DE414905C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bleistiftpolituren u. dgl. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bleistiftpolituren u. dgl.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05D—PROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05D3/00—Pretreatment of surfaces to which liquids or other fluent materials are to be applied; After-treatment of applied coatings, e.g. intermediate treating of an applied coating preparatory to subsequent applications of liquids or other fluent materials
- B05D3/02—Pretreatment of surfaces to which liquids or other fluent materials are to be applied; After-treatment of applied coatings, e.g. intermediate treating of an applied coating preparatory to subsequent applications of liquids or other fluent materials by baking
- B05D3/0254—After-treatment
Landscapes
- Separation, Recovery Or Treatment Of Waste Materials Containing Plastics (AREA)
Description
- Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bleistiftpolituren u. dgl. Bei der Herstellung von Bleistiftpolituren u. dgl. benutzt man u. a. endlose Transportbänder, die den Gegenstand an der Polierstelle als Trockengut aufnehmen und bis zu seiner Abnahmefähigkeit in trockenem Zustande auf einer langen Strecke, in der Regel nicht unter 6 m, fortbewegen.
- Bei der Eigenart des Trockengutes sowie der bisher angewendeten Poliermittel war es nicht möglich, das Lösungsmittel derselben im Trockenprozeß nutzbringend wiederzugewinnen. Die Dämpfeentwicklung war an so kleinen Gegenständen wie Bleistiften, die dazu noch auf dem Transportband wegen Gefahr einer Beschädigung ihrer Glanzflächen nicht allzunahe aneinandergereiht werden können, stets so gering, daB man an ein Auffangen der Dämpfe in einer Konzentration, die eine Wiedergewinnung ermöglicht hätte, nicht denken konnte. Man trocknete daher im offenen Arbeitsraum und sorgte höchstens für gute Ventilation. Es wurde gefunden, daB sich eine nutzbringende Wiedergewinnung des Lösungsmittels bei dem beschriebenen Herstellungsverfahren dennoch erzielen läßt, wenn man eine mit geeigneten Lösungsmitteln, wie Azeton, Methylazetat usw., bereitete Politur nach Patent a96ao6 benutzt und das Trockengut von seiner Dämpfeentwicklungsstelle an bis zu seiner Abnahmefähigkeit von dem Transportband mit einer Einkapselung umgibt, durch welche eine - die Wiedergewinnung ermöglichende Konzentration der Dämpfe erzielt wird.
- Eine solche Einkapselung ist beispielsweise in der Abbildung dargestellt. Diese zeigt eine an dem Polierkasten A angeordnete Transportvorrichtung B mit über Rollen geleiteten endlosen Transportbändern, die an dem Polierkasten kontinuierlich vorbeibewegt werden und dazu dienen, das aus ihm bei T hervortretende Poliergut H bis zur Überführung in den Trockenzustand aufzunehmen. Es sind in der Regel zwei parallel nebeneinanderlaufende Bänder mit etwas Schrägstellung zueinander, damit ,.die,, darauffallenden Bleistifte H nur an den Kanten ihrer Enden aufliegen. um an ihren Glanzflächen nicht beschädigt zu werden.
- Im Gegensatz zu den bisher bekannt gewordenen halboffenen oder die ganze Transportvorrichtung luftdicht einschließenden Auffangvorrichtungen ist beispielsweise nach der Abbildung zur Erzielung der nötigen Konzentration- der Dämpfe im wesentlichen nur der Weg es Trockengutes von der Dämpfeentwicklungsstelle bis zur Abnahmefähigkeit desselben von einer luftdichten, niedrigen,. etwa i o bis 2o cm hohen Einkapselung C umgeben, in welcher die Bänder auf ihrem Wege durch enge Schlitze ein- und bei G wieder austreten. Unterhalb oder innerhalb der Einkapselung kann sich eine Heizvorrichtung D befinden, die den Trockenprozeß noch beschleunigt und gegebenenfalls unter noch größerer Raumeinengung die erforderliche Konzentration der Dämpfe ermöglicht. Bei K werden die Dämpfe abgeführt, und zwar am Boden der Einkapselung C.
- In der Einkapselung C können an geeigneten Stellen noch kulissenartige Zwischenwände E, Ei o. dgl. vorhanden sein, durch die eine Art Labyrinthdichtung entsteht, um zu verhüten, daß die Diffusion der entwickelten Dämpfe an den Ein- und Austrittsstellen des Transportbandes oder der Abgabestelle G des Trockengutes etwa eintretende Luftströme überholt. Die Ein- und Austrittsstelle des Trockengutes ist möglichst zu verengen, um den Zutritt der Luft zu hindern oder auf ein Mindestmaß herabzusetzen.
- Die enge Einkapselung des Transportweges kann innerhalb der Grenzen, welche die erforderliche Konzentration der Dämpfe ermöglichen, sowohl durch geringere Raumhöhe, als auch durch Abkürzen in der Längsrichtung der Trockenbahn erreicht werden, je nachdem unter dem Einfluß der Heizwirkung der Trockenzustand früher oder später erreicht wird.- So kann beispielsweise die Einkapselung auch den ganzen Transportmechanismus mit umfassen, wenn sie alle Teile unter Vermeidung schädlicher Räume möglichst eng umfaßt, die Bewegungsteile möglichst nahe aneinandergerückt sind und das Ganze eine Größe, entsprechend einer Trockenbahnlänge von etwa 3 bis 4m, nicht überschreitet.
- Statt der Bleistifte können natürlich auch beliebige andere mit der beschriebenen Politur behandelte kleine Gegenstände aller Art, bei welchen man aus ähnlichen Gründen wie hier mit den bekannten Einrichtungen von den angewandten Lösungsmitteln nichts wiedergewann, dem beschriebenen Verfahren unterworfen werden.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Bleistiftpolituren o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß man dazu eine Politur nach Patent 2962o6 verwendet und die beim Trocknen des Poliergutes auf kontinuierlich fortbewegter Transportbahn sich entwickelnden Lösungsmitteldämpfe mittels einer dieselbe in bekannter Weise umschließenden und eine Wiedergewinnung der Dämpfe ermöglichenden Einkapselung abfängt.
- 2. Vorrichtung zur Herstellung von Bleistiftpolituren o. dgl. nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine das Poliergut auf seinem Trockenweg luftdicht umschließende enge Einkapselung, die zur Erzielung einer Labyrinthdichtung mit kulissenartigen Zwischenwänden (E, Ei) versehen ist, und bei welcher gegebenenfalls die entwickelten Lösungsmitteldämpfe am Boden der Einkapselung abgeführt werden.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einkapselung am Boden mit einer Abführungsöffnung für die entwickelten Lösungsdämpfe versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEV18177D DE414905C (de) | 1923-03-09 | 1923-03-09 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bleistiftpolituren u. dgl. |
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Publications (1)
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| DE414905C true DE414905C (de) | 1925-06-17 |
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Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE414905C (de) |
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1923
- 1923-03-09 DE DEV18177D patent/DE414905C/de not_active Expired
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