DE4110013C1 - - Google Patents
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- F16D23/04—Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch
- F16D23/06—Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch and a blocking mechanism preventing the engagement of the main clutch prior to synchronisation
- F16D23/0606—Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch and a blocking mechanism preventing the engagement of the main clutch prior to synchronisation the blocking mechanism comprising an axially-extending shouldered pin passing through a hole in a radial wall
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- Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung nach dem
Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Bei bekannten Schaltvorrichtungen dieser Art (DE-PS 37 28 903)
werden zum Aufbau eines Schaltzustandes formschlüssige Verbin
dungen zwischen sich im Eingriff befindlichen Zahnrädern und
den durch sie hindurchgeführten Wellen hergestellt. Diese
Schaltungsart ist insbesondere den Schaltgetrieben von Kraft
fahrzeugen eigen, da auf diese Weise zusätzlich eine kraft
schlüssige Synchronisiereinrichtung benutzt werden kann, die
die Aufgabe hat, die Drehzahl der einzukuppelnden Welle auf die
Drehzahl des sich im Eingriff befindlichen Zahnrades anzuglei
chen.
Bei einem Schaltvorgang in einem Schaltgetriebe wird eine
formschlüssige Verbindung zwischen einer Getriebewelle und ei
nem sich in Eingriff befindlichen Losrad hergestellt. Ein Syn
chronring wird vom Losrad durch ein Mitnahmekreuz mitbewegt und
stellt beim Einrücken der Schaltschiebemuffe eine kraftschlüs
sige Verbindung zwischen dieser und dem Losrad her. Bei Dreh
zahlangleichung sinkt das zu übertragende Moment auf Null ab
und ermöglicht ein formschlüssiges Ineinandergreifen von
Schaltschiebemuffe und Zahnrad.
Das formschlüssige Ineinandergreifen wird durch eine Trapez
verzahnung realisiert, deren positives Profil in Kreissegmenten
seitlich auf dem Losrad aufgebracht ist und gleichzeitig axial
versetzt auf einen Schaltmuffenträger eingearbeitet ist, der
sich in fester Verbindung mit der Welle befindet. Das negative
Profil für diese Verbindung ist im Innenprofil einer Schalt
schiebemuffe eingebracht und kann durch axiales Versetzen über
die Trapezverzahnungssegmente des Losrades geschoben werden.
Durch dieses axiale Versetzen wird die formschlüssige Kupplung
des Losrades mit dem Schaltmuffenträger bewerkstelligt. Das
Greifen des Losrades durch die Schaltschiebemuffe geschieht
über die Kupplungsverzahnung, die mit Ausnahme der für das oben
beschriebene Mitnahmekreuz eingefügten Aussparungen eine Anzahl
von Zähnen passend zum Zahnkranz der Schaltschiebemuffe be
sitzt. Diese Kupplungszähne der Verzahnungssegmente bewerk
stelligen demzufolge eine formschlüssige Verbindung mit sta
tisch überbestimmtem Trag erhalten. Diese Anordnung ist allen
Schaltgetrieben eigen und daher Stand der Technik.
Beim Einsatz solcher Schaltgetriebe im Kraftfahrzeug wird häu
fig ein heulendes Zahneingriffsgeräusch wahrgenommen. Dieses
Zahnheulen ist im Fahrzeug deutlich und unangenehm zu hören,
bewirkt eine starke Fahrkomfortbeeinträchtigung und hat somit
wertmindernden Charakter für das Fahrzeuggetriebe. Trotz
Schrägverzahnung und Flankenwinkelkorrektur der verwendeten
Zahnräder treten in der Serienproduktion von Schaltgetrieben
solche Fälle immer wieder und zu erheblichen Prozentsätzen auf.
Ursache ist das statisch überbestimmte Tragverhalten in der
Kupplungsverzahnung, welches abhängig von der Serienstreuung
ein nicht bestimmbares Zähnepaar zur Mitnahme und damit zur
Übernahme der Kräfte veranlaßt. Da dieses durch Serienstreuung
bestimmte Kräftepaar mit dem Drehen des Losrades umläuft, der
Krafteingriffspunkt der Laufverzahnung in das Losrad aber
ortsfest bleibt, ergibt sich zwischen diesen beiden Kräften ein
Zusammenspiel, welches ein Taumeln des Losrades verursacht. Das
Taumeln dieses Losrades, das in seiner Amplitude durch das
serienabhängige Lagerspiel wesentlich bestimmt wird, verursacht
in der Laufverzahnung einen zyklischen Flankenwinkelfehler,
welcher ein unangenehm wirkendes Zahnheulgeräusch hervorruft.
Aufgabe der Erfindung ist es, den hier beschriebenen Taumel des
Losrades und die damit verbundene störende und wertmindernde
Geräuschentwicklung bei Schaltgetrieben zu vermeiden.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung in vorteilhafter Weise
mit den kennzeichnenden Merkmalen von Patentanspruch 1 gelöst.
Ein Vorteil der Erfindung ist es, daß in der Serienfertigung
keine erhöhten Kosten verursacht werden. Die Erfindung läßt
darüber hinaus dem Konstrukteur freie Hand über die Auslegung
des Schaltgetriebes bezüglich Lagerbreite des Losrades oder
Durchmesser der Schaltschiebemuffe, was insbesondere Vorteile
bei Verkleinerung der Bauform des Getriebes oder bei Fest
schreibung von engen und damit teuren Toleranzgrenzen für die
einzelnen Bauteile bedeutet.
Die Erfindung betrifft demgemäß die Ausgestaltung der
trapezförmigen Kupplungsverzahnung der Losradkupplung im
Schaltgetriebe. Die Erfindung sieht eine gezielte Ausgestaltung
der Teilung dieser Kupplungsverzahnung am Losrad vor, die ge
währleistet, daß es immer ein sich gegenüberliegendes Zähnepaar
gibt, welches im Teilungsdiagramm die maximale Vorteilung be
sitzt und welches somit das statisch überbestimmte Tragver
halten der Mitnahmeverzahnung in ein statisch bestimmtes über
führt. Ein solches Teilungsdiagramm entsteht, in dem im Teil
kreis der Kupplungsverzahnung eine Tastkugel die Flanken
berührt und dabei ein Abweichen von der Idealposition in
Strecke auf dem Teilkreis angibt.
Zweckmäßigerweise besitzt die Kupplungsverzahnung eine Unter
teilung in zwei Segmente, weil damit sichergestellt ist, daß es
eine maximale Anzahl von sich gegenüberliegenden Zähnepaaren
gibt.
Die Fertigung dieses gezielten erfindungsgemäßen Teilungsfeh
lers sieht bei der Kupplungsverzahnung so aus, daß das Stoß
werkzeug, welches die Trapezverzahnung schneidet, in diejenigen
Zahnlücken, die nicht zur Übernahme des Tragverhaltens bestimmt
sind, tiefer einfährt.
Bei der doppelsegmentigen Kupplungsverzahnung kommt im weiteren
Verlauf der Trapezverzahnung ein zweites Zähnepaar hinzu,
welches bei Verbiegung der vorgelagerten Zähne dann nach kurzem
Biegeweg die Kräfte mitübernehmen kann. Hierdurch wird insbe
sondere verhindert, daß bei Überschreitung einer Momentenlast
ein Zahn über seine Biegefestigkeit hinaus beansprucht wird und
dabei abbrechen kann.
Im Teilungsdiagramm findet die Erfindung folgendermaßen Nie
derschlag:
In jedem Segment gibt es ein voreilendes Zähnepaar, welches
über den bei der Härtung zu erwartenden Verzug hinaus vorphasig
gefertigt ist, so daß es die Kraftverteilung allein übernehmen
kann. Diese Teilungsausgestaltung kann bei der Zahnradfertigung
bereits im weichen Zustand erstellt werden, da sich bei der
Härtung zwar noch ein nennenswerter Verzug der beiden Segmente
gegeneinander ergibt, innerhalb eines Segmentes aber der Här
teverzug als klein anzusehen ist. Die angegebene Amplitude ist
ein Wert aus der Fertigungserfahrung und betrifft nicht die
Erfindung selbst. Zur Höhe der Teilungsvoreilung ist
erfindungsgemäß festzuhalten, daß sie die maximale Fehlteilung
der an der Paarung beteiligten Schiebemuffe trotz Härteverzug
überragen muß, damit in allen Schaltstellungen die taumelver
hindernde Wirkung der vorgeteilten Zähne zum Tragen kommt.
Die weiteren an der Vorteilung beteiligten Zähne sind nicht mit
einer so hohen Vorteilungsamplitude versehen, besitzen aber
ausreichend Vorteilung, um nach geringem Biegeweg Kräfte an
teilig mitzuübernehmen, ohne ihrerseits zu früh mitzutragen und
somit die Symmetrierung des Tragverhältnisses zu stören.
Gemäß der Erfindung ist der mit dem Zahnrad verbundene Teil der
Kupplungsverzahnung mit einer gezielt gearbeiteten Teilungs
ausprägung versehen, dergestalt, daß im Teilungsdiagramm ein
Paar sich gegenüberliegender Zähne eine voreilende Teilung be
sitzen und damit gewährleistet ist, daß die beiden Angriffs
punkte der Kräfte für die Momentenübertragung sich gegenüber
liegen, sich damit gegenseitig aufheben und somit keine Rest
kraft in der Trapezverzahnung verbleibt, die einen Taumel des
Losrades innerhalb seines Lagerspiels verursacht.
Gemäß der Erfindung halten sich durch eine weitere Teilungs
ausprägung die jeweils dahinterliegenden Zähne zur Übernahme
der Tragfunktion bereit, damit bei Überbeanspruchung ein Fuß
bruch der ersten beiden Zähne verhindert wird, dergestalt, daß
ihre Teilungsausprägung geringfügig rückeilend gegenüber dem
zum Tragen bestimmten Trapezverzahnungspaar gehalten wird, sie
aber gegenüber dem Rest der Zähne eine deutliche Voreilung in
der Teilung besitzen.
Gemäß der Erfindung wird die Teilungsvariation für beide Last
richtungen eines Zahnrades in der Weichbearbeitung mit einem
Teilungsgrundvorlauf gefertigt, der den zu erwartenden
Härteverzug des Bauteils überschreitet und somit die Wirksam
keit unabhängig von der Serienstreuung gewährleistet, der
gleichzeitig aber nur so groß ist, daß der sich zwischen Schub
und Zug befindliche Zwischenraum in der Trapezverzahnung aus
reichendes Spiel aufweist, um eine leichtgängige Schaltung des
Getriebes zu gewährleisten und gleichzeitig nach intensivem
Verschleiß der Lastwechselschlag nicht unangenehm verstärkt
wird.
Gemäß der Erfindung ist für die taumelfreie Kupplung in der
hier beschriebenen Art eine konstruktive Auslegung der Trapez
verzahnung am Losrad eine geradzahlige Segmentaufteilung zu
wählen, damit die Trapezverzahnung eine größere Anzahl von sich
gegenüberliegenden Zähnen aufweist.
Gemäß der Erfindung wird die gleiche Teilungsvariation zur
Vermeidung des Taumelns der Baugruppe von Schaltschiebemuffe
und Losrad auch auf der Kupplungsverzahnung des Schaltmuffen
trägers gefertigt, der in der Regel keine Segmentierung auf
weist, sondern alle Zähne im Außenprofil eingearbeitet hat,
dergestalt, daß hier ebenfalls zwei Zähne durch voreilende
Teilungsabweichung zum Tragen bestimmt werden und mehrere da
hinterliegende Zähne sich zur Kraftübernahme bereithalten, wo
bei der Teilungsgrundvorlauf dem in der Serie bei diesem Bau
teil zu erwartenden Härteverzug entsprechend angepaßt wird.
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Beschreibung von zwei in der Zeichnung dargestellten Ausfüh
rungsformen. In der Zeichnung bedeuten
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Schaltvor
richtung nach der Erfindung anhand eines Axial
schnittes,
Fig. 2 eine schematische perspektivische Einzeldarstel
lung des Losrades der Schaltvorrichtung von Fig.
1 in einer ersten Ausführungsform,
Fig. 3 ein Diagramm zur Darstellung der Teilungsabwei
chung bei dem Losrad von Fig. 2,
Fig. 4 eine schematische perspektivische Einzeldarstel
lung des Schaltmuffenträgers der Schaltvorrich
tung von Fig. 1,
Fig. 5 ein Diagramm zur Darstellung der Teilungsabwei
chung bei dem Schaltmuffenträger von Fig. 4,
Fig. 6 eine schematische perspektivische Einzeldarstel
lung des Losrades der Schaltvorrichtung von Fig.
1 in einer zweiten Ausführungsform, und
Fig. 7 ein Diagramm zur Darstellung der Teilungsabwei
chung bei dem Losrad der Fig. 6.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 ist auf einer Getriebewelle 8 ei
nes nicht näher dargestellten Zahnräderwechselgetriebes ein
Stirnzahnrad, welches in üblicher Weise als Teil einer Zahn
radstufe mit einem weiteren Stirnzahnrad einer parallelen
zweiten Getriebewelle über seine stirnseitige Laufverzahnung 9a
in ständigem Kämmeingriff steht, als sogenanntes Losrad 9 unter
Vermittlung eines Wälzlagers 63 drehbar gelagert. Das Losrad 9
ist in den Achsrichtungen auf der Getriebewelle 8 in nicht ge
zeigter Weise im wesentlichen unverrückbar festgelegt.
Neben dem Losrad 9 ist auf der Getriebewelle 8 ein ringförmiger
Schaltmuffenträger 12 konzentrisch und bewegungsfest angeord
net. Der Schaltmuffenträger 12 ist an seinem Außenumfang mit
einer üblichen im Querschnitt trapezförmigen axialen Kupp
lungsverzahnung 13 versehen.
Auf seiner dem Schaltmuffenträger 12 zugekehrten Stirnseite
weist das Losrad 9 einen zu ihm bewegungsfesten koaxialen
Kupplungsring 10 auf, welcher an seinem Außenumfang ebenfalls
mit einer axialen Kupplungsverzahnung 11 mit im Querschnitt
trapezförmigen Kupplungszähnen versehen ist.
Die äußeren Kupplungsverzahnungen 11 und 13 sind zum wahlweisen
Kuppeln des Losrades 9 mit der Getriebewelle 8 unter Vermitt
lung einer ringförmigen Schaltschiebemuffe 14 verwendet, welche
an ihrem Innenumfang eine diesbezügliche innere axiale Kupp
lungsverzahnung 15 mit im Querschnitt trapezförmigen Kupp
lungszähnen aufweist, mit der sie ständig in die Kupplungsver
zahnung 13 axial verschiebbar, jedoch drehfest eingreift.
Bei der ersten Ausführungsform des Losrades von Fig. 2 ist der
Kupplungsring 11 durch zwei diametral sich gegenüberliegende
Ausnehmungen 17 in Umfangsrichtung in zwei Ringsegmente 61 un
terteilt. Diese Ausnehmungen sind in bekannter, aber nicht
dargestellter Weise zur begrenzt drehbeweglichen Anordnung ei
nes Gleichlaufringes am Losrad 9 verwendet. Aufgrund der grad
zahligen Anzahl von Ausnehmungen 17 bzw. Ringsegmenten 61 er
gibt sich eine relativ große Zahl von sich diametral gegen
überliegenden Kupplungszähnen. Dadurch ist die Möglichkeit ge
geben, ein Zahn-Paar 16 zu verwenden, bei dem zwei jeweils an
einer mittleren Umfangsstelle eines Ringsegmentes 61 liegende
Kupplungszähne 21 und 22 mit jeweils einer relativ großen vor
eilenden Teilungsabweichung 27 bzw. 28 versehen sind, welche
das Tragverhalten zur Vermeidung von Taumelbewegungen durch
Erzeugung von zwei sich gegenseitig aufhebenden Kräften 64 und
65 bestimmen, wenn die Schaltschiebemuffe 14 in Pfeilrichtung
66 in die Kupplungsverzahnung 11 eingeführt wird.
Aufgrund der mittleren Lage der beiden Kupplungszähne 21 und 22
können in gleichsinniger Reihenfolge sich an letztere jeweils
weitere Kupplungszähne 33 bis 35 bzw. 36 bis 38 mit einer je
weiligen Teilungsabweichung 47 bis 49 bzw. 50 bis 52 anschlie
ßen. Dabei ist die Abstimmung gemäß Fig. 3, bei der die Tei
lungsabweichung Fp über dem abgewickelten Umfang des Kupp
lungsringes 10 aufgetragen ist, so getroffen, daß die Tei
lungsabweichungen 47 bis 52 der weiteren Kupplungszähne 33 bis
38 sowohl kleiner als die jeweilige Teilungsabweichung 27 bzw.
28 der beiden Kupplungszähne 21 und 22 des Zahn-Paares 16 sind
als auch stufenweise in ihrer Reihenfolge kleiner werden.
Auf diese Weise übernehmen bei der Verbiegung der vorgelagerten
Kupplungszähne die weiteren Kupplungszähne 33 bis 35 und 36 bis
38 ebenfalls paarweise nach kurzem Biegeweg die Kräfte mit, so
daß verhindert ist, daß bei Überschreitung einer Momentanlast
ein Zahn über seine Biegefestigkeit hinaus beansprucht wird und
dabei abbrechen kann.
Die Wirkung der Erfindung stellt sich im Teilungsdiagramm der
Fig. 3 wie folgt dar:
Die Kupplungsverzahnung 15 der Schaltschiebemuffe 14, welche in
die Kupplungsverzahnung 11 des Losrades 9 eingeschoben wird,
bildet im Teilungsdiagramm bei fehlerfreier Teilung eine Gerade
67. Diese Gerade 67 senkt sich abhängig von der Belastungs
richtung einseitig von oben gegen die Zahnflanken und berührt
im Teilungsdiagramm die maximal voreilende Flanke. Bei weiterer
Drehung schwenkt sich die Schaltschiebemuffe 14 um den Berühr
punkt. Dieses hat im Teilungsdiagramm das Ausbilden einer
sinusförmigen Linie zur Folge. Da gemäß der Erfindung sicher
gestellt ist, daß der zweite Kupplungszahn mit der größten
voreilenden Teilungsabweichung dem ersten um 180°
gegenübergelegen ist, so wird das Kräftepaar 64, 65 aufgebaut,
welches eine reine Momentenübertragung ausbildet.
Da in der Regel der Härteverzug der Schaltschiebemuffe 14
kleiner ist als der der Kupplungsverzahnung 11 am Losrad 9,
wird durch eine Vormaßigkeit des Zahn-Paares 16 auch ein in der
Serienfertigung auftretender geringer Teilungsfehler an der
Schaltschiebemuffe 14 überdeckt. Dieses gilt in jeder der mög
lichen Schaltstellungen.
Auch bei der in Umfangsrichtung nicht unterbrochenen Kupp
lungsverzahnung 13 des Schaltmuffenträgers 12 gemäß den Fig.
4 und 5 ist ein Zahn-Paar 18 mit zwei diametral sich gegen
überliegenden Kupplungszähnen 23 und 24 verwendet, welche eine
maximale voreilende Teilungsabweichung 29 bzw. 30 aufweisen und
daher das Tragverhalten durch Erzeugung von zwei sich gegen
seitig aufhebenden Zahnkräften 68 und 69 bestimmen. Jedem der
beiden Kupplungszähne 23 und 24 sind wiederum weitere Kupp
lungszähne 39 bis 41 bzw. 42 bis 44 mit jeweils kleinerer und
in der gleichsinnig vorgesehenen Reihenfolge stufenweise ab
nehmender Teilungsabweichung 53 bis 55 bzw. 56 bis 58 zugeord
net.
Im Teilungsdiagramm der Fig. 5 ergibt sich wiederum eine Ge
rade 67 für die fehlerfreie Teilung der Kupplungsverzahnung 15
der Schaltschiebemuffe 14.
Auch die Kupplungsverzahnung 13 des Schaltmuffenträgers 12 ist
naturgemäß statisch unbestimmt, wodurch der durch die Erfindung
zu vermeidende Taumel des Losrades 9 mit verursacht wird. In
diesem Falle laufen Losrad 9 und Schaltschiebemuffe 14 als eine
einstückige Einheit taumelnd in der Kupplungsverzahnung 13 des
Schaltmuffenträgers 12 um.
Auch hier wird dieser Umstand durch die Erfindung vermieden.
Wie in der Kupplungsverzahnung 11 des Losrades 9 wird auch hier
ein Zahn-Paar 18 zum Tragen bestimmt, dessen Zähne 23, 24 sich
im Teilungsdiagramm entsprechend vorphasig ausprägen.
Da der Härteverzug des Schaltmuffenträgers 12 weitaus geringer
ist als der der Kupplungsverzahnung 11 des Losrades 9, kann die
Vorteilung 29 bzw. 30 des Zahn-Paares 18 auch kleiner ausge
bildet sein als beim Zahn-Paar 16 des Losrades 9.
In entsprechender Weise halten sich auch die weiteren Kupp
lungszähne 39 bis 41 bzw. 42 bis 44 bereit, um bei Verbiegung
die Kräfte mitzuübernehmen.
Die Paarung zwischen Schaltmuffenträger 12 und Schaltschiebe
muffe 14 wird nicht wie beim Losrad 9 bei jedem Gangeinlegen
neu vorgenommen, sondern erfolgt einmal bei der Montage. Den
noch ist auch durch die Erfindung eine beliebige Paarung mög
lich und damit die Montage dieser Teile nicht unnötig aufwen
dig.
Bei der zweiten Ausführungsform des Losrades 9 gemäß den Fig.
6 und 7 ist der Kupplungsring in Umfangsrichtung durch
drei Ausnehmungen 19 in drei Ringsegmente 62 unterteilt. In
Anwendung der Erfindung sind die Positionen der zum Tragen be
stimmten Kupplungszähne 25 und 26 des betreffenden Zahn-Paares
20 mit dem Kräftepaar 70, 71 anders gewählt. Damit ihre Gegen
überlage optimal wird, liegen der Kupplungszahn 25 am Anfang
und der Kupplungszahn 26 am Ende seines jeweiligen Ringseg
mentes 62. Dadurch liegen die zur weiteren Kraftübernahme be
stimmten Zähne 45 und 46 nicht mehr beide hinter den tragenden
Zähnen 25, 25 - also nicht in gleichsinniger Reihenfolge - sondern
jeweils in Richtung ihres Ringsegmentes 62 verteilt.
Diese Anordnung - die einen Kompromiß darstellt - ist auch aus
dem Teilungsdiagramm der Fig. 7 ersichtlich.
Danach ist dem einen Kupplungszahn 25 mit maximaler Vorteilung
31 ein weiterer Kupplungszahn 45 mit geringerer Vorteilung 59
vorgelagert, während dem anderen Kupplungszahn 26 mit maximaler
Vorteilung 32 ein dahinterliegender weiterer Kupplungszahn 46
mit geringerer Vorteilung 60 zugeordnet ist.
Die fehlerfreie Teilung der Kupplungsverzahnung 15 der Schalt
schiebemuffe 14 ist wiederum als Gerade 67 dargestellt, während
die Unterbrechungen der Kupplungsverzahnung 11 durch die
Rechtecke 19 angedeutet sind. Im übrigen ist die Wirkungsweise
der Zähne 25, 26, 45, 46 mit Vorteilung die gleiche wie die
anhand der Fig. 3 und 5 beschriebene Wirkungsweise der
Zahn-Paare 16 und 18.
Claims (9)
1. Schaltvorrichtung eines Zahnräderwechselgetriebes insbeson
dere für Kraftfahrzeuge,
- - mit einem auf einer Getriebewelle drehbar und axial unverschiebbar gelagerten Losrad, an welchem ein Kupp lungsring mit einer äußeren axialen Kupplungsverzahnung koaxial und bewegungsfest angeordnet ist,
- - mit einem auf der Getriebewelle bewegungsfest angeordneten Schaltmuffenträger, welcher an seinem Außenumfang eine äußere axiale Kupplungsverzahnung aufweist und
- - mit einer ringförmigen Schaltschiebemuffe, welche an ihrem Innenumfang eine zu den äußeren Kupplungsverzahnungen kor respondierende innere axiale Kupplungsverzahnung aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine der Kupplungsverzahnungen (11, 13, 15) ein
Zahn-Paar (16 bzw. 18 bzw. 20) mit zwei sich diametral gegen
überliegenden Kupplungszähnen (21 und 22 bzw. 23 und 24 bzw. 25
und 26) mit je einer gleichsinnigen voreilenden Teilungsabwei
chung (27, 28 bzw. 29, 30 bzw. 31, 32) aufweist.
2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedem der beiden Kupplungszähne (21 und 22 bzw. 23 und 24
bzw. 25 und 26) des Zahn-Paares (16 bzw. 18 bzw. 20) wenigstens
ein weiterer Kupplungszahn (33 bis 35 bzw. 36 bis 38 bzw. 39
bis 41 bzw. 42 bis 44 bzw. 45 bzw. 46) mit einer voreilenden
Teilungsabweichung (47 bis 49 bzw. 50 bis 52 bzw. 53 bis 55
bzw. 56 bis 58 bzw. 59 bzw. 60) zugeordnet ist, und daß die
Teilungsabweichung (47 bis 60) der weiteren Kupplungszähne (33
bis 46) jeweils kleiner ist als die jeweilige Teilungsabwei
chung (27 bzw. 28 bzw. 29 bzw. 30 bzw. 31 bzw. 32) der beiden
Kupplungszähne des Zahn-Paares (16 bzw. 18 bzw. 20).
3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Zahn-Paar (16, 20 bzw. 18) mit Teilungsabweichung (27,
28 bzw. 31, 32 bzw. 29, 30) bei einer oder beiden der äußeren
Kupplungsverzahnungen (11 und 13) vorgesehen ist.
4. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kupplungsring (11) in Umfangsrichtung durch
Ausnehmungen (17 bzw. 19) in Ringsegmente (61 bzw. 62) unter
teilt ist.
5. Schaltvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzahl (zwei) der Ringsegmente (61) geradzahlig ist und
die jeweils weiteren Kupplungszähne (33 bis 35 bzw. 36 bis 38)
an beiden Zähnen (21 und 22) des Zahn-Paares (16) in gleich
sinniger Reihenfolge angeordnet sind.
6. Schaltvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzahl (drei) der Ringsegmente (62) ungeradzahlig ist
und die jeweils weiteren Kupplungszähne (45 bzw. 46) an beiden
Zähnen (25 und 26) des Zahn-Paares (20) in gegensinniger Rei
henfolge angeordnet sind.
7. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt der Kupplungszähne trapezförmig ist.
8. Verfahren zur Herstellung einer Schaltvorrichtung nach An
spruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein zur Formgebung der Verzahnung verwendetes Stoßwerkzeug
in diejenigen Zahnlücken, welche nicht zur Übernahme des
Tragverhaltens bestimmt sind, tiefer einfährt.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4110013A DE4110013C1 (de) | 1991-03-27 | 1991-03-27 | |
| GB9204503A GB2254117B (en) | 1991-03-27 | 1992-03-02 | A shift mechanism of a gearbox for motor vehicles |
| FR9203590A FR2674595B1 (fr) | 1991-03-27 | 1992-03-25 | Dispositif de changement de vitesse d'une boite de vitesses a engrenages, notamment pour des vehicules automobiles. |
| ITRM920215A IT1253967B (it) | 1991-03-27 | 1992-03-25 | Dispositivo di commutazione per il cambio ad ingranaggi, in particolare per autoveicoli |
| JP4117875A JPH05172155A (ja) | 1991-03-27 | 1992-03-27 | 特に自動車用の歯車式変速装置の切換装置 |
| US07/858,529 US5209333A (en) | 1991-03-27 | 1992-03-27 | Tooth pitch deviation shift mechanism for a gearbox |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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