DE4110148A1 - Vorrichtung zum einschlagen der vorderraeder eines fahrzeuges - Google Patents
Vorrichtung zum einschlagen der vorderraeder eines fahrzeugesInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum
Einschlagen der Vorderräder eines Fahrzeugs gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine herkömmliche Vorrichtung zum Einschlagen der Vorder
räder umfaßt im allgemeinen eine Vorderrad-Spurstange,
die über eine Lenksäule mechanisch mit einem Lenkrad ge
koppelt ist und aufgrund einer Drehung des Lenkrades in
der Richtung quer zur Fahrzeugkarosserie verschoben wird.
Die Vorderrad-Spurstange ist mit einem linken und mit ei
nem rechten Vorderrad verbunden, so daß die Vorderräder
aufgrund einer Verschiebung der Vorderrad-Spurstange in
der Richtung quer zur Fahrzeugkarosserie eingeschlagen
werden. Kürzlich ist eine Vorrichtung zum Einschlagen der
Vorderräder eines Fahrzeugs mittels elektrischer Steue
rung (sogenannter "Steer-by-Wire"-Typ) vorgeschlagen wor
den, in dem die Vorderrad-Spurstange mit der Lenksäule
nicht mechanisch gekoppelt ist und in der Richtung quer
zur Fahrzeugkarosserie mittels eines Betätigungselements
verschoben wird, das entsprechend einer Drehung des
Lenkrades, wie sie an der Lenksäule oder an einem zur
Lenksäule äquivalenten Teil ermittelt wird, angetrieben
wird.
In einer solchen elektrisch gesteuerten Radeinschlagvor
richtung können die Vorderräder entsprechend dem Fahrzu
stand des Fahrzeugs eingeschlagen werden, so daß eine
bessere Lenkstabilität erzielt werden kann, die nicht al
lein von der Lenkoperation des Fahrers abhängt. Da jedoch
die Vorderrad-Spurstange mit dem Lenkrad nicht mechanisch
gekoppelt ist, wird es schwierig, das Fahrzeug gemäß dem
Willen des Fahrers zu steuern, wenn im Steuersystem eine
Abnormalität auftritt.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die
erwähnten Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen
und eine Vorrichtung zum Einschlagen der Vorderräder ei
nes Fahrzeugs zu schaffen, mit der die der elektrisch ge
steuerten Lenkvorrichtung eigentümliche bessere Lenksta
bilität ausgenutzt werden kann, ohne daß eine Verschlech
terung der Lenkeigenschaften auftritt, wenn das Steuersy
stem ausfällt.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorderrad-Einschlagvorrich
tung der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß gelöst durch
die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1.
Erfindungsgemäß ist die Vorrichtung zum Einschlagen der
Vorderräder sowohl mit dem Betätigungselement der elek
trisch gesteuerten Vorderrad-Einschlagvorrichtung als
auch mit einer mechanischen Kopplung der Lenksäule mit
der Vorderrad-Spurstange versehen. Die Lenksäule ist er
findungsgemäß in einen oberen und einen unteren Bereich
unterteilt, die über eine Inaktivitätszonenkupplung, die
die Drehung des oberen Bereichs innerhalb einer vorgege
benen Inaktivitätszone nicht an den unteren Bereich über
trägt, verbunden sind. In dieser Inaktivitätszone werden
die Vorderräder durch das Betätigungselement eingeschla
gen, während sie außerhalb der Inaktivitätszone durch die
Lenksäule eingeschlagen werden.
Erfindungsgemäß werden die Drehbewegungen des oberen und
des unteren Bereichs der Lenksäule, die durch die Inakti
vitätszonenkupplung miteinander verbunden sind, von einem
oberen bzw. von einem unteren Lenkwinkelsensor erfaßt,
wobei ein Steuermittel das Betätigungselement veranlaßt,
die Vorderrad-Spurstange in der Richtung quer zur Fahr
zeugkarosserie entsprechend den erfaßten Signalen vom
oberen bzw. vom unteren Lenkwinkelsensor zu verschieben.
Folglich können in der Inaktivitätszone die Vorderräder
entsprechend dem Fahrzustand des Fahrzeugs wie etwa dem
Fahrverhalten (das in Gestalt der Giergeschwindigkeit des
Fahrzeugs, der Querbeschleunigung des Fahrzeugs und der
gleichen erfaßt wird), der Lenkrad-Drehgeschwindigkeit
oder dergleichen eingeschlagen werden, so daß eine bes
sere Lenkstabilität erzielt werden kann, die nicht nur
von der Lenkoperation des Fahrers abhängt. Da außerhalb
der Inaktivitätszone der obere und der untere Bereich der
Lenksäule mechanisch fest miteinander verbunden sind,
wird die Drehung des Lenkrades außerhalb dieser Inaktivi
tätszone direkt an die Vorderrad-Spurstange übertragen,
um diese in der Richtung quer zur Fahrzeugkarosserie zu
verschieben.
Folglich kann gemäß dieser Ausführungsform der vorliegen
den Erfindung eine bessere Lenkstabilität, die der elek
trisch gesteuerten Lenkvorrichtung eigentümlich ist, auf
rechterhalten werden, ohne daß es möglich ist, daß sich
bei einem Ausfall des Steuersystems die Lenkeigenschaften
verschlechtern.
In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Er
findung ist ein Mittel vorgesehen, das bei zunehmender
Fahrzeuggeschwindigkeit die Breite der Inaktivitätszone
verringert, so daß eine mechanische Verbindung des oberen
Bereichs mit dem unteren Bereich schnell hergestellt wer
den kann, wenn das Steuersystem bei einer hohen Fahrzeug
geschwindigkeit ausfällt.
Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung
sind in den Unteransprüchen, die sich auf besondere Aus
führungsformen beziehen, angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand bevorzugter Aus
führungsformen mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläu
tert; es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Vorrich
tung zum Einschlagen der Vorderräder ge
mäß einer Ausführungsform der vorliegen
den Erfindung;
Fig. 2 einen Querschnitt eines Teils der Vor
richtung zum Einschlagen der Vorderräder
von Fig. 1;
Fig. 3 einen Querschnitt entlang der Linie III-
III in Fig. 2;
Fig. 4 einen Graph zur Erläuterung der Beziehung
zwischen der Breite der Inaktivitätszone
und der Fahrzeuggeschwindigkeit;
Fig. 5 ein Haupt-Flußdiagramm zur Erläuterung
der Operation der Steuervorrichtung;
Fig. 6A, 7A, 8A, 9A Neben-Flußdiagramme zur Erläuterung von
Operationen der Steuervorrichtung;
Fig. 6B, 7B, 8B, 9B Graphen von Korrekturwert-Abbildungen;
und
Fig. 10, 11 Flußdiagramme zur Erläuterung von abge
wandelten Ausführungsformen.
Die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung 10 zum Einschlagen der
Vorderräder umfaßt eine Vorderrad-Spurstange 12, die mit
den (nicht gezeigten) Vorderrädern verbunden ist, so daß
die Vorderräder aufgrund der Verschiebung der Vorderrad-
Spurstange 12 in der Richtung quer zur Fahrzeugkarosserie
eingeschlagen werden, und eine Lenksäule 18, die mit ei
nem Ende mit einem Lenkrad 14 und mit dem anderen Ende
über ein Zahnstangengetriebe 16 mit der Vorderrad-Spur
stange 12 verbunden ist, so daß die Vorderrad-Spurstange
12 aufgrund der Drehung des Lenkrades 14 in der Richtung
quer zur Fahrzeugkarosserie verschoben wird.
Die Lenksäule 18 ist in einen oberen Bereich 18A, dessen
oberes Ende mit dem Lenkrad 14 verbunden ist, und in
einen unteren Bereich 18B, dessen unteres Ende mit dem
Zahnstangengetriebe 16 verbunden ist, unterteilt. Das un
tere Ende des oberen Bereichs 18A und das obere Ende des
unteren Bereichs 18B sind miteinander mittels einer Inak
tivitätszonenkupplung 20 verbunden, die dem oberen und
dem unteren Bereich 18A bzw. 18B eine relative Drehung um
einen begrenzten Winkel erlaubt. Ein oberer Lenkwinkel
sensor 22A ist dazu vorgesehen, die Drehbewegung des obe
ren Bereichs 18A der Lenksäule 18 zu ermitteln, ferner
ist ein unterer Lenkwinkelsensor 22B vorgesehen, der die
Drehbewegung des unteren Bereichs 18B der Lenksäule 18
ermittelt.
Die Vorrichtung 10 zum Einschlagen der Vorderräder ist
ferner mit einem hydraulischen Betätigungselement 24, das
die Vorderrad-Spurstange 12 in der Richtung quer zur
Fahrzeugkarosserie unabhängig vom Lenkrad 14 verschiebt,
und mit einer Steuervorrichtung 26, die das hydrauliche
Betätigungselement 24 entsprechend den vom oberen und vom
unteren Lenkwinkelsensor 22A bzw. 22B ermittelten Signa
len steuert, versehen. Das hydraulische Betätigungsele
ment 24 umfaßt einen an der Vorderrad-Spurstange 12 befe
stigten Kolben 28, einen an der Fahrzeugkarosserie befe
stigten Zylinder 30 und ein Steuerventil 32, das von der
Steuervorrichtung 26 so gesteuert wird, daß es den von
einer Ölpumpe 34 an das hydraulische Betätigungselement
24 gelieferten Hydraulikdruck einstellt.
Wie in Fig. 2 gezeigt, umfaßt die Inaktivitätszonenkupp
lung 20 ein am unteren Ende des oberen Bereichs 18A der
Lenksäule 18 befestigtes zylindrisches Element 20A mit
kleinerem Durchmesser und ein am oberen Ende des unteren
Bereichs 18B der Lenksäule 18 befestigtes zylindrisches
Element 20B mit größerem Durchmesser. Das zylindrische
Element 20A mit kleinerem Durchmesser ist in das zylin
drische Element 20B mit größerem Durchmesser so einge
paßt, daß die beiden Elemente in der Längsrichtung der
Lenksäule 18 gegeneinander verschoben werden können und
relativ zueinander drehbar sind. Am zylindrischen Element
20B mit größerem Durchmesser ist ein Stift 20Ba befe
stigt, der sich entlang des Durchmessers des Elementes
20B erstreckt. Das zylindrische Element 20A mit kleinerem
Durchmesser ist mit einem Paar von Löchern 20Aa versehen,
die einander diametral gegenüber liegen und durch die der
Stift 20Ba verläuft. Jedes der Löcher 20Aa besitzt die
Form eines gleichschenkligen Dreiecks, dessen Spitze zum
oberen Bereich 18A der Lenksäule 18 weist und dessen Ba
sis sich in der Richtung quer zur Lenksäule 18 erstreckt.
Jede der drei Ecken der Löcher 20Aa ist so abgerundet,
daß sie jeweils eine Krümmung besitzt, die im wesentli
chen gleich der Krümmung der äußeren Umfangsfläche des
Stifts 20Ba ist.
Der obere Bereich 18A der Lenksäule 18 ist mittels eines
Lagers 36 drehbar in einem Lenksäulengehäuse 38 unter
stützt. Das zylindrische Element 20B mit größerem Durch
messer ist mit dem unteren Bereich 18B über Keile verbun
den, so daß es relativ zum unteren Bereich 18B in der
Längsrichtung der Lenksäule 18 verschoben werden kann und
mittels einer zwischen dem zylindrischen Element 20B mit
größerem Durchmesser und dem unteren Bereich 18B einge
setzten Rückstellfeder 40 zum oberen Bereich 18A gezwun
gen wird. Der untere Bereich 18B ist mittels eines Lagers
42 an einer fahrzeugkarosserieseitigen Platte 44 drehbar
unterstützt, während das zylindrische Element 20B mit
größerem Durchmesser mittels eines Lagers 50 an einer am
Ausgangsstab 48 eines hydraulischen Betätigungselements
46 befestigten Anschlagplatte 52 drehbar unterstützt ist.
Das hydraulische Betätigungselement 46 ist an der fahr
zeugkarosserieseitigen Platte 44 angebracht. Die Position
des zylindrischen Elements 20B mit größerem Durchmesser
in bezug auf den unteren Bereich 18B wird durch den Ab
stand zwischen den Platten 44 und 52 bestimmt. Das
hydraulische Betätigungselement 46 wird durch ein hydrau
lisches Steuerventil 54, das unter der Steuerung der
Steuervorrichtung 26 den an das hydraulische Betätigungs
element 46 zu liefernden Hydraulikdruck einstellt, ge
steuert. Wenn an das hydraulische Betätigungselement 46
kein Hydraulikdruck geliefert wird, wird das zylindrische
Element 20B mit größerem Durchmesser durch die Kraft der
Rückstellfeder 40 in der durch die durchgezogene Linie in
Fig. 2 gezeigten Position gehalten, in der der Stift 20Ba
des zylindrischen Elements 20B mit größerem Durchmesser
in den Spitzen der Löcher 20Aa des zylindrischen Elements
20A mit kleinerem Durchmesser aufgenommen wird. Wenn an
das hydraulische Betätigungselement 46 ein Hydraulikdruck
angelegt wird, wird das zylindrische Element 20B mit grö
ßerem Durchmesser in der Ansicht von Fig. 2 nach rechts
bewegt, bis der Stift 20Ba gegen die Basislinien der Lö
cher 20Aa stößt, wenn der Hydraulikdruck ansteigt und die
Kraft der Rückstellfeder 40 übertrifft. Die Position des
zylindrischen Elements 20B mit größerem Durchmesser wird
anhand der Position der Anschlagplatte 52 erfaßt, die
wiederum mittels eines an der fahrzeugkarosserieseitigen
Platte 44 befestigten Hubsensors 56 erfaßt wird. Das Er
fassungssignal des Hubsensors 56 wird in die Steuervor
richtung 26 eingegeben. Wenn sich der Stift 20Ba in der
durch die durchgezogene Linie in Fig. 2 gezeigten Posi
tion befindet, besteht zwischen den zylindrischen Elemen
ten 20A und 20B in Umfangsrichtung kein Spiel, so daß der
obere und der untere Bereich 18A bzw. 18B in einer star
ren gegenseitigen Verbindung gedreht werden, wenn das
Lenkrad 14 gedreht wird; das bedeutet, daß in diesem Fall
die Lenksäule 18 ohne Inaktivitätszone gedreht wird. Wenn
andererseits der Stift 20Ba von der Spitze des Dreiecks
weg nach rechts bewegt wird, wird in Umfangsrichtung ein
Spiel erzeugt, so daß der untere Bereich 18B selbst dann,
wenn der obere Bereich 18A gedreht wird, solange nicht
gedreht wird, bis der Stift 20Ba gegen eine der Seiten
der Löcher 20Aa stößt. Das bedeutet, daß in diesem Fall
eine Inaktivitätszone mit begrenzter Breite erzeugt wird.
Die Breite oder der Winkel der Inaktivitätszone ist am
größten, wenn sich der Stift 20Ba in der durch die ge
strichelte Linie in Fig. 2 gezeigten Position befindet,
in der er gegen die Basislinien der Löcher 20Aa anstößt.
Der maximale Winkel der Inaktivitätszone α wird in Fig. 3
mit α0 bezeichnet. Der maximale Winkel α0 gilt für jede
Richtung. Der Winkel der Inaktivitätszone ändert sich mit
der Position des Stifts 20Ba, wie aus der obigen Be
schreibung ersichtlich ist. D. h., daß der Winkel der In
aktivitätszone durch die Steuerung des an das hydrauli
sche Betätigungselement 46 angelegten Hydraulikdrucks,
der von der Steuervorrichtung 26 eingestellt wird, ge
steuert wird. Die Steuervorrichtung 26 bestimmt auf der
Grundlage der von einem Fahrzeugeschwindigkeitssensor VS
erfaßten Fahrzeuggeschwindigkeit den Winkel der Inaktivi
tätszone entsprechend der in Fig. 4 gezeigten Fahrzeugge
schwindigkeit/Inaktivitätszonenwinkel-Kennlinie und gibt
ein dem so bestimmten Winkel der Inaktivitätszone ent
sprechendes Steuersignal aus.
Die Steuervorrichtung 26 steuert das in Fig. 1 gezeigte
hydraulische Betätigungselement 24 gemäß dem in Fig. 5
gezeigten Flußdiagramm.
Zunächst liest die Steuervorrichtung 26 den Lenkwinkel
des oberen Bereichs 18A (der im folgenden mit "oberer
Lenkwinkel RH1" bezeichnet wird), der vom oberen Lenkwin
kelsensor 22 A erfaßt wird, und stellt fest, ob der obere
Lenkwinkel RH1 gleich dem Lenkwinkel des unteren Bereichs
18B (der im folgenden mit "unterer Lenkwinkel RH2" be
zeichnet wird) ist, der vom unteren Lenkwinkelsensor 22B
erfaßt wird. Ferner bestimmt die Steuervorrichtung 26
einen später beschriebenen Korrekturwert (Schritte S1 und
S2). Wenn festgestellt wird, daß der obere Lenkwinkel RH1
gleich dem unteren Lenkwinkel RH2 ist, kehrt der Ablauf
in der Steuervorrichtung 26 zum Schritt S1 zurück, da das
hydraulische Betätigungselement 24 nicht aktiviert werden
muß, andernfalls gibt die Steuervorrichtung 26 im Schritt
S3 ein Steuersignal aus, um das hydraulische Betätigungs
element 24 zu betreiben. Dann stellt die Steuervorrich
tung 26 in einem Schritt S4 erneut fest, ob RH1 gleich
RH2 ist. Wenn festgestellt wird, daß der erstere gleich
dem letzteren ist, hält die Steuervorrichtung 26 im
Schritt S5 den Antrieb des hydraulischen Betätigungsele
ments 24 an, anderenfalls bestimmt die Steuervorrichtung
in einem Schritt S6, ob ein vorgegebenes Zeitintervall
verstrichen ist. Wenn festgestellt wird, daß das vorgege
bene Zeitintervall verstrichen ist, bestimmt die Steuer
vorrichtung 26, daß im Steuersystem eine Abnormalität,
z. B. ein Fehler im Hydraulikkreis oder in der elektri
schen Schaltung, aufgetreten ist, woraufhin sie die
Steuerung des hydraulischen Betätigungselementes 24 un
terbricht, d. h. das Steuerventil 32 dazu veranlaßt, den
Hydraulikdruck an das hydraulische Betätigungselement 24
abzulassen (Schritt S7). Wenn andernfalls im Schritt S6
festgestellt wird, daß das vorgegebene Zeitintervall noch
nicht verstrichen ist, bestimmt die Steuervorrichtung 26
im Schritt S8, ob der Absolutwert der Differenz zwischen
RH1 und RH2 gleich dem maximalen Winkel der Inaktivitäts
zone α0 ist, d. h. ob der Stift 20Ba gegen eine der Seiten
der Löcher 20Aa anstößt. Wenn im Schritt S8 festgestellt
wird, daß der Absolutwert der Differenz zwischen RH1 und
RH2 gleich dem maximalen Winkel der Inaktivitätszone α0
ist, stellt die Steuervorrichtung 26 fest, daß im Steuer
system eine Abnormalität auftritt, und unterbricht die
Steuerung des hydraulischen Betätigungselementes 24 im
Schritt S7. Andernfalls geht der Ablauf in der Steuervor
richtung 26 weiter zum Schritt S3.
Aufgrund der Unterbrechung der Steuerung des hydrauli
schen Betätigungselementes 24 im Schritt S7 unterbricht
die Steuervorrichtung 26 die Steuerung der Breite der In
aktivitätszone. D. h., daß die Steuervorrichtung 26 das
Steuerventil 54 dazu veranlaßt, den Hydraulikdruck an das
hydraulische Betätigungselement 46 abzulassen, wodurch
die Breite der Inaktivitätszone auf Null reduziert wird.
Das bedeutet, daß bei Feststellung einer Abnormalität im
Steuersystem die Steuervorrichtung 26 aus Sicherheits
gründen bewirkt, daß sich die Lenksäule 18 wie eine
starre Säule verhält.
Die Steuervorrichtung 26 korrigiert den unteren Lenkwin
kel RH2 gemäß der Querbeschleunigung G der Fahrzeugkaros
serie gemäß dem in Fig. 6A gezeigten Flußdiagramm.
Die Steuervorrichtung 26 liest in einem Schritt S11 die
von einem Querbeschleunigungssensor GS erfaßte Querbe
schleunigung G der Fahrzeugkarosserie und bestimmt im
Schritt S12 auf der Grundlage der durch die in Fig. 6B
gezeigte Abbildung gegebenen Querbeschleunigung G einen
auf die Querbeschleunigung bezogenen Korrekturwert A.
Dann addiert die Steuervorrichtung 26 im Schritt S13 den
auf die Querbeschleunigung bezogenen Korrekturwert A zum
unteren Lenkwinkel RH2. Wie aus Fig. 6B ersichtlich,
nimmt der auf die Querbeschleunigung bezogene Korrektur
wert A bei einer Zunahme der Querbeschleunigung G aus
folgendem Grund zu: Da bei einer erhöhten Querbeschleuni
gung G das Fahrzeug eine erhöhte Neigung zum Untersteuern
zeigt, wird der untere Lenkwinkel RH2 erhöht, um au
tomatisch den Lenkwinkel der Vorderräder unabhängig von
der Operation des Fahrers zu erhöhen, um die erhöhte Nei
gung zum Untersteuern zu kompensieren.
Die Steuervorrichtung 26 korrigiert den unteren Lenkwin
kel RH2 außerdem entsprechend dem Reibungskoeffizienten µ
der Straßenoberfläche gemäß dem in Fig. 7A gezeigten
Flußdiagramm.
Die Steuervorrichtung 26 liest im Schritt S21 die von ei
nem Scheibenwischerschalter WS eingegebene Betriebsart
des Scheibenwischers und bestimmt in einem Schritt S22
auf der Grundlage der durch die in Fig. 7B gezeigte Ab
bildung gegebenen Betriebsart des Scheibenwischers einen
auf die Scheibenwischerbetriebsart bezogenen Korrektur
wert B. Dann subtrahiert die Steuervorrichtung 26 im
Schritt S23 den auf die Scheibenwischerbetriebsart bezo
genen Korrekturwert B vom unteren Lenkwinkel RH2. Wie aus
Fig. 7B ersichtlich, nimmt der auf die Scheibenwischerbe
triebsart bezogene Korrekturwert B schrittweise zu, wenn
die Scheibenwischergeschwindigkeit zunimmt (z. B. von
niedrig nach hoch). Dies hat den folgenden Grund: Wenn
die Scheibenwischergeschwindigkeit höher ist, bedeutet
dies, daß es stärker regnet und der Reibungskoeffizient µ
der Straßenoberfläche kleiner wird, so daß folglich der
untere Lenkwinkel RH2 verringert wird, um den Lenkwinkel
der Vorderräder unabhängig von der Operation des Fahrers
automatisch zu verringern, um so die Fahrstabilität zu
verbessern.
Die Steuervorrichtung 26 korrigiert den unteren Lenkwin
kel RH2 außerdem entsprechend der Lenkrad-Einschlagge
schwindigkeit gemäß dem in Fig. 8A gezeigten Flußdia
gramm.
Die Steuervorrichtung 26 berechnet die Änderungsgeschwin
digkeit dRH1/dt der Drehbewegung des oberen Bereichs 18A
der Lenksäule 18, indem sie den oberen Lenkwinkel RH1
nach der Zeit differenziert (Schritt S31). Dann bestimmt
die Steuervorrichtung 26 im Schritt S32, ob ein Verzöge
rungsschalter BS geschlossen ist. Wenn festgestellt wird,
daß der Verzögerungsschalter BS geschlossen ist, bestimmt
die Steuervorrichtung 26 während des Bremsvorgangs auf
der Grundlage der Änderungsgeschwindigkeit dRH1/dt gemäß
der in Fig. 8B gezeigten Abbildung C1 einen auf die
Lenkrad-Einschlaggeschwindigkeit bezogenen Korrekturwert
C1 (Schritt S33). Dann addiert die Steuervorrichtung 26
im Schritt S34 während des Bremsvorgangs den auf die
Lenkrad-Einschlaggeschwindigkeit bezogenen Korrekturwert
C1 zum unteren Lenkwinkel RH2. Wenn andererseits festge
tellt wird, daß der Verzögerungsschalter BS nicht ge
schlossen ist, bestimmt die Steuervorrichtung 26 in einem
verzögerungsfreien Zeitpunkt auf der Grundlage der Ände
rungsgeschwindigkeit dRH1/dt gemäß der in Fig. 8B gezeig
ten Abbildung C2 einen auf die Lenkrad-Einschlaggeschwin
digkeit bezogenen Korrekturwert C2 (Schritt S35). Dann
addiert die Steuervorrichtung 26 den auf die Lenkrad-Ein
schlaggeschwindigkeit bezogenen Korrekturwert C2 im ver
zögerungsfreien Zeitraum zum unteren Lenkwinkel RH2
(Schritt S36). Wie aus Fig. 8B ersichtlich, werden die
Korrekturwerte C1 und C2 bei einer Zunahme der Änderungs
geschwindigkeit dRH1/dt erhöht. Dies hat den folgenden
Grund: eine große Änderungsrate dRH1/dt des oberen Lenk
winkels RH1 kann so aufgefaßt werden, daß der Fahrer die
Vorderräder stark einzuschlagen beabsichtigt, so daß
folglich der untere Lenkwinkel RH2 erhöht wird, um auto
matisch den Lenkwinkel der Vorderräder zu erhöhen. Da
ferner bei betätigter Bremse die Kurvenkräfte verringert
werden, wird der auf die Lenkrad-Einschlaggeschwindigkeit
bezogene Korrekturwert C1 während des Bremsvorgangs auf
einen Wert gesetzt, der größer als der auf die Lenkrad-
Einschlaggeschwindigkeit bezogene Korrekturwert C2 im
verzögerungsfreien Zeitraum ist, um die Verringerung der
Kurvenkräfte zu kompensieren.
Die Steuervorrichtung 26 korrigiert den unteren Lenkwin
kel RH2 außerdem entsprechend der Giergeschwindigkeit der
Fahrzeugkarosserie gemäß dem in Fig. 9A gezeigten Fluß
diagramm.
Dazu stellt die Steuervorrichtung 26 zunächst fest, ob
sich das Lenkrad 14 im wesentlichen in der Mittelposition
befindet, d. h. ob der obere Lenkwinkel RH1 im wesentli
chen den Wert "0" besitzt (Schritt S41). Wenn festge
stellt wird, daß der obere Lenkwinkel RH1 im wesentlichen
den Wert "0" besitzt, liest die Steuervorrichtung 26 im
Schritt S42 die von einem Giergeschwindigkeitssensor YS
eingegebene Giergeschwindigkeit dπ/dt. Dann bestimmt die
Steuervorrichtung 26 im Schritt S43 auf der Grundlage der
Giergeschwindigkeit dπ/dt gemäß der in Fig. 9B gezeigten
Abbildung einen auf die Giergeschwindigkeit bezogenen
Korrekturwert D. Dann subtrahiert die Steuervorrichtung
26 im Schritt S44 den auf die Giergeschwindigkeit bezoge
nen Korrekturwert D vom unteren Lenkwinkel RH2. Wenn
festgestellt wird, daß der obere Lenkwinkel RH1 im we
sentlichen nicht den Wert "0" besitzt, wird die Korrektur
nicht ausgeführt. D. h., daß die Korrektur ausgeführt
wird, um die Fahrstabilität bei Seitenwind und bei hoher
Geschwindigkeit zu gewährleistet. Wie aus Fig. 9B er
sichtlich, wird der auf die Giergeschwindigkeit bezogene
Korrekturwert D erhöht, wenn die Giergeschwindigkeit
dπ/dt zunimmt. Dies hat den folgenden Grund: Wenn die
Giergeschwindigkeit dπ/dt groß wird, muß der Lenkwinkel
der Vorderräder verringert werden, um die Giergeschwin
digkeit aufzufangen, so daß folglich der untere Lenkwin
kel RH2 verringert werden muß, um den Lenkwinkel der Vor
derräder automatisch zu verringern.
Aus der obigen Beschreibung kann ersehen werden, daß in
der Vorrichtung gemäß dieser Ausführungsform die Drehbe
wegungen des oberen und des unteren Bereichs 18A bzw.
18B, die über die Inaktivitätszonenkupplung 20 miteinan
der verbunden sind, jeweils vom oberen Lenkwinkelsensor
22A und vom unteren Lenkwinkelsensor 22B erfaßt werden
und daß die Steuervorrichtung 26 das hydraulische Betäti
gungselement 24 dazu veranlaßt, die Vorderrad-Spurstange
12 in der Richtung quer zur Fahrzeugkarosserie entspre
chend den erfaßten Signalen vom oberen Lenkwinkelsensor
22A und vom unteren Lenkwinkelsensor 22B zu verschieben.
Folglich können die Vorderräder in der Inaktivitätszone
gemäß dem Fahrzustand des Fahrzeugs wie etwa dem Fahrver
halten (das als Giergeschwindigkeit des Fahrzeugs, als
Querbeschleunigung des Fahrzeugs und dergleichen erfaßt
wird), der Lenkrad-Einschlaggeschwindigkeit oder derglei
chen eingeschlagen werden, so daß eine bessere Lenkstabi
lität erzielt werden kann, die nicht nur von der Lenkope
ration des Fahrers abhängt. Da außerhalb der Inaktivi
tätszone der obere und der untere Bereich 18A bzw. 18B
der Lenksäule 18 miteinander mechanisch fest verbunden
sind, wird außerhalb der Inaktivitätszone die Drehung des
Lenkrades 14 direkt an die Vorderrad-Spurstange 12 über
tragen, damit diese in der Richtung quer zur Fahrzeugka
rosserie verschoben wird.
Folglich kann in dieser Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung eine bessere Lenkstabilität, die der elektrisch
gesteuerten Lenkvorrichtung eigentümlich ist, beibehalten
werden, ohne daß bei einem Ausfall des Steuersystems die
Möglichkeit besteht, daß die Lenkeigenschaften ver
schlechtert werden.
Ferner kann in den obenbeschriebenen besonderen Ausfüh
rungsformen die Breite der Inaktivitätszone bei einer Zu
nahme der Fahrzeuggeschwindigkeit V verringert werden,
wie in Fig. 4 gezeigt ist. Dadurch kann die mechanische
Verbindung des oberen und des unteren Bereichs 18A bzw.
18B selbst dann schnell hergestellt werden, wenn das
Steuersystem bei hoher Geschwindigkeit des Fahrzeugs aus
fällt.
Obwohl in der obenbeschriebenen Ausführungsform die
Breite der Inaktivitätszone mittels des hydraulischen Be
tätigungselements 46 in Abhängigkeit von der Fahrzeugge
schwindigkeit geändert wird, kann diese Änderung auch un
ter Verwendung eines Elektromotors oder dergleichen aus
geführt werden.
Obwohl in der obenbeschriebenen Ausführungsform die
Breite der Inaktivitätszone wie in Fig. 4 gezeigt konti
nuierlich in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit
geändert wird, kann die Fahrzeuggeschwindigkeit V auch in
vier Stufen V < V0, V0 < V < V1, V1 < V < V2 und V < V2
unterteilt werden (z. B. mit V0 = 30 km/h, V1 = 60 km/h,
V2 = 80 km/h); die Breite der Inaktivitätszone kann, wie
in Fig. 10 gezeigt, ebenfalls in vier Stufen α0 < α1 < α2
< α3 unterteilt werden.
Wenn ferner der Verzögerungsschalter geschlossen ist und
gleichzeitig die Verzögerung einen großen Wert besitzt,
also etwa bei einem starken Bremsvorgang, kann die Breite
der Inaktivitätszone den maximalen Wert annehmen, wie in
Fig. 11 gezeigt ist. Bei dieser Anordnung wird eine auto
matische Fahrzeugpositionssteuerung während eines starken
Bremsvorgangs ausführbar.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Einschlagen der Vorderräder eines
Fahrzeugs, mit
einer Vorderrad-Spurstange (12), die mit den Vor derrädern so verbunden ist, daß die Vorderräder einge schlagen werden, wenn die Vorderrad-Spurstange (12) in der Richtung quer zur Fahrzeugkarosserie verschoben wird,
und einer Lenksäule (18), die mit einem Ende mit einem Lenkrad (14) und mit dem anderen Ende mit der Vorderrad- Spurstange (12) verbunden ist, so daß die Vorderrad-Spur stange (12) aufgrund der Drehung des Lenkrades (14) in der Richtung quer zur Fahrzeugkarosserie verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenksäule (18) einen oberen Bereich (18A), der mit seinem oberen Ende mit dem Lenkrad (14) verbunden ist, und einen unteren Bereich (18B), der mit seinem un teren Ende mit der Vorderrad-Spurstange (12) verbunden ist, umfaßt, wobei das untere Ende des oberen Bereichs (18A) und das obere Ende des unteren Bereichs (18B) mit einer Inaktivitätszonenkupplung (20) verbunden sind, die die Drehung des oberen Bereichs (18A) in einer vorgegebe nen Inaktivitätszone nicht an den unteren Bereich (18B) überträgt, und
die Vorrichtung zum Einschlagen der Vorderräder ferner umfaßt:
einen oberen und einen unteren Lenkwinkelsensor (22A, 22B), die die jeweiligen Drehbewegungen des oberen bzw. des unteren Bereichs (18A, 18B) der Lenksäule (18) erfassen,
ein Betätigungselement (24, 46), das die Vorder rad-Spurstange (12) in der Richtung quer zur Fahrzeugka rosserie unabhängig von der Lenksäule (18) verschiebt, und
eine Steuervorrichtung (26), die das Betätigungs element (24, 46) gemäß den vom oberen bzw. vom unteren Lenkwinkelsensor (22A, 22B) erfaßten Signalen steuert.
einer Vorderrad-Spurstange (12), die mit den Vor derrädern so verbunden ist, daß die Vorderräder einge schlagen werden, wenn die Vorderrad-Spurstange (12) in der Richtung quer zur Fahrzeugkarosserie verschoben wird,
und einer Lenksäule (18), die mit einem Ende mit einem Lenkrad (14) und mit dem anderen Ende mit der Vorderrad- Spurstange (12) verbunden ist, so daß die Vorderrad-Spur stange (12) aufgrund der Drehung des Lenkrades (14) in der Richtung quer zur Fahrzeugkarosserie verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenksäule (18) einen oberen Bereich (18A), der mit seinem oberen Ende mit dem Lenkrad (14) verbunden ist, und einen unteren Bereich (18B), der mit seinem un teren Ende mit der Vorderrad-Spurstange (12) verbunden ist, umfaßt, wobei das untere Ende des oberen Bereichs (18A) und das obere Ende des unteren Bereichs (18B) mit einer Inaktivitätszonenkupplung (20) verbunden sind, die die Drehung des oberen Bereichs (18A) in einer vorgegebe nen Inaktivitätszone nicht an den unteren Bereich (18B) überträgt, und
die Vorrichtung zum Einschlagen der Vorderräder ferner umfaßt:
einen oberen und einen unteren Lenkwinkelsensor (22A, 22B), die die jeweiligen Drehbewegungen des oberen bzw. des unteren Bereichs (18A, 18B) der Lenksäule (18) erfassen,
ein Betätigungselement (24, 46), das die Vorder rad-Spurstange (12) in der Richtung quer zur Fahrzeugka rosserie unabhängig von der Lenksäule (18) verschiebt, und
eine Steuervorrichtung (26), die das Betätigungs element (24, 46) gemäß den vom oberen bzw. vom unteren Lenkwinkelsensor (22A, 22B) erfaßten Signalen steuert.
2. Vorrichtung zum Einschlagen der Vorderräder gemäß
Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Fahrzeuggeschwin
digkeitssensor (VS), der die Fahrzeuggeschwindigkeit er
faßt, und ein Inaktivitätszonenbreiten-Änderungsmittel
(20A, 20B, 20Aa, 20Ba), das die Breite der Inaktivitäts
zone bei einer Zunahme der vom Fahrzeuggeschwindigkeits
sensor (VS) erfaßten Fahrzeuggeschwindigkeit verringert.
3. Vorrichtung zum Einschlagen der Vorderräder gemäß
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Querbeschleunigungssensor (GS) vorgesehen ist, der die Querbeschleungigung (G) des Fahrzeugs er faßt, und
die Steuervorrichtung (26) das Betätigungsmittel (24, 46) dazu veranlaßt, die Vorderrad-Spurstange (12) in der Richtung quer zur Fahrzeugkarosserie um eine Strecke zu verschieben, die um einen vorgegebenen Wert innerhalb der Inaktivitätszone der Inaktivitätszonenkupplung (20) größer als die der Drehbewegung des oberen Bereichs (18A) der Lenksäule (18) entsprechende Strecke ist, wobei der vorgegebene Wert bei einer Zunahme der Querbeschleunigung (G) des Fahrzeugs, die vom Querbeschleunigungssensor (GS) erfaßt wird, erhöht wird.
ein Querbeschleunigungssensor (GS) vorgesehen ist, der die Querbeschleungigung (G) des Fahrzeugs er faßt, und
die Steuervorrichtung (26) das Betätigungsmittel (24, 46) dazu veranlaßt, die Vorderrad-Spurstange (12) in der Richtung quer zur Fahrzeugkarosserie um eine Strecke zu verschieben, die um einen vorgegebenen Wert innerhalb der Inaktivitätszone der Inaktivitätszonenkupplung (20) größer als die der Drehbewegung des oberen Bereichs (18A) der Lenksäule (18) entsprechende Strecke ist, wobei der vorgegebene Wert bei einer Zunahme der Querbeschleunigung (G) des Fahrzeugs, die vom Querbeschleunigungssensor (GS) erfaßt wird, erhöht wird.
4. Vorrichtung zum Einschlagen der Vorderräder gemäß
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Scheibenwischergeschwindigkeits-Erfassungs mittel (WS) vorgesehen ist, das die Geschwindigkeit des Scheibenwischers erfaßt, und
die Steuervorrichtung (26) das Betätigungselement (24, 46) dazu veranlaßt, die Vorderrad-Spurstange (12) in der Richtung quer zur Fahrzeugkarosserie um eine Strecke zu verschieben, die um einen vorgegebenen Wert innerhalb der Inaktivitätszone der Inaktivitätszonenkupplung (20) kleiner als die der Drehbewegung des oberen Bereichs (18A) der Lenksäule (18) entsprechende Strecke ist, wobei der vorgegebene Wert bei einer Zunahme der Scheibenwi schergeschwindigkeit, die vom Scheibenwischergeschwindig keits-Erfassungsmittel (WS) erfaßt wird, erhöht wird.
ein Scheibenwischergeschwindigkeits-Erfassungs mittel (WS) vorgesehen ist, das die Geschwindigkeit des Scheibenwischers erfaßt, und
die Steuervorrichtung (26) das Betätigungselement (24, 46) dazu veranlaßt, die Vorderrad-Spurstange (12) in der Richtung quer zur Fahrzeugkarosserie um eine Strecke zu verschieben, die um einen vorgegebenen Wert innerhalb der Inaktivitätszone der Inaktivitätszonenkupplung (20) kleiner als die der Drehbewegung des oberen Bereichs (18A) der Lenksäule (18) entsprechende Strecke ist, wobei der vorgegebene Wert bei einer Zunahme der Scheibenwi schergeschwindigkeit, die vom Scheibenwischergeschwindig keits-Erfassungsmittel (WS) erfaßt wird, erhöht wird.
5. Vorrichtung zum Einschlagen der Vorderräder gemäß
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Lenkrad-Einschlaggeschwindigkeits-Erfassungs mittel vorgesehen ist, das die Einschlaggeschwindigkeit des Lenkrades (14) erfaßt, und
die Steuervorrichtung (26) das Betätigungs element (24, 46) dazu veranlaßt, die Vorderrad-Spurstange (12) in der Richtung quer zur Fahrzeugkarosserie um eine Strecke zu verschieben, die um einen vorgegebenen Wert innerhalb der Inaktivitätszone der Inaktivitätszonenkupp lung (20) größer als die der Drehbewegung des oberen Be reichs (18A) der Lenksäule (18) entsprechende Strecke ist, wobei der vorgegebene Wert bei einer Zunahme der Einschlaggeschwindigkeit des Lenkrades (14), die vom Querbeschleunigungssensor (GS) erfaßt wird, erhöht wird.
ein Lenkrad-Einschlaggeschwindigkeits-Erfassungs mittel vorgesehen ist, das die Einschlaggeschwindigkeit des Lenkrades (14) erfaßt, und
die Steuervorrichtung (26) das Betätigungs element (24, 46) dazu veranlaßt, die Vorderrad-Spurstange (12) in der Richtung quer zur Fahrzeugkarosserie um eine Strecke zu verschieben, die um einen vorgegebenen Wert innerhalb der Inaktivitätszone der Inaktivitätszonenkupp lung (20) größer als die der Drehbewegung des oberen Be reichs (18A) der Lenksäule (18) entsprechende Strecke ist, wobei der vorgegebene Wert bei einer Zunahme der Einschlaggeschwindigkeit des Lenkrades (14), die vom Querbeschleunigungssensor (GS) erfaßt wird, erhöht wird.
6. Vorrichtung zum Einschlagen der Vorderräder gemäß
Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Bremserfassungsmittel (BS) vorgesehen ist, das eine Betätigung der Bremse des Fahrzeugs erfaßt, und der vorgegebene Wert für eine gegebene Einschlagge schwindigkeit des Lenkrades (14) höher gesetzt wird, wenn das Bremsbetätigungs-Erfassungsmittel (BS) feststellt,
daß die Bremse betätigt worden ist.
ein Bremserfassungsmittel (BS) vorgesehen ist, das eine Betätigung der Bremse des Fahrzeugs erfaßt, und der vorgegebene Wert für eine gegebene Einschlagge schwindigkeit des Lenkrades (14) höher gesetzt wird, wenn das Bremsbetätigungs-Erfassungsmittel (BS) feststellt,
daß die Bremse betätigt worden ist.
7. Vorrichtung zum Einschlagen der Vorderräder gemäß
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Giergeschwindigkeits-Erfassungsmittel (YS) vorgesehen ist, das die Giergeschwindigkeit des Fahrzeugs erfaßt und
die Steuervorrichtung (26) das Betätigungselement (24, 46) dazu veranlaßt, die Vorderrad-Spurstange (12) in der Richtung quer zur Fahrzeugkarosserie um eine Strecke zu verschieben, die um einen vorgegebenen Wert innerhalb der Inaktivitätszone der Inaktivitätszonenkupplung (20) kleiner als die der Drehbewegung des oberen Bereichs (18A) der Lenksäule (18) entsprechende Strecke ist, wobei der vorgegebene Wert bei einer Zunahme der Giergeschwin digkeit, die vom Giergeschwindigkeits-Erfassungsmittel (YS) erfaßt wird, erhöht wird.
ein Giergeschwindigkeits-Erfassungsmittel (YS) vorgesehen ist, das die Giergeschwindigkeit des Fahrzeugs erfaßt und
die Steuervorrichtung (26) das Betätigungselement (24, 46) dazu veranlaßt, die Vorderrad-Spurstange (12) in der Richtung quer zur Fahrzeugkarosserie um eine Strecke zu verschieben, die um einen vorgegebenen Wert innerhalb der Inaktivitätszone der Inaktivitätszonenkupplung (20) kleiner als die der Drehbewegung des oberen Bereichs (18A) der Lenksäule (18) entsprechende Strecke ist, wobei der vorgegebene Wert bei einer Zunahme der Giergeschwin digkeit, die vom Giergeschwindigkeits-Erfassungsmittel (YS) erfaßt wird, erhöht wird.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP7844790A JP2887613B2 (ja) | 1990-03-27 | 1990-03-27 | 車両の前輪操舵装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4110148A1 true DE4110148A1 (de) | 1991-10-02 |
| DE4110148C2 DE4110148C2 (de) | 1993-06-03 |
Family
ID=13662296
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914110148 Granted DE4110148A1 (de) | 1990-03-27 | 1991-03-27 | Vorrichtung zum einschlagen der vorderraeder eines fahrzeuges |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE4110148A1 (de) |
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