DE4115327A1 - Transportsystem zum transportieren von gegenstaenden entlang eines transportweges und steuerung fuer die antriebe eines derartigen transportsystems - Google Patents
Transportsystem zum transportieren von gegenstaenden entlang eines transportweges und steuerung fuer die antriebe eines derartigen transportsystemsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Transportsystem zum Trans
portieren von Gegenständen entlang eines Transportwe
ges, mit mehreren Antrieben zum Transportieren der Ge
genstände entlang einzelner Wegabschnitte des Trans
portweges, wobei für die einzelnen Wegabschnitte je
weils mindestens ein Antrieb vorgesehen ist, und eine
Steuerung für die den einzelnen Transportwegabschnitten
zugeordneten Antriebe eines derartigen Transport
systems.
Mit Hilfe derartiger Transportsysteme oder Förderanla
gen werden zu transportierende Gegenstände von einer
Aufgabestelle bzw. einem Anfangspunkt zu einer Abgabe
stelle bzw. einem Endpunkt transportiert. Der Trans
portweg ist dabei in mehrere Transportwegabschnitte
unterteilt, innerhalb derer die Gegenstände von Trans
portmitteln transportiert werden, die von einem oder
mehreren Antrieben angetrieben werden. Bei einem der
artigen Transportsystem kann es sich beispielsweise um
mehrere aneinander angrenzende Förderbänder oder Förde
rer unterschiedlichster Art (Horizontalförderer, Senk
rechtförderer, Drehtische, Hängebahnen) handeln; aber
auch andere Transportsysteme, wie beispielsweise ein
Portalkran, der einen Gegenstand aufnimmt, anhebt, in
horizontaler Richtung vorbewegt, um ihn anschließend
abzusenken, sollen unter den eingangs genannten Trans
portsystemen verstanden werden.
Zur Steuerung der eingangs genannten Transportsysteme
werden heute größtenteils speicherprogrammierbare Steu
erungen (SPS) eingesetzt. Derartige speicherprogram
mierbare Steuerungen verfügen über eine zentrale Steu
ereinheit, die mit sämtlichen Antrieben und mit die
einzelnen Transportwegabschnitte überwachenden Sensoren
oder mit den für die Steuerung notwendigen Initiatoren
verbunden ist. Da sich die Transportsysteme mitunter
über relativ große Strecken ausdehnen können, sind ent
sprechend große Kabellängen zum elektrischen Verbinden
sämtlicher Komponenten des Transportsystems mit der
zentralen Steuereinheit erforderlich. Wird ein beste
hendes Transportsystem um ein Transportmittel ergänzt
oder in sonstiger Weise verändert, muß die speicherpro
grammierbare Steuerung sowohl software- als auch hard
waremäßig abgeändert werden. Darüber hinaus ist die
Planung eines Transportsystems mit speicherprogrammier
barer Steuerung, die Herstellung der elektrischen Steu
erung des Transportsystems und die Inbetriebnahme rela
tiv aufwendig, da man wegen der Konzeption der zentra
len Steuerung (das gesamte Transportsystem wird als
eine Einheit betrachtet) nicht auf Standardlösungen
zurückgreifen kann, sondern in jedem Falle eine Spezi
allösung finden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Trans
portsystem zu schaffen, dessen Steuerung sowohl bezüg
lich ihrer Arbeitsweise als auch bezüglich ihrer Er
stellung gegenüber einer speicherprogrammierbaren Steu
erung wesentlich vereinfacht ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung vorge
schlagen, daß dem oder den Antrieben jedes Transport
wegabschnittes eine diesen bzw. diese steuernde separa
te Steuereinheit zugeordnet ist, wobei die Steuerein
heit eines Wegabschnittes Signale von den Steuereinhei
ten der angrenzenden Wegabschnitte und von mindestens
einem Sensor empfängt, der den Transport des oder der
Gegenstände entlang des der Steuereinheit zugeordneten
Wegabschnitts überwacht.
Bei dem erfindungsgemäßen Transportsystem ist für jeden
Wegabschnitt eine eigene Steuereinheit vorgesehen. Die
Steuereinheiten aufeinanderfolgender Wegabschnitte sind
hintereinandergeschaltet; die Steuereinheiten benach
barter Wegabschnitte kommunizieren in bidirektionaler
Weise miteinander, um die zu transportierenden Gegen
stände von dem Transportmittel des einen Wegabschnittes
auf dasjenige des in Transportrichtung angrenzenden
Wegabschnittes zu überführen. Sämtliche Steuereinheiten
sind untereinander identisch, soweit es die Aufgabe
eines jeden Antriebs bzw. eines jeden Transportmittels
ist, einen auf das Transportmittel aufgegebenen Gegen
stand bis zum Ende des Wegabschnittes zu transportie
ren, um den Gegenstand dort abzunehmen (was am Ende des
Transportsystems der Fall ist) oder auf das Transport
mittel eines benachbarten Wegabschnittes zu überführen.
Bei dem erfindungsgemäßen Transportsystem sind sämt
liche Steuereinheiten untereinander gleichberechtigt,
d. h. es gibt keinen Master. Eine bestehende Transport
anlage kann um ein oder mehrere Antriebe bzw. Trans
portmittel ergänzt oder gekürzt werden, ohne daß eine
neue Steuerung erstellt werden müßte. Im Falle der Er
gänzung der Transportanlage wird die Steuereinheit für
den zusätzlich an- oder eingefügten Antrieb mit der
Steuereinheit für den vorgelagerten Antrieb und/oder
der Steuereinheit für den nachfolgenden Antrieb ver
bunden. Diese in Modultechnik aufgebaute und aus ein
zelnen Steuerungsmodulen bestehende elektrische Steue
rung, bei der sämtliche Steuerungsmodule identisch sind
und dieselben Steuerungsaufgaben lösen, erleichtert die
Planung des gesamten Transportsystems, was die Steue
rung der Antriebe betrifft, vereinfacht die Herstellung
der elektrischen Steuerung und die Inbetriebnahme des
Transportsystems vor Ort.
Zum Transportieren eines oder mehrerer Gegenstände in
nerhalb des einer Steuereinheit bzw. einem Steuerungs
modul zugeordneten Wegabschnittes steuert die Steuer
einheit den oder die Antriebe für diesen Wegabschnitt
in Abhängigkeit von mindestens einem den Wegabschnitt
überwachenden Sensor. Sofern der oder die Gegenstände
von dem Transportmittel des unmittelbar vorgelagerten
Wegabschnitts übernommen werden, erfolgt die Steuerung
in Abhängigkeit von einem Übergabebereitschaftssignal
der Steuereinheit für den Antrieb des vorgelagerten
Wegabschnitts. Dieses Übergabebereitschaftssignal wird
auf ein Übernahmebereitschaftssignal derjenigen Steuer
einheit hin erzeugt, die den den Transport des Gegen
standes übernehmenden Antrieb steuert. Die Erzeugung
des Übergabe- und des Übernahmebereitschaftssignals
durch die beiden Steuereinheiten benachbarter Wegab
schnitte kann auch unabhängig von dem Vorliegen eines
dieser Signale erfolgen. Zum Überführen eines oder meh
rerer Gegenstände von einem Wegabschnitt auf den
nächstfolgenden wird die Steuereinheit für den den
Transport des Gegenstandes übergebenden Antrieb in Ab
hängigkeit von einem Übernahmebereitschaftssignal der
Steuereinheit für den den Gegenstand übernehmenden An
trieb gesteuert. Zusätzlich zu diesem Übernahmebereit
schaftssignal erzeugt die Steuereinheit für den den
Gegenstand übergebenden Antrieb ein Übergabebereit
schaftssignal, das der Steuereinheit für den den Trans
port des Gegenstandes übernehmenden Antrieb zugeführt
wird.
Das oben erwähnten Übergabebereitschaftssignal wird
vorzugsweise dann erzeugt, wenn sich innerhalb des Weg
abschnittes, von dem ein oder mehrere Gegenstände auf
einen nachfolgenden übergeben werden, derartige Gegen
stände befinden und bis zum Ende des Wegabschnittes
vorbewegt worden sind, während ein Übernahmebereit
schaftssignal dann erzeugt wird, wenn sich in demjeni
gen Wegabschnitt, der die Gegenstände übernehmen soll,
noch keine zu transportierenden Gegenstände befinden
oder eventuell in diesem Wegabschnitt befindliche Ge
genstände mit der Übernahme neuer Gegenstände gleich
zeitig auf den nächstfolgenden Wegabschnitt übergeben
werden können.
Vorteilhafterweise ist pro Wegabschnitt ein die Anwe
senheit eines Gegenstandes am in Transportrichtung vor
deren Wegabschnittende erkennender Sensor vorgesehen,
dessen Ausgang mit dem Eingang der Steuereinheit ver
bunden ist. Vorzugsweise ist pro Wegabschnitt ferner
ein mit der zugehörigen Steuereinheit verbindbarer wei
terer Sensor vorgesehen, der die Anwesenheit eines Ge
genstandes am in Transportrichtung hinteren Wegab
schnittende erkennt. Mit Hilfe des Sensors am hinteren
Wegabschnittende kann ermittelt werden, ob ein Gegen
stand auf einen Wegabschnitt zum Transportieren entlang
des Wegabschnittes aufgegeben bzw. an diesen übergeben
worden ist, während mit Hilfe des Sensors am vorderen
Wegabschnittende erkannt werden kann, ob der Gegenstand
bis zum Wegabschnittende vortransportiert worden ist.
Vorzugsweise sind lediglich der erste und der letzte
Wegabschnitt des Transportsystems jeweils mit beiden
oben erwähnten Sensoren versehen, während die dazwi
schenliegenden Wegabschnitte jeweils lediglich durch in
Höhe der vorderen Wegabschnittenden angeordnete Sen
soren überwacht werden. Die Überwachung des Transport
systems mit den wie zuvor beschrieben angeordneten Sen
soren ist ausreichend, um sämtliche Antriebe derart zu
steuern, daß ein oder mehrere Gegenstände gleichzeitig
von einem Wegabschnitt auf den jeweils nächstfolgenden
übergeben werden.
Vorzugsweise gibt die Steuereinheit eines Wegabschnitts
bei an dessen in Transportrichtung vorderen Ende be
findlichen Gegenstand das Übergabebereitschaftssignal
an die Steuereinheit des nachfolgenden Wegabschnitts
aus, wobei die Steuereinheit dieses Wegabschnitts an
die Steuereinheit des vorgelagerten Wegabschnitts das
Übernahmebereitschaftssignal nur dann ausgibt, wenn
sich kein Gegenstand innerhalb des nachfolgenden Weg
abschnittes befindet. Die Übergabe eines oder mehrerer
Gegenstände von einem Wegabschnitt auf den jeweils fol
genden erfolgt also nur dann, wenn der folgende Wegab
schnitt frei ist.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist vorge
sehen, daß sämtliche Steuereinheiten jeweils einen La
geerkennungs-Eingangsanschluß zum Erkennen der Lage der
Steuereinheit innerhalb der Aufeinanderfolge von Steu
ereinheiten aufweisen, wobei an den Lageerkennungs-Ein
gangsanschluß sämtlicher Steuereinheiten mit Ausnahme
derjenigen für den letzten Wegabschnitt ein erstes Er
kennungssignal und an dem Lageerkennungs-Eingangsan
schluß der Steuereinheit des letzten Wegabschnitts ein
zweites Erkennungssignal anliegt. Anhand des an dem
Lageerkennungs-Eingangsanschluß anliegenden Erkennungs
signal kann jede Steuereinheit also ihre Position in
nerhalb des Transportsystems feststellen. Vorzugsweise
ergeben sich die Erkennungssignale an den Lageerken
nungs-Eingangsanschlüssen automatisch aufgrund der Ver
bindung der Steuereinheiten untereinander. Die Verbin
dung der Steuereinheiten untereinander erfolgt vorteil
hafterweise mit Hilfe von über Steckerverbindungen an
geschlossenen Kabeln. Jede Steckerverbindung weist er
ste Steckerbuchsen (oder Steckerstifte) zum Verbinden
der Steuereinheit mit derjenigen für den vorgelagerten
Wegabschnitt sowie Steckerstifte (oder Steckerbuchsen)
zum Verbinden der Steuereinheit mit derjenigen für den
nachfolgenden Wegabschnitt auf. Der Lageerkennungs-Ein
gangsanschluß einer Steuereinheit ist mit einem der
zweiten Steckerstifte (oder einer der zweiten Stecker
buchsen) verbunden und wird ausschließlich bei an die
sem zweiten Steckerstift (oder dieser zweiten Stecker
buchse) angeschlossenem Verbindungskabel mit einem auf
einem der Verbindungskabel vorhandenen definierten Po
tential, insbesondere mit Massepotential, versorgt. Das
heißt, nur wenn an den zweiten Steckerstiften (oder
Steckerbuchsen) zum Verbinden einer Steuereinheit mit
einer nachfolgenden ein Verbindungskabel angeschlossen
ist, liegt an dem Lageerkennungs-Eingangsanschluß ein
definiertes Signal an. Aufgrund des Vorliegens dieses
definierten Signals stellt die Steuereinheit dann fest,
daß sie die letzte in der Steuereinheit-Aufeinanderfol
ge ist, d. h., daß sich an den Wegabschnitt dieser Steu
ereinheit kein weiterer Wegabschnitt anschließt, es
sich vielmehr um den Endpunkt des Transportsystems han
delt. Sämtliche andere Steuereinheiten "wissen", daß
sie nicht den Antrieb für den letzten Wegabschnitt
steuern, da an ihren Lageerkennungs-Eingangsanschlüssen
das definierte Potential nicht anliegt. Bei der hier
beschriebenen Weiterbildung der Erfindung ist die Lage
erkennung auf extrem einfache Weise gelöst, indem die
Lageerkennung anhand des Umstandes, daß von einer Steu
ereinheit kein Verbindungskabel zu einer nächstfolgen
den Steuereinheit angeschlossen ist, durchgeführt wird.
Vorzugsweise kann die Erzeugung des Ausgangssignals zum
Ansteuern des oder der Antriebe eines Wegabschnittes
von der Steuereinheit zeitverzögert erzeugt werden,
wobei die Zeitverzögerung über externe Schalter ein
stellbar ist. Insbesondere bei dem Aufgabe- und dem
Entnahmepunkt eines Transportsystems ist es unter Um
ständen vorteilhaft, daß der Transport eines Gegenstan
des nicht unmittelbar mit der Aufgabe des Gegenstandes
auf den ersten Wegabschnitt beginnt bzw. mit unmittel
bar nach dem Entnehmen eines Gegenstandes vom letzten
Wegabschnitt der nächste Gegenstand zur Abgabestelle
transportiert wird. Daher sind Zeitverzögerungsglieder
in den Steuereinheiten sinnvoll und wünschenswert.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist vorge
sehen, daß jede Steuereinheit eine programmierbare Lo
gikeinheit mit mehreren Eingängen und mehreren Ausgän
gen aufweist, wobei die Logikeinheit einer jeden Steu
ereinheit die Signale der mit der Steuereinheit verbun
denen Sensoren und das Übergabebereitschaftssignal der
Steuereinheit des vorgelagerten Wegabschnitts gemäß
einem in der Logikeinheit gespeicherten Programm lo
gisch verknüpft und das Motoransteuerungssignal, das
Übernahmebereitschaftssignal für die Steuereinheit des
vorgelagerten Wegabschnitts sowie das Übergabebereit
schaftssignal für die Steuereinheit des nachfolgenden
Wegabschnitts erzeugt.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung erzeugt jede Steuereinheit ein Störmeldesig
nal, das einerseits einer der Steuereinheit zugeordne
ten Warnanzeigevorrichtung und andererseits einer sämt
lichen Steuereinheiten gemeinsamen Warnanzeige zuge
führt wird. Die gemeinsame Warnanzeige kann beispiels
weise in einen Kontrollraum oder dergleichen für die
Transportanlage angeordnet sein. Sobald die Warnanzeige
aufleuchtet, weiß die das Transportsystem überwachende
Person, daß eines der Steuerungsmodule defekt ist. Wel
ches Modul defekt ist, kann durch Überprüfen der Warn
anzeigevorrichtungen sämtlicher Steuermodule ermittelt
werden.
Das wesentliche Merkmal der erfindungsgemäßen Steuerung
besteht darin, daß die Steuerung sich aus einzelnen
baugleichen Steuereinheiten (Steuerungsmodule) zusam
mensetzt, die jeweils einen oder mehrere Antriebe eines
Wegabschnittes des Transportsystems steuern. Jede Steu
ereinheit übernimmt die elementaren Steuerungsfunktio
nen wie Übernahme eines Gegenstandes, Transport des
Gegenstandes entlang des Wegabschnittes und Übergabe
des Gegenstandes. Diese drei Steuerungsgrundfunktionen
reichen aus, um sämtliche Antriebe des Transportsystems
sukzessive mit teilweise zeitlichen Überlappungen der
art zu steuern, daß ein auf die Aufgabestelle eines
Transportsystems aufgegebener Gegenstand bis zur Abga
bestelle des Transportsystems transportiert wird.
Nachfolgend wird anhand der Figuren ein Ausführungs
beispiel der Erfindung näher erläutert.
Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Transportanlage mit fünf För
derern, deren Antriebe über getrennte Steuer
einheiten gesteuert sind und
Fig. 2 ein Schaltungsdiagramm der Steuereinheit und
der von dieser gesteuerten Komponenten, wobei
die Verbindung von benachbarten Steuereinheiten
mit dargestellt ist.
In Fig. 1 ist schematisch ein Transportsystem 10 darge
stellt, das aus fünf Förderern F1-F5 besteht. Jeder
Förderer F1-F5 weist einen Antriebsmotor M1-M5 auf, der
über ein separates Steuerungsmodul mit Steuereinheit
E1-E5 gesteuert wird. Die Steuereinheiten E1-E5 sind
untereinander elektrisch verbunden und in Reihe ge
schaltet. Jede Steuereinheit steuert einen Antriebsmo
tor, gibt jedoch Steuersignale an die (beiden) benach
barten Steuereinheiten aus und empfängt von diesen um
gekehrt Steuersignale. Jede Steuereinheit E1-E5 ist
ferner mit mindestens einem Sensor S1-S5 verbunden, die
in Höhe der in Transportrichtung R betrachtet vorderen
Enden der Förderer F1-F5 angeordnet sind und ein Aus
gangssignal ausgeben, wenn sich in diesem Bereich ein
zu transportierender Gegenstand G1, G2 befindet. Zusätz
lich sind der in Transportrichtung R letzte Förderer
F1, auf den ein zu transportierender Gegenstand G1, G2
aufgesetzt wird, und der in Transportrichtung R vorder
ste Förderer F5, von dem ein transportierter Gegenstand
G1, G2 abgenommen wird, mit einem zusätzlichen Sensor
S1.0 bzw. S5.0 im Bereich des in Transportrichtung vor
deren Endes versehen.
Das in Fig. 1 schematisch dargestellte Transportsystem
soll die folgende Förderaufgabe lösen. Ein Gegenstand
G1, beispielsweise eine beladene Palette, wird auf den
Förderer F1 aufgesetzt und soll über sämtliche Förderer
bis zum Förderer F5 transportiert werden, von dem die
Palette dann abgenommen wird. Jeder der Förderer F1-F5
kann dabei zwei Paletten gleichzeitig aufnehmen. Das
Aufsetzen einer Palette auf den Förderer F1 wird durch
den Sensor S1.0 erkannt, der daraufhin ein entsprechen
des Ausgangssignal an die Steuereinheit E1 des Motors
M1 ausgibt. Auf dieses Ausgangssignal des Sensors S1.0
hin steuert die Steuereinheit E1 den Motor M1 zum Vor
bewegen der Palette G1 bis zum in Transportrichtung
vorderen Ende des Förderers F1 an. Die Ankunft der Pa
lette G1 wird durch den Sensor S1 erkannt, der darauf
hin ein entsprechendes Ausgangssignal an die Steuerein
heit E1 ausgibt. Jetzt wird eine zweite Palette G2 auf
das in Transportrichtung hintere Ende des Förderers F1
aufgesetzt, was durch den Sensor S1.0 erkannt wird. Die
Steuereinheit E1 sendet nun an die Steuereinheit E2 des
Förderers F2 ein Übergabebereitschaftssignal aus. So
fern sich auf dem Förderer F2 noch keine Paletten be
finden, was durch den Sensor S2.0 am vorderen Ende des
Förderers erkannt wird, gibt die Steuereinheit E2 an
die Steuereinheit E1 ein Übernahmebereitschaftssignal
aus. Liegen beide Signale vor, steuern die Steuerein
heiten E1 und E2 die ihnen zugeordneten Antriebsmotore
M1 und M2 an, so daß beide Paletten G1 und G2 vom För
derer F1 auf den Förderer F2 überführt werden.
Sobald der Sensor S2 die Ankunft der Palette G1 meldet,
gibt die Steuereinheit E2 an die Steuereinheit E3 des
nächsten Förderers F3 ein Übergabebereitschaftssignal
aus. Die Steuereinheit E3 gibt ihrerseits an die Steu
ereinheit E2 ein Übernahmebereitschaftssignal aus, wenn
sich auf dem Förderer F3 noch keine Paletten befinden.
Auf die oben beschriebene Weise werden die Paletten
also paarweise entlang einzelner, durch die Förderer
F1-F5 bestimmter Wegabschnitte des Transportweges
transportiert, bis sich beide Paletten auf dem Förderer
F5 befinden. Sobald die auf einem Förderer befindlichen
Paletten auf den in Transportrichtung folgenden Förde
rer überführt worden sind, schaltet die Steuereinheit
dieses Förderers den Motor ab, es sein denn, daß sich
auf dem in Transportrichtung vorgelagerten Förderer
bereits zwei Paletten befinden. Sobald also die ersten
beiden Paletten vom Förderer F1 auf den Förderer F2
übertragen worden sind, können auf den Förderer F1 wei
tere Paletten abgesetzt werden, die in der oben be
schriebenen Weise transportiert werden. Die Ansteuerung
des Motors M1 durch die Steuereinheit E1 bei Erkennung
einer Palette durch den Sensor S1.0 erfolgt zeitverzö
gert, was insoweit vorteilhaft ist, als eine beispiels
weise über einen Gabelstapler auf den Förderer F1 abge
setzte Palette nicht sofort bei Ansprechen des Sensors
S1.0 vorbewegt wird. Vielmehr ist durch die Zeitverzö
gerung ausreichend Zeit vorhanden, um sich mit dem Ga
belstapler von dem Förderer F1 zu entfernen. Ebenso
wird der Motor M5 des Förderers F5 zeitverzögert ange
steuert, wenn die von dem Sensor S5 erkannte Palette
abgehoben wird und der Sensor S5.0 noch eine Palette
meldet. Auch hier besteht der Sinn und Zweck dieser
Zeitverzögerung darin, ausreichend Zeit zum Aufnehmen
der Palette mit Hilfe beispielsweise eines Gabelstap
lers zur Verfügung zu stellen, bevor die nächste Palet
te bis ans in Transportrichtung vordere Ende des letz
ten Förderers F5 vorbewegt wird.
In Fig. 2 ist die Verdrahtung der einzelnen Steuerein
heiten E1-E5 untereinander sowie mit den zugehörigen
Motoren M1-M5 und Sensoren S1-S5, S1.0-S5.0 im einzel
nen dargestellt. Jede Steuereinheit empfängt an ihren
Eingängen 1 und 2 die Ausgangssignale der beiden Senso
ren; lediglich die Steuereinheiten E1 und E5 sind mit
zwei Sensoren verbunden (S1.0 und S1 bzw. S5.0 und S5),
während die übrigen Steuereinheiten E2-E4 mit lediglich
einem Sensor S2-S4 verbunden sind. Mit dem Eingang 3
einer jeden Steuereinheit ist ein Übergabe-Taster ver
bindbar, wobei lediglich der Eingang 3 der Steuerein
heit E1 mit einem derartigen Übergabe-Taster T1 verbun
den ist. Der Übergabe-Taster T1 ermöglicht es, daß auch
dann Paletten von dem Förderer F1 auf den Förderer F2
überführt werden, wenn sich auf dem Förderer F1 ledig
lich eine Palette G1 befindet. Wie oben im Zusammenhang
mit Fig. 1 bereits erwähnt, würde die Übergabe von Pa
letten des Förderers F1 auf den Förderer F2 nur dann
erfolgen, wenn sich auf dem Förderer F1 zwei Paletten
befinden. Mit Hilfe des Übergabe-Tasters T1 kann der
Transport der am vorderen Ende des Förderers befindli
chen Palette G1 aber auch dann ausgelöst werden, wenn
der Sensor S1.0 keine Palette meldet. Mit dem Übergabe-
Taster T1 läßt sich also sozusagen der Sensor S1.0
überbrücken. Bei Betätigung des Übergabe-Tasters T1
würde also lediglich eine Palette über sämtliche Förde
rer transportiert.
Ferner weisen sämtliche Steuereinheiten einen Eingangs
anschluß 4 auf, an dem sie ein Störmeldesignal empfan
gen, das eine Störung des von der betreffenden Steuer
einheit gesteuerten Motors anzeigt. Die Generierung des
Störmeldesignals wird weiter unten beschrieben.
An dem Eingangsanschluß 5 empfängt eine jede Steuer
einheit das Übergabebereitschaftssignal, das von der
Steuereinheit des unmittelbar vorgelagerten Förderers
ausgesendet wird. Die Eingangsanschlüsse 7, 8 und 9 der
Steuereinheiten sind parallelgeschaltet und mit einem
zentralen Schaltschrank verbunden, der jedoch keinerlei
Steuerungsfunktionen übernimmt, da die Steuerung des
Transportsystems 10 von den einzelnen Steuereinheiten
E1-E5 wie oben beschrieben übernommen wird. Über die
Eingänge 6-8 werden sämtliche Steuereinheiten E1-E5 mit
einem zentral erzeugten Reset-Signal, einem zentralen
Revisions-Signal und einem zentral erzeugten Motor-Ein-
Signal versorgt. Die Aussendung des Reset-Signals kann
bei einem Start des Transportsystems erforderlich sein,
während das Revisions-Signal und das Motor-Ein-Signal
dann an die Steuereinheiten E1-E5 angelegt werden, wenn
das Transportsystem 10 gewartet wird. Der Status "War
tung" wird durch das Revisions-Signal jeder Steuerein
heit E1-E5 mitgeteilt, während die Aufgabe des Motor-
Ein-Signals darin besteht, die einzelnen Motore M1-M5
beispielsweise während der Wartung starten zu können.
An ihrem Eingangsanschluß 10 wird jede Steuereinheit
mit dem Übernahmebereitschaftssignal der Steuereinheit
des in Transportrichtung folgenden Förderers versorgt.
Bei dem Eingang 9 der Steuereinheiten handelt es sich
um den sogenannten Lageerkennungs-Eingangsanschluß, da
anhand des an diesem Eingang anstehenden Signals er
kannt werden kann, ob es sich bei dem Förderer, dessen
Motor die Steuereinheit ansteuert, in Transportrichtung
vordersten, also in der Aufeinanderfolge der Förderer
letzten Förderer, handelt. Wie weiter unten noch be
schrieben werden wird, liegt an den Lageerkennungs-Ein
gangsanschlüssen sämtlicher Steuereinheiten mit Ausnah
me derjenigen für den Antrieb des letzten Förderers
Massepotential an.
Jede Steuereinheit weist einen Ausgangsanschluß 11 auf,
an dem das Ein- oder Aus-Signal zum Steuern des betref
fenden Motors ausgegeben wird. Der Ausgang 11 einer
Steuereinheit ist mit einem Relais verbunden (R1-R5),
über dessen Steuereingabe bei Aktivierung eine positive
Gleichspannung anliegt. Dieses positive Gleichspan
nungspotential wird von einem Netzteil (N1-N5) erzeugt,
an dessen Eingang die Netz-Wechselspannung anliegt.
Diese Netzspannung wird jedem Förderer für jeden Motor
M1-M5 zugeführt. Soll der Motor eingeschaltet werden,
wird der Steuerstromkreis des zugehörigen Schaltrelais
R1-R5 stromdurchflossen, so daß ein dreipoliger Schal
ter des Relais schließt und den Motor M1-M5 mit der
Drei-Phasen-Netzspannung versorgt. Über einen Schutz
schalter S1-S5 ist jeder Motor M1-M5 abgesichert. Der
Schutzschalter erkennt Überströme und schaltet seinen
zwischen das Relais und den Motor geschalteten dreipo
ligen Schalter aus, sobald ein Überstrom erkannt wird.
Ferner wird bei Vorliegen des Überstromsignals von dem
Schutzschalter ein erster, zwischen der positiven Span
nungsversorgung und dem Steuerstromkreis des Relais
geschalteter Schalter geöffnet und gleichzeitig ein
zweiter, zwischen der Kathode einer Leuchtdiode und der
negativen Gleichspannung geschalteter Schalter ge
schlossen (siehe die Bezugszeichen SS1, SS2 und SS5 der
Fig. 2). Die Anoden der Leuchtdioden L1-L5 sind mit den
Eingängen 4 der zugehörigen Steuereinheiten verbunden,
über die das Störmeldesignal zugeführt wird. Im Falle
eines Überstromes, d. h. einer Störung des Motors eines
Förderers, leuchtet also die diesem Motor zugeordnete
Warnanzeigevorrichtung in Form der Leuchtdiode auf;
ferner gibt die zugehörige Steuereinheit über ihren
Ausgang 12 ein Störmeldesignal aus, das über eine Lei
tung, an der die Ausgänge 12 sämtlicher Steuereinheiten
angeschlossen sind, einer zentralen Überwachungsstelle
übermittelt, wo eine Warnanzeige aufleuchtet.
An dem Ausgangsanschluß 13 einer jeden Steuereinheit
wird das Übergabebereitschaftssignal ausgegeben, das
über eine entsprechende Leitungsverbindung dem Ein
gangsanschluß 5 der Steuereinheit des in Transportrich
tung nächsten Förderers zugeführt wird. Schließlich
wird an dem Ausgangsanschluß 14 einer jeden Steuerein
heit das Übernahmebereitschaftssignal erzeugt, das über
eine entsprechende Leitungsverbindung dem Eingangsan
schluß 10 der Steuereinheit des in Transportrichtung
vorgelagerten Förderers zugeführt wird.
Wie man anhand von Fig. 2 erkennen kann, sind die Steu
erungen für die einzelnen Förderer über Steckerverbin
dungen elektrisch miteinander verbunden. Zu diesem
Zweck weist jede Steuerung eine Steckerbuchsenleiste
(SB1-SB5) und eine Steckerstiftleiste (ST1-ST5) auf.
Die Steckerbuchsenleiste für die Steuerung eines in
Transportrichtung folgenden Förderers ist mit der
Steckerstiftleiste der Steuerung des vorgelagerten För
derers verbunden. Mit einem dieser Steckerstifte ist
der Lageerkennungs-Eingangsanschluß 9 der Steuereinheit
elektrisch verbunden. Die diesem Steckerstift zugeord
nete Steckerbuchse der Steckerbuchsenleiste für die
Steuerung des in Transportrichtung folgenden Förderers
ist mit Massepotential verbunden, das an einer der
Steckerbuchsen anliegt. Die Verbindung der in Fig. 2
untersten beiden Steckerbuchsen einer Steckerbuchsen
leiste, durch die die massepotentialführende Stecker
buchse mit derjenigen Steckerbuchse verbunden wird, die
dem mit dem Eingangsanschluß 9 verbundenen Steckerstift
zugeordnet wird, wird vorteilhafterweise in der
Steckerbuchsenleiste vorgenommen. Nur der Lageerken
nungs-Eingangsanschluß 9 der Steuereinheit des in
Transportrichtung letzten Förderers ist demnach nicht
mit Massepotential verbunden, so daß von daher die
Steuereinheit E5 als letzte Steuereinheit der Aufeinan
derfolge von Steuereinheiten erkannt wird, die Steuer
einheit E5 also den Standort des ihr zugeordneten För
derers innerhalb des Transportsystems erkennt (und die
Steuerung des Motors M5 dementsprechend vornimmt).
Wie man insbesondere anhand von Fig. 2 erkennen kann,
sind die Steuerungsmodule (Steuereinheiten und deren
Beschaltung) für sämtliche Förderer des Transport
systems gleich. Soll also ein Transportsystem auf die
erfindungsgemäße Weise gesteuert werden, kann auf iden
tische Steuerungsmodule für jeden einzelnen Antrieb
zurückgegriffen werden, wobei die Steuereinheiten der
einzelnen Steuerungen lediglich der Aufeinanderfolge
der Antriebe innerhalb des Transportsystems entspre
chend in Reihe hintereinandergeschaltet werden. Dieser
modulare Aufbau der elektrischen Steuerung einer Trans
portanlage hat die folgenden Vorteile:
- 1. Der Preis für die elektrische Steuerung ist für den Transportanlagenhersteller exakt zu ermitteln, da dieser lediglich die Anzahl seiner Förderele mente, Transportmittel bzw. Antriebe mit dem Ein zelpreis dem "FERTIG-STEUERUNGSMODUL" multiplizie ren muß.
- 2. Durch die Standardisierung der Steuerung muß die Projektierung, Dokumentation und Programmierung nur einmal angefertigt bzw. vorgenommen werden und ist danach für jede weitere Verwendung fertig. Die auf die elektrische Steuerung entfallenden Kosten einer Transportanlage können durch Serienfertigung der erfindungsgemäßen Steuerungsmodule und durch lagermäßige Bevorratung extrem gesenkt werden.
- 3. Bezüglich der Inbetriebnahme des Transportsystems vor Ort gilt, daß das Transportsystem vollständig im Herstellerwerk zusammengebaut werden kann, und zwar einschließlich der elektrischen Steuerung sowie der vorkonfektionierten Verbindungskabel. Auf eine Inbetriebnahme vor Ort kann verzichtet werden. Die restlichen Verkabelungsarbeiten (Stromversorgung der einzelnen Steuerungsmodule, d. h. der Steuereinheiten und der Motore) können von ortsansässigen Elektroinstallationsfirmen durchgeführt werden.
- 4. Die Erweiterung eines Transportsystems geschieht durch einfaches Anfügen eines Förderers inklusive der Verbindung des Steuerungsmoduls mit den be reits vorhandenen. Die Steuerungsmodule erkennen automatisch, an welchem Platz sie sich befinden.
- 5. In einem Störungsfall können einzelne Module ein fach ausgetauscht werden; um längere Ausfallzeiten zu vermeiden, kann der Betreiber des Transport systems Reservemodule vorrätig halten.
- 6. Die Kommunikation zu externen Maschinen kann di rekt mit dem Steuerungsmodul erfolgen. Bei nicht konventionellen Aufgaben wird die programmierbare Logikeinheit des Steuerungsmoduls den Anforderun gen der externen Maschine angepaßt. Die Ankopplung an speicherprogrammierbare Steuerungseinheiten kann standardmäßig mit allen Steuerungsmodulen hergestellt werden (volle Kompatibilität).
Claims (15)
1. Transportsystem zum Transportieren von Gegenstän
den entlang eines Transportweges,
- - mit mehreren Antrieben (M1-M5) zum Transpor tieren der Gegenstände (G1, G2) entlang einzel ner Wegabschnitte (F1-F5) des Transportweges (2), wobei für die einzelnen Wegabschnitte (F1-F5) jeweils mindestens ein Antrieb (M1-M5) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß dem mindestens einen Antrieb (M1-M5) jedes Wegabschnitts (F1-F5) eine diesen mindestens einen Antrieb (M1-M5) steuernde separate Steu ereinheit (E1-E5) zugeordnet ist, und
- - daß jede Steuereinheit Eingangssignale von min destens einem den Tranport der Gegenstände (G1, G2) entlang des der Steuereinheit (E1-E5) zugeordneten Wegabschnitts (F1-F5) überwachen den Sensor (S1-S5) empfängt sowie Eingangssig nale von den den benachbarten Wegabschnitten (F1-F5) zugeordneten Steuereinheiten (E1-E5) empfängt.
2. Transportsystem nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Steuereinheiten (E1-E5) aufein
anderfolgender Wegabschnitte (F1-F2) in Reihe ge
schaltet sind, wobei die einem Wegabschnitt
(F1-F5) zugeordnete Steuereinheit (E1-E5) zum
Übernehmen des Transports eines Gegenstandes
(G1, G2) entlang dieses Wegabschnitts (F1-F5) ein
Übergabebereitschaftssignal von der dem in Trans
portrichtung (R) vorgelagerten Wegabschnitt
(F1-F5) zugeordneten Steuereinheit (E1-E5)
empfängt und an diese ein Übernahmebereitschafts
signal ausgibt.
3. Transportsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Steuereinheit (E1-E5) zum
Steuern des mindestens einen zugehörigen Antriebs
(M1-M5) beim Überführen eines Gegenstandes (G1, G2)
von einem Wegabschnitt (F1-F5) zu dem nachfolgen
den Wegabschnitt (F1-F5) Signale von den den
Transport entlang des Wegabschnitts überwachenden
Sensoren (S1-S5, S1.0, S5.0) und der dem nachfol
genden Wegabschnitt zugeordneten Steuereinheit
(E1-E5) empfängt.
4. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß pro Wegabschnitt
(F1-F5) ein die Anwesenheit eines Gegenstandes
(G1, G2) am in Transportrichtung (R) vorderer Weg
abschnittende erkennender Sensor (S1-S5) vorge
sehen ist, dessen Ausgang mit dem Eingang der
Steuereinheit (E1-E5) verbunden ist.
5. Transportsystem nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß pro Wegabschnitt ein mit der zuge
hörigen Steuereinheit (E1-E5) verbindbarer weite
rer Sensor (S1.0, S5.0) vorgesehen ist, der die
Anwesenheit eines Gegenstandes (G1, G2) am in
Transportrichtung hinteren Wegabschnittende er
kennt.
6. Transportsystem nach einem der Ansprüche 2-5, da
durch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit
(E1-E5) eines Wegabschnittes (F1-F5) bei an dessen
in Transportrichtung (R) vorderen Ende befindli
chem Gegenstand (G1, G2) das Übergabebereit
schaftssignal an die Steuereinheit (E1-E5) des
nachfolgenden Wegabschnitts (F1-F5) ausgibt und
daß die Steuereinheit (E1-E5) dieses Wegabschnit
tes (F1-F5) an die Steuereinheit (E1-E5) des vor
gelagerten Wegabschnittes (F1-F5) das Übernahmebe
reitschaftssignal dann ausgibt, wenn sich kein
Gegenstand (G1-G5) innerhalb dieses Wegabschnitts
(F1-F5) befindet.
7. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1-6, da
durch gekennzeichnet, daß sämtliche Steuereinhei
ten (E1-E5) einen Lageerkennungs-Eingangsanschluß
(9) zum Erkennen der Lage der Steuereinheit
(E1-E5) innerhalb der Aufeinanderfolge von Steuer
einheiten (E1-E5) aufweisen, wobei an dem Lageer
kennungs-Eingangsanschluß sämtlicher Steuereinhei
ten (E1-E4) mit Ausnahme derjenigen (E5) des letz
ten Wegabschnittes (F5) ein erstes Eingangssignal
und an dem Lageerkennungs-Eingangsanschluß (9) der
Steuereinheit (F5) des letzten Wegabschnittes (F5)
ein zweites Eingangssignal anliegt.
8. Transportsystem nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß sämtliche Steuereinheiten (E1-E5)
über mittels Steckerverbindungen angeschlossene
Kabel in Reihe verbunden sind, wobei jede Stecker
verbindung erste Steckerbuchsen (SB1) oder erste
Steckerstifte (ST1) zum Verbinden der Steuerein
heit (E1-E5) mit derjenigen für den vorgelagerten
Wegabschnitt (F1-F5) und zweite Steckerstifte
(ST1) oder zweite Steckerbuchsen (SB1) zum Verbin
den der Steuereinheit (E1-E5) mit derjenigen für
den nachfolgenden Wegabschnitt (F1-F5) aufweist
und daß der Lageerkennungs-Eingangsanschluß (9)
einer Steuereinheit (E1-E5) mit einem oder
einer der zweiten Steckerstifte oder Steckerbuch
sen verbunden ist und ausschließlich bei an diesem
zweiten Steckerstift oder an dieser zweiten
Steckerbuchse angeschlossenem Verbindungskabel mit
einem auf einem der Verbindungskabel vorhandenen
definierten Potential, vorzugsweise Massepoten
tial, versorgt wird.
9. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1-8, da
durch gekennzeichnet, daß jede Steuereinheit
(E1-E5) mit einem Zeitverzögerungsglied versehen
ist, dessen Zeitverzögerung über Schalter von Hand
einstellbar ist, wobei das Ausgangssignal der Zeit
verzögerungsschaltung das Startsignal zum Starten
des mindestens einen Antriebs (M1-M5) ist.
10. Transportsystem nach einem der Ansprüche 2-9, da
durch gekennzeichnet, daß jede Steuereinheit
(E1-E5) einen Eingang aufweist, an dem ein manuell
betätigbarer Übergabe-Schalter (T1) anschließbar
ist, bei dessen Betätigung die Steuereinheit bei
einem innerhalb des zugehörigen Wegabschnittes
(F1-F5) befindlichen Gegenstand (G1, G2) das Über
gabebereitschaftssignal ausgibt.
11. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1-10,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Steuereinheit
(E1-E5) eine programmierbare Logikeinheit mit meh
reren Eingängen und mehreren Ausgängen aufweist
und daß die Logikeinheit einer jeden Steuereinheit
(E1-E5) die Signale der mit der Steuereinheit
(E1-E5) verbundenen Sensoren (S1-S5, S1.0, S5.0) und
das Übergabebereitschaftssignal der Steuereinheit
(E1-E5) des vorgelagerten Wegabschnittes und das
Übernahmebereitschaftssignal der Steuereinheit
(E1-E5) des nachfolgenden Wegabschnitts (F1-F5)
gemäß einer in der Logikeinheit gespeicherten Pro
gramm logisch verknüpft und das Motoransteuerungs
signal, das Übernahmebereitschaftssignal für die
Steuereinheit (E1-E5) des vorgelagerten Wegab
schnittes (F1-F5) sowie das Übergabebereitschafts
signal für die Steuereinheit (E1-E5) des nachfol
genden Wegabschnitts (F1-F5) erzeugt.
12. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1-11,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Steuereinheit
(E1-E5) ein Störmeldesignal erzeugt, das einer der
Steuereinheit (E1-E5) zugeordneten Warnanzeige
vorrichtung (L1-L5) und einer sämtlichen Steuer
einheiten gemeinsamen Warnanzeige zugeführt wird.
13. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1-12,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Antrieb einen
Motor (M1-M5) und ein von diesem angetriebenes
Förder- oder Transportmittel (F1-F5) aufweist.
14. Steuerung für die einzelnen Transportwegabschnitte
zugeordneten Antriebe eines Transportsystems zum
Transportieren von Gegenständen,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedem einzelnen Wegabschnitt (F1-F5) eine
Steuereinheit (E1-E5) zum Steuern des oder der
Antriebe (M1-M5) für diesen Wegabschnitt (F1-F5)
zugeordnet ist, wobei sämtliche Steuereinheiten
(E1-E5) gleichberechtigt sind, und daß eine jede
Steuereinheit den oder die zugehörigen Antriebe
- - zum Transportieren eines oder mehrerer Gegen stände (G1, G2) innerhalb des der Steuereinheit (E1-E5) zugeordneten Wegabschnitts (F1-F5) in Abhängigkeit von mindestens einem den Wegabschnitt (F1-F5) überwachenden Sensor (S1-S5) steuert,
- - zum Übernehmen eines oder mehrerer Gegenstände (G1, G2) von dem jeweils vorgelagerten Wegab schnitt (F1-F5) in Abhängigkeit von einem Über nahmebereitschaftssignal der Steuereinheit des übernehmenden Wegabschnitts und einem Übergabe bereitschaftssignal der Steuereinheit des vor gelagerten Wegabschnitts steuert und
- - zum Überführen eines oder mehrerer Gegenstände (G1, G2) auf den jeweils nachfolgenden Wegab schnitt (F1-F5) in Abhängigkeit von einem Über gabebereitschaftssignal der Steuereinheit für den übergebenden Wegabschnitt und einem Über nahmebereitschaftssignal der Steuereinheit des übernehmenden Wegabschnitts steuert.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9106384U DE9106384U1 (de) | 1991-05-10 | 1991-05-10 | Transportsystem zum Transportieren von Gegenständen entlang eines Transportweges und Steuerung für die Antriebe eines derartigen Transportsystems |
| DE19914115327 DE4115327A1 (de) | 1991-05-10 | 1991-05-10 | Transportsystem zum transportieren von gegenstaenden entlang eines transportweges und steuerung fuer die antriebe eines derartigen transportsystems |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19914115327 DE4115327A1 (de) | 1991-05-10 | 1991-05-10 | Transportsystem zum transportieren von gegenstaenden entlang eines transportweges und steuerung fuer die antriebe eines derartigen transportsystems |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4115327A1 true DE4115327A1 (de) | 1992-11-12 |
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ID=6431414
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19914115327 Withdrawn DE4115327A1 (de) | 1991-05-10 | 1991-05-10 | Transportsystem zum transportieren von gegenstaenden entlang eines transportweges und steuerung fuer die antriebe eines derartigen transportsystems |
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