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DE416169C - Druckgaserzeuger - Google Patents

Druckgaserzeuger

Info

Publication number
DE416169C
DE416169C DEM84648D DEM0084648D DE416169C DE 416169 C DE416169 C DE 416169C DE M84648 D DEM84648 D DE M84648D DE M0084648 D DEM0084648 D DE M0084648D DE 416169 C DE416169 C DE 416169C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
pressure
stroke
air
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM84648D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DEM84648D priority Critical patent/DE416169C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE416169C publication Critical patent/DE416169C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/02Hot gas positive-displacement engine plants of open-cycle type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

  • Druckgaserzeuger. Die Erfindung betrifft einen Druckgaserzeuger, bei dem die in die Luft eingeführte Wärme unmittelbar die Druckerhöhung und das Hinausschieben des verdichteten Gases sowie das Einsaugen frischer Gase bewirkt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines solchen bekannten Erzeugers schematisch dargestellt. Gemäß' diesem Beispiel besteht der Arbehsraum des Erzeugers aus einem Zylinder i, in dem ein Kolben mittels der Stange 3 verschoben werden kann, welche durch irgendwelche Antriebsmittel, z. B. mittels eines Elektromotors 5 und einer Kurbelwelle q., in hin und her gehende Bewegung versetzt wird. An dem einen Ende des Zylinders i ist ein Wärmespeicher 6 angeordnet, und eine Leitung 7 verbindet die beiden Enden des Zylinders. In dem einen Zylinderkopf befinden sich die Saug- und Druckventile 8 und 9. io ist eine Düse zur Einführung des Brennstoffes. Auf dem Saugventil 8 lastet der atmosphärische Druck Po und auf dem Druckventil 9 der Druck P der Druckleitung: Im Betriebe ist die der Brennstoffdüse i o abgekehrte Seite 6" des Wärmespeichers kalt (Temperatur Ta), während die Temperatur gegen das andere Ende 6U des Wärmespeichers allmählich bis Tb zunimmt.
  • Die Wirkungsweise einer solchen Maschine ist die folgende: , Es sei angenommen, daß der Wärmespeicher sich bereits in dem Betriebszustande, also mit den Temperaturgrenzen Ta-Tb angewärmt befindet und der ganze Raum des Zylinders i sowie auch der Kanal 7 mit kalter Luft von atmosphärischem Druck Po angefüllt ist. Es sei zunächst angenommen, daß überhaupt keine Brennstoffzufuhr stattfindet, sondern daß die ganze Wärme vom Wärmespeicher geliefert wird. Bewegt sich der Kolben z in der Richtung des Pfeiles i i, so wird die vor demselben befindliche kalte Luft von der Temperatur Ta über den Kanal 7 durch den Wärmespeicher 6 hindurchgetrieben und gelangt auf die andere Seite des Kolbens, wobei sich die Luft wesentlich auf die obere Temperatur Tb des Wärmespeichers erwärmt. Da während dieser Erwärmung das Gesamtvolumen der Luft keine Veränderung erfährt, steigt der Druck im Arbeitsraume an.
  • Ist der Kolben etwa am Ende der Hubstrecke x in die mit gebrochener Linie gezeichnete Stellung z' gelangt, in der der Druck im Zylinder i den auf dem Druckventil 9 lastenden Druck P überwindet, so wird im zweiter. Teil y des Hubes i i ein Teil der Luft wieder durch die Leitung 7 und durch den Wärmespeicher 6 getrieben, während ein Teil der Druckluft durch das Ventil 9 in die Druckleitung 15 entweicht. Hieraus geht also hervor, daß nur ein geringerer Teil des Hubvolumens des Zylinders i für die Förderung der Druckluft verwertet wird, während ein größerer Teil des Hubvolumens innerhalb des Arbeitsraumes verbleibt und lediglich von der kalten Seite desselben an die warme Seite hinübergedrängt wird, um durch seine Erwärmung den Druck der Luft von Po auf P zu steigern und sodann die Nutzluftmenge in die Druckleitung zu verdrängen. Bewegt sich der Kolben nach dem Hubwechsel in der Richtung des Pfeiles 12, so wird die unter dem Kolben z befindliche warme Luft durch den Wärmespeicher 6 und durch den Kanal 7 auf die kalte Seite des Kolbens hinübergeschoben, gibt seine Wärme hierbei an den Wärmespeicher 6 ab, in dem sich die Luft auf die Temperatur Ta abkühlt. Da die Abkühlung bei unveränderlichem Volumen stattfindet, so tritt eine entsprechende Druckverminderung ein. Hat die Druckverminderung den Wert Po erreicht, so öffnet sich das Saugventil 8, und es tritt bei weiterem Niedergang des Kolbens 2 Frischluft in den Zylinder i ein.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden (vgl. die deutsche Patentschrift 66q.27), diesen Nachteil durch Anordnung einer Anzahl von unter verschiedenen Drucken stehenden Druckbehältern zu beseitigen, die mittels einer eigenartigen Steuerung während der Drucksteigerung nacheinander mit dem Arbeitszylinder verbunden und während der Druckabnahme in umgekehrter Reihenfolge wieder an den Arbeitszylinder angeschlossen werden sollten. Die bauliche Ausführung einer solchen Einrichtung ist jedoch bei praktisch brauchbaren Hubzahlen des Kolbens mit Schwierigkeiten verknüpft.
  • Die Erfindung will nun die volumetrische Wirkung des Druckgaserzeugers in einfacher Weise verbessern.
  • Gemäß der Erfindung ist zu diesem Zwecke in einem mit dem Arbeitsraum verbundenen Hilfszylinder z i ein mit der Hubzahl des Hauptkolbens derart bewegter Hilfskolben 2z vorgesehen, daß dieser seinen Druckhub wesentlich am Anfang des Druckhubes des Hauptkolbens und seinen Saughub wesentlich am Anfang des Saughubes des Hauptkolbens vollzieht.
  • Die Wirkungsweise ist die folgende: In der Zeichnung befindet sich der Hauptkolben 2 (mit vollen Linien gezeichnete Stellung) am Anfang seines Druck- oder Förderhubes. Der Kolben 22 befindet sich in der mit vollen Linien gezeichneten Stellung g'.eichfalls am Anfang seines Druckhubes. In dem Zylinder i sowie im Hilfszylinder 21 herrscht hierbei der niedrigste Druck Po. Es wird nun der Kolben 22 in der Richtung des Pfeiles 12 nach unten gestoßen, während d,--r Kolben 2 in seiner Stellung verharrt. Hierdurch wird der Druck in dem Arbeitsraum i auf den Druck P der Druckleitung 15 gesteigert, bevor noch der Kolben 2 seinen Hub in der Richtung i i begonnen hätte. Der Kolben 22 verharrt nun in der punktiert gezeichneten Stellung 22', während der Kolben 2 seinen Förderhub in der Richtung des Pfeiles i i vollzieht. Sofort am Anfang dieses Hubes wird ein Teil der Luft durch die Leitung und durch den Wärmespeicher 6 unter den Kolben 2 getrieben, wobei sich die Luft von der Temperatur Ta auf die Temperatur Tb erhitzt.
  • Durch Einspritzen von Brennstoff durch die Düse io erfolgt eine weitere Erhitzung, so daß infolge der durch die Erhitzung bei konstantem Druck P bewirkten Volumenzunahme ein Teil der im Arbeitsraum i befindlichen Luft durch das Ventil 9 in die Druckleitung 15 verdrängt wird. Es wird also sofort am Anfang des Förderhubes des Kolbens 2 und bis zum Ende desselben Druckluft in die Druckleitung 15 gefördert. Ist der Kolben 2 am Ende seines Hubes i i angelangt, so wird, während der Kolben 2 in seiner obersten Stellung verharrt, der Kolben 22 aus der punktierten Stellung 22' in die mit vollen Linien gezeichnete Stellung 22 in der Richtung des Pfeiles i i bewegt. Infolgedessen wird das beim Niedergang des Kolbens 22 aus dem Zylinder 21 in den Zylinder i geschobene Luftvolumen wieder in den Hilfszvlinder 21 zurückgesaugt, wodurch ein Druckabfall von P bis zu dem auf das Saugventil 8 wirkenden Außendruck Po stattfindet. Wenn nun der Kolben 2 in der Richtung des Pfeiles 12 bewegt wird, während der Kolben 22 in seiner mit vollen Linien gezeichneten Stellung verharrt, so wird die zwischen dem Kolben 2 und dem Wärmespeicher 6 befindliche Luft durch den Wärmespeicher und die Leitung 7 auf die kalte Seite des Kolbens hinübergeschoben, wobei die Luft auf die Temperatur Ta abgekühlt wird und bei konstantem Druck Po entsprechende Volumenverminderung erleidet, so daß durch das Saugventil 8 Frischluft angesaugt wird. Das Ansaugen der Frischluft beginnt also bereits am Anfang des Saughubes des Kolbens 2 und währt bis zum Ende des Hubes. Selbstverständlich ist es nicht erforderlich, die Kolben 2 und 22 genau in der beschriebenen Art absatzweise zu bewegen, sondern es kann praktisch die gleiche Wirkung auch bei kontinuierlicher Bewegung beider Kolben erzielt werden, wenn die beiden Kolben durch ein an und für sich bekanntes geeignetes Gestänge miteinander gekuppelt sind. Es kann z. B. der Kolben 22, wie dies in der Zeichnung punktiert dargestellt ist, an die Kurbelwelle ¢ gekuppelt sein, wenn die beiden Kurbeln um einen geeigneten Winkel gegeneinander verkeilt sind.
  • Bei dieser Art der Kupplung der beiden Kolben wird der Kolben 2 an seinen Hubenden nahezu in Ruhe verharren, während der Hilfskolben 22 seinen Druck- oder Saughub vollführt, und anderseits wird der Kolben 22 an seinen Hubenden nahezu in Ruhe verharren, während der Hauptkolben 2 seinen Förder- oder Saughub vollführt.
  • Da der Hauptkolben nicht zwei unter verschiedenem Druck stehende Räume voneinander trennt, so ist ein dichtes Schließen desselben nicht erforderlich und kann durch eine gleichwertige andere Vorrichtung, z. B. durch einen Ventilator, ersetzt werden, der entweder wechselweise in der einen und in der anderen Richtung angetrieben oder bei gleichbleibender Drehrichtung wechselweise an die beiden Seiten des Arbeitsraumes angeschlossen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Druckgaserzeuger, bei dem die im Arbeitsraum befindliche Luft durch einen Verdränger in abwechselnder Richtung durch einen Wärmespeicher hindurchgetrieben und durch in den Arbeitsraum eingeführten Brennstoff erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsraum mit einem Hilfszylinder (21) verbunden ist, dessen Kolben (22) derart mit dem Hauptkolben (2) oder mit einer diesen ersetzenden Gastreibvorrichtung gekuppelt ist, daß der Hilfskolben seinen Druckhub wesentlich am Anfang des Förderhubes des Hauptkolbens und seinen Saughub wesentlich am Anfang des Saughubes des Hauptkolbens vollzieht.
DEM84648D Druckgaserzeuger Expired DE416169C (de)

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DEM84648D DE416169C (de) Druckgaserzeuger

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DE416169C true DE416169C (de) 1925-07-09

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DEM84648D Expired DE416169C (de) Druckgaserzeuger

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