrung 40
befindet sich ein Ringkanal 42, der an seinen öffnungs
seitigen und bodenseitigen Flanken durch Führungs- und
Dichtringe 60, 62 begrenzt ist. Der die bodenseitige
Flanke begrenzende Dichtring 62 ist als offener Metall
ring ausgebildet, der in einem einen elastomeren Dicht
ring 63 hinterlegten ringförmigen Einstich 50 des Zy
linders angeordnet ist. Der Plungerkolben 16 weist
mehrere mit der Bodenseite des Zylinderinnenraums kom
munizierende, im Abstand vom bodenseitigen Kolbenende
28 auf, die beim Überfahren des Ringkanals 42 über den
Signalabgriff einen Schaltvorgang auslösen.
Claims (21)
1. Plungerzylinder mit einem bodenseitig mit Druck
flüssigkeit beaufschlagbaren Zylinder und einem in
in ringförmigen Einstichen des Zylinders angeordne
ten Führungs-, Dicht- und/oder Abstreifringen ge
führten, öffnungsseitig aus dem Zylinder herausra
genden Plungerkolben, gekennzeichnet durch
- - einen am Zylindermantel (30) angeordneten hy draulischen Signalabgriffstutzen (34),
- - eine die Zylinderwandung (12) durchsetzende, den Signalabgriffstutzen (34) mit dem Zylinderinne ren verbindende Querbohrung (40),
- - einen auf der Zylinderinnenseite der Querbohrung (40) angeordneten, an seiner öffnungsseitigen und bodenseitigen Flanke durch je einen über die Zylinderinnenfläche überstehenden Führungs- und/oder Dichtring (60, 62) begrenzten Ringkanal (42), wobei der die bodenseitige Flanke begrenzende Führungs- und Dichtring (62) als offener, an seinen Öffnungskanten einen Haarspalt bildender Metallring ausgebildet ist, der in einem mit ei nem elastomeren Dichtring (63) hinterlegten ring förmigen Einstich (50) des Zylinders (12) ange ordnet ist, und
- - mindestens eine im Plungerkolben (16) angeordne te, mit der Bodenseite des Zylinderinnenraums (12) kommunizierende, im Abstand vom bodenseiti gen Kolbenende (28) den Kolbenmantel (30) durch dringende Steuerbohrung (28).
2. Plungerzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die radial gemessene Wandstärke des
Metallrings (62) ein Mehrfaches der Tiefe des Ring
kanals (42) beträgt.
3. Plungerzylinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die axiale Erstreckung des Me
tallrings (62) ein Mehrfaches seiner radial gemes
senen Wandstärke beträgt.
4. Plungerzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke des hin
terlegten elastomeren Dichtrings (63) ein Mehrfa
ches der radial gemessenen Wandstärke des Metall
rings (62) beträgt.
5. Plungerzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß in bodenseitigem Ab
stand von dem die Ringnut bodenseitig begrenzenden
Führungs- und Dichtring (62) ein Dichtring (64) aus
Kunststoff in einem mit einem elastomeren Dichtring
(65) hinterlegten ringförmigen Einstich (52) des
Zylinders (12) angeordnet ist.
6. Plungerzylinder nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der vorzugsweise aus PTFE bestehende
Kunststoff-Dichtring (64) offen ist und an seinen
Öffnungskanten einen Haarspalt bildet.
7. Plungerzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der den Ringkanal (42)
öffnungsseitig begrenzende Führungs- und/oder
Dichtring (60) als Führungsband ausgebildet ist.
8. Plungerzylinder nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß in bodenseitigem Ab
stand vom Kunststoff-Dichtring (64) ein im Axial
schnitt langgestrecktes ringförmiges Führungsband
(66) angeordnet ist.
9. Plungerzylinder nach Anspruch 7 oder 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Führungsband (60, 66) aus mit
Bronze gefülltem PTFE oder aus Epoxidharz-getränk
tem Textilband besteht.
10. Plungerzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Signalabgriffstut
zen (34) in der Nähe des öffnungsseitigen Zylinder
endes (14) angeordnet ist.
11. Plungerzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Plungerkolben (16)
einen bodenseitig offenen Hohlraum (24) aufweist
und daß mehrere über den Umfang verteilt angeordne
te, in den Hohlraum (24) mündende Querbohrungen als
Steuerbohrungen (28) vorgesehen sind.
12. Plungerzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
gekennzeichnet durch eine am Zylindermantel (30) in
der Nähe des bodenseitigen Endes (10) angeordneten,
mit der Druckflüssigkeit beaufschlagbaren Anschluß
stutzen (32).
13. Plungerzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der Plungerkolben (16)
mit einem bodenseitigen zylindrischen Hohlraum (24)
auf einen unter Freilassung eines Ringraums (70)
koaxial über den Zylinderboden (10) überstehenden
zylindrischen Dämpfungszapfen (68) aufschiebbar ist.
14. Plungerzylinder nach Anspruch 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß der zylindrische Dämpfungszapfen (68)
einen stirnseitigen Führungskonus (74) aufweist.
15. Plungerzylinder nach Anspruch 13 oder 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hohlraum (24) des Plunger
kolbens (16) zum bodenseitigen Kolbenende (26) hin
konisch erweitert ist.
16. Plungerzylinder nach einem der Ansprüche 12 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (12) im
Bereich des Anschlußstutzens eine einen Ringkanal
(38) bildende Querschnittserweiterung aufweist, die
bodenseitig durch eine Konusflanke begrenzt ist.
17. Plungerzylinder nach Anspruch 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß die bodenseitige Kante (Dämpfungskan
te 78) der Konusflanke hinter der bodenseitigen
Kante (Führungskante 72) des Führungskonus (74) an
geordnet ist.
18. Plungerzylinder nach Anspruch 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Abstand der Steuerbohrungen (28)
vom bodenseitigen Kolbenende (26) größer als der
Abstand der bodenseitigen Konuskanten (72, 78) vom
Zylinderboden (10) ist.
19. Plungerzylinder nach einem der Ansprüche 13 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfungszapfen
(68) mindestens eine Ringnut (71) aufweist.
20. Plungerzylinder nach einem der Ansprüche 13 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfungszapfen
(68) ein Untermaß von wenigen Zehntel mm, vorzugs
weise ca. 2/10 mm gegenüber dem Innenmaß des be
nachbarten Hohlraums (24) des Plungerkolbens (16)
aufweist.
21. Plungerzylinder nach einem der Ansprüche 13 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (12) in
seinem bodennahen Bereich ein Übermaß von wenigen
Zehntel mm, vorzugsweise ca. 2/10 mm gegenüber dem
Außenmaß des Plungerkolbens (16) aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4021070 | 1990-07-03 |
Publications (1)
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