DE4114265A1 - Walzenextruder - Google Patents
WalzenextruderInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C48/00—Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
- B29C48/25—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
- B29C48/36—Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it through the nozzle or die
- B29C48/46—Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it through the nozzle or die using vanes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B29C48/03—Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor characterised by the shape of the extruded material at extrusion
- B29C48/04—Particle-shaped
Landscapes
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- Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Walzenextruder mit zwei
zueinander parallelen, gegensinnig angetriebenen Walzen, die
einen Walzenspalt miteinander bilden, ferner mit einem
Gehäuse, das die beiden Walzen umgibt und mit den Mantel
flächen einer jeden Walze einen sich über die Walzenlänge
erstreckenden keilförmigen Einzugspalt bildet, der sich
jeweils bis zum Walzenspalt hin erstreckt, und mit einem
Auslaufkanal zum Abführen der Kunststoffschmelze.
Walzenextruder dieser Art werden im allgemeinen mit Kunst
stoffgranulat bzw. mit Kunststofflocken beschickt. In den
genannten Einzugspalten gelangt dieses Gut unter mehr oder
minder hohen Druck, sowie gleichzeitig unter Reibung, so daß
ein Aufschmelzen erfolgt. Dabei durchläuft das Gut zunächst
eine Kompressionszone, auf die eine Metering-Zone folgt. Am
Ende der Metering-Zone befindet sich der genannte
Walzenspalt, von welchem der aufgeschmolzene Kunststoff durch
einen Kanal aus dem Extruder austritt.
An solche Walzenextruder werden verschiedene technologische
Anforderungen gestellt. So soll sich das Aufschmelzever
hältnis in optimaler Weise gestalten lassen. Die Temperatur
soll sich in gewissen Grenzen halten, um eine Schädigung des
Kunststoffes zu vermeiden. Die Energieumsetzung soll
möglichst wirtschaftlich sein, d. h. der gesamte Prozeß soll
mit möglichst wenig Energie auskommen. Bei der Aufarbeitung
von Abfällen, die häufig stark verschmutzt sind, ist der
Einsatz von Reinigungssieben erforderlich. Diese verlangen
einen entsprechenden Förderdruck. Ein solcher ist mit her
kömmlichen Systemen nicht möglich.
Bei den bisher bekannten Walzenextrudern muß das Gut auch in
bestimmter Weise dosiert werden. Dabei ist die aufgegebene
Menge geringer als der Extruder an sich aufschmelzen könnte,
so daß dessen Kapazität nicht voll und ganz benutzt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Walzenextruder gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 derart zu
gestalten, daß ein optimales Aufschmelzergebnis erzielt wird.
Insbesondere soll der Einzug des Gutes ein kontinuierlicher
sein. Das Aufschmelzergebnis soll genau definierbar sein, so
daß die Kunststoffmasse mit möglichst genau definierten
Eigenschaften den Extruder verläßt. Schließlich soll die
Einrichtung mit möglichst geringem maschinellen Aufwand
herstellbar sein, und damit auch die Kosten des Endproduktes
niedrig sein. Außerdem soll ein Förderdruck erzeugt werden,
so daß bei Verwendung von Abfällen auch Siebe einsetzbar
sind.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale von
Anspruch 1 gelöst.
Durch einen solchen Extruder lassen sich die folgenden
Vorteile erzielen:
- - Der Hauptvorteil des Walzenextruders an sich, nämlich der Vorteil der großen Öffnung im Einzugbereich bleibt voll und ganz erhalten. In gewisser Weise wird dieser Vorteil noch verstärkt, da das aufzuschmelzende Gut (Granulat, Flocken oder dergleichen) auf der gesamten Mantelfläche der Walzen aufgrund der Profilstruktur in einer gewissen "Unruhe" (Aufwirbelung) gehalten und dadurch in Richtung des Einzugs orientiert wird.
- - Der Einzug und damit auch der Ausstoß ist ein kontinuierlicher - im Gegensatz zu Walzen mit glatten Mantelflächen.
- - Das Aufschmelzergebnis läßt sich durch entsprechende Profilwahl genau definieren, und zwar mittels der Faktoren Rippenhöhe bzw. Rillentiefe, Länge der Kompressionszone, Länge der Metering-Zone, selbst verständlich auch mittels der Temperaturen der Walzen bzw. der Walzenmäntel.
- - Aufgrund des Ineinandergreifens der Erhöhungen und Vertiefungen, z. B. der Rillen und der Rippen, wird eine Zwangsentleerung erzielt. Dabei tritt die Kunststoffmasse nur in Gegenrichtung zur Laufrichtung der Walzen in die dafür vorgesehenen Öffnungs bohrungen, da eine Abdichtung durch das Ineinander greifen der Erhöhungen und Vertiefungen der Walzen sowie durch die Engstellen der Metering-Zonen gegeben ist.
- - Die Kunststoffschmelze bewirkt eine Eigenschmierung.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin
ist ein Walzenextruder in perspektivischer Darstellung
schematisch wiedergegeben. Man erkennt dabei zwei Walzen 1,
2, die parallel zueinander angeordnet sind. Beide Walzen sind
auf ihren Mantelflächen sowohl mit Rippen als auch mit Rillen
versehen. Dabei ist die Anordnung derart getroffen, daß jede
Rippe der einen Walze beim Umlauf jeweils in eine Rille der
anderen Walze eingreift, unter Belassen eines geringen,
gegebenenfalls verstellbaren Restspaltes. Beide Walzen sind
von einem Gehäuse 3 umgeben. Dabei bildet die Mantelfläche
einer jeden Walze zusammen mit dem Gehäuse einen keilförmigen
Einzugspalt 5, 6. Der einzelne Einzugspalt geht zunächst über
in eine Kompressionszone 7, 8, die sich im vorliegenden Falle
im wesentlichen über den
zweiten unteren Quadranten hinweg erstreckt, gefolgt von
einer Metering-Zone 9, 10, die sich im wesentlichen über den
ersten, aufsteigenden Quadranten hinweg erstreckt, und zwar
bis zum Walzenspalt, in welchem das genannte Ineinander
greifen einer Rippe in eine Rille stattfindet. An den
Walzenspalt, in welchem sich die beiden Metering-Zonen 9, 10
treffen, schließt sich ein Auslaufkanal 11 an. Durch diesen
erfolgt eine Zwangsentleerung des aufgeschmolzenen Kunst
stoffes unter Beibehaltung eines Restschmelzefilms.
Claims (6)
1. Walzenextruder mit zwei zueinander parallelen, gegensinnig
angetriebenen Walzen, die einen Walzenspalt miteinander
bilden, ferner mit einem Gehäuse, das die beiden Walzen
umgibt und mit den Mantelflächen einer jeden Walze einen
sich über die Walzenlänge erstreckenden keilförmigen
Einzugspalt bildet, der sich jeweils bis zum Walzenspalt
hin erstreckt, und mit einem Auslaufkanal zum Abführen der
Kunststoffschmelze, dadurch gekennzeichnet, daß die
Mantelflächen der Walze derart profiliert sind, daß
Erhöhungen der einen Walzen in Vertiefungen der anderen
Walze eingreifen.
2. Walzenextruder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Walzenmäntel Rippen und Rillen aufweisen, die
gegen die Umfangsrichtung geneigt sind, d. h. eine Art
Schrägverzahnung bilden.
3. Walzenextruder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rippen und Rillen in Achsrichtung verlaufen.
4. Walzenextruder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rippen und Rillen spiralig verlaufen.
5. Walzenextruder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Auslaufkanal - in einem achs
senkrechten Querschnitt gesehen - auf derjenigen Seite des
Walzenspaltes beginnt, auf der sich die Einzugspalte
treffen.
6. Walzenextruder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Weite des Walzenspaltes verstell
bar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4114265A DE4114265A1 (de) | 1991-05-02 | 1991-05-02 | Walzenextruder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4114265A DE4114265A1 (de) | 1991-05-02 | 1991-05-02 | Walzenextruder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4114265A1 true DE4114265A1 (de) | 1992-11-05 |
Family
ID=6430774
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4114265A Withdrawn DE4114265A1 (de) | 1991-05-02 | 1991-05-02 | Walzenextruder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4114265A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19614894A1 (de) * | 1996-04-16 | 1997-04-17 | Hartmut Hasse | Extrusionskopf mit Mischeinrichtung und einstellbaren Schereffekt |
| DE19602091A1 (de) * | 1996-01-22 | 1997-07-24 | Uth Gmbh | Extruder |
| DE19639735A1 (de) * | 1996-09-27 | 1998-04-02 | Uth Gmbh | Extruder |
-
1991
- 1991-05-02 DE DE4114265A patent/DE4114265A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19602091A1 (de) * | 1996-01-22 | 1997-07-24 | Uth Gmbh | Extruder |
| DE19614894A1 (de) * | 1996-04-16 | 1997-04-17 | Hartmut Hasse | Extrusionskopf mit Mischeinrichtung und einstellbaren Schereffekt |
| DE19639735A1 (de) * | 1996-09-27 | 1998-04-02 | Uth Gmbh | Extruder |
| US5855927A (en) * | 1996-09-27 | 1999-01-05 | Uth Gmbh | Extruder |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |