DE4118485A1 - Treibstangenschloss - Google Patents
TreibstangenschlossInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Treibstangenschloß mit durch
Verdrehen des Drückers oder dergleichen verschiebbaren
Treibstangen und einer dem Drücker zugeordneten, aus
zwei Teilen bestehenden Nuß zur Betätigung der Falle und
eines Treibstangen-Anschlußschiebers.
Ein deartiges Treibstangenschloß ist bekannt aus der
DE-PS 26 05 763, wobei die beiden Nußteile eine gemeinsa
me Achse besitzen, die mit derjenigen des Drückerdorns
zusammenfällt. Bei Betätigung des Drückers in seiner
normalen Betätigungsrichtung schleppt das unmittelbar in
den entsprechenden Schloßwänden gelagerte Nußteil das
andere Nußteil mit unter Zurückziehen der Falle. Erfolgt
die Betätigung des Drückers in entgegengesetzter Rich
tung, so wird ausschließlich von dem einen Nußteil der
Treibstangen-Anschlußschieber mitgenommen, während das
andere Nußteil aufgrund eines Freiganges zwischen beiden
stehen bleibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsge
mäßes Treibstangenschloß bei einfachem Aufbau so auszuge
stalten, daß im Verhältnis zur Größe der Nuß optimale
Übersetzungsverhältnisse vorliegen.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einem gattungsgemäßen
Schloß durch unterschiedliche Drehachsen der Nußteile.
Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildun
gen der erfinderischen Lösung.
Zufolge derartiger Ausgestaltung ist ein Schloß der in
Rede stehenden Art angegeben, welches sich durch eine
optimale Schließweise auszeichnet. Die Drehachse des
einen Nußteils geht durch die Drückerdornachse. Bezüg
lich dieses Nußteils handelt es sich um dasjenige, wel
ches zum Zurückziehen der Falle dient. Dagegen verläuft
die Drehachse des anderen Nußteils außerhalb der Drücker
achse, so daß dieses mit einem relativ großen Hebelarm
ausgestattet werden kann. Aufgrund dessen liegen günsti
ge Hebelverhältnisse vor, um mittels des einen unmittel
bar mit dem Drückerdorn gekuppelten Nußteils das andere
Nußteil zu verlagern. Da eine große Kraft zufolge der
günstigen Hebelverhältnisse übertragen werden kann,
gelangen die Treibstangen bzw. eventuell daran befindli
che Schließglieder stets bestimmungsgemäß in ihren
Schließeingriff und können dabei auch noch eine Anzugs
wirkung ausüben. Ein maximal großer Hebelarm läßt sich
dadurch erreichen, daß die Drehachse des mit dem Treib
stangen-Anschlußschieber zusammenwirkenden Nußteils
gegenüber der Drehachse des anderen Nußteils zur Schloß
rückwand hin verlagert ist. Das eine Nußteil bildet
dabei eine in den Schloßseitenwänden (Schloßboden,
Schloßdecke) gelagerte Nabe. Diese wird durchsetzt vom
Drückerdorn. Das andere Nußteil besitzt ein die Nabe
aufnehmendes Langloch zur Bewegung um die Nabe. Beide
Nußteile weisen zusammenwirkende Anschlagflächen auf zur
Bewegung des einen Nußteils über das andere Nußteil
unter Relativverschiebung der Anschlagflächen zueinan
der. Je zwei Anschlagflächen wirken miteinander. In
Offenstellung der Treibstangen bzw. des Treibstangen-An
schlußschiebers wird bei Betätigung des Drückers in der
normalen Öffnungsbetätigungsrichtung keine Drehmitnahme
des dem Treibstangen-Anschlußschieber zugeordneten Nuß
teils bewirkt, da die entsprechenden Anschlagflächen mit
Abstand zueinander liegen. Die Beaufschlagung derselben
findet erst dann statt, wenn der Treibstangen-Anschluß
schieber die Verriegelungsstellung einnimmt. Die anderen
Anschlagflächen kommen zur Wirkung, wenn ausgehend aus
der Offenstellung die Verriegelung der Treibstangen
mittels des Treibstangen-Anschlußschiebers herbeigeführt
wird. Die Anschlagflächen des den Treibstangen-Anschluß
schieber steuernden Nußteils sind als dessen eine Breit
seite überragende Vorsprünge ausgebildet, die im Wir
kungsbereich von Anschlagflächen bildenden Radialschul
tern des anderen Nußteils liegen. Dabei ist vorgesehen,
daß der einen Radialschulter ein Mitnehmerarm zum Zurück
ziehen der Falle über einen Fallenhebel vorgeordnet ist.
Damit bei Verlagerung des Treibstangen-Anschlußschiebers
in dessen Verriegelungsstellung der Fallenhebel nicht
die Betätigung des den Drückerdorn tragenden Nußteils
beeinträchtigt, ist ein Freigang zwischen dem Fallenhebel
und dem Mitnehmerarm dieses Nußteils vorgesehen.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht eines als Treibstangenschloß
ausgebildeten Schlosses mit in Offenstellung
befindlichen Treibstangen und vorgetretener
Falle,
Fig. 2 eine klappfigürliche Ansicht der Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht des Treibstangenschlosses bei
abgenommener Schloßdecke, ebenfalls die Offen
stellung des Treibstangenschlosses betreffend,
Fig. 4 in vergrößerter Darstellung den Schnitt nach
der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 in vergrößerter Darstellung eine Ansicht des
Treibstangenschlosses im Bereich der Nuß und
der Falle, betreffend die Offenstellung des
Treibstangenschlosses,
Fig. 6 eine Ansicht des den Fallenschwanz sowie die
Fallenfeder aufnehmenden Schuhes, vom Schloßbo
den her gesehen,
Fig. 7 den Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 6,
Fig. 8 eine Ansicht des zwischen Schloßdecke und
Schloßboden angeordneten Kupplungsgliedes mit
federnd auseinandergespreizten Schlitten ent
sprechend ihrer Ausgangsstellung,
Fig. 9 eine Darstellung gemäß Fig. 5, wobei abwei
chend von dieser das den Drückerdorn aufnehmen
de Nußteil durch Verlagerung des Drückers in
der normalen Betätigungsrichtung verschwenkt
ist unter einhergehender Mitnahme des Kupp
lungsgliedes,
Fig. 10 eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung,
welche den Zustand des Kupplungsgliedes nebst
Schlitten in Fig. 9 aufzeigt,
Fig. 11 weiterhin eine der Fig. 5 entsprechende Dar
stellung, wobei abweichend von dieser der
Drücker in entgegengesetzter Richtung ver
schwenkt ist unter Verlagerung des Treibstan
gen-Anschlußschiebers mit den Treibstangen in
die Verriegelungsstellung und entsprechend
mitgeschlepptem Kupplungsschieber,
Fig. 12 die der Fig. 4 entsprechende Schnittdarstel
lung unter Berücksichtigung der Stellung gemäß
Fig. 11,
Fig. 13 in vergrößerter Darstellung den unteren Be
reich des Treibstangenschlosses im Bereich des
Riegels bei zurückgeschlossenem Riegel,
Fig. 14 die klappfigürliche Seitenansicht der Fig. 13,
Fig. 15 eine Draufsicht auf Fig. 13, jedoch bei fortge
lassenen Schloßwänden - Schloßboden und Schloß
decke - und
Fig. 16 eine der Fig. 13 entsprechende Darstellung,
jedoch bei vorgeschlossenem Riegel.
Das als Treibstangenschloß ausgebildete Schloß besitzt
eine Schloßstulpe 1 mit einer mit dieser verbundenen,
den Schloßboden 2 darstellenden Schloßwand. In paralle
ler Anordnung zu dieser ist die die Schloßdecke 3 bilden
de Schloßwand gehaltert. Zwischen Schloßboden 2 und
Schloßdecke 3 erstreckt sich das Schloßeingerichte.
Im unteren Bereich des Schloßgehäuses ist in Schloßboden
2 und Schloßdecke 3 eine Profilzylinder-Einstecköffnung
4 zur Aufnahme eines Profilzylinders 5 vorgesehen. Durch
diesen ist eine in den Fig. 13 und 16 strichpunktiert
veranschaulichte Schließgliednabe 6 mit radial von die
ser ausgehendem Schließglied 6′ steuerbar.
Die Querschnittsform des Profilzylinders 5 entspricht
derjenigen der Profilzylinder-Einstecköffnung 4. Diese
setzt sich zusammen aus einem zylindrischen Kopfabschnitt
7 und einem radial dazu verlaufenden Flanschabschnitt 8,
welcher nahe der Unterkante des Schloßgehäuses in einen
Rundungs-Flanschabschnitt 8′ übergeht.
Nahe oberhalb der Profilzylinder-Einstecköffnung 4 ist
ein Riegel 9 geführt. Er setzt sich zusammen aus einem
Riegelkopf 9′ und einem sich daran anschließenden Riegel
schwanz 9′′. Zur Führung des Riegels 9 dient einerseits
eine dem Riegelkopf 9′ querschnittsangepaßte Durchbre
chung 10 in der Schloßstulpe 1. Andererseits geht vom
Riegelschwanz 9′′ im oberen Bereich ein quergerichteter
Vorsprung 11 aus, der in einen senkrecht zur Schloßstul
pe 1 verlaufenden Längsschlitz 12 des Schloßbodens 2 ein
greift. Der Vorsprung 11 ist gegenüber einem Arretiernoc
ken 13 abgesetzt, welch letzterer zur Blockierung eines
Treibstangen-Anschlußschiebers 14 in dessen Verriege
lungsstellung dient. Der Arretiernocken 13 überbrückt
dabei den Abstand zwischen dem Riegelschwanz 9′′ und dem
Schloßboden 2, vgl. insbesondere Fig. 15.
Der Riegelschwanz 9′′ ist auf seiner der Schloßdecke 3
zugekehrten Seite mit einer abgestuften Ausnehmung 15
versehen unter Bildung eines dünneren Endabschnittes des
Riegelschwanzes 9′′. In diesem Bereich befindet sich ein
quer zur Schließrichtung des Riegels 9 verlaufender
Schlitz 16 zur Aufnahme einer als Druckfeder gestalteten
Zuhaltungsfeder 17. Deren oberes Ende stützt sich an der
korrespondierenden Querkante des Schlitzes 16 ab. Das
untere Ende der Zuhaltungsfeder 17 findet Abstützung an
einer in den Schlitz 16 hineinragenden Zunge 18 einer
Zuhaltung 19. Letztere ist schwenkbar am Riegelschwanz
9′′ gelagert mit dem Riegelkopf 9′ zugewandter Lagerstel
le. Gebildet ist diese von einem von einer Lagerlasche
20 der Zuhaltung 19 ausgehenden Lagerzapfen 21, der in
eine querschnittsangepaßte Lagerbohrung 22 des Riegel
schwanzes 9′ eintaucht. Durch die Zuhaltung 19 wird die
Zuhaltungsfeder 17, wie aus den Figuren ersichtlich ist,
zumindest teilweise abgedeckt. Ihre Anschlagbegrenzung
erhält die Zuhaltung 19 dadurch, daß sich die federbeauf
schlagte Zunge 18 am unteren, schrägverlaufenden Ende
des Schlitzes 16 abstützt, vgl. Fig. 13.
In ihrem jenseits der Lagerlasche 20 liegenden Bereich
ist die Zuhaltung 19 so dick ausgestaltet, daß sie bis
zur Schloßdecke 3 reicht, vgl. Fig. 14 und 15. In diesem
Bereich besitzt die Zuhaltung 19 einen schräg in Rich
tung der Lagerstelle ansteigenden Kanal 23, dessen Kanal
grund sich in die Lagerlasche 20 fortsetzt. Aufgrund
dessen kann bei vorgeschlossenem Riegel 9 die Lagerla
sche 20 in Überdeckung treten zur Schloßstulpe 1, vgl.
Fig. 16.
Die Zuhaltung 19 wirkt zusammen mit zwei an der Schloß
decke 3 ortsfest ausgebildeten Widerlagern 24 und 25.
Diese sind in Schließrichtung des Riegels versetzt zuein
ander ausgebildet. Ferner sind die Widerlager 24, 25
derart in Höhenrichtung versetzt zueinander angeordnet,
daß das der Schloßstulpe 1 benachbarte Widerlager 25
höher liegt, jedoch auf Höhe des Kanals 23 verläuft. Die
obere Seitenwand des Kanals 23 besitzt eine abgestufte
Ausrichtung unter Bildung eines Sperrfortsatzes 26, vor
welchem in zurückgeschlossener Stellung des Riegels 9
sich das Widerlager 24 erstreckt, vgl. Fig. 13. Der
Riegel 9 ist somit gegen ein Vorschließen gesperrt.
Die Mitnahme des Riegels 9 geschieht bei der Schließdre
hung des Schließgliedes 6′ über einen Übersetzungshebel
27. Es handelt sich bezüglich desselben um einen einar
mig gestalteten Hebel, dessen Anlenkpunkt 28 auf Höhe
des unteren Rundungs-Flanschabschnittes 8′ der Profilzy
linder-Einstecköffnung 8 liegt, und zwar auf der der
Schloßstulpe 1 zugewendeten Seite. Oberhalb des Kopfab
schnittes 7 setzt sich der Übersetzungshebel 27 in eine
Abwinklung 29 fort, die bis zur Schloßrückseite reicht
und die eine Schließeingriffsöffnung 30 zum Eintritt des
Schließgliedes 6′ besitzt. Die sich zwischen Riegel
schwanz 9′′ und Schloßboden 2 erstreckende Abwinklung 29
ist Träger eines in Richtung des Riegels 9 weisenden Zap
fens 31, der in einen quer zur Schließrichtung des Rie
gels verlaufenden Schlitz 32 des Riegelschwanzes 9′′ ein
greift. Bei zurückgeschlossenem Riegel 9 erstreckt sich
der Zapfen 31 am unteren Ende des Schlitzes 32, vgl.
Fig. 13. Ferner bildet die Abwinklung 29 im Bereich der
Schließeingriffsöffnung 30 eine Randeinfassung 33 aus,
für welche in dem abgesetzten Endabschnitt des Riegel
schwanzes 9′′ eine Aussparung 34 vorgesehen ist. Überset
zungshebel 27, Riegelschwanz 9′′ und Zuhaltung 19 bilden
daher eine den Raum zwischen Schloßdecke 3 und Schloßbo
den 2 sich erstreckende dreilagige Schicht. Im übrigen
ragt die Zuhaltung 19 mit ihrer unteren, schräg in Rich
tung der Schloßstulpe 1 ansteigenden Kante 19′ in die
Schließeingriffsöffnung 30.
Wie aus den Fig. 13 und 16 ersichtlich ist, überschrei
tet die Schließeingriffsöffnung 30 weder bei zurückge
schlossenem noch vorgeschlossenem Riegel die Verbindungs
linie A-A vom Anlenkpunkt 28 des Übersetzungshebels 27
und Schlitz-/Zapfenangriffsstelle 31/32 am Riegel 9.
Im oberen Bereich des Schloßgehäuses lagert eine zweige
teilte Nuß 35. Sie setzt sich zusammen aus zwei Nußtei
len 36 und 37. Das Nußteil 36 besitzt eine mittlere Nabe
38, die zur Lagerung in Schloßboden 2 und Schloßdecke 3
dient. Die entsprechende Lagerstelle befindet sich senk
recht oberhalb der Profilzylinder-Einstecköffnung 4 in
einem genormten Abstand. Der Nabe 38 ist eine halbkreis
förmige Scheibe 39 angeformt, deren Radialschultern
Anschlagflächen 40, 41 bilden. Der einen Radialschulter
- Anschlagfläche 40 - ist ein Mitnehmerarm 42 zum Zurück
ziehen einer oberhalb der Nuß 35 angeordneten Falle 43
vorgeordnet. In gleicher Ebene mit der Scheibe 39 er
streckt sich ein senkrecht zu den Anschlagflächen 40, 41
verlaufender, von der Nabe 38 ausgehender Betätigungsarm
44, welcher über einen angeformten Nocken 45 mit einem
Kupplungsglied 46 in formschlüssiger Verbindung steht.
Beide Nußteile 36, 37 haben jedoch unterschiedliche
Drehachsen M1 und M2. Die Drehachse M2 des mit dem Treib
stangen-Anschlußschieber 14 zusammenwirkenden Nußteiles
37 ist gegenüber der Drehachse M1 des Nußteiles 36 zur
Schloßrückwand hin verlagert. Auf diese Weise läßt sich
ein günstiges Hebelverhältnis verwirklichen. Gebildet
wird die Drehachse M1 durch die Nabe 38, während als
Drehachse M2 ein schloßbodenseitiger Stehzapfen 47
dient. In dem Nußteil 37 befindet sich ein die Nabe 38
aufnehmendes Langloch 48 zur Bewegung um die Nabe 38. An
seinem freien Ende ist dem Nußteil 37 ein Mitnehmervor
sprung 49 angeformt, welcher in einen Querschlitz 14′
des Treibstangen-Anschlußschiebers 14 eintaucht. Ein
Verschwenken des Nußteiles 37 führt also zu einer zwin
genden Mitnahme des Treibstangen-Anschlußschiebers 14.
Ferner ist das Nußteil 37 an seiner der Scheibe 39 zuge
kehrten Breitseite mit Anschlagflächen 50, 51 bildenden
Vorsprüngen ausgestattet. Diese liegen im Wirkungsbe
reich der Anschlagflächen 40, 41 des Nußteiles 36. In
Offenstellung des Treibstangenschlosses bei die Freigabe
stellung einnehmendem Treibstangen-Anschlußschieber 14,
von welchem endseitig die Treibstangen 52 und 53 ausge
hen, nehmen die Nußteile 36, 37 eine derartige Stellung
zueinander ein, daß die Anschlagflächen 41, 51 dicht
voreinander liegen, während die anderen Anschlagflächen
40, 50 einen Freigang zwischen sich belassen.
In der vorgenannten Grund-Mittelstellung wird das Nuß
teil 36 über das Kupplungsglied 46 gehalten, welches mit
von einer Druckfeder 63 auseinandergespreizten Schlitten
54, 55 zusammenwirkt. Beide sind durch hakenförmigen
Übergriff an dem einstückig ausgebildeten Kupplungsglied
46 gehaltert. Zu diesem Zweck bildet das in unmittelba
rer Nähe parallel zur Rückwand in Längsrichtung des
Schloßgehäuses verlaufende Kupplungsglied 46 ein Lang
loch 59 aus, in welches den Schlitten 54, 55 angeformte
Haken 56, 57 eintauchen und damit das Kupplungsglied 46
teilweise übergreifen. Die eine Gehäusewand - Schloßdec
ke 3 - bildet dabei ein Langloch 58 aus, in welches die
Hakenköpfe 56′, 57′ hineinragen, vgl. insbesondere Fig. 4.
Ferner bilden die Schlitten 54, 55 auf ihren den
Haken 56, 57 gegenüberliegenden Seiten Führungsvorsprün
ge 60, 61 aus zum Eintritt in ein Langloch 62 des Schloß
bodens 2. Die Schlitten 54, 55 werden von der Druckfeder
63 auseinandergespreizt. Zur Aufnahme derselben dienen
an den zugekehrten Stirnkanten der Schlitten 54, 55
ausgehende Bohrungen 64, 65, in welche Zentrierzapfen
66, 67 hineinragen. Auf diese Weise umschließen die
Schlitten 54, 55 die Druckfeder 63 im wesentlichen. Es
ist ferner ein im wesentlichen rechteckiger Querschnitt
der Schlitten 54, 55 vorgesehen. Jeder Schlitten bildet
eine Zunge 68, 69 aus, die in eine Führungsnut 70 bzw.
71 des jeweils anderen Schlittens eingreift. Die Außen
fläche der Zunge 68, 69 fluchtet dabei mit der korrespon
dierenden Seitenwand des Schlittens. Bei in das Kupp
lungsglied 46 eingehängten Schlitten 54, 55 passen die
Haken 56, 57 als auch die Führungsvorsprünge 60, 61 ohne
weiteres in die korrespondierenden Langlöcher 58, 62 von
Schloßdecke 3 und Schloßboden 2 hinein. Eine aus den
Schlitten 54, 55, Druckfeder 63 und Kupplungsglied 46
bestehende Baueinheit kann daher problemlos ohne Zusam
mendrücken der Druckfeder 63 in das Schloß eingebaut
werden. An seinem oberen Ende ist das Kupplungsglied 46
mit einer randseitigen Öffnung 72 ausgestattet, in wel
che der Nocken 45 des Betätigungsarmes 44 des Nußteils
36 eintaucht.
Die oberhalb der zweigeteilten Nuß 35 geführte Falle 43
setzt sich zusammen aus einem Fallenkopf 43′ und dem
gegenüber diesem stufenförmig abgesetzten Fallenschwanz
43′′. Einerseits ist die Falle 43 mit ihrem Fallenkopf
in einer formangepaßten Durchbrechung 73 in der Schloß
stulpe 1 und andererseits mit ihrem Fallenschwanz 43′′
in einem Schuh 74 geführt. Letzterer ist blockförmig
gestaltet und besitzt an seiner dem Schloßboden 2 zuge
kehrten Breitfläche zwei vorstehende Steckzapfen 75, 76
zum Eintritt in querschnittangepaßte Löcher der korre
spondierenden Schloßwand bzw. Schloßboden 2. Eventuell
kann eine Vernietung der Steckzapfen 75, 76 vorgenommen
werden. Auf diese Weise ist der Schuh 74 drehfest unver
rückbar im Schloßgehäuse gehalten. Die Dicke des Schuhes
74 entspricht dem Innenabstand zwischen Schloßboden 2
und Schloßdecke 3. Innerhalb einer der Falle 43 zugekehr
ten Ausnehmung 77 des Schuhes 74 liegt eine auf den
Fallenschwanz 43′′ wirkende Fallenfeder 78 ein. Diese
ist als Druckfeder gestaltet und stützt sich einerends
an einer Rückwand 79 des Schuhes 74 und andererends an
der rückwärtigen Stirnfläche des Fallenschwanzes 43′′
ab, vgl. insbesondere Fig. 6. Zur Lagensicherung der
Fallenfeder 78 dient ein die Ausnehmung 77 flankierender
Steg 80. Dieser endet mit Abstand zur Rückwand 79 und
gestattet das Auffädeln der Fallenfeder 78.
Es ist eine formschlüssige Führung zwischen Fallen
schwanz 43′′ und Schuh 74 vorgenommen. Der Fallenschwanz
ist in Flachform erstellt mit an den Schmalflächen be
findlichen Führungsnuten 81 zum Eintritt von quer
schnittsangepaßten Führungsrippen 82 des Schuhes 74. Im
Endbereich besitzt der Fallenschwanz 43′′ eine sich
zwischen den Führungsnuten 81 erstreckende Gewindeboh
rung 83 zum Eintritt eines Schraubbolzens 84. Dessen
Kopf ragt in einen in Bewegungsrichtung der Falle 43
verlaufenden Schlitz 85 der Schloßdecke 3. Dessen
Schlitzrandkanten bilden Endanschläge bei der Bewegung
der Falle 43.
Die Schraube 84 stellt im übrigen den Betätigungsnocken
zur Verlagerung der Falle 43 durch Nußbetätigung dar.
Das Zurückziehen der Falle 43 geschieht über einen Fal
lenhebel 86. Letzterer ist unterhalb der Nuß 35 um einen
gehäuseseitigen Stehzapfen 87 gelagert. Mit einem Haken
88 hintergreift der Fallenhebel 86 den Mitnehmerarm 42
des Nußteils 36. Das freie Ende 89 des Fallenhebels 86
tritt dann vor den Betätigungsnocken bzw. Schraube 84.
In dem Schuh 74 ist ferner in Fallenverlagerungsrichtung
ein federbelasteter Sicherungsschieber 90 geführt. Letz
terer setzt sich zusammen aus einem verdickt gestalteten
Kopf 91 und zwei sich daran anschließenden Federbeinen
92, die sich im Endbereich einer T-förmigen Aussparung
93 des Schuhes 74 abstützen und die den Kopf 91 in Vor
trittsrichtung belasten derart, daß die Kopffläche die
korrespondierende Seitenwand 94 des Schuhes 74 überragt,
vgl. Fig. 6. In Offenstellung der Treibstangen 52, 53
liegt der Kopf 91 des Sicherungsschiebers 90 vor einer
Schulter 95 eines Nockens 96 des Treibstangen-Anschluß
schiebers 14. Zu dessen Parallelführung zur Schloßstulpe
1 dienen am Treibstangen-Anschlußschieber 14 angeformte
Zapfen 97, die in Langlöcher 98 des Schloßbodens 2 ein
greifen. Die vorgenannte Schulter 95 verläuft schräg
ansteigend zur Verlagerungsrichtung des Sicherungsschie
bers 90 und ist in Gegenüberlage zu einer Aussteuerungs
schräge 99 des Nockens 96 angeordnet. Ebenfalls besitzt
der Kopf 91 endseitig Steuerschrägen 100, 101.
Es stellt sich folgende Wirkungsweise ein:
Soll ausschließlich die Falle 43 mittels Drückerbetäti gung zurückgezogen werden, so ist der Drücker in der normalen Drückerbetätigungsrichtung zu verlagern, und zwar in die Stellung gemäß Fig. 9. Einhergehend mit einem Verschwenken des Drückers in die Position B wird ausschließlich das Nußteil 36 um die Drehachse M1 verla gert. Dessen Mitnehmerarm 42 beaufschlagt den Haken 88 des Fallenhebels 86 und verschwenkt diesen in Uhrzeiger richtung, wobei dessen an der Schraube 84 - Betätigungs nocken - angreifendes Ende 89 die Falle 43 in Schloßein wärtsrichtung zieht. Das Nußteil 37 wird dabei nicht mitgenommen, weil zwischen beiden Anschlagflächen 40 und 50 ein Freigang besteht. Durch die Drehverlagerung des Nußteils 36 nimmt der Nocken 45 das Kupplungsglied 46 mit, vgl. hierzu auch Fig. 10. Einhergehend wird von der oberen Langlochkante 59′ des Kupplungsgliedes 46 der obere Schlitten 54 in Richtung des anderen Schlittens 55 bewegt unter Zusammendrücken der Druckfeder 63. Der untere Schlitten 55 stützt sich dabei an den unteren Langlochquerkanten 62′ und 58′ mit seinem Führungsvor sprung 61 bzw. Hakenkopf 57′ ab. Wird der Drücker losge lassen, so führt die Druckfeder 63 den Schlitten 55 und damit das Kupplungsglied 46 in die Grundstellung gemäß Fig. 4 und 5 zurück verbunden mit einem Zurückdrehen des Nußteils 36 in die Grund-Mittelstellung.
Soll ausschließlich die Falle 43 mittels Drückerbetäti gung zurückgezogen werden, so ist der Drücker in der normalen Drückerbetätigungsrichtung zu verlagern, und zwar in die Stellung gemäß Fig. 9. Einhergehend mit einem Verschwenken des Drückers in die Position B wird ausschließlich das Nußteil 36 um die Drehachse M1 verla gert. Dessen Mitnehmerarm 42 beaufschlagt den Haken 88 des Fallenhebels 86 und verschwenkt diesen in Uhrzeiger richtung, wobei dessen an der Schraube 84 - Betätigungs nocken - angreifendes Ende 89 die Falle 43 in Schloßein wärtsrichtung zieht. Das Nußteil 37 wird dabei nicht mitgenommen, weil zwischen beiden Anschlagflächen 40 und 50 ein Freigang besteht. Durch die Drehverlagerung des Nußteils 36 nimmt der Nocken 45 das Kupplungsglied 46 mit, vgl. hierzu auch Fig. 10. Einhergehend wird von der oberen Langlochkante 59′ des Kupplungsgliedes 46 der obere Schlitten 54 in Richtung des anderen Schlittens 55 bewegt unter Zusammendrücken der Druckfeder 63. Der untere Schlitten 55 stützt sich dabei an den unteren Langlochquerkanten 62′ und 58′ mit seinem Führungsvor sprung 61 bzw. Hakenkopf 57′ ab. Wird der Drücker losge lassen, so führt die Druckfeder 63 den Schlitten 55 und damit das Kupplungsglied 46 in die Grundstellung gemäß Fig. 4 und 5 zurück verbunden mit einem Zurückdrehen des Nußteils 36 in die Grund-Mittelstellung.
In dieser Grund-Mittelstellung, welche insbesondere aus
Fig. 5 hervorgeht, verhindert der vor den Nocken 96 des
Treibstangen-Anschlußschiebers 14 getretene Sicherungs
schieber 90 eine Abwärtsverlagerung des Treibstangen-An
schlußschiebers 14 und damit der Treibstangen 52, 53, so
daß diese nicht ungewollt in eine Verriegelungsstellung
treten können, beispielsweise hervorgerufen durch Rüttel
erschütterungen.
Soll die Verriegelung des Treibstangenschlosses herbeige
führt werden, so ist ausgehend von der Grund-Mittelstel
lung gemäß Fig. 5 der Drücker in entgegengesetzte Rich
tung, also entgegen Uhrzeigersinn zu verlagern, wobei
eine Ausrichtung gemäß Linie C vorliegt, vgl. Fig. 11.
Einhergehend wird über den Drücker das Nußteil 36 ver
dreht. Dessen Mitnehmerarm 42 führt aufgrund des Freigan
ges zum Fallenhebel 86 zu keiner Mitnahme desselben.
Ausschließlich die Anschlagfläche 41 des Nußteils 36
tritt gegen die Anschlagfläche 51 des Nußteils 37 und
verschwenkt dieses um seine Drehachse M2 verbunden mit
einer Schwenkung des Nußteils 37 entgegen Uhrzeigerrich
tung. Bei diesem Vorgang wird durch den Mitnehmervor
sprung 49 am Nußteil 37 der Treibstangen-Anschlußschie
ber 14 in Abwärtsrichtung, also in Verriegelungsstel
lung, verlagert. Gleichzeitig mit dem Verdrehen des
Nußteils 36 wird über den Betätigungsarm 44 das Kupp
lungsglied 46 in Aufwärtsrichtung mitgeschleppt. Während
der Aufwärtsverlagerung nimmt die untere Langloch-Quer
kante 59′′ des Kupplungsgliedes 46 den unteren Schlitten
54 in Aufwärtsrichtung entgegen der Belastung der Druck
feder 63 mit. Der obere Schlitten 54 dagegen stützt sich
ab mit seinem Führungsvorsprung 60 und seinem Hakenkopf
56′ an den Langloch-Querkanten 62′′ bzw. 58′′, vgl.
insbesondere Fig. 12. Nach Loslassen des Drückers fährt
der obere Schlitten 54 in seine Ausgangsstellung zurück
unter Mitnahme des Kupplungsgliedes 46, welches das
Drückerteil 36 in die strichpunktierte Lage gemäß Fig.
11 zurückdreht. Hierbei wird das Nußteil 37 nicht verla
gert. Die verriegelte Stellung ist mittels des Riegels 9
sicherbar. Bei Schließbetätigung des Profilzylinders
taucht das Schließglied 6′ in die Schließeingriffsöff
nung 30 des Übersetzungshebels 27 ein. Einhergehend wird
die Kante 19′ der Zuhaltung 19 beaufschlagt und diese
entgegen Uhrzeigerrichtung gegen die Kraft der Zuhal
tungsfeder 17 verschwenkt. Der Sperrfortsatz 26 ent
fernt sich vom Widerlager 24, so daß bei einem Verschwen
ken des Übersetzungshebels 27 mittels des Schließgliedes
6′ über den Zapfen-/Schlitzeingriff 31, 32 der Riegel 9
vorgeschlossen werden kann. In vorgeschlossener Stellung
liegt dann die Zuhaltung 19 mit ihrer rückwärtigen Kante
vor dem Widerlager 25, welches während des Vorschließens
ebenfalls den Kanal 23 der Zuhaltung 19 durchwandert
hat. Am Riegel 9 auftretende Rückdrückkräfte werden
daher über die Zuhaltung 19 in das Widerlager 25 gelei
tet und nicht in den Übersetzungshebel 27. In der vorge
schlossenen Stellung des Riegels 9 ist ferner der Arre
tiernocken 13 am Riegel 9 in eine rückwärtige Aussparung
102 des Treibstangen-Anschlußschiebers 14 getreten und
sperrt dessen Verlagerung.
Die Bewegungsbahn der Schließeingriffsöffnung 30 er
streckt sich dabei etwa über einen Viertelkreisabschnitt
V des zylindrischen Kopfabschnittes 7 der Profilzylin
der-Einstecköffnung 4. Der Stirnmündungspunkt 30′ der
Randeinfassung 33 hat sich unter Betrachtung der Fig. 13
und 16 während des Vorschließens von dem einen Endpunkt
P1 zum anderen Endpunkt P2 des Viertelkreisabschnittes V
verlagert. Die Endpunkte P1, P2 des Viertelkreisabschnit
tes fallen etwa wechselweise zusammen mit den Stellun
gen, welche die Stirnmündungspunkte 30′, 30′′ in beiden
Schließstellungen einnehmen. Daher wird während des Vor-
als auch während des Rückschließens der Übersetzungshe
bel 27 stets sicher mitgenommen.
Das Entriegeln des Treibstangenschlosses verlangt zuerst
das Zurückschließen des Riegels 9 in die Ausgangsstel
lung gemäß Fig. 3 und 13. Beim anschließenden Zurückzie
hen der Falle 43 wird einhergehend über das Nußteil 36
das Nußteil 37 über die Anschlagflächen 40, 50 mitge
schleppt unter gleichzeitiger Mitnahme des Treibstangen-
Anschlußschiebers 14 in die Ausgangsstellung gemäß Fig. 5.
Dabei überläuft der Nocken 96 den Sicherungsschieber
90 und verlagert diesen entgegen seiner Federbelastung.
Nach Erreichen der Endstellung des Treibstangen-Anschluß
schiebers 14 tritt der Sicherungsschieber 90 wieder vor
den Nocken 96 desselben. Die Grund-Mittelstellung des
Nußteils 36 wird sodann über das Kupplungsteil 46 be
wirkt, welches über den entsprechenden Schlitten zurück
verlagert wird.
Die in der vorstehenden Beschreibung, der Zeichnung und
den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können
sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für
die Verwirklichung der Erfindung von Bedeutung sein.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In
die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der
Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori
tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhalt
lich mit einbezogen.
Claims (7)
1. Treibstangenschloß mit durch Verdrehen des Drückers
oder dergleichen verschiebbaren Treibstangen (52, 53)
und einer dem Drücker zugeordneten, aus zwei Teilen (36,
37) bestehenden Nuß (35) zur Betätigung der Falle (43)
und eines Treibstangen-Anschlußschiebers (14), gekenn
zeichnet durch unterschiedliche Drehachsen (M1, M2) der
Nußteile (36, 37).
2. Treibstangenschloß, insbesondere nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (M2) des mit
dem Treibstangen-Anschlußschieber (14) zusammenwirkenden
Nußteiles (37) gegenüber der Drehachse (M1) des anderen
Nußteiles (36) zur Schloßrückwand hin verlagert ist.
3. Treibstangenschloß, insbesondere nach einem oder
mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß das eine Nußteil (36) eine in den Schloß
wänden (Schloßboden 2, Schloßdecke 3) gelagerte Nabe
(38) ausbildet und das andere ein die Nabe (38) aufneh
mendes Langloch (48) besitzt zur Bewegung um die Nabe
(38).
4. Treibstangenschloß, insbesondere nach einem oder
mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Nußteile (36, 37) zusammenwirkende
Anschlagflächen (40, 41, 50, 51) aufweisen zur Bewegung
des einen Nußteils (37) über das andere Nußteil (36)
unter Relativverschiebung der Anschlagflächen zueinan
der.
5. Treibstangenschloß, insbesondere nach einem oder
mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Anschlagflächen (50, 51) des den Treib
stangen-Anschlußschieber (14) steuernden Nußteils (37)
als dessen eine Breitseite überragende Vorsprünge ausge
bildet sind, die im Wirkungsbereich von Anschlagflächen
(40, 41) bildenden Radialschultern des anderen Nußteils
(36) liegen.
6. Treibstangenschloß, insbesondere nach einem oder
mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der einen Radialschulter ein Mitnehmerarm
(42) zum Zurückziehen der Falle (43) über einen Fallenhe
bel (86) vorgeordnet ist.
7. Treibstangenschloß, insbesondere nach einem oder
mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch einen Freigang zwischen Fallenhebel (86) und Mit
nehmerarm (42) bei Verlagerung des Treibstangen-Anschluß
schiebers (14) in Verriegelungsstellung.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914118485 DE4118485A1 (de) | 1991-06-05 | 1991-06-05 | Treibstangenschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914118485 DE4118485A1 (de) | 1991-06-05 | 1991-06-05 | Treibstangenschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4118485A1 true DE4118485A1 (de) | 1992-12-10 |
Family
ID=6433245
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914118485 Withdrawn DE4118485A1 (de) | 1991-06-05 | 1991-06-05 | Treibstangenschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4118485A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0913550A2 (de) | 1997-11-03 | 1999-05-06 | Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG | Treibstangenschloss |
| CN113431452A (zh) * | 2020-03-23 | 2021-09-24 | Ykk Ap 株式会社 | 锁装置及门窗 |
-
1991
- 1991-06-05 DE DE19914118485 patent/DE4118485A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0913550A2 (de) | 1997-11-03 | 1999-05-06 | Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG | Treibstangenschloss |
| EP0913550A3 (de) * | 1997-11-03 | 2001-02-21 | Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG | Treibstangenschloss |
| CN113431452A (zh) * | 2020-03-23 | 2021-09-24 | Ykk Ap 株式会社 | 锁装置及门窗 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |