DE4104112A1 - Objektivantriebseinrichtung - Google Patents
ObjektivantriebseinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Objektivantriebseinrichtung,
die eine Gruppe von Linsen durch einen elektrischen
Motorantrieb in optischen Geräten, insbesondere Kameralinsen
bzw. -objektive antreibt.
In den letzten Jahren gab es eine ansteigende Zahl an
Kameras, mit denen sich Schnappschüsse aufnehmen lassen,
wie Kompaktkameras mit sogenanntem Objektiv-Verschluß-
System, die mit einem motorbetriebenen Motorzoomobjektiv
zum Zoomen ausgestaltet sind.
Beim Aufnehmen von Bildern unter Verwendung einer Kamera
mit einem derartigen Motorzoomobjektiv gibt es Momente,
in denen der Benutzer ein Subjekt bei einer gewissen
Brennweite schnell zoomen möchte, z. B. in dem folgend
beschriebenen Fall. Wenn man einen Moment aufnehmen
will, in dem ein Subjekt einen gewissen Punkt passiert,
bestimmt der Fotograf die Aufnahmeposition vorab, richtet
die Kamera auf den bestimmten Punkt, bestimmt durch
Zoomen einen gewünschten Aufbau, stellt durch automatisches
Fokussieren scharf und wartet. Wenn in dieser
Situation das Subjekt nicht in die bestimmte Position
kommt, könnte der Fotograf heran- und/oder wegzoomen
oder die Kamera auf andere Subjekte richten. Wenn der
Aufbau von dem gewünschten Aufbau, wie er ist, unterschiedlich
ist, kann es unmöglich sein, den Brennpunkt
zurück in die gewünschte Brennweite in der Zeit zu
bringen, in der das Subjekt in die bestimmte Position
kommt.
Die Erfindung basiert auf den zuvor genannten Wünschen,
und es ist ihr Zweck, eine Objektivantriebseinrichtung
zu schaffen, die Motorzoomen durch einfachen Betrieb,
z. B. auf eine voreingestellte Brennpunktentfernung ermöglicht,
und eine mit einer solchen Objektivantriebseinrichtung
ausgestattete Kamera zu schaffen.
Um dieses Ziel zu erreichen, schafft die Erfindung eine
Speichereinrichtung, um die Position des Objektivs zu
speichern, in der ein oder mehr Linsengruppen durch eine
elektrische Motorantriebseinrichtung auf der Lichtachsenrichtung
bewegt sind, und eine Steuereinrichtung, um
das Objektiv oder die Linsengruppen über die elektrische
Motorantriebseinrichtung in die in der Speichereinrichtung
gespeicherte Position anzutreiben.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist es
möglich, die Erfindung derart auszubilden, daß eine
gewünschte Brennweite durch Betätigen einer Betriebseinrichtung
voreingestellt wird und Motorzoomen dann automatisch
durch Betätigen der Betriebseinrichtung auf die
voreingestellte Brennweite vollzogen wird.
Es ist auch möglich, die Erfindung derart auszubilden,
daß die Betriebseinrichtung aus einem Paar von Schaltern
zusammengestellt ist und daß die Brennweitenspeichereinrichtung
eine Brennweite speichert, wenn beide Schalter
gleichzeitig eingeschaltet werden. Wenn einer von ihnen
eingeschaltet wird, wird das Zoomen durch die elektrische
Antriebseinrichtung auf die Brennweite gesteuert,
die durch die Steuereinrichtung in der Brennweitenspeichereinrichtung
gespeichert ist.
Die vorliegende Offenbarung betrifft einen Gegenstand,
der in der japanischen Gebrauchsmusteranmeldung Nr. 02-
13 294 (eingereicht am 14. Febr. 1990) enthalten und
hierin durch Bezugnahme in seiner Gesamtheit ausdrücklich
aufgenommen ist.
Die Erfindung wird nachstehend im Detail unter Bezugnahme
auf die Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, das den Hauptaufbau
der einäugigen Reflexkamera anzeigt, die die
Erfindung als ein Anwendungsbeispiel anwendet; und
Fig. 2 ist ein Flußdiagramm für den Hauptbetrieb
derselben einäugigen Reflexkamera.
Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, das nur die Hauptkomponenten
der einäugigen Reflexkamera zeigt, auf die das Voreinstellungszoomobjektiv
dieser Erfindung angewendet ist.
Das Motorzoomobjektiv 10 hat eine erste Linsengruppe L1
und eine zweite Linsengruppe L2. Zunächst wird die Linsengruppe
L1 durch den Fokussiermechanismus 11 angetrieben
und steuert das Fokussieren. Die erste und die
zweite Linsengruppe L1 und L2 werden durch den Zoommechanismus
12 angetrieben und verändern die Brennweite.
Diese Antriebsmechanismen 11 und 12 verwenden einen
Nockenring mit einer allgemein bekannten Nockenvertiefung
und einen Nockenmechanismus mit einem Nockenstößel,
der in die Nockenvertiefung eingepaßt ist.
Weiterhin wird bei diesem Beispiel der Brennpunkt- bzw.
Fokussteuermechanismus 11 durch einen AF-Motor 25 betrieben,
der an dem Kameragehäuse 20 angebracht ist,
während der Zoommechanismus 12 durch einen an dem Zoomobjektiv
10 angebrachten Zoommotor 13 angetrieben wird.
Die scharfgestellte Entfernung zum Subjekt und die
Brennweite des Motorzoomobjektivs 10 werden getrennt
durch eine Entfernungsdatenerfassungs-(Lese-)Einrichtung
14 gelesen. Die Information, die eingelesen wird, wird
an das Kameragehäuse 20 über (nicht in der Figur gezeigte)
Kontaktstifte herausgeschickt, die an Anbringungsflächen
des Zoomobjektivs 10 und dem Kameragehäuse 20
angeordnet sind.
Das Motorzoomobjektiv 10 ist mit einer CPU (nicht in der
Figur gezeigt) ausgestattet, die eine Kommunikation
zwischen dem Kameragehäuse 20 und den Steuermechanismen
wie dem Fokussiermechanismus 11, dem Zoommechanismus 12
und der Entfernungserfassungseinrichtung 14 ermöglicht.
Dieses Motorzoomobjektiv 10 ist mit einem Zoombetriebsring
15 versehen, der auf eine solche Weise als Betriebsschalter
arbeitet, daß er sich frei dreht und
durch eine Feder in die neutrale Position zurückkehrt.
Der Zoombetriebsring 15 ist mit einem Zoomschalter SWZ
durch ein Paar von Kontaktpunkten verbunden und wird
ausgeschaltet, wenn der Zoombetriebsring 15 in der neutralen
Position ist. Der Zoomschalter SWZ wird eingeschaltet,
wenn ein Kontaktpunkt eingeschaltet wird, wenn
der Zoombetriebsring 15 in Uhrzeigerrichtung oder in
Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird. Auf der Basis, daß
der Kontaktpunkt einschaltet, startet der Zoommotor 13
mit dem Drehen in die spezifizierte Richtung, gemäß der
sich die Linsengruppen L1 und L2 zum Zoomen in entweder
die Tele-Seite oder die Weitwinkel-Seite in Lichtachsenrichtung
bewegen.
Ein Teil des durch die Linsengruppen L1 und L2 des an
dem Kameragehäuse 20 angebrachten Motorzoomobjektivs 10
gehenden Subjektlichtstrahls wird nach dem Durchlauf
eines halbdurchlässigen Spiegelteils eines Hauptspiegels
21 und nach der Reflexion durch einen Nebenspiegel 22
auf einen CCD-Entfernungsmessungssensor 23 geleitet. Dieser
CCD-Entfernungsmesser 23 verwendet ein Phasendifferenzerfassungsverfahren
und schickt Phasendifferenzinformation
über die Subjektabbildung, die in zwei Hälften
getrennt ist, an die Steuerschaltung 24 ab. Die Steuerschaltung
24 führt eine allgemein bekannte Vorhersageberechnung
auf der Basis der Phasendifferenzinformation
aus, um den Grad der Unschärfe und seine Richtung zu
erhalten. Dann startet sie den AF-Motor 25, treibt den
Fokussteuermechanismus 11 an und stellt durch Bewegen
der ersten Linsengruppe L1 in Lichtachsenrichtung
scharf. Der Vorgang der zuvor genannten automatischen
Fokussteuerung wird in dieser Beschreibung "AF-Prozeß"
genannt.
Zusätzlich ermöglicht die Steuerschaltung 24 ein gesteuertes
Zoomen durch Antreiben des Zoommotors 13. In
die Steuerschaltung 24 werden scharfgestellte Entfernungsdaten
D (Entfernungsdaten zu dem Subjekt) aus der
Entfernungsmeßeinrichtung 14 und Brennweitendaten f
eingegeben.
Das Kameragehäuse 20 ist mit einem Meßschalter SWS, der
eine Lichtmessung und einen automatischen Fokussierbetrieb
startet, einem Auslöseschalter SWR, der eine Belichtung
durch Antreiben des Spiegels 21, des Verschlusses
und der Blende (nicht gezeigt in der Figur) ermöglicht,
und einem Modusauswahlschalter SWM zum Auswählen
eines Modus versehen.
Zusätzlich sind ein Voreinstellungsschalter SW1 und ein
Einstellungsschalter SW2 als eine Betriebseinrichtung
für den Voreinstellungszoommodus vorgesehen. Der Voreinstellungsschalter
SW1 ist ein Schalter, der es ermöglicht,
Werte für die Brennweite und die Subjektentfernung
voreinzustellen, wohingegen der Einstellungsschalter
SW2 Werte voreinstellt, wenn er zusammen mit dem
Voreinstellungsschalter SW1 betrieben wird, und die
Operationen zu den Voreinstellungswerten steuert, wenn
er alleine betätigt wird. Diese Schalter sind mit einem
Eingangsanschluß der Steuerschaltung 24 verbunden. Alle
zuvor erwähnten Schalter SW sind offene Schalter.
Als nächstes wird der Voreinstellungszoommodus des Beispiels
erläutert. Wenn der Voreinstellungsschalter SW1
eingeschaltet wird, wird der Voreinstellungsmodus verfügbar.
Wenn in diesem Zustand der Einstellungsschalter
SW2 gedrückt wird, werden die Brennweitendaten f zu
dieser Zeit durch die Entfernungsleseeinrichtung 14
gelesen und in die Steuerschaltung 24 eingegeben. Die
Steuerschaltung 24 speichert die Brennweite f als die
voreingestellte Brennweite fp. Das heißt, wenn der Voreinstellungsschalter
SW1 und der Einstellungsschalter SW2
gleichzeitig eingeschaltet werden, wird die Brennweite f
zu jener Zeit gespeichert (oder voreingestellt).
Wenn der Einstellungsschalter SW2 gedrückt wird, wenn
der Voreinstellungsschalter SW1 aus ist, nimmt die
Steuerschaltung 24 die Brennweitendaten f aus der Entfernungsdatenleseeinrichtung
14 heraus und vergleicht
die Brennweite f mit dem Voreinstellungswert fp und
steuert das Zoomen dann durch Antreiben des Zoommotors
13 bis sie gleich werden in eine solche Richtung, daß
die Brennweite f und die Voreinstellungsbrennweite fp
einander nähern.
Wenn bei diesem zuvor erwähnten Beispiel der Fotograf
die Brennweite f voreinstellen möchte, drückt er sowohl
den Voreinstellungsschalter SW1 als auch den Einstellungsschalter
SW2 gleichzeitig. Er kann die Brennweite f
zurück in den voreingestellten Zustand bringen, indem er
nur den Einstellungsschalter SW2 drückt.
Wenn der Fotograf den Einstellungsschalter SW2 drückt,
während der Zoombetriebsring 15 dreht, kann der Fotograf
eine Priorität auf entweder den Betrieb des Zoombetriebsrings
15 oder des Einstellungsschalters SW2 setzen.
Es ist auch möglich, einen solchen Aufbau zu verwenden,
bei dem, wenn der Voreinstellungsschalter SW1
gedrückt wird, die Brennweite f voreingestellt wird, und
gleichzeitig die Daten für die scharfgestellte Subjektentfernung
D aus der Entfernungsleseeinrichtung 14 eingelesen
und als der Voreinstellungswert Dp gespeichert
werden. In diesem Fall steuert die Steuerschaltung 24
das Zoomen wie zuvor erwähnt, wenn nur der Voreinstellungsschalter
SW2 gedrückt wird, und treibt zur selben
Zeit den AF-Motor 25 an, um mit dem voreingestellten
Wert Dp scharf zu stellen.
Darüber hinaus kann der Aufbau derart sein, daß die
Voreinstellungswerte fp und Dp durch den Fotografen nach
Wahl ausgewählt werden können.
Als nächstes wird der Voreinstellungszoombetrieb in
einer Kamera auf der Basis des Betriebsflußdiagramms,
gezeigt in Fig. 2, erläutert.
Dieser Betrieb wird durch die Steuerschaltung 24 gemäß
einem im ROM der Steuerschaltung 24 gespeicherten Steuerprogramm
ausgeführt.
Zunächst, wenn der Hauptschalter SW3 eingeschaltet wird,
wird überprüft, ob ein Motorzoomobjektiv angebracht ist
oder nicht (S101).
Wenn kein Motorzoomobjektiv angebracht ist, wird der
Lichtmeßschalter SWS überprüft, um herauszufinden, ob er
eingeschaltet ist. Wenn er eingeschaltet ist, werden die
Lichtmessung und eine AF-Verarbeitung ausgeführt. Dann
wird überprüft, ob der Auslöseschalter SWR eingeschaltet
ist oder nicht. Wenn er eingeschaltet ist, wird ein
gewöhnlicher Belichtungsprozeß durchgeführt, und dieses
Flußdiagram endet (S103, S105, S107 und S109). Wenn der
Lichtmeßschalter SWS nicht eingeschaltet ist, kehrt die
Ausführung ohne jede Verarbeitung zum Schritt S101 zurück.
Wenn der Lichtmeßschalter SWS eingeschaltet ist,
der Auslöseschalter SWR jedoch nicht eingeschaltet ist,
werden die Lichtmessung und der AF-Prozeß ausgeführt, und
die Ausführung kehrt dann zum Schritt S101 zurück.
Wenn ein Motorzoomobjektiv 10 angebracht ist, werden der
Voreinstellungsschalter SW1 und der Einstellungsschalter
SW2 überprüft, um herauszufinden, ob sie eingeschaltet
sind (S111, S113 und S117). Wenn der Voreinstellungsschalter
SW1 eingeschaltet ist und der Einstellungsschalter
SW2 auch eingeschaltet ist, liegt der Voreinstellungsmodus
vor. Dann wird die aktuelle Brennweite f
als die Voreinstellungsbrennweite fp gespeichert. Wenn
der Voreinstellungsschalter SW1 eingeschaltet ist, der
Einstellungsschalter SW2 jedoch ausgeschaltet ist, fährt
die Ausführung mit Schritt S125 fort (S111, S113, S115).
Wenn der Voreinstellungsschalter SW1 nicht eingeschaltet
ist, der Einstellungsschalter SW2 jedoch eingeschaltet
ist, wird die Voreinstellungsbrennweite Fp überprüft, um
herauszufinden, ob sie gespeichert worden ist. Wenn dies
nicht der Fall ist, springt die Ausführung zum Schritt
S125 (S117). Wenn sie gespeichert worden ist, werden die
Brennweite f zu dieser Zeit und die Voreinstellungsbrennweite
fp miteinander verglichen, um herauszufinden,
ob sie gleich sind oder nicht. Wenn f=fp, dann springt
die Ausführung zu Schritt S125. Wenn f nicht = fp, wird
ein gesteuertes Zoomen ausgeführt, so daß f=fp, und die
Ausführung fährt dann mit Schritt S125 fort (S119, S121
und S123).
Im Schritt S125 wird überprüft, ob der Lichtmeßschalter
SW5 eingeschaltet ist oder nicht. Wenn er nicht eingeschaltet
ist, kehrt die Ausführung zurück zu Schritt
S101; wenn er eingeschaltet ist, werden die Lichtmessung
und der AF-Prozeß ausgeführt. Dann wird überprüft, ob
der Konstantvergrößerungsmodus vorliegt oder nicht
(S125, S127 und S129). Wenn der Konstantvergrößerungsmodus
nicht vorliegt, springt die Ausführung zu Schritt
S133. Wenn der Konstantvergrößerungsmodus vorliegt, wird
das Zoomen ausgeführt, so daß die Vergrößerung konstant
wird, dann fährt die Ausführung fort mit Schritt S133,
um herauszufinden, ob der Auslöseschalter SWR eingeschaltet
ist oder nicht (S129, S131 und S133). Der
Konstantvergrößerungsmodus ist der Modus, bei dem das
Zoomen derart vollzogen wird, daß der Wert (Entfernung
zu Subjekt)/(Brennweite) konstant wird.
Wenn der Auslöseschalter SWR nicht eingeschaltet ist,
kehrt die Ausführung zurück zu Schritt S101. Wenn der
eingeschaltet ist, wird überprüft, ob der Belichtungszoommodus
vorliegt oder nicht (S135).
Wenn der Belichtungszoommodus nicht vorliegt, wird ein
gewöhnlicher Belichtungsprozeß ausgeführt, und das Flußdiagramm
endet. Wenn der Belichtungszoommodus vorliegt,
wird ein Belichtungszoomprozeß ausgeführt, bei dem das
Zoomen während der Belichtung durchgeführt wird, und
dieses Flußdiagramm endet (S135, S137 und S139).
Bei diesem Beispiel kann der Fotograf während der zuvor
erwähnten Prozesse Motorzoomen nach belieben betreiben.
Obwohl das zuvor erwähnte Beispiel einen Aufbau zeigt,
bei dem die Auswahl des Voreinstellungsmodus durch den
Voreinstellungsschalter SW1 vollzogen wird, ist auch ein
anderer Aufbau möglich, bei dem die Auswahl durch den
Modusauswahlschalter SWM vollzogen wird. In diesem Fall
wird der Voreinstellungsmodus durch den Modusauswahlschalter
SWM nach dem Voreinstellen in dem Voreinstellungsmodus
gelöscht.
Es ist von Vorzug, daß der Voreinstellungsschalter SW1
und der Einstellungsschalter SW2 an dem Motorzoomobjektiv
10 installiert sind. Wenn sie z. B. an einer Position
installiert sind, bei der der Zeige- und der Mittelfinger
sie betätigen können, kann der Fotograf den Zoombetriebsring
15 gleichzeitig mit einer Hand betätigen.
Wie zuvor beschrieben, wurde eine Beschreibung unter
Verwendung eines Beispiels abgegeben, bei dem sie Erfindung
auf eine einäugige Reflexkamera angewendet ist.
Diese Erfindung kann jedoch auch auf Objektiv-Verschlußkameras
angewendet werden. In einem solchen Fall können
alle diese Operationen durch eine einzelne CPU gesteuert
werden. Die Erfindung kann auch auf austauschbare Objektive
für einäugige Reflexkameras angewendet werden, die
keine Voreinstellungszoomfunktion in ihrem Kameragehäuse
haben. In diesem Fall können eine Steuereinrichtung
(CPU), der Voreinstellungsschalter SW1 und der Einstellungsschalter
SW2 in den austauschbaren Objektiven
selbst installiert werden.
Wenn weiterhin eine Anzeige 30 vorgesehen ist, um das
Vorliegen eines Voreinstellungswertes und den Voreinstellungswert
selbst anzuzeigen, kann der Voreinstellungszustand
genau beobachtet werden.
Wie zuvor beschrieben, durch Verwenden eines Voreinstellungszoomobjektivs
dieser Erfindung und einer Kamera mit
einem derartigen Objektiv, können ein Voreinstellen der
Brennweite und eine Steuerung zur Erzielung des Voreinstellungswertes
leicht durch Betreiben einer Betriebseinrichtung
vollzogen werden. Selbst wenn der Fotograf
unter Bedingungen aufnimmt, die sich von den Voreinstellungswerten
unterscheiden, kann daher die Voreinstellungsbrennweite
durch einfache Betätigung der Betriebseinrichtung
wieder aufgenommen werden. Dies verhindert
das Verfehlen von Aufnahmemöglichkeiten.
Claims (13)
1. Einrichtung zum Antreiben eines Objektivs (10)
mit einer oder mehr Linsengruppen (L1, L2), die in einer
Richtung entlang der optischen Achse mittels einer
elektrischen Antriebseinheit (13) versetzbar sind, wobei
die Einrichtung eine Speichereinrichtung zum Speichern
einer Position der Linsengruppe (L1, L2) hat,
gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung (24) zum
Versetzen der einen oder mehr Linsengruppen in die in
der Speichereinrichtung gespeicherte Position mittels
der elektrischen Antriebseinheit (13).
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Objektiv ein
Motorzoomobjektiv (10), welches durch die
elektrische Antriebseinheit (13) gezoomt wird, daß die
Speichereinrichtung eine Speichereinheit zum Speichern
einer Brennweite ist und daß die Steuereinrichtung (24)
ausgelegt ist, die elektrische Antriebseinheit (13) auf
die in der Speichereinrichtung gespeicherte Brennweite
anzutreiben, und zwar unter steuerndem Zoomen derselben.
3. Einrichtung nach Anspruch 2,
gekennzeichnet durch eine Betriebseinrichtung (SW1, SW2)
zum Betätigen der Brennweitenspeichereinheit unter
Speicherung einer aktuellen Brennweite und zum
Veranlassen der Steuereinrichtung (24), das gesteuerte
Zoomen auf die in der Brennweitenspeichereinheit
gespeicherte Brennweite durchzuführen.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet
durch eine Voreinstellungsbetriebseinrichtung (SW1) zum
Speichern einer aktuellen Brennweite in der Brennweitenspeichereinheit.
5. Einrichtung nach Anspruch 4,
gekennzeichnet durch eine
Einstellungsbetriebseinrichtung (SW2) zum Veranlassen,
daß die Steuereinrichtung das gesteuerte Zoomen auf die
in der Brennweitenspeichereinheit gespeicherte
Brennweite durchführt.
6. Einrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebseinrichtung ein
Paar von Schaltern (SW1, SW2) umfaßt, wobei, wenn beide
Schalter gleichzeitig eingeschaltet werden, die
Brennzeitenspeichereinheit eine Brennweite speichert,
und, wenn nur einer der Schalter eingeschaltet wird, die
Steuereinrichtung das gesteuerte Zoomen durchführt unter
Antreiben der elektrischen Antriebseinheit (13) auf die
in der Brennweitenspeichereinheit gespeicherte Brennweite.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Motorzoomobjektiv (10)
zumindest zwei Linsenarten (L1, L2) aufweist, die
ausgelegt sind, von der elektrischen Antriebseinheit
(13) in eine Richtung entlang der optischen Achse
angetrieben zu werden, während die Entfernung zwischen
ihnen variiert wird, und eine Einrichtung zum Erfassen
von Positionen der Linsengruppen (L1, L2.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
gekennzeichnet durch eine Erfassungseinrichtung (14) zum
Erfassen einer Position der einen Linsengruppe oder der
mehreren Linsengruppen.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Objekt (10) abnehmbar
an einem Kameragehäuse (20) angebracht ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Objektiv (10) die
elektrische Antriebseinrichtung (13) und das
Kameragehäuse (20) die Speichereinheit und die
Steuereinrichtung enthält.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Motorzoomobjektiv (10)
abnehmbar an dem Kameragehäuse (20) angebracht ist.
12. Einrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das Motorzoomobjektiv (10)
eine elektrische Antriebseinrichtung (13) und das
Kameragehäuse (20) die Brennweitenspeichereinheit, die
Steuereinrichtung (24) und die Betriebseinrichtung (SW1,
SW2) enthält.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß das Objektiv eine
fokussierende Linsengruppe (L1) hat, die von der
elektrischen Antriebseinheit (13) anzutreiben ist, daß
die Speichereinrichtung eine Speichereinheit zum
Speichern der Position der fokussierenden Linsengruppe
(L1) ist, und daß die Steuereinrichtung (24) ausgelegt
ist, die elektrische Antriebseinheit derart anzutreiben,
daß die Linsengruppe (L1) in die in der
Speichereinrichtung gespeicherte Position bewegt wird.
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