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DE4111143A1 - Verfahren und vorrichtung zum nieten von werkstuecken mittels blindnieten - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum nieten von werkstuecken mittels blindnieten

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Publication number
DE4111143A1
DE4111143A1 DE4111143A DE4111143A DE4111143A1 DE 4111143 A1 DE4111143 A1 DE 4111143A1 DE 4111143 A DE4111143 A DE 4111143A DE 4111143 A DE4111143 A DE 4111143A DE 4111143 A1 DE4111143 A1 DE 4111143A1
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DE
Germany
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rivets
rivet
bores
block
holes
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DE4111143A
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English (en)
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DE4111143C2 (de
Inventor
Hartmut Hildebrandt
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Individual
Original Assignee
Individual
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Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE4111143A priority Critical patent/DE4111143C2/de
Publication of DE4111143A1 publication Critical patent/DE4111143A1/de
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Publication of DE4111143C2 publication Critical patent/DE4111143C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines
    • B21J15/30Particular elements, e.g. supports; Suspension equipment specially adapted for portable riveters
    • B21J15/32Devices for inserting or holding rivets in position with or without feeding arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Nieten von Werk­ stücken mittels Blindnieten nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Das Befestigen von Werkstücken unterschiedlichen Werk­ stoffes oder auch von plattenförmigen Werkstücken wird bevorzugt durch Nieten vorgenommen, wobei sich Blindnie­ ten aufgrund ihrer einfachen Handhabung bewährt haben. Das Setzen von Blindnieten erfolgt zumeist mit Nietzangen oder im industriellen Bereich mit Nietpistolen, bei denen eine Blindniete mit ihrem Nietstift zunächst in einen Backenblock eingeführt wird, die Niete dann mittels der Nietpistole in die vorgefertigte Bohrung des Werkstückes eingeführt wird und durch Betätigen einer Zugvorrichtung der Nietpistole der Nietstift unter Verformung der Niete bis zum Abriß gezogen wird.
Bei Werkstücken, die einer hohen mechanischen Belastung ausgesetzt sind, werden meist mehrere Nieten gesetzt, so daß eine flächige Verbindung zwischen den zu befestigen­ den Teilen erzielt wird. Das Setzen einer Vielzahl von Nieten mit Hilfe einer Nietpistole ist sehr zeitaufwen­ dig, da zunächst die zu verbindenden Teile in die rich­ tige Position gebracht werden müssen, ehe die erste Niete mittels der Nietpistole eingesetzt wird. Wenn anschlie­ ßend die weiteren Nieten gesetzt werden, ist nach jedem Setzen der Nieten eine erneute Bestückung der Nietpistole mit einer Niete erforderlich. Auch dieser Vorgang benö­ tigt entsprechend Zeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Nieten von Werkstücken mittels Blindnieten dahinge­ hend zu verbessern, daß der Nietvorgang wesentlich beschleunigt werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren nach dem Oberbe­ griff des Anspruchs 1 durch die im Kennzeichen angegebe­ nen Merkmale gelöst.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren lassen sich mehrere Nieten gleichzeitig setzen, da die Nieten bereits in einem Abstand fixiert werden, der dem Abstand der vorge­ fertigten Bohrung des Werkstückes entspricht. Diese Vorgehensweise kann so ausgeweitet werden, daß in einem Arbeitsgang alle in einer Ebene zu setzenden Nieten gleichzeitig angebracht werden. Der Vorteil dieser Maßnahme besteht auch darin, daß eine Verdrehung der miteinander zu befestigenden Teile, die beim Setzen der ersten Niete möglich wäre und das Setzen weiterer Nieten beeinträchtigen könnte, hierdurch ausgeschlossen wird.
Gemäß einer Weiterbildung werden die Blindnieten aus einem Magazin entnommen, vereinzelt und in eine Fixier­ lehre überführt. Hierdurch wird erreicht, daß auch das Bestücken der Fixierlehre vereinfacht und beschleunigt wird und dadurch die zwischen den eigentlichen Nietvor­ gängen liegenden Zeiten verkürzt werden.
Bei einer praktischen Ausgestaltung des Verfahrens wird die jeweils für einen Nietvorgang benötigte Nietenanzahl von einem ortsfesten Magazin entnommen und mittels Blas­ luft über Transportschläuche zu einer beweglichen Be­ stückungsvorrichtung transportiert. Dort werden sie anschließend gemeinsam mittels Ausstoßer in die Fixier­ lehre überführt. Durch diese Verfahrensschritte läßt sich die zum eigentlichen Nieten benötigte Zeit dazu ausnut­ zen, die für den nächsten Nietvorgang benötigten Nieten dem Magazin zu entnehmen und in eine Position zu bringen, die mit der Position der Fixierlehre fluchtet. Dadurch ist es möglich, die Bestückung der Fixierlehre mit Nieten zeltsparend in einem Arbeitsgang durchführen zu können.
Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zum Nleten von Werkstücken mittels Blindnieten nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 4.
Diesbezüglich liegt ihr die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Nieten von Werkstücken mittels Blindnie­ ten dahingehend zu verbessern, daß der Nietvorgang wesentlich schneller als z. B. mit üblichen Nietpistolen durchführbar ist und ferner eine einfachere und präzisere Ausführung der Nietarbeiten erreicht werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung nach dem Oberbe­ griff des Patentanspruchs 4 durch die im Kennzeichen angegebenen Merkmale gelöst.
Bei der Vorrichtung nach der Erfindung lassen sich gleich mehrere Blindnieten in einem Arbeitsgang setzen, was durch die Fixiervorrichtung ermöglicht wird. Die Nieten werden so in eine Position gebracht, die dem Abstand der vorgefertigten Bohrungen des Werkstückes zum Einsetzen der Blindnieten entspricht. Bei dem eigentlichen Nietvor­ gang werden dann alle Nietstifte gemeinsam und gleichzei­ tig gezogen, so daß kein Verrutschen der zu verbindenden Teile des Werkstückes eintreten kann. Außerdem wird eine einheitliche Qualität aller Nietverbindungen gewährlei­ stet.
Gemäß einer Weiterbildung besteht die Fixiervorrichtung aus Mundstücken und aus einer Mundstückhalteplatte. Die Mundstücke bestehen aus einem Kopfteil und einem Schaft­ teil, durch das eine zentral verlaufende Aufnahmebohrung für die Nietstifte führt. Die Schaftteile der Mundstücke sind in der Mundstückhalteplatte im Abstand der vorgefer­ tigten Bohrungen befestigt. Die Fixiervorrichtung, die Backenblöcke mit den Haltebacken und die Zugvorrichtung bilden einen Nietblock.
Die Mundstücke der Fixiervorrichtung übernehmen zwei Aufgaben. Zum einen sorgen sie dafür, daß die Nieten in dem richtigen Abstand fixiert werden und so in einem Arbeitsgang in die vorbereiteten Bohrungen des Werk­ stückes eindringen können. Zum anderen zentrieren sie aber auch die Nietstifte, damit diese zentrisch in die Backenblöcke mit den Haltebacken eindringen können. Die durch die Vorrichtung erforderliche höhere Positionier­ genauigkeit der Nieten wird auf diese Weise gewährlei­ stet. Darüber hinaus sorgt die Anordnung der Fixiervor­ rlchtung mit den Backenblöcken und der Zugvorrichtung in einem Nietblock dafür, daß durch die Zusammenfassung zu einer kompakten mechanischen Einheit auch die Ausrichtung der einzelnen Komponenten zueinander so vorgenommen werden kann, daß ein sicherer Betrieb bei hoher Standzeit gewährleistet ist.
Weiterhin ist vorgesehen, daß die Backenblöcke in Flucht mit den Mundstücken an der gemeinsamen Zugvorrichtung befestigt sind, wobei die Zugvorrichtung eine Halteplatte für die Backenblöcke, eine über Distanzhülsen mit der Halteplatte für die Backenblöcke verbundene Zugplatte sowie einen an der Zugplatte zentral angreifenden Zugan­ trieb umfaßt. Bei dem Zugantrieb kann es sich um einen Hydraulikantrieb aus einem Hydraulikzylinder und einem Hydraulikaggregat handeln.
Durch die Unterteilung der Zugvorrichtung in eine Halte­ platte und eine Zugplatte lassen sich die Backenblöcke in allen nötigen Variationen und vor allem auch mit einem sehr geringen Abstand anordnen. Dabei ist auch das Zentrum der Halteplatte für die Anordnung von Backen­ blöcken geeignet. Die Zugplatte, die über Distanzhülsen mit der Halteplatte verbunden ist, ermöglicht einen zentralen Angriffspunkt des Zugantriebs, der für eine verschleiß- und verwindungsarme Arbeitsweise des Niet­ blocks von großer Bedeutung ist.
Vorzugsweise sind in der Halteplatte für die Backenblöcke Führungsbohrungen angeordnet, die von auf der Mundstück­ halteplatte angeordneten Führungsbolzen durchgriffen sind.
Durch diese Maßnahme bekommt die Halteplatte eine sehr präzise Führung, die die durch den Zugantrieb an der Zugplatte bereits vorgegebene Führung ergänzt. Besonders bei kleinen Nieten mit einem geringen Durchmesser der Nietstifte wird so eine zuverlässige Zentrierung erreicht.
Vorzugsweise können die freien Enden der Schaftteile der Mundstücke außen und die freien Enden der Haltebacken innen konisch geformt sein.
Auf diese Weise wird erreicht, daß beim Andrücken der Haltebacken an die Enden der Schaftteile der Mundstücke die Haltebacken gespreizt werden. Das Eindringen der Nietstifte in die Haltebacken wird dadurch erleichtert. Außerdem wird sichergestellt, daß bereits nach einem geringfügigen Ziehen der Zugvorrichtung die Haltebacken nach Verlassen der Enden der Schaftteile wieder schließen und an den Nietstiften verkrallen.
Außerdem ist vorgesehen, daß gegenüber der Fixiervorrich­ tung des Nietblockes eine Bestückungsvorrichtung positio­ nierbar ist, die in einem Bestückungsblock eingelassene Bohrungen umfaßt. Die Bohrungen fluchten mit den Mund­ stücken an der Mundstückhalteplatte und sind durch Schna­ belhülsen am unteren Ende der Bohrungen abgeschlossen. In die Bohrungen münden Beschickungsöffnungen ein. Außerdem sind im oberen Bereich der Bohrungen Ausstoßer angeord­ net.
Diese Weiterbildung ermöglicht die gleichzeitige Be­ stückung der Fixiervorrichtung mit Nieten, indem die bereits im richtigen Abstand befindlichen Nieten in einem Arbeitsgang mit ihren Nietstiften in die Bohrungen der Mundstücke eingeführt werden.
Über Beschickungsöffnungen können die Nieten einzeln oder gemeinsam in die Bohrungen der Bestückungsvorrichtung eingesetzt werden, wobei sie durch die Schnabelhülsen am unteren Ende der Bohrungen am Herausfallen gehindert werden. Das Bestücken der Fixiervorrichtung erfolgt erst, wenn die Nieten durch die Ausstoßer aus den Schnabelhül­ sen ausgestoßen werden.
Bei einer praktischen Ausführung besteht jede Schnabel­ hülse aus einem im Bestückungsblock befestigten starren Führungsteil und wenigstens zwei gegen eine Federkraft spreizbaren Schnabelteilen. Weiterhin ist vorgesehen, daß jede Schnabelhülse einen sich nach unten verengenden Durchmesser aufweist, der in geschlossenem Zustand an der engsten Stelle kleiner als der Schaftdurchmesser einer Blindniete ist.
Die Schnabelhülsen sind also so ausgebildet, daß sie nicht durch das Eigengewicht einer Niete öffnen. Sie bewirken aber eine Zentrierung der in die Beschickungs­ öffnung eingeführten Niete, so daß bei Betätigen des Ausstoßers eine reine Axialbewegung erfolgt, die die Niete mit ihrem Nietstift genau in den Mundstücken auf der Mundstückhalteplatte positioniert.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung besteht jeder Aussto­ ßer aus einem in der Bohrung des Bestückungsblockes befestigten Zylinder und einem darin geführten Stößel. Das freie Ende jedes Stößels weist eine Zentriermulde auf.
Die Stößel lassen sich z. B. pneumatisch betätigen, wobei sie innerhalb der Zylinder geführt sind und zentral auf den Kopf der in der Schnabelhülse steckenden Niete treffen. Dieser zentrale Angriff wird durch die Zentrier­ mulde stabilisiert, so daß ein Verkanten oder Verbiegen des Nietstiftes beim Überwinden der durch die Federkraft der Schnabelhülsen aufgebrachten Gegenkraft sicher ver­ mieden wird.
Weiterhin ist vorgesehen, daß die Beschickungsöffnungen über Transportschläuche mit einer Vereinzelungsvorrich­ tung verbunden sind.
Dadurch lassen sich die Beschickungsvorrichtung und das Magazin zur Bevorratung von Nietstiften auch an relativ weit entfernten Orten unterbringen. Außerdem ist gewähr­ leistet, daß eine Zuführung der Nietstifte auch bei beweglichem Betrieb der Beschickungsvorrichtung garan­ tiert ist.
Vorzugsweise besteht die Vereinzelungsvorrichtung aus einem Positionierblock mit Positionierbohrungen zur Aufnahme von Nieten. Die Positionierbohrungen lassen sich durch einen Schieber öffnen und schließen. Außerdem ist eine Grundplatte mit Bohrungen und Transportschlauchbefe­ stigungen vorgesehen, wobei die Bohrungen in der Grund­ platte mit den Positionierbohrungen im Positionierblock fluchten. Ferner können die Bohrungen in der Grundplatte mit einem Blasluftanschluß verbunden sein.
Die für einen Nietvorgang benötigten Blindnieten lassen sich nacheinander in die Positionierbohrungen einbringen und dort zunächst vorhalten, solange der Schieber geschlossen ist. Durch Öffnen des Schiebers fallen dann alle Nieten gleichzeitig in die Transportschläuche und können von dort in die Bestückungsvorrichtung überführt werden. Dieser Vorgang läßt sich durch Blasluft unter­ stützen, wobei durch erneutes Schließen des Schiebers sichergestellt ist, daß die Blasluft nicht über die Positionierbohrungen entweichen kann, sondern die in den Transportschläuchen befindlichen Nieten vor sich hertreibt.
Bei einer praktischen Ausführung ist oberhalb des Posi­ tionierblockes eine Fördervorrichtung angeordnet, welche aus einem Magazin entnommene Nieten in die Positionier­ bohrungen überführt.
Mit Hilfe dieser Fördervorrichtung lassen sich die benö­ tigten Nieten z. B. aus einem an sich bekannten Magazin mit Schwingförderer entnehmen und in die Positionierboh­ rungen des Positionierblockes überführen.
Bei einer praktischen Ausgestaltung ist der Positionier­ block als Revolverscheibe ausgebildet.
Dadurch wird bei geringem Platzbedarf eine kontinuierli­ che Bestückung der Positionierbohrungen mit Nieten ermög­ licht, wobei auch der Antrieb des Positionierblockes und der Fördervorrichtung als einfacher Schrittantrieb ausge­ führt sein kann.
Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, der Beschrei­ bung und der Zeichnung, anhand der das Verfahren und die Vorrichtung erläutert werden.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Nietvorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Vereinzelungsvorrichtung in teilweise geschnittener Seitenansicht,
Fig. 3 die Vereinzelungsvorrichtung in Draufsicht,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine Be­ stückungsvorrichtung und einen Niet­ block,
Fig. 5 als Detail aus Fig. 4 einen Längs­ schnitt durch elne Schnabelhülse.
In Fig. 1 ist eine Nietvorrichtung nach der Erfindung in perspektivischer Ansicht dargestellt. Auf einem Maschi­ nenträgerrahmen 90 sind die einzelnen Komponenten der Nietvorrichtung befestigt. Bei den Hauptkomponenten handelt es sich um zwei parallele Nietblöcke 32 oberhalb derer sich Bestückungsvorrichtungen 46 befinden. Zu den Bestückungsvorrichtungen 46 führen Transportschläuche 68, die von einer im hinteren Teil der Darstellung sichtbaren Vereinzelungsvorrichtung 70 ausgehen. Die Vereinzelungs­ vorrichtung 70 besteht ihrerseits aus einem Magazin 88 mit einem Schwingförderer 92 sowie einem Positionierblock 72.
Während mit den Nietblöcken 32 die eigentlichen Nietbefe­ stigungen an hier nicht dargestellten Werkstücken durch­ geführt werden, dienen die übrigen Komponenten, also die Bestückungsvorrichtungen 46 und die Vereinzelungsvorrich­ tung 70 der Zuführung von Nieten zum Nietblock 32.
Der Nietblock 32 wird im einzelnen noch anhand der Fig. 4 beschrieben, jedoch soll bereits anhand dieser Darstel­ lung die Lage der wichtigsten Bestandteile erwähnt wer­ den. Jeder Nietblock 32 umfaßt eine Mundstückhalteplatte 30, in der mehrere Mundstücke 22 angeordnet sind. Die Mundstücke 22 fluchten mit Backenblöcken 18, die in einer Zugvorrichtung 20 angeordnet sind. Die Zugvorrichtung 20 besteht ihrerseits aus einer Halteplatte 34, die über Distanzhülsen 36 mit einer Zugplatte 38 verbunden ist. An der Zugplatte 38 greift ein Zugantrieb 40 an, der hier jeweils durch einen Hydraulikzylinder 94 in Verbindung mit einem gemeinsamen Hydraulikaggregat 96 realisiert ist.
Oberhalb des Nietblocks 32 befindet sich die Bestückungs­ vorrichtung 46, die über einen pneumatischen Antrieb 98 verfahrbar ist. Dabei lassen sich zwei Stellungen einneh­ men. In der einen Stellung befindet sich die Bestückungs­ vorrichtung 46 so über dem Nietblock 32, daß in der Bestückungsvorrichtung 46 vorhandene Bohrungen, die unten durch Schnabelhülsen 52 verschlossen sind, exakt mit den Mundstücken 22 im Nietblock 32 fluchten. In der anderen, zurückgefahrenen Stellung ist der Nietblock 32 von oben zugänglich, so daß dort ein zu vernietendes Werkstück aufgelegt werden kann.
Zu den hier nicht sichtbaren Bohrungen in der Be­ stückungsvorrichtung 46 führen schräg verlaufende Beschickungsöffnungen 54, die mit Transportschläuchen 68 verbunden sind. Oberhalb der Bohrungen sind Ausstoßer 56 angeordnet, die die in der Bohrung befindlichen Nieten durch Öffnung der Schnabelhülsen 52 nach unten ausstoßen und in die Mundstücke 22 im Nietblock 32 überführen können. Nach dieser Gesamtdarstellung werden die Kompo­ nenten der Vorrichtung nun im einzelnen anhand der ent­ sprechenden Figuren beschrieben.
Die Fig. 2 und 3 zeigen die im Hintergrund der Fig. 1 erkennbare Vereinzelungsvorrichtung 70. Sie besteht einmal aus einem Schwingförderer 92, der Nieten aus einem Magazin 88 entnimmt und zu einer Rutsche 100 transpor­ tiert. Am Ende dieser Rutsche 100 befindet sich ein Positionierblock 72 mit Positionierbohrungen 74. Der Positionierblock 72 ist als Revolverscheibe ausgebildet und wird durch einen Schrittantrieb nach Einsetzen einer Niete in eine Positionierbohrung 74 um eine Teilung weiter verschoben.
Die Überführung der Nieten 10 vom Ende der Rutsche 100 in die entsprechende Positionierbohrung 74 des Positionier­ blocks 72 erfolgt mittels einer Fördervorrichtung 86, deren Wirkungsweise am besten aus der Draufsicht in Fig. 3 erkennbar ist. Der sich jeweils am Ende der Rutsche 100 befindende Blindniet 10 wird von einer hin und her pendelnden Vereinzelungsklaue 102 der Fördervorrichtung 86 erfaßt und soweit in radialer Richtung des revolver­ förmigen Positionierblocks 72 verschoben, bis der Blind­ niet 10 in die betreffende Positionierbohrung 74 fällt. Danach wird der Positionierblock 72 um eine Teilung weitergedreht und der Vorgang wiederholt sich mit dem nächsten Blindniet 10.
Die Positionierbohrungen 74 sind durch einen in Fig. 2 erkennbaren Schieber 76 normalerweise unten geschlossen, so daß die Nieten 10 in den Positionierbohrungen 74 verbleiben. Um die Nieten 10 zur Bestückungsvorrichtung 46 zu transportieren, wird der Schieber 76 geöffnet, woraufhin die Nieten 10 durch Bohrungen 80 einer darunter liegenden Grundplatte 78 hindurchfallen und in über Transportschlauchbefestigungen 82 angeschlossenen Trans­ portschläuche 68 fallen. Wenn nach Schließen des Schie­ bers 76 über einen Blasluftanschluß 84 Blasluft eingelei­ tet wird, treibt diese die in den Transportschläuchen 68 befindlichen Blindnieten 10 soweit voran, bis diese schließlich in den Bohrungen der Bestückungsvorrichtung 46 eintreffen. Sowohl die Betätigung der Fördervorrich­ tung 86 als auch das Weiterschalten des Positionierblocks 72 kann über einen Pneumatikantrieb 104 erfolgen, wie er aus Fig. 2 entnehmbar ist. Auch für die Betätigung des Schiebers 76 ist ein Pneumatikantrieb 106 vorgesehen.
In Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch die Bestückungsvor­ richtung 46 sowie den Nietblock 32 dargestellt. Dabei befindet sich die Bestückungsvorrichtung 46 in ihrer Bestückungsposition, also genau oberhalb des Nietblockes 32.
Die Bestückungsvorrichtung 46 umfaßt einen Bestückungs­ block 48 mit darin eingelassenen Bohrungen 50. Unten sind die Bohrungen 50 mit Schnabelhülsen 52 abgeschlossen, oben befinden sich Ausstoßer 56. Über seitliche Be­ schickungsöffnungen 54 gelangen die von der vorbeschrie­ benen Vereinzelungsvorrichtung 70 gelieferten Nieten 10 über die Transportschläuche 68 in die Bohrungen 50. Dort fallen sie in die betreffende Schnabelhülse 52 und werden dort zunächst festgehalten.
Wie aus der Detaildarstellung in Fig. 5 hervorgeht, besteht jede Schnabelhülse 52 aus einem starren Führungs­ teil 58, das im Bestückungsblock 48 befestigt ist, und wenigstens zwei Schnabelteilen 60 und 62. Die Schnabel­ teile 60 und 62 sind durch einen Federring 108 zusammen­ gehalten. Die Schnabelhülse 52 weist eine Bohrung auf, die sich von oben nach unten im Durchmesser verengt. An der engsten Stelle im Bereich der spreizbaren Schnabel­ teile 60 und 62 ist der Durchmesser kleiner als der Stiftdurchmesser einer Blindniete 10. Die Nietstifte 12 werden so nach dem Eintritt in die Bohrung 50 über die Beschickungsöffnung 54 aufgerichtet und beim weiteren Herunterfallen zentriert.
Dieser Zustand ist in Fig. 4 allerdings nicht darge­ stellt, vielmehr befinden sich die Blindnieten 10 in einer teilweise ausgestoßenen Position, um zu veranschau­ lichen, wie sie anschließend in die Mundstücke 22 des Nietblocks 32 eindringen.
Um einen schnellen Ablauf des Nietverfahrens zu gewähr­ leisten, können die Nieten 10 bereits dann in die Bestückungsvorrichtung 46 überführt werden, wenn diese in die hintere Position geschoben ist und ein Werkstück gerade vernietet wird. Zur Bestückung des Nietblocks 32 reicht es dann aus, die Bestückungsvorrichtung 46 in die Bestückungsposition zu überführen und durch Absenken der in Zylindern 64 geführten Stößel 66 der Ausstoßer 56 die Nieten 10 gegen die Kraft der zusammendrückenden Schna­ belteile 60 und 62 unter Spreizung derselben auszustoßen.
In diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, daß das untere freie Ende der Stößel 66 eine Zentriermulde aufweist, in die der Kopfteil der Nieten 10 in Eingriff kommt. Dadurch wird gewährleistet, daß beim Ausdrücken kein Abrutschen des Kopfes der Blindnieten vom Stößel 66 eintreten kann, was sonst im schlimmsten Fall zu einer Beschädigung der Nieten und Teilen der Vorrichtung führen könnte.
Im unteren Teil der Fig. 4 ist der Nietblock 32 teilweise im Querschnitt dargestellt. Er umfaßt eine Fixiervorrich­ tung 16 zur Aufnahme von Blindnieten 10, welche die Nieten in einem Abstand a fixiert, der dem Abstand vorge­ fertigter Bohrungen des Werkstückes zum Einsetzen der Blindnieten entspricht. Die Fixiervorrichtung 16 umfaßt Mundstücke 22, die in einer Mundstückhalteplatte 30 befestigt sind. Die Mundstücke 22 bestehen aus einem Kopfteil 24, das oben über die Mundstückhalteplatte 30 hinausragt und einem Schaftteil 26, das innerhalb der Mundstückhalteplatte 30 eingebettet ist. Durch das Kopf- und Schaftteil jedes Mundstückes 22 verläuft eine zentrale Aufnahmebohrung 28 für die Nietstifte 12. Die Mundstückhalteplatte 30 ist lösbar befestigt und kann leicht ausgetauscht werden, wenn die zu vernietenden Werkstücke einen anderen Nietabstand erforderlich machen.
Unterhalb der Mundstückhalteplatte 30 befinden sich Backenblöcke 18 mit Haltebacken 14, die an einer gemein­ samen Zugvorrichtung 20 befestigt sind. Die Zugvorrich­ tung 20 ihrerseits besteht aus einer Halteplatte 34 für die Backenblöcke 18, die über Distanzhülsen 36 mit einer Zugplatte 38 verbunden sind. Die Zugplatte 38 ist mit einem zentral angreifenden Zugantrieb 40 verbunden, der hier aus einem teilweise noch dargestellten Hydraulikzy­ linder 94 und einem aus Fig. 1 ersichtlichen Hydraulikag­ gregat 96 besteht. Ferner sind in der Halteplatte 34 Führungsbohrungen 42 angeordnet, die von auf der Mund­ stückhalteplatte 30 angeordneten Führungsbolzen 44 durch­ griffen sind.
Die Backenblöcke 18 werden somit in einer Position gehal­ ten, in der sie mit den Mundstücken 22 fluchten. Die Backenblöcke 18 mit den Haltebacken 14 sind im wesentli­ chen so aufgebaut, wie es von üblichen Nietpistolen her bekannt ist. Durch eine Feder wird erreicht, daß die Haltebacken 14 über konische Führungen in einer zusammen­ gedrückten Stellung liegen, damit sie beim Ziehen der Nietstifte 12 sich mit diesen verkrallen.
Um das Eindringen der Nietstifte jedoch zu erleichtern, sind die freien Enden der Schaftteile 26 der Mundstücke 22 außen und die freien Enden der Haltebacken 14 innen konisch geformt. Beim Andrücken der Haltebacken 14 an die Enden der Schaftteile 26 der Mundstücke 22, wie sie in der oberen in der Zeichnung dargestellten Lage eintritt, werden die Haltebacken 14 gespreizt und ermöglichen den freien Eintritt der Nietstifte 12 beim Ausdrücken der Nieten 10 durch die Stößel 66. Nach dem Abheben der Haltebacken 14 von den Schaftteilen 26 der Mundstücke 22 werden die Haltebacken 14 zusammengedrückt und verkrallen sich anschließend mit den Nietstiften. Bei weiterem Ziehen mittels der Zugvorrichtung 20 werden nun die Nieten verformt und fixieren die miteinander zu befesti­ genden Werkstücke. Schließlich reißen die Nietstifte 12 ab, womit der Nietvorgang beendet ist.
Beim anschließenden Hochfahren der Zugvorrichtung 20 gelangen die Haltebacken 14 erneut zur Anlage an den Schaftteilen 26 der Mundstücke 22, woraufhin sich die Haltebacken 14 öffnen und die noch in den Backenblöcken 18 verbliebenen abgerissenen Nietstifte 12 nach unten herausfallen können. Es ist möglich, sie durch eine hier nicht dargestellte Schräge in einen Sammelbehälter fallen zu lassen, der von Zeit zu Zeit entleert werden kann.
Durch die Ausgestaltung des Nietblocks 32 ist es möglich, die Backenblöcke 18 sehr eng nebeneinander anzuordnen, so daß auch Nietverbindungen mit sehr dichter Nietfolge hergestellt werden können. Da alle Nieten zur Herstellung einer Nietverbindung gemeinsam gesetzt werden können, wird eine sehr kurze Taktfolge bei der Fertigung von Werkstücken mit Nietverbindungen erreicht. Besonders vorteilhaft ist bei der beschriebenen Vorrichtung, daß die Arbeitsphase, in der die Nieten gesetzt werden, parallel ausgenutzt werden kann, um die Bestückungsvor­ richtung 46 wieder mit neuen Nieten aus dem Magazin zu versorgen. Dadurch ist bei einer Serienfertigung keine Unterbrechung durch das Nachbestücken des Nietblocks 32 erforderlich.

Claims (17)

1. Verfahren zum Nieten von Werkstücken mittels Blind­ nieten, wobei in vorgefertigte Bohrungen eines Werk­ stückes eingesetzte Blindnieten an ihren Nietstiften mittels Haltebacken erfaßt und unter Gegendruck auf das Werkstück bis zum Abriß der Nietstifte gezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Nieten in einem Abstand vorfixiert werden, der dem Abstand der vorgefer­ tigten Bohrungen des Werkstückes entspricht und daß nach einem gemeinsamen Einsetzen der Blindnieten in die vorge­ fertigten Bohrungen des Werkstückes die Nietstifte gemeinsam erfaßt und gezogen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blindnieten aus einem Magazin entnommen, verein­ zelnt und in eine Fixierlehre überführt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß jeweils die für einen Nietvorgang benötigte Anzahl Nieten von einem ortfesten Magazin entnommen und mittels Blasluft über Transportschläuche zu einer beweg­ lichen Nietzuführungsvorrichtung transportiert werden, von der sie anschließend gemeinsam mittels Ausstoßer in die Fixierlehre überführt werden.
4. Vorrichtung zum Nieten von Werkstücken mittels Blindnieten (10), deren Nietstifte (12) durch Halte­ backen (14) erfaßt und unter Gegendruck auf das Werkstück bis zum Abriß der Nietstifte (12) gezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fixiervorrichtung (16) zur Aufnahme von Blindnieten (10) vorgesehen ist, welche die Nieten in einem Abstand (a) fixiert, der dem Abstand vorgefertigter Bohrungen des Werkstückes zum Einsetzen der Blindnieten entspricht, und daß der Fixiervorrich­ tung (16) in Backenblöcken (18) angeordnete Halte­ backen (14) zugeordnet sind, welche an einer gemeinsamen Zugvorrichtung (20) befestigt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixiervorrichtung (16) aus Mundstücken (22), die jeweils ein Kopfteil (24) und ein Schaftteil (26) sowie eine durch das Kopf- und Schaftteil zentral verlaufende Aufnahmebohrung (28) für die Nietstifte (12) umfassen, und aus einer Mundstückhalteplatte (30) besteht, in der die Schaftteile (26) der Mundstücke (22) im Abstand der vorgefertigten Bohrungen des Werkstückes befestigt sind, wobei die Fixiervorrichtung (16), die Backenblöcke (18) mit den Haltebacken (14) und die Zugvorrichtung (20) einen Nietblock (32) bilden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Backenblöcke (18) in Flucht mit den Mundstücken (22) an der gemeinsamen Zugvorrichtung (20) befestigt sind, wobei die Zugvorrichtung (20) eine Halte­ platte (34) für die Backenblöcke (18), eine über Distanz­ hülsen (36) mit der Halteplatte (34) für die Backen­ blöcke (18) verbundenen Zugplatte (38) sowie einen an der Zugplatte (38) zentral angreifenden Zugantrieb (40), vorzugsweise einen Hydraulikantrieb aus einem Hydraulik­ zylinder (94) und einen Hydraulikaggregat (96), umfaßt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Halteplatte (34) für die Backenblöcke (18) Führungsbohrungen (42) angeordnet sind, die von auf der Mundstückhalteplatte (30) angeordneten Führungsbol­ zen (44) durchgriffen sind.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Schaftteile (26) der Mundstücke (22) außen und die freien Enden der Haltebacken (14) innen konisch geformt sind, derart daß durch Andrücken der Haltebacken (14) an die Enden der Schaftteile (26) der Mundstücke (22) die Halte­ backen (14) spreizbar sind.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber der Fixier­ vorrichtung (16) des Nietblockes (32) eine Bestückungs­ vorrichtung (46) positionierbar ist, die in einem Be­ stückungsblock (48) eingelassene Bohrungen (50), welche mit den Mundstücken (22) an der Mundstückhalteplatte (30) fluchten, Schnabelhülsen (52) als unteren Abschluß der Bohrungen (50), in die Bohrungen (50) einmündende Be­ schickungsöffnungen (54) sowie im oberen Bereich der Bohrungen (50) angeordneten Ausstoßer (56) umfaßt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schnabelhülse (52) aus einem im Bestückungs­ block (48) befestigten starren Führungsteil (58) und wenigstens zwei, gegen eine Federkraft spreizbaren Schna­ belteilen (60, 62) besteht.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß jede Schnabelhülse (52) einen sich nach unten verengenden Innendurchmesser aufweist, der im geschlossenen Zustand an der engsten Stelle kleiner als der Schaftdurchmesser einer Blindniete ist.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ausstoßer (56) aus einem in der Bohrung (50) des Bestückungsblockes (48) befestigten Zylinder (64) und einem darin geführten Stö­ ßel (66) besteht, wobei das freie Ende jedes Stößels (66) eine Zentriermulde aufweist.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungsöff­ nungen (54) über Transportschläuche (68) mit einer Vereinzelungsvorrichtung (70) verbunden sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich­ net, daß die Vereinzelungsvorrichtung (70) einen Positio­ nierblock (72) mit Positionierbohrungen (74) zur Aufnahme von Blindnieten (10), einen die Positionierbohrungen (74) unten öffnen- und verschließbaren Schieber (76) sowie eine Grundplatte (78) mit Bohrungen (80) und Transport­ schlauchbefestigungen (82) umfaßt, wobei dle Bohrun­ gen (80) in der Grundplatte (78) mit den Positionierboh­ rungen (74) im Positionierblock (72) fluchten.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich­ net, daß die Bohrungen (80) in der Grundplatte (78) mit einem Blasluftanschluß (84) verbunden sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Positionierblockes (72) eine Fördervorrichtung (86) angeordnet ist, welche aus einem Magazin (88) entnommene Nieten (10) in die Positio­ nierbohrungen (74) überführt.
17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Positionier­ block (72) als Revolverscheibe ausgebildet ist.
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