DE4142979A1 - Elektronenkanone fuer eine kathodenstrahlroehre - Google Patents
Elektronenkanone fuer eine kathodenstrahlroehreInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Elektronenkanone für eine
Kathodenstrahlröhre, die insbesondere für eine höhere Auflö
sung der Kathodenstrahlröhre sorgt, indem Schwankungen im
Astigmatismus und in der Fokussierung aufgrund eines nicht
gleichmäßigen magnetischen Feldes des Ablenkjoches korri
giert werden, so daß die Punkte oder Flecken, an denen der
Elektronenstrahl auf den Leuchtstoffschirm auftrifft, über
den gesamten Schirm gleichförmig ausgebildet werden.
Mit der größeren und flacheren Ausbildung von Kathoden
strahlröhren wurde der Ablenkwinkel des Elektronenstrahls
von der Elektronenkanone größer. Ein größerer Ablenkwinkel
führt jedoch zu einem größeren Astigmatismus aufgrund eines
nicht gleichmäßigen magnetischen Feldes des Ablenkjoches und
zur Ausbildung eines größeren Hofes aufgrund von Unterschie
den in der Fokussierungsstrecke oder der Brennweite am Bild
schirmaußenumfang in Hinblick auf die Bildschirmmitte. Da
durch wird das Auflösungsvermögen der Kathodenstrahlröhre
beeinträchtigt.
Um diese Schwierigkeit zu beseitigen, wird eine dynami-
sche Fokussierung vorgesehen, bei der die Fokussierungsspan
nung variiert wird, während sie mit einem Ablenksynchron
signal des Ablenkjoches synchron ist. Dieses Verfahren kann
in zwei Betriebsverfahren, nämlich ein Niederspannungs- und
ein Hochspannungsbetriebsverfahren, unterteilt werden.
Die Fig. 4A und 4B der zugehörigen Zeichnung zeigen
eine Elektronenkanone G, die mit dem dynamischen Niederspan
nungsfokussierungsverfahren arbeitet. Die Elektronenkanone
G besteht der Reihe nach aus einer Kathode K, einer Steuer
elektrode G1 und einer Schirmelektrode G2, die gemeinsam
eine Fronttriode bilden, sowie aus einer ersten Fokussie
rungselektrode G3, einer zweiten Fokussierungselektrode G4′
und einer dritten Fokussierungselektrode G5, die die Elek
tronenstrahlen fokussieren und beschleunigen, zuzüglich
einer Anodenelektrode G6. Die zweite Fokussierungselektrode
G4′ ist in eine erste Hilfselektrode G4a′, eine zweite
Hilfselektrode G4b′ und eine dritte Hilfselektrode G4c′
unterteilt. In der ersten und der dritten Elektrode G4a′ und
G4c′ sind kreisförmige Elektronenstrahldurchgangslöcher
ausgebildet, während in der zweiten Elektrode G4b′ drei
horizontal langgestreckte rechteckige Elektronenstrahldurch
gangslöcher Hv ausgebildet sind. Eine statische Bildschirm
spannung Ve liegt an der Schirmelektrode G2, der ersten
Elektrode G4a′ und der dritten Elektrode G4c′. Eine Fokus
sierungsspannung Vf, die höher als die statische Bildschirm
spannung Ve ist, liegt an der ersten und der dritten Fokus
sierungselektrode G3 und G5. Die statische Bildschirmspan
nung Ve, die niedriger als die statische Fokussierungsspan
nung Vf ist, liegt an der ersten und der dritten Hilfselek
trode G4a′ und G4c′ der zweiten Fokussierungselektrode G4′.
Eine parabolische dynamische Fokussierungsspannung Vd liegt
an der zweiten Hilfselektrode G4b′ synchron mit dem Verti
kal- und dem Horizontalsynchronsignal des Ablenkjoches und
hat die statische Bildschirmspannung Ve als Basisspannung.
Wenn bei der herkömmlichen Elektronenkanone G mit dyna
mischer Niederspannungsfokussierung die Elektronenstrahlen
nicht zum Außenumfang des Bildschirmes der Kathodenstrahl
röhre abgelenkt werden, d. h., wenn sie zur Mitte des Leucht
stoffschirmes gelenkt werden, dann liegt die niedrigste
dynamische Fokussierungsspannung Vd (Vd=Ve) an der zweiten
Elektrode G4b′ der zweiten Fokussierungselektrode G4′. Die
Elektronenstrahlen, die somit durch die zweite Fokussie
rungselektrode G4′ gehen, behalten ihre Querschnittsform und
bilden kreisförmige Elektronenstrahlpunkte oder -flecken in
der Mitte des Bildschirmes.
Wenn die von der Kathode K ausgesandten Elektro
nenstrahlen durch das Ablenkjoch zum Außenumfang des Bild
schirmes abgelenkt werden, dann wird die dynamische Fokus
sierungsspannung Vd nach Maßgabe der Horizontal- und Ver
tikalsynchronsignale geändert und auf einen Wert angehoben,
der größer als der der statischen Fokussierungsspannung Ve
ist (Vd<Ve). Diese höhere Fokussierungsspannung Vd liegt
an der zweiten Elektrode G4b′. In dieser Weise ist eine
starke Zerstreuungslinse vertikal durch die horizontal lang
gestreckten rechteckigenElektronenstrahldurchgangslöcher Hv
in der zweiten Fokussierungselektrode G4′ zwischen der er
sten und der dritten Fokussierungselektrode G3 und G5 gebil
det. Die Elektronenstrahlen, die durch die horizontal lang
gestreckten Elektronenstrahldurchgangslöcher gehen, haben
einen vertikal langgestreckten Querschnitt. Wenn die Elek
tronenstrahlen durch das nicht gleichmäßige magnetische Feld
des Ablenkjoches verzerrt werden und am Umfang des Bild
schirmes landen, werden kreisförmige Elektronenstrahlpunkte
oder -flecken gebildet.
Durch die Verwendung einer dynamischen Fokussie
rungsspannung Vd, die an der zweiten Elektrode G4b′ liegt,
kompensiert die Elektronenkanone G mit dynamischer Nieder
spannungsfokussierung den Astigmatismus der Flecken des
Elektronenstrahls, der auf dem Bildschirm landet, wenn der
Elektronenstrahl zum Außenumfang des Bildschirmes abgelenkt
wird. Diese Kompensierungswirkung ist jedoch zu klein, um
ein scharfes Bild über den gesamten Bildschirm zu erzielen.
Durch die Erfindung soll daher eine Elektronenka
none für eine Kathodenstrahlröhre geschaffen werden, die die
Fokussierungsspannung synchron mit dem Ablenksignal eines
Ablenkjoches so variiert, daß die horizontale und vertikale
Starke eines Hilfslinsensystems variiert und Verzerrungen
und die Fokussierungsstrecke der Elektronenstrahlen, die auf
dem Bildschirm landen, kompensiert werden, so daß über den
gesamten Bildschirm kein Hof gebildet wird.
Dazu umfaßt die erfindungsgemäße Elektronenkanone
für eine Kathodenstrahlröhre eine Kathode, eine Steuerelek
trode und eine Schirmelektrode, die eine Fronttriode bilden,
wenigstens drei Fokussierungselektroden, die das Hauptlin
sensystem bilden, und eine Anodenelektrode, wobei die mitt
lere Elektrode unter den drei Fokussierungselektroden in
eine erste, eine zweite und eine dritte Elektrode unterteilt
ist, eine erste dynamische Spannung synchron mit den Ver
tikal- und Horizontalablenksignalen an der ersten und der
dritten Hilfselektrode liegt, eine zweite dynamische Span
nung synchron mit dem Ablenksignal an der zweiten Hilfselek
trode liegt und eine statische Fokussierungsspannung, die
größer als das Maximum der ersten und der zweiten dynami
schen Spannung ist, an der ersten und der dritten Fokussie
rungselektrode liegt, zwischen denen die mittlere Fokussie
rungselektrode angeordnet ist.
Im folgenden wird anhand der zugehörigen Zeichnung
ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung
naher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1A in einer Teilschnittansicht die Spannungen,
die an dem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Elek
trodenkanone für eine Kathodenstrahlröhre liegen,
Fig. 1B eine perspektivische Ansicht eines Ausfüh
rungsbeispiels der zweiten Fokussierungselektrode in Fig.
1A,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines weiteren
Ausführungsbeispiels der zweiten Fokussierungselektrode in
Fig. 1A,
Fig. 3 eine Schnittansicht eines Elektronenstrahls,
der durch die Hauptlinse des Ausführungsbeispiels der erfin
dungsgemäßen Elektronenkanone für eine Kathodenstrahlröhre
gegangen ist,
Fig. 4A eine Teilschnittansicht einer herkömmlichen
Elektronenkanone für eine Kathodenstrahlröhre, und
Fig. 4B eine perspektivische Ansicht der zweiten Fokussie
rungselektrode in Fig. 4A.
Das in den Fig. 1A und 1B dargestellte Ausführungsbei
spiel der erfindungsgemäßen Elektronenkanone GA ist der
Reihe nach aus einer Kathode K, einer Steuerelektrode G1 und
einer Schirmelektrode G2, die eine Fronttriode bilden, sowie
einer ersten Fokussierungselektrode G3, einer zweiten Fokus
sierungselektrode G4 und einer dritten Fokussierungselek
trode G5, die ein Hauptlinsensystem zum Fokussieren und
Beschleunigen der Elektronenstrahlen bilden, und einer Ano
denelektrode G6 aufgebaut. Die zweite Fokussierungselektrode
G4 ist in eine erste Hilfselektrode G4a, eine zweite Hilfs
elektrode G4b und eine dritte Hilfselektrode G4c unterteilt.
Kreisförmige Elektronenstrahldurchgangslöcher sind in der
ersten und der dritten Hilfselektrode G4a und G4c ausgebil
det. Vertikal langgestreckte Elektronenstrahldurchgangslö
cher Ha sind in der zweiten Hilfselektrode G4b ausgebildet.
Ein horizontal langgestrecktes gemeinsames Elektronenstrahl
durchgangsloch Hc, das fur die Elektronenstrahldurchgangs
löcher H gemeinsam ist, ist auf der Elektronenstrahlaus
gangsseite der ersten Hilfselektrode G4a ausgebildet, die
der zweiten Hilfselektrode G4b gegenüberliegt.
Das gemeinsame horizontal langgestreckte Elektro
nenstrahldurchgangsloch Hc kann durch Formpressen der ersten
Hilfselektrode gemäß Fig. 1b oder durch zwei separate Bau
teile gebildet sein, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Das
heißt, daß die erste Hilfselektrode G4a aus einem Elektro
denteil G4a1 mit Elektronenstrahldurchgangslöchern H für die
Strahlen R, G und B und aus einem Elektrodenteil G4a2 gebil
det sein kann, das ein horizontal langgestrecktes gemeinsa
mes Elektronenstrahldurchgangsloch Hc′ aufweist.
In der Elektronenkanone liegt die statische Bild
schirmspannung Ve an der Schirmelektrode G2 und liegt die
statische Fokussierungsspannung Vf an der ersten und der
dritten Fokussierungselektrode G3 und G5. Eine positive
erste dynamische Fokussierungsspannung Vd1 liegt an der
ersten und der dritten Hilfselektrode G4a und G4c der zwei
ten Fokussierungselektrode G4 und eine negative zweite dyna
mische Fokussierungssspannung Vd2 liegt an der zweiten
Hilfseleketrode G4b. Die Basisspannung Vs der ersten dynami
schen Fokussierungsspannung Vd1 ist gleich dem Maximum der
zweiten Fokussierungsspannung Vd2. Die Bildschirmspannung Ve
ist niedriger als die Basisspannung Vs, die niedriger als
die Fokussierungsspannung Vf ist (Ve<Vs<Vf).
Im Unterschied zu dem Verfahren, bei dem eine
Spannung an der ersten und der zweiten Hilfselektrode G4a
und G4b der zweiten Fokussierungselektrode G4 liegt, kann
auch eine dynamische Fokussierungsspannung mit niedrigem
Potential angelegt werden. Es kann auch eine dynamische
Fokussierungsspannung, die höher als die Spannung an der
ersten und der zweiten Hilfselektrode ist, an die dritte
Elektrode G4c gelegt werden. In Fig. 3 ist mit B die Quer
schnittsform des Elektronenstrahls dargestellt. Durch ein
derartiges Anlegen von Spannungen wird eine Vorfokussie
rungslinse durch den Potentialunterschied zwischen der
Schirmelektrode G2 und der ersten Fokussierungselektrode G3
gebildet, wird eine zusammengesetzte Uni- oder Äquipotenti
allinse, die später beschrieben wird, durch die zweite Fo
kussierungselektrode G4 zwischen der ersten und der dritten
Fokussierungselektrode G3 und G4 gebildet, und wird eine
Hauptlinse zwischen der dritten Fokussierungselektrode G5
und der Anodenelektrode G6 gebildet. Wenn jedoch ein Elek
tronenstrahl, der von der Kathode K ausgesandt wird, durch
das Ablenkjoch nicht abgelenkt wird, d. h., wenn der Elek
trodenstrahl auf die Mitte des Bildschirmes gerichtet wird,
dann bildet sich keine Linse zwischen den Hilfselektroden,
da die Basisspannung Vs der ersten dynamischen Fokussie
rungsspannung Vdl und das Maximum der zweiten dynamischen
Fokussierungsspannung Vd2 an der ersten und der dritten
Hilfselektrode G4a und G4c und der zweiten Hilfselektrode
G4b der zweiten Fokussierungselektrode G4 jeweils liegen.
Aus diesem Grunde besteht dazwischen kein Potentialunter
schied (Vd1=Vs=Vd2). Da eine einfache Äquipotentiallinse
zwischen der ersten und der dritten Elektrode G3 und G5
gebildet ist, wird ein Elektrodenstrahl, der von der Kathode
K ausgeht und durch die Vorfokussierungslinse zwischen der
Schirmelektrode G2 und der ersten Fokussierungselektrode G3
geht, an der einfachen Aquipotentiallinse fokussiert und
beschleunigt. Anschließend geht der Elektronenstrahl durch
die dritte Fokussierungslinse G5 und die Anodenelektrode G6,
wo er abschließend fokussiert und beschleunigt wird. Ein
Elektronenstrahl wird daher an der Vorfokussierungslinse und
der Hilfslinse vorfokussiert und vorbeschleunigt und ab
schließend an der Hauptlinse fokussiert und beschleunigt, so
daß der Elektronenstrahl einen normalen kreisförmigen Quer
schnitt hat, der einen kreisförmigen Strahlauftrefffleck in
der Mitte des Bildschirmes bildet.
Wenn ein Elektronenstrahl durch das nicht gleichmäßige
magnetische Feld des Ablenkjoches zum Rand des Bildschirmes
abgelenkt wird, wird eine weitere Äquipotentiallinse zwi
schen der ersten und der dritten Hilfselektrode gebildet, da
die erste dynamische Fokussierungsspannung der ersten und
der dritten Hilfselektrode der zweiten Fokussierungselek
trode G4 von der zweiten dynamischen Fokussierungsspannung
der zweiten Hilfselektrode verschieden ist. Die Äquipotenti
allinse strahlt vertikal und fokussiert einen Elektronen
strahl schwach horizontal nach Maßgabe der Elektronenstrahl
durchgangslöcher der ersten, zweiten und dritten Hilfselek
trode. Der Elektronenstrahl wird intensiver je weiter die
Linsenposition von der Mitte des Bildschirmes entfernt ist.
Das heißt, daß die erste und die zweite dynamische
Fokussierungsspannung Vd1 und Vd2 an der ersten, der zweiten
und der dritten Elektrode G4a, G4d und G4c der zweiten Fo
kussierungselektrode G4 liegen, und dadurch ein variabler
Potentialunterschied erzeugt wird. Insbesondere liegt eine
positive dynamische Fokussierungsspannung Vd1 an der ersten
und der dritten Elektrode G4a und G4c, während eine negative
dynamische Fokussierungsspannung Vd2 an der zweiten Hilfs
elektrode G4b liegt. In dieser Weise wird eine zusammenge
setzte Hilfsuni- oder -äquipotentiallinse zwischen der er
sten und der dritten Fokussierungselektrode G3 und G5 gebil
det. Es wird insbesondere eine intensive Zerstreuungslinse,
die vertikal strahlt, durch die vertikal langgestreckten
Elektronenstrahllöcher gebildet, die an der zweiten Hilfs
elektrode G4b ausgebildet sind. Ein Elektronenstrahl, der
durch die Linse geht, divergiert somit vertikal und wird
relativ schwach horizontal fokussiert, so daß sein Quer
schnitt in eine vertikal langgestreckte Form verformt wird.
Die positive erste dynamische Fokussierungsspan
nung Vd1 liegt an der ersten und der dritten Hilfselektrode
G4a und G4c, während die negative zweite Fokussierungsspan
nung Vd2 an der zweiten Hilfselektrode G4b liegt. Da die
horizontal langgestreckten Elektronenstrahldurchgangslöcher
Hc und Hc′, die gemeinsam für die drei getrennten Elektro
denstrahldurchgangslöcher der entsprechenden Elektrode vor
gesehen sind, an der Innenseite der ersten und der dritten
Hilfselektrode G4a und G4c, d. h. auf der Seite vorgesehen
sind, die der zweiten Elektrode G4b zugewandt ist, wird eine
vertikal stärkere Zerstreuungslinse gebildet, so daß sich
ein größeres Seitenverhältnis des Querschnittes des vertikal
langgestreckten Elektronenstrahls ergibt.
Der vertikal langgestreckte Elektronenstrahl geht
durch eine Bipotentialhauptlinse, die zwischen der dritten
Fokussierungselektrode G5 und der Anodenelektrode G6 gebil
det ist, wodurch er abschließend fokussiert und beschleunigt
wird, und wird durch ein Ablenkjoch so abgelenkt, daß er am
Rand des Bildschirmes landet. Wenn dabei der vertikal lang
gestreckte Elektronenstrahl durch das nicht gleichmäßige
Magnetfeld des Ablenkjoches verzerrt wird und am Rand des
Bildschirmes landet, bildet er einen kreisförmigen Auftreff
fleck.
Wie es oben im einzelnen beschrieben wurde, ver
wendet die erfindungsgemäße Elektronenkanone zwei dynamische
Fokussierungsspannungen als Niederspannungsbetriebsverfah
ren, das niedrige dynamische Fokussierungsspannungen er
laubt, wodurch die Gefahr einer Entladung zwischen den Elek
troden stark herabgesetzt ist. Die erfindungsgemäße Ausbil
dung hat darüber hinaus den Vorteil, daß der Astigmatismus
des Elektronenstrahls aufgrund des nicht gleichmäßigen ma
gnetischen Feldes des Ablenkjoches kompensiert wird, so daß
sich ein scharfes Bild mit hoher Qualität durch die Verbes
serung der Fokussierung des Elektronenstrahls ergibt.
Claims (6)
1. Elektronenkanone für eine Kathodenstrahlröhre ge
kennzeichnet durch eine Kathode (K), eine Steuerelektrode
(G1) und eine Schirmelektrode (G2), die eine Fronttriode
bilden, wenigstens drei Fokussierungselektroden (G3,G4, G5),
die ein Hauptlinsensystem bilden, und eine Anodenelektrode
(G6), wobei die mittlere Elektrode (G4) unter den wenigstens
drei Fokussierungselektroden (G3, G4, G5) in eine ersten,
eine zweite und eine dritte Hilfselektrode (G4a, G4b, G4c)
unterteilt ist, eine erste dynamische Spannung (Vd1) syn
chron mit den Vertikal- und Horizontalablenksignalen an
der ersten und der dritten Hilfselektrode (G4a, G4c) liegt,
eine zweite dynamische Spannung (Vd2) synchron mit den Ab
lenksignalen an der zweiten Hilfselektrode (G4b) liegt und
eine statische Fokussierungsspannung (Vf), die größer als
das Maximum der ersten und der zweiten dynamischen Spannung
ist, an der ersten und der dritten Fokussierungselektrode
(G3, G5) liegt, zwischen denen die mittlere Fokussierungs
elektrode (G4) angeordnet ist.
2. Elektronenkanone für eine Kathodenstrahlröhre nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektronen
strahldurchgangslocher (Ha) der zweiten Elektrode (G4b)
vertikal langgestreckt sind.
3. Elektronenkanone für eine Kathodenstrahlröhre nach
Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Aussparung
(Hba) an der Oberseite und der Unterseite der Elektronen
strahldurchgangslöcher (Hb) der zweiten Hilfselektrode (G4b)
vorgesehen ist.
4. Elektronenkanone für eine Kathodenstrahlröhre nach
einem der Ansprüche 1, 2 und 3, dadurch gekenzeichnet, daß
ein gemeinsames horizontal langgestrecktes Elektronenstrahl
durchgangsloch (Hc,Hc′), das den drei getrennten Elektronen
strahldurchgangslöchern (H) der entsprechenden Elektrode
gemeinsam ist, wenigstens an einer Innenseite der ersten
oder dritten Hilfselektrode vorgesehen ist, die der zweiten
Hilfselektrode zugewandt ist.
5. Elektronenkanone für eine Kathodenstrahlröhre nach
Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Aussparung, die
das horizontal langgestreckte gemeinsame Elektronenstrahl
durchgangsloch (Hc) bildet, an wenigstens einer Innenseite
der ersten oder dritten Hilfselektrode vorgesehen ist, die
der zweiten Elektrode zugewandt ist.
6. Elektronenkanone für eine Kathodenstrahlröhre nach
Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein getrenntes Bau
element (G4a2), das das horizontal langgestreckte gemeinsame
Elektronenstrahldurchgangsloch (Hc′) bildet, an wenigstens
einer Innenseite der ersten oder dritten Hilfselektrode vor
gesehen ist, die der zweiten Elektrode zugewandt ist.
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPH0496954U (de) | 1992-08-21 |
| US5164640A (en) | 1992-11-17 |
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