DE4118004A1 - Verfahren zur herstellung von mit einer schicht aus aluminium plattiertem strangfoermigem gut - Google Patents
Verfahren zur herstellung von mit einer schicht aus aluminium plattiertem strangfoermigem gutInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von mit
einer Schicht aus Aluminium plattiertem strangförmigem Gut.
Ein bekanntes Verfahren zum Beschichten vom zum Beispiel
Stahldrähten mit Aluminium besteht darin, daß ein gereinigter
mit einem Flußmittel beschichteter Stahldraht durch ein
Aluminiumbad hindurchgezogen wird. Dabei entstehen an der
Grenzfläche Stahl-Aluminium spröde intermetallische
Verbindungen, die die Verwendung solcher Drähte stark
begrenzen. Außerdem ist die Beschichtungsdicke sehr gering.
Es ist auch versucht worden, einen Stahldraht durch Extrusion
mit Aluminium zu beschichten, jedoch hat diese Vorgehensweise
sich nicht durchsetzen können, da eine Bindung der Metalle
nur bei sehr geringen Fertigungsgeschwindigkeiten möglich
war.
Aus der US-PS 31 67 857 ist ein Verfahren zum Plattieren von
Stahldrähten mit Aluminium bekannt, bei dem ein
längseinlaufendes Aluminiumband um einen Stahldraht in
kontinuierlicher Weise herumgeformt und durch ein
Preßrollenpaar mit diesem verbunden wird. Der Stahldraht ist
mit Zink beschichtet, da Zink leichter eine Diffusionsbindung
mit Aluminium eingeht als Stahl. Darüber hinaus wird der
Stahldraht auf 200 bis 300°C erwärmt. Zur Beseitung der
Oxidschicht von dem Aluminiumband wird dieses blankgebürstet.
Für eine kontinuierliche Arbeitsweise ist dieses Verfahren
jedoch nicht geeignet, da ein andauerndes Abbürsten nicht
möglich ist, da sich die Bürsten abnutzen und sich mit dem
Abrieb zusetzen. Außerdem muß befürchtet werden, daß die
metallisch blanke Oberfläche wegen der hohen Affinität des
Aluminiums zu Sauerstoff schlagartig oxidiert.
Ein ähnliches Verfahren ist aus der DE-AS 14 52 437 bekannt,
Hier wird vorgeschlagen, das Aluminiumband zu bürsten bzw.
sandzustrahlen. Aus den obengenannten Gründen ist auch dieses
Verfahren nicht durchführbar.
Für die Herstellung von aluminiumplattierten Stahldrähten hat
sich letztlich nur das sogenannte Alumoweldverfahren auf dem
Markt durchsetzen können. Dort wird der Stahldraht mit
Aluminiumpulver umhüllt und das Aluminiumpulver gezündet. Das
Aluminium schmilzt dabei und scheidet sich als Schicht auf
dem Stahldraht ab. Auch dieses Verfahren ist relativ
aufwendig und führt zu entsprechend hohen Preisen für den
umhüllten Draht.
Der vorliegenden Erfindung liegt von daher die Aufgabe
zugrunde, ein Verfahren anzugeben, bei dem ein
langgestrecktes metallisches Gut, zum Beispiel ein Draht mit
einem Aluminiumband umhüllt und in nachfolgenden
Arbeitsschritten der Draht und die Aluminiumschicht ohne
wesentliche Wärmezufuhr metallisch miteinander verbunden
werden und bei dem ohne aufwendige Maßnahmen ein fester
metallischer Verbund zwischen dem Draht und der Ummantelung
hergestellt wird.
Diese Aufgabe wird durch die Kombination folgender Merkmale
gelöst:
- a) ein von einer Vorratsspule kontinuierlich abgezogenes Aluminiumband wird um den kontinuierlich bewegten Strang zu einem Schlitzrohr mit einem wesentlich größeren Innendurchmesser als der Außendurchmesser des Stranges geformt,
- b) die Längsnaht des Schlitzrohres wird verschweißt,
- c) in dem Ringspalt zwischen dem Strang und dem Aluminiumrohr wird eine Atmosphäre aus Schutzgas oder reduzierendem Gas aufrechterhalten,
- d) das Aluminiumrohr wird um mindestens 20% in seinem Durchmesser reduziert,
- e) das im Durchmesser reduzierte Aluminiumrohr wird auf den Strang heruntergezogen,
- f) der plattierte Strang wird um mindestens 10% in seinem Durchmesser reduziert.
Das erfindungsgemäße Verfahren führt zu einer
kontinuierlichen Fertigung, d. h. zu einer Fertigung von
plattierten Drähten von nahezu unendlicher Länge. Von
wesentlichem Vorteil ist ferner, daß die Wanddicke der
Plattierschicht über den Umfang gesehen vollkommen gleich
ist. Die metallische Bindung ist für die meisten
Anwendungsfälle solcher Drähte vollkommen ausreichend.
Dadurch, daß das Aluminiumband um den Strang mit einem
wesentlich größeren Durchmesser herumgeformt und zu einem
Rohr verschweißt wird, entsteht die Möglichkeit, das Rohr
durch an sich bekannte Werkzeuge wie Matrizen, Türkenkopf
oder Walzen um mindestens 20% im Durchmesser zu reduzieren.
Durch diese Reduzierung verändert sich die innere Oberfläche
des Aluminiumrohres in der Weise, daß sich der Umfang
verringert und die Länge sich entsprechend erhöht. Da jedoch
nur der plastisch verformbare Werkstoff Aluminium diese
Formänderungen mitmachen kann, nicht jedoch die auf seiner
Oberfläche vorhandene harte, nicht verformbare
Aluminiumoxidschicht, führt die Reduzierung dazu, daß die
Aluminiumoxidschicht stellenweise aufreißt bzw. abblättert.
Durch die Stauchung der Aluminiumoxidschicht in
Umfangsrichtung und die Streckung der Aluminiumoxidschicht in
Längsrichtung wird die Verbindung zwischen der einen
Aluminiumoberfläche und der Aluminiumoxidschicht
aufgebrochen. Es entstehen an der inneren Oberfläche Bereiche
von blankem Aluminium und Inseln von Aluminiumoxid. Da in dem
Ringspalt zwischen dem Aluminiumrohr und dem Strang eine
Atmosphäre aus Schutzgas, zum Beispiel Argon, Helium oder
reduzierendem Gas, zum Beispiel Wasserstoff aufrechterhalten
wird, wird eine sofortige "Wiederoxidation" der metallisch
blanken Bereiche unterbunden. Bei den abschließenden
Arbeitsgängen werden diese metallisch blanken
Aluminiumbereiche mit der Oberfläche des Stranges
kaltverschweißt. Durch den letzten Arbeitsgang - einer
Querschnittsreduzierung um zumindest 10% - muß eine so
starke Bindung der Oberflächen erfolgen, daß der ummantelte
Draht auf eine Spule aufgewickelt und weiteren
Behandlungsstufen zugeführt werden kann, ohne daß es zu einer
Ablösung und damit zu einer Beschädigung der Aluminiumschicht
durch Biegen kommt.
Neben der blanken Oberfläche des Aluminiumrohres ist auch
eine metallisch blanke Oberfläche des Stranges erforderlich.
Deshalb wird der Strang, der ein Draht aus Kupfer, einer
Kupferlegierung oder Stahl ist, vor der Ummantelung
gereinigt. Neben einem Schälen haben sich Bürsten und
Sandstrahlen als besonders geeignet erwiesen. Durch das
Bürsten bzw. Sandstrahlen wird die Oberfläche des Drahtes
aufgerauht, wodurch bei dem Ummanteln eine zusätzliche
mechanische Verklammerung auftritt. Damit eine einwandfreie
Schweißnaht erzielt wird, ist es zweckmäßig, das
Aluminiumband zumindest jedoch die Bandkanten soweit zu
erwärmen, daß an dem Aluminiumband anhaftende Fett- bzw.
Ölreste verdampft werden. Das Erwärmen bringt darüber hinaus
noch den Vorteil, daß die Aluminiumoxidschicht spröder wird,
da bei der Erwärmung Wasser aus dem Aluminiumoxid
ausgetrieben wird. Der Effekt des Abplatzens der Oxidschicht
wird dadurch noch verstärkt. Sollen nur die Bandkanten
erwärmt werden, wird diese vorteilhaft durch einen Laser
bewirkt.
Das Verschweißen der Längsnaht erfolgt durch
Lichtbogenschweißen unter Schutzgas (WIG-Schweißen). Dieses
Verfahren gestattet hohe Fertigungsgeschwindigkeiten.
Damit ein Eindringen von Sauerstoff in dem Ringspalt
weitestgehend unterbunden wird, ist nach einem weiteren
Gedanken der Erfindung vorgesehen, daß das Schutz- oder
Reduktionsgas mit einem leichten Überdruck in dem Ringspalt
vorherrscht.
Wichtig bei der Reduzierung des Durchmessers des
Aluminiumrohres ist, daß diese so stark durchgeführt wird,
daß durch die Durchmesserverringerung und die dadurch sich
ergebende Streckung des Rohres die an der Innenwand des
Aluminiumrohres anhaftende Oxidschicht aufgebrochen wird.
Mindestens 40% der inneren Oberfläche des Aluminiumrohres
sollten von der Oxidschicht befreit werden, damit eine
ausreichende Verbindung des Drahtes mit der
Aluminiumumhüllung durch Kaltverschweißen entsteht. Die
Reduzierung des Durchmessers wird vorteilhafterweise in
mehreren Stufen hintereinander an dem geradlinig geführten
Aluminiumrohr durchgeführt. Wie an sich bekannt, besteht jede
Stufe aus einem Verformungswerkzeug, zum Beispiel einer
Matrize und einer Abzugseinrichtung. Bei der letzten
Behandlungsstufe ist die Abzugseinrichtung eine sogenannte
Ziehscheibe, da für die 10%ige Querschnittsreduzierung
größere Ziehkräfte erforderlich sind als beim Hohlziehen des
Aluminiumrohres.
Der auf diese Weise hergestellte Verbunddraht kann weiteren
Behandlungen unterzogen werden, wie zum Beispiel weiteren
Querschnittsreduzierungen und Glühvorgängen. Durch diese
Maßnahmen wird der Verbund noch verbessert.
Die Erfindung ist anhand des in der Figur schematisch
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Ein von einer Vorratsspule 1 ablaufendes Aluminiumband 2 wird
in an sich bekannter Weise mit einem nicht dargestellten
Formwerkzeug zu einem Schlitzrohr 3 verformt und mittels
einer Lichtbogenschweißvorrichtung 4 unter Schutzgas (WIG-
Schweißeinrichtung) zu einem Rohr 5 verschweißt. In das noch
offene Schlitzrohr 3 wird ein von einer Vorratsspule 6
abgezogener Stahldraht 7 eingefahren. Das Aluminiumrohr 5
wird mittels einer ersten Matrize 8 um ca. 20-25% im
Durchmesser reduziert, ohne daß die Wanddicke abnimmt
(Hohlzug). Die hierfür erforderliche Ziehkraft wird von einem
sogenannten Spannzangenabzug 9 aufgebracht. In einer zweiten
Ziehstufe, die aus einer Matrize 10 und einem dahinter
angeordneten Spannzangenabzug 11 besteht, wird das
Aluminiumrohr 5 soweit im Durchmesser reduziert, daß es auf
der Oberfläche des Stahldrahtes 7 satt aufliegt. Unter
Umständen kann es erforderlich sein, das Ziehen des
Aluminiumrohres 5 in mehr als zwei Stufen durchzuführen.
Mittels einer weiteren Matrize 12 wird der ummantelte Draht
13 um ca. 15% im Querschnitt reduziert, d. h. sowohl der
Durchmesser des Stahldrahtes 7 als auch die Wanddicke des ihn
umhüllenden Aluminiumrohres wird reduziert. Da für diesen
Schritt wesentlich höhere Verformungskräfte als beim
Hohlziehen des Aluminiumrohres allein erforderlich sind, ist
eine angetriebene Ziehtrommel 14 vorgesehen, auf deren
Umfangsfläche der ummantelte Draht in mehreren Windungen
aufgewickelt ist. Von der Ziehtrommel 14 wird der Draht auf
eine angetriebene Vorratsspule 15 aufgewickelt.
Bei der Reduzierung des Aluminiumrohres 5 in der ersten
Matrize erfolgt sowohl eine Reduzierung des Durchmessers als
auch eine Längung des Aluminiumrohres 5. Da die spröde
Aluminiumoxidschicht auf der Oberfläche des Aluminiumrohres 5
diese Verformung nicht mitmachen kann, reißt diese
stellenweise auf, so daß Bereiche mit einer blanken
oxidfreien Oberfläche entstehen. Diese blanken Bereiche
werden beim letzten Zug, d. h. bei der Matrize 12 mit dem
Stahldraht 7 kaltverschweißt. Diese Kaltverschweißung wird in
nachfolgenden Ziehoperationen weitergeführt. Damit nun keine
Oxidation der von Oxid befreiten blanken Oberfläche
auftritt - Aluminium hat eine sehr große Affinität zu
Sauerstoff und überzieht sich an der Luft bei
Normaltemperatur sofort mit einer Oxidschicht - wird im
Ringspalt zwischen dem Stahldraht 7 und dem Aluminiumrohr 5
eine Schutzgasatmosphäre aus Argon, Helium o. ä. oder eine
Atmosphäre aus reduzierendem Gas, z. B. Wasserstoff
aufrechterhalten (s. Gasflasche 16). Diese Atmosphäre
herrscht bis in den Bereich der Matrize 12 vor, d. h. bis die
Aluminiumschicht mit dem Stahldraht 7 hohlraumfrei verbunden
ist. Die in dem Ringspalt vorherrschende Schutz-/Reduktionsgasatmosphäre
steht unter einem leichten Überdruck,
um ein Eindringen von Luftsauerstoff zu verhindern.
Der auf die Vorratsspule 15 aufgewickelte ummantelte Draht
kann weiteren Verarbeitungsstufen zugeführt werden. So kann
es sinnvoll sein, auf einer Drahtziehmaschine den Draht noch
weiter im Querschnitt zu reduzieren. Auch eine Glühung, um
das durch die Kaltverformung aufgehärtete Gefüge des
ummantelten Drahtes aufzuheben (Weichglühen) bzw. das Gefüge
des Stahldrahtes zu verbessern (Patentieren), kann
erforderlich sein. Sowohl durch die weiteren Ziehvorgänge als
auch durch das Glühen wird der Verbund zwischen Stahl und
Aluminium noch verbessert.
Zur Erzielung eines besseren Verbundes können einige
Maßnahmen vorgenommen werden. So ist es zum Beispiel
sinnvoll, die Reinigung des Stahldrahtes 7 durch Bürsten oder
Sandstrahlen vorzunehmen. Dadurch wird die Oberfläche des
Stahldrahtes 7 aufgerauht und eine bessere Haftung der
Schichten erreicht.
Das Aluminiumband 2 kann zwischen dem Ablauf 1 und der
Formstufe erwärmt werden, um einmal auf der Bandoberfläche
befindliche Fettreste zu verdampfen und dadurch die Qualität
der Schweißnaht zu verbessern, zum anderen die Oxidschicht
spröder zu machen. Bei Oxidschichten, die bereits längere
Zeit auf der Oberfläche von Aluminium vorhanden sind, handelt
es sich strenggenommen nicht um reine Al2O3 (Aluminiumoxid)-
Schichten, sondern diese enthalten meistens Wasser in Form
von Kristallwasser, welches bei der Erwärmung des Bandes
ausgetrieben. Es tritt eine gewünschte Versprödung der
Oxidschicht auf.
Nimmt man ersatzweise das Verhältnis der Längen bei der
Reduzierung des Rohres als Maß für das Verhältnis von
oxidbedeckter Kontaktfläche zu oxidfreier Kontaktfläche, dann
ergibt sich:
worin
l₂ = Länge des Rohres nach dem Ziehen,
l₁ = Länge des Rohres vor dem Ziehen,
Fp = plattierbare (oxidfreie) Oberfläche,
Fo = oxidbehaftete Oberfläche.
l₁ = Länge des Rohres vor dem Ziehen,
Fp = plattierbare (oxidfreie) Oberfläche,
Fo = oxidbehaftete Oberfläche.
Ein Verbund durch Kaltverschweißen zwischen Stahl und
Aluminium bzw. Kupfer und Aluminium ist möglich, wenn
ist.
Claims (10)
1. Verfahren zur Herstellung von mit einer Schicht aus
Aluminium plattiertem strangförmigem Gut aus einem
metallischen Werkstoff, gekennzeichnet durch folgende
Merkmale:
- a) ein von einer Vorratsspule kontinuierlich abgezogenes Aluminiumband wird um den kontinuierlich bewegten Strang zu einem Schlitzrohr mit einem wesentlich größeren Innendurchmesser als der Außendurchmesser des Stranges geformt,
- b) die Längsnaht des Schlitzrohres wird verschweißt,
- c) in dem Ringspalt zwischen dem Strang und dem Aluminiumrohr wird eine Atmosphäre aus Schutzgas oder reduzierendem Gas aufrechterhalten,
- d) das Aluminiumrohr wird um mindestens 20% in seinem Durchmesser reduziert,
- e) das im Durchmesser reduzierte Aluminiumrohr wird auf den Strang heruntergezogen,
- f) der plattierte Strang wird um mindestens 10% in seinem Querschnitt reduziert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das strangförmige Gut ein Draht aus Kupfer, einer
Kupferlegierung oder Stahl ist und vor der Ummantelung
gereinigt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Aluminiumband oder das
Schlitzrohr zumindest jedoch die zu verschweißenden
Bandkanten soweit erwärmt werden, daß an dem
Aluminiumband anhaftende Fett- bzw. Ölreste verdampft
werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verdampfung durch einen Laserstrahl bewirkt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verschweißen der Längsnaht des
Schlitzrohres durch Lichtbogenschutzgasschweißen (WIG-
Schweißen) erfolgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schutz- oder Reduktionsgas mit
einem leichten Überdruck in dem Ringspalt vorherrscht.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Reduzierung des Durchmessers des
Aluminiumrohres so stark durchgeführt wird, daß durch
die Durchmesserverringerung und die dadurch sich
ergebende Streckung des Rohres, die an der Innenwand des
Aluminiumrohres anhaftende Oxidschicht aufgebrochen
wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens 40% der inneren Oberfläche des
Aluminiumrohres von der Oxidschicht befreit werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Reduzierung des Durchmessers in
mehreren Stufen hintereinander an dem geradlinig
geführten Aluminiumrohr durchgeführt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß das zu plattierende
strangförmige Gut vor dem Ummanteln sandgestrahlt wird.
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |