DE4112224A1 - Stopfaggregat fuer gleisstopfmaschinen zum unterstopfen von drei schwellen - Google Patents
Stopfaggregat fuer gleisstopfmaschinen zum unterstopfen von drei schwellenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Stopfaggregat für Gleisstopf
maschinen zum Unterstopfen von drei unmittelbar benach
barten Schwellen eines Gleises mit wenigstens drei auf
einem höhenverstellbaren Werkzeugträger in Maschinen
längsrichtung hintereinander gelagerten Stopfwerkzeug-
Paaren bzw. sechs je wenigstens einen Stopfpickel auf
weisenden Stopfwerkzeugen, die über Beistellantriebe
mit einer Exzenterwelle verbunden sind.
Ein derartiges Stopfaggregat zur gleichzeitigen Unter
stopfung dreier unmittelbar benachbarter Schwellen wird
in der AT-PS 3 85 797 beschrieben. Die gemäß Fig. 9 auf
einem höhenverstellbaren Werkzeugträger in Maschinen
längsrichtung hintereinander gelagerten Stopfwerkzeuge
sind über Beistellantriebe und Exzenterarme mit einer
mittig am Werkzeugträger gelagerten Exzenterwelle ver
bunden. Jeder der beiden Exzenterarme ist durch einen
winkelförmigen Hebel gebildet, der zusätzlich zu dem
zur Anlenkung an der Exzenterwelle dienenden Lagerring
ein zweites Gelenk für das in Längsrichtung des Gleises
nebeneinander angeordnete Stopfwerkzeug-Paar aufweist.
Ein weiteres, drittes Gelenk ist über eine Koppel mit
einem am Werkzeugträger befestigten Zapfen verbunden.
Dieses bekannte Stopfaggregat hat den Nachteil, daß zur
Übertragung der Vibrationen von der Exzenterwelle auf
die Beistellantriebe eine konstruktiv sehr aufwendige
und daher auch anfällige Hebelanordnung erforderlich
ist.
Die AT-PS 3 37 753 offenbart ebenfalls ein Stopfaggregat
zum Unterstopfen von drei unmittelbar benachbarten
Schwellen mit einer mittig angeordneten Exzenterwelle.
Sämtliche Stopfwerkzeuge sind zur Durchführung der Bei
stellbewegung bzw. Verdichtung des Schotters im Bereich
ihrer Lagerstelle am Werkzeugträger horizontal und in
Maschinenlängsrichtung verschiebbar gelagert und mit
Beistellantrieben verbunden. Die oberen Enden der Stopf
werkzeuge sind jeweils durch Exzenterarme mit der mitti
gen Exzenterwelle verbunden. Auf Grund der relativ gro
ßen Distanz der beiden äußeren Stopfwerkzeuge zur Exzen
terwelle sind die beiden Exzenterarme entsprechend lang
und wuchtig ausgebildet.
Schließlich ist durch die AT-PS 2 90 603 auch noch eine
Gleisstopfmaschine zum Unterstopfen von vier unmittel
bar benachbarten Schwellen bekannt. Dabei handelt es
sich allerdings um zwei gelenkig miteinander verbundene
Maschinen mit jeweils einem Zweischwellen-Stopfaggregat.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Stopf
aggregat zum Unterstopfen von drei unmittelbar benach
barten Schwellen der gattungsmäßigen Art zu schaffen,
das eine konstruktiv vereinfachte Übertragung der Vibra
tionen von der Exzenterwelle auf die Stopfwerkzeuge er
möglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
zwei in Maschinenlängsrichtung voneinander distanzierte
Exzenterwellen vorgesehen sind, wobei jede Exzenter
welle über den Beistellantrieb mit einem in bezug auf
die Maschinenlängsrichtung endseitig gelegenen Außen-
Stopfwerkzeug und zwei daran anschließenden Innen-Stopf
werkzeugen verbunden ist. Die Anordnung zweier Exzenter
wellen in Verbindung mit der speziellen Zuordnung der
einzelnen Stopfwerkzeuge ermöglicht eine im Vergleich
zu den bisher bekannten Dreischwellen-Stopfaggregaten
konstruktiv wesentlich vereinfachte Übertragung der
Vibrationen. Damit kann den infolge der Vibrationen
und des wiederholten stoßförmigen Eindringens der Stopf
werkzeuge in den Schotter besonders rauhen Arbeitsein
sätzen bestens standgehalten werden. Dies ist insbeson
dere darauf zurückzuführen, daß die Beistellantriebe
ohne Zwischenschaltung von Übertragungsgliedern od. dgl.
auf einfachste Weise direkt auf der Exzenterwelle gela
gert sind. Auch die mechanische Beanspruchung der beiden
Exzenterwellen wird praktisch halbiert, so daß deren
schwächere Dimensionierung möglich und auf diese Weise
der an sich durch eine doppelte Anordnung erhöhte kon
struktive Mehraufwand weitgehend ausgleichbar ist.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht
darin, daß die Beistellantriebe der beiden zum Eintau
chen in dasselbe Schwellenfach vorgesehenen Innen-
Stopfwerkzeuge jeweils symmetrisch in bezug auf eine
durch die Drehachse der Exzenterwellen führende verti
kale Symmetrieebene angeordnet sind. Mit dieser Anord
nung ist auch eine symmetrische Ausbildung der mit den
Beistellantrieben in Verbindung stehenden oberen Hebel
arme der Innen-Stopfwerkzeuge und damit eine gleichmä
ßigere Übertragung der Beistellkräfte möglich.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht darin,
daß der Werkzeugträger aus zwei in Maschinenlängsrich
tung hintereinander angeordneten und jeweils mit einem
eigenen Höhenverstellantrieb verbundenen Teil-Werkzeug
träger gebildet ist, auf denen jeweils zwei Innen-Stopf
werkzeuge und ein Außen-Stopfwerkzeug pro Schienenlängs
seite und eine Exzenterwelle gelagert sind. Mit einer
derartigen Teilung des Werkzeugträgers ist auch im
Falle von Stopfhindernissen im Bereich eines oder zweier
Stopfwerkzeuge der einen Stopfaggregathälfte ein Absen
ken der auf dem anderen Teil-Werkzeugträger gelagerten
Stopfwerkzeuge für eine ungehinderte Gleisunterstopfung
durchführbar. Das heißt, daß durch diese vorteilhafte
Lösung das Stopfaggregat ohne jedwede Umrüstarbeit so
wohl als Gesamteinheit zur gleichzeitigen Unterstopfung
dreier unmittelbar benachbarter Schwellen als auch als
Teileinheit zur Unterstopfung einer einzelnen Schwelle
einsetzbar ist.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind
die beiden Teil-Werkzeugträger, die beiden Exzenterwel
len sowie die Stopfwerkzeuge symmetrisch in bezug auf
eine vertikale, quer zur Maschinenlängsrichtung verlau
fende Symmetrieebene angeordnet. Dadurch ist im Falle
eines Stopfhindernisses im Bereich einer der beiden
Stopfaggregathälften eine problemlose und sehr einfache
Teilung des Stopfaggregates unter Vermeidung zeitauf
wendiger Umrüstarbeiten bzw. nochmaliger Zentriervor
gänge durchführbar.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind
die oberen, jeweils mit einem Beistellantrieb verbunde
nen Endbereiche der beiden unmittelbar an die Aggregat
mitte anschließenden Innen-Stopfwerkzeuge jeweils in
der gegenüberliegenden Aggregathälfte angeordnet und
in einer in der Drehachse der Exzenterwellen verlaufen
den Querrichtung des Stopfaggregates voneinander distan
ziert angeordnet bzw. gekröpft ausgebildet. Eine der
artige gekröpfte Ausbildung ermöglicht trotz der teil
weise ineinandergreifenden Anordnung eine ungestörte
Beistellbewegung der beiden mittigen Innen-Stopfwerk
zeuge, wobei infolge der dadurch möglichen, relativ lan
gen Hebelausbildung auch eine bessere Übertragung der
Beistellkräfte durchführbar ist.
Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist der
auf wenigstens drei vertikalen Führungssäulen höhenver
stellbar gelagerte Werkzeugträger mit zwei Höhenver
stellantrieben verbunden. Damit sind die sehr rasch
durchzuführenden Höhenverlagerungen des Werkzeugträgers
vor und nach jedem Stopfzyklus trotz der sehr schweren
Ausbildung des Stopfaggregates problemlos ausführbar.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin,
daß die Stopfpickel der zum Eintauchen in dasselbe
Schwellenfach vorgesehenen und zueinander beistellbaren
Innen-Stopfwerkzeuge in ihrer Eintauchstellung mit ihren
Längsachsen einschließlich ihrer Schaft-Halterung in
einer zur Aggregatlängsrichtung quer- und zur Achse der
Führungssäulen parallel verlaufenden gemeinsamen Quer
ebene angeordnet sind. Damit sind auch die vier zum
Eintauchen in dasselbe Schwellenfach vorgesehenen Stopf
pickel der beiden Innen-Stopfwerkzeuge so anzuordnen,
daß die in Maschinenlängsrichtung verlaufende Breite
dieser gesamten Pickelanordnung lediglich ein Minimum
an Platz erfordert. Folglich sind die Stopfwerkzeuge
auch in schmälere Schwellenfächer problemlos eintauch
bar.
Die beiden zum Eintauchen in dasselbe Schwellenfach
vorgesehenen und jeweils mit zwei Stopfpickeln verbun
denen Innen-Stopfwerkzeuge weisen gemäß einer Ausgestal
tung der Erfindung eine - in einem senkrecht zur Längs
achse verlaufenden Querschnitt gesehen - gekrümmte Schaft-
Halterung auf, wobei die beiden Schaft-Halterungen unter
Erzielung einer ineinandergreifenden Anordnung in Quer
richtung des Stopfaggregates zueinander versetzt sind.
Mit der ineinandergreifenden Ausbildung der beiden
Schaft-Halterungen ist einerseits deren ungehinderte
Relativverschiebung und andererseits auch eine uneinge
schränkt stabile Befestigung der Stopfpickel möglich.
Einer anderen Weiterbildung der Erfindung entsprechend
ist die Drehachse jeder Exzenterwelle in der für die
Stopfpickel der Innen-Stopfwerkzeuge gemeinsamen und
zur Achse der Führungssäulen parallelen Querebene ange
ordnet. Damit ist eine symmetrische Ausbildung der mit
den beiden in dasselbe Schwellenfach eintauchbaren
Innen-Stopfwerkzeuge und damit eine gleichmäßige Über
tragung der Beistellkräfte gewährleistet.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht auch vor, daß
beide Exzenterwellen mechanisch gekoppelt sind. Damit ist
sichergestellt, daß die im Bereich jeder Längsseite einer
zu unterstopfenden Schwelle einander gegenüberliegenden
Stopfwerkzeuge bzw. -pickel immer in Gegenphase zueinan
der schwingen.
Das Stopfaggregat ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung auf einem relativ zu einem Maschinenrahmen
einer Gleisstopfmaschine in deren Längsrichtung ver
schiebbaren Aggregatrahmen angeordnet, der mit seinem in
Arbeitsrichtung der Maschine vorderen Ende am Maschinen
rahmen und mit seinem hinteren Ende über ein Drehgestell-
Fahrwerk am Gleis abgestützt ist. Mit dieser Anordnung
des sehr schweren Dreischwellen-Stopfaggregates wird
dessen Gewicht unter weitgehender Entlastung des Maschi
nenrahmens auf den Aggregatrahmen konzentriert, wobei
lediglich dieser schrittweise von Stopf- zu Stopfstelle
verfahren werden muß, während in vorteilhafter Weise
die am Maschinenrahmen befindliche größere Masse der
Maschine unabhängig von den Stopfzyklen kontinuierlich
verfahrbar ist.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand zweier in der
Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher be
schrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer kontinuierlich verfahr
baren Stopfmaschine mit einem Stopfaggregat zum
gleichzeitigen Unterstopfen dreier unmittelbar be
nachbarter Schwellen,
Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht des Dreifach-
Stopfaggregates,
Fig. 3 einen vergrößerten Querschnitt durch zwei Stopf
werkzeuge des Stopfaggregates gemäß der Schnittlinie
III in Fig. 2,
Fig. 4 einen vergrößerten Querschnitt durch die beiden
mittigen Stopfwerkzeuge im Bereich der Schaft-Halte
rungen, gemäß der Schnittlinie IV in Fig. 2,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungs
beispieles eines erfindungsgemäß ausgebildeten Stopf
aggregates und
Fig. 6 eine Seitenansicht des in Fig. 5 dargestellten
Stopfaggregates, wobei jedoch lediglich eine Stopf
aggregat-Hälfte zur Gleisunterstopfung abgesenkt ist.
Eine in Fig. 1 dargestellte Gleisstopfmaschine 1 weist
einen langgestreckten Maschinenrahmen 2 auf, der endsei
tig jeweils über Drehgestell-Fahrwerke 3 auf einem aus
Schienen 4 und Schwellen 5 gebildeten Gleis 6 mit Hilfe
eines Fahrantriebes 7 verfahrbar ist. Auf dem Maschinen
rahmen 2 sind zwei Fahrkabinen 8 und eine Arbeitskabine
9 mit einer zentralen Steuereinrichtung 10 angeordnet.
Die Versorgung der verschiedenen Antriebe erfolgt durch
eine zentrale Energiestation 11. Zur Kontrolle der Gleis
lage dient ein Nivellier- und Richtbezugsystem 12. Die
Arbeitsrichtung der Gleisstopfmaschine 1 ist durch einen
Pfeil 13 dargestellt.
Zwischen den beiden Drehgestell-Fahrwerken 3 ist ein
Aggregatrahmen 14 angeordnet, der mit seinem hinteren
Ende über ein einen Fahrantrieb 15 aufweisenden Drehge
stell-Fahrwerk 16 am Gleis 6 und mit seinem vorderen
Ende am Maschinenrahmen 2 längsverschiebbar abgestützt
ist. Zur Längsverschiebung des mit einem Stopf- und
Gleishebe-Richtaggregat 17, 18 verbundenen Aggregatrah
mens 14 ist ein Längsverschiebeantrieb 19 vorgesehen.
Das zur gleichzeitigen Unterstopfung dreier unmittel
bar benachbarter Schwellen 5 ausgebildete Stopfaggre
gat 17 weist an jeder Schienenlängsseite zwei in Bezug
zur Maschinenlängsrichtung außen bzw. endseitig gele
gene Außen-Stopfwerkzeuge 20 sowie vier dazwischen lie
gende Innen-Stopfwerkzeuge 21 auf und ist über Antriebe
22 höhenverstellbar. Zur Versetzung der Stopfwerkzeuge
20, 21 in Schwingungen sind zwei in Maschinenlängsrich
tung voneinander distanzierte Exzenterwellen 23, 24 vor
gesehen. Das über Spurkranzrollen am Gleis 6 verfahr
bare und über Hebe- sowie Richtantriebe 25, 26 mit dem
Aggregatrahmen 14 verbundene Gleishebe-Richtaggregat 18
ist mit seitlich an die Schienenaußenseite anlegbaren
Heberollen 27 und einem Hebehaken 28 ausgestattet.
Der Aggregatrahmen 14 ist mitsamt dem Stopf- und Gleis
hebe-Richtaggregat 17, 18 von der in vollen Linien dar
gestellten vorderen Endposition in eine hintere, in
strichpunktierten Linien angedeutete, Endposition rela
tiv zum Maschinenrahmen 2 längsverschiebbar. Bei der
Unterstopfung verbleibt der Aggregatrahmen 14 örtlich
unverändert, während der mit dem Maschinenrahmen 2 ver
bundene Maschinenteil in einer kontinuierlichen Arbeits
vorfahrt weiterbewegt wird. Nach durchgeführter Unter
stopfung wird der Aggregatrahmen 14 mitsamt dem Stopf
und Hebe-Richtaggregat 17, 18 unter Einsatz des Fahran
triebes 15 und Längsverschiebeantriebes 19 raschest von
der hinteren in die vordere Endposition verfahren.
Wie insbesondere in Fig. 2 ersichtlich, ist jede Exzenter
welle 23, 24 über einen Beistellantrieb 29 mit einem in
bezug auf die Maschinenlängsrichtung end- bzw. außensei
tig gelegenen Außen-Stopfwerkzeug 20 und zwei daran an
schließenden Innen-Stopfwerkzeugen 21 verbunden. Dabei
sind die kürzer ausgebildeten Beistellantriebe 29 der
beiden zum Eintauchen in dasselbe Schwellenfach 30 vor
gesehenen Innen-Stopfwerkzeuge 21 jeweils symmetrisch
in bezug auf eine durch eine Drehachse 31 der Exzenter
wellen 23, 24 führende, zu den Führungssäulen 34 paral
lele Symmetrie- bzw. Querebene 32 angeordnet. Die Stopf
werkzeuge 20, 21 sind ebenso wie die beiden Exzenterwel
len 23, 24 auf einem Werkzeugträger 33 gelagert, der ent
lang von drei vertikalen, mit dem Aggregatrahmen 14 ver
bundenen Führungssäulen 34 höhenverstellbar ist.
Die oberen, jeweils mit einem Beistellantrieb 29 verbun
denen Endbereiche 35 der beiden unmittelbar an die Aggre
gatmitte anschließenden Innen-Stopfwerkzeuge 21 sind je
weils in der gegenüberliegenden Aggregathälfte angeord
net und in einer - in der Drehachse der Exzenterwellen
23, 24 verlaufenden - Querrichtung des Stopfaggregates 17
voneinander distanziert angeordnet bzw. gekröpft ausge
bildet. An den zum Eintauchen in dasselbe Schwellenfach
30 vorgesehenen und voneinander beistellbaren Innen-
Stopfwerkzeugen 21 befestigte Stopfpickel 36 sind mit
ihrer Längsachse 37 einschließlich ihrer Schaft-Halte
rung 38 in der zur Aggregatlängsrichtung quer und zur
Achse der Führungssäulen 34 parallel verlaufenden, ge
meinsamen Querebene 32 angeordnet. Die Drehachse 31 je
der Exzenterwelle 23, 24 ist in der Querebene 32 angeord
net. Jede Exzenterwelle 23, 24 ist mit einem Hydraulikan
trieb 39 verbunden. Damit die durch die Beistellbewegung
jeweils zueinander verschwenkbaren Stopfpickel 36 zum
gemeinsamen Unterstopfen einer Schwelle 5 in einer Ge
genphase schwingen, sind die beiden Exzenterwellen 23, 24
mechanisch miteinander gekoppelt. Das Stopfaggregat
kann in einer anderen Ausführung jedoch auch direkt am
Maschinenrahmen einer schrittweise verfahrbaren Stopf
maschine angeordnet werden.
In Fig. 3 ist die bereits erwähnte gekröpfte Ausbildung
der oberen Endbereiche 35 der im Bereich der Aggregat
mitte angeordneten Innen-Stopfwerkzeuge 21 deutlich sicht
bar. Bei dieser Ausbildung sind die jeweils über die Aggre
gatmitte vorragenden oberen Endbereiche 35 für die Bei
stellbewegung ungehindert zueinander verschwenkbar.
Die Fig. 4 zeigt deutlich, daß die beiden zum Eintauchen
in dasselbe Schwellenfach 30 vorgesehenen und jeweils
mit zwei Stopfpickeln 36 verbundenen Innen-Stopfwerkzeu
ge 21 eine gekrümmte Schaft-Halterung 38 aufweisen. Da
bei sind diese beiden Schaft-Halterungen 38 in Querrich
tung des Aggregates 17 bzw. in Schwellenlängsrichtung
unter Erzielung einer ineinandergreifenden Anordnung zu
einander versetzt. Damit ist bei uneingeschränkter Bei
stellbewegung eine problemlose Anordnung der vier zum
Eintauchen in dasselbe Schwellenfach 30 vorgesehenen
Stopfpickel 36 in einer gemeinsamen Querebene 32 möglich.
Ein in Fig. 5 und 6 ersichtliches Stopfaggregat 40 weist
einen aus zwei in Maschinenlängsrichtung hintereinander
angeordneten Teil-Werkzeugträger 41, 42 gebildeten Werk
zeugträger 43 mit jeweils vier pro Schienenlängsseite vor
gesehenen Innen-Stopfwerkzeugen 45 und zwei Außen-Stopf
werkzeugen 46 auf. Die Innen-Stopfwerkzeuge 45 sind je
weils paarweise zum Eintauchen in dasselbe Schwellenfach
44 ausgebildet. Jeder der beiden symmetrisch in bezug auf
eine vertikale, quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufen
de Symmetrieebene 47 angeordneten Teil-Werkzeugträger 41,
42 weist eine mit einem Antrieb verbundene Exzenterwelle
48, 49 auf, die über Beistellantriebe 50 mit den Stopf
werkzeugen 45 bzw. 46 verbunden sind. Jeder der beiden
Teil-Werkzeugträger 41, 42 ist auf eigenen, mit einem ge
meinsamen Aggregatrahmen 51 verbundenen Führungssäulen
52, 53 höhenverschiebbar gelagert und mit einem eigenen
Höhenverstellantrieb 54, 55 verbunden. Das gesamte Stopf
aggregat 40 ist bezüglich der mittigen Synmetrieebene 47
symmetrisch ausgebildet. Mit den Innen-Stopfwerkzeugen
45 verbundene Stopfpickel 56 sind - wie bereits in Fig.
1 bis 4 beschrieben - mit ihrer Längsrichtung in einer
gemeinsamen, quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufen
den Ebene angeordnet.
Wie in Fig. 6 ersichtlich, ist auf Grund eines beispiels
weise durch einen Schaltkasten od. dgl. gebildetes Stopf
hindernis 57 - die Absenkung lediglich des linken Teil-
Werkzeugträgers 42 zur Unterstopfung einer Schwelle 58
möglich. Zu diesem Zweck wird lediglich der Höhenver
stellantrieb 55 beaufschlagt. Für den nächstfolgenden
Stopfvorgang werden wieder beide Höhenverstellantriebe
54, 55 zur gleichzeitigen Unterstopfung dreier unmittel
bar benachbarter Schwellen 58 beaufschlagt.
Claims (11)
1. Stopfaggregat für Gleisstopfmaschinen zum
Unterstopfen von drei unmittelbar benachbarten Schwel
len eines Gleises mit wenigstens drei auf einem höhen
verstellbaren Werkzeugträger in Maschinenlängsrichtung
hintereinander gelagerten Stopfwerkzeug-Paaren bzw.
sechs je wenigstens einen Stopfpickel aufweisenden
Stopfwerkzeugen, die über Beistellantriebe mit einer
Exzenterwelle verbunden sind, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwei in Maschinenlängs
richtung voneinander distanzierte Exzenterwellen (23, 24;
48, 49) vorgesehen sind, wobei jede Exzenterwelle (23, 24;
48, 49) über den Beistellantrieb (29; 50) mit einem in
bezug auf die Maschinenlängsrichtung endseitig gelege
nen Außen-Stopfwerkzeug (20, 46) und zwei daran an
schließenden Innen-Stopfwerkzeugen (21; 45) verbunden
ist.
2. Stopfaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Beistellantriebe (29; 50) der beiden
zum Eintauchen in dasselbe Schwellenfach (30, 44) vorge
sehenen Innen-Stopfwerkzeuge (45) jeweils symmetrisch
in bezug auf eine durch die Drehachse (31) der Exzen
terwellen (23, 24; 48, 49) führende vertikale Symmetrie
ebene (32; 47) angeordnet sind.
3. Stopfaggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Werkzeugträger (43) aus zwei in
Maschinenlängsrichtung hintereinander angeordneten und
jeweils mit einem eigenen Höhenverstellantrieb (54, 55)
verbundenen Teil-Werkzeugträger (41, 42) gebildet ist,
auf denen jeweils zwei Innen-Stopfwerkzeuge (45) und
ein Außen-Stopfwerkzeug (46) pro Schienenlängsseite und
eine Exzenterwelle (48, 49) gelagert sind.
4. Stopfaggregat nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Teil-Werkzeugträger (41, 42),
die beiden Exzenterwellen (48, 49) sowie die Stopfwerk
zeuge (45, 46) symmetrisch in bezug auf eine vertikale,
quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufende Symmetrie
ebene (47) angeordnet sind.
5. Stopfaggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die oberen, jeweils mit einem Bei
stellantrieb (29) verbundenen Endbereiche (35) der bei
den unmittelbar an die Aggregatmitte anschließenden
Innen-Stopfwerkzeuge (21) jeweils in der gegenüberlie
genden Aggregathälfte angeordnet und in einer in der
Drehachse der Exzenterwellen (31) verlaufenden Quer
richtung des Stopfaggregates (17) voneinander distan
ziert angeordnet bzw. gekröpft ausgebildet sind.
6. Stopfaggregat nach einem der Ansprüche 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß der auf wenigstens drei
vertikalen Führungssäulen (34) höhenverstellbar gela
gerte Werkzeugträger (33) mit zwei Höhenverstellantrie
ben (22) verbunden ist.
7. Stopfaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stopfpickel (36) der
zum Eintauchen in dasselbe Schwellenfach (30) vorgese
henen und zueinander beistellbaren Innen-Stopfwerkzeuge
(21) in ihrer Eintauchstellung mit ihren Längsachsen
(37) einschließlich ihrer Schaft-Halterung (38) in
einer zur Aggregatlängsrichtung quer- und zur Achse
der Führungssäulen (34) parallel verlaufenden gemein
samen Querebene (32) angeordnet sind.
8. Stopfaggregat nach einem der Ansprüche 1, 2
und 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden zum
Eintauchen in dasselbe Schwellenfach (30) vorgesehenen
und jeweils mit zwei Stopfpickeln (36) verbundenen
Innen-Stopfwerkzeuge (21) eine - in einem senkrecht
zur Längsachse (37) verlaufenden Querschnitt gesehen -
gekrümmte Schaft-Halterung (38) aufweisen, wobei die
beiden Schaft-Halterungen (38) unter Erzielung einer
ineinandergreifenden Anordnung in Querrichtung des Stopf
aggregates (17) zueinander versetzt sind.
9. Stopfaggregat nach Anspruch 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drehachse (31) jeder Exzenter
welle (23, 24) in der für die Stopfpickel (36) der Innen-
Stopfwerkzeuge (21) gemeinsamen und zur Achse der Füh
rungssäulen (34) parallelen Querebene (32) angeordnet
ist.
10. Stopfaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß beide Exzenterwellen
(23, 24; 48, 49) mechanisch gekoppelt sind.
11. Stopfaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß das Stopfaggregat (17)
auf einem relativ zu einem Maschinenrahmen (2) einer
Gleisstopfmaschine (1) in deren Längsrichtung verschieb
baren Aggregatrahmen (14) angeordnet ist, der mit seinem
in Arbeitsrichtung der Maschine (1) vorderen Ende am
Maschinenrahmen (2) und mit seinem hinteren Ende über
ein Drehgestell-Fahrwerk (16) am Gleis abgestützt ist.
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