DE4108114A1 - Lenkrad mit elektrischer beheizung - Google Patents
Lenkrad mit elektrischer beheizungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D1/00—Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
- B62D1/02—Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
- B62D1/04—Hand wheels
- B62D1/06—Rims, e.g. with heating means; Rim covers
- B62D1/065—Steering wheels with heating and ventilating means
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Description
Die Erfindung betrifft ein Lenkrad mit elektrischer Behei
zung gemaß Oberbegriff des Anspruches 1 und ein Verfahren
zur Herstellung eines Heizleiters für ein Lenkrad gemäß
Oberbegriff der Ansprüche 7 und 8.
Ein etwa vergleichbares Lenkrad mit elektrischer Beheizung
ist aus der DE 39 06 576 C1 bekannt. In dieser Druckschrift
wird vorgeschlagen, den Heizleiter aus einem elektrisch
leitenden Federdraht zu bilden und ihm eine etwa kreis- bzw.
ellipsenförmige Kontur zu geben, die im wesentlichen dem
Querschnitt der Umhüllung mit Schaumstoff für den Lenkrad
kranz entspricht. Durch den Federcharakter dieses Heizlei
ters sollte eine Selbststabilisierung erreicht werden, die
im wesentlichen keine weitere Stabilisierung des mäander
förmig und rohrartig gewickelten montagefertigen Heizlei
ters erforderlich macht.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei dieser Anordnung und
Verfahrensweise erhebliche Probleme auftreten. Dies be
trifft einerseits bereits die elektrischen Parameter des
gewünschten Heizleiters, da die Federstahleigenschaften mit
einem guten elektrischen Leiter, der zu Heizungszwecken
trotzdem relativ wenig Energie verbraucht, nicht vereinbar
sind. Zum anderen jedoch ergibt sich beim Einbringen des
mäanderförmigen, rohrartigen gewickelten Heizleiters in die
Form für das Ausschäumen des Lenkradkranzes eine Spreizung
des Abstandes zwischen den Längsschenkeln der einzelnen
Mäander des Heizleiters aufgrund des größeren Außendurch
messers des Lenkradkranzes im Vergleich zu seinem Innen
durchmesser. Dies ist gerade nicht beabsichtigt, da die
Griffbereiche am Lenkrad, in denen eine Erwärmung des Lenk
rades gewünscht wird, dann einen größeren Wicklungsabstand
aufweisen.
Auch wird in der vorgenannten Druckschrift vorgeschlagen,
einen Thermofühler direkt in die Schaumstoffumhüllung mit
einzubringen. Dies erfordert jedoch weitere Montageschritte
bei der Placierung des gewickelten Heizleiters in der
Schäumform, was letztlich höhere Kosten verursacht.
Unter Berücksichtigung der Nachteile im Stand der Technik
liegt daher der Erfindung die Aufgabe zugrun
de, ein Lenkrad mit elektrischer Beheizung im Hinblick auf
dessen Heizleiter so zu konzipieren, daß die Erwärmung des
Lenkrades an bestimmten Griffbereichen wesentlich gezielter
herbeigeführt werden kann, wobei der Energieverbrauch des
elektrisches Heizleiters und seine Anpassungsmöglichkeit an
unterschiedliche Lenkraderfordernisse mit berücksichtigt
werden soll.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Lenkrad nach
dem Oberbegriff des Anspruches 1 durch die Merkmale des
kennzeichnenden Teils und bei einem Verfahren zur Herstel
lung des entsprechenden Heizleiters durch die Merkmale der
Ansprüche 7 und 8 gelöst.
Ein Kerngedanke der Erfindung ist daher, einen gewöhnli
chen, mechanisch nicht weiter gefestigten Heizdraht als
Heizleiter zu verwenden und die Abstandsfixierung beim
mäanderförmig gewickelten Heizleiter etwa in der Mitte sei
ner Längsschenkel mit Hilfe eines schweißbaren Kunststoff
bandes, insbesondere eines Nylonbandes, durchzuführen.
Da dieser Bereich des Kunststoffbandes üblicherweise bei
einem fertigen, mit dem Heizleiter versehenen Lenkrad am
Außenumfang zu liegen kommt, wird dort an den Griffberei
chen der vorgeplante Abstand der einzelnen Wicklungen bzw.
Mäander zueinander erreicht, so daß eine gezielte Lokalisa
tion von besseren und schwächeren Heizbereichen vorgegeben
werden kann. Erforderlich ist hierfür die genaue Placierung
der Enden des gewickelten Heizleiters an einer vorgegebenen
Stelle, z. B. der unteren, 180-Grad-Stelle.
Die Verwendung eines normalen Heizleiters, wie eines Cu-
Drahtes mit Stabilisierung durch das schweißbare Kunst
stoffband bringt bereits erhebliche Wicklungsvereinfachun
gen im Vergleich zu einem bisher verwendeten Federstahl.
Die elektrischen Verbrauchswerte liegen wesentlich günsti
ger. Der zu C-artigen Klammern mit fortlaufender Verbindung
gewickelte Heizleiter, der bereits die Kreis- bzw. Ellip
senform des Querschnittes der Umhüllung des Lenkradkernes
bzw. des Innenprofils des Lenkrades hat, kann daher vorge
fertigt z. B. auf einem rohrartigen Pappkarton angeliefert
werden und hiervon leicht in die entsprechende Form zum
Ausschäumen des Lenkrades gelegt werden.
Die Verwendung eines normalen Cu-Drahtes und die Lagefixie
rung durch das Kunststoffband ermöglichen es daher, zur ge
zielteren Erwärmung bestimmter Stellen des Lenkrades, den
Heizleiter auch mit unterschiedlichen Abständen seiner ein
zelnen Mäander bzw. C-förmigen Längsschenkel zu wickeln, um
hierdurch eine engere Wicklung in bestimmten Bereichen zu
erreichen. Andererseits können die Längsschenkel des Heiz
leiters selbst in Querrichtung mit kleineren Rechteck- bzw.
Bogenmäandern gewickelt werden, so daß noch mehr Heizfläche
in bestimmten Bereichen am Lenkrad verfügbar ist.
Verfahrensmäßig wird der Heizleiter in einer ersten Alter
native mit Einfach- bzw. Doppelmäander mittels einer Wic
kelmaschine flächenmäßig so hergestellt, daß an beiden
Stirnseiten bzw. längs der Kurzschenkel beispielsweise der
Rechteckmäander zwei Zugbänder mit eingelegt werden. Da
diese zwei Zugbänder allein den Innenbereich des Heizlei
ters am Lenkrad fixieren würden, wird nach Ablängung
des gewickelten Heizleiters dieser in einer speziellen Form
kreisförmig bzw. C-förmig gebogen, wobei der spätere Lenk
radkranzdurchmesser den Biegeradius vorgibt. In diese Form
wurde vorher ein Kunststoffband etwa im mittleren Bereich
der C-förmigen Längsschenkel eingelegt, so daß nach einem
Aufheizen des Heizleiters auf etwa 80 bis 120 Grad das
mittlere Kunststoffband soweit angeschmolzen ist, daß es
mindestens die Längsschenkel des gewickelten Heizleiters
abstandsfixiert festlegt. Die ursprünglich an den Stirnen
den vorhandenen zwei Zugbänder können somit entfernt wer
den, so daß die mechanische Festigkeit des gewickelten
Heizleiters allein durch das mittlere Kunststoffband gege
ben ist. Ein Beibehalten der beiden stirnseitigen Zugbänder
würde dazu führen, daß beim Auflegen bzw. Einlegen des ge
wickelten Heizleiters entsprechend dem Lenkraddurchmesser
ein Ausgleich der unterschiedlichen Radien am Innenbereich
des Lenkrades, an dem die in Längsrichtung durchgehende
Öffnung der einzelnen C-förmigen Klammern zu liegen kommt,
nicht möglich wäre.
Entsprechend einer zweiten Alternative kann der Heizleiter
auch direkt um einen Rundstab gewickelt werden. Dieser
Rundstab würde zweckmäßigerweise rotativ als auch län
genverschiebbar unter einer Wickelmaschine geführt wer
den und in seiner Umfangsfläche den entsprechenden Verlauf
der Mäander aufweisen. Die Eckpunkte, z. B. bei Recht
eckmäandern könnten hierbei durch Stifte, die z. B. in den
Rundstab versenkbar und ausfahrbar sind, markiert werden.
Der Rundstab hat hierbei den Querschnitt der inneren Lenk
radausschäumung. In diesem Fall könnte das schweißbare
Kunststoffband vorher oder nach dem Wickeln des Heizlei
ters auf den Rundstab aufgebracht werden. Nach kurzem Er
hitzen des Heizleiters wäre auch dann eine Abstandsfixie
rung der C-förmigen Längsschenkel gegeben, so daß z. B. nach
Einfahren der Stifte mechanisch oder hydraulisch und einer
Durchmesserverkleinerung des Wickel-Rundstabes, der rohr
förmig gewickelte Heizleiter vom Rundstab abgestreift
und zu Lieferzwecken z. B. auf ein Kartonrohr oder eine ent
sprechende Lenkradform aufgebracht werden könnte.
Anstelle eines einzigen Kunststoffbandes kann jeweils beid
seitig in Längsrichtung des gewickelten Heizleiters ein
dünneres, schweißbares Kunststoffband vorgesehen werden,
das dann ebenfalls durch einmaliges Aufheizen zu einem Um
schmelzen der Längsschenkel des Heizleiters führt.
Eine Montagevereinfachung des gewickelten Heizleiters in
einer entsprechenden Schäumform und eine Energieeinsparnis
beim Aufheizen des Heizleiters läßt sich dadurch erreichen,
daß ein Thermosensor vorgesehen wird, der die Lenkradtempe
ratur oder Innenraumtemperatur des Fahrzeuges erfaßt und in
Abhängigkeit von dieser Temperatur die Heizleistung und
-dauer mitregelt. Dieser Thermosensor wird zweckmäßigerwei
se direkt auf der Schaltplatine vorgesehen, die z. B. in der
Nabe des Lenkrades angebracht sein kann. Die Steuerung der
Heizung erfolgt zweckmäßigerweise über einen Mikroprozessor
oder einen programmierbaren EPROM-Schaltkreis, so daß eine
flexible Anpassung an unterschiedliche Fahrzeugtypen oder
unterschiedliche Lenkradumfänge möglich ist. Hierdurch kann
auch das Einschalten der Heizung bis zum Erreichen einer
angenehmen Handtemperatur am Lenkrad gezielter und zeitlich
genau geregelt werden.
Die derart durchgeführte Wicklung eines normalen Wider
standsdrahtes als Heizleiter in x- und y-Richtung mit Ein
fach- bzw. Doppelmäander und anschließende kreisförmige
oder elliptische Vorformung zu C-förmigen Doppelklammern
bietet daher sowohl montagemäßig eine einfache, preisgün
stige Herstellungsmöglichkeit, bei der eine genaue Lage
fixierung erhalten bleibt. Zudem wird durch das Material
und die Ansteuerungscharakteristik der Energieverbrauch
gezielt niedrig gehalten.
Die Erfindung wird nachstehend anhand einiger schematischer
Zeichnungen noch näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt eines flächig mäanderförmig gewic
kelten Heizleiters mit entsprechenden
Zugbändern;
Fig. 2 einen Ausschnitt aus einem flächig gewickelten
Heizleiter mit Doppelmäander quer zu seinen
Längsschenkeln;
Fig. 3a-c schematische Darstellungen der Anbringung des
mittigen Kunststoffbandes und
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Ausschnittes
eines Heizleiters mit beispielhafter Darstellung
von drei aufeinanderfolgenden C-förmigen Klam
mern und seinen prinzipiellen elektrischen
Anschlüssen.
Die Darstellung nach Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt aus ei
nem flächig gewickelten Heizleiter 10 z. B. aus Cu-Draht.
Dieser Heizleiter 10 ist mit Rechteck-Mäandern 14 gewic
kelt. Diese Rechteckmäander 14 weisen zwei Längsschenkel 15
und einen Kurzschenkel 16 auf, dem gegenüberliegend jeweils
eine Öffnung 17 bzw. nachfolgend 17′ angeordnet ist. Im
Beispiel ist hier bereits ein unterschiedlicher Abstand der
einzelnen Längsschenkel 15 der Mäander gezeigt, womit an
bestimmten Bereichen des Lenkrades letztlich eine engere
Wicklung und damit bessere Heizleistung zur Erwärmung er
reicht werden kann.
Bei der flächigen Erstellung des Heizleiters 10 mittels ei
ner Wickelmaschine werden an den Stirnseiten zwei Zugbänder
11 und 12 vorgesehen, die zunächst zur Stabilisierung und
zur Führung des gewickelten Heizleiters 10 dienen. Diese
Zugbänder 11, 12 wären jedoch bei der Endkontur des Heizlei
ters entsprechend dem Lenkraddurchmesser störend, da dann
gerade am Innenbereich des Lenkrades ein vorgegebener Ab
stand beibehalten würde, während am Außenbereich der Ab
stand unklar ist.
Um dies zu vermeiden, wird etwa längs der Mitte der Längs
schenkel 15 des Heizleiters ein schweißbares Kunststoff
band 2 aufgebracht. Nach dem Ablängen des Heizleiters 10
entsprechend den Erfordernissen und einmaligem Aufheizen
wird ein Einschmelzen bzw. Umschmelzen des Kunststoffbandes
2 mit den Längsschenkeln 15 erreicht, so daß nach dem
Erhärten des Kunststoffes eine präzise Lagefixierung des
Abstandes am Heizleiter 10 erreicht wird.
Spätestens nach der Formung der Kreis- oder C-Kontur (vgl.
Fig. 4) des Heizleiters können dann die äußeren stirnseiti
gen Zugbänder 11,12 entfernt werden.
Die Fig. 2 zeigt einen rechteckförmigen Mäander 14 eines
Heizleiters 10, dessen Längsschenkel 15 quer zu ihrer Er
streckung kleinere Rechteckmäander 19 aufweisen. Dem Kurz
schenkel 16 gegenüber liegt wiederum eine Öffnung 17. Im
Bereich dieses Doppelmäanders 19 ist im Beispiel nach Fig.
2 das schweißbare Kunststoffband 2 aufgebracht.
Das Kunststoffband 2, das etwa eine Breite von 2 mm haben
kann, kann auch beidseitig als dünneres Band 3, 4 in
Längsrichtung des Heizleiters 10 aufgebracht werden, wie
dies in Fig. 3a gezeigt ist. Eine Kreiskontur des Kunst
stoffbandes 2 oder eine andere Form ist ebenfalls möglich
(Fig. 3b, c). Maßgebend ist hierbei ein leichtes Ver
schweißen und nachfolgendes Erhärten mit dem Heizleiter 10,
wobei die elektrischen Widerstandswerte des Heizleiters un
beeinträchtigt bleiben müssen.
In Fig. 4 ist ein Ausschnitt aus einem vorgeformten und
auch in z-Richtung C-förmig gebogenen Heizleiters 1 darge
stellt. Dieser vorgeformte Heizleiter 1 hat fortlaufende
zusammenhängende C-förmige Klammern, die auf der Innenseite
in Längsrichtung eine Öffnung 21 aufweisen, wodurch sie
auch an unterschiedliche Querschnitte des Lenkrades an
paßbar sind. Nur beispielhaft ist der erste Längsschenkel
15 des Heizleiters 1 mit einem Doppelmäander 19 in Quer
richtung ausgestattet. Die Längsschenkel 15 des Heizleiters
1 sind mittig, insbesondere auf der am Lenkrad außenliegen
den Fläche mit einem Kunststoffband 3 verschweißt, das zum
Beispiel aus zwei beidseitigen dünnen Kunststoffbändern 2, 4
besteht.
Die schematisch dargestellten Enden 7,8 des Heizleiters 1
werden über einen Stromkreis mit einer Stromversorgungsein
richtung 5 und einer Schalteinrichtung 6, die eine entspre
chende Mikroprozessorsteuerung aufweisen kann, miteinander
verbunden.
Der Heizleiter 1 und der entsprechende elektrische Anschluß
stellen daher sowohl in der Vormontage des Heizleiters eine
erhebliche Vereinfachung dar. Die Gesamtanordnung stellt
jedoch auch ein gezieltes Beheizen an entsprechenden Griff
bereichen des Lenkrades sicher, wobei die Ansteuerung und
Temperaturerfassung einen unnötigen Energieverbrauch ver
hindert, da nur solange aufgeheizt wird, solange die Lenk
radtemperatur z. B. der Innenraumtemperatur nachhängt. Der
derart konzipierte Heizleiter bietet daher sowohl kosten
mäßig wie auch qualitativ erhebliche Vorteile gegenüber
bisher bekannten Lenkradheizungen.
Claims (9)
1. Kranz- oder teilkranzförmiges Lenkrad mit elektri
scher Beheizung, mit einem Lenkradkern mit einer
torusartigen Umhüllung aus Schaumstoff oder härten
dem Kunststoff,
einem im Bereich der Oberfläche der Umhüllung ein
gebetteten, mit einer Stromversorgungseinrichtung
des Fahrzeuges über eine Schalteinrichtung ver
bindbaren, elektrischen Heizleiter, der mindestens
in Form von Rechteck- oder Bogen-Mäandern mit etwa
C-förmigen Längsschenkeln und etwa in Umfangsrich
tung des Lenkrades verlaufenden Kurzschenkeln aus
gebildet ist, wobei aufeinanderfolgende Mäander
entgegengesetzte Öffnungsbereiche aufweisen und
mindestens entsprechend dem Außenquerschnitt der
torusartigen Umhüllung so geformt sind, daß der
Öffnungsbereich der C-förmigen Längsschenkel etwa
in einer Linie angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der mäanderförmige Heizleiter (1; 10) aus einem elektrisch gut leitendem Metalldraht, ins besondere Cu-Draht besteht, und
daß mindestens ein mittleres, schmales Kunststoff band (2) in Längsrichtung längs des Kranzes oder Teilkranzes vorgesehen ist, das den mäanderförmi gen Heizleiter (1; 10) in seiner Kontur stabilisiert.
daß der mäanderförmige Heizleiter (1; 10) aus einem elektrisch gut leitendem Metalldraht, ins besondere Cu-Draht besteht, und
daß mindestens ein mittleres, schmales Kunststoff band (2) in Längsrichtung längs des Kranzes oder Teilkranzes vorgesehen ist, das den mäanderförmi gen Heizleiter (1; 10) in seiner Kontur stabilisiert.
2. Lenkrad nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsschenkel (15) der Mäander (14) selbst
quer zu ihrer Längsrichtung, insbesondere an den
Griffbereichen des Lenkrades, mäanderförmig (19)
(Quer-Mäander) ausgebildet sind.
3. Lenkrad nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mäander (14) mit unterschiedlichem Abstand
gewickelt sind und im Griffbereich des Lenkrades
ein kleinerer Abstand in Längsrichtung vorgesehen
ist.
4. Lenkrad nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kunststoffband (2) vor der Verbindung mit dem
Heizleiter (1; 10) im Querschnitt etwa quaderförmig,
rund oder halbkreisförmig ist und eine Breite von ca.
2 mm aufweist.
5. Lenkrad nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die das Einschalten und die Heizleistung des Heiz
leiters (1; 10) steuernde Schalteinrichtung (6) mit
einer programmierbaren Baugruppe, insbesondere mit
einem EPROM- oder einem Microprozessor, ausgestattet
ist.
6. Lenkrad nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schalteinrichtung (6) so ausgelegt ist, daß
die Steuerung des Heizleiters (1; 10) als Funktion der
Innenraumtemperatur des Fahrzeuges, insbesondere über
einen im Bereich der Nabe des Lenkrades oder in der
Schalteinrichtung (6) selbst vorgesehenen Thermo
sensor erfolgt.
7. Verfahren zur Herstellung eines einfach- oder doppel
mäanderförmig gewickelten Heizleiters für ein Lenkrad
nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur flächigen Erstellung der einfach- oder doppel mäanderförmigen Windungen des Heizleiters an beiden Stirnseiten der Windungen ein Zugband vorgesehen wird, daß der mäanderförmig gewickelte Heizleiter entspre chend der Länge des Kranzes oder des Teilkranzes ab gelängt wird,
daß der abgelängte Heizleiter einseitig oder beid seitig, insbesondere im mittleren Bereich der C-förmi gen Längsschenkel der Windungen mit einem schmalen, thermo- oder duroplastischen Kunststoffband abstands fixierend verschweißt wird,
daß anschließend die an den Stirnseiten vorgesehenen Zugbänder entfernt werden, und
daß nachfolgend der abstands-fixierte Heizleiter um einen Rundstab kreis- oder ellipsenförmig formgebogen wird.
daß zur flächigen Erstellung der einfach- oder doppel mäanderförmigen Windungen des Heizleiters an beiden Stirnseiten der Windungen ein Zugband vorgesehen wird, daß der mäanderförmig gewickelte Heizleiter entspre chend der Länge des Kranzes oder des Teilkranzes ab gelängt wird,
daß der abgelängte Heizleiter einseitig oder beid seitig, insbesondere im mittleren Bereich der C-förmi gen Längsschenkel der Windungen mit einem schmalen, thermo- oder duroplastischen Kunststoffband abstands fixierend verschweißt wird,
daß anschließend die an den Stirnseiten vorgesehenen Zugbänder entfernt werden, und
daß nachfolgend der abstands-fixierte Heizleiter um einen Rundstab kreis- oder ellipsenförmig formgebogen wird.
8. Verfahren zur Herstellung eines einfach- oder doppel
mäanderförmig gewickelten Heizleiters für ein Lenkrad
nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Heizleiter direkt auf einem den Mäanderverlauf aufweisenden Rundstab, der insbesondere rotativ und in Längsrichtung verschiebbar ist, gewickelt wird,
daß vor oder nach dem Wickeln des Heizleiters in Längsrichtung des Rundstabes ein thermo- oder duro plastisches schweißbares Kunststoffband etwa im mitt leren Bereich der C-förmigen Längsschenkel des Heiz leiters aufgebracht wird,
daß die einzelnen Mäander des Heizleiters mit dem Kunststoffband abstands-fixierend verschweißt werden, und daß anschließend der in Längsrichtung des Rund stabes vorgeformte Heizleiter vom Rundstab abgestreift und abgelängt wird.
daß der Heizleiter direkt auf einem den Mäanderverlauf aufweisenden Rundstab, der insbesondere rotativ und in Längsrichtung verschiebbar ist, gewickelt wird,
daß vor oder nach dem Wickeln des Heizleiters in Längsrichtung des Rundstabes ein thermo- oder duro plastisches schweißbares Kunststoffband etwa im mitt leren Bereich der C-förmigen Längsschenkel des Heiz leiters aufgebracht wird,
daß die einzelnen Mäander des Heizleiters mit dem Kunststoffband abstands-fixierend verschweißt werden, und daß anschließend der in Längsrichtung des Rund stabes vorgeformte Heizleiter vom Rundstab abgestreift und abgelängt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verschweißen des Kunststoffbandes mit den
Mäandern durch Aufheizen des Heizleiters, insbesondere
auf einen Temperaturbereich von etwa 80°C bis
120°C, durchgeführt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914108114 DE4108114A1 (de) | 1991-03-13 | 1991-03-13 | Lenkrad mit elektrischer beheizung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914108114 DE4108114A1 (de) | 1991-03-13 | 1991-03-13 | Lenkrad mit elektrischer beheizung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4108114A1 true DE4108114A1 (de) | 1992-09-17 |
Family
ID=6427191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914108114 Withdrawn DE4108114A1 (de) | 1991-03-13 | 1991-03-13 | Lenkrad mit elektrischer beheizung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4108114A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9415605U1 (de) * | 1994-09-27 | 1994-11-17 | Stockinger, Carina, 94469 Deggendorf | Lenkradheizung für Kraftwagen |
| EP0832806A1 (de) * | 1996-09-27 | 1998-04-01 | TRW Occupant Restraint Systems GmbH | Lenkrad mit integrierter Lenkradheizung |
| DE29802578U1 (de) | 1998-02-04 | 1998-06-10 | Petri Ag, 63743 Aschaffenburg | Heizelement für ein begreifbares Teil eines Kraftfahrzeuges, insbesondere für das Lenkrad |
| WO1999039963A1 (de) * | 1998-02-04 | 1999-08-12 | Petri Ag | Heizungsanordnung für die beheizung eines beweglichen teils eines kraftfahrzeuges, insbesondere lenkradheizung |
-
1991
- 1991-03-13 DE DE19914108114 patent/DE4108114A1/de not_active Withdrawn
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US6239409B1 (en) | 1998-02-04 | 2001-05-29 | Petri Ag | Heating device for heating a moveable part of an automobile, especially a steering wheel heater |
| US6326593B1 (en) | 1998-02-04 | 2001-12-04 | Takata-Petri Ag | Heating element for a part of an automobile which is held, especially the steering wheel |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |