DE414212C - Knuepfer fuer Bindemaeher usw - Google Patents
Knuepfer fuer Bindemaeher uswInfo
- Publication number
- DE414212C DE414212C DEC33999D DEC0033999D DE414212C DE 414212 C DE414212 C DE 414212C DE C33999 D DEC33999 D DE C33999D DE C0033999 D DEC0033999 D DE C0033999D DE 414212 C DE414212 C DE 414212C
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- DE
- Germany
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- tongue
- lip
- lower lip
- binding
- knotter
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- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D59/00—Equipment for binding harvested produce
- A01D59/04—Knotters
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 29. MAI 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JVl 414212 -KLASSE 45 c GRUPPE 30
(C 33999 III/45CV
August Claas in Harsewinkel i.W.
Knüpfer für Bindemäher usw. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. September 1923 ab.
Die bisherigen Knüpfer an Bindemähern und Strohbindern bestehen aus einer feststehenden
Unterlippe und der beweglichen Zunge, die sich mit ihrem vorderen Ende in die Lippe
einlegt. Diese Knüpfer haben den Nachteil, daß mit ihnen jeweils nur eine Bindeschnur
von ganz bestimmter Dicke geknüpft werden kann. Bei zu dicker Schnur wird die Zunge
den Knoten nicht freigeben, da sie durch die ίο Bindung zu fest gegen die Lippe gepreßt wird.
Bei zu dünner Schnur wird die Zunge die Bindeschnur nicht festhalten können, da die
Schnur zwischen Lippe und Zunge durchrutscht. Diese Übelstände werden durch vorliegende
Erfindung, bei der Bindeschnüre verschiedener Stärke verwandt werden können, vermieden. Das Neue besteht darin, daß der
Knüpfer aus einer feststehenden Unterlippe, einer begrenzt gegen diese schwenkbaren
Oberlippe und der Zunge besteht, die leicht
schwenkbar, der jeweiligen Dicke der Bindeschnur entsprechend, zwischen Ober- und
Unterlippe geführt ist. Die.Oberlippe wird dabei von der gesteuerten Zunge mitgenommen,
jedoch so, daß die Oberlippe immer einen kleinen Ausschlag gegen die Zunge beibehält.
In der Zeichnung ist die Erfindung in Abb. ι und 2 in einer beispielsweisen Ausführung
dargestellt.
Die Erfindung besteht aus der Unterlippe a,
die mit dem Knüpferfuß b aus einem Stück besteht. Die Oberlippe c liegt in dem Becken d
des Knüpfers und ist um den Stift e begrenzt schwenkbar gelagert, die Begrenzung
erfolgt durch einen Anschlag /, der sich gegen die innere Fläche der Unterlippe α legt. Innerhalb
der Oberlippe c liegt die Zunge g} die um den Stift e schwenkbar ist und mit ihrem
vorderen Hakenende i sich beim Zusammendrücken in eine Buchtung h der Unterlippe a
einlegt. Die Zunge g hat in der Oberlippe c, wenn diese mit ihrem Anschlag f gegen die
Fläche der Unterlippe α anliegt, immer noch einen kleinen Ausschlag nach unten, so daß
sich die Hakennase i mehr oder weniger tief in die Bucht h einlegen kann, wodurch auch
bei dicker Bindeschnur das Abstreifen und Knoten ermöglicht wird.
Durch den Bindemechanismus ist um die Garbe die Bindeschnur geschlungen und diese
um den Knüpfer gelegt, der nun in bekannter Weise den Knoten schlingt. Beim öffnen
der Zunge g wird gleichzeitig auch die Ober-
Abb. i.
lippe c geöffnet; nachdem die Bindeschnuf durch die Zunge g gefaßt ist, wind die
Zunge g wieder geschlossen und nimmt dabei die Oberlippe mit. Die Oberlippe c kann sich
aber nur so weit schließen, wie es der Anschlag / erlaubt, die Zunge g dagegen kann
sich mit ihrem vorderen Ende" i vollständig in die Einbuchtung h der Unterlippe hineinlegen
und dadurch die Schnur, ob sie dünn oder dick ist, festhalten, so daß unter allen
Umständen der fertige Knoten abrutschen muß.
Claims (2)
1. Knüpfer für Bindemäher und Strohbinder mit einer Unterlippe und einer
gegen diese schwenkbaren Zunge, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Zunge (g)
eine begrenzt schwenkbare Oberlippe (c) in Verbindung gebracht ist, derart, daß
beim Schlingen des Knotens über Ober- und Unterlippe die Zunge (g) zwischen
diesen frei schwenkbar bleibt.
2. Knüpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberlippe (c) von
der Zunge (g) beim öffnen und Schließen mitgenommen wird, dabei aber die Zunge
(g) immer eine kleine Ausschlagmöglichkeit gegen die Oberlippe (c) beibehält, so
daß sich das vordere Ende (i) der Zunge (g) mehr oder weniger tief, je nach Dicke
der Bindeschnur, in die Einbuchtung (A) der Unterlippe (a) einlegen kann.
Abb. 2.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC33999D DE414212C (de) | 1923-09-21 | 1923-09-21 | Knuepfer fuer Bindemaeher usw |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC33999D DE414212C (de) | 1923-09-21 | 1923-09-21 | Knuepfer fuer Bindemaeher usw |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE414212C true DE414212C (de) | 1925-05-29 |
Family
ID=7021103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC33999D Expired DE414212C (de) | 1923-09-21 | 1923-09-21 | Knuepfer fuer Bindemaeher usw |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE414212C (de) |
-
1923
- 1923-09-21 DE DEC33999D patent/DE414212C/de not_active Expired
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