DE411786C - Vorhangschloss - Google Patents
VorhangschlossInfo
- Publication number
- DE411786C DE411786C DEV18633D DEV0018633D DE411786C DE 411786 C DE411786 C DE 411786C DE V18633 D DEV18633 D DE V18633D DE V0018633 D DEV0018633 D DE V0018633D DE 411786 C DE411786 C DE 411786C
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- DE
- Germany
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- crews
- lock
- housing
- key
- padlock
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- Expired
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
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- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B67/00—Padlocks; Details thereof
- E05B67/06—Shackles; Arrangement of the shackle
- E05B67/22—Padlocks with sliding shackles, with or without rotary or pivotal movement
Landscapes
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 6. APRIL 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68 a GRUPPE 100
(V 18633 IIIJ68a)
Firma Gebr. Voigthaus in Velbert, RhId.
Vorhangschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Oktober 1923 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Vorhangschloij
mit quer zur Schlüsselachse angeordneten Besatzungen. Bei den bekannten Vorhangschlössern dieser Art sind die Be-.Satzungen
an einer Wandung des Schloßgehäuses unmittelbar angegossen oder angeschmiedet.
Das bedingt, daß für jedes mit einer anderen Schließung versehenes Schloß ein besonderes Gehäusemodell erforderlich
ist, was die Fabrikation der Schlösser wesentlich verteuert.
Gemäß der Erfindung ist dieser Mangel dadurch beseitigt, daß die Besatzungen sämtlich
oder zum Teil an einer besonderen, im ! ichloßgehäuse befestigten Platte angeordnet
sind. Die Schloßgehäuse können nunmehr unabhängig von der gewünschten Schließung
sämtlich nach einem und demselben Modell gegossen oder geschmiedet werden, und es
: braucht dann in jedem Schloßgehäuse nur
noch die die gewünschten Besatzungen tragende Platte befestigt zu werden. Auf diese
Weise ist die Herstellung der Schlösser ganz erheblich vereinfacht und verbilligt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und
zwar zeigen
Abb. ι eine Innenansicht des Schlosses bei entfernter vorderer Gehäusehälfte,
Abb. 2 eine Innenansicht der vorderen Gehäusehälfte mit den darin angeordneten Besatzungen,
Abb. 3 einen wagerechten Querschnitt nach ίο der Linie A-A der Abb. i,
Abb. 4 Ansicht und Querschnitt des zum dargestellten Schloß gehörigen Schlüssels.
Das beispielsweise in Leichtmetall gegossene Gehäuse des Schlosses ist in seiner
Längsmittelebene geteilt, seine beiden Hälften α und b sind in üblicher Weise durch mehrere
Niete miteinander verbunden. Das Schloß besitzt einen bekannten längsverschiebbaren
und gleichzeitig um die Achse seines langen Schenkels f1 drehbaren Schloßbügel
/, dessen kurzer Schenkel f2 in der Schlußlage in ein Lochg- der oberen Gehäusestirnwand
eingreift. Der Schloßbügel steht unter Wirkung einer Feder h, welche ihn stets in die
Offenlage zu bewegen sucht.
Zur Sicherung des Schloßbügels / in der Schlußlage dient ein quer zur Achse des Bügelschenkels
f1 angeordneter Riegel n, der einerseits in Ausschnitten eines an der hinteren
Gehäusehälfte α angegossenen Böckchens o, andererseits an zwei vorspringenden
Rippen/" der vorderen Gehäusehälfte & geführt
ist. Dieser Riegel steht unter Wirkung einer Feder q, welche ihn gewöhnlich in der
Schließstellung hält, in welcher seine Schließnase in einen Ausschnitt r des Bügelschenkels
f1 eingreift. Der Riegel η kann durch
einen im Beispiel doppelbärtigen Schlüssel a zurückgezogen werden, der durch ein Loch t
in der unteren Gehäusestirnwand eingeführt wird und dessen Schaft bei vollständig eingeschobenem
Schlüssel an seinem äußeren Ende im Schlüsselloch t und an seinem inneren Ende
in zwei sich gegenseitig ergänzenden Pfannen u, u1 drehbar lagert, von welchen die eine
im Böckchen 0, die andere in einer an der vorderen Gehäusehälfte & angebrachten Querrippe
o1 ausgespart ist. Zum Angriff des Schlüsselbartes dient eine am Riegel η vorgesehene
Nase«1.
Um das öffnen des Schlosses mittels Nachschlüssels zu verhindern, sind im Schloßgehäuse
eine beliebige Anzahl (im Beispiel drei) feste Besatzungen w angebracht, welche in beliebigen,
bei allen Schlössern der gleichen Gattung verschiedenen Entfernungen voneinander
angeordnet und auch verschieden gestaltet sein können. Die Schlüsselbärte müssen, wie
Abb. 4 zeigt, entsprechend der Anordnung und Gestalt dieser Besatzungen ausgeschnitten
oder geschlitzt sein, und nur ein hinsichtlich der Ausschnitte mit den Besatzungen
übereinstimmender Schlüssel kann im Schloß gedreht werden. Zur Erleichterung der Fabrikation
sitzen die Besatzungen w erfindungsgemäß nicht unmittelbar am Schloßgehäuse,
sondern an einer Platte x, die beispielsweise an der Breitwand der vorderen Gehäusehälfte
b mittels zweier Niete y befestigt ist. Durch die Anordnung der Besatzungen
an einer besonderen Platte wird erreicht, daß die Gehäusehälften unabhängig von der Anordnung
und Gestalt der Besatzungen nach einem und demselben Modell hergestellt, z. B. gegossen oder geschmiedet werden können.
Die Besatzungen werden für sich hergestellt und nachträglich mit Hilfe der Platte χ im
Schloßgehäuse befestigt.
Beim gezeichneten Beispiel sind die Besatzungen w nur an der vorderen Gehäusehälfte b
angeordnet, wählend die Breitwand der hinteren Gehäusehälfte α zu beiden Seiten dieser
Besatzungen liegende, senkrechte Rippen s tiägt, welche die Öffnung des Schlosses mittels
Sperrhaken oder ähnlicher Werkzeuge erschweren. Natürlich können auch an der hinteren Gehäusehälfte α Besatzungen angeordnet
sein. Diese können gegebenenfalls von den Besatzungen w in Form und Anordnung
abweichen, so daß die beiden Barte des Schlüs- go sels verschieden gestaltet sein müssen.
Statt -sämtliche Besatzungen au einer gemeinsamen Platte anzubringen, können sie
auch einzeln oder gruppenweise an getrennten Platten sitzen, welche zur Erzielung verschiedener
Schließungen in wechselnder Folge angeordnet werden können. Endlich könnte auch nur ein Teil der Besatzungen an einer oder
mehreren am Gehäuse besonders befestigten Platten sitzen, während der Rest derBesatzungen
mit dem Gehäuse ein Stück bildet. Auch sind noch mancherlei andere Abänderungen des gezeichneten Beispiels möglich, ohne daß
dadurch das Wesen der Erfindung berührt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorhangschloß mit quer zur Schlüsselachse angeordneten Besatzungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Besatzungen («,■) sämtlich oder zum Teil an einer besonderen, am Schloßgehäuse befestigten Platte (x) angebracht sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV18633D DE411786C (de) | 1923-10-04 | 1923-10-04 | Vorhangschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV18633D DE411786C (de) | 1923-10-04 | 1923-10-04 | Vorhangschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE411786C true DE411786C (de) | 1925-04-06 |
Family
ID=7577253
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV18633D Expired DE411786C (de) | 1923-10-04 | 1923-10-04 | Vorhangschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE411786C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20080048093A1 (en) * | 2006-08-22 | 2008-02-28 | Scott Peterson | Concrete form |
-
1923
- 1923-10-04 DE DEV18633D patent/DE411786C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20080048093A1 (en) * | 2006-08-22 | 2008-02-28 | Scott Peterson | Concrete form |
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