DE417208C - Einrichtung zum fortlaufenden Traenken von Dachpappe in Bahnform - Google Patents
Einrichtung zum fortlaufenden Traenken von Dachpappe in BahnformInfo
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- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B3/00—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
- D06B3/10—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
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Description
- Einrichtung zum fortlaufenden Tränken von Dachpappe in Bahnform. Zum Imprägnieren und Belegen von Papieren und Pappen, insbesondere Dachpappen jeder Art, bedient man sich im wesentlichen zweier Systeme, und zwar des Eindrehsystems und des Durchzugsystems. Die Erfindung ist in gewissem Sinne eine Vereinigung beider bekannten Systeme.
- Bei dem bekannten Eindrehsystem besteht der Nachteil, daß ein fortlaufendes Arbeiten nicht möglich ist, da, die Rohpapperollen nacheinander einzeln, auf 3 bis b Eindrehwalzen aufgewickelt, im Tränkungsbade zur Behandlung kommen.
- Bei dem bekannten Durchzugssystem besteht der Nachteil, daß das Fassungsvermögen der Tränkungspfannen, deren Größe durch Beschaffungskosten und Platzbedarf beschränkt ist, ein sehr kleines ist, und die Stoffbahn durch die große Zugbeanspruchung öfter zu Betriebsstörungen oder Beschmutzungen der getränkten Bahnen Anlaß gibt.
- Das Wesen des Erfindungsgegenstandes, einer Einrichtung zum fortlaufenden Tränken von Dachpappe in Bahnform mit Tränkungspfanne und in ihr drehbarem Armkreuz, besteht darin, daß an den äußeren Enden der Arme des sternförmig ausgebildeten Drehkreuzes Leitwalzen gelagert und beiderseitig zwischen je zwei Drehkreuzarmen nach der Drehachse des Drehkreuzes zu achsial verschiebbare , gesteuerte Haltestumpfe angeordnet sind, und die zu tränkende `Bahn fortlaufend nacheinander in Wellenform über die Leitwalzen und hinter die gesteuerten Haltestumpfe des sich drehenden Drelill-reuzes auf einer Seite der Tränkungspfanne eingezogen, in dieser festen Walzenlage unter weiterem Drehen des Drehkreuzes durch das Tränkungsbad geführt und an der anderen Seite der Tränkungspfanne durch Preßwalzen ausgeführt wird. Zum Einziehen der Bahn über die Leitwalzen und hinter die gesteuerten Haltestumpfe in vorwiegend radialer Richtung zum Drehkreuze' dient eine zwangläufig gesteuerte Fallwalze. Zum selbsttätigen Verschieben der Haltestumpfe in achsialer Richtung für das Abfangen der Bahn vor und das Wiederfreigeben derselben nach dem Durchgang durch die Tränkungspfanne sind an den inneren Stirnwänden der - Tränkungspfanne Gleitkurven angeordnet, gegen welche die äußeren Stirnseiten der Haltestumpfe fe- dernd anliegen.
- Durch den sich bewegenden sternförmigen Drehkörper, auf dem sich die zu tränkende Stoffbahn befindet, wird die Tränkungsmasse dauernd bewegt und hinsichtlich Temperatur und sonstiger physikalischen Beschaffenheit gleichartig erhalten. Durch diese Bewegung wird auch das die Pfanne so außerordentlich schädigende Festbrennen der Masse an den Wandungen der Pfanne durch die heißen Feuergase vermieden.
- Die Tränkung ist eine schnelle und durchdringende, da die Stoffbahn der Tränkungsmasse langsam und in breiter Fläche entgegengeführt wird und nicht dauernd an derselben Stelle in gleicher Richtung durch die ruhende Tränkmasse hindurchtritt. Auch wird dabci die Vermeidung jeglicher Beanspruchung der Pappenbalin durch Zug erreicht, da diese an dem sternförmigen Drehkörper anliegt und gleichmäßig und zwangläufig mit einstellbarer Geschwindigkeit durch das Tränkungsbad befördert wird. Diese Vorteile treten auch gegenüber einer bekannten Dachpappentränkungsvorrichtung ein, bei der die Pappenbahn zur Herabminderung des Zuges auf sie und Verminderung des Zerreißens über angetriebene untere Leitrollen und nicht angetriebene obere Leitrollen durch das Tränkungsbad geführt werden, wobei die unteren Leitwalzen für ein leichtes Einbringen der Pappenbahn einzeln herausnehmbar und angetrieben sind.
- Auf der Zeichnung stellt Abb. i die Seitenansicht, Abb. - den Querschnitt der Einrichtung, nach der Erfindung der Arbeitsrichtung gesellen, dar. In der bekannten halbrunden Eindrelipfanne a wird auf einer Mittelachse b ein sternförmiger Drehkörper c mit beliebiger Anzahl von Armen gelagert. Am äußeren Ende der Arme befinden sich Leitwalzen d, um welche sich die Papier- und Pappenbaline mittels einer nachbeschriebenen, im allgemeinen bekannten Fallwalze f legen. Diese Fallwalze f wird durch zwei seitlich angeordnete Kurbelscheiben ä durch ein Vorgelege /t angetrieben, wobei die Pappbahn fortlaufend in radialer Richtung zwischen je -zwei Leitwalzen eingezogen wird. Nach jeder Faltenbildung tritt die Fallwalze f wieder aus dem Drehkörper heraus, während dieser fortlaufend oder schaltweise weitergeht und dadurch die Stellung für Bildung der nächsten Falte gegeben wird.
- Um nun die durch die Fallwalze jeweils gebildeten Falten in der eingezogenen Form festhalten zu können, treten an die Stelle der zurückgehenden Fa°lwalze f seitlich vorgesehene und selbsttätig vortretende Haltestumpfe i.
- Das Vor- und Zurücktreten, das Steuern. dieser mit der Achse des Drehkörpers verbundenen Haltestumpfe i erfolgt durch zwei seitlich an den Gefäßwänden fest angebrachte, ringförmige Leitkurien k, indem sie durch eine Spiralfeder Z im allgemeinen nach außen an die Leitkurven gedrückt werden.
- Ist durch die Fallwalze die Falte in der Pappenbahn gebildet worden, so treten infolge fortschreitender Bewegung des Drehkörpers b, c zwei gegenüberliegende Haltestumpfe in die gebildete Falte hinein, während die Fallwalze zurückgeht. Die einzelnen auf dem Drehkörper befind-=icliLn Papier- und Pappenfalten werden bei der Bewegung im Teerbade in sehr kurzer Zeit imprägniert und verlassen nach etwa dreiv-iertel Drehung des Drehkörpers das Tceibad, da an dieser Stelle die Haltestumpfe, beeinflußt durch die Form der Leitkurven und durch die Spiralfedern, zurücktreten und die Falten freigeben. Die Stoffbahn wird dann in dem dahintergeschalteten Ausdrehwerk nt mit Quetschwalzen in bekannter Weise von überschüssigem Teer befreit und ihrer weiteren Behandlung entgegengeführt.
Claims (1)
- PATEXT-ANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum fortlaufenden Tränken von Dachpappe in Bahnform mit Tränkungspfanne und in ihr drehbarem Drehkreuz, dadurch gekennzeichnet, daß an den äußeren Enden der Arme des sternförmig ausgebildeten Drehkreuzes (b, c) Leitwalze'h (d) gelagert und beiderseitig zwischen je zwei Drehkreuzarmen nach der Drehachse (b) des Drehkreuzes zu achsial verschiebbare, gesteuerte Haltestumpfe (i) angeordnet sind, und die zu tränkende Bahn fortlaufend nacheinander in Wellenform über die Leitwalzen (d) und hinter die gesteuerten Haltestumpfe (i) des sich drehenden Drehkreuzes auf einer Seite der Tränkungspfanne (a) eingezogen, in dieser festen Wellenlage unter weiterem Drehen des Drehkreuzes durch das Tränkungsbad geführt und arder anderen Seite der Tränkungspfanne durch Preßwalzen (m) ausgeführt wird. z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einziehen der Bahn über die Leitwalzen (d) und hinter die gesteuerten Haltestumpfe (i) in vorwiegend radialer Richtung zum Drehkreuze eine zwangläufig gesteuerte Fallwalze (1) dient. 3. Einrichtung nach den Patentansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum selbsttätigen Verschieben der Haltestumpfe (i) in achsialer Richtung für das Abfangen der Bahn vor und das Wiederfreigeben derselben nach dem Durchgang durch die Tränkungspfanne an den inneren Stirnwänden der Tränkungspfanne angeordnete Gleitkurven (k) dienen, gegen welche die äußeren Stirnseiten der Haltestumpfe (i) federnd anliegen.
Priority Applications (1)
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| DE417208C true DE417208C (de) | 1925-08-08 |
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| DEST35319D Expired DE417208C (de) | 1922-01-10 | 1922-01-10 | Einrichtung zum fortlaufenden Traenken von Dachpappe in Bahnform |
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| DE (1) | DE417208C (de) |
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1922
- 1922-01-10 DE DEST35319D patent/DE417208C/de not_active Expired
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