DE4142050A1 - Heizungsventil fuer eine einrohrheizungsanlage - Google Patents
Heizungsventil fuer eine einrohrheizungsanlageInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Heizungsventil für eine Einrohr
heizungsanlage mit einem Ventilkörper, der einen Einlaß
stutzen für Vorlaufwasser, einen Auslaßstutzen für Rücklauf
wasser und eine Anschlußstelle für einen Heizkörperanschluß
aufweist.
In Einrohrheizungsanlagen ist es üblich, die Ringleitung an
einem mit dem Heizkörper verschraubten Heizungsventil vor bei
zuführen. Über einen Einlaßstutzen für Vorlaufwasser, der
mit der ankommenden Ringleitung verschraubt oder verlötet
ist, gelangt Vorlaufwasser in den Ventilkörper und von dort
weiter in den Heizkörper. Nach Abgabe von Wärme beim Durch
strömen des Heizkörpers fließt Rücklaufwasser über das Hei
zungsventil und den Auslaßstutzen für Rücklaufwasser zurück
in die an diesen angeschlossene weiterführende Ringleitung.
Das Heizungsventil ermöglicht es je nach seiner Ausbildung,
das Wasser einstell- oder regelbar durch den Heizkörper oder
an diesem vorbei zu leiten. Es sind auch Anordnungen bekannt,
bei denen mit Hilfe eines Strömungswiderstands höchstens ein
Teil des Vorlaufwassers zum Durchströmen des Heizkörpers ab
geleitet wird, während der verbleibende Teil direkt bzw.
nach Mischung mit dem Rücklaufwasser in der Ringleitung wei
terfließt.
Aus der DE-0S 22 55 493 ist ein thermostatisch geregeltes Hei
zungsventil bekannt, bei dem der Einlaß- und der Auslaßstut
zen senkrecht zur parallel zum Boden verlaufenden Ringleitung
angeordnet sind. Der eigentliche Ventilkörper als langge
streckter Körper mit der Anschlußstelle für den Heizkörper
anschluß und dem thermostatischen Sollwertregler steht wie
derum senkrecht auf den beiden Anschlußstutzen, d. h. parallel
zum Boden. Ein ähnliches Heizungsventil ist aus dem DE-Gbm
74 26 036 bekannt, bei dem auch die Anschlußstelle für den
Heizkörperanschluß eine waagerechte, also parallel zum Boden
liegende Achse und der Einlaßstutzen sowie der Auslaßstutzen
senkrecht dazu stehende Achsen besitzen.
Ein Nachteil eines solchen Heizungsventils besteht darin, daß
die Ringleitung über Biegungen wie Winkelverschraubungen
oder Krümmer wie Weichstahlrohrbögen zunächst vom Boden weg
senkrecht nach oben zu dem Heizungsventil sowie dann von die
sem wieder nach unten und anschließend parallel zum Boden
geführt werden muß. Das bedeutet nicht nur einen erheblichen
Arbeitsbedarf bei der Montage, sondern es ergeben sich dabei
auch Probleme hinsichtlich eines einzuhaltenden Abstands
und einer vorgegebenen Endungshöhe der senkrecht angeordne
ten Zu- bzw. Ableitungen zum Heizungsventil.
Darüber hinaus ergibt sich bei einer derartigen Anordnung
ein nicht sehr elegantes Aussehen, selbst wenn das Heizungs
ventil im wesentlichen vom Heizkörper verdeckt angebracht
werden kann, da die einzelnen Verbindungsstellen von Ring
leitung zu Biegungen bzw. Krümmern und zu den Anschlußstut
zen des Heizungsventils zugänglich sein sollen, was anderer
seits bedeutet, daß sie sichtbar sind. Aus dem genannten
Grund ist auch ein vorgegebener Mindestabstand zwischen den
senkrecht geführten Verbindungselementen erforderlich.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist aus der DE-OS 27 52 043
ein Abzweigstück zum Anschluß eines Heizkörpers an die Ring
leitung einer Einrohrheizungsanlage bekannt, das T-Form hat.
In dessen in die Ringleitung verschraubtem Querteil befindet
sich ein Strömungswiderstand. Das Abzweigstück hat zwei ge
trennte Kanäle beidseitig zum Strömungswiderstand. Der An
schluß an das Ventil bzw. die Ringleitung geschieht durch
Verlöten. Eine ähnliche Anschlußvorrichtung ist aus dem
DE-Gbm 72 40 319 bekannt, das eine spezielle Ausbildung des
Trennelements zwischen den beiden Kanälen beschreibt. Beide
Vorrichtungen haben den Nachteil, daß das Mittelteil des
Abzweigstücks speziell ausgebildet sein muß, um eine Tren
nung der Kanäle zu gewährleisten. Hierzu ist erheblicher
Aufwand erforderlich, weil einerseits der Strömungswider
stand realisiert werden muß und andererseits die Wasserfüh
rung der Kanäle an den Übergängen zum Ventil bzw. Ringlei
tung aufwendig und damit kostspielig ist. Nur bei einem kur
zen Mittelteil des Abzweigstücks spielt darüber hinaus der
Wärmeaustausch aufgrund der eng benachbarten Kanäle eine ver
gleichsweise geringe Rolle. Weiterhin erfordert der Übergang
des Mittelteils des Abzweigstücks auch auf der Ventilseite ei
ne spezielle Anpassung. Schließlich sind für die Montage des
Abzweigstücks allein drei Lötverbindungen erforderlich. Alle
diese Punkte wirken sich nachteilig auf die Kosten aus und
zwar nicht nur bei der Herstellung, sondern auch bei der Mon
tage und Wartung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Heizkör
perventil der genannten Art eine einfache Anschlußmöglichkeit
an die Ringleitung der Einrohrheizanlage zu schaffen, die ge
ringe Wärmeverluste gewährleistet, kostengünstig herzustellen
und zu montieren ist und zudem gut aussieht.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Einlaßstutzen für
das Vorlaufwasser und der Auslaßstutzen für Rücklaufwasser
zum direkten Anschluß an die Ringleitung winkelförmig ausge
bildet sind.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß durch die winkelförmige
Ausbildung des Einlaß- und Auslaßstutzens ein direkter An
schluß des Heizungsventils an die Ringleitung möglich ist,
so daß aufwendige Winkelverschraubungen, Rohrbögen oder Ab
zweigstücke ersatzlos fortfallen können. Weiterhin erlaubt
die Erfindung die getrennte Ausbildung der ringleitungsseiti
gen Anschlußstutzen, so daß Wärmeaustauschprobleme, d. h. zu
sätzliche Wärmeverluste nicht auftreten. Ein erfindungsgemä
ßes Heizungsventil kann gegenüber bekannten Ventilen auf
gleiche an sich bekannte Weise hergestellt werden und verur
sacht dabei etwa gleiche Kosten, ermöglicht aber durch die
direkte Montage an die Ringleitung erheblich kürzere Montage-
oder Wartungszeiten. Hierbei ist vor allem entscheidend, daß
nur zwei Anschlußverbindungen zur Ringleitung notwendig sind,
die zudem direkt ohne weitere Zwischenelemente ausführbar
sind, während auf der Ventilseite der Anschlußstutzen keine
lösbare Verbindung besteht. Beim Einsatz eines erfindungsge
mäßen Heizungsventils müssen nur noch gerade Rohrstücke von
Heizplatte zu Heizplatte bzw. von Ventil zu Ventil montiert
werden. Dabei kann das Heizungsrohr im Bereich der Heizplatte
durch diese verdeckt angeordnet werden. Da auch das erfin
dungsgemäße Heizungsventil verdeckt hinter der Heizplatte an
gebracht werden kann, ermöglicht die Erfindung eine optisch
elegant wirkende Anordnung der Einrohrheizungsanlage.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Winkelform des Einlaß- und Auslaßstutzens
gleich ist. Hierdurch wird eine symmetrische Führung der an
zuschließenden Heizungsrohre erlaubt.
In einer ganz besonders vorteilhaften Ausgestaltung sind der
Einlaßstutzen und der Auslaßstutzen etwa rechtwinklig ausge
bildet. Damit ist die Anordnung des Heizungsventils in Boden
nähe direkt neben der Ringleitung möglich. Dieses Sockelven
til gibt auch optisch ein gutes Erscheinungsbild ab.
In einer weiteren besonders vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung sind die freien Enden des Einlaß- und des Auslaß
stutzens entgegengesetzt ausgerichtet. Auf diese Weise kann
das Heizungsventil das Verbindungsglied zweier Rohrstücke
sein, in denen das Heizungsmedium vor und hinter dem Ventil
in einer Richtung fließt.
Vorteilhaft ist eine andere Ausgestaltung der Erfindung, bei
der die freien Enden des Einlaß- und des Auslaßstutzens die
gleiche Achse haben. Dies ermöglicht die Rohrführung ohne
seitlichen Versatz bezogen auf das Ventil.
Schließlich sieht eine vorteilhafte Weiterbildung für den
Einlaß- und Auslaßstutzen den gleichen Innenquerschnitt und
den gleichen Verbindungsanschluß an den freien Enden vor.
Hierdurch wird einerseits die Wasserführung positiv beein
flußt und andererseits die Montage weiter vereinfacht, weil
nur ein Satz Werkzeuge und einheitliche Verbindungshilfsma
terialien erforderlich sind.
In einer weiteren Ausgestaltung ist bei Heizungsventilen, die
im Ventilkörper einen veränderbaren Strömungswiderstand zwi
schen dem Einlaß- und dem Auslaßstutzen aufweisen, der An
schluß an eine Zweirohrheizungsanlage vorgesehen, wenn der
Strömungswiderstand etwa als unendlich eingestellt wird. Auf
diese Weise erweitern sich die Einsatzmöglichkeiten des er
findungsgemäßen Ventils auf Zweirohrheizungsanlagen, bei de
nen sie die gleichen Vorteile bewirken wie in Einrohrheizungs
anlagen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand zweier Ausführungsbei
spiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Hei
zungsventil,
Fig. 2 eine Schemaansicht eines montierten erfindungsge
mäßen Heizungsventils mit Heizkörper und
Fig. 3 einen Teilquerschnitt durch ein zweites erfindungs
gemäßes Heizungsventil.
In der Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes Heizungsventil 1 im
Querschnitt dargestellt. Der Ventilkörper 2 weist einen Ein
laßstutzen 3 für das aus der nicht dargestellten Ringleitung
der Einrohrheizungsanlage zufließende Vorlaufwasser auf.
Das Vorlaufwasser wird über eine Anschlußstelle 5 für einen
Heizkörperanschluß einerseits in den mit der Anschlußstelle 5
verbundenen Heizkörper geleitet. Andererseits strömt ein Teil
des Vorlaufwassers über einen Verbindungskanal 8, der in Ver
bindung mit einem Ventilsitz 9 einen Strömungswiderstand bil
det, direkt weiter in einen Auslaßstutzen 4 für in die Ring
leitung zurückfließendes Rücklaufwasser.
Die Anordnung 6 dient zur Wasserführung für das aus dem Heiz
körper zurückfließende Wasser, das über die Anschlußstelle 5
in den Heizkörper gelangt war und diesen unter Wärmeabgabe
durchströmt hatte. Das über die Anordnung 6 zurückfließende
Wasser vereinigt sich mit dem durch den Verbindungskanal 8
fließenden Wasser zum durch den Auslaufstutzen 4 fließenden
Rücklaufwasser.
Der Ventilkörper 2 besitzt eine weitere Anschlußöffnung 7,
die im Betrieb beispielsweise mit einer Schraube verschlossen
wird, so daß kein Wasser nach außen treten kann. Je nach Aus
bildung der nicht dargestellten Schraube läßt sich mit einem
in den Strömungskanal für das Vorlaufwasser reichenden Teil
der Strömungswiderstand ändern. Im Extremfall verschließt das
Schraubenende den Ventilsitz 9, so daß - abgesehen von Leck
wasser - kein Wasser durch den Verbindungskanal 8 fließen
kann. In diesem Fall eines etwa unendlichen Strömungswider
stands kann das erfindungsgemäße Heizungsventil für eine
Zweirohrheizungsanlage verwendet werden unter Aufrechterhal
tung der durch die Erfindung bewirkten Vorteile.
Das gemäß der Figur eingezeichnete Innengewinde für die An
schlußöffnung 7 kann beispielsweise ein Viertel-Zoll-Rohrge
winde sein, während die Anschlußstelle 5 bevorzugt als
Schneidringanordnung für ein anzuschließendes Weichstahlrohr
ausgebildet ist. Für den Schneidring ist beispielsweise ein
Durchmesser von 12 mm und für das Gewinde ein 3/8-Zoll-Rohr
gewinde vorgesehen. Die Verbindung des Einlaß- bzw. Auslaß
stutzens 3 bzw. 4 zur Rohrleitung der Heizungsanlage ist
ebenfalls bevorzugt als Schneidringanordnung ausgebildet.
Der größeren Wassermenge gegenüber der Anschlußstelle 5 ange
paßt ist beispielsweise ein Schneidring bwz. ein Rohrlei
tungs-Weichstahlrohr von 16 mm Durchmesser. Das Anschlußge
winde der Stutzen 3 und 4 kann ein Feingewinde M 22×1,5 sein.
Üblicherweise haben die Kanäle der Stutzen 3 und 4, der An
schlußstelle 5 und des Verbindungskanals 8 kreisförmigen
Rohrdurchmesser, jedoch ist dies nicht zwingend notwendig.
Die Erfindung sieht vor, daß der Einlaßstutzen 3 und der
Auslaßstutzen 4 zum direkten Anschluß an die Ringleitung der
Heizungsanlage winkelförmig ausgebildet sind. Im Ausführungs
beispiel der Fig. 1 sind beide Stutzen 3 und 4 in gleicher
Weise etwa rechtwinklig ausgebildet. Die freien Enden 10 bzw.
11 zum Anschluß an die Ringleitung sind entgegengesetzt aus
gerichtet und haben die gleiche Achse 12. Je nach Anordnung
der Ringleitung können die Winkelformen der Stutzen 3 und 4
vom rechten Winkel abweichen oder auch verschiedene Winkel
bilden. Ebenfalls muß die Ausrichtung der freien Enden 10
bzw. 11 weder notwendig entgegengesetzt noch auf die gleiche
Achse 12 bezogen sein. Die Stutzen 3 bzw. 4 können gleichen
Innenquerschnitt haben und zur Vereinfachung der Montage wie
im Ausführungsbeispiel den gleichen Verbindungsabschluß für
die Rohrleitung, jedoch ist auch dies nicht zwingend.
Aufgrund der Winkelform des Einlaßstutzens 3 sowie des Aus
laßstutzens 4 sind für die Montage des Ventils 1 keine wei
teren Verbindungszwischenelemente zur Rohrleitung erforder
lich wie z. B. gekrümmte Rohrbögen oder Winkelverschraubungen.
Dadurch wird die Arbeitszeit für das Biegen von zwei Rohr
bögen oder die Montage von 2 Winkelverschraubungen eingespart.
Es wurde gefunden, daß sich auf diese Weise die Montagezeit
pro Heizplatte um etwa ein Drittel verkürzen läßt. Für die
Leitung sind von Heizplatte zu Heizplatte nur noch gerade
Rohrstücke zu montieren, was besonders im Büro- und Gewerbe
bau zu erheblichen Einsparungen führt.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ergibt sich bei der mon
tierten Heizungsanlage durch das optisch gute Erscheinungs
bild, wie in Fig. 2 skizziert. Der Ventilkörper 2 ist in
Bodennähe hinter dem Heizkörper 13 angebracht und in der
Frontalsicht auf den Heizkörper nicht sichtbar. Die Stutzen
3 bzw. 4 sind an Rohrstücke 14 bzw. 15 der Ringleitung mit
Hilfe der Verschraubungen 16 bzw. 17 angeschlossen. Die
waagerechte Ringleitung 14 und 15 hat wie die Stutzen 3 und 4
die Achse 12 und schließt sich in der Frontalsicht direkt an
den Heizkörper 13 an und ist somit, da sie gegen den Heiz
körper zurückgesetzt liegt, aus dem Sichtbereich eines Er
wachsenen im Bereich der Heizplatte 13 praktisch nicht mehr
sichtbar. Wird die Ringleitung etwas höher gelegt, so wird
sie im Heizkörperbereich ganz verdeckt. Dieses Ergebnis ist
mit herkömmlichen Heizungsventilen im Sockelbereich der
Ringleitung nicht möglich.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß der Ventilkör
per 2 über die Anschlußstelle 5 an ein Weichstahlrohr 18
angeschlossen ist. Der durchströmende Teil des Vorlaufwassers
gelangt über ein z. B. thermostatisches Regelventil 19 in den
Heizkörper 13.
Im zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 sind gleiche
Elemente wie in Fig. 1 mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Erläutert werden die Unterschiede zum ersten Ausführungs
beispiel. Der Verbindungskanal 8 ist so angeordnet, daß seine
Achse und die beiden Achsen 12 und 12′ der freien Enden 10,11
des Einlaßstutzens 3 und des Auslaßstutzens 4 übereinstimmen.
Im Verbindungskanal 8 ist eine Wärmesperre 29 angeordnet,
die einen Strömungswiderstand bildet und einen Teil des Vor
laufwassers direkt zum freien Ende 10 des Auslaßstutzens 4
leitet. Die Wärmesperre 29 kann für eine Verwendung des Ven
tils in einer Zweirohrheizungsanlage verschlossen werden;
vorzugsweise kann der Verschluß mit einer Schraube erfolgen,
die vom Einlaßstutzen 3 her eingeschraubt wird.
Die Anschlußöffnung 7 besitzt eine Achse, die sich mit der
senkrechten Achse 24 des Anschlußstutzens 4 deckt. Im Betrieb
wird die Öffnung mit einem Blindstopfen 27 verschlossen, um
Wasserverluste zu vermeiden.
Gemäß Fig. 3 sind die Anschlußstellen 5 bzw. 6 sowie die
senkrecht verlaufenden Teile des Einlaß- bzw. Auslaßstutzens
3 bzw. 4 so aneinander angeordnet, daß zwischen den Elementen
5 und 6 noch ein Steg 20 verbleibt, der sich im Bereich 21
zwischen den senkrecht verlaufenden rohrförmigen Teilen der
Stutzen 3 und 4 verstärkt. Auf diese Weise ist das Heizungs
ventil äußerst kompakt gebaut, ohne daß über die Stege 20,21
ein nennenswerter Wärmeübergang stattfindet. Das Ventilgehäu
se 2 kann gegossen sein, wobei die Anschlußstutzen 3, 4 nach
träglich mit sehr geringem Aufwand durch Bohren bearbeitet
werden können, wie dies durch strichlierte Linien für den
Einlaßstutzen 3 angedeutet ist. Die Bearbeitung für den
Auslaßstutzen 4 erfolgt von dessen freien Ende 10 und der
Anschlußöffnung 7 her. Auf diese Weise ergeben sich glatte
Innenwände der Anschlußstutzen. Die Bearbeitung ist umso
kostengünstiger, da die maßgeblichen Achsen 12, 12′ und 24
der jeweiligen Öffnungen soweit wie möglich zusammengelegt
wurden, wie in Fig. 3 dargestellt. Neben einer kostengünsti
gen Herstellung ergibt sich somit ein energiesparendes Hei
zungsventil mit allen vorstehend genannten Vorteilen, das
sich zeit- und damit kostensparend montieren läßt.
Claims (9)
1. Heizungsventil für eine Einrohrheizungsanlage mit einem
Ventilkörper, der einen Einlaßstutzen für Vorlaufwasser, ei
nen Auslaßstutzen für Rücklaufwasser und eine Anschlußstelle
für einen Heizkörperanschluß aufweist, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Einlaßstutzen (3) und der
Auslaßstutzen (4) zum direkten Anschluß an eine Ringleitung
der Heizungsanlage winkelförmig ausgebildet sind.
2. Heizungsventil nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Einlaßstutzen (3) und der Auslaß
stutzen (4) gleiche Winkelform besitzen.
3. Heizungsventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Einlaßstutzen (3) und
der Auslaßstutzen (4) etwa rechtwinklig ausgebildet sind.
4. Heizungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die freien En
den (10, 11) des Einlaßstutzens (3) und des Auslaßstutzens
(4) entgegengesetzt ausgerichtet sind.
5. Heizungsventil nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die freien Enden (10, 11) des
Einlaßstutzens (3) und des Auslaßstutzens (4) die gleiche
Achse (12) haben.
6. Heizungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß der Einlaßstut
zen (3) und der Auslaßstutzen (4) den gleichen Innenquer
schnitt und ihre freien Enden den gleichen Verbindungsan
schluß haben.
7. Heizungsventil nach einem der Anspruche 1 bis 6 mit einem
veränderbaren Strömungswiderstand zwischen dem Einlaß- und dem
Auslaßstutzen (3, 4) gekennzeichnet durch
den Anschluß an eine Zweirohrheizungsanlage bei etwa unend
lich hohem Strömungswiderstand.
8. Heizungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß zwischen dem
Einlaßstutzen (3) und dem Auslaßstutzen (4) eine Wärmesperre
(29) angeordnet ist, die einen Strömungswiderstand darstellt.
9. Heizungsventil nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die freien Enden (10, 11) des Einlaß
stutzens (3) und des Auslaßstutzens (4) mit der Achse der
Wärmesperre (29) axial gleich ausgerichtet sind.
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| DE4142050A1 true DE4142050A1 (de) | 1992-06-25 |
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1991
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Legal Events
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