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DE4112502A1 - Fettabscheider - Google Patents

Fettabscheider

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Publication number
DE4112502A1
DE4112502A1 DE4112502A DE4112502A DE4112502A1 DE 4112502 A1 DE4112502 A1 DE 4112502A1 DE 4112502 A DE4112502 A DE 4112502A DE 4112502 A DE4112502 A DE 4112502A DE 4112502 A1 DE4112502 A1 DE 4112502A1
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DE
Germany
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pit
water
outlet
fat
riser pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4112502A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Josef Grefraths
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE4112502A priority Critical patent/DE4112502A1/de
Publication of DE4112502A1 publication Critical patent/DE4112502A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/14Devices for separating liquid or solid substances from sewage, e.g. sand or sludge traps, rakes or grates
    • E03F5/16Devices for separating oil, water or grease from sewage in drains leading to the main sewer
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D17/00Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
    • B01D17/02Separation of non-miscible liquids
    • B01D17/0208Separation of non-miscible liquids by sedimentation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D17/00Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
    • B01D17/02Separation of non-miscible liquids
    • B01D17/0208Separation of non-miscible liquids by sedimentation
    • B01D17/0214Separation of non-miscible liquids by sedimentation with removal of one of the phases

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Fettabscheider zum Trennen von Fett und ähnlichen tierischen Abfällen, die leichter als Wasser sind, aus Abwasser in einer Schlachterei, im Schlachthof oder dergleichen mit einer Sammelgrube, in deren oberen Bereich das fettbefrachtete Abwasser einzuleiten ist.
Wenn man die großen Mengen tierischen Fetts, die in Schlach­ tereien, Schlachthöfen usw. anfallen, zusammen mit dem Ab­ wasser wegspülte, würden nicht nur Verstopfungen in den Ab­ wasserkanälen, sondern auch erhebliche Beeinträchtigungen des Prozesses der Abwasserreinigung in den nachgeschalteten öffentlichen Kläranlagen die Folge sein. Aus diesem Grund darf das fettbefrachtete Abwasser einer Schlachterei usw. nur über einen Fettabscheider in den öffentlichen Kanal geleitet werden. Zur Vereinfachung des folgenden Textes wer­ den unter dem Begriff "Fett" stets auch andere tierische Ab­ fälle verstanden, die leichter als Wasser sind.
Ein herkömmlicher Fettabscheider besteht im wesentlichen aus einer Abwassersammelgrube, in deren oberen Bereich das zu reinigende Abwasser eingeleitet wird. In der Sammelgrube wird das Abwasser zumindest so weit beruhigt und abgekühlt, daß sich das mitgeführte Fett an der Wasseroberfläche sam­ melt. Wenn das Niveau in der Sammelgrube steigt, erreicht es schließlich einen Überlauf, über den im wesentlichen nur das abzutrennende Fett strömt. Dieses wird am Boden einer be­ nachbarten Fettkammer gesammelt. In die Fettkammer gelangt neben dem abzutrennenden Fett natürlich auch Wasser in er­ heblicher Menge. Wenn die Fettkammer voll ist, wird sie - in der Regel alle 14 Tage - durch Abpumpen entleert. Der Ko­ stenaufwand für diese Arbeit und die Entsorgung des Abfalls ist erheblich. Zu beachten ist dabei, daß ein 2 Wochen alter Fett-Abfall in Abdeckereien nicht mehr verarbeitet werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Reinigung des aus Schlachtereien, Schlachthöfen usw. kommenden fettbe­ frachteten Abwassers zu verbessern und die Entsorgung des gesammelten Fetts zu erleichtern. Die erfindungsgemäße Lö­ sung besteht für den Fettabscheider eingangs genannter Art darin, daß als Wasserauslaß der Sammelgrube ein Steigrohr mit Rohreinlaß am Boden der Grube und Rohrauslaß außerhalb der Grube vorgesehen ist.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß das bis an die Ober­ fläche der Sammelgrube gestaute Fett bei der Trennung von Wasser und Fett an Ort und Stelle verbleibt. Dagegen ist das im wesentlichen von dem Fett befreite Abwasser vom Boden der Sammelgrube über das Steigrohr in den (öffentlichen) Kanal abzuleiten. Vorzugsweise wird zwischen dem Steigrohrauslaß und dem Kanaleingang mindestens ein Sieb zum Abtrennen von mit dem Wasser mitgeführten gröberen Teilen eingeschaltet. Da das Wasser die Sammelgrube nicht über einen Bodenauslaß, sondern über das Steigrohr verläßt, ergeben sich auch bei starkem Wasserzustrom keine Abflußwirbel. Vielmehr kommt das Wasser im Bodenbereich der Grube also dort, wo es in das Steigrohr gelangt - so weit zur Ruhe, daß mitgeführtes Fett zum größten Teil schon vor dem Steigrohreinlaß aufschwimmt. Die Trennung des Fetts vom Wasser wird gemäß weiterer Erfin­ dung noch verbessert, wenn der Einlaß des Steigrohrs nicht nach unten, sondern zur Seite oder - durch Umlenken des un­ teren Rohrendes - nach oben geöffnet ist. Trotzdem können irgendwelche Fleischteile oder dergleichen, mit oder ohne Fett, die etwa das gleiche spezifische Gewicht wie Wasser besitzen, über das Steigrohr mitgeführt werden. Es ist daher zweckmäßig, zwischen den Steigrohrauslaß und den Abflußkanal des Wassers ein oder mehrere Siebe zu setzen.
Die Trennung des Wassers vom mitgeführten Fett wird umso vollständiger, je kühler das Wasser am Eingang des Steigrohrs ist. Gemäß weiterer Erfindung kann es daher gün­ stig sein, dem Einlaß der Sammelgrube eine Abwasserkühl­ strecke vorzuschalten. Besondere Kühlaggregate werden dazu im allgemeinen nicht benötigt, vielmehr genügt es, das fettbefrachtete Abwasser, das ja nicht dauernd, sondern nur während der Reinigung der jeweiligen Räume, in größeren Men­ gen fließt, über eine, z. B. im Boden verlegte, Rohrleitung von beispielsweise 5 bis 20 m strömen zu lassen. Eine in vielen Fällen wirksame Kühlung wird auch erreicht, wenn nur das Volumen der Sammelgrube groß genug ist. In diesem Sinne nimmt die Reinigungswirkung vor allem mit der Tiefe - vor­ zugsweise zwischen größenordnungsmäßig 0,3 und 1 m - aber auch mit dem Querschnitt der Grube - vorzugsweise zwischen größenordnungsmäßig 0,1 und 0,5 m2 - zu, weil unter diesen Bedingungen das Abwasser zumindest im unteren Bereich der Sammelgrube, wo sich der Einlaß des Steigrohrs befindet, ausreichend kühl ist.
Erfindungsgemäß verbleibt das abgetrennte Fett im oberen Be­ reich der Sammelgrube, in die das fettbefrachtete Abwasser unmittelbar fließt. Es befindet sich daher stets räumlich in einem Bereich nahe dem umgebenden Fußboden, so daß es mit Leichtigkeit jeden Tag abgeschöpft werden kann. Dieses täg­ lich abgeschöpfte Frischfett wird von jeder Abdeckerei ange­ nommen, so daß Entsorgungsprobleme entfallen. Das Entnehmen des in der Sammelgrube täglich anfallenden Fetts läßt sich erleichtern, wenn die Grube einen, insbesondere zu Reini­ gungszwecken, heraushebbaren Einsatz besitzt.
Da das zu reinigende Abwasser in die Sammelgrube läuft, in der das abgetrennte Fett aufschwimmt bzw. aufschwimmen soll, muß das aufgeschwommene Fett täglich entnommen werden, weil sonst die Grube und damit das ganze System verstopft. Der Betreiber hat also nicht die Möglichkeit, die Reinigung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, so daß - bei täg­ licher Reinigung - immer nur frisches, in Abdeckereien ver­ wertbares Fett anfällt und damit die Abfallentsorgung ent­ sprechend entlastet wird. Ein entscheidender Vorteil der Er­ findung wird also gegeben durch einen auf den Benutzer wir­ kenden, im Sinne des Umweltschutzes erwünschten psycholo­ gischen Zwang. Das erfindungsgemäße System führt demgemäß nicht nur zu einer besseren Trennung des Abwassers vom mit­ geführten Fett, sondern auch zu einer die Abfallentsorgung entlastenden Fettverwertung.
Anhand der schematischen Darstellung eines Ausführungsbei­ spiels werden Einzelheiten der Erfindung erläutert.
In der Zeichnung wird eine, z. B. in einer Schlachterei, unterhalb des Fußbodens 1 angebrachte Anordnung eines erfindungsgemäßen Fettabscheiders in einem vertikalen Schnitt im Prinzip dargestellt. Das auf dem Fuß­ boden 1 gesammelte Wasser fließt über einen Gully 2 und eine Rohrleitung 3, in die eine Kühlstrecke 4 eingeschaltet sein kann, in Pfeilrichtung 5 in eine insgesamt mit 6 bezeichnete Sammelgrube. In die Sammelgrube 6 ragt oben ein Steigrohr 7, dessen Einlaß 8 am Boden 9 der Grube 6 und dessen Auslaß 10 außerhalb der Grube 6 vorgesehen sind.
Im gezeichneten Ausführungsbeispiel befindet sich der Rohr­ einlaß 8 am Ende eines Umlenkstücks 11 des Steigrohrs 7, so daß der Einlaß 8 nach oben geöffnet ist. Grundsätzlich kann der Einlaß aber auch am unteren Ende des Steigrohrs 7 oder an dessen Seite jeweils in der Nähe des Bodens 9 vorgesehen werden. Der Auslaß 10 des Steigrohrs 7 befindet sich an ei­ nem - z. B. an das Steigrohr 7 angeformten - Überlaufkanal 12 und endet außerhalb der Grube 6 über einem Kanalanschluß 13. Der Überlaufkanal 12 kann als oben offene Rinne ausgebildet werden. Er soll so in der Wand der Sammelgrube 6 befestigt bzw. so durch die Wand der Grube 6 hindurchgeführt werden, daß die in der Grube 6 enthaltene Flüssigkeit nur über das Steigrohr abfließen kann. Der Boden der Ablaufrinne 12 soll niedriger als das höchste Niveau 16 der Flüssigkeit 17 lie­ gen.
Vorzugsweise wird zwischen den Rohrauslaß 10 und den Kanal­ anschluß 13 eine Siebanlage 14 geschaltet, die z. B. drei übereinanderliegende, zu Reinigungszwecken vorzugsweise herausnehmbare, Siebe besitzt. Die ganze Anlage mit Grube 6 und Kanalanschluß 13 kann mit Hilfe eines Deckels 15, dessen Oberfläche dem Niveau des Fußbodens 1 anzupassen ist, abge­ deckt werden.
Jedesmal, wenn der erfindungsgemäße Fettabscheider gereinigt werden soll, wird der Deckel 15 abgehoben. Es kann dann das an der Oberfläche 16 des in die Grube 6 geflossenen Abwas­ sers gesammelte bzw. gestaute Fett 16 mit Leichtigkeit abge­ schöpft oder mit Hilfe eines aus der Grube 6 heraushebbaren Fettkorbs 19 entnommen werden. Auch die Siebanlage 14 läßt sich bei dieser Gelegenheit reinigen. Zweckmäßig wird das Steigrohr 7 insgesamt so ausgebildet und in der erfindungs­ gemäßen Anlage positioniert, daß es bei jeder Reinigung bzw. Revision problemlos aus der Sammelgrube 6 herauszuheben ist.
Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht auch darin, daß das abzutrennende Fett 18 insgesamt all der Wasserober­ fläche 16 der Sammelgrube 6 aufgestaut wird und zum Abschöp­ fen von dem darunter verbleibenden Wasser bereitsteht. Dem­ gegenüber wurde das aufgeschwommene Fett in der eingangs an­ gegebenen früheren Anlage in einer gesonderten Fettkammer gesammelt, in die es unmittelbar von der Oberfläche der Sam­ melgrube abfloß. Die Fettkammer wurde also insgesamt mit (mit Wasser vermischtem) Fett gefüllt.
Bezugszeichenliste
 1 Fußboden
 2 Gully
 3 Rohrleitung
 4 Kühlstrecke
 5 Pfeil
 6 Sammelgrube
 7 Steigrohr
 8 Rohreinlaß
 9 Boden (6)
10 Rohrauslaß
11 Umlenkstück
12 Überlaufkanal
13 Kanalanschluß
14 Siebanlage
15 Deckel
16 Oberfläche
17 Wasser
18 Fett
19 Fettkorb

Claims (5)

1. Fettabscheider zum Trennen von Fett aus Abwasser in einer Schlachterei, im Schlachthof oder dergleichen mit einer Sam­ melgrube (6), in deren oberen Bereich das fettbefrachtete Abwasser einzuleiten ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Wasserauslaß der Sammelgrube (6) ein Steigrohr (7) mit Rohreinlaß (8) am Boden (9) der Grube (6) und mit Rohr­ auslaß (10) außerhalb der Grube (6) vorgesehen ist.
2. Fettabscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaß (8) des Steigrohrs (7) zur Seite oder schräg bis vertikal nach oben geöffnet ist.
3. Fettabscheider nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Rohrauslaß (10) mindestens ein Sieb (14) nachge­ schaltet ist.
4. Fettabscheider nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelgrube (6) eine Abwasserkühlstrecke (4) vorge­ schaltet ist.
5. Fettabscheider nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelgrube (6) einen, insbesondere zu Reinigungs­ zwecken, heraushebbaren Einsatz (19) besitzt.
DE4112502A 1991-04-17 1991-04-17 Fettabscheider Withdrawn DE4112502A1 (de)

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