DE4113968C2 - Maskenstruktur und Verfahren zur Herstellung von Halbleiterbauelementen unter Verwendung der Maskenstruktur - Google Patents
Maskenstruktur und Verfahren zur Herstellung von Halbleiterbauelementen unter Verwendung der MaskenstrukturInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Maskenstruktur mit einer lichtdurchlässigen Trägerplatte und n Gruppen von Bauelementstrukturen, die auf der lichtundurchlässigen Trägerplatte gebildet sind (wobei n eine ganze Zahl von nicht weniger als 2 ist), zur Realisierung einer lithographischen Maskenstruktur mit lichtdurchlässigen Bereichen und lichtdurchlässigen Bereichen, wobei wenigstens ein Teil wenigstens eines der lichtundurchlässigen Bereiche eine Größe hat, die durch einen der daran angrenzenden lichtdurchlässigen Bereiche definiert ist, mit dem Kennzeichen, daß die n Gruppen von Bauelementstrukturen periodisch auf der Trägerplatte angeordnet sind; daß wenigstens eine Gruppe der n Gruppen von Bauelementstrukturen mit einer Phasenverschiebungsstruktur versehen ist; und daß jede Bauelementstruktur der n Bauelementstrukturgruppen eine lichtdurchlässige Teilstruktur enthält, wobei jede dieser lichtdurchlässigen Teilstrukturen, die in einer der n Bauelementstrukturgruppen enthalten sind, mit wenigstens einer lichtdurchlässigen Teilstruktur, die in wenigstens einer der übrigen Bauelementstrukturgruppen enthalten ist, durch n-faches Durchlassen eines Belichtungsstrahls durch die Maskenstruktur kombinierbar ist, sowie die Herstellung von Halbleiterbauelementen mittels dieser Maskenstruktur.
Description
Die Erfindung betrifft eine Maske nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1. Sie dient zur Herstellung von Halblei
terbauelementen mit Mikrostruktur wie etwa von integrierten
Halbleiter- und Oberflächenwellenbauelementen. Weiterhin
betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von
Halbleiterbauelementen unter Verwendung einer solchen Mas
ke.
Insbesondere eignet sich ein Oberflächenwellenbauelement,
das gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgese
hen ist, zur Verwendung in einer Nachrichtenübermittlungs
einrichtung wie einer Funkzentrale.
In einem Projektionsjustiersystem (oder einem Projektions
justier- und Belichtungsgerät), bei dem eine Fotomaske
(bzw. eine Belichtungsschablone) mit einer Schaltungsstruk
tur für ein elektronisches Bauelement oder dergleichen
durch eine Beleuchtungsoptik beleuchtet wird, um die Schal
tungsstruktur auf einen auf einem Substrat befindlichen
lichtempfindlichen Film zu übertragen, muß eine übertragba
re Schaltungsstruktur möglichst fein sein. Um die Übertra
gung einer Mikrostruktur minimaler Breite, die nahe an der
Auflösungsgrenze des Projektionsjustiersystems liegt, zu
ermöglichen, wurde bereits ein Verfahren vorgeschlagen, bei
dem eine Phasendifferenz zwischen Lichtstrahlen erzeugt
wird, die durch zwei benachbarte Öffnungen gehen, zwischen
denen sich ein lichtundurchlässiges Mikrostruktursegment
befindet. Ein konventionelles Verfahren zur Bildung einer
Struktur derart, daß diese Phasendifferenz erzeugt wird,
ist in einem Artikel "Improving Resolution in Photolitho
graphy with a Phase-Shifting Mask" von Mark D. Levenson et
al. (IEEE Trans, on Electron Devices, Vol. ED-29, Nr. 12,
1982, S. 1828-1836) erörtert. Bei dem dort vorgeschlagenen
Strukturbildungsverfahren sind Belichtungsstrahlen, die
zwei benachbarte Öffnungen mit einem lichtundurchlässigen
Mikrostruktursegment dazwischen durchsetzt haben, um 180°
zueinander phasenversetzt. Dieses Verfahren eignet sich zur
Verbesserung der Auflösung einer Struktur, die aus peri
odisch angeordneten Struktursegmenten gebildet ist. Die
Druckschrift US 47 48 478 beschreibt eine Projektionsbe
lichtungsvorrichtung mit einem Waferträger, der den Wafer
hält und ihn in zwei Dimensionen entlang einer Bildebene
bewegt, die im wesentlichen senkrecht zur optischen Achse
des optischen Projektionssystems ist. In der Druckschrift
JP 1-83925 werden eine Phasenverschiebungsmaske und eine
konventionelle Transmissionsmaske kombiniert. Die Phasen
verschiebungsmaske wird zur Belichtung von kleinen Mustern
auf einem Substrat verwendet, während die Transmissionsmas
ke zur Belichtung der anderen Muster verwendet wird.
EP-A 293 643 beschreibt ein Lithographieverfahren mit verbesser
ter Bildqualität, bei dem eine Maske verwendet wird, die
mehrere lichtdurchlässige und lichtundurchlässige Bereiche
kombiniert. Die verbesserte Bildqualität ergibt sich durch
die Verwendung einer photolithographischen Maske mit Halb
tönen. Diese Halbtonbereiche der Maske ermöglichen eine
teilweise Kompensation der von dem Verfahren selbst resul
tierenden Verschlechterung der Bildqualität. Die Halbtonbe
reiche werden aus mehreren lichtdurchlässigen und lichtun
durchlässigen Bereichen gebildet.
Der obige Stand der Technik eignet sich zur Verbesserung
der Auflösung einer Struktur, bei der zwei benachbarte
lichtdurchlässige Öffnungen voneinander durch ein lichtun
durchlässiges Mikrostruktursegment getrennt sind. Wenn je
doch die beiden benachbarten lichtdurchlässigen Öffnungen
miteinander an einer Stelle verbunden sind, um beispiels
weise ein Struktursegment mit U-förmiger Öffnung zu bilden,
ist die Erzeugung einer Phasendifferenz zwischen Belich
tungsstrahlen auf beiden Seiten des lichtundurchlässigen
Mikrostruktursegments nicht möglich. Es ist somit unmög
lich, eine Schaltungsstruktur präzise zu bilden und die
Auflösung zu verbessern.
In vielen Fällen ist ferner die Schaltungsstruktur eines
Halbleiterbauelements oder eines elektronischen Bauelements
so geformt, daß Endflächen benachbarter linearer Öffnungs
struktursegmente miteinander verbunden sind. Wenn das kon
ventionelle Strukturbildungsverfahren zur Erzeugung der
Phasendifferenz bei einer solchen Schaltungsstruktur ange
wandt wird, ändert sich die Phase des Belichtungsstrahls
abrupt beispielsweise an einem Teil eines Struktursegments
mit U-förmiger Öffnung. Daher wird zwar die Auflösung des
jenigen Teils des Struktursegments mit U-förmiger Öffnung
verbessert, an dem lineare Strukturen parallel zueinander
verlaufen, aber das Struktursegment der U-förmigen Öffnung
wird in zwei Teile getrennt. Infolgedessen wird es unmög
lich, auf einem Plättchen ein gewünschtes Struktursegment
mit einheitlicher Öffnung zu bilden.
Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer Maske
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art so zu ver
bessern, daß eine lithographische Maskenstruktur mit licht
undurchlässigen und lichtdurchlässigen Bereichen realisiert
wird, wobei die Größe wenigstens eines Teils wenigstens ei
nes der lichtundurchlässigen Bereiche durch einen der daran
angrenzenden lichtdurchlässigen Bereiche definiert ist. Da
bei soll ferner ein Verfahren zur Herstellung von Halblei
terbauelementen mit Mikrostruktur angegeben werden.
Erfindungsgemäß erzeugt eine Maske eine lithographische
Struktur mit belichteten und unbelichteten Bereichen teil
weise in Form von Mäandern oder wenigstens U-förmig auf ei
nem Substrat. Die Maske weist mindestens eine lichtdurch
lässige Trägerplatte auf, auf der mindestens zwei Gruppen
von Bauelementstrukturen ausgebildet sind, wobei die Bau
elementstrukturen lichtundurchlässige Bereiche und licht
durchlässige Bereiche umfassen, und wobei wenigstens ein
Teil der lichtdurchlässigen Bereiche wenigstens einer Grup
pe der mindestens zwei Gruppen von Bauelementstrukturen mit
einer Phasenverschiebungsstruktur versehen ist. Die Maske
ist vorgesehen, um die Maskenstruktur durch überlagertes
Abbilden von Gruppen von Bauelementstrukturen zu erzeugen,
die aus der Aufteilung von ursprünglich einzelnen zusammen
hängenden Mustern entstanden und eine längliche Form haben
und in jeder Gruppe zueinander parallel sind, wobei die Mu
ster unterschiedlicher Gruppen zueinander senkrecht ange
ordnet sind und die lichtdurchlässigen Bereiche und die
lichtundurchlässigen Bereiche der Muster so angeordnet
sind, daß die lichtdurchlässigen Bereiche in jeder Gruppe
voneinander durch lichtundurchlässige Bereiche getrennt
sind, und dadurch, daß ein zusammenhängender belichteter
Bereich der Maskenstruktur durch Überlagern der Abbildungen
der Muster einer Gruppe, von deren lichtdurchlässigen Be
reichen abwechselnd einer mit einer Phasenverschiebungs
struktur versehen ist, mit den Abbildungen von verbindenden
lichtdurchlässigen Bereichen einer anderen Gruppe erzeugt
wird, welche Bereiche ebenfalls zumindest teilweise mit ei
ner Phasenverschiebungsstruktur versehen sind.
Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung ist unter Anwen
dung dieser Maske die Herstellung von Halbleiterbauelemen
ten möglich, wobei die Belichtung eines lichtempfindlichen
Films auf einem Substrat mit einem Belichtungsstrahl durch
die Maske hindurch zweimal oder häufiger wiederholt und da
bei eine relative Lage zwischen der Maskenstruktur und dem
Substrat geändert wird.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird eine Masken
struktur dadurch gebildet, daß jede einer Vielzahl von Bau
elementstrukturgruppen periodisch auf einer lichtdurchläs
sigen Trägerplatte angeordnet ist, daß die Bauelementstruk
turgruppen einander auf einem Bereich der Oberfläche eines
Substrats (d. h. eines Chips) überlagert werden, indem ein
Belichtungs/Übertragungsvorgang mehrfach durchgeführt wird
unter Bildung einer Vielzahl von identischen vereinigten
Strukturen auf dem Substrat. Im einzelnen wird dabei die
Maske in bezug auf das Substrat so verlagert, daß eine ge
wünschte Struktur von Belichtungsstrahlen gebildet wird,
die eine Vielzahl von Arten von Bauelementstrukturen durch
setzt haben. Damit wird eine abrupte Phasenänderung eines
Belichtungsstrahls an jedem Teil eines belichteten Öff
nungsstruktursegments, das zu einem Körper zu vereinigen
ist, erhalten. Infolgedessen besteht keine Gefahr der Er
zeugung einer unerwünschten Trennung des Öffnungsstruktur
segments.
Durch die Aufteilung eines kontinuierlichen lichtdurchläs
sigen Bereichs einer lithographischen Maskenstruktur in
zwei oder mehr lichtdurchlässige Teilstrukturen und durch
Herstellen von zwei oder mehr Bauelementstrukturen können
lichtdurchlässige Struktursegmente zur Bildung der licht
durchlässigen Teilstruktur jeder Bauelementstruktur vonein
ander durch einen lichtundurchlässigen Bereich getrennt
werden. In einer lichtdurchlässigen Teilstruktur, in der
benachbarte lichtdurchlässige Struktursegmente voneinander
getrennt sind, können Belichtungsstrahlen, die benachbarte
lichtdurchlässige Struktursegmente durchsetzt haben, zuein
ander phasenversetzt sein; beispielsweise kann zwischen den
Belichtungsstrahlen eine Phasendifferenz von 180° erzeugt
werden. Ferner wird eine abrupte Phasenänderung des Belich
tungsstrahls von 0° (180°) auf 180° (0°) an einem Teil des
kontinuierlichen lichtdurchlässigen Bereichs der lithogra
phischen Maskenstruktur verhindert.
Wenn Belichtungsstrahlen, nachdem sie lichtdurchlässige
Struktursegmente einer lichtdurchlässigen Teilstruktur
durchsetzt haben, periodisch eine Phasendifferenz von bei
spielsweise 180° erfahren, wird die Auflösung einer auf ein
Substrat übertragenen Struktur verbessert.
Wenn eine Vielzahl von Bauelementstrukturgruppen auf Berei
chen angeordnet ist, die auf einer lichtdurchlässigen Trä
gerplatte in einem vorbestimmten Abstand zur Bildung einer
Maske definiert sind, und jedesmal ein Belichtungsvorgang
durchgeführt wird, wenn die Maske in bezug auf ein Substrat
um einen auf das obige Intervall bezogene Betrag bewegt
wird, wird auf jedem der Bereiche (d. h. der Chips) auf dem
Substrat eine Vielzahl von Strukturen gebildet. Wenn Bau
elementstrukturen, die auf einer lichtdurchlässigen Träger
platte in einem vorbestimmten Intervall angeordnet sind, um
Gruppen (oder Reihen) von Bauelementstrukturen zu bilden,
auf ein Substrat (d. h. ein Halbleiterplättchen) übertragen
werden, können Belichtungs/Übertragungsvorgänge mit hoher
Auflösung durchgeführt werden, und außerdem tritt keine ge
ringe Auflösung der übertragenen Struktur auf, da benach
barte lichtdurchlässige Struktursegmente der lichtdurchläs
sigen Teilstruktur jeder Bauelementstruktur keinen Verbin
dungsteil aufweisen.
Wenn verschiedene Bauelementstrukturen auf ein und demsel
ben Bereich (d. h. Chip) auf einem Substrat einander überla
gert werden, indem eine Vielzahl von Belichtungs/Übertra
gungsvorgängen durchgeführt wird, kann eine lithographische
Struktur gebildet werden, bei der die Größe eines lichtun
durchlässigen Struktursegments durch einen vereinigten
lichtdurchlässigen Bereich (z. B. einen U-förmigen licht
durchlässigen Bereich) angrenzend an das lichtundurchlässi
ge Struktursegment definiert ist. Es ist also möglich, eine
lichtdurchlässige Struktur mit hoher Auflösung zu bilden,
wobei die Struktur durch das Entfernen eines Teils eines
lichtundurchlässigen Bereichs, durch den zwei benachbarte
lichtdurchlässige Bereiche getrennt waren, resultieren
kann. Wenn ferner Bauelementstrukturen auf einer licht
durchlässigen Trägerplatte in einem vorbestimmten Abstand
angeordnet sind, der auf die Größe eines Chips bezogen ist,
um Bauelementstrukturgruppen zu bilden, und eine Vielzahl
von Bauelementstrukturgruppen auf der Platte angeordnet
ist, können identische lithographische Strukturen auf nahe
zu sämtlichen Chips eines Substrats gleichzeitig unter An
wendung einer einzigen Maske gebildet werden.
Die Erfindung wird nachstehend auch hinsichtlich weiterer
Merkmale und Vorteile anhand der Beschreibung von Ausfüh
rungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in:
Fig. 1a-1d schematische Darstellungen einer Doppelkamm
struktur (d. h. einer lithographischen Struktur),
die mit einem Ausführungsbeispiel der Erfindung zu
realisieren ist, Bauelementstrukturen zur Realisie
rung der lithographischen Struktur sowie die Anord
nung einer Phasenverschiebungsschicht auf jeder der
Bauelementstrukturen;
Fig. 2 eine schematische Darstellung zur Erläuterung einer
Maske gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung
und der Strukturübertragung unter Anwendung der
Maske;
Fig. 3 eine schematische Darstellung zur Erläuterung einer
Struktur, die auf einem Substrat (d. h. einem Halb
leiterplättchen) durch zweifache Belichtung der
Maske von Fig. 2 gebildet ist;
Fig. 4a-4d schematische Darstellungen zur Erläuterung wei
terer Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1a-1d wird ein Ausführungs
beispiel beschrieben.
Fig. 1a zeigt eine ineinandergreifende Maskenstruktur (eine
lithographische Struktur) 4, die durch doppelkammförmiges
Ineinandergreifen von zwei kontinuierlichen kammförmigen
lichtundurchlässigen Bereichsstrukturen 2 und 3 gebildet
ist. Die Größe jeder der kammförmigen lichtundurchlässigen
Bereichsstrukturen 2 und 3 ist durch die daran angrenzende
lichtdurchlässige Bereichsstruktur 1 definiert. Ein inein
andergreifender Teil aus einer lichtdurchlässigen Bereichs
struktur 1 und den lichtundurchlässigen Bereichsstrukturen
2 und 3 hat eine Breite von 0,25 µm nach Übertragung auf
ein Substrat (d. h. ein Halbleiterplättchen). Bei Verwendung
einer Projektionsjustiereinrichtung mit 1/10-Verkleinerung
ist eine entsprechende Strukturbreite auf einer Belich
tungsschablone 2,5 µm. Wenn auf der lichtdurchlässigen Be
reichsstruktur 1 gemäß dem konventionellen Verfahren eine
Phasenverschiebungsschicht 5 gebildet ist, wie Fig. 1b
zeigt, um die Phasendifferenz von 180° zwischen Belich
tungsstrahlen zu erzeugen, die benachbarte lichtdurchlässi
ge Bereichsstruktursegmente 6 mit einem dazwischen befind
lichen lichtundurchlässigen Bereichsstruktursegment 7
durchsetzen, wodurch die Auflösung der lithographischen
Struktur verbessert wird, unterliegt der Belichtungsstrahl,
der das lichtdurchlässige Bereichsstruktursegment 6 ohne
Phasenverschiebungsschicht 5 durchsetzt hat, keiner Phasen
verschiebung, wogegen der Belichtungsstrahl, der das die
Phasenverschiebungsschicht 5 aufweisende lichtdurchlässige
Bereichsstruktursegment 6 durchsetzt hat, eine Phasenver
schiebung von 180° erfährt. Das heißt also, daß die Phasen
differenz von 180° zwischen Belichtungsstrahlen erzeugt
wird, die benachbarte lichtdurchlässige Bereichsstruktur
segmente 6 mit dem dazwischen befindlichen lichtundurchläs
sigen Bereichsstruktursegment 7 durchsetzt haben. Somit ha
ben zwei die lithographische Maskenstruktur 4' von Fig. 1b
durchsetzende Belichtungsstrahlen entgegengesetzte Phase.
Infolgedessen ergibt die Lichtstärkeverteilung auf dem
Substrat (dem Halbleiterplättchen) einen ausgezeichneten
Kontrast, was bedeutet, daß die Lichtstärke auf einem dem
lichtdurchlässigen Bereich entsprechenden Oberflächenbe
reich des Halbleiterplättchens sich erheblich von der
Lichtstärke auf einem anderen Oberflächenbereich des Halb
leiterplättchens, der einem lichtundurchlässigen Bereich
entspricht, unterscheidet, so daß die Auflösung der auf dem
Halbleiterplättchen gebildeten Struktur wesentlich verbes
sert ist. Bei der in Fig. 1b gezeigten mäanderförmigen
lichtdurchlässigen Bereichsstruktur 1, bei der zwischen be
nachbarten lichtdurchlässigen Bereichsstruktursegmenten je
weils ein lichtundurchlässiges Bereichsstruktursegment 6
liegt, führt die Anordnung der Phasenverschiebungsschicht 5
nach dem konventionellen Verfahren jedoch zu einer plötzli
chen Änderung der Stärke des Belichtungsstrahls an einem
Teil 8 der lichtdurchlässigen Bereichsstruktur 1. Dabei än
dert sich die Phase des Belichtungsstrahls von 0° zu 180°
und umgekehrt an diesem Teil 8, und die Stärke des Belich
tungsstrahls wird an diesem Bereich des Halbleiterplätt
chens, der dem Teil 8 entspricht, zu Null. Somit wird eine
lichtdurchlässige Bereichsstruktur auf dem Halbleiterplätt
chen in eine Vielzahl von Teilen getrennt, d. h., eine mäan
derförmige lichtdurchlässige Bereichsstruktur auf dem
Plättchen wird diskontinuierlich. Infolgedessen sind dop
pelkammförmige lichtundurchlässige Bereichsstrukturen auf
dem Plättchen miteinander verbunden.
Die Fig. 1c und 1d zeigen Bauelementstrukturen 9c und 9d,
die optisch kombiniert (einander optisch überlagert) sind,
um die lithographische Maskenstruktur von Fig. 1a zu reali
sieren. Die kontinuierliche mäanderförmige lichtdurchlässi
ge Bereichsstruktur 1 nach den Fig. 1c und 1d ist in licht
durchlässige Struktursegmente 6c und lichtdurchlässige
Struktursegmente 6d in solcher Weise aufgetrennt, daß die
lichtdurchlässigen Struktursegmente 6c voneinander durch
einen lichtundurchlässigen Bereich 7c und die lichtdurch
lässigen Struktursegmente 6d voneinander durch einen licht
undurchlässigen Bereich 7d getrennt sind. Eine lichtdurch
lässige Teilstruktur besteht aus den lichtdurchlässigen
Struktursegmenten 6c, und eine weitere lichtdurchlässige
Teilstruktur besteht aus den lichtdurchlässigen Struktur
segmenten 6d. Bei den Bauelementstrukturen 9c und 9d, die
die eine bzw. die andere der lichtdurchlässigen Teilstruk
turen nach den Fig. 1c bzw. 1d aufweisen, sind die licht
durchlässigen Struktursegmente 6c abwechselnd aufeinander
folgend mit einer Phasenverschiebungsschicht 5c versehen,
und die lichtdurchlässigen Struktursegmente 6d sind abwech
selnd aufeinanderfolgend mit einer Phasenverschiebungs
schicht 5d versehen. Belichtungslicht, das jede der licht
durchlässigen Teilstrukturen der Bauelementstrukturen 9c
und 9d durchsetzt hat, ist durch die Phasenverschiebungs
schicht 5c oder 5d, die auf einem von benachbarten licht
durchlässigen Struktursegmenten 6c oder 6d mit dem lichtun
durchlässigen Bereich 7c oder 7d dazwischen gebildet ist,
in zwei Belichtungsstrahlen klassifiziert, und eine Phasen
differenz von 180° ist zwischen den Belichtungsstrahlen
hergestellt (auf jeder der Phasenverschiebungsschichten 5c
und 5d ist eine Phasenverschiebungsstruktur gebildet). Der
Belichtungsstrahl, der das lichtdurchlässige Strukturseg
ment 6c oder 6d durchsetzt hat, das nicht mit der Phasen
verschiebungsschicht 5c oder 5d versehen ist, unterliegt
dabei keiner Phasenverschiebung, und der Belichtungsstrahl,
der das lichtdurchlässige Struktursegment 6c oder 6d durch
setzt hat, das jeweils mit der Phasenverschiebungsschicht
5c oder 5d beschichtet ist, unterliegt einer Phasenver
schiebung von 180°. In den lichtdurchlässigen Teilstruktu
ren der Bauelementstrukturen 9c und 9d sind benachbarte
lichtdurchlässige Struktursegmente 6c oder 6d jeweils durch
den lichtundurchlässigen Bereich 7c oder 7d voneinander ge
trennt. Infolgedessen besteht keine Gefahr der Erzeugung
des Grenzteils 8 von Fig. 1b, in dem die Phase des Belich
tungslichts von 0° zu 180° und umgekehrt geändert und eine
kontinuierliche belichtete Struktur im wesentlichen in zwei
Teile aufgetrennt wird.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Phasen
verschiebungsschichten 5c und 5d aus einer SiO2-Schicht ge
bildet, die eine Dicke von ca. 0,38 µm hat. Dieser Wert
wird unter Anwendung der folgenden Gleichung bestimmt:
wobei t die Dicke der SiO2-Schicht, n den Brechungsindex
von SiO2 und λ die Wellenlänge des Belichtungslichts be
zeichnen. Da die SiO2-Schicht mit der vorgenannten Dicke
als Phasenverschiebungsschichten 5c und 5d eingesetzt wird,
ist das Belichtungslicht nach Durchsetzen der lichtdurch
lässigen Struktursegmente 6c oder 6d, die die Phasenver
schiebungsschicht 5c oder 5d tragen, um 180° phasenversetzt
in bezug auf das Belichtungslicht, das die lichtdurchlässi
gen Struktursegmente 6c oder 6d durchsetzt hat, die keine
Phasenverschiebungsschicht aufweisen. In den Fig. 1c und 1d
haben die Phasenverschiebungsschichten 5c und 5d gleiche
Form wie die lichtdurchlässigen Struktursegmente 6c bzw.
6d. Das heißt, daß die Phasenverschiebungsschichten 5c und
5d auf einer Belichtungsschablone, deren Struktur zehnmal
so groß wie eine auf einem Substrat gebildete Struktur ist,
eine Breite von 2,5 µm haben. Die Phasenverschiebungs
schicht 5c oder 5d ist zum Verschieben der Phase von Be
lichtungslicht vorgesehen, das die lichtdurchlässigen
Struktursegmente 6c oder 6d durchsetzt. Infolgedessen kann
die Phasenverschiebungsschicht 5c oder 5d auf denjenigen
Teil des lichtundurchlässigen Bereichs 7c oder 7d ausge
dehnt sein, der direkt an das lichtdurchlässige Struktur
segment 6c oder 6d angrenzt, das die Phasenverschiebungs
schicht 5c oder 5d trägt. Das Prinzip der Phasenverschie
bungsmethode erlaubt es jedoch nicht, daß die Phasenver
schiebungsschicht 5c oder 5d durch den lichtundurchlässigen
Bereich 7c oder 7d auf das lichtdurchlässige Strukturseg
ment 6c oder 6d ausgedehnt ist, das an das mit der Phasen
verschiebungsschicht 5c oder 5d beschichtete lichtdurchläs
sige Struktursegment 6c oder 6d angrenzt.
Wenn zur Übertragung einer Struktur der so gebildeten Pha
senverschiebungs-Belichtungsschablone auf einen lichtemp
findlichen Film auf einem Substrat (einem Halbleiterplätt
chen) eine Projektionsjustiereinrichtung vom i-Linientyp
mit einer Verkleinerung von 1/10 unter Anwendung einer Be
lichtungswellenlänge von 365 nm und eines Verkleinerungsob
jektivs mit einer numerischen Apertur von 0,42 angewandt
wird, werden auf dem lichtempfindlichen Film mit hoher Auf
lösung eine blinde Teilstruktur ähnlich der lichtdurchläs
sigen Teilstruktur von Fig. 1c mit einer Mindestbreite von
0,25 µm und eine lochförmige bzw. durchgehende Teilstruktur
ähnlich der lichtdurchlässigen Struktur von Fig. 1d mit ei
ner Mindestbreite von 0,25 µm gebildet.
Vorstehend wurde der Fall erläutert, daß eine Strukturüber
tragung auf die Projektionsjustiereinrichtung vom i-Linien
typ mit einer Verkleinerung von 1/10 unter Anwendung einer
Belichtungswellenlänge von 365 nm und eines Verkleinerungs
objektivs mit einer numerischen Apertur von 0,42 durchge
führt wird. Wenn mit dieser Justiereinrichtung vom i-Li
nientyp eine konventionelle Strukturübertragung ohne die
obigen Bauelementstrukturen mit Phasenverschiebungsstruktu
rierung durchgeführt wird, liegt die Auflösungsgrenze einer
auf dem lichtempfindlichen Film gebildeten Struktur bei ca.
0,5 µm. Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ergibt
sich also eine Verbesserung der Auflösungsgrenze von 0,5 µm
auf 0,25 µm. Die Auflösungsgrenze wird also um 50% erhöht,
und eine Mikrostruktur einer Minimalgröße von 0,25 µm kann
auf dem lichtempfindlichen Film gebildet werden.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kann die Belich
tungswellenlänge λ der Justiereinrichtung kürzer als die
obige Belichtungswellenlänge gemacht werden. Auch wenn an
stelle der i-Linie ein Excimer-Laserstrahl oder Röntgen
strahlen eingesetzt werden, wird die Auflösungsgrenze einer
auf dem lichtempfindlichen Film gebildeten Struktur um ca.
50% verbessert. Somit können eine ultrafeine Struktur und
ein Bauelement mit einer solchen ultrafeinen Struktur ge
bildet werden.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem eine Maske 10
hergestellt wird durch Bilden einer Vielzahl von Bauele
mentstrukturen 9c und einer Vielzahl von Bauelementstruktu
ren 9d auf einer einzigen lichtdurchlässigen Trägerplatte
und die Strukturübertragung dann unter Anwendung der Maske
10 durchgeführt wird. Nach Fig. 2 sind die Bauelementstruk
turen 9c und 9d, die die lichtdurchlässigen Teilstrukturen
6c und 6d umfassen, auf einer lichtdurchlässigen Träger
platte 100 in solcher Weise gebildet, daß alternierend Rei
hen von Bauelementstrukturen 9c und Reihen von Bauelement
strukturen 9d angeordnet sind. Dabei umfaßt jede der Struk
turreihen 11 eine Vielzahl von Bauelementstrukturen 9c ge
mäß Fig. 1c, und jede der Strukturreihen 12 umfaßt eine
Vielzahl von Bauelementstrukturen 9d gemäß Fig. 1d. Bei
diesem Ausführungsbeispiel bilden die Reihen 11 der Bauele
mentstrukturen 9c eine erste Gruppe von Bauelementstruktu
ren, während die Reihen 12 von Bauelementstrukturen eine
zweite Gruppe von Bauelementstrukturen bilden. Die in jeder
der Bauelementstrukturreihen befindlichen Bauelementstruk
turen weisen die Phasenverschiebungsstruktur 6c oder 6d von
Fig. 1c oder 1d auf. Die Minimalgröße der Phasenverschie
bungsstruktur der Belichtungsschablone, deren Struktur
zehnmal so groß wie eine Struktur auf einem Substrat ist,
ist 2,5 µm. Ferner hat jede der in den Bauelementstruktur
reihen 11 und 12 enthaltenen Bauelementstrukturen eine Grö
ße von 35 × 35 mm, und die Bauelementstrukturen sind in re
gelmäßigen Abständen von jeweils 35 mm angeordnet.
Ein mit einem lichtempfindlichen Film versehenes Halblei
terplättchen 4 wird mit Belichtungslicht 13 durch die Maske
10, in der die Bauelementstrukturen und die Bauelement
strukturreihen in der genannten Weise angeordnet sind, be
lichtet zur Übertragung der Bauelementstrukturen auf das
Plättchen 4. Dieser Belichtungsvorgang kann mit der genann
ten Projektionsjustiereinrichtung mit 1/10-Verkleinerung
durchgeführt werden.
Somit können auf dem Plättchen 4 in Abständen von 3,5 mm
Teilstrukturen c und d jeweils mit einer Minimalgröße von
0,25 µm gebildet werden. D. h., Teilstrukturreihen mit je
weils einer Vielzahl von 3,5 × 3,5 mm-Chips sind auf dem
Plättchen (dem Substrat) angeordnet.
Danach wird ein Substrattisch 14, der in der Justierein
richtung zur Halterung des Plättchens 4 vorgesehen ist, in
Y-Richtung (Fig. 2) um einen Betrag von 3,5 mm verlagert,
und dann wird der zweite Belichtungsvorgang durchgeführt,
um die Bauelementstrukturen auf das Plättchen 4 zu übertra
gen. Somit wird eine Reihe von Teilstrukturen c einer Reihe
von Teilstrukturen d überlagert. Damit sind die Teilstruk
turen c und d auf einem einzigen Chip unter Bildung einer
gewünschten Struktur kombiniert.
Fig. 3 zeigt eine Struktur, die auf dem Plättchen 4 in der
soeben unter Bezugnahme auf Fig. 2 erläuterten Weise gebil
det ist. Dabei ist in jedem der Chips, die in jeder von
Strukturreihen 15 enthalten sind, eine Doppelkammstruktur
mit einer kontinuierlichen Öffnungsstruktur ähnlich der mä
anderförmigen lichtdurchlässigen Bereichsstruktur 1 von
Fig. 1c gebildet.
Bei einer Strukturfolge 16, bei der der Belichtungsvorgang
nur einmal durchgeführt wurde, erfolgt ferner keine Struk
tursynthese bzw. optische Kombination von Bauelementstruk
turen, sondern es wird nur eine lochförmige Teilstruktur
gebildet. Wenn jedoch eine zusätzliche Reihe 11 von Bauele
mentstrukturen 9c auf der lichtdurchlässigen Trägerplatte
10 von Fig. 2 gebildet wird, kann die Doppelkammstruktur
über den gesamten effektiven Bereich des Plättchens 4 von
Fig. 3 gebildet werden. Wenn, wie oben erwähnt, die blinde
lichtdurchlässige Teilstruktur 9c von Fig. 1c optisch mit
der lochförmigen lichtdurchlässigen Teilstruktur 9d von
Fig. 1d kombiniert wird, kann auf dem Substrat eine Doppel
kammstruktur mit hoher Auflösung gebildet werden, die der
Maskenstruktur von Fig. 1a gleicht und eine Minimalgröße
von 0,25 µm hat.
Wie oben gesagt, kann gemäß diesem Ausführungsbeispiel eine
kontinuierliche belichtete Struktur auf einem Substrat ge
bildet werden, indem ein Belichtungs/Übertragungsvorgang
durchgeführt wird, der jede von zwei oder mehr Bauelement
strukturen einschließlich lichtdurchlässiger Teilstruktu
ren, die sich aus der Zerlegung einer lichtdurchlässigen
Bereichsstruktur ergeben, mehrfach verwendet. Dabei durch
setzt Belichtungslicht jede der lichtdurchlässigen Teil
strukturen 6c und 6d von einzelnen Bauelementstrukturen 9c
und 9d, und so besteht keine Gefahr der Erzeugung einer
Strukturauftrennung an einem Oberflächenbereich des Sub
strats, der dem Grenzteil 8 von Fig. 1b entspricht. Infol
gedessen kann eine Mikrostruktur, in der die Größe eines
lichtundurchlässigen Struktursegments durch einen einzigen
daran angrenzenden kontinuerlichen lichtdurchlässigen Be
reich definiert ist, wie etwa eine lithographische Masken
struktur mit einem mäanderförmigen lichtdurchlässigen Ver
lauf, auf ein Substrat mit hoher Auflösung übertragen wer
den. Damit kann eine Doppelkammstruktur gebildet werden,
die belichtete und unbelichtete Bereiche umfaßt, die je
weils eine Breite von ca. 0,25 µm an einem Kamm-Zahn-Teil
haben, an dem belichtete und unbelichtete Strukturen inein
andergreifen. Wenn das obige Strukturbildungsverfahren mit
einer Justiereinrichtung unter Anwendung eines Excimer-
Laserstrahls und mit einer Auflösungsgrenze von ca. 0,25 µm
angewandt wird, wird die Auflösungsgrenze auf 0,125 µm, al
so um ca. 50%, verbessert. Wenn das Strukturbildungsver
fahren mit einer Justiereinrichtung unter Anwendung von
Röntgenstrahlen und mit einer Auflösungsgrenze von 0,1 µm
angewandt wird, wird die Auflösungsgrenze auf 0,05 µm ver
bessert. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird zwar
die Verkleinerungs-/Projektionsmethode angewandt, das
Strukturbildungsverfahren ist aber auch als Kontaktbelich
tungsverfahren unter Anwendung von extrem kurzwelligem UV-
Licht durchführbar. Bei dem vorliegenden Ausführungsbei
spiel wurde der Fall beschrieben, daß ein Positivresistfilm
verwendet wurde, das obige Strukturbildungsverfahren ist
aber auch anwendbar, wenn ein Negativresistfilm verwendet
wird.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird eine litho
graphische Maskenstruktur in Bauelementstrukturen zerlegt,
und eine Vielzahl von Gruppen von Bauelementstrukturen wird
zyklisch auf einer einzigen lichtdurchlässigen Trägerplatte
zur Bildung einer Maskenstruktur angeordnet. Es ist daher
unnötig, eine Vielzahl von Fotomasken zu verwenden, und es
kann eine Vielzahl von identischen Strukturen innerhalb
kurzer Zeit auf demselben Halbleiterplättchen gebildet wer
den.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 4a-4d wird ein weiteres Aus
führungsbeispiel erläutert. Fig. 4a zeigt eine lithographi
sche Maskenstruktur 60 mit einer kontinuierlichen lichtun
durchlässigen Bereichsstruktur 62, beispielsweise zur Bil
dung einer spiralförmigen Leiterstruktur. In der lithogra
phischen Maskenstruktur 60 von Fig. 4a ist die Größe der
lichtundurchlässigen Bereichsstruktur 62 zur Bildung der
Leiterstruktur durch eine kontinuierliche lichtdurchlässige
Bereichsstruktur 61, die Belichtungslicht durchläßt, defi
niert. Wenn lichtdurchlässige Bereichsteile, die parallel
zu einer vorbestimmten Richtung sind, alternierend mit ei
ner Phasenverschiebungsschicht versehen sind, um die Auflö
sung einer übertragenen Struktur zu verbessern, hat Belich
tungslicht, das die lichtdurchlässige Bereichsstruktur 61
durchsetzt hat, die Phasenverteilung gemäß Fig. 6b entlang
der Linie A-A'. Wie Fig. 4b zeigt, ist durchgelassenes
Licht 23 mit einem Phasenwinkel von 0° und durchgelassenes
Licht 24 mit einem Phasenwinkel von 180° alternierend ent
lang der Linie A-A' angeordnet. Somit wird die Auflösung
der Leiterstruktur in einer der Linie A-A' entsprechenden
Richtung verbessert. Wenn die parallelen lichtdurchlässigen
Bereichsteile alternierend mit der Phasenverschiebungs
schicht gemäß einer konventionellen Methode versehen sind,
weisen jedoch Belichtungslichtstrahlen, die beide Seiten
eines Teils 25 der lichtdurchlässigen Bereichsstruktur 61
durchsetzt haben, eine Phasenversetzung von 180° relativ
zueinander auf. Somit wird die Stärke von auf einen Ober
flächenbereich eines Substrats, der dem Teil 25 entspricht,
auftreffendem Licht Null. Belichtungsstrahlen, die benach
barte lichtdurchlässige Bereichsteile 26 mit einem lichtun
durchlässigen Bereichsteil dazwischen durchsetzt haben, ha
ben ferner gleiche Phase. Somit hat derjenige Teil einer
übertragenen Struktur, der den lichtdurchlässigen Bereichs
teilen 26 entspricht, niedrige Auflösung.
Wenn eine Maskenstruktur in der in den Fig. 1a-3 gezeigten
Weise gebildet und ein Belichtungsvorgang unter Anwendung
der Maskenstruktur mehrfach durchgeführt wird, kann zwi
schen Belichtungslichtstrahlen, die benachbarte, parallele
lichtdurchlässige Bereichsteile einer einzigen kontinuier
lichen lichtdurchlässigen Bereichsstruktur durchsetzt ha
ben, eine Phasendifferenz von 180° erzeugt werden. Somit
kann die Auflösung einer übertragenen Struktur verbessert
und eine Mikroleiterstruktur gebildet werden.
Dabei kann die lithographische Maskenstruktur 60 von Fig.
4a, von der die Phasenverschiebungsstrukturierung entfernt
ist, mit einer Maskenstruktur realisiert werden, die erhal
ten ist durch Bilden einer Vielzahl von Bauelementstruktu
ren 60c (Fig. 4c) und einer Vielzahl von Bauelementstruktu
ren 60d (Fig. 4d) auf einer einzigen lichtdurchlässigen
Trägerplatte.
In der Bauelementstruktur 60c von Fig. 4c sind eine licht
durchlässige Teilstruktur 65c und eine Phasenverschie
bungsstruktur 66c so bestimmt, daß die Auflösung einer
übertragenen Struktur in einer der Linie A-A' von Fig. 4a
entsprechenden Richtung verbessert ist. In der Bauelement
struktur 60d von Fig. 4d sind eine lichtdurchlässige Teil
struktur 65d und eine Phasenverschiebungsstruktur 66d so
bestimmt, daß die Auflösung der übertragenen Struktur in
einer Richtung, die zu der Linie A-A' von Fig. 4a senkrecht
ist, verbessert ist.
Claims (5)
1. Maske (10) zum Erzeugen einer lithographischen Masken
struktur mit belichteten und unbelichteten Bereichen,
zumindest teilweise in Form von Mäandern oder wenig
stens U-förmig auf einem Substrat (4), mit mindestens
einer lichtdurchlässigen Trägerplatte (100), auf der
mindestens zwei Gruppen von Bauelementstrukturen (9c,
9d; 60c, 60d) ausgebildet sind, wobei die Bauelement
strukturen lichtundurchlässige Bereiche (7c, 7d) und
lichtdurchlässige Bereiche (6c, 6d) umfassen, und
wobei wenigstens ein Teil der lichtdurchlässigen Be
reiche wenigstens einer Gruppe (11, 12) der mindestens
zwei Gruppen von Bauelementstrukturen mit einer Phasen
verschiebungsstruktur (5c, 5d; 66c, 66d) versehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Maske vorgesehen ist, um die Maskenstruktur durch
überlagertes Abbilden von Gruppen von Bauelementstruk
turen zu erzeugen, die aus der Aufteilung von ursprüng
lich einzelnen zusammenhängenden Mustern entstanden und
eine längliche Form heben und in jeder Gruppe zueinan
der parallel sind, wobei die Muster unterschiedlicher
Gruppen zueinander senkrecht angeordnet sind und die
lichtdurchlässigen Bereiche (6c, 6d) und die lichtun
durchlässigen Bereiche (7c, 7d) der Muster so angeord
net sind, daß die lichtdurchlässigen Bereiche in jeder
Gruppe voneinander durch lichtundurchlässige Bereiche
getrennt sind, und dadurch, daß ein zusammenhängender
belichteter Bereich der Maskenstruktur durch Überlagern
der Abbildungen der Muster einer Gruppe, von deren
lichtdurchlässigen Bereichen abwechselnd einer mit ei
ner Phasenverschiebungsstruktur versehen ist, mit den
Abbildungen von verbindenden lichtdurchlässigen Berei
chen einer anderen Gruppe erzeugt wird, welche Bereiche
ebenfalls zumindest teilweise mit einer Phasenverschie
bungsstruktur versehen sind.
2. Maske nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
mindestens zwei Gruppen (11, 12) von Bauelementstruktu
ren periodisch auf mindestens einer Trägerplatte ange
ordnet sind.
3. Maske nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Phasenverschiebungsstruktur
(5c, 5d) die Funktion hat, dem Belichtungsstrahl (13)
eine Phasenverschiebung um 180° zu verleihen.
4. Maske nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß von denjenigen lichtdurchlässigen
Bereichen einer Bauelementgruppe, die voneinander durch
einen lichtundurchlässigen Bereich um weniger als einen
festgelegten Betrag beabstandet sind, jeweils einer mit
einer Phasenverschiebungsstruktur versehen ist.
5. Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterbauelements,
bei dem eine Maske nach einem der Ansprüche 1 bis 4
verwendet wird, mit folgenden Verfahrensschritten:
- 1. ein Bereich kontinuierlicher transparenter Muster ei ner lithographischen Maske wird in eine Mehrzahl von Gruppen von lichtdurchlässigen Segmenten unterteilt, wobei die lichtdurchlässigen Segmente jeder Gruppe in jeder Gruppe duch einen lichtundurchlässigen Bereich voneinander getrennt sind,
- 2. jeder zweite Bereich, der durch diese Unterteilung entsteht, wird mit einer Phasenverschiebungsschicht versehen, und
- 3. ein lichtempfindlicher Film auf mindestens einem Substrat wird durch die Gruppen von lichtdurchlässi gen Segmenten hindurch Licht ausgesetzt, um die kon tinuierlichen Muster auf dem Substrat zu rekonstruie ren.
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