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DE4116876A1 - Kontaktschraube - Google Patents

Kontaktschraube

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Publication number
DE4116876A1
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DE
Germany
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screw
contact
shaft
contact screw
transition region
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Withdrawn
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DE4116876A
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English (en)
Inventor
Georg Czernek
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Arcus Elektrotechnik Alois Schiffmann GmbH
Original Assignee
Arcus Elektrotechnik Alois Schiffmann GmbH
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Publication date
Application filed by Arcus Elektrotechnik Alois Schiffmann GmbH filed Critical Arcus Elektrotechnik Alois Schiffmann GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/24Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands
    • H01R4/2475Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members penetrating the insulation being actuated by screws, nuts or bolts
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/30Clamped connections, spring connections utilising a screw or nut clamping member

Landscapes

  • Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Kontaktschraube zum Kontaktieren von isolierten elektrischen Leitungen oder Kabeln in einer Klemme, mit einem Schraubenkörper mit einem zylindrischen Schaft mit einem Au­ ßengewinde; mit einem Einschraubteil am vorderen Ende der Kontakt­ schraube, das Räumeinrichtungen zum Durchtrennen und Forträumen von Isoliermaterial und ein Kontaktstück zum Kontaktieren des Leitungs­ materials aufweist; und mit einem Angriffsteil im hinteren Bereich der Kontaktschraube, insbesondere einem Innenkant oder Außenkant zum Ansetzen eines Werkzeugs.
Zum Anschließen und Kontaktieren von isolierten elektrischen Lei­ tungen oder Kabeln werden seit vielen Jahren Kontaktschrauben ver­ wendet, die an ihren Stirnseiten, die mit dem jeweiligen Leiter in Eingriff kommen, Räumeinrichtungen in Form von Fräseinrichtungen aufweisen, die insbesondere schlitzförmig ausgebildet sein können. Diese Schlitze sind zweckmäßigerweise sowohl gegenüber der Achse der Kontaktschraube als auch gegenüber einer Querschnittsfläche der Kontaktschraube schräg angeordnet und bilden scharfkantige Schnei­ den.
Wird eine derartige Kontaktschraube, die in einer Klemme sitzt, in diese Klemme hineingeschraubt, so kommt ihr stirnseitiges Ende zunächst mit der Leiterisolierung in Eingriff. Beim Vortrieb der Kontaktschraube schneiden die Schneidkanten in dieses Isolierungs­ material hinein und schaben es fortschreitend ab. Das abgenommene Material wird dann, je nach Ausbildung der Stirnseite der Kontakt­ schraube, entweder in den darin ausgebildeten Schlitzen aufgenommen oder seitlich fortgeräumt. Die Kontaktschraube wird dabei so weit hineingeschraubt, bis die Isolierung an der Stirnseite der Kontakt­ schraube vollständig abgeschabt worden ist und die Stirnseite der Kontaktschraube (mechanischen und später auch elektrischen) Kontakt mit der eigentlichen Leiteroberfläche hat. Damit eine möglichst große vollkontaktierte Fläche erreicht wird, wird eine derartige Kontaktschraube noch etwas weiter hineingeschraubt, wobei von den Schneidkanten der Räumeinrichtungen weiteres Material vom Leiter abgetragen wird, bis eine kreisförmige Kontaktfläche im Leiter aus­ gearbeitet ist, die dem Durchmesser der Kontaktschraube entspricht. Bei Leitern mit runden oder sektorförmigen Querschnitten wird dabei die Oberfläche des jeweiligen Leiters an der Kontaktstelle unter Querschnittsverlust an die Form des Schraubenendes angepaßt.
Wenn es sich bei den zu kontaktierenden Leitungen um Leiter aus massivem Material handelt, treten in der Regel keine größeren Pro­ bleme auf. Der Monteur merkt ohne weiteres, wenn die Kontakt­ schraube das Isoliermaterial durchschnitten hat und mit dem Vollma­ terial des Leiters in Eingriff gekommen ist, weil dann der Wider­ stand beim Hineindrehen der Kontaktschraube erheblich ansteigt. Er wird somit beim Anstieg des erforderlichen Drehmomentes nur noch eine vorgegebene Anzahl von Umdrehungen der Kontaktschraube vorneh­ men oder aber das vorgegebene maximale Drehmoment beachten, um einen sicheren Kontakteingriff über eine maximale Quer­ schnittsfläche zu gewährleisten.
Es können aber in der Praxis erhebliche Probleme dann auftreten, wenn das Material der zu kontaktierenden Leiter besonders weich ist oder aus Litzenmaterial, also aus einer Vielzahl von dünnen Einzel­ drähten, besteht. In diesen Fällen merkt der Monteur nämlich nicht ohne weiteres, wenn die Kontaktschraube mit ihren Schneidkanten die Isolierung durchschnitten hat und in das Material des Leiters ein­ dringt und dieses zerstört. Dies ist nämlich insbesondere dann mög­ lich, wenn es sich um Litzenmaterial handelt, weil die einzelnen Litzen von den Schneidkanten der Räumeinrichtungen durchschnitten werden, ohne daß sie einen nennenswerten mechanischen Widerstand entgegensetzen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Litzen aus relativ lose gefügten Litzendrähten bestehen, die man bei früher verlegten, relativ alten Kabeln vorfindet.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Kontaktschraube zum Kon­ taktieren von isolierten elektrischen Leitungen oder Kabeln in ei­ ner Klemme anzugeben, die ein einfaches und zuverlässiges Montieren auch dann ermöglicht, wenn die zu kontaktierenden Leiter aus wei­ chem Material oder Litzenmaterial bestehen.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, eine Kontaktschraube der eingangs genannten Art so auszubilden, daß der Schraubenkörper eine in Umfangsrichtung umlaufende Ringnut aufweist, die zwischen dem Schaft und dem Einschraubteil einen Übergangsbereich des Ein­ schraubteiles mit reduziertem Außendurchmesser bildet, und daß der Schaft eine axial verlaufende Innenbohrung aufweist, die sich bis dicht an den Übergangsbereich erstreckt und deren Innendurchmesser mindestens so groß wie der Außendurchmesser des Übergangsbereiches ist.
Durch den speziellen Aufbau der erfindungsgemäßen Kontaktschraube wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß zwischen dem Übergangsbe­ reich und dem Schaft der Kontaktschraube eine Sollbruchstelle ge­ bildet wird, an der das Material zwischen dem Einschraubteil einer­ seits und dem Schaft andererseits bricht, wenn der auf das Ein­ schraubteil wirkende Reibwiderstand einen vorgegebenen Wert über­ schreitet. Beim weiteren Hineinschrauben der erfindungsgemäßen Kon­ taktschraube wirkt der Schaft dann als Vortriebskolben, der das Eingriffsteil in axialer Richtung gegen den zu kontaktierenden Lei­ ter drückt, wobei das eine Schraubteil dann keine Drehbewegung mehr ausführt. Es dreht sich nur noch der in Vortriebsrichtung hinten befindliche Schaft der Kontaktschraube, während das vordere Ende der Kontaktschraube in Form des Einschraubteiles stillsteht und ge­ gen das Material des Leiters angedrückt wird.
Auf diese Weise können gemäß der Erfindung ganz definierte Anpreß­ drücke in reproduzierbarer Weise erzeugt werden, nämlich einerseits durch die Dimensionierung des Materials, das die Sollbruchstelle in Form eines Abscherrandes bildet, andererseits durch die Vorgabe von Montage-Richtlinien für das Anziehen der Kontaktschraube nach dem Abreißen, beispielsweise durch Vorgabe eines entsprechenden maxima­ len Drehmomentes oder durch die Vorgabe, daß nach dem Abreißen des Einschraubteiles nur noch eine vorgegebene Anzahl von Umdrehungen des Schaftes auszuführen sind.
Das Abreißen des Einschraubteiles vom Schraubenkörper ist sehr leicht feststellbar, einerseits durch ein deutlich hörbares Knac­ ken, andererseits durch ein sehr starkes Absinken des Anzugsmomen­ tes, weil auf den betätigten Schaft der Kontaktschraube dann zunächst einmal ein wesentlich geringerer mechanischer Widerstand wirkt, weil der Widerstand des Einschraubteiles wegfällt, bis die Vorderseite des Schaftes weiter hineingedreht und mit der Rückseite des Einschraubteiles wieder in mechanischen Eingriff kommt.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Kontaktschraube ist vorgese­ hen, daß das Einschraubteil als zylindrisches massives Teil ausge­ bildet ist, dessen Übergangsbereich rotationssymmetrisch ausgebil­ det und in der Innenbohrung des Schaftes aufnehmbar ist. Damit bil­ det das Einschraubteil ein besonders wirkungsvolles, mechanisch ro­ bustes Kontaktstück zur Herstellung des gewünschten Kontaktes. Au­ ßerdem bildet die Innenbohrung des Schaftes dann eine Führung für den Übergangsbereich des Einschraubteiles, der sich nach dem Abrei­ ßen in den Innenraum des Schaftes hineinschiebt, wenn der Schaft durch Betätigung mit dem Werkzeug weiter hineingeschraubt wird.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Kontaktschraube ist vorgese­ hen, daß das Einschraubteil in seinem hinteren Bereich ein Außenge­ winde aufweist, das dem Außengewinde des Schaftes entspricht. Auf diese Weise ist das Einschraubteil während seiner Vortriebsbewegung in der Klemme in Gewindeeingriff geführt.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Kontaktschraube ist vorgese­ hen, daß das Einschraubteil als Kontaktstück am stirnseitigen Ende einen Kontaktteller aufweist, dessen Kontaktdurchmesser wesentlich größer als der Außendurchmesser des Schraubenkörpers ist. Dadurch wird ein besonders guter, großflächiger Kontakt zwischen dem zu kontaktierenden Leiter und der Kontaktschraube hergestellt. Außer­ dem kann dadurch der Reibungswiderstand zwischen dem Einschraubteil und dem zu kontaktierenden Leiter vergrößert werden, so daß ein rechtzeitiges Abreißen des Einschraubteiles gewährleistet ist, ohne eine unerwünschte Beschädigung des zu kontaktierenden Leiters her­ vorzurufen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn bei der erfindungsgemäßen Kon­ taktschraube die einander gegenüberliegenden Flächen der Ringnut im wesentlichen parallel zueinander verlaufen. Dadurch wird sicherge­ stellt, daß nach dem Abreißen der Sollbruchstelle ein möglichst gleichmäßiger Anpreßdruck vom Schaft der Kontaktschraube auf das in Vortriebsrichtung davor angeordnete Einschraubteil ausgeübt wird, um dieses gegen den zu kontaktierenden Leiter anzudrücken.
Dabei erweist es sich als zweckmäßig, wenn das Kontaktstück bzw. der Kontaktteller an der Vorderseite eine plane Kontaktfläche auf­ weist, die im wesentlichen parallel zu den gegenüberliegenden Flä­ chen der Ringnut verläuft. Auf diese Weise wird eine besonders gute Kontaktierung der Kontaktschraube gewährleistet und außerdem er­ reicht, daß ein Verkanten zwischen dem Einschraubteil einerseits und dem Schaft der Kontaktschraube andererseits vermieden wird.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Kontaktschraube ist vorgese­ hen, daß die Innenbohrung am hinteren Ende der Kontaktschraube in einen Innenkant, insbesondere einen Innensechskant übergeht, der das Angriffsteil der Kontaktschraube bildet. Auf diese Weise hat die erfindungsgemäße Kontaktschraube einen besonders einfachen Auf­ bau, da die Bearbeitung der Innenbohrung einen derartigen Innen­ kant, insbesondere einen Innensechskant ergibt, der zur Montage der Kontaktschraube verwendet wird.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Kontaktschraube ist vorgese­ hen, daß auf die Flächen der Ringnut ein Gleitmittel aufgebracht ist. Damit wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß nach dem Ab­ reißen der Sollbruchstelle zwischen den beiden einander gegenüber­ liegenden Stirnflächen von Einschraubteil einerseits und Schaft an­ dererseits Gleitmittel vorhanden ist. Damit wird sichergestellt, daß in der gewünschten Weise nach dem Abreißen der Sollbruchstelle tatsächlich nur ein Anpressen des Einschraubteiles mit seinem Kon­ taktstück erfolgt, ohne daß das Einschraubteil von dem Schaft der Kontaktschraube in Drehrichtung mitgenommen wird.
Die Erfindung wird nachstehend, auch hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile, anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Kontaktschraube;
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Seitenansicht im Längs­ schnitt der erfindungsgemäßen Kontaktschraube; und in
Fig. 3 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Kontaktschraube gemäß Fig. 1 und 2 von oben.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, hat eine Kontaktschraube 10 einen Schraubenkörper mit einem zylindrischen Schaft 12, der ein Außenge­ winde 14 aufweist, sowie ein Einschraubteil 16, das ein Zylinder­ teil 32 aufweist, welches eine Fortsetzung des zylindrischen Schaf­ tes 12 bildet. Dementsprechend ist sein Außengewinde 18 in gleicher Weise dimensioniert wie das Außengewinde 14.
Am stirnseitigen vorderen Ende des Einschraubteiles 16 erkennt man ein Kontaktstück 28, das in der dargestellten Weise als Kontakttel­ ler ausgebildet ist, dessen Kontaktdurchmesser D3 wesentlich größer bemessen sein kann als der Außendurchmesser D4 des Schaftes 12 bzw. des Zylinderteiles 32. Die Dimensionierung dieses Kontaktstückes 28 als Kontaktteller hängt in der nachstehend beschriebenen Weise von dem jeweiligen Einsatzzweck ab.
In dem Eingriffsteil 16 sind, wie in Fig. 1 und 3 angedeutet, gleichmäßig über den Umfang verteilt Räumeinrichtungen in Form von Frässchlitzen 42 eingearbeitet, die sowohl gegenüber den Radien des Kontakttellers 28 als auch gegenüber der Achse X der Kontakt­ schraube 10 eine Schrägstellung haben, um in an sich bekannter Weise als Schneidkanten zu arbeiten und das Isoliermaterial von elektrischen Leitungen abzuschaben.
Wie weiterhin aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, hat die Kontaktschraube an ihrem stirnseitigen Ende eine plane Kontaktfläche 30, die mit einer scharfen Kante 29 in eine Umfangswand 31 des Kontaktstückes 28 übergeht. Dies trägt dazu bei, daß eine scharfkantige Schneid­ kante zwischen den Frässchlitzen 42 und der Kontaktfläche 30 einer­ seits sowie der Umfangswand 31 andererseits entsteht. Die Fräs­ schlitze 42 erstrecken sich zweckmäßigerweise von der Umfangswand 31 aus bis nahezu ins Zentrum der kreisförmigen Kontaktfläche 30, um einen großflächigen Abtrag von Material durch die Kontakt­ schraube 10 zu gewährleisten.
Zwischen dem Schaft 12 und dem Zylinderteil 32 des Schraubenkörpers der Kontaktschraube 10 ist eine in Umfangsrichtung umlaufende Ring­ nut 20 eingearbeitet, die einen Übergangsbereich 26 stehen läßt, der einen reduzierten Außendurchmesser D1 gegenüber dem Außendurch­ messer D4 des Schaftes 12 sowie des Zylinderteiles 32 besitzt.
In der axialen Verlängerung des Übergangsteiles 26 ist eine in der Achse verlaufende Innenbohrung 34 vorgesehen, deren kegelförmiges Ende 38 bis dicht an den Übergangsbereich 26 heranreicht. Diese In­ nenbohrung 34 hat einen Innendurchmesser D2, der mindestens so groß, vorzugsweise etwas größer als der Außendurchmesser D1 des Übergangsbereiches 26 ist.
Im hinteren Bereich - bezogen auf die Vortriebsrichtung der Kon­ taktschraube 10 - geht die Innenbohrung 34 in einen Innenkant, ins­ besondere in einen Innensechskant 36 über, der zugleich das An­ griffsteil zum Ansetzen eines Werkzeugs bildet, um die Kontakt­ schraube 10 in eine Klemme hineinzuschrauben.
Zwischen dem vorderen Bereich der Innenbohrung 34 und ihrem kegel­ förmigen Ende 38 einerseits sowie der nach dem Einformen der Ring­ nut 20 stehengebliebenen Wand der Ringnut 20 ist eine Sollbruch­ stelle 40 gebildet, welche die Form eines rotationssymmetrischen Abscherrandes hat. Durch geeignete Dimensionierung der stehen­ gebliebenen Wandstärke dieser Sollbruchstelle 40 kann eingestellt werden, bei welchem Reibwiderstand, der auf das Einschraubteil 16 wirkt, das Einschraubteil 16 an seinem Übergangsbereich 26 vom Schaft 12 abreißt.
In der dargestellten Weise ist das Kontaktstück 28 als Kontakttel­ ler ausgebildet, dessen Kontaktdurchmesser D3 wesentlich größer als der Außendurchmesser D4 des Schaftes 12 bzw. des Zylinderteiles 32 ist. Damit wird ein großflächiger Kontakt geschaffen, was insbeson­ dere bei Litzenmaterial als Leiter zweckmäßig ist. Außerdem kann dadurch der Reibwiderstand erhöht werden, der beim Einschrauben der Kontaktschraube 10 auf das Einschraubteil 16 wirkt. Weiterhin kann dieser Reibwiderstand durch die Anzahl der Frässchlitze 42 einge­ stellt werden, die in dem Einschraubteil 16 ausgebildet sind, wobei selbstverständlich auch mehr als drei Frässchlitze 42 gemäß Fig. 3 vorgesehen sein können.
Bei der Montage der vorstehend beschriebenen Kontaktschraube 10 wird diese durch das Ansetzen eines Werkzeuges in ihre Klemme hin­ eingeschraubt, also in der Richtung, die bei der Darstellung gemäß Fig. 1 und 2 von oben nach unten weist.
Zu diesem Zweck kann der Innenkant, insbesondere der Innensechskant 36 verwendet werden. Falls erforderlich oder gewünscht, kann auch ein anderes Angriffsteil an der Kontaktschraube 10 verwendet wer­ den, beispielsweise ein in den Zeichnungen nicht dargestellter Au­ ßensechskant.
Beim Einschrauben dieser Kontaktschraube 10 wird zunächst einmal die Leiterisolation von den Frässchlitzen 42 im Einschraubteil 16 durchgefräst, anschließend wird die Leiteroberfläche der zu kontak­ tierenden elektrischen Leitung angefräst, bis diese plan ist. Dabei kann es sich um ein besonders weiches Leitermaterial oder um die Leiteroberfläche eines mehrdrähtigen, litzenförmigen Leiters han­ deln. Beim weiteren Anziehen der Kontaktschraube 10 wird der Rei­ bungswiderstand ansteigen, der auf das Einschraubteil 16 wirkt, so daß der Übergangsbereich 26 an der Sollbruchstelle 40 abreißt. Dies macht sich für den Monteur durch ein deutlich hörbares Knacken be­ merkbar. Außerdem fällt in diesem Augenblick das Anzugs-Drehmoment stark ab, weil das Einschraubteil 16 stehenbleibt und sich nur der obere Bereich des Schraubenkörpers, also der Schaft 12 durch die Einwirkung des Werkzeugs weiterdreht.
Aufgrund der Dimensionierung des Übergangsbereiches 26 einerseits und der Innenbohrung 34 andererseits kann sich der zylinderförmige Übergangsbereich 26 in den zylinderförmigen Hohlraum der Innenboh­ rung 34 hineinbewegen und von dieser aufgenommen werden.
Beim weiteren Hineindrehen des Schaftes 12 der Kontaktschraube 10 kommen dann die einander gegenüberliegenden stirnseitigen Flächen 22 und 24 der Ringnut 20 einander näher und schließlich miteinander in Eingriff. Auf diese Weise dreht sich dann der Schaft 12 weiter und wirkt als Vortriebskolben für das Einschraubteil 16, das auf diese Weise mit einem vorgebbaren Anpreßdruck gegen den zu kontak­ tierenden Leiter gepreßt wird.
Dabei ist in vorteilhafter Weise die Anordnung der erfindungsgemä­ ßen Kontaktschraube so getroffen, daß einerseits die beiden Stirn­ seitigen Flächen 22 und 24 der Ringnut 20 und andererseits die Kon­ taktfläche 30 des Einschraubteiles 16 im wesentlichen planparallel zueinander verlaufen, weil dadurch ein besonders gleichmäßiger An­ preßdruck erzeugt werden kann.
Um zu vermeiden, daß bei erhöhtem Anpreßdruck der Schaft 12 an sei­ ner stirnseitigen vorderen Fläche 22 das Einschraubteil 16 an deren hinterer Fläche 24 mitnimmt, ist es zweckmäßig, in den Raum der Ringnut 20 ein Gleitmittel, beispielsweise in pastöser Form, ein­ zubringen. Dadurch wird gewährleistet, daß beim Anziehen der Kon­ taktschraube 10 im Betrieb eine ausreichende Schmierung zwischen den beiden Flächen 22 und 24 stattfindet, so daß ein Mitnehmeref­ fekt ausgeschlossen wird.
Im eingeschraubten Zustand der vorstehend beschriebenen Kontakt­ schraube stehen dann das Zylinderteil 32 und der zylindrische Schaft 12 in kraftschlüssigem Eingriff über die volle Fläche der einander gegenüberliegenden Flächen 22 und 24, so daß ein guter me­ chanischer und elektrischer Kontakt durch die Kontaktschraube 10 gewährleistet ist.
Die vorstehenden Erläuterungen zeigen, daß gemäß der Erfindung eine besonders wirkungsvolle und vorteilhaft einsetzbare Kontaktschraube zum Kontaktieren von isolierten elektrischen Leitungen oder Kabeln in einer Klemme angegeben wird, die sich fertigungstechnisch sehr leicht realisieren läßt, aber dennoch ein hohes Maß an Zuverlässig­ keit im Betrieb gewährleistet, auch wenn die zu kontaktierenden Leiter aus sonst problematischen Materialien bestehen.

Claims (8)

1. Kontaktschraube zum Kontaktieren von isolierten elektrischen Leitungen oder Kabeln in einer Klemme,
  • - mit einem Schraubenkörper mit einem zylindrischen Schaft (12) mit einem Außengewinde (14),
  • - mit einem Einschraubteil (16) am vorderen Ende der Kontakt­ schraube (10), das Räumeinrichtungen (42) zum Durchtrennen und Forträumen von Isoliermaterial und ein Kontaktstück (28) zum Kon­ taktieren des Leitungsmaterials aufweist, und
  • - mit einem Angriffsteil (36) im hinteren Bereich der Kontakt­ schraube (10), insbesondere einem Innenkant oder Außenkant zum Ansetzen eines Werkzeugs, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenkörper eine in Umfangsrichtung verlaufende Ringnut (20) aufweist, die zwischen dem Schaft (12) und dem Einschraubteil (16) einen Übergangsbereich (26) des Einschraubteiles (16) mit reduziertem Außendurchmesser (D1) bildet, und daß der Schaft (12) eine axial verlaufende Innenbohrung (34) aufweist, die sich bis dicht an den Übergangsbereich (26) erstreckt und deren Innendurchmesser (D2) mindestens so groß wie der Außen­ durchmesser (D1) des Übergangsbereiches (26) ist.
2. Kontaktschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschraubteil (16) als zylindrisches massives Teil ausge­ bildet ist, dessen Übergangsbereich (26) rotationssymmetrisch aus­ gebildet und in der Innenbohrung (34) des Schaftes (12) aufnehmbar ist.
3. Kontaktschraube nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschraubteil (16) in seinem hinteren Bereich ein Außenge­ winde (18) aufweist, das dem Außengewinde (14) des Schaftes (12) entspricht.
4. Kontaktschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberliegenden Flächen (22, 24) der Ringnut (20) im wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
5. Kontaktschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschraubteil (16) als Kontaktstück am stirnseitigen Ende einen Kontaktteller (28) aufweist, dessen Kontaktdurchmesser (D3) wesentlich größer als der Außendurchmesser (D4) des Schraubenkör­ pers ist.
6. Kontaktschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktstück bzw. der Kontaktteller (28) an der Vorderseite eine plane Kontaktfläche (30) aufweist, die im wesentlichen paral­ lel zu den gegenüberliegenden Flächen (22, 24) der Ringnut (20) verläuft.
7. Kontaktschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenbohrung (34) am hinteren Ende der Kontaktschraube (10) in einen Innenkant, insbesondere einen Innensechskant (36) über­ geht, der das Angriffsteil der Kontaktschraube (10) bildet.
8. Kontaktschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Flächen (22, 24) der Ringnut (20) ein Gleitmittel auf­ gebracht ist.
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