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DE4108700A1 - Flaschendrehteller - Google Patents

Flaschendrehteller

Info

Publication number
DE4108700A1
DE4108700A1 DE19914108700 DE4108700A DE4108700A1 DE 4108700 A1 DE4108700 A1 DE 4108700A1 DE 19914108700 DE19914108700 DE 19914108700 DE 4108700 A DE4108700 A DE 4108700A DE 4108700 A1 DE4108700 A1 DE 4108700A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disc
turntable
carrier plate
plastic
grains
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19914108700
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Zodrow
Wilfried Ruebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eti Tec Maschinenbau GmbH
KHS ETI TEC Maschinenbau GmbH
Original Assignee
Eti Tec Maschinenbau GmbH
KHS ETI TEC Maschinenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eti Tec Maschinenbau GmbH, KHS ETI TEC Maschinenbau GmbH filed Critical Eti Tec Maschinenbau GmbH
Priority to DE19914108700 priority Critical patent/DE4108700A1/de
Publication of DE4108700A1 publication Critical patent/DE4108700A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/02Devices for moving articles, e.g. containers, past labelling station
    • B65C9/04Devices for moving articles, e.g. containers, past labelling station having means for rotating the articles

Landscapes

  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Drehteller für Flaschen in einer Flaschenbehandlungsmaschine, bestehend aus einer formsteifen Trägerplatte und einer darauf befestigten Scheibe aus elastischem Kunststoff mit einer die Aufstandsfläche für die Flasche bildenden, überwiegend aus kleinen, harten und scharfkantigen Körnern bestehenden Schicht.
Drehteller dieser Art sind bekannt (DE 35 14 239 C1). Bei einem solchen Drehteller ist der Anteil der kleinen, harten, scharfkantigen Körner in der die Aufstandsfläche bildenden Schicht vergleichsweise gering. Die Scheibe ist auf der aus Metall bestehenden Trägerplatte aufgeklebt.
Eine solche Scheibe hat sich in der Praxis bewährt, denn sie gewährleistet eine praktisch schlupffreie Übertragung der für eine präzise Etikettierung der Flaschen erforderlichen Drehbewegung vom Drehteller auf die Flasche. In der Praxis nicht zu vermeidendes, am Flaschenboden haftendes Gleitmittel kommt nicht zur Auswirkung, weil sich die kleinen, harten, scharfkantigen Körner im rauhen Flaschenboden formschlüssig verkanten. Nachteilig sind jedoch die Herstellungskosten des Drehtellers. Da die Scheibe an der Aufstandsfläche einer hohen Beanspruchung unterworfen ist, der elastische Kunststoff aber nicht besonders verschleißfest ist, ist deren Standzeit nicht lang. Deshalb muß die auf der metallenen Tragerplatte aufgeklebte Scheibe nach Verschleiß entfernt und eine neue Scheibe aufgeklebt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Drehteller der eingangs genannten Art zu schaffen, der vergleichsweise geringe Betriebskosten verursacht.
Diese Aufgabe wird bei einem Drehteller der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Trägerplatte aus einem solchen, mit dem Kunststoff der Scheibe artverwandten Kunststoff besteht und durch Spritzguß derart an die Scheibe angespritzt ist, daß die benachbarten Grenzschichten sich miteinander verbinden.
Der erfindungsgemäße komplette Drehteller bildet ein Verschleißteil, dessen Fertigungskosten geringer als die herkömmlicher Drehteller mit metallener Tragerplatte sind. Nicht länger ist es erforderlich, die aus elastischem Kunststoff bestehende Scheibe nach Verschleiß von der Trägerplatte abzulösen und eine neue Scheibe aufzukleben. Der Einsatz des erfindungsgemäßen Drehtellers verursacht deshalb geringere Betriebskosten.
Auch kann die Standzeit durch einen verbesserten Aufbau der Scheibe verlängert werden. Bei einer solchen Scheibe ist die Schicht aus Körnern ungewöhnlich dünn und hat einen ungewöhnlich hohen Anteil an Körnern. Der Vorteil solcher Verhältnisse besteht darin, daß die Scheibe trotz des die Verschleißfestigkeit begründenden hohen Körneranteils ausreichend elastisch bleibt. Dieser erhöhte Körneranteil läßt sich erreichen, wenn die Körnerschicht mit Druck beaufschlagt wird und unter Aufrechterhaltung des Druckes auf die Körnerschicht das elastische Material aufgegossen wird. Beispielsweise läßt sich dies in der Praxis im Schleuderguß verwirklichen, indem auf die ausschließlich aus Körnern bestehende Schicht das elastische Material aufgegossen wird. Das elastische Material dringt bei andauernder Druckbeaufschlagung der Körnerschicht nur in die verbleibenden engen Zwischenräume zwischen den Körnern ein, um sie zu verankern. Der Anteil an Körnern in der Schicht liegt weit über 70%, insbesondere bei 90% des Volumens. Deshalb ist eine solche Scheibe verschleißfester als die bekannte Scheibe, bei der der Anteil der Körner im Mittel nur bei etwa 50% liegt. Es lassen sich Dickenverhältnisse von weniger als 1 : 3, insbesondere 1 : 4 bis 1 : 5, bezogen auf die Gesamtdicke der Scheibe erzielen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 einen Drehteller im Axialquerschnitt,
Fig. 2 einen Ausschnitt aus dem Drehteller gemäß Fig. 1 im Axialquerschnitt in zu Fig. 1 vergrößerter Darstellung, und
Fig. 3 den Drehteller gemäß Fig. 1 in Unteransicht.
Der Drehteller besteht aus einer Trägerplatte 1 aus formsteifen, schlagzähem Kunststoff mit an der Unterseite angebrachten Mitnehmernoppen 2, 3 und einem am Außenrand angeordneten, oberseitigen Kragen 4. In der Mitte weist er eine Bohrung 5 zur Aufnahme einer Befestigungsschraube mit einem eingelagerten Sicherungsring 5a auf. Ferner besteht der Drehteller aus einer auf der Trägerplatte 1 angeordneten elastischen Scheibe 6, die oberseitig etwa bündig mit dem Kragen 4 abschließt.
Die Trägerplatte 1 besteht aus einem spritzgußfähigen, beim Erstarren formsteif werdenden Kunststoff, während die Scheibe 6 aus einem schleudergußfähigen elastischen Kunststoff besteht.
Die Herstellung des Drehtellers erfolgt in der Weise, daß zunächst im Schleudergußverfahren die Scheibe 6 hergestellt wird. Dazu werden in eine Trommel einer Schleudergußmaschine kleine, harte, scharfkantige Körner aus Korund oder Siliziumkarbid mit einer Körngröße von ca. 400 micron in einer Schichtdicke von ca. 1 mm eingebracht. Auf diese dünne Körnerschicht wird der mehr oder weniger flüssige elastische Kunststoff in einer Dicke von 4-5 mm aufgebracht, so daß das fertige Scheibenmaterial eine Dicke von 5-6 mm hat. Als Kunststoff eignet sich Polyester-Polyurethan, insbesondere mit einer Shore-Härte von 55-75, vorzugsweise 65. Beim Aufbringen des Kunststoffes bleibt der Aufbau der dünnen Schicht aus scharfkantigen Körnern erhalten. In die Zwischenräume zwischen die Körner dringt allerdings der Kunststoff ein, so daß schließlich eine Schicht 6a aus den scharfkantigen Körnern und ihre Zwischenräume ausfüllendem Kunststoff und eine wesentlich dickere Schicht 6b aus elastischem Kunststoff entstehen. Aus diesem Plattenmaterial werden dann kreisförmige Scheiben geschnitten. Die kreisförmige Scheibe 6 wird in eine Form einer Spritzgußmaschine gebracht und um die Scheibe 6 herum wird die Trägerplatte 1 gegossen. Als Kunststoff für die Trägerplatte 1 eignet sich schlagzähes Polycarbonat.
Wichtig bei der Auswahl des Kunststoffes für die Trägerplatte 1 und des Kunststoffes für die elastische Scheibe 6 ist, daß beide Kunststoffe artverwandt sind, damit beim Anspritzen der Trägerplatte 1 an die Scheibe 6 der Kunststoff der Scheibe 6 an der Grenzfläche angeschmolzen wird und sich in einer Grenzschicht 7 mit dem Kunststoff der Trägerplatte 1 innig verbindet. Diese innige Verbindung tritt nicht nur an der Kreisfläche von Scheibe 6 und Trägerplatte 1 auf, sondern auch in der Grenzschicht zwischen dem Kragen 4 und der äußeren Peripherie der Scheibe 6, so daß mit Ausnahme der Aufstandsfläche die Scheibe 6 eingekapselt ist und keine Flüssigkeit zwischen Scheibe 6 und Trägerplatte 1 eindringen kann.
Im Ergebnis erhält man so einen Drehteller, der als komplettes austauschbares Verschleißteil ausgeführt ist. Da die Herstellungskosten im Vergleich zu Drehtellern mit metallener, wiederverwendbarer Trägerplatte gering sind und die Kosten für das Auswechseln der elastischen Scheibe entfallen, sind die Betriebskosten vergleichsweise klein. Die Standzeit ist länger, weil die die Aufstandsfläche 8 für die Flaschen bildende, die scharfkantigen Körner enthaltende Schicht 6a einen ungewöhnlich hohen Anteil an scharfkantigen Körnern aufweist. Dadurch wird der nicht verschleißfeste als elastisches Polster für eine flächige Anlage dienende übrige Teil 6b der Scheibe 6 geschützt.

Claims (3)

1. Drehteller für Flaschen in einer Flaschenbehandlungsmaschine, bestehend aus einer formsteifen Trägerplatte (1) und einer darauf befestigten Scheibe (6) aus elastischem Kunststoff mit einer die Aufstandsfläche (8) bildenden, überwiegend aus kleinen, harten, scharfkantigen Körnern bestehenden Schicht (6a), dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte (1) aus einem solchen, mit dem Kunststoff der Scheibe (6) artverwandten Kunststoff besteht und durch Spritzguß derart an die Scheibe (6) angespritzt ist, daß die benachbarten Grenzschichten (7) von Scheibe (6) und Trägerplatte (1) sich miteinander innig verbinden.
2. Drehteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehteller eine mittige Bohrung (5) für eine Befestigungsschraube mit in der Trägerplatte (1) eingegossenem Sicherungsring (5a) für die Befestigungsschraube aufweist.
3. Drehteller nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (6) im Schleuderguß hergestellt ist, bei dem auf eine ausschließlich aus den Körnern bestehende Schicht (6a) verflüssigter elastischer Kunststoff aufgegossen ist.
DE19914108700 1991-03-16 1991-03-16 Flaschendrehteller Ceased DE4108700A1 (de)

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DE (1) DE4108700A1 (de)

Citations (7)

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Non-Patent Citations (1)

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Title
Kunststoff-Rundschau, H. 1, Januar 1962, S. 12 u. 13 *

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