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DE415168C - Vorrichtung fuer mechanische Musikinstrumente - Google Patents

Vorrichtung fuer mechanische Musikinstrumente

Info

Publication number
DE415168C
DE415168C DEH86601D DEH0086601D DE415168C DE 415168 C DE415168 C DE 415168C DE H86601 D DEH86601 D DE H86601D DE H0086601 D DEH0086601 D DE H0086601D DE 415168 C DE415168 C DE 415168C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
magazine
carrier
film
change
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH86601D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LUDWIG HUPFELD AKT GES
Original Assignee
LUDWIG HUPFELD AKT GES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LUDWIG HUPFELD AKT GES filed Critical LUDWIG HUPFELD AKT GES
Priority to DEH86601D priority Critical patent/DE415168C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE415168C publication Critical patent/DE415168C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung für mechanische Musikinstrumente. Zur musikalischen Begleitung von Filmvorführungen hat man verschiedene Wege eingeschlagen, beispielsweise besondere und dann sehr lange zu dem Film passende Notenbänder hergestellt und diese syrichron mit dem Film laufen lassen. Derartige Noten werden aber sehr teuer und lassen sich nicht leicht etwaigen Veränderungen des Films anpassen. Außerdem macht die Erzeugung des S%-iiclironlaufes sehr Igroße Schwierigkeiten. --#iich die Erzeugung langer Noten durch Zusammenfügen einzelner Notenbänder hat praktisch» nicht den gewünschten Erfolg gehabt.
  • Die Erfindung hat nun den Zweck, eine Begleitmus#ik für Filme auch für längere Stücke unter Anwendung der normalen Noten zu erzeugen, dabei aber eine Anpassung auch bei nachträglicher Änderung des Films oder notwendiger oder gewünschter Änderung der Begleitmusik zu ermöglichen. Es wird dabei von den an sich bekannten, eine Anzahl Noten aufnehmenden Troinmeltnagazinen Gebrauch gemacht, diese aber in anderer Weise als bisher angeordnet und mit der Spielvorrichtung in Beziehung gebracht. Bei den bekannten orrichtungen mit Trommelmagazin war die Anordnung derart, daß das Magazin dauernd in seinem Träger verblieb und der Musikwechsel nur durch Herausnehmen oder Einlegen der Notenrollen des Magazins bewirkt wurde.
  • Derartige Vorrichtungen gestatten nicht einen raschen Wechsel der Begleitmusik, da das Herausnehmen und Einlegen der für ein Filmstück erforderlichen zahlreichen Notenrollen im-rner eine gewisse Zeit erfordert, die jedenfalls größer ist als die zum Auswechseln der Filmspule nach Abspielen eines Aktes.
  • Diesem Mangel wird nun gemäß der Erfindung dadurch abgeholfen, daß für den Magazinträger mehrere vollständige Trommelmagazine vorgesehen sind, die als Ganzes abwechselnd in den Träger eingesetzt und beiausgenommen werden können, um en-,-sprechend dem Fifinwechsel ein neues, für die betreffende Begleitmusik vorbereitetes Magazin schnell einsetzen zu können. Der Wechsel der Musik erfolgt also jetzt durch den Wechsel des ganzen Magazins, dessen Lagertin.-1 so getroffen ist, daß das Herausnehmen oder Einsetzen leicht und schnell bewirkt werden kann. Die einzelnen Notenrollen des Magazins sind einzeln auswechselbar.
  • Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel in den Abb. i bis 3 in drei verschiedenen Stellungen in Seitenansicht dargestellt. DieAbb. 4 bis 6 zeigen Einzelheiten.
  • In einer Trommel a sind zehn Notenrollen b eingesetzt. Für jede Note ist eine Aufwickelwalze c vorgesehen. Die Noten latifen über Führungs- oder Spannrollen d, die ihnen die richtige Lage zu einem außerhalb der Trommel angeordneten, hier nur schenlatisch angedeuteten Gleitblock e geben, wie die Abb. 1, 4 und 5 zeigen.
  • Die Trommel ist mit ihrem Drehzapfen f in offenen Lagern von um den Drehpunkt - schwingbaren Armen 11 gelagert. Die Arme sind an ein Gestell i angelenkt und werden während des Spiels durch einen federnd beeinflußten Haken k in Anlage an dem Gestell gehalten (Abb. i). In dieser Stellung ist eine Note, beispielsweise 1, spielbereit und liegt am Gleitblock an. Die Trommel wird in dieser Stellung durch eine Rolle 1 gegen Drehung gesichert, die in eine der am Umfang der Trominel angeordnetenRastenm eingeschnappt ist. Auf der Trömmelachse sitzt ein Zahnrad n, in das ein zweites, am Arm li gelagertes Zahnrad o eingreift, das von einem Motor p aus durch Riemen- oder Kettengetriebe q in Drehung versetzt werden kann, wenn die Tr-ommel gedreht und eine andere Note dem Gleitblock dargeboten wer#len soll. Um dies zu ermöglichen, werden mittels eines Auslösers, etwa eines von Hand bewegten Hebels, eines Balges o. clgl., die Trommelträger h etwas seitwärts geschwungen (Abb. 2), die Trommelsperrung wird dadurch ausgelöst und der angestellte Motor kann die Trommel so drehen, bis die Sperrolle 1 wieder in eine Rast der Trommel einschnappt.
  • Durch wiederholte Betätigung des Auslösers kann man jede beliebige Note zum Spielen bringen.
  • Da sich die Trommel während der Drehung vom Gleitblock entfernt, wie Abb.:2 zeigt, kommt dieser mit keiner Note in Berührung.
  • Der Antrieb der gerade zum Spielen benötigten Notenrolle erfolgt durch einen schenlatisch dargestellten Windmotor r o. dgl. an sich bekannter Art, der an dem Gestell angebracht ist und ein Zahnrad s antreibt, dessen Welle mit der gerade zu spielenden Note gekuppelt wird, etwa durch Mitnehmer, die an #litnehmer an die außen an der Trommel vor-.stehenden Zapfen der Aufwickelwalze an-,greifen.
  • Für jede Aufwickelwalze kann eineBreinse, etwa eine hier nur für eine Walze dargestellte Federkleinme t, vorgesehen sein, um die nur bis zu einer bestimmten Stelle abgezogene Note in dieser Stellung zu erhalten, falls das Spiel später an dieser Stelle fortgesetzt werden soll.
  • Der Antriebsmotor für die Trommel braucht nicht außerhalb des Gestells angeordnet zu werden, man könnte ihn auch an --len Trommelträgern anbringen, wodurch sich die Übertragung vereinfacht.
  • Urn beim Filmwechsel eine neu vorbereitete Trommel einsetzen zu können, wird die Haltevorrichtung k gelöst, die Arme h können dann ganz ausgelegt werden, wie Abb 3 zeigt, und man kann die abgespielte Trommel herausnehmen oder abrollen und die neue Trommel einlegen und durch Zurückführung der Arme h spielbereit machen.

Claims (2)

  1. PATEN T-AN S P RÜ C 11 E: i. Vorrichtung für mechanische Musikinstruinente mit Trommelmagazin zur Begleitung von Filmvorführungen, dadurch gekennzeichnet, daß für den Magazinträger mehrere vollständige Trommelmagazine vorgesehen sind, die als Ganzes abwechselnd in den Träger eingesetzt und lierausgenommenwerden, um entsprechend dem Filmwechsel ein neues, für die betreffende Begleitmusik vorbereitetes Magazin schnell einsetzen zu können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin an einem schwingbar am Gestell angeordneten Träger lierausnehmbar angeordnet ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und :2, t> dadurch gekennzeichnet, daß derMagazinträger durch federnde Haken, Gewichte o. dgl. am Gestell gehalten wird, die bei der für den Notenwechsel erforderlichen Drehung der Trommel etwas nachgeben, so daß die Trommel durch einen Auslöser" etwas von dem Gleitblock zurückgezogen und ihre die Drehung hindernde Sperrung gelöst wird.
DEH86601D 1921-08-17 1921-08-17 Vorrichtung fuer mechanische Musikinstrumente Expired DE415168C (de)

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