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DE416803C - Selbsttaetige Anlassvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Selbsttaetige Anlassvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen

Info

Publication number
DE416803C
DE416803C DEK84134D DEK0084134D DE416803C DE 416803 C DE416803 C DE 416803C DE K84134 D DEK84134 D DE K84134D DE K0084134 D DEK0084134 D DE K0084134D DE 416803 C DE416803 C DE 416803C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pinion
internal combustion
starting device
shaft end
combustion engines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK84134D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ KESSELRING DIPL ING
Original Assignee
FRITZ KESSELRING DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ KESSELRING DIPL ING filed Critical FRITZ KESSELRING DIPL ING
Priority to DEK84134D priority Critical patent/DE416803C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE416803C publication Critical patent/DE416803C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
    • F02N15/04Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears
    • F02N15/06Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears the toothed gears being moved by axial displacement
    • F02N15/062Starter drives
    • F02N15/063Starter drives with resilient shock absorbers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Selbsttätige Anlaßvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Anlaßvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen, bei der ein längsverschiebbares Kupplungsglied (z. B. ein Ritzel) mit dem entsprechenden Kupplungsteil der Verbrennungskraftntaschine (z. B. mit dem Zahnkranz des Schwungrades) in Eingriff gebracht wird und nach (lem Anspringen des Explosionsmotors wll)stt<itig in seine Ruhelage zurückkehrt.
  • Es sind Vorrichtungen bekannt, bei denen der Antriebsmotor dadurch mit dem anzutreibenden Explosionsmotor verbunden `wird, daß ein verschiebbares Antriebsrad, das schraubenförmig oder mutternfö rinig in oder auf dem Wellenende des Antriebsmotors gelagert ist, beim Inbetriebsetzen des Antriebsmotors vermöge seines Beharrungsvermögens in der Drehgeschwindigkeit zurfckbleibt und dadurch gegen das Schwungrad des Explosionsmotors sich verschiebt und mit ihln in Eingriff gelangt, während nach erfolgter Ziinclung des Explosionsmotors der umgekehrte Vorgang sich abspielt. Anlaßvorrichtungen dieser Art sind nur dann wirksam, wenn der Anlaßmotor von vornherein in rasche Drehung versetzt wird. Durch die rasche Drehung wird aber auch (las Ritzel rasch gegen die 7ähne des Schwungrades vorgeschoben, so daß das Ritzel heftig auf das Schwungrad auftrifft, wodurch ein rascher Verschleiß der Zähne erfolgt. Um diesen Übelstand ztt beseitigen, wurde schon ein von einer Feder beherrschter Stift angeordnet, dessen Kopf zwischen die Zähne des Ritzels eindringt. Es wird dadurch allerdings der Eingriff des Ritzels beim Anlassen erleichtert. Andererseits ist aber dieser Stift der Rückführung des Ritzels in die Ruhelage hinderlich.
  • Es wurde endlich auch vorgeschlagen, das Ritzel durch eine starke Feder mit einem auf der Welle verschiebbar gelagerten Ring zu verbinden, tun die Rückführung des Ritzels in die Ruhelage zu erleichtern. Diese Anordnung ist aber nur wirksam, wenn sie von dein angesprungenen Explosionsmotor unterstützt wird. Unterbleibt die Zündung, so erfolgt keine vollständige Entkupplung. Anderseits erfolgt hier der Eingriff des Ritzels nur durch (las Beharrungsvermögen des Ritzels.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Übelstände und gewährleistet sowohl ein sicheres Eingreifen des Ritzels als auch eine sichere Zurückführung in die Ruhelage. Sie besteht darin, daß ein schrauben- oder ntutternförmig in oder auf dem Wellenende gelagertes, achsial verschiebbares Kupplungsglie(l durch eine Feder mit dem Wellenende verbunden ist, welche in jeder Lage des Kupplungsgliedes bestrebt ist, (las Ritzel in die Ruhelage zurückzubringen, unddaß ferner ein sich nicht mitdrehender Anschlag derart angeordnet ist, daß er das Kupplungsglied bis zum erfolgten Eingriff an der Drehung verhindert.
  • Ferner besteht die Erfindung in einer Anordnung, welche das Eingreifen des Kupplungsgliedes auch dann gewährleistet, wenn beim Vorgehen ein Zahn des Ritzels gegen einen Zahn des Schwungrades auftrifft.
  • Was die bauliche Ausführung der Erfindung anbetrifft, so kann diese auf inannigfacheArterfolgen, siebeschränktsich nichtauf die zeichnerisch dargestelltenAusführungsbeispiele. So kann das antreibende Wellenende freiliegend oder beidseitig gelagert sein; die schrauben- oder mutternförmige Gestaltung von Wellenende und Kupplungsglied kann irgendeine bekannte Form erhalten ; es genügt aber auch, wenn nur der eine Teil schrauben- oder mutternförmig ausgebildet ist, während der andere Teil einen oder mehrere Vorsprünge besitzt, die so in eine schrauben- oder mutternförmige Vertiefung oder einen Schlitz des anderenTeils hineinragen, daß bei verschieden rascher Drehung der beiden Teile eine achsiale Verschiebung derselben gegeneinander eintritt. Die Schraube kann ferner ein- oder mehrgängig sein. Die Art derKupplung mitderVerbrennungskraftmaschine kann ebenfalls auf mancherlei Art erfolgen. Sie könnte z. B. die Form einer Klauenkupplung haben. Vorzugsweise wird man jedoch dem beweglichen Kuppelteil die Form eines Ritzels geben, das in ein Rad (z. B. den Zahnkranz des Schwungrades) der Verbrennungskraftmaschine in Eingriff gebracht wird. Das gleiche gilt von den Anschlägen, welche die Drehung des Kupplungsgliedes so lange verhindern, bis der Eingriff erfolgt ist.
  • In der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
  • Es zeigen Abb. i und 2 eine Anlaßvorrichtung in Längs- und Querschnitt, bei der das antreibende Wellenende mutternförmig ausgebildet ist, Abb. 3 eine Anlaßvorrichtung im Längsschnitt, bei der das antreibende Wellenende mutternförmig ausgebildet ist, Abb. d. eine besondere Ausführungsform der Anschläge.
  • In der Ausführung gemäß Abb. i und 2 ist 2 das zum Eingriff in das Schwungrad 3 bestimmte Ritzel, das auf dem schraubenförmig gestalteten Teil des aus dem Motor i austretenden Wellenendes reitet. Das Wellenende besitzt bei 5 eine Verstärkung, welche einerseits als Anschlag für das Ritzel 2 und anderseits zur Aufnahme der Feder 7 dient. Das eine Ende der Feder 7 ist mit dem Wellenende 5 und das andere mit dem Ritzel 2 verbunden. Die Feder selbst hat das Bestreben, (las Ritzel in jeder Lage in die gezeichnete Ruhelage zu schrauben. Das Wellenende ruht bei 6 in einer Lagerschale 8, welche durch eine Lagerstelle 9 getragen wird. Mit dem Ritzel 2 ist ein Gehäuse io verbunden. In diesem Gehäuse ist bei ii ein Hebel 13 drehbar gelagert, der einerseits eine Masse 12 und andererseits einen Anschlag 14 besitzt, der bei stillstehendem Ritzel aus einer im Gehäuse i o vorgesehenen Öffnung 15 heraus.. i-z;gt. Die Wirkungsweise ist folgende: Wenn das Wellenende in, Umdrehung versetzt wird, so sucht sich das Ritzel 2 ebenfalls zu drehen. Dies kann indessen nur so lange geschehen, bis der Anschlag 14 gegen einen am Gehäuse des Antriebsmotors befestigten, nicht drehbaren Anschlag 17 auftrifft. Da sich das Wellenende aber weiter dreht, findet eine achsiale Verschiebung des Ritzels statt, so daß dieses mit den Zähnen des Schwungrades 3 in Eingriff kommt. .Nachdem dieses geschehen ist, kommt der Anschlag 1:4 aus dem Bereich der festen Anschläge 17 heraus, das Ritzel legt sich gegen die Schulter des verstärkten Wellenteils und der Explosionsmotor wird angeworfen. Sobald das Ritzel 2 eine mäßige Geschwindigkeit angenommen hat, wird die Masse 12 durch die Zentrifugalkraft entgegen der Wirkung einer Feder 18 nach außen getrieben, so daß der Anschlag 14 in das Gehäuse io hineingezogen wird. Infolgedessen kann nach beendigtem Anlaßvorgang das Ritzel durch die Feder 7 in die Ruhelage zurückgeschraubt werden, ohne daß die Anschläge 14 und 17 dies verhindern. Um das Eindringen von Staub in die Öffnung 15 zu verhindern, wird der Hebel 13 zweckmäßigerweise mit einer Platte 16 versehen, welche im Ruhezustand die Öffnung i5 abschließt.
  • In Abb. 3 ist das Wellenende nicht schraubenförmig wie in den Abb. i und 2 ausgebildet, sondern mutternförmig. Um die Reibungsverhältnisse zu verbessern und zugleich die Bearbeitung zu erleichtern, ist das Gewinde nicht unmittelbar in das zu diesem Zweck bei 5 verstärkte Wellenende eingeschnitten, sondern es ist eine mit dem Muttergewinde versehene Rotgußhülse 32 in das Wellenende eingepreßt. In diesem Muttergewinde ist ein schraubenförmig ausgebildeter Teil i9 gelagert, der auf der einen Seite den Ritzelhalter 2o und auf der andern Seite einen zylindrischen Ansatz 21 trägt, welch letzterer in der hohlen Welle verschiebbar gelagert ist. Der Ritzelhalter 2o ist rohrförmig ausgebildet und trägt im Innern den Schaft 22 des Ritzels 2, der zwar achsial verschiebbar ist, gegen Drehung jedoch durch den Keil 23 verhindert wird. Eine Feder 24 hat das Bestreben, das Ritzel aus dem Ritzelhalter herauszudrücken; dies wird indessen durch den Kopf 25 einer Schraube verhindert. Diese Anordnung hat folgenden Zweck: Wenn das Ritzel 2 beim Vorschieben mit einem seiner Zähne gegen einen Zahn des Rades 3 auftrifft, so kann der Ritzelhalter trotzdem weiter vorgeschoben «-erden, ohne daß deshalb die beiden Zähne unzulässig stark aufeinandergepreßt werden. Um nun zu erreichen, daß durch den weiteren Vorschub des Ritzelhalters <las Ritzel etwas gedreht wird, so daß der Zahn in die nächste Zahnlücke eintritt, wird entweder der Keil 23 oder aber der sich nicht mitdrehende Anschlag 17 schräg oder schraubenförmig ausgebildet. Der Ritzelhalter 20 wird durch ein Lager 26 geführt, welches mit dem ebenfalls rohrförmigen Ende 27 des Wellenendes 5 verschraubt ist und zugleich die Lagerschale 28 festhält, welche sich im Lagerkörper 29 drehen kann. Am f_agerlcörper 29 sind die nicht mitrotierenden Anschläge 17 befestigt. Die Anordnung für den umlaufenden Anschlag 14 ist ähnlich ausgebildet wie in Abb. i und 2, jedoch hier am Ritzelhalter befestigt. Die Feder 7 liegt hier im Innern der Antriebswelle und ist einerseits am Teil 21 des Ritzelhalters, andererseits am anderen Ende der Antriebswelle befestigt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Wenn (las Wellenende 5 in Drehung versetzt wird, so stößt der Anschlag 1.1. gegen einen Anschlag 17 und verhindert die weitere Drehung des Ritzelhalters. Da sich das Wellenende aber weiter dreht, so findet infolge des schraubenförmigen Teils i9 eine achsiale Verschiebung des Ritzelhalters statt, bis die Zähne des Ritzels mit den Zähnen des Antriebsrades 3 kämmen. Unterdessen ist der Anschlag 14 über das Ende des Anschlages 17 hinausgelangt, so daß der Drehung nichts mehr im Wege steht. Infolge des großen Widerstandes, den das Rad 3 der Drehung entgegensetzt, erfolgt die Drehung erst dann, wenn die Schulter 3o des Ritzelhalters durch die Feder 31 oder das Lager 26 an der weiteren achsialen Verschiebung verhindert wird. Durch die achsiale Bewegung des Ritzelhalters und die Drehung der Antriebswelle wird die Feder 7 auseinandergezogen und zugleich verdreht, also auf Zug und auf Torsion beansprucht, und so die Vorbereitung getroffen für die spätere Rückführung des Ritzels in die Ruhelage. Sobald der Explosionsmotor angesprungen ist, wird das Ritzel vorn Antriebsrad 3 so weit zurückgeschraubt, bis es außer Eingriff gekommen ist. Die Feder 7 führt es dann ganz in die Ruhelage zurück.
  • Abb. 4. zeigt an Hand einer teilweisen Draufsicht der Anlaßvörrichtung gemäß Abb. 3 eine besondere Ausführungsform der Anschläge 14 und 17. Die Zeichnung zeigt das Ritzel in dem Augenblick, in dem einer seiner Zähne gerade auf einen Zahn des Schwungrades auftrifft. Durch die achsiale Verschiebbarkeit des Ritzels 2 im Ritzelhalter 2o kann letzterer noch die Strecke a zurücklegen, bis auch er in seiner achsialen Bewegung gehemmt wird. Damit während dieser achsialen Verschiebung das Ritzel eine kleine Drehung erfährt, ist der nicht mitumlaufende Anschlag 17 nicht parallel zur Achse gestaltet, sondern etwas geneigt. Infolgedessen erfährt der Ritzelhalter und mit ihm auch das Ritzel während des Durchlaufens der Strecke a eine kleine Verdrehung, welche genügt, um den Zahn in die benachbarte Zalinlücke zu bringen.
  • Den gleichen Zweck hätte man auch erreichen können, wenn man den Keil 23 (siehe Abb. 3) statt achsial ein wenig geneigt- zur Achse oder schraubenförmig gestaltet hätte.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜc$E: i. Selbsttätige Anlaßvorrichtung für Verbrennungskraftmaschiilen mit muttern-oder schraubenförmig auf oder in dem Wellenende gelagertem, achsial verschiebbarem Kupplungsglied, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (7) derart auf der Achse angeordnet ist, daß sie das Kupplungsglied oder dessen Träger nach dem Ausrücken in die Ruhelage bringt, und daß ferner ein sich nicht mitdrehender Anschlag (17) derart angeordnet ist, daß er das Kupplungsglied bis zum erfolgten Eingriff an der Drehung verhindert.
  2. 2. Selbsttätige Anlaßvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht mitumlaufenden Anschläge (17) mit der Achse des Wellenendes einen gewissen Winkel bilden.
  3. 3. Selbsttätige Anlaßvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (23), welcher das Ritzel in dessen Träger gegen Verdrehung sichert, statt achsial ein wenig zur Achse geneigt oder schraubenförmig gestaltet ist.
DEK84134D 1922-11-29 1922-11-29 Selbsttaetige Anlassvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen Expired DE416803C (de)

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DE (1) DE416803C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE946577C (de) * 1953-07-05 1956-08-02 Bosch Gmbh Robert Andrehmotor fuer Brennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE946577C (de) * 1953-07-05 1956-08-02 Bosch Gmbh Robert Andrehmotor fuer Brennkraftmaschinen

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