DE4108169A1 - Telefoneinrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Telefoneinrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Telefoneinrichtungen dieser Art sind allgemein bekannt. Sie werden na
mentlich als tragbare Funktelefone und als in einem Automobil fest
oder lösbar installierte Autotelefone eingesetzt, wie zum Beispiel im
DE-GM 87 03 864.1 und der EP-A 01 21 927 beschrieben.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine mobile, universell verwendbare Kom
munikationseinrichtung zu schaffen, die Funktelefonbetrieb in Verbin
dung mit Computerarbeit und Datenübermittlung ermöglicht.
Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe ist Gegenstand des Patentan
spruchs 1. Bevorzugte Ausführungsarten sind in den abhängigen Patent
ansprüchen umschrieben.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ermöglicht üblichen Funktelefonbe
trieb mit dem Handapparat und Freihörsprechen im Funktelefonbetrieb
unter gleichzeitiger Arbeit am Gerät, wobei das Freihörsprechen mit
tels der Sprech- und Hörmuschel des an der Klappenrückseite gehalter
ten Handapparats erfolgen kann und beide Muscheln in der für das Ar
beiten am Bildschirm eingestellten Klappenlage zwangsläufig in einer
für die Sprechschallaufnahme des Bildschirmbetrachters und die Schall
wiedergabe zum Betrachter optimalen Lage angeordnet sind.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Telefoneinrichtung mit zugeklappter
Klappe und aufgelegtem Handapparat,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Einrichtung mit schräg nach hinten ge
klappter Klappe,
Fig. 3 eine Vorderansicht der Einrichtung mit zugeklappter Klappe in
Blickrichtung des Pfeils III in Fig. 1,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Einrichtung mit zugeklappter Klappe in
Blickrichtung des Pfeils IV in Fig. 1,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Einrichtung mit schräg nach hinten ge
klappter Klappe in Blickrichtung des Pfeils V in Fig. 2,
Fig. 6 eine Draufsicht auf den Handapparat,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Handapparats,
Fig. 8 eine Untersicht des Handapparats, und
Fig. 9 eine Stirnansicht des Handapparats in Blickrichtung des Pfeils
IX in Fig. 7.
Die dargestellte Telefoneinrichtung hat einen als Bedienapparat ausge
bildeten Handapparat 1 und ein wahlweise tragbares oder in einem Fahr
zeug montierbares Gerät 2.
Das Gerät 2 hat ein Gehäuse 3, in das eine Funk- bzw. Autotelefon-Sen
de/Empfangseinheit mit deren HF- und NF-Teil tragenden Leiterplatten,
ein Akku- oder Batterieeinschub und ein Personal Computer (PC) sowie
ggf. weitere elektronische Bauteile eingebaut sind. An der Oberseite
des vorderen Teils 4 des PC-Gehäuses 3 ist eine Tastatur 5 für den PC
angeordnet.
Der Handapparat 1 ist mit einem (nicht dargestellten) Spiralkabel über
eine Steckverbindung mit dem Gerät 2 (der Sende/Empfangseinheit) ver
bunden.
An der Unterseite des Handapparats 1 sind die Sprech- und Hörmuschel
6, 7 mit den Schalleinlaß- und -auslaßöffnungen 16, 17, an der Ober
seite die Wähl- und Bedientasten 8, 9 sowie eine Anzeigeanordnung 10
mit einem Flächenanzeigelement (liquid crystal display LCD) und
Leuchtdioden (lichtemittierende Dioden LED) angeordnet. Die Wähl- und
Bedientasten 8, 9 des Handapparats 1 umfassen die Nummernwähltasten
für die Telefonnummernwahl, die üblichen Telefonbedientasten, mit de
nen die Sende/Empfangseinheit angesteuert wird, Rufwiederholungen aus
gelöst und in einem Nummernspeicher gespeicherte Telefonnummern abge
rufen werden usw. sowie zusätzlich PC-Befehlstasten für die Abgabe von
Befehlen an den PC, etwa eine Datenübermittlungsbefehltaste für die
Auslösung der Übermittlung von im PC bereitgestellten Daten über Te
lefonfunk usw. Der Handapparat 1 kann mithin sowohl in der üblichen
Weise direkt mit der Sende/Empfangseinheit kommunizieren als auch mit
dem PC und über diesen mit der Sende/Empfangseinheit.
Das Gerät 2 hat nach Art eines sog. Laptops eine um zwischen dem vor
deren Gehäuseteil 4 und dem hinteren Gehäuseteil 11 angebrachte Schar
niere 12 schwenkbare Klappe 13 mit einem an deren Vorderseite angeord
neten großen LCD-Bildschirm 14. Der PC ist durch eine sog. Starrflex
leiterplatte mit dem LCD-Bildschirm 14 verbunden.
An der Rückseite der Klappe 13 ist eine Halterung 15 für den Handappa
rat angeordnet. Die (in der Zeichnung nicht näher dargestellte) Halte
rung 15 hält den Handapparat 1 so an der Klappe 13, daß die Handappa
ratunterseite 18 der Klappe 13 zugewandt ist. Die Halterung 15 besteht
aus einem in die Rückseite der Klappe 13 eingebauten Permanentmagne
ten, der auf eine in die Unterseite 18 des Handapparats 1 im Griffbe
reich zwischen der Sprech- und Hörmuschel 6, 7 eingelassene Eisenplat
te wirkt. Der Permanentmagnet kann natürlich auch an der Unterseite 18
des Handapparats 1 und die Eisenplatte an der Klappenrückseite vorge
sehen sein.
Ferner kann auch eine mechanische Schnapphalterung oder eine mechani
sche Verriegelungshalterung vorgesehen sein, etwa nach Art der in der
US-A 41 53 822 beschriebenen Schnapphalterung oder der in der EP-A
01 37 383 beschriebenen Verriegelungshalterung. Im ersteren Fall ist
der Handapparat durch zwei an der Klappenrückseite angeordnete Rasten
gehalten, deren Rastwiderstand sowohl beim Auflegen als auch beim Ab
heben durch Druck bzw. Zug auf den Handapparat überwindbar ist. Im
letzteren Fall ist der Handapparat durch zwei an der Klappenrückseite
angeordnete Sperren (z. B. Klinken) gegen Zug gesichert gehalten und
kann nur durch Betätigung einer (ebenfalls an der Klappenrückseite an
geordneten) Ausrückvorrichtung abgehoben werden.
Bei zugeklappter Klappe 13 (Fig. 1) liegt der Bildschirm 14 über der
PC-Tastatur 5, d. h. diese ist von der Klappe 13 zugedeckt; der Hand
apparat 1 ist zum Abnehmen, d. h. zum Lösen von der Halterung 15 frei
zugänglich und die an seiner Oberseite angeordneten Wähl- und Bedien
tasten (8, 9) sind betätigbar. Die Klappe 13 ist in dieser Stellung
durch eine (nicht dargestellte) Verriegelungsvorrichtung gesichert, so
daß sie beim gegen die Magnetkraft (bzw. den mechanischen Rastwider
stand) der Halterung 15 erfolgenden Abnehmen des Handapparats 1 in der
zugeklappten Stellung bleibt.
Zum Arbeiten mit der PC-Tastatur 5 wird die Verriegelungsvorrichtung
gelöst und die Klappe 13 zusammen mit dem an ihrer Rückseite gehalter
ten Handapparat 1 zurückgeklappt. In der zum Betrachten des Bild
schirms 14 optimalen, schräg nach hinten geneigten Lage der Klappe 13
(Fig. 2) sind die Sprech- und Hörmuschel 6, 7 des an der Klappenrück
seite gehalterten Handapparats 1 dem Betrachter des Bildschirms 14 zu
gewandt.
Die beiden die Sprech- und die Hörmuschel 6, 7 aufweisenden Enden des
Handapparats 1 überragen die Klappe 13 seitlich derart, daß wenig
stens der überwiegende Teil der Schalleinlaßöffnungen 16 der Sprech
muschel 6 und der Schallauslaßöffnungen 17 der Hörmuschel 7 des an
der Rückseite der schräg nach hinten geklappten Klappe 13 gehalterten
Handapparats 1 einen freien Schallweg zum Betrachter des Bildschirms
14 haben.
Neben der Tastatur 5 ist an der Oberseite des vorderen Teils 4 des Ge
häuses 3 ein (in der Zeichnung nicht dargestellter) Klappensensor
(z. B. einfache Drucktaste) eines Befehlgebers angeordnet.
Bei zugeklappter Klappe 13 initialisiert der Befehlgeber eine erste
Betriebsart, nämlich die normale Funk- bzw. Autotelefonbetriebsart, in
welcher der Wählvorgang mit den Wähl- und Bedientasten 8, 9 des Hand
apparats 1 erfolgt und dieser beim Telefonieren am Ohr gehalten wird.
Bei geöffneter Klappe initialisiert der Befehlgeber eine zweite Be
triebsart, in welcher mit Hilfe der Tastatur 5 in der üblichen Weise
mit dem PC gearbeitet werden und zudem durch Betätigung entsprechender
Tasten der Tastatur 5 eine Funktelefonverbindung über ein Modem (für
die Datenübermittlung vom und zum Computer) und/oder über den Handap
parat 1 im Freihörsprechbetrieb mit der Sprech- und Hörmuschel 6, 7
aufgebaut werden kann.
Beim Umschalten von der ersten in die zweite Betriebsart erfolgt auto
matisch eine Umschaltung eines Lautstärkereglers, wodurch die Laut
stärke der in der Hörmuschel 7 angeordneten Lautsprecherkapsel von ei
nem niedrigen Wert (genügend für das Hören mit der am Ohr gehaltenen
Hörmuschel) auf einen hohen, für das Freihören ausreichenden Wert er
höht wird. Das Umschalten von der ersten in die zweite Betriebsart und
mithin die Lautstärkeerhöhung kann auch mitten in einem in der ersten
Betriebsart geführten Telefongespräch erfolgen. Beim Umschalten kann
ferner auch der Verstärkungsgrad des Mikrofonverstärkers (des in der
Sprechmuschel 6 angeordneten Mikrofons) entsprechend erhöht werden.
(Dabei ist natürlich dafür Sorge zu tragen, daß keine akustische
Rückkopplung auftritt).
Wie in Fig. 2 erkennbar, sind in der zum Betrachten des Bildschirms 14
optimalen, schräg nach hinten geneigten Lage der Klappe 13 die Sprech-
und Hörmuschel 6, 7 zwangsläufig in der für die Sprechschallaufnahme
des den Bildschirm 14 betrachtenden Benutzers und für die Schallwie
dergabe zum Benutzer optimalen Lage, d. h. mit optimaler Richtwirkung
zum Benutzer angeordnet. Zusätzliche Mikrofone und Lautsprecher für
den Freihörsprechbetrieb ("handsfree"-Betrieb) sind deshalb nicht not
wendig.
Um auch noch die verbleibende dritte Betriebsart zu ermöglichen, näm
lich Funk- bzw. Autotelefonbetrieb mit am Ohr gehaltenem Handapparat 1
und zum Betrachten des Bildschirms 14 und ggf. einhändigem Arbeiten
mit dem PC aufgeklappter Klappe 13 kann die vom Befehlgeber beim Öff
nen der Klappe 13 vorgenommene Umschaltung mittels einer entsprechen
den Befehltaste rückgängig gemacht werden.
An eine seitlich am hinteren Teil 11 des Gehäuses 3 vorgesehene (nicht
dargestellte) Anschlußbuchse ist wahlweise eine Funkantenne oder der
Stecker einer an die Funktelefonantenne eines Fahrzeugs angeschlosse
nen Verbindungsleitung anflansch- bzw. anschließbar.
Weiter ist am hinteren Teil 11 des Gehäuses 3 eine (nicht dargestell
te) Anschlußbuchse für den Anschluß eines (mobilen) Faxgeräts an die
Sende/Empfangseinheit vorgesehen, das sowohl in der ersten als auch in
der zweiten Betriebsart (bei geschlossener und bei geöffneter Klappe
13) betrieben werden kann.
Der PC hat eine (in der Zeichnung nicht dargestellte) serielle
Schnittstelle RS 232 für den Anschluß von Meßmodulen (z. B. Multime
ter, Logikanalysator oder Oszilloskop). Die von den Meßmodulen in den
PC eingegebenen Meßdaten werden im Speicher des PC gespeichert und am
Bildschirm 14 angezeigt. Sie können mit Hilfe eines in den PC einge
bauten (oder an den PC anschließbaren) Modems an eine zentrale Daten
verarbeitungsanlage übermittelt werden, womit eine rasche Ferndiagnose
ermöglicht wird. (In den PC können auch Module für die Datenaufberei
tung verschiedener Meßgeräte eingebaut sein).
Zum Tragen des Geräts 2 ist am hinteren Gehäuseteil 11 ein Griffwulst
19 gebildet, der eine Griffmulde 20 überragt. Kühlrippen 21 am hinte
ren Gehäuseteil 11 und eine Riffelung 22 am Gehäuseboden dienen der
Kühlung des PC, die Riffelung 22 zusätzlich als Rutschschutz.
Die Telefoneinrichtung kann in einem Fahrzeug als Autotelefoneinrich
tung montiert werden oder wahlweise als tragbare Funktelefoneinrich
tung benutzt werden.
Die Tastatur 5 kann eine Umschalttaste haben, mit der bei schräg nach
hinten geklappter Klappe 13 die Funkverbindung wahlweise über den
Handapparat 1 (Freihörsprechbetrieb) oder über den PC mit dem Modem
(Datenübermittlungsbetrieb) erfolgen kann. Ferner kann der PC auch ei
ne mittels einer Taste der Tastatur 5 aufrufbare, ein gleichzeitiges
Freihörsprechen über den Handapparat 1 und Datenübermitteln über den
PC ermöglichende Vorrichtung mit einer Frequenzweiche für die getrenn
te Übermittlung der Sprachfrequenzen und der digitalen Daten zum
Handapparat 1 und PC aufweisen.
Die Einrichtung läßt sich u. a. für eine Meßdatenerfassung im Fahr
zeug oder im mobilen Einsatz an beliebigen Maschinen nutzen. Im Fahr
zeug können Meßdaten der für die Fahrzeugdiagnostik üblicherweise be
reits vorhandenen Meßvorrichtungen vom PC aufgenommen und mit einem
geeigneten Diagnoseprogramm vom PC selber verarbeitet und das Diagno
seergebnis am Bildschirm 14 angezeigt werden oder die Meßdaten können
über die Sende/Empfangseinheit an die Datenverarbeitungsanlage der
Werkstatt übermittelt, dort analysiert und das Diagnoseergebnis wieder
zurückübermittelt und auf dem Bildschirm 14 angezeigt werden. Entspre
chendes gilt für die Meßdatenerfassung im mobilen Einsatz, etwa durch
Wartungspersonal.
Vorteilhaft ist, daß der Benutzer gleichzeitig am PC arbeiten und
"handsfree" (im Freihörsprechbetrieb) über den an der Rückseite der
Klappe 13 gehalterten Handapparat 1 telefonieren kann, d. h. jeweils
Meßdaten, Diagnoseergebnisse usw. abrufen und die auf dem Bildschirm
14 angezeigten Daten und Ergebnisse telefonisch mit Spezialisten im
Mutterhaus diskutieren kann, denen dieselben Daten über die Sende/Emp
fangseinheit übermittelt und auf deren eigenem PC-Bildschirm angezeigt
werden können, um den Dialog zu erleichtern.
Für die Anwendung im Fahrzeug kann das Gerät 2 auf der Rücksitzbank
oder der Mittelarmlehne installiert werden. Es kann auch im Kofferraum
mitgeführt werden, wobei im Fahrzeug eine vom Kofferraum in den Fahr
zeugraum führende Leitung fest zu verlegen ist, an deren im Fahrzeug
raum befindlichen Kupplungsteil das Spiralkabel des Handapparats 1 und
an deren im Kofferraum befindlichen Kupplungsteil das Gerät 2 jeweils
anzuschließen ist. Im Fahrzeug wird dabei zweckmäßig noch eine ein
fache Halterung für den Handapparat 1 installiert.
Wenn das Gerät 2 im Kofferraum mitgeführt wird, läßt sich während der
Fahrt die Funktelefonfunktion nutzen. Außerdem können - bei an das
Gerät 2 im Kofferraum angeschlossenem Telefaxgerät - Telefaxe aufge
nommen und über die Empfangseinheit empfangene Daten im Speicher des
PC abgespeichert werden. Eine Datenübermittlung vom PC über die Sende
einheit ist ebenfalls möglich: Wenn z. B. vor der Fahrt eine Daten
übermittlung infolge Überlastung des Telefonnetzes oder der angerufe
nen Datenbank nicht möglich war, kann der PC während der Fahrt selbst
tätig periodisch (oder jeweils ausgelöst durch einen mittels einer der
PC-Befehlstasten 9 des Handapparats gegebenen Sendebefehl) wieder ver
suchen, die Telefonverbindung herzustellen und wenn diese zustande
kommt die vorher vom Benützer im PC festgelegten Daten übermitteln.
Im Gerät 2 kann ein Anrufbeantworter mit einem Tonbandkassettenteil
oder einer digitalen Sprachaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung
installiert sein, wobei die Sprachaufzeichnung mit Hilfe des Mikrofons
6 des Handapparats 1 erfolgt. Ferner können elektrische Baugruppen zur
Sprachcodierung- und -decodierung, zur Spracherkennung und zur Störge
räuschunterdrückung vorgesehen sein. Im weiteren kann im Gerät 2 (oder
im Handapparat 1) ein Kartenleser für die Benutzung des Funktelefons
mit Codekarte angeordnet sein.
Ferner kann der Speicher des PC einen Telefonnummernspeicher haben,
der über die Tasten 8, 9 des Handapparats 1 abrufbar ist, entweder
einzeln nach Betätigung einer entsprechenden Bedientaste 9 durch an
schließende Codewahl mittels der Wähltastur 8, oder im sog. "Voice
Scrolling"-Betrieb durch Drücken einer Voice Scrolling-Taste, wonach
den Telefonnummern zugeordnete, in einem Sprachspeicher gespeicherte
(vom Benutzer bei der ersten Inbetriebnahme der Einrichtung über die
Mikrofonkapsel 6 eingegebene) Kennworte der Reihe nach über die Laut
sprecherkapsel 7 des Handapparats 1 akustisch wiedergegeben und das
Anwählen des gewünschten Teilnehmers erfolgt, wenn bei der Wiedergabe
des betreffenden Kennworts eine Wählauslösetaste gedrückt oder ein
akustischer Wählbefehl gegeben wird, der von der Mikrofonkapsel 6 des
Handapparats 1 aufgenommen und mit einer im Gerät 2 vorgesehenen
Spracherkennungseinheit erkannt wird.
Der Handapparat 1 könnte statt mit einem Spiralkabel auch durch eine
Infrarotverbindung mit dem Gerät 2 verbunden sein (Infrarotsende/Emp
fangseinheit in Handapparat 1 und im Gerät 2).
Zusätzlich zum Personal Computer oder an dessen Stelle könnte auch der
Empfangsteil eines Farbfernsehers in das Gerät 2 eingebaut sein, als
dessen Bildschirm der LCD-Bildschirm 14 dient. Ferner kann ein Radio
eingebaut werden.
Der Bildschirm 14 kann für ein Bildtelefon genutzt werden.
Das Gerät 2 kann auch mit einem Zusatzlautsprecher ausgerüstet sein,
um in besonders lauter Umgebung oder bei einem Konferenzgespräch mit
mehreren, relativ weit vom Gerät entfernt sitzenden Gesprächsteilneh
mern, wofür die Schallausgangsleistung der Hörkapsel 7 des Handappa
rats 1 ungenügend sein kann, eine gute Verständlichkeit zu gewährlei
sten.
Claims (10)
1. Telefoneinrichtung, mit einem die Sprech- und Hörmuschel (6, 7)
aufweisenden Handapparat (1) und einem eine Halterung (15) für den
Handapparat (1) aufweisenden, tragbaren und/oder in einem Fahrzeug
montierbaren Gerät (2), dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät (2)
eine Klappe (13) mit einem an ihrer Vorderseite angeordneten Bild
schirm (14) hat, und die Halterung (15) für den Handapparat (1) an
der Rückseite der Klappe (13) angeordnet und so ausgebildet ist,
daß bei zugeklappter Klappe (13) der Handapparat (1) zum Abnehmen
frei zugänglich ist und bei schräg nach hinten geklappter Klappe
(13) die Sprech- und Hörmuschel (6, 7) des an ihrer Rückseite ge
halterten Handapparats (1) einem Betrachter des Bildschirms (14)
zugewandt sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Handapparat (1) die den Bildschirm (14) tragende Klappe (13) seit
lich überragt, derart, daß wenigstens ein Teil der Sprechmuschel
(6) und vorzugsweise auch der Hörmuschel (7) des an der Rückseite
der schräg nach hinten geklappten Klappe (13) gehalterten Handap
parats (1) einen freien Schallweg zum Betrachter des Bildschirms
(14) hat.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen
durch einen Klappensensor gesteuerten Umschalter, der beim Auf
klappen der zugeklappten Klappe (13) die Lautstärke der in der
Hörmuschel (7) des Handapparats (1) angeordneten Lautsprecherkap
sel von einem für das Hören mit der am Ohr gehaltenen Hörmuschel
(7) angepaßten ersten Wert auf einen für das Freihören ausrei
chenden, höheren zweiten Wert umschaltet, und der dabei vorzugs
weise auch den Verstärkungsgrad des Mikrofonverstärkers des in der
Sprechmuschel (6) des Handapparats (1) angeordneten Mikrofons von
einem ersten Wert auf einen höheren, zweiten Wert umschaltet.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, daß der Handapparat (1) an seiner der Sprech- und Hörmuschel
(6, 7) abgewandten Oberseite Wähl- und Bedientasten (8, 9) auf
weist, die bei an der zugeklappten Klappe (13) gehaltertem Handap
parat (1) betätigbar sind.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich
net, daß das Gerät (2) einen Computer enthält, dessen Tastatur
(5) von der zugeklappten Klappe (13) überdeckt ist.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, gekennzeichnet durch ei
nen durch einen Klappensensor gesteuerten Befehlgeber, der bei zu
geklappter Klappe (13) eine erste Betriebsart initialisiert, in
welcher der Telefonnummernwählvorgang mit den Wähl- und Bedienta
sten (8, 9) des Handapparats (1) erfolgt, und bei aufgeklappter
Klappe (13) eine zweite Betriebsart initialisiert, in welcher der
Telefonnummernwählvorgang mit Hilfe der Tastatur (5) des Computers
erfolgt.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeich
net, daß eine Sende/Empfangseinheit für den Funktelefon- bzw. Au
totelefonbetrieb in das Gerät (2) eingebaut ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Halterung (15) als Magnethalterung ausgebildet ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeich
net, daß die Halterung (15) als mechanische Schnapp- oder Verrie
gelungshalterung ausgebildet ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeich
net, daß die Klappe (13) in der zugeklappten Stellung durch eine
Verriegelungsvorrichtung gesichert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH899/90A CH679963A5 (de) | 1990-03-19 | 1990-03-19 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4108169A1 true DE4108169A1 (de) | 1991-09-26 |
| DE4108169C2 DE4108169C2 (de) | 1993-07-22 |
Family
ID=4197771
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4108169A Granted DE4108169A1 (de) | 1990-03-19 | 1991-03-14 | Telefoneinrichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH679963A5 (de) |
| DE (1) | DE4108169A1 (de) |
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