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DE4110383C1 - - Google Patents

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Publication number
DE4110383C1
DE4110383C1 DE4110383A DE4110383A DE4110383C1 DE 4110383 C1 DE4110383 C1 DE 4110383C1 DE 4110383 A DE4110383 A DE 4110383A DE 4110383 A DE4110383 A DE 4110383A DE 4110383 C1 DE4110383 C1 DE 4110383C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
plastic
spacer
spacer web
cable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE4110383A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut 7447 Aichtal De Haeussler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Richard Hirschmann & Co 7300 Esslingen De GmbH
Original Assignee
Richard Hirschmann & Co 7300 Esslingen De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Richard Hirschmann & Co 7300 Esslingen De GmbH filed Critical Richard Hirschmann & Co 7300 Esslingen De GmbH
Priority to DE4110383A priority Critical patent/DE4110383C1/de
Priority to DE9109065U priority patent/DE9109065U1/de
Priority to AT92103124T priority patent/ATE116766T1/de
Priority to DE59201112T priority patent/DE59201112D1/de
Priority to EP92103124A priority patent/EP0505745B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4110383C1 publication Critical patent/DE4110383C1/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/46Bases; Cases
    • H01R13/52Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof cases
    • H01R13/521Sealing between contact members and housing, e.g. sealing insert
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R43/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
    • H01R43/20Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for assembling or disassembling contact members with insulating base, case or sleeve
    • H01R43/24Assembling by moulding on contact members

Landscapes

  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen elektrischen Steckverbinder, ein Verfahren zu dessen Herstellung und ein Spritzformwerkzeug zur Durchführung des Verfahrens nach dem Ober­ begriff der Ansprüche 20, 1 bzw. 15.
An Steckverbinder, die insbesondere für den Gebrauch im Au­ ßenbereich bestimmt sind oder der Einwirkung von Feuchtigkeit oder Nässe ausgesetzt sind, werden hohe Anforderungen an die Abdichtung gegen das Eindringen von Feuchtigkeit bzw. Nässe gestellt. Dies gilt insbesondere für Steckverbinder von Kraft­ fahrzeugen, bei denen die Einwirkung von Feuchtigkeit bzw. Nässe auf Grund der Fahrzeuggeschwindigkeit besonders groß ist. Eine Schwachstelle, an der Wasser oder Nässe in den Steckverbinder einzudringen vermag, ist die Kabeldurchführung. Bei einem in der DE-PS 37 26 515 beschriebenen Steckverbinder weist dessen Kunststoffgehäuse einen Kabeleinführungsstutzen auf, der aus zwei axial voneinander beabstandeten Stutzenteile besteht, die durch vier Abstandhaltestege miteinander verbun­ den sind. Die Stutzenteile sind jeweils durch zwei Halbschalen gebildet, wobei die Teilungsfuge so verläuft, daß die Halb­ schalen der einen Seite und die Halbschalen der anderen Seite jeweils durch zwei Abstandhaltestege miteinander verbunden sind und eine Halbschale des kontaktseitigen Stutzenteils an das aus Kunststoff bestehende Gehäuse angeformt ist. Im Be­ reich des Kabeleinführungsstutzens ist dieser Steckverbinder mit einer Kunststoffumhüllung umgeben, die den Abstand zwischen den Stutzenteilen ausfüllt und somit in Kontakt mit den Umfangsflächen des Kabels und der Abstandhaltestege steht. Bei dieser bekannten Ausgestaltung sind Kriechstrecken für Wasser bzw. Nässe zwischen den Umfangsflächen der Abstandhal­ testege und der Kunststoffumhüllung nicht auszuschließen. Um das Eindringen von Wasser oder Feuchtigkeit im Bereich dieser Kriechstrecken zu erschweren, sind auf den Abstandhaltestegen Ringrippen vorgesehen, die Barrieren auf diesen Kriechstrecken darstellen und den Wasser- bzw. Feuchtigkeitsdurchtritt er­ schweren sollen. Diese bekannte Ausgestaltung ist nachteilig, weil trotz Vorhandenseins der Ringrippen Kriechstrecken für Wasser oder Feuchtigkeit im Bereich der Abstandhaltestege nicht ausgeschlossen werden können und außerdem die Ringrippen sowohl die Herstellung des Spritzformwerkzeugs zum Umspritzen der Kunststoffumhüllung als auch das Umspritzen selbst er­ schweren und ferner die Herstellung von Steckverbindern ver­ teuern.
Zur Beseitigung dieser Nachteile ist gemäß der deutschen Pa­ tentanmeldung P 39 42 511.8 der Anmelderin bereits vorgeschla­ gen worden, für den Kabeleinführungsstutzen ein Kunststoffma­ terial mit einem niedrigeren Schmelzpunkt als der Schmelzpunkt des Materials der Kunststoffumhüllung zu benutzen und die Ab­ standhaltestege dünn auszubilden. Bei dieser Ausgestaltung schmelzen die dünnen Abstandhaltestege beim Spritzen der Kunststoffumhüllung weg, wodurch Kriechstrecken im Bereich der Abstandhaltestege entfallen und die Dichtigkeit verbessert wird. Durch diese Maßnahmen ist der Steckverbinder hinsicht­ lich Abdichtung im Bereich der Kabeldurchführung wesentlich verbessert. Es wird jedoch die Auswahl des Werkstoffs wegen der Einhaltung eines bestimmten Schmelzpunktbereichs einge­ schränkt. Außerdem ist wegen der dünnen Wandstärke der Ab­ standhaltestege die Verwendung von glasfaserverstärktem Kunst­ stoff bedenklich, da solche Werkstoffe nur bei größeren Wand­ stärken problemlos zu verarbeiten sind. Um ein sicheres Weg­ schmelzen der Abstandhaltestege zu erreichen, sollte die An­ spritzung der Kunststoffumhüllung auf der Stegmitte erfolgen. Dies ist jedoch aus rheologischen Gründen nicht immer möglich, was durch die Formgebung bedingt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Steckver­ binder, ein Verfahren zu dessen Herstellung und ein Spritz­ formwerkzeug zur Durchführung des Verfahrens so auszuge­ stalten, daß Nässe-Kriechstrecken im Bereich des Abstand­ haltestegs sicher vermieden werden. Diese Aufgabe wird durch die Maßnahmen und Merkmale der Ansprüche 1, 15 und 20 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unter­ ansprüchen beschrieben.
Beim erfindungsgemäßen Steckverbinder und beim erfindungsge­ mäßen Verfahren ist bzw. wird die Verbindung zwischen den Stutzenteilen durch Brechen oder Abscheren des wenigstens einen Abstandhaltestegs und somit auch Wasser- bzw. Nässe- Kriechstrecken im Bereich des Abstandhaltestegs sicher unter­ brochen. Dabei kann der Abstandhaltesteg oder Teile desselben im Formraum verbleiben oder vor dem Einspritzen des Kunst­ stoffs in den Formraum aus diesem entfernt werden. Sofern der wenigstens eine Abstandhaltesteg oder Teile desselben im Form­ raum verbleiben, werden diese in den Umhüllungskunststoff ein­ gebettet, so daß sie auch in diesem Fall Kriechstrecken im Bereich des Abstandhaltesteg-Materials nicht ausbilden können.
Bei der Erfindung braucht auch keine besondere Rücksicht auf die Wandstärke des Abstandhaltestegs genommen zu werden, weil ein Abscheren oder Abbrechen des Abstandhaltestegs auch bei dickerer Wandstärke problemlos möglich ist. Infolgedessen läßt sich das Gehäuse des Steckverbinders auch aus glasfaserver­ stärktem Kunststoff, insbesondere Polyamid, herstellen. Auch bei der Verwendung eines solchen Kunststoffs ist das Brechen des Abstandhaltestegs möglich und das Abscheren problemlos. Da auf eine bestimmte Viskosität (Schmelzpunkt) des Kunststoffs keine Rücksicht genommen zu werden braucht, ermöglicht die Er­ findung - abgesehen von einer gegebenenfalls erforderlichen Brechbarkeit - auch eine unbeschränkte Auswahl geeigneter Kunststoffe. Ferner läßt sich der Abstandhaltesteg in einfach­ er Form herstellen, wodurch das Spritzen und die Herstellung des Spritzformwerkzeugs vereinfacht werden. Infolgedessen ist auch eine preiswertere Herstellung des Steckverbinders insge­ samt, seines Gehäuses und des Spritzformwerkzeugs möglich.
Das Abscheren bzw. Brechen des Abstandhaltestegs läßt sich dann sehr einfach und problemlos verwirklichen, wenn das Gehäuse gegebenenfalls mit dem Kabel im Spritzformwerkzeug positioniert sind. Ein Abscheren oder Brechen läßt sich in dieser Position einfach und schnell durch wenigstens einen Stempel bewerkstelligen, der hin und her verschieblich in einer Führung des Spritzformwerkzeugs gelagert ist und gegen den Abstandhaltesteg verschiebbar ist. Es ist von Vorteil, die Anordnung dabei so zu treffen, daß der oder die Stempel von oben gegen den Abstandhaltesteg geschoben werden können. Wenn der Formraum unterseitig offen ist, werden abgescherte oder abgebrochene Abstandhaltestegteile durch die Schwerkraft selbsttätig aus dem Formraum entfernt, wobei sie nach unten wegfallen. Die Schließung des Formraums kann in sehr vorteil­ hafter Weise durch den wenigstens einen Stempel selbst erfol­ gen. Hierzu ist dieser mit einer Ausnehmung zu versehen, deren Wandung teilweise die Formraumwandung bildet.
Das Brechen bzw. Abbrechen des wenigstens einen Abstand­ haltestegs kann auch durch ein relatives Verdrehen der Stutzenteile zueinander erfolgen, da ein Kunststoff­ material für das Gehäuse verwendet wird, das bei Nor­ maltemperaturen spröde ist und sich deshalb verhältnismäßig leicht brechen läßt. Vorzugsweise wird hierzu das kabelseitige Stutzenteil verdreht, wobei das kontaktseitige Stutzenteil bzw. der Hauptteil des Gehäuses stationär im Spritzformwerk­ zeug verbleiben kann. Das Drehen ist dann handhabungsfreund­ lich und leicht durchzuführen, wenn ein Werkzeugangriffsele­ ment am zu drehenden Teil angeordnet ist, an dem mit einem Drehwerkzeug angegriffen werden kann.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausfüh­ rungsbeispielen und einer Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Steckverbinder in der Seitenan­ sicht, teilweise axial geschnitten;
Fig. 2 bis 4 ein Spritzformwerkzeug zum Anspritzen einer Um­ hüllung an den Steckverbinder jeweils in schematischer Darstellung und in verschiedenen Funktionsstellungen;
Fig. 5 ein Gehäuse des Steckverbinders mit zwei voneinander beabstandeten Stutzenteilen in der Seitenansicht;
Fig. 6 den Schnitt VI-VI in Fig. 5;
Fig. 7 den Schnitt nach Fig. 6 bei verdrehtem äußeren Stutzen­ teil;
Fig. 8 das Gehäuse in der Stirnansicht bei verdrehtem äußeren Stutzenteil.
Der Steckverbinder 1 ist Teil einer elektrischen Steckvorrich­ tung, die dazu dient, elektrische Kontaktelemente miteinander zu verbinden oder voneinander zu lösen. Dabei kann es sich bei dem Steckverbinder 1 sowohl um ein Steckerteil als auch um ein Kupplungsteil handeln.
Der Steckverbinder 1 weist ein Gehäuse 2 aus Kunststoff auf, an dessen einem Ende ein Kabeleinführungstutzen 3 mit einem axialen Durchführungsloch 4 angeordnet ist. Ein elektrisches Kabel 5 erstreckt sich durch den Kabeleinführungsstutzen 3 bis in den nicht dargestellten Hohlraum des Gehäuses 2, wo die nicht dargestellten Adern des Kabels 5 mit nicht darge­ stellten Kontaktelementen des Steckverbinders 1 verbunden sind.
Der Kabeleinführungsstutzen 3 besteht aus zwei in der Längs­ richtung des Steckverbinders 1 hintereinander liegenden und einen axialen Abstand voneinander aufweisenden Stutzenteilen 7, 8, die - soweit das Gehäuse 2 als Zwischenprodukt betroffen ist - durch vier axiale Abstandhaltestege 9 einteilig mitein­ ander verbunden sind, die auf einem zugehörigen Teilkreis ver­ teilt angeordnet sind.
Beim fertigen Steckverbinder 1 nach Fig. 1 sind die Abstand­ haltestege 9 entfernt, und der Zwischenraum 10 zwischen den Stutzenteilen 7, 8 ist mit Kunststoff ausgegossen bzw. ausge­ spritzt. Dieser Kunststoff ist Teil einer Umhüllung 12, die sich nur im Bereich des Zwischenraums 10 oder auch in Längs­ richtung über einen Teil oder über die gesamte Länge des Ka­ beleinführungsstutzens 3 erstrecken kann. An den einander zu­ gewandten Stirnflächen der Stutzenteile 7, 8 sind vorzugsweise T-förmige Vorsprünge 11 mit Hinterschneidungen angeordnet, die formschlüssig in die Umhüllung 12 eingreifen bzw. von ihr formschlüssig hintergriffen sind. Da das kontaktseitige Stut­ zenteil 7 einteilig an der Hinterseite des Gehäuses 2 ange­ formt ist, sind die Stutzenteile 7, 8 durch die Umhüllung 2 formschlüssig und unlösbar miteinander verbunden. Die Stut­ zenteile 7, 8 und die Umhüllung 12 weisen vorzugsweise runde Querschnitte auf.
Die Stutzenteile 7, 8 bestehen vorzugsweise jeweils aus zwei Halbschalen 7a, 7b, 8a, 8b, von denen die eine Halbschale 7a einteilig an den Gehäusekörper angeformt ist, während die zu­ gehörige andere Halbschale 7b entweder ein freies Bauteil ist, das an die Halbschale 7a ansteckbar, insbesondere anclipsbar ist oder auch durch ein nicht dargestelltes Filmscharnier mit der zugehörigen Halbschale 7a verbunden sein kann, das - wie an sich bekannt - an der einen Endkante der Teilungsfuge 13 angeordnet und mit den zueinandergehörigen Halbschalen 7a, 7b einteilig verbunden sein kann. In gleicher Weise können auch die Halbschalen 8a, 8b des kabelseitigen Stutzenteils 8 mit­ einander verbunden bzw. verrastbar sein. Vorzugsweise ist die Umhüllung 12 so lang bemessen, daß sie die radiale Teilungs­ fuge 13 zwischen der Halbschale 7b und dem kontaktseitigen Rest des Stutzenteils 7 überdeckt.
Es ist der Zweck der Umhüllung 12, die Dichtheit der Kabel­ durchführung zu verbessern. Dies wird durch den flächigen Kon­ takt der Umhüllung 12 mit der Mantelfläche des Kabels 5 im Be­ reich des Zwischenraums gewährleistet. Vorzugsweise sind an den Innenwandungen der Stutzenteile 7, 8 bzw. der Halbschalen 7a, 7b, 8a, 8b Ringstege 15 angeordnet, die sich in die Man­ telfläche des Kabels 5 eindrücken und somit zur Abdichtung ge­ gen einen axialen Wasser- oder Feuchtigkeitsdurchtritt beitra­ gen, insbesondere aber beim Spritzvorgang ein Austritt des Spritzmaterials verhindert und definierte Spritzbedingungen sicherstellt.
Das aus Kunststoff bestehende Gehäuse 2 ist als Zwischenpro­ dukt somit entweder einteilig oder zweiteilig. Im zweiten Fall sind der Gehäusekörper und die Gehäuseschalen 7a, 8a so wie die diese miteinander verbindenden Abstandhaltestege 9a ein­ stückig miteinander verbunden, wobei die durch die Abstandhal­ testege 9b miteinander verbundenen Halbschalen 7b, 8b das zweite Bauteil bilden. Der erste Fall ergibt sich dann, wenn die Gehäuseschalen 7b, 8b durch bereits erwähnte Filmscharnie­ re mit den zugehörigen Gehäuseschalen 7a, 8a einteilig verbun­ den sind.
Zum Herstellen der Umhüllung 12 wird das soweit als Zwischen­ produkt hergestellte Gehäuse 2 in ein in den Fig. 2 bis 4 schematisch dargestelltes Spritzformwerkzeug 16 so eingesetzt, daß sich der von der Umhüllung einzunehmende Ringraum im Form­ raum 17 des Spritzformwerkzeugs 16 befindet bzw. diesen teil­ weise begrenzt. Der Formraum ist in seiner Form und Größe an die Form und Größe der Umhüllung 12 angepaßt und im vorliegen­ den Fall im parallel zur Zeichnungsebene stehenden Schnitt des Gehäuses 2 rund. Das Spritzformwerkzeug 16 weist eine Aufnahme für das Gehäuse 2 auf, in die letzteres zum Beispiel axial einsteckbar ist. Eine solche Aufnahme kann durch ein Loch 18 in Form einer Bohrung oder Stufenbohrung und in der Form und Größe des Umfangs der Stutzenteile 7, 8 gebildet sein, in das der Kabeleinführungsstutzen 3 mit seinen Stutzenteilen 7, 8 mit geringem Bewegungsspiel einsteckbar ist.
Im Spritzformwerkzeug 16 sind zwei einen Abstand voneinander aufweisende und sich vorzugsweise senkrecht sowie rechtwinklig zur mit der Achse des Gehäuses 2 zusammenfallenden Formraum­ achse 18 erstreckende Führungskanäle 19 angeordnet, in denen stab- bzw. leistenförmige Trennmesser 21 verschiebbar gelagert sind. Der Abstand a der einander benachbarten Seitenflächen 22 der Führungskanäle 19 ist geringfügig kleiner bemessen als der Abstand zwischen den Abstandhaltestegpaaren. Die quer zur Zei­ chnungsebene der Fig. 2 bis 4 gerichtete Breite der Trennmes­ ser 21 ist an die axiale Länge des Zwischenraums 10 bzw. der Abstandhaltestege 9 angepaßt. Infolgedessen treffen die Trenn­ messer 21 bei ihrer Verschiebung vorzugsweise von oben nach unten mit ihren Stirnflächen 23 gegen die in der Verschiebe­ richtung (Doppelpfeil 24) jeweils hintereinander liegenden Abstandhaltestege 9b, 9a, wobei diese abgeschert werden. Vor­ zugsweise schließen die Stirnflächen 23 mit den inneren Sei­ tenflächen 25 der Trennmesser 21 einen spitzen Winkel w von etwa 30 bis 60° ein. Die Stirnflächen 23 können dabei gerundet oder abgewinkelt so verlaufen, daß sie von der Messerspitze 26 ausgehend zunächst den Winkel w und dann einen größeren Winkel mit den zugehörigen Seitenflächen 25 einschließen.
Die Trennmesser 21 können gabelförmig geformt und somit vor­ zugsweise einstückig miteinander verbunden sein, so daß ein gemeinsamer Antrieb (nicht dargestellt) ausreicht, um beide Trennmesser 21 zunächst herunter und dann wieder herauf zu be­ wegen. Nach dem Vorschub der Trennmesser 21 fallen die abge­ scherten Abstandhaltestege 9 auf Grund der Schwerkraft selbst­ tätig durch die Führungskanäle 19 aus dem Formraum 17 und vor­ zugsweise auch aus dem Spritzformwerkzeug 16 heraus. Sie brau­ chen somit nicht durch eine besondere Maßnahme entfernt zu werden.
Fig. 2 zeigt die Trennmesser 21 in einer sich oberhalb des Formraums 17 befindlichen Position, in der das Gehäuse 2 in den Aufnahmeraum des Spritzformwerkzeugs 16 eingesetzt worden ist.
Gemäß Fig. 3 sind die Trennmesser 21 nach unten bewegt worden, wobei ihre Stirnflächen 23 auf die Abstandhaltestege 9 treffen und diese abscheren.
Die Trennmesser 21 sind über die Abstandhaltestege 9 bzw. den Formraum 17 hinaus nach unten verschiebbar, und zwar in eine Position, in der zwei in den einander zugewandten Seitenflä­ chen 25 vorhandene Ausnehmungen 27 koaxial mit dem Formraum 17 angeordnet sind, wie es in Fig. 4 dargestellt ist. In dieser Stellung ergänzen die kreisabschnittförmigen Ausnehmungen 27 mit ihren kreisbogenförmigen Wandungen 28 den Formraum 17 zu seiner Kreisform, wobei die Wandungen 28 sich an die kreisbo­ genförmigen Begrenzungsflächen 29 anschließen, die den Form­ raum 17 im Bereich der zwischen den Führungskanälen 19 vor­ handenen Stegwand 31 des Spritzformwerkzeugs 16 begrenzen. Weitere, sich quer zur Formraumachse 18 erstreckende segment­ förmige Begrenzungsflächen 32 können an der Stegwand 31 ausge­ bildet sein, oder sie können auch durch die Stufenfläche 33 des Gehäusekörpers 2 gebildet sein. Mit diesen Begrenzungs­ flächen 32 korrespondieren ebenfalls bogenförmige oder seg­ mentförmige weitere Begrenzungsflächen 34, die durch die Führungsflächen 35 der Führungskanäle 19 gebildet sein können oder die auch kreisabschnittförmige Seitenflächen der Ausneh­ mungen 27 sein können. Letzteres ist davon abhähgig, wie groß die quer zur Zeichungsebene in den Fig. 2 bis 4 gerichtete Breitenerstreckung der Trennmesser 21 bemessen ist.
In der Position der Trennmesser 21 gemäß Fig. 4 ist der Form­ raum 17 im Bereich der Führungskanäle 19 durch deren Formraum- Begrenzungsflächen geschlossen. In dieser Position wird über seine Schmelztemperatur erwärmter Kunststoff in den Formraum 17 durch einen nicht dargestellten Zuführungskanal einge­ spritzt und somit die Umhüllung 12 hergestellt. Das Kabel 5 ist natürlich vorher in das Gehäuse 2 eingeführt worden. Nach dem Erkalten des gespritzten Kunststoffes kann der so gebil­ dete Steckverbinder 1 aus dem Spritzformwerkzeug 16 entnommen werden.
Anstelle einer Abscherung der Abstandhaltestege 9a, 9b ist es auch möglich, diese abzubrechen. Dies kann durch mit den Trennmessern vergleichbare Stempel erfolgen.
Bei der Ausgestaltung gemäß den Fig. 2 bis 4 weisen die Ab­ standhaltestege 9a, 9b einen rechteckigen bzw. - auf Grund einer außenseitigen Rundung - etwa dreieckigen Querschnitt auf, wobei zu beiden Seiten der vorhandenen axialen Teilungs­ fuge 13 vorhandene Abstandhaltestege 9a, 9b dicht aneinander­ liegen.
Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 6 bis 8, bei denen gleiche Bezugszeichen verwendet sind, sind im Querschnitt kreisrunde Abstandhaltestege 9a, 9b vorgesehen, die auf einem Teilkreis gleichmäßig verteilt angeordnet sind und dabei in axialen Mit­ telebenen liegen, die rechtwinklig zueinander stehen bzw. einen Winkel von etwa 45° mit der axialen Teilungsfuge 13 ein­ schließen. Anstelle von axialen Vorsprüngen sind bei der Aus­ gestaltung nach Fig. 5 radiale Vorsprünge 11a vorgesehen, die vom Material der nicht dargestellten Umhüllung übergriffen werden.
Ein Brechen der Abstandhaltestege 9a, 9b kann auch durch ein Verdrehen der Stutzenteile 7, 8 relativ zueinander erfolgen. Das Drehen vorzugsweise des kabelseitigen Stutzenteils 8 er­ folgt in der im Spritzformwerkzeug 16 aufgenommenen Position des Gehäuses 2, wobei vorzugsweise am zu drehenden Stutzenteil 8 Angriffselemente, insbesondere in Form von bezüglich der Mittelachse gegenüberliegenden Löchern 36 vorgesehen sind, in die ein Drehwerkzeug (nicht dargestellt) mit in die Löcher 36 einsetzbaren Zapfen einsteckbar ist. Beim Drehen brechen die Abstandhaltestege 9a, 9b, wobei Abstandhaltestegteile an dem einen oder auch anderen Stutzenteil 7, 8 stehen bleiben kön­ nen. Vorzugsweise ist den Abstandhaltestegen 9a, 9b eine Soll­ bruchstelle S zugeordnet, die durch eine Kerbe gebildet sein kann, die vorzugsweise in mittlerer Position der Abstandhal­ testege 9a, 9b angeordnet ist. Die Kerben befinden sich vor­ zugsweise außen an den Abstandhaltestegen 9a, 9b.
Die Drehung des zu drehenden Stutzenteils 8 soll so weit er­ folgen, daß die abgebrochenen Abstandhaltestegteile in Um­ fangsrichtung voneinander beabstandet sind. Dieser Winkel w beträgt vorzugsweise etwa 20°. In dieser Position wird der über seine Schmelztemperatur erwärmte Kunststoff zur Bildung der Umhüllung 12 in den Formraum des Spritzformwerkzeugs 16 eingespritzt. Beim Drehen des einen Stutzenteils 8 ist das andere gegen Drehung zu sichern.
Bei der zuletzt beschriebenen Ausgestaltung bzw. Herstellungs­ maßnahme kann das Spritzformwerkzeug 16 erheblich einfacher ausgestaltet werden, weil Trennmesser 21 mit den sie führenden Führungskanälen 19 nicht erforderlich sind.
Bei allen vorbeschriebenen Ausgestaltungen sind Zapfenverbin­ dungen 37 in Form von Zapfen und Löchern, vorzugsweise axialen Stegen und Nuten auf bzw. in den Flächen der Teilungsfuge 13 zwecks Zentrierung der Halbschalen 7a, 7b, 8a, 8b aneinander vorgesehen.
Es ist auch von Vorteil, das Spritzformwerkzeug 16 zweiteilig mit einer die Formraumachse schneidenden Teilungsfuge 38 aus­ zubilden. Dies kann die Herstellung des Formwerkzeugs 16 und die Entformung des Steckverbinders 1 erleichtern.
Im folgenden werden die einzelnen Verfahrensschritte zur Her­ stellung des Steckverbinders 1 bzw. zur Anbringung seiner Um­ hüllung 12 aufgelistet.
Einführen eines soweit vorgefertigten Kabels 5 in das eben­ falls soweit vorgefertigte Gehäuse 2.
Einsetzen dieser Einheit in das Spritzformwerkzeug 16. Vorschieben der Trennmesser 21 in deren Position gemäß Fig. 4, wobei auf diesem Vorschubweg die Abstandhaltestege 9 abge­ schert oder abgebrochen werden.
Einspritzen des flüssigen Kunststoffs in den Formraum 17. Abkühlen des soweit vorgefertigten Steckverbinders 1. Entformen des Steckverbinders 1.
Rückzug der Trennmesser 21 in ihre Ausgangsposition, was zu gegebenem Zeitpunkt erfolgen kann.
Das anhand des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 6 bis 8 vor­ beschriebene Verfahren unterscheidet sich dadurch, daß an­ stelle des Abscherens oder Brechens der Abstandhaltestege 9 durch die Trennmesser 21, d. h. nach dem Einsetzen des Ge­ häuses 2 in das Spritzformwerkzeug 16, die Abstandhaltestege 9a, 9b durch Drehen des Stutzenteils 8 gebrochen werden. Da­ nach kann der flüssige Kunststoff in den Formraum 17 einge­ spritzt werden.
Im folgenden werden weitere Vorteile der Erfindung angegeben: Bei der Erfindung erfolgt eine sichere Unterbrechung der Ab­ standhaltestege 9a, 9b und somit auch in deren Bereich mögli­ chen Kriechstrecken für Wasser oder Feuchtigkeit bzw. Nässe.
Es wird eine einfache und kostengünstig herstellbare Formge­ bung für das Spritzformwerkzeug 16 erreicht, weil an den Ab­ standhaltestegen 9a, 9b angeordnete, beim Stand der Technik notwendige Ringstege entfallen. Außerdem entfallen in gewissen Zeitabständen erforderliche Überwachungs- und Reinigungsmaß­ nahmen zur Reinigung der Formnuten für die Ringstege im Spritzformwerkzeug. Es werden somit auch die Unterhaltungsko­ sten wesentlich gesenkt.
Da bei der Erfindung Ringstege an den Abstandhaltestegen 9a, 9b entfallen, besteht auch keine Gefahr, daß die Ringstege be­ schädigt, zum Beispiel abgescheuert werden, wie es bei der eingangs beschriebenen bekannten Ausgestaltung der Fall ist. Bei dieser bekannten Ausgestaltung ist bei beschädigten Ring­ stegen die Dichtheit bekanntlich nicht mehr gewährlei­ stet.
Die Abstandhaltestege 9a, 9b können verhältnismäßig dickwandig und in einfachen Querschnittsformen hergestellt werden. Da die Abstandhaltestege 9a, 9b nicht abgeschmolzen werden, liegen - abgesehen von der bei einem erfindungsgemäßen Verfah­ ren geforderten Materialsprödigkeit - keinerlei Beschränkungen hinsichtlich der Materialauswahl vor. Man kann also für den wichtigsten Teil des Steckverbinders 1 auch Werkstoffe mit höchster Temperaturbeständigkeit wählen. Da auch die Notwen­ digkeit dünner Wandungen entfällt, ist auch keine Beschränkung wegen der Viskosität des Kunststoffs vorgegeben.
Es läßt sich ein vorzugsweise selbsttätiges Entfernen der Ab­ standhaltestege 9a, 9b erreichen. Dies bedeutet im Gegensatz zum Abschmelzen eine 100%ige Unterbrechung der Abstandhalte­ stege bzw. Kriechstrecken, die durch einen geringfügigen Mehr­ aufwand am Spritzformwerkzeug (Trennmesser) erreicht wird, wo­ bei diese Sicherheit nicht von schwankenden Prozeß- und Werk­ stoffparametern abhängt.
Der Anspritzpunkt für das Spritzformwerkzeug kann frei gewählt werden.

Claims (25)

1. Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Steckverbin­ der (1), bestehend aus
  • - einem Gehäuse (2) aus Kunststoff, das einen Kabelein­ führungsstutzen (3) mit wenigstens zwei axial voneinan­ der beabstandeten Stutzenteilen (7, 8) aufweist,
  • - einem durch den Kabeleinführungsstutzen (3) in das Ge­ häuse (2) eingeführten elektrischen Kabel (5) und
  • - einer das Gehäuse (2) wenigstens im Bereich des Kabel­ einführungsstutzens (3) umgebenden, die Stutzenteile (7, 8) miteinander verbindenden Kunststoff-Umhüllung (12),
  • - wobei ein oder mehrere, bei der Herstellung des Gehäuses (2) angeformte, die Stutzenteile (7, 8) miteinander ver­ bindende Abstandhaltestege (9a, 9b) unterbrochen werden,
dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Abstandhaltesteg (9a, 9b) mecha­ nisch getrennt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Abstandhaltesteg (9a, 9b) gebrochen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Abstandhaltesteg (9a, 9b) abgeschert wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Stutzenteile (7, 8) um die Mittel­ achse des Gehäuses (2) verdreht werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Maß der Verdrehung größer ist als die in die Drehrichtung gerichtete Querschnittsabmessung des Abstandhaltestegs (9).
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine Abstandhaltesteg (9) im wesentlichen in seinem mittleren Bereich gebrochen wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stutzenteile (7, 8) von der Umhüllung (12) formschlüssig miteinander verbunden werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stutzenteilen (7, 8) angeordnete Verankerungselemente von der Umhüllung (12) hintergriffen werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, 2 und 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) mit dem Kabel (5) in einem Spritzformwerkzeug (16) positioniert, wenigstens im Bereich des Kabeleinführungsstutzens (3) mit Kunststoff umspritzt wird, und danach der wenigstens eine Abstandhal­ testeg (9a, 9b) im Spritzformwerkzeug (16) gebrochen wird.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandhaltesteg (9a, 9b) vor dem Einspritzen des Kunststoffs in den Formraum (17) des Spritzformwerkzeugs (16) mechanisch getrennt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandhaltesteg (9a, 9b) an seinen beiden Enden abgeschert wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandhaltesteg (9) vor dem Einspritzen des Kunst­ stoffs aus dem Formraum (17) entfernt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Abstandhaltesteg (9a, 9b) durch Drehen eines Stutzenteils (7, 8) gebrochen wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der kabelseitige Stutzenteil gedreht wird.
15. Spritzformwerkzeug (16) zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer Aufnah­ me für das Gehäuse (2) und das Kabel (5), und einem letz­ teres wenigstens im Bereich des Kabeleinführungsstutzens (3) umgebenden Formraum (17), gekennzeichnet durch wenigstens einen Trenn- Stempel (21), der in einem quer zum Abstandhaltesteg (9a, 9b) gerichteten Führungskanal (19) im Spritzformwerkzeug (16) gegen den Abstandhaltesteg (9a, 9b) und zurück ver­ schiebbar gelagert und antreibbar ist.
16. Spritzformwerkzeug nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich­ net, daß der Trenn-Stempel (21) in einer über die Position des Abstandhaltestegs (9a, 9b) hinaus vorgeschobenen Posi­ tion den Formraum (17) im Bereich des den Formraum (17) schneidenden Führungskanals (19) mit an ihm angeordneten Begrenzungsflächen (28, 34) begrenzt.
17. Spritzformwerkzeug nach Anspruch 15 oder 16, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zwei parallel zueinander angeordnete, einen Abstand (a) voneinander aufweisende Führungskanäle (19) und zwei darin geführte Trenn-Stempel (21) vorgesehen sind, wobei die Trenn-Stempel (21) vorzugsweise durch einen gemeinsamen Antrieb antreibbar sind.
18. Spritzformwerkzeug nach Anspruch 16 oder 17, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Begrenzungsflächen durch die Wandung bzw. Wandungen von gerundeten Ausnehmungen (27) gebildet sind, die im Trenn-Stempel oder an den einander zugewand­ ten Seiten der beiden Trenn-Stempel (21) angeordnet sind.
19. Spritzformwerkzeug nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme für das Gehäuse (2) eine Drehführung für einen der beiden Stutzenteile (7, 8) bildet.
20. Elektrischer Steckverbinder mit einem Kunststoffgehäuse, hergestellt nach einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß am Kunststoffgehäuse (2a) ein Werkzeugangriffselement für ein Drehwerkzeug an­ geordnet ist.
21. Elektrischer Steckverbinder nach Anspruch 20, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Werkzeugsangriffselement an einem der beiden Stutzenteile (7, 8) angeordnet ist.
22. Elektrischer Steckverbinder nach Anspruch 20 oder 21, da­ durch gekennzeichnet, daß das Werkzeugangriffselement stirnseitig zugänglich ist.
23. Elektrischer Steckverbinder nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeugangriffselement durch einen stirnseitig offenen Schlitz gebildet ist.
24. Elektrischer Steckverbinder nach Anspruch 22, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Werkzeugangriffselement durch zwei zu beiden Seiten der Mittelachse angeordnete stirnseitige Löcher (36) gebildet ist.
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