DE4116042A1 - Digitaler fahrzeugbewegungsdatenaufzeichnungsapparat - Google Patents
Digitaler fahrzeugbewegungsdatenaufzeichnungsapparatInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen digita
len Fahrzeugbewegungsdatenaufzeichnungsapparat zum Aufzeich
nen von Bewegungsdaten, die die Bewegungszustände eines
Fahrzeugs, wie etwa die Geschwindigkeit und die Reiseentfer
nung, angeben, auf einem externen Aufzeichnungsmedium.
Fahrzeugbewegungsdatenaufzeichnungsapparate der oben er
wähnten Art werden in einem Fahrzeug mitgenommen, um zuerst
den Bewegungszustand des Fahrzeugs zu überwachen, um ein di
gitales Bewegungssignal zu erzeugen, das die Bewegungszu
stände des Fahrzeugs anzeigt, und um dann das obige digitale
Fahrzeugbewegungssignal entsprechend einem vorgegebenen Wert
zu komprimieren, um schließlich die so komprimierten, digi
talen Bewegungsdaten auf einem externen Aufzeichnungsmedium
aufzuzeichnen. Das externe Aufzeichnungsmedium besteht aus
einer IC- (integrierter Schaltkreis) Speicherkarte oder ähn
lichem, die in und aus dem Aufzeichnungsapparat geladen und
entladen werden kann, und die auf dem externen Aufzeich
nungsmedium aufgezeichneten Daten werden von einem in einem
Büro für die Überwachen der Bewegungen der Fahrzeuge instal
lierten Analyseapparat von dem Aufzeichnungsmedium ausgele
sen und expandiert, und die so gelesenen, digitalen Bewe
gungsdaten werden dann analysiert.
Insbesondere umfaßt der digitale Bewegungsdatenaufzeich
nungsapparat eine CPU (Mikrocomputer) zum Abtasten und Emp
fangen elektrischer Signale von einem Rotationssensor, der
mit einem Krafübertragungsmechanismus des Fahrzeugs über
eine geeignete Verbindungsvorrichtung verbunden ist, und zum
Bestimmen der instantanen Geschwindigkeit und der Reiseent
fernung des Fahrzeugs durch Berechnung entsprechend den so
empfangenen elektrischen Signalen und zum Ausführen ver
schiedener Aufgaben, einschließlich der Datenkompression zur
Vorbereitung der Aufzeichnung der Geschwindigkeitsdaten und
der Reiseentfernung, die durch Berechnung als digitale Daten
erhalten werden, auf einem externen Aufzeichnungsmedium.
Die oben beschriebenen, auf einem externen Aufzeich
nungsmedium aufgezeichneten digitalen Fahrzeugbewegungsdaten
sind sehr wirkungsvoll zur Überwachung des Bewegungszustands
des Fahrzeugs.
Jedoch wird bei dem herkömmlichen, oben beschriebenen
Aufzeichnungsapparat, da die Aufzeichnungskapazität des ex
ternen Aufzeichnungsmediums beschränkt ist, die Aufzeich
nungskapazität bei einer normalen Aufzeichnung der digitalen
Bewegungsdaten knapp, und schließlich gibt es einen Punkt,
an dem kein Aufzeichnungsraum in dem Aufzeichnungsmedium zum
Aufzeichnen der Bewegungsdaten übrigbleibt, so daß keine
weitere Daten nach diesem Punkt, an dem die Aufzeichnungska
pazität aufgebraucht ist, aufgezeichnet werden können, mit
dem Ergebnis, daß man keine vollständige Datenaufzeichnung
erreichen kann. Dasselbe Problem tritt auf, wenn ein exter
nes Aufzeichnungsmedium ohne freien Aufzeichnungsraum in den
Aufzeichnungsapparat geladen wird, in welchen Fall absolut
keine Daten aufgezeichnet werden können.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
digitalen Fahrzeugbewegungsdatenaufzeichnungsapparat zur
Verfügung zu stellen, der die Situation, daß keine weiteren
digitalen Bewegungsdaten aufgrund einer Knappheit der Auf
zeichnungskapazität des externen Aufzeichnungsmediums auf
das externe Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet werden, ver
mieden werden kann.
Diese und weitere Aufgaben werden durch einen digitalen
Fahrzeugbewegungsdatenaufzeichnungsapparat, wie er in den
beigefügten Patentansprüchen definiert ist, gelöst.
Insbesondere wird zum Lösen der Aufgaben ein digitaler
Fahrzeugbewegungsdatenaufzeichnungsapparat wie in Fig. 1 zur
Verfügung gestellt, der umfaßt: eine Fahrzeugbewegungsdaten
erzeugungsvorrichtung 11a zum Überwachen des Bewegungszu
stands des Fahrzeugs und zum Erzeugen von digitalen Bewe
gungsdaten davon, eine Speichervorrichtung 11b zum Aufzeich
nen der durch die digitale Bewegungsdatenerzeugungsvorrich
tung 11a erzeugten digitalen Bewegungsdaten in einem digita
len Bewegungsdatenaufzeichnungsbereich 15a2 eines externen
Aufzeichnungsmediums, das in den Aufzeichnungsapparat gela
den werden kann und aus diesem entladen werden kann, und
eine Detektiervorrichtung 11c zum Feststellen der Situation,
in der kein weiterer Platz zum Aufzeichnen der digitalen Be
wegungsdaten in dem Datenaufzeichnungsbereich 15a2 des ex
ternen Aufzeichnungsmediums zur Verfügung steht, wobei die
Speichervorrichtung 11b, wenn die Detektiervorrichtung fest
stellt, daß kein freier Platz zum Aufzeichnen der Bewegungs
daten in dem digitalen Aufzeichnungsbereich des externen
Aufzeichnungsmediums zur Verfügung steht, solche Daten wie
die Reisestartzeit, die Beendigungszeit und die Reiseentfer
nung des Fahrzeugs für jede Bewegung in dem wahlweisen Auf
zeichnungsbereich 15a3 des externen Speichermediums auf
zeichnet.
Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt das externe Aufzeichnungs
mediums 15 einen wahlweisen Aufzeichnungsbereich 15a3, in
den, wenn kein freier Platz in dem digitalen Aufzeichnungs
bereich 15a2 übrig bleibt, solche Daten wie die Reisestart
zeit, die Beendigungszeit und die Reiseentfernung des Fahr
zeugs für jede Bewegung aufzeichnet werden, und wobei dann,
selbst wenn es keinen freien Platz zum Aufzeichnen digitaler
Bewegungsdaten in dem externen Aufzeichnungsmedium 15 mehr
gibt, minimal notwendige Daten immer noch erhalten werden
können, wodurch das Auftreten eines Zustands, in dem auf
grund eines Mangels an Aufzeichnungskapazität keine digita
len Daten in das externe Aufzeichnungsmedium 15 aufgezeich
net werden, vermieden wird.
Die obigen Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorlie
genden Erfindung werden durch die nachfolgende Beschreibung
und die beigefügten Patentansprüche zusammen mit den beige
fügten Zeichnungen klar. In diesen sind gleiche Teile oder
Elemente mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet.
Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, das die Basiskonstruktion
eines digitalen Bewegungsdatenaufzeichnungsapparats nach der
vorliegenden Erfindung zeigt.
Fig. 2 ist ein Blockdiagramm eines digitalen Bewegungs
datenaufzeichnungsapparats nach einem bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Fig. 3 ist eine schematische Darstellung der Aufzeich
nungsbereiche einer IC-Speicherkarte als externes Aufzeich
nungsmedium zum Verwendung in dem in Fig. 2 gezeigten Auf
zeichnungsapparat.
Fig. 4 ist ein Diagramm, das die Art der Kompression von
digitalen Geschwindigkeitsdaten zeigt.
Fig. 5 ist ein Flußdiagramm, das den Betrieb der in dem
digitalen Bewegungsdatenaufzeichnungsapparat der Fig. 2 mon
tierten CPU zeigt.
In Fig. 2 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines
digitalen Fahrzeugbewegungsdatenaufzeichnungsapparats nach
der vorliegenden Erfindung gezeigt. Der digitale Bewegungs
datenaufzeichnungsapparat umfaßt eine CPU (zentrale Verar
beitungseinheit) (Mikrocomputer) 11, die entsprechend vorge
gebenen Programmen arbeitet. Die CPU 11 umfaßt einen ROM 11a
(Nurlesespeicher) mit einem Steuerprogramm zum Steuern ihres
Betriebs und einen RAM 11b (Speicher mit wahlfreiem Zugriff)
zum Aufzeichnen verschiedener Daten während des Datenauf
zeichnungsbetriebs der CPU 11. Die CPU 11 ist mit einem Ro
tationssensor 12, einem Verbindungselement 13 und einer Uhr
14 zum Messen der Realzeit verbunden, und das Verbindungs
element 13 ist entfernbar mit einer IC-Speicherkarte 15 ver
bunden, die als externes Speichermedium verwendet wird, das
in das Verbindungselement geladen oder daraus entladen wer
den kann.
Der Rotationssensor ist mit einem Leistungsübertragungs
mechanismus des Fahrzeugs über eine geeignete Verbindungs
vorrichtung (nicht gezeigt) verbunden und erzeugt elektri
sche Impulse entsprechend der Fahrzeuggeschwindigkeit. Diese
Signale werden weiter der CPU 11 zugeführt.
Die CPU empfängt und tastet die von dem Rotationssensor
12 erzeugten elektrischen Signal ab und erzeugt damit digi
tale Bewegungsdaten einschließlich der instantanen Geschwin
digkeit und der Reiseentfernung des Fahrzeugs durch eine Be
rechnung entsprechend den so erhaltenen elektrischen Signa
len und zeichnet die so erzeugten Daten durch Datenkompres
sion auf der IC-Speicherkarte 15 auf, die als externes Auf
zeichnungsmedium verwendet wird. In dem obigen Fall werden,
wenn die IC-Speicherkarte 15 in den Aufzeichnungsapparat ge
laden ist und mit dem Verbindungselement 13 verbunden ist,
die verschiedenen, auf der IC-Speicherkarte 15 aufgezeichne
ten Daten ausgelesen und/oder die komprimierten digitalen
Bewegungsdaten werden in die IC-Speicherkarte 15 geschrie
ben.
Die mit der CPU 11 verbundene Uhr 14 erzeugt eine
Zeitinformation, einschließlich der Jahres-, Monats-, Tages
Stunden- Minutendaten, die zu vorgegebenen Zeitintervallen
inkrementiert werden, und gibt diese aus.
Die IC-Speicherkarte 15 umfaßt einen Speicher 15a, in
dem ein Wort aus acht Bits (ein Byte) besteht, wie in Fig. 3
gezeigt. In dem Speicher 15a gibt es einen ID-Datenaufzeich
nungsbereich 15a1 zum Aufzeichnen von ID-Daten, einen digi
talen Bewegungsdatenaufzeichnungsbereich 15a2 zum Aufzeich
nen solcher Daten wie der Geschwindigkeit und der Reiseent
fernung und einen wahlweisen Aufzeichnungsbereich 15a3.
In dem ID-Datenaufzeichnungsbereich 15a1 werden Daten
wie die Geschwindigkeitsabtastfrequenz, die Geschwindig
keitstoleranz, die Bewegungsstartzeit, die Bewegungsbeendi
gungszeit, die Geschwindigkeitsaufzeichnungsabschlußadresse
und die Reiseentfernungsabschlußadresse und so weiter aufge
zeichnet.
Der digitale Bewegungsdatenaufzeichnungsbereich 15a2 ist
in einen Geschwindigkeitsdatenaufzeichnungsbereich 15a21 und
einen Reiseentfernungsdatenaufzeichnungsbereich 15a22 je
weils zum Aufzeichnen der Geschwindigkeit und der Reiseent
fernung jeder Bewegung aufgeteilt. In dem wahlweisen Auf
zeichnungsbereich 15a3 ist ein Speichermangelausgleichsbe
reich 15a31 zum Überwinden eines Mangels an verfügbarem
Speicherplatz in dem digitalen Bewegungsdatenaufzeichnungs
bereich 15a2 vorgesehen. Dieser Ausgleichsbereich 15a31 ist
weiterhin in solche Bereiche wie 15a311 zum Aufzeichnen der
Zahl, die entsprechend dem kompensierenden Aufzeichnungsbe
trieb jeder Fahrzeugbewegung, nachdem die Aufzeichnungskapa
zität des digitalen Bewegungsdatenaufzeichnungsbereich 15a2
auf einen Stand reduziert wurde, der niedriger liegt als ein
vorgegebener Wert, inkrementiert wird, und andere Bereiche
15a312 bis 15a314 zum Aufzeichnen von jeweils der Startzeit,
der Reiseentfernung und der Beendigungszeit jeder Bewegung
unterteilt.
Die Toleranz für die in den obigen ID-Datenaufzeich
nungsbereich 15a aufgezeichneten Geschwindigkeitsdaten
stellt den Fehlerbereich dar, der für die Aufzeichnungszeit
erlaubt wird. Diese Toleranz ist mit der Genauigkeit der
gleichzeitig mit der Abtastzeit aufgezeichneten Geschwindig
keitsdaten verbunden, so daß die Genauigkeit der durch die
Kompression erhaltenen Daten von Toleranz und der Abtastfre
quenz abhängt. Diese Daten sind absolut wesentlich für die
Datenexpansion und die Analyse auf der Analysenseite.
Weiterhin sind Zeitdaten einschließlich der Startzeit
und der Beendigungszeit, die jeweils zum Start und bei der
Beendigung jeder Bewegung aufgezeichnet werden, wichtig,
wenn die Analyse mit den über die Periode zwischen der
Startzeit und der Beendigungszeit verteilten digitalen Bewe
gungsdaten durchgeführt wird, um dadurch den Geschwindig
keitszustand zu jedem dazwischen liegenden Zeitpunkt herauf
zufinden.
Nebenbei bemerkt, ist eine Bewegung zum Beispiel als das
Zeitintervall zwischen dem Laden der IC-Speicherkarte in den
digitalen Bewegungsdatenaufzeichnungsapparat und das Entfer
nen der Karte aus dem Aufzeichnungsapparat definiert.
Die CPU 11 gibt elektrische Pulssignale ein, die von dem
Rotationssensor entsprechend der Fahrzeugbewegung erzeugt
werden, und berechnet die Anzahl der Pulssignale und be
stimmt dann die Fahrzeuggeschwindigkeit aus der Differenz
der Anzahl der Pulssignale mit vorgegebenen, im RAM 11 ge
speicherten Abtastzeiten, um digitale Geschwindigkeitsdaten
auf der Basis der so berechneten Geschwindigkeit zu erzeu
gen. Danach beurteilt die CPU 11, ob noch genügend Speicher
kapazität im digitalen Bewegungsdatenaufzeichnungsbereich
15a2 der IC-Speicherkarte vorhanden ist, und wenn noch mehr
Kapazität als ein vorgegebener Wert vorhanden ist, kompri
miert die CPU 11 die so erzeugten digitalen Geschwindig
keitsdaten entsprechend der Geschwindigkeitstoleranz, die in
einem vorgegebenen Bereich des RAM 11 gespeichert ist, und
speichert sie dann in dem Geschwindigkeitsdatenaufzeich
nungsbereich 15a21 der IC-Speicherkarte. Weiterhin bestimmt
die CPU digitale Reiseentfernungsdaten durch Überwachung, ob
zu jedem vorgegebenen Intervall eine vorgegebene Entfernung
zurückgelegt wurde, und komprimiert die so bestimmen Daten
und zeichnet sie im Reiseentfernungsaufzeichnungsbereich
15a22 der IC-Speicherkarte 15 auf. Weiterhin zeichnet beim
Aufzeichnen der digitalen Bewegungsdaten, wenn die obigen
Daten die ersten Daten der Startzeit und die letzten Daten
der Beendigungszeit jeder Bewegung sind, die CPU 11 jewei
lige Zeitdaten in den ID-Datenaufzeichnungsbereich 15a1 auf,
die von der Uhr 14 geliefert werden. Wenn dann die CPU fest
stellt, daß die Kapazität des digitalen Bewegungsdatenauf
zeichnungsbereichs 15a2 der IC-Speicherkarte zu Ende geht
und schließlich zu einem Wert kleiner als ein vorgegebener
Wert gekommen ist, beginnt sie mit dem Aufzeichnen einer
Startzeit, der Reiseentfernung und einer Beendigungszeit und
ebenso einer Anzahl von Aufzeichnungsoperationen, die bei
jeder Bewegung inkrementiert wird, in den Speichermangelkom
pensationsbereich 15a31 im wahlweisen Speicherbereich 15a3.
Die Datenkompression der instantanen Geschwindigkeit in
dem digitalen Fahrzeugbewegungsdatenaufzeichnungsapparat
wird entsprechend folgender Idee durchgeführt. Wenn eine To
leranz, die für jeden abgetasteten Geschwindigkeitswert zu
gelassen ist, im voraus eingestellt wird und eine gerade Li
nie, die die Toleranz durchschneidet, betrachtet wird, dann
stellt die gerade Linie die Fahrzeuggeschwindigkeitsinforma
tion innerhalb der Toleranz dar. Wenn dann die Länge der ge
raden Linie durch eine Probennummer oder durch Probennummern
dargestellt und gespeichert wird und ein Wert des letzten
Endes der geraden Linie ebenfalls aufgezeichnet wird, kann
die durch die gerade Linie überdeckte Fahr
zeuggeschwindigkeit für eine Zeitperiode periodisch über
wacht werden. Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit nur als Länge
der geraden Linie und als Datenwert des letzten Punktes auf
diese Weise gespeichert wird, kann viel Information mit ei
ner geringen Datenmenge gespeichert werden, und demzufolge
wird eine Datenkompression erreicht.
Fig. 4 zeigt eine Beziehung zwischen Fahrzeuggeschwin
digkeiten V0 bis V11 an Abtastpunkten t0 bis t11, und jede
der gestrichelten Linien stellt eine Toleranz für die Fahr
zeuggeschwindigkeit dar. Es wird überprüft, ob in jedem Ab
tastpunkt eine gerade Linie existiert, die die Toleranz des
Datenpunkts eines vorhergehenden Abtastpunktes schneidet.
Während eine solche gerade Linie für die Abtastpunkte t0 bis
t9 existiert, gibt es sie nicht für den Abtastpunkt t10. In
diesem Fall werden unter den verschiedenen geraden Linien,
die den Startpunkt V0 umfassen und die Toleranz schneiden,
eine gerade Linie L2, die durch eine obere Grenze geht, und
eine weitere gerade Linie L1, die durch eine untere Grenze
geht, gezogen, und ein Mittelpunkt V dieses Toleranzbereichs
für den letzten Abtastpunkt V9, der durch die geraden Linien
L1 und L2 definiert ist, wird als Datum des letzten Punktes
bestimmt und die Länge wird als "9" festgelegt. Der letzte
Punkt wird als Startpunkt einer neuen geraden Linie festge
legt, und eine ähnliche Operation wird daran anschließend
durchgeführt. Durch eine solche, oben beschriebene Kompres
sion werden komprimierte Geschwindigkeitsdaten als Proben
nummer und eine Geschwindigkeit auf der IC-Speicherkarte 15
gespeichert.
Die IC-Speicherkarte 15, auf die digitale Fahrzeugbewe
gungsdaten durch den Aufzeichnungsapparat aufgezeichnet wur
den, wird aus dem Aufzeichnungsapparat genommen und dann in
den nicht gezeigten Analyseapparat geladen, um eine Analyse
der in der IC-Speicherkarte 15 gespeicherten digitalen Bewe
gungsdaten durchzuführen.
In Fig. 5 ist ein Flußdiagramm gezeigt, das den Betrieb
des digitalen Bewegungsdatenaufzeichnungsapparats darstellt,
wie er entsprechend einem Steuerprogramm durchgeführt wird.
Die CPU 11 des digitalen Bewegungsdatenaufzeichnungsap
parats startet ihren Betrieb, wenn im ersten Schritt bei S1
Spannung bereit gestellt wird. Die CPU führt ihre Initiali
sierung durch, um das Startflag zu löschen, das heißt, um
das Flag auf "0" zu setzen. Dieses Flag ist einem vorgegebe
nen Bereich im RAM 11b der CPU 11 zugewiesen. Danach geht
der Steuerungsablauf zu Schritt S2, bei dem die CPU 11 ent
sprechend einem Signal vom Zündungsdetektionsschaltkreis
(nicht gezeigt) des Fahrzeugs feststellt, ob der Zündschal
ter (nicht gezeigt) des Fahrzeugs eingeschaltet ist. Wenn
der Zündschalter ausgeschaltet ist, geht die CPU 11 in
Schritt S3 in einen Ruhezustand und der Steuerungsablauf
geht zu Schritt S2, um festzustellen ob der Zündschalter an
geschaltet wurde. Wenn in Schritt S2 das Ergebnis JA erhal
ten wurde, geht der Steuerungsablauf von Schritt S2 zu
Schritt S4. In Schritt S4 soll festgestellt werden, ob eine
IC-Speicherkarte 15 in einem Zustand geladen ist, der bereit
zur Aufzeichnung ist. Dann, wenn die Feststellung in Schritt
S4 JA ist, geht die Ablaufsteuerung zu Schritt S5, wo fest
gestellt wird, ob das Startflag gleich "1" ist. Wenn die
Feststellung in Schritt S5 "NEIN" ist, geht die Ablaufsteue
rung zu Schritt S6, wo die von der Uhr 14 erhaltenen Zeitda
ten in den ID-Datenaufzeichnungsbereich 15a1 als Fahrzeugbe
wegungsstartzeit aufgezeichnet werden, und dann zu Schritt
S7, wo das Startflag auf "1" gesetzt wird.
Danach geht der Steuerungsablauf zu Schritt S8, wo Daten
gesammelt werden, und dann geht er zu Schritt S9. In Schritt
S9 wird festgestellt ob noch Aufzeichnungskapazität im digi
talen Bewegungsdatenaufzeichnungsbereich 15a2 der IC-Spei
cherkarte 15 vorhanden ist, und wenn noch Aufzeichnungskapa
zität von mehr als einem vorgegebenen Wert vorhanden ist,
dann geht die Ablaufsteuerung zu Schritt S10, wo Geschwin
digkeitsdaten durch Berechnung bestimmt werden und die so
bestimmten Geschwindigkeitsdaten in dem Geschwindigkeitsda
tenaufzeichnungsbereich 15a21 aufgezeichnet werden. Dann
geht die Ablaufsteuerung zu Schritt S11, wo festgestellt
wird, ob das Fahrzeug eine vorgegebene Entfernung gefahren
ist, und wenn die Feststellung JA ist, geht die Ablaufsteue
rung zu Schritt S12, wo die festgestellten Reiseentfernungs
daten in dem Reiseentfernungsdatenaufzeichnungsbereich 15a22
der IC-Speicherkarte 15 aufgezeichnet werden. Die Aufzeich
nung dieser Reiseentfernungsdaten wird durch Inkrementieren
jedes Bytes der IC-Speicherkarte 15 durchgeführt, und dann
geht die Ablaufsteuerung zu Schritt S2 zurück. Wenn die
Feststellung in Schritt S11 NEIN ist, geht die Ablaufsteue
rung direkt zu Schritt S2 zurück ohne den Schritt S12 durch
zuführen.
Im obigen Fall wird, wenn das Startflag in Schritt 7 auf
"1" eingestellt wird, die Beurteilung in Schritt S5 JA, so
daß nach der Durchführung von Schritt S5 die Ablaufsteuerung
direkt zu Schritt S8 geht, ohne die Schritte S6 und S7
durchzuführen.
Wenn als Ergebnis der Feststellung S9 festgestellt wird,
daß nicht mehr genügend Aufzeichnungskapazität in dem digi
talen Bewegungsdatenaufzeichnungsbereich 15a2 der IC-Spei
cherkarte 15 vorhanden ist, geht die Ablaufsteuerung zu
Schritt S13, wo festgestellt wird, ob die Startzeit der au
genblicklichen Bewegung in dem Speichermangelkompensations
bereich 15a31 des wahlweisen Aufzeichnungsbereichs 15a3 auf
gezeichnet ist. Wenn das Ergebnis der Feststellung in
Schritt S13 NEIN ist, geht die Ablaufsteuerung zu Schritt
S14, wo die Zeitdaten der Uhr 14 in dem Speichermangelkom
pensationsbereich 15a31 des wahlweisen Aufzeichnungsbereichs
15a3 als Startzeit aufgezeichnet werden und gleichzeitig die
Anzahl der Aufzeichnungsvorgänge in dem Speichermangelkom
pensationsbereich 15a31 inkrementiert wird. Dann geht der
Steuerungsablauf zu Schritt S15, wo festgestellt wird, ob
das Fahrzeug eine vorgegebene Entfernung gefahren ist. Wenn
die Feststellung hier JA ist, dann geht die Ablaufsteuerung
zu Schritt S2 zurück, nachdem die Reiseentfernungsdaten in
Schritt S16 aufgezeichnet wurden. Wenn die Feststellung NEIN
ist, geht die Ablaufsteuerung zu Schritt S2 zurück und über
springt Schritt S16.
Wenn die Feststellung in Schritt S4 NEIN ist, wenn mit
anderen Worten die IC-Speicherkarte 15 nicht aufzeichnungs
bereit ist, geht die Ablaufsteuerung zu Schritt S17, wo
festgestellt wird, ob das Startflag gleich "1" ist. Und wenn
die Feststellung hier NEIN ist, geht die Ablaufsteuerung zu
Schritt S2 zurück. Wenn auf der anderen Seite die Feststel
lung bei Schritt S17 JA ist, geht die Ablaufsteuerung zu
Schritt S18, wo die Zeitdaten von der Uhr 14 in den ID-Da
tenaufzeichnungsbereich 15a3 aufgezeichnet werden, und geht
dann zu Schritt S19, wo das Startflag auf "0" gesetzt wird,
und geht schließlich zu S2 zurück.
Wie oben beschrieben, werden entsprechend dem Flußdia
gramm in Fig. 5, selbst wenn es keine Speicherkapazität in
dem digitalen Bewegungsdatenaufzeichnungsbereich, in dem Ge
schwindigkeits- und Reiseentfernungsdaten aufgezeichnet wer
den sollen, übrig ist, die Reiseentfernung, die Startzeit
und die Beendigungszeit für jede Bewegung in dem wahlweisen
Aufzeichnungsbereich 15a3 aufgezeichnet. Das ist viel prak
tischer für die Fuhrparkverwaltung als bei früheren Aus
zeichnungsapparaten, bei denen keine Daten aufgezeichnet
werden, wenn keine Aufzeichnungskapazität in dem Datenauf
zeichnungsbereich übrig bleibt.
Wie oben beschrieben kann, da der Aufzeichnungsapparat
nach der vorliegenden Erfindung einen wahlweisen Aufzeich
nungsbereich in einem externen Aufzeichnungsmedium umfaßt
und die Reiseentfernung, die Startzeit und die Beendigungs
zeit für jede Bewegung aufzeichnet, falls es keine Aufzeich
nungskapazität in seinem digitalen Bewegungsdatenaufzeich
nungsbereich gibt, der Fahrer immer minimale Information er
halten, selbst wenn es keine Aufzeichnungskapazität im digi
talen Bewegungsdatenaufzeichnungsbereich des externen Auf
zeichnungsbereichs gibt, was das Auftreten einer Situation
vermeidet, in der es keine digitale Daten aufgrund eines
Mangels an Aufzeichnungskapazität im externen Speichermedium
gibt.
Nach dieser vollständigen Beschreibung der Erfindung ist
für den Fachmann klar, daß viele Änderungen und Modifikatio
nen durchgeführt werden können, ohne vom Wesen und Umfang
der hierin ausgeführten Erfindung abzuweichen.
Claims (3)
1. Digitaler Fahrzeugbewegungsdatenaufzeichnungsapparat,
der umfaßt:
eine Fahrzeugbewegungsdatenerzeugungsvorrichtung (11a) zum Überwachen des Bewegungszustands des Fahrzeugs und zum Erzeugen von digitalen Bewegungsdaten davon,
eine Speichervorrichtung (11b) zum Aufzeichnen der durch die digitale Bewegungsdatenerzeugungsvorrichtung (11a) er zeugten digitalen Bewegungsdaten in einem digitalen Bewe gungsdatenaufzeichnungsbereich (15a2) eines externen Auf zeichnungsmediums, das in den Aufzeichnungsapparat geladen werden kann und aus diesem entladen werden kann, dadurch ge kennzeichnet, daß er weiterhin umfaßt:
eine Detektiervorrichtung (11c) zum Feststellen der Si tuation, in der kein weiterer Platz zum Aufzeichnen der di gitalen Bewegungsdaten in dem Datenaufzeichnungsbereich (15a2) des externen Aufzeichnungsmediums zur Verfügung steht, wobei die Speichervorrichtung (11b), wenn die Detek tiervorrichtung feststellt, daß kein freier Platz zum Auf zeichnen der Bewegungsdaten in dem digitalen Aufzeichnungs bereich des externen Aufzeichnungsmediums zur Verfügung steht, solche Daten wie die Reisestartzeit, die Beendigungs zeit und die Reiseentfernung jeder Fahrzeugbewegung in ei nem Speichermangelkompensationsbereich des wahlweisen Auf zeichnungsbereich (15a3) des externen Speichermediums auf zeichnet.
eine Fahrzeugbewegungsdatenerzeugungsvorrichtung (11a) zum Überwachen des Bewegungszustands des Fahrzeugs und zum Erzeugen von digitalen Bewegungsdaten davon,
eine Speichervorrichtung (11b) zum Aufzeichnen der durch die digitale Bewegungsdatenerzeugungsvorrichtung (11a) er zeugten digitalen Bewegungsdaten in einem digitalen Bewe gungsdatenaufzeichnungsbereich (15a2) eines externen Auf zeichnungsmediums, das in den Aufzeichnungsapparat geladen werden kann und aus diesem entladen werden kann, dadurch ge kennzeichnet, daß er weiterhin umfaßt:
eine Detektiervorrichtung (11c) zum Feststellen der Si tuation, in der kein weiterer Platz zum Aufzeichnen der di gitalen Bewegungsdaten in dem Datenaufzeichnungsbereich (15a2) des externen Aufzeichnungsmediums zur Verfügung steht, wobei die Speichervorrichtung (11b), wenn die Detek tiervorrichtung feststellt, daß kein freier Platz zum Auf zeichnen der Bewegungsdaten in dem digitalen Aufzeichnungs bereich des externen Aufzeichnungsmediums zur Verfügung steht, solche Daten wie die Reisestartzeit, die Beendigungs zeit und die Reiseentfernung jeder Fahrzeugbewegung in ei nem Speichermangelkompensationsbereich des wahlweisen Auf zeichnungsbereich (15a3) des externen Speichermediums auf zeichnet.
2. Digitaler Fahrzeugbewegungsdatenaufzeichnungsapparat
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Fahrzeug
bewegung als das Zeitintervall zwischen dem Laden des exter
nen Aufzeichnungsmediums in den digitalen Bewegungsdatenauf
zeichnungsapparat und dem Entfernen desselben aus dem Auf
zeichnungsapparat definiert ist.
3. Digitaler Fahrzeugbewegungsdatenaufzeichnungsapparat
nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das ex
terne Aufzeichnungsmedium aus einer IC-Karte besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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