DE4111522C2 - Wechselsystem für Werkzeuge an Bediengeräten - Google Patents
Wechselsystem für Werkzeuge an BediengerätenInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Die Erfindung betrifft ein Wechselsystem für Werkzeuge an Bediengeräten gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die DE 38 07 140 C2 beschreibt eine Kopplungsvorrichtung zwischen einem Festteil
und einem Losteil mit mehreren zusammenwirkenden Bauteilen. Als
Verriegelungsmechanismus zwischen dem Festteil und dem Losteil sind
Spannelemente vorgesehen, welche mit dem Festteil zusammenwirken. Die
Spannelemente sind weder mit dem Festteil noch mit dem Losteil fest verbunden, sie
werden während der Montage der gesamten Vorrichtung eingesetzt. Die
Wirkungsweise des Spannelementes beruht darauf, daß zwei Schrägflächen, die
Fläche eines Schubkonus und die eines Klauenabschnittes zusammenwirken, so daß
ein Verkeilen des ganzen Spannelements in eine eigens dafür entworfene Konstruktion
mit entsprechenden Ausnehmungen stattfindet. Dieses Verspannen des
Spannelements in der Ausnehmung und das notwendige Zusammenwirken der
Schrägflächen des Schubkonus und des Klauenabschnittes ist für die Verriegelung
wesentlich. Somit muß die axiale Kraft auf die Betätigungsstange und auf das
Keilgetriebe und den Schubkonus im verriegelten Zustand kontinuierlich einwirken.
Diese axiale Kraft auf die Betätigungsstange weist relativ hohe Werte auf, damit die
Sicherheit der Verriegelung gewährleistet ist.
Ein weiteres Wechselsystem ist z. B. aus der DE-PS 37 10 472 bekannt. Eine darin
offenbarte Vorrichtung besitzt sich konisch verjüngende, an dem Festteil angeordnete
Zapfen, welche in die im Losteil vorgesehenen Zentrieröffnungen eingreifen und eine,
in Achsialrichtung federelastisch angeordnete Zentrierplatte sowie einen
Verriegelungsmechanismus. Der Verriegelungsmechanismus weist eine, in dem
Festteil angeordnete, zentrische Bohrung zur Aufnahme eines, am Losteil
angeordneten, Verriegelungszapfens und seines Kopfes auf. Konzentrisch zu dieser
Bohrung ist ein Ringkolben axial verschiebbar gelagert, welcher unter Wirkung von
mehreren Bauelementen bewirkt, daß der Kopf des Verriegelungszapfens untergriffen
wird und der Zapfen unter Vorspannung in der entsprechenden Bohrung gehalten wird
und so das Festteil und das Losteil miteinander verriegelt. Der
Verriegelungsmechanismus ist kompliziert. Zum Entriegeln ist Druckluft notwendig, was
die Vorrichtung zusätzlich verteuert. Es müssen mehrere Zentrierzapfen vorgesehen
sein, um die Verdrehsicherheit des Festteils gegenüber dem Losteil im
nichtverriegelten Zustand bzw. in einem Zustand vor der Verriegelung zu
gewährleisten. Dies ist aufwendig.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, das gattungsgemäße Wechselsystem so
auszugestalten, daß bei einer gebrauchsvorteilhaften und einfachen Bauform
gewährleistet ist, daß eine sichere Verbindung zwischen dem Werkzeug und dem
Bediengerät sowie den zu kuppelnden Energieversorgungsanschlüssen erfolgt.
Diese Aufgabe ist durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1
gelöst. Die Unteransprüche stellen weitere vorteilhafte Ausbildungen dar.
Erfindungsgemäß wurde ein sicheres und schnelles System zum Wechseln von
Werkzeugen an Bediengeräten realisiert. An dem Festteil des Systems, d. h. an dem
Teil, welches mit dem Bediengerät verbunden ist, sind zwei schwenkbare Haken
vorgesehen. Diese Haken wirken einerseits mit ihren inneren Flanken mit einem
Verriegelungsschieber, welcher einen Teil des Verriegelungsmechanismus darstellt
und andererseits mit dem zu verbindenden Losteil zusammen. Durch die
formschlüssige Verbindung zwischen den äußeren Flanken der Verriegelungshaken
und den entsprechenden Flächen im Losteil ist eine Verbindung zwischen dem Los-
und Festteil gewährleistet. Die inneren Flanken der Haken wirken mit einem
Verriegelungsschieber zusammen, welcher einerseits die Funktion des
Auseinanderschwenkens der Haken und so des Andrückens der äußeren Flanken
dieser an die entsprechenden Flächen im Losteil hat und andererseits die Funktion der
gegenseitigen Spannung der Haken durch das plane Anlegen des Druckstücks gegen
die inneren Flanken derselben. Diese kraftschlüssige Verbindung zwischen dem
Verriegelungsschieber bzw. dessen Druckstück und den inneren Flanken der Haken
erhöht aufgrund der Kraftschlüssigkeit der Verbindung zusätzlich die Sicherheit der
Verriegelung.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung des Wechselsystems sind Positionierhilfen
vorgesehen, welche die Verdrehsicherheit des Losteils gegenüber dem Festteil auch im
nicht verriegeltem Zustand gewährleisten. Aufgrund der geometrischen Ausbildung der
Positionierhilfen und der entsprechenden Ausnehmungen, in welche sie eingreifen, ist
gewährleistet, daß auch nur eine Positionierhilfe die Aufgabe der Verdrehsicherheit
löst. Es können vorteilhafterweise zwei Positionierhilfen vorgesehen sein.
Der Verriegelungsschieber wird erst nach dem Aufsetzen des Festteils auf das Losteil
in Bewegung gesetzt, unmittelbar durch die Wirkung einer Schubstange, welche mit
einem Kniehebelmechanismus zusammenwirkt. Der Verriegelungsschieber hat die
Aufgabe, die inneren Flanken der Haken auseinanderzuschieben, so daß die Haken
sich um ihre Achsen drehen und ihre äußeren Schrägflanken zur Wirkung mit den
entsprechenden Flächen des Losteils kommen. Dabei greift der Verriegelungsschieber
an Stellen an, an denen die Krümmung des oberen Teils des Hakens in die gerade
innere Flanke übergeht. Das Eingreifen des Verriegelungsschiebers wird dadurch
erleichtert.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Verriegelungsschieber
zweiteilig ausgebildet ist. Er besteht aus einem Druckstück, welches sich in einer
Druckstückaufnahme befindet. Dadurch wird erreicht, daß das Druckstück, welches
bewegbar in dem Verriegelungsschieber angeordnet ist, sich der Stellung der inneren
Hakenflanken anpaßt und so die Wirkung der gegenseitigen Sperrung der Haken
ermöglicht.
Vorteilhaft ist, wenn die äußeren Flanken der Haken und die mit diesen wirkenden
Flächen des Losteils eine Neigung von 45° aufweisen. Dadurch ist erreicht, daß der
Schwenkweg/Bewegung des Hakens keinen großen Raumbedarf hat, daß jedoch
gleichzeitig eine maximale Wirkung der formschlüssigen Verbindung erreicht wird.
Die Positionierhilfen sind als Führungsstifte ausgebildet, welche Führungsflächen
aufweisen zum besseren Einführen in die entsprechenden Ausnehmungen des
Festteiles. Die Positionierhilfen sind an ihren unteren, dem Losteil zugewandten Enden
eckig ausgebildet, damit sie beim Eingreifen in spiegelbildlich ausgebildete
Ausnehmungen des Festteils gleichzeitig eine Verdrehsicherheit der beiden Teile
gegeneinander garantieren. Dadurch ist auch unter ungünstigen Positionierumständen,
z. B. bei entferntem Positionieren und Kuppeln von Hand, beim Einsatz am LKW-
Ladekran eine Sicherheit der Verbindung geschaffen.
Sowohl das Losteil als auch das Festteil weisen eine entsprechende Anzahl von
Energieanschlüssen auf. Sollte eine Verwendung eines Festteils mit einer größeren
Anzahl von Energieanschlüssen als das zu kuppelnde Losteil in Frage kommen, so ist
durch entsprechende Blindbohrungen ohne Energieanschlußgegenstücke im zu
kuppelnden Teil diese Ausführungsform möglich.
Im Festeil ist eine Steckeraufnahmeplatte vorgesehen, in der die zu verbindenden
elektrischen, pneumatischen und/oder hydraulischen Anschlüsse sich befinden.
Dadurch und durch einen am Festteil angeordneten Verbindungsflansch ist
gewährleistet, daß die zu verbindenden Anschlüsse so lange innerhalb des Flansches
verbleiben, wie lange die beiden zu verbindenden Teile des Wechselsystems nicht
aufeinander aufliegen. Dadurch ist gewährleistet, daß auch beim ungenauen
Positionieren ein Abbrechen der Stecker verhindert wird.
Für das manuelle Verriegeln des Wechselsystems ist ein Kniehebelmechanismus
vorgesehen, welcher die Bewegung der Schubstange und des Verriegelungsschiebers,
und damit die Verriegelung des Systems verursacht. Es kann bei einer automatischen
Verriegelung anstatt des Kniehebelmechanismus ein Hydraulikzylinder, welcher die
gleiche lineare Bewegung der Schubstange bzw. des Verriegelungsschiebers bewirkt,
vorgesehen sein.
Eine andere vorteilhafte Ausführungsform betrifft die Anordnung von Bolzenachsen im
oberen Bereich der Verriegelungshaken. Sie gewährleisten eine einfache
Schwenkbarkeit der Verriegelungshaken.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den nachfolgenden Figuren dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Frontansicht des Wechselsystems mit dem Losteil und dem
Festteil;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Darstellung Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Wechselsystem im entriegelten Zustand;
Fig. 4 einen Schnitt durch den Verriegelungsmechanismus des
Wechselsystems;
Fig. 5 eine Draufsicht auf das Losteil;
Fig. 6 eine Unteransicht auf das Festteil.
Das Wechselsystem besteht aus einem Festteil 1 und einem Losteil 2. Das Festteil 1
weist ein Gehäuse 1a, welches zur Aufnahme von weiteren Einzelteilen dient und
gleichzeitig die direkte Schnittstelle zum Bediengerät, insbesondere Kran oder Bagger
ist, auf. Am oberen Teil des Festteilgehäuses 1a ist ein Kniehebelmechanismus 3
angeordnet, der durch manuelle Bedienung den Kupplungs- bzw.
Entkupplungsvorgang über eine Zahnstange 4, eine Zahnradwelle 5 und einen
Zahnstangenschieber 6 einleitet. Das Festteil 1 weist weiterhin eine
Steckeraufnahmeplatte 7, in der die zu verbindenden Stecker angeordnet sind, auf.
Beidseitig vom Zahnstangenschieber 6 sind Schubstangen 8 angeordnet, welche ihre
Bewegung auf den Verriegelungsschieber 9 übertragen. Der Verriegelungsschieber 9
besteht aus einem Druckstück 10 und einer Druckstückaufnahme 11, in der das
Druckstück 10 angeordnet ist. Die Verriegelungshaken 12 sind um Bolzenachsen 21
schwenkbar angeordnet. Die Verriegelungshaken 12 weisen innere Flanken 12 a und
äußere schräge Flanken 12b auf, welche mit Flächen 13 des oberen Teils 14 des
Losteils 2 zusammenwirken. Das Festteil 1 weist weiterhin einen Verriegelungsflansch
20 auf, zur Aufnahme von Energieanschlußsteckern derart, daß diese während des
Verriegelungsvorgangs nicht freiliegen, sondern sich in dem Verriegelungsflansch 20
befinden. Das Losteil 2 besitzt ein Oberteil 14, in dem die Gegenstücke 16 für die
Hydraulikanschlüsse 17 angeordnet sind. An dem Oberteil 14 des Losteils 2 sind
Positionierhilfen 18 angeordnet, welche in Ausnehmungen 19 des Flanschkragens 20
eingreifen. Die Ausnehmungen 19 im Flanschkragen 20 sind so ausgebildet, daß sie
spiegelbildlich der eckigen Ausbildung des unteren Teils 18b der Positionierhilfen 18
entsprechen. Die Positionierhilfen 18 sind in ihrem oberen Abschnitt mit Gleitflächen 18a
versehen.
Es ergibt sich folgende Wirkungsweise: Der Kniehebelmechanismus 3 bewirkt eine
Vertikalbewegung des Zahnstangenschiebers 6, welcher über eine Verbindung auf die
beidseitig von diesem angeordneten Schubstangen 8 übertragen wird. Die
Schubstangen 8 haben in ihrem oberen Bereich eine Verbindung 23 zur
Steckeraufnahmeplatte 7 sowie an ihrem unteren Ende eine Verbindung zum
Verriegelungsschieber 9. Durch diese Verbindungen wird die von dem
Kniehebelmechanismus 3 eingeleitete Bewegung auf die Steckeraufnahmeplatte 7 und
den Verriegelungsschieber 9 übertragen. Die Steckeraufnahmeplatte 7 vollführt am
Festteilgehäuse 1a während des Verriegelungs- bzw. Entkupplungsvorgangs eine
Vertikalbewegung und bewirkt dadurch (Festteil 1 steht auf dem Losteil 2) die Kupplung
der Hydraulikanschlüsse 17 mit ihren Gegenstücken 16 im Losteil 2. Synchron zur
Steckeraufnahmeplatte 7 fährt im unteren Teil des Festteilgehäuses 1a der
Verriegelungsschieber 9 zwischen die um ihre Bolzenachsen 21 beweglichen
Verriegelungshaken 12 und drückt diese über deren inneren Flanken 12a mittels des
in seiner Mitte befindlichen Druckstückes 10 gegen entsprechende Druckflächen 13 im
Oberteil 14 des Losteils. Dabei kommen die schrägen äußeren Flanken 12b der Haken
12 zu einer formschlüssigen Verbindung mit den Flächen 13 des Losteils 2. In diesem
Zustand sind die Verriegelungshaken 12 nicht mehr in der Lage sich um ihre
Bolzenachsen 21 zu drehen und verriegeln dadurch das Festteil 1 mit dem Losteil 2. In
diesem Zustand sind die Haken 12 gegen Entriegelungsbewegungen durch das plane
Anliegen des Druckstücks 10 des Verriegelungsschiebers 9 gesichert. Dadurch sperren
sich die Haken 12 gegenseitig. Während des Zusammenfahrens von Festteil 1 und
Losteil 2 (vor dem Verriegeln) gleiten Positionierhilfen 18 des Losteils 2 in
entsprechenden Ausnehmungen 19 im Verriegelungsflansch des Festteils. Die
Positionierhilfen 18 sind am unteren Ende so ausgebildet, daß sie in Verbindung mit
den Ausnehmungen 19 im Verriegelungsflansch 20 eine verdrehsichere (vertikale
Drehachse) Verbindung zwischen Fest- und Losteil 1 und 2 ermöglichen. Die
Hydraulikanschlüsse 17 und 16 sind als bekannte Serienteile ausgebildet. Sog. Push-
Pull-Hydraulik-Kupplungen, wie sie in diesem Fall zur Anwendung kommen, sind
kuppelbare Hydraulikanschlüsse, die durch Druck gekuppelt und durch Zug entkuppelt
werden können. Diese Bewegungen werden im vorliegenden Einsatzfall durch den
Kniehebelmechanismus 3 in der beschriebenen Weise eingeleitet. Die im
Ausführungsbeispiel beschriebene, manuell erzeugte Vertikalbewegung des
Verriegelungsschiebers 9, der Schubstangen 8 und der Steckeraufnahmeplatte 7,
kann bei einer automatischen Version des Wechselsystems durch einen
Hydraulikzylinder, welcher z. B. in der Mitte des Festeilgehäuses 1a angeordnet sein
kann, erzeugt werden.
Claims (12)
1. Wechselsystem für Werkzeuge an Bediengeräten, insbesondere
Ladekranen und Baggern mit einem Verriegelungsmechanismus und einem
Festteil und einem Losteil, wobei das Festteil mit dem Bediengerät und das
Losteil mit dem Werkzeug verbunden ist und das Losteil mit mindestens
einer Positionierhilfe versehen ist, welche in Ausnehmung des Festteiles
eingreift und mit Aufnahmeöffnungen für Energieanschlüsse im Losteil und
im Festteil, dadurch gekennzeichnet, daß am Festteil (1) zwei um ihre an
den dem Losteil (2) abgewandten Enden angeordnete Bolzenachsen (21)
schwenkbare Haken (12) angeordnet sind, deren innere Flanken (12a) in
ihrem oberen, dem Losteil abgewandten Bereich, vertikal verlaufen und
zwischen sich eine Aufnahme für einen Verriegelungsschieber (9) bilden, mit
dem sie im verriegelten Zustand in einer kraftschlüssigen Verbindung
stehen, und daß die äußeren Flanken (12b) der Verriegelungshaken (12)
schräg verlaufen und im verriegelten Zustand in einer formschlüssigen
Verbindung mit entsprechenden Flächen (13) des Losteils (2) stehen.
2. Wechselsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Positionierhilfe (18) eine Verdrehsicherung auch im nicht verriegelten
Zustand darstellt.
3. Wechselsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verriegelungsschieber (9) nach dem Anliegen des Losteils (2) und des
Festteils (1) aneinander und dem Positionieren derselben gegeneinander
mittels Positionierhilfen (18), zwischen die inneren Flanken (18a) der
Verriegelungshaken (12) eingefahren wird.
4. Wechselsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bewegung des Verriegelungsschiebers (9) durch eine, mit diesem
unmittelbar wirkende Schubstange (8) verursacht wird.
5. Wechselsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verriegelungsschieber (9) zweiteilig ausgebildet
ist und aus einem Druckstück (10), das sich in einer Druckstückaufnahme
(11) befindet, besteht.
6. Wechselsystem nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Schrägflanken
(12b), der Verriegelungshaken (12) unter einem Winkel von 45°, auf die
vertikale Achse des Systems bezogen, verlaufen.
7. Wechselsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Positionierhilfen (18) Führungsstifte sind, welche in ihrem oberen, dem
Festteil (1) zugewandten Bereich schräge Führungsflanken (18a) aufweisen
und in ihrem unteren Bereich (18b) eckig ausgebildet sind.
8. Wechselsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die mit
den Positionierhilfen (18) zusammenwirkenden Ausnehmungen (19) im
Festteil (1) spiegelbildlich der eckigen Ausbildung (18b) der Positionierhilfen
(18) nachgebildet sind.
9. Wechselsystem nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Festeil (1) eine
Steckeraufnahmeplatte (7) vorgesehen ist, in der die elektrischen,
pneumatischen und/oder hydraulischen Anschlüsse sich befinden.
10. Wechselsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schubstange (8) Teil eines Kniehebelmechanismus ist.
11. Wechselsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kniehebelmechanismus (3) zusätzlich eine Zahnstange (4), eine
Zahnradwelle (5) und einen Zahnstangenschieber (6) aufweist.
12. Wechselsystem nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Festteil (1) einen Flansch
(20) aufweist, in den die in der Steckeraufnahmeplatte (7) angeordneten,
Stecker eingreifen und bis zur vollständigen Verriegelung des Systems darin
versteckt bleiben.
Priority Applications (1)
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| DE19914111522 DE4111522C2 (de) | 1991-04-09 | 1991-04-09 | Wechselsystem für Werkzeuge an Bediengeräten |
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|---|---|---|---|
| DE19914111522 DE4111522C2 (de) | 1991-04-09 | 1991-04-09 | Wechselsystem für Werkzeuge an Bediengeräten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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Family
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19914111522 Expired - Fee Related DE4111522C2 (de) | 1991-04-09 | 1991-04-09 | Wechselsystem für Werkzeuge an Bediengeräten |
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Families Citing this family (3)
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| DE3812527A1 (de) * | 1988-04-15 | 1989-10-26 | Fein C & E | Werkzeugwechselvorrichtung fuer industrieroboter |
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- 1991-04-09 DE DE19914111522 patent/DE4111522C2/de not_active Expired - Fee Related
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| DE4111522A1 (de) | 1992-10-15 |
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