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DE4115307A1 - Diagnose des leerlaufschalters - Google Patents

Diagnose des leerlaufschalters

Info

Publication number
DE4115307A1
DE4115307A1 DE19914115307 DE4115307A DE4115307A1 DE 4115307 A1 DE4115307 A1 DE 4115307A1 DE 19914115307 DE19914115307 DE 19914115307 DE 4115307 A DE4115307 A DE 4115307A DE 4115307 A1 DE4115307 A1 DE 4115307A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
engine
additional resistors
idling
diagnostic circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19914115307
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dipl Ing Streit
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Original Assignee
Audi AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Audi AG filed Critical Audi AG
Priority to DE19914115307 priority Critical patent/DE4115307A1/de
Publication of DE4115307A1 publication Critical patent/DE4115307A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/327Testing of circuit interrupters, switches or circuit-breakers
    • G01R31/3277Testing of circuit interrupters, switches or circuit-breakers of low voltage devices, e.g. domestic or industrial devices, such as motor protections, relays, rotation switches

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Combined Controls Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltung, mit der die Funk­ tion eines Leerlaufschalters einer Brennkraftmaschine überprüft werden kann. Bisher bekannte Schalter sind ge­ mäß Oberbegriff des Anspruchs 1 ausgeführt.
Dabei stellt sich die Problematik, daß die Funktionsfä­ higkeit des Schalters nicht überprüft werden kann, Feh­ ler werden nicht erkannt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Diagnose des Leer­ laufschalters zu ermöglichen.
Die Aufgabe wird gelöst durch den Hauptanspruch.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß der Schalter in sei­ nen beiden Stellungen nicht, wie beim Stand der Technik, entweder offen oder gegenüber Masse geschlossen ist, so daß am Steuergerät-Eingang ein Potential von 0 oder einer definierten Spannung liegt, sondern der Schalter wird in seinen beiden Stellungen, deren eine dem Leer­ laufbetrieb zugeordnet ist und deren andere dem Nicht­ leerlaufbetrieb zugeordnet ist, über jeweils einen Wi­ derstand unterschiedlichen Wertes an Masse gelegt.
Dadurch entstehen am Steuergerät-Eingang definierte Spannungen, bei Abweichungen von diesen Spannungen liegt offensichtlich ein Fehler vor.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figur im De­ tail erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Beschaltung des Steuergerätes durch den Leerlaufschalter gemäß Stand der Technik; und
Fig. 2 die Beschaltung des Steuergerätes durch den Leerlaufschalter gemäß der Erfindung.
In Fig. 1 ist der Stand der Technik dargestellt. Die Bordspannung in einem Kraftfahrzeug beträgt üblicherwei­ se 12 Volt, intern ist im Steuergerät jedoch für die Versorgung der Halbleiter eine Spannung von 5 Volt defi­ niert. Diese 5 Volt sind über einen Widerstand R₁ an den Eingang 18 eines Analog-Digital-Wandlers 12 gelegt, der dem Steuergerät 10 zugeordnet ist. Der Eingang 18 des Analog-Digital-Wandlers 12 ist zugleich über einen Schalter 14 mit Masse verbunden. Im Leerlauf-Schaltbe­ trieb ist der Schalter geschlossen und somit der Eingang 18 auf Masse gelegt, in Betriebszuständen, die nicht dem Leerlauf entsprechen, ist der Schalter 14 geöffnet, der Eingang 18 ist dementsprechend auf +5 Volt gelegt.
Selbstverständlich läßt sich die Zuordnung des geschlos­ senen und geöffneten Schalters auch umgekehrt vornehmen, so daß im Leerlaufbetrieb der Eingang 18 auf 5 Volt liegt und im Nichtleerlaufbetrieb der Eingang 18 auf Masse liegt.
Eine Funktionsüberprüfung des Schalters ist bei dieser Beschaltung nur eingeschränkt möglich.
Erfindungsgemäß wird eine Schaltung vorgesehen, deren Aufwand lediglich aus zwei zusätzlichen Widerständen besteht, und die eine Reihe von verschiedenen Funktions­ prüfungen zulassen.
Dazu wird, wie in Fig. 2 dargestellt, innerhalb des Steuergerätes 10 keine Änderung vorgenommen, der Eingang 18 des Analog-Digital-Wandlers 12 ist wiederum über den Widerstand R₁ auf +5 Volt gelegt. Der Schalter, jetzt mit 16 bezeichnet, ist jedoch nicht in seiner einen Stellung direkt auf Masse gelegt und in der anderen offen, sondern ist in beiden Stellungen über einen Wi­ derstand R₂, bzw. in der anderen Stellung über einen Widerstand R₃ auf Masse gelegt.
Damit ergibt sich am Eingang 18 des Analog-Digital-Wand­ lers 12 in jeder Stellung des Schalters ein Spannungs­ wert, der unterhalb von 5 Volt liegt und sich aus den im Verhältnis von R₁ und R₂ in der einen Stellung und von R₁ und R₃ in der anderen Stellung zusammensetzt. Durch entsprechende Auswahl der Widerstandswerte R₂ und R₃ lassen sich leicht unterscheidbare Spannungswerte am Eingang 18 erzeugen.
Damit ergeben sich am Eingang 18 folgende Spannungen jeweils für verschiedene Fehlermöglichkeiten, wobei bei den Angaben davon ausgegangen wird, daß das interne Spannungspotential des Steuergerätes auf +5 Volt liegt und die Bordspannung des Kraftfahrzeuges, die üblicher­ weise auf 12 Volt liegt, unterschiedlich zu den 5 Volt ist.
Wie dieser Tabelle zu entnehmen ist, lassen sich eine Reihe von Fehlerfällen durch die erfindungsgemäße Schal­ tung erfassen. Was nicht erfaßt werden kann, ist ein Verklemmen des Schalters, so daß er ständig in einer Po­ sition verharrt, obwohl er eigentlich wechseln sollte. Dies kann nur durch Plausibilitätsabfragen geschehen, die als Diagnose mitlaufen. So muß die Drosselklappe ge­ öffnet sein, wenn eine bestimmte Drehzahlgrenze und eine bestimmte Lastgrenze überschritten sind, und beim Star­ ten oder bei Betätigen der Bremse sollte der Leerlauf­ schalter ein Signal für den Leerlauf abgeben.

Claims (1)

  1. Schalter zur Überprüfung der Funktion eines zwei Stel­ lungen aufweisenden Schalters zur Erkennung des Leer­ laufbetriebes der Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeu­ ges, wobei der Schalter auf einer Seite an ein Steuer­ gerät angeschlossen ist und über einen Widerstand auf ein definiertes Spannungspotential unterschiedlich zur Bordspannung des Kraftfahrzeuges gelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (16) in seiner ersten Stellung über einen ersten Widerstand (R₁) an Masse an­ geschlossen ist und in seiner zweiten Stellung über einen zweiten Widerstand (R₂), dessen Widerstandswert gegenüber dem des ersten Widerstandes unterschiedlich ist, an Masse angeschlossen ist.
DE19914115307 1991-05-10 1991-05-10 Diagnose des leerlaufschalters Withdrawn DE4115307A1 (de)

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