DE4141793A1 - Starre angetriebene lenkachse - Google Patents
Starre angetriebene lenkachseInfo
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- B60K17/306—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles the ultimate propulsive elements, e.g. ground wheels, being steerable with a universal joint in the axis of the steering knuckle
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Description
Die Erfindung betrifft eine starre angetriebene
Lenkachse mit Radnabengetriebe und einem Achskörper, an
dessen Enden je zwei Lager mit einer gemeinsamen Achse
vorgesehen sind, an den Radnabenträger um diese Achse
schwenkbar angelenkt sind.
Derartige Lenkachsen sind bekannt (EP-B-02 19 683). Das
Radnabengetriebe ist ein Planetengetriebe, dessen Hohlrad
drehfest mit dem Radnabenträger verbunden ist, so daß die
Reaktionskräfte aus dem Radnabengetriebe sich an den Lagern
abstützen. Diese Kräfte aus dem Antrieb der Achse werden
überlagert von den Belastungen, die sich aus dem Gewicht und
den dynamischen Belastungen des Fahrzeugs ergeben.
Um die Lebensdauer der Lager zu erhöhen und deren
Funktionsfähigkeit zu verbessern, sind diese Lager mit
Schmiermittel versehen. Die Lager müssen jedoch
nachgeschmiert werden, da eine Schmiermittelfüllung für
eine ganze Fahrzeuglebensdauer nicht ausreicht.
Hier hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt,
Abhilfe zu schaffen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen, wie
sie in den Ansprüchen beschrieben sind.
Gemäß Anspruch 1 wird der Achskörper zur Aufnahme des
Schmiermittelvorrats mit herangezogen, wodurch der einmal
einzubringende Vorrat vergrößert werden kann. Die Verbindung
der Lagerstellen vereinfacht die Versorgung der getrennten
Lager.
Weitere Volumenvergrößerungen sind im Anspruch 4
aufgezeigt, wobei der Achsschenkelbolzen mit einer großen
Ausnehmung ausgeführt ist. Ausführungsbeispiele der
unterschiedlichen Achsschenkelbolzen sind in den Fig. 3
bis 7 bzw. 8 bis 15 aufgeführt.
Die Verbindung der Lagerstellen vom oberen zum unteren
Lager(raum) erfolgt durch einen Kanal, welcher im
Achsgehäuse oder im Gelenkflansch bzw. am Achsgehäuse oder
am Gelenkflansch angeordnet sein kann. Dieser Kanal kann in
das Achsgehäuse/den Gelenkflansch eingegossen werden, wobei
der Kanal durch einen Kern oder durch ein eingelegtes Rohr
gebildet wird. Der Kanal kann aber auch mechanisch, z. B.
durch Bohren, hergestellt werden, wobei eventuell
vorhandene Blindbohrungen durch Verschlußstopfen
verschlossen werden, oder der Kanal kann durch eine
Rohrleitung mit Anschlußstücken gebildet werden, wobei
diese außen am Achskörper/Gelenkflansch angeordnet werden.
Durch die erfindungsgemäße Verbindung der beiden
Lagerräume wird die Einbringung des Schmiermittels
wesentlich vereinfacht und braucht nur an den beiden oberen
Einfüllöffnungen der beiden Achsschenkelbolzen vorgenommen
zu werden, und ein Einfüllen an den beiden unteren
Lagerstellen, wie dies sonst üblich ist, braucht nicht
durchgeführt zu werden und entfällt gänzlich.
Als Schmiermittel für die Schwenklagerung kann der
gleiche Öltyp, wie er für die Achse selbst im Achstrieb und
Planetentrieb verwendet wird, eingesetzt werden. Es kann
aber auch ein geeignetes Tieftemperatur-Fließfett anstelle
Getriebeöl verwendet werden. Beide Schmiermittel
gewährleisten aufgrund ihrer flüssigen Konsistenz eine
optimale Schmierung der Lager und können über eine lange
Betriebszeit sowohl im Sommer als auch im Winter bei extrem
niedrigen Außentemperaturen verwendet werden, ohne daß ein
Schmiermitteltausch auf eine andere Konsistenzeinteilung
vorgenommen werden muß. Dadurch können vorteilhafterweise
Schmiermittel- und Wartungskosten eingespart werden.
Die unterschiedlich gestalteten Lager weisen in der
verbesserten Schmierung spezifisch erhöhte
Lagertragfähigkeit und Lebensdauer auf, und das Risiko von
Laufbahnverschleiß, Grübchenbildung, Rostnarbenbildung,
Rollen- oder Bordbrüche bei Einsatz von Wälzlagern sowie
Trockenlauf, Rostnarbenbildung und Fressen bei Einsatz von
Gleitlagern wird deutlich vermindert.
Wird der Lagerinnenring mit dem Achsschenkelbolzen
integriert, d. h. einteilig ausgeführt, kann die Festigkeit
und die Bruchsicherheit des Achsschenkelbolzens im
Lagerbereich deutlich gesteigert werden, da der
Bolzenaußendurchmesser um zweimal die Lagerinnenringdicke
vergrößert wird. Trotzdem kann die Ausnehmung für den
Schmiermittelvorrat direkt unter der Lagerung mit einem
großen Volumen angeordnet werden. Derartige
Lagerbolzenausführungen sind in den Fig. 10 bis 13
dargestellt und sind vorteilhaft für Kegelrollenlager,
Axial-Tonnenlager sowie Schräg-Gelenklager.
Bei Verwendung von Achsschenkelbolzen nach Fig. 8 und
Fig. 9 und Lager, bestehend aus Lagerinnenring und
Lageraußenring, wie dies bei Kegelrollenlagern und
Schräg-Gelenklagern der Fall ist, wenn es sich um
Kataloglager handelt, wird die große Ausnehmung für den
Schmiermittelvorrat vom Lager seitlich versetzt unter der
Bolzenzentrierung angebracht. Dadurch wird die
Bolzenfestigkeit im Bereich des Lagerinnenringes nicht
herabgesetzt sondern bleibt unverändert.
Die Integration des Lagerinnenringes mit dem
Achsschenkelbolzen, wie dies in den Fig. 10 und 11
dargestellt wird, hat ferner den Vorteil, daß die
Bruchsicherheit des Lagerbordes 34 gesteigert werden kann,
da eine massive Abstützung durch das Grundmaterial des
Bolzens gegeben ist und keine Trennfuge zwischen der sonst
erforderlichen Bolzenanlageschulter und des separaten
Lagerinnenringes und keine zusätzlichen Winkelabweichungen
vorliegen. Darüber hinaus können Fertigungs- und
Montagekosten eingespart werden.
Weitere wesentliche Merkmale der Erfindung und die
daraus resultierenden Vorteile sind der nachfolgenden
Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele anhand von
Zeichnungen zu entnehmen.
Es zeigen:
Fig. 1 die komplette Vorderansicht einer starren
Achse mit schwenkbar gelenkten
Radnabenträgern in Blickrichtung auf den
Achsantrieb;
Fig. 2 die Draufsicht der kompletten Achse gemäß
Fig. 1;
Fig. 3 einen Achsteilschnitt mit Schmierkanal,
Schräggelenklagern und Achsschenkelbolzen
mit großer Ausnehmung und integriertem
Lagerinnenring;
Fig. 4 einen Schnitt durch ein Achsgehäuse im
Lagerbereich mit Anordnung des
Schmierkanals;
Fig. 5 einen Achsteilschnitt mit Schmierkanal,
Kegelrollenlagern, Achsschenkelbolzen mit
großer Ausnehmung;
Fig. 6 einen Schnitt durch das Achsgehäuse im
unteren Lagerbereich mit Entlüftungsbohrung;
Fig. 7 einen Achsteilschnitt mit einem Schmierkanal
vom unteren Lagerraum zum Achsölraum,
Kegelrollenlager und einschraubbaren
Achsschenkelbolzen mit großer Ausnehmung und
integriertem Lagerinnenring;
Fig. 8 bis Fig. 15 Achsschenkelbolzen mit großer Ausnehmung für
komplette Lager sowie solche mit
integriertem Lagerinnenring sowie
Lagergegenlauffläche mit und ohne
Befestigungsflansch.
Fig. 1 und 2: Eine starre Achsbrücke/
Achsbrückenhälfte 2 lagert am jeweiligen Ende über
Schwenklager die Radnabenträger 3 mit Radnabengetriebe 1A.
Der obere Achsschenkelbolzen 70 sowie der untere
Achsschenkelbolzen 71 sind mittels Schrauben 8 am
Radnabenträger 3 festgeschraubt. Ein Schmierkanal 15 in der
Achsbrücke/Achsbrückenhälfte 2, gefüllt mit
Schmiermittel 43, verläuft vom oberen Lagerraum zum unteren
Lagerraum. Der Kanal befindet sich auf der
gegenüberliegenden Seite des Achsantriebsflansches 48.
Fig. 3: An ein Achsgehäuse 2 ist ein Radnabenträger 3
schwenkbar montiert. Ein Achsschenkelbolzen 4, 5 mit
integriertem Lagerinnenring sowie mit integriertem
Befestigungsflansch ist im Achsgehäuse 2 drehbar im
Schräg-Gelenklager 6 gelagert und mittels
Einstellscheiben 7 und Schrauben 8 am Radnabenträger 3
befestigt. Eine große Ausnehmung 9 im Achsschenkelbolzen 4,
5 unter dem Schräg-Gelenklager 6 verjüngt sich nach außen
hin und wird von einer dichtenden Verschlußschraube 10
verschlossen. Eine konvexe Kugelfläche 11 am Ende des
Achsschenkelbolzens 4, 5 bildet die Gegenlauffläche der
konkaven Kugelfläche 12 des Lageraußenringes 13, 14. Der
Lageraußenring 13, 14 ist fest in der Bohrung des
Achsgehäuses 2 eingesetzt.
Durch das Achsgehäuse 2 führt ein Schmierkanal 15 vom
oberen Lagerraum 16 des oberen Schräg-Gelenklagers zum
Lagerraum 17 des unteren Schräg-Gelenklagers. In den
Hohlräumen der Achsschenkelbolzen 9, der Lagerräume 16 und
17 sowie im Kanal 15 befindet sich flüssiges
Schmiermittel 43. Eine geeignete Dichtung 18 dichtet den
Achsschenkelbolzen 4, 5 gegen Schmutz von außen und
Schmiermittel 43 von innen kommend. Der untere
Achsschenkelbolzen 5 mit Verschlußschraube 10 entspricht
völlig dem oberen Achsschenkelbolzen 4. Die
Schräg-Gelenklager 6 sind mittels Einstellscheiben 7 axial
vorgespannt und zwar so, daß diese bei dynamischer
Belastung nicht abheben, auch nicht wenn die Umgebungsteile
unter Belastung verformt werden.
Fig. 4: zeigt einen Schnitt durch das Achsgehäuse 2 im
Bereich des oberen und unteren Lagerraumes 16, 17 sowie im
Kanalbereich 15. Der Kanal 15 verbindet den oberen
Lagerraum 16 mit dem unteren Lagerraum 17 und führt
seitlich an der Lagerbuchse 19 für die Lagerung des
Gelenkwellenschaftes 42 vorbei.
Fig. 5: Die Anordnung von Achse, Radnabenträger
entspricht weitgehend der Ausführung gemäß Fig. 3.
Die Lager sind durch Kegelrollenlager 20, bestehend
aus: Lagerinnenring komplett 21 (einschließlich Kegelrollen
und Käfig) und Lageraußenring 22 ersetzt. Eine große
Ausnehmung 9 ist im äußeren Bereich des
Achsschenkelbolzens 23, 24 seitlich neben dem
Kegelrollenlager 20 versetzt angeordnet und ist durch eine
Verschlußschraube 25 und Dichtung 26 abgedeckt.
Der Lagerinnenring 21 ist am zylindrischen Zapfen 52
des Achsschenkelbolzens 23, 24 befestigt. Der
Lageraußenring 22 sitzt fest in der Bohrung des
Achsgehäuses 2. Der Lagerring 22 kann aber auch in der
Bohrung in einem Gelenkflansch angeordnet sein, und zwar
dann, wenn die Achsbrücke bzw. das Achsgehäuse einen
separaten Gelenkflansch angeflanscht/angeschraubt hat.
Durch das Achsgehäuse 2 führt ein Kanal 15 vom oberen
Lagerraum 16 zu dem Dichtungsraum 28 im Bereich des unteren
Lagers bzw. des unteren Achsschenkelbolzens 24. Eine
geeignete Dichtung 18 dichtet den Achsschenkelbolzen 23, 24
gegen Schmutz von außen und gegen Schmiermittel 43 von
innen kommend.
In den Hohlräumen 9 und 27 in dem
Achsschenkelbolzen 23, 24 sowie 15, 16 und 17 des
Achsgehäuses 2 befindet sich Schmiermittel 43 und schmiert
das obere und untere Kegelrollenlager 20. Die
Achsschenkelbolzen 23, 24 sind gleich gestaltet.
Die Kegelrollenlager 20 sind axial über
Einstellscheiben 7 vorgespannt, so daß ein Anheben unter
Betriebsbedingungen bei dynamischer Verformung der
Umgebungsteile nicht erfolgen kann.
Fig. 6: zeigt einen Schnitt des Achsgehäuses 2 im
unteren Lagerbereich bzw. Lagerraum 17. Über der Einmündung
des Kanals 15 befindet sich ein Entlüftungskanal 29 und
eine dichtende Verschlußschraube 30.
Fig. 7: In ein Achsgehäuse 2 ist ein Radnabenträger 50
schwenkbar montiert. Ein Lagerbolzen 31, 32 ist mit einem
Außengewinde 36 und Außensechskant 37 versehen sowie mit
einer kegelförmigen Lauffläche 33 mit Anlageschulter 34 als
Gegenlauffläche für Kegelrollen 35, welche beispielsweise
ohne einen Käfig nur an der Anlageschulter 34 geführt
werden. Unter der Rollenlaufbahn 33 ist eine große
Ausnehmung 9 angeordnet, welche sich nach außen hin
verjüngen kann und wird durch eine dichtende
Verschlußschraube 10 verschlossen. Der Lageraußenring 22
ist fest in der Bohrung des Achsgehäuses 2 angeordnet. Der
Achsschenkelbolzen 31, 32 wird über das Gewinde 36 in den
Radnabenträger 50, welcher ein Muttergewinde aufweist,
stufenlos eingeschraubt, bis der Kontakt zu den
Lagerrollen 35 hergestellt ist bzw. die vorgeschriebene
Lagervorspannung erreicht ist. Als Verdrehsicherung für den
Achsschenkelbolzen 31, 32 dient ein Sicherungsblech 38,
welches über den Sechskant 37 gesteckt wird und mit diesem
einen Formschluß ergibt und mit Sicherungsschrauben 39 am
Radnabenträger 50 befestigt ist. Eine geeignete Dichtung 18
dichtet den Achsschenkelbolzen 31, 32 gegen Schmutz von
außen sowie gegen Schmiermittel von innen.
Ein Kanal 40 im Achsgehäuse 2 führt vom unteren
Lagerraum 17 in den Achsgehäuseinnenraum 41, welcher zum
Teil mit Getriebeöl 51 gefüllt ist, welches für die
Schmierung des Achstriebes einschließlich Differential
benötigt wird und nun für die erfindungsgemäße Schmierung
des unteren Schwenklagers verwendet wird. Vom
Achsgehäuseinnenraum 41 fließt ständig Getriebeöl 51 zu dem
tiefer als dem Ölspiegel angeordneten Kanal 40. Bei einem
vorteilhaften Ausführungsbeispiel wird der Kanal 40 aus einem
Rohr 72 gebildet, das in das Achsgehäuse eingegossen ist.
Das obere Kegelrollenlager (33, 34, 35, 22) mit
Achsschenkelbolzenausnehmung 9 und oberen Lagerraum 16
besitzt einen eigenen Schmiermittelhaushalt. Die Einfüllung
des Schmiermittels braucht nur in die Einfüllöffnung an den
beiden oben montierten Achsschenkelbolzen 31 vorgenommen
werden. Oberer und unterer Achsschenkelbolzen 31 und 32
sind baugleich.
Fig. 8 und 9: Der Achsschenkelbolzen 23 entspricht der
Ausführung gemäß Fig. 5. Er besitzt einen integrierten
Befestigungsflansch mit Durchgangslöchern, eine große
Ausnehmung 9, welche seitlich vom Lager versetzt ist und
von einer Verschlußschraube 25 mit Dichtung 26 verschlossen
ist. Ein Kanal 27 führt von der Ausnehmung 9 durch den
zylindrischen Zapfen 52. Der zylindrische Zapfen 52 des
Achsschenkelbolzens geht in eine rechtwinkelige
Anlagefläche über und ermöglicht die Aufnahme und Anlage
eines Lagerinnenringes für verschiedene Lagerausführungen
bzw. Lagertypen. Fig. 8 (links der Mittellinie) zeigt die
Aufnahme eines Lagerinnenringes 21 eines
Kegelrollenlagers 20. Fig. 9 (rechts der Mittellinie) zeigt
die Aufnahme eines Lagerinnenringes 44 eines
Schräg-Gelenklagers 6.
Fig. 10 und 11: Der Achsschenkelbolzen 55, 56 besitzt
keinen integrierten Befestigungsflansch sondern einen
separaten Deckel 53 mit Durchgangslöchern für eine
Schraubenbefestigung, mit einer Zentrierbohrung für die
Zentrierung am Achsschenkelbolzen 55, 56. Eine große
Ausnehmung 9 befindet sich im Achsschenkelbolzen radial
innerhalb der Lagerlaufbahn. Sie wird mittels dichtender
Verschlußschraube 10 verschlossen. Am inneren Ende des
Achsschenkelbolzens ist eine Rollenlaufbahn angeordnet,
welche für die verschiedenen Lagergeometrien ausgebildet
werden kann. Auf einen separaten Lagerinnenring kann bei
Integration verzichtet werden. Fig. 10 (links der
Mittellinie) zeigt den Achsschenkelbolzen 55 mit einer
kegeligen Form 33 mit Anlagebund 34 am inneren Ende des
Bolzens als Gegenlauffläche für Kegelrollen 35 ohne Käfig
einer vollrolligen Kegelrollenlagerung. Es kann aber auch
ein Kegelrollensatz mit einem Käfig mit dem
Achsschenkelbolzen 55 kombiniert werden. Außerdem kann am
Ende des Achsschenkelbolzens 55 ein kleiner Bord, wie am
Lagerinnenring 21 in Fig. 8 ersichtlich, angeordnet werden,
um den Kegelrollensatz mit Käfig am Achsschenkelbolzen
festzuhalten. Fig. 11 (rechts der Mittellinie) zeigt den
Lagerbolzen 56 mit einer integrierten bogenförmigen
konkaven Rollenlaufbahn 57 und Anlageschulter 34 als
Gegenlauffläche für Tonnenrollen 62 eines
Axial-Tonnenlagers 63.
Fig. 12 und 13: Diese Achsschenkelbolzenausführungen
sind ähnlich den Ausführungen gemäß Fig. 10 und 11, nur ist
hier am Bolzenende eine kugelförmig konvexe Oberfläche 11
als Gleitfläche für die kugelig konkave Gegenlauffläche 12
des Lageraußenringes 13 eines Schräg-Gelenklagers 6
angebracht. Fig. 12 (links der Mittellinie) zeigt den
Achsschenkelbolzen 59 ohne Befestigungsflansch, an welchem
ein separater Deckel 53 zentriert wird. Wegen erhöhter
Reibung im Gleitlager kann der Lagerbolzen 59 mit dem
Deckel 53 mit einer formschlüssigen Verbindung versehen
werden, welche ein Verdrehen zueinander vermeidet. Fig. 13
(rechts der Mittellinie) zeigt ebenfalls einen
Achsschenkelbolzen wie in Fig. 13 dargestellt, nur ist hier
der Befestigungsflansch integriert.
Fig. 14 und 15: Der Achsschenkelbolzen 60, 61 ist
entweder ohne einem Befestigungsflansch oder mit einem
Befestigungsflansch ausgerüstet und beinhaltet eine große
Ausnehmung 9, welche mittels Verschlußschraube 25 und
O-Ring-Dichtung 26 dicht verschlossen ist. Eine zentrale
kugelförmige Ausnehmung 65 im Achsschenkelbolzen 60, 61 ist
mit vertieften Schmiernuten 66 versehen. Fig. 14 (links der
Mittellinie) zeigt den Achsschenkelbolzen 60 mit einer
Vollkugel 45, gelagert in der zentralen kugelförmigen
Ausnehmung 65. Der Deckel 54 kann mit einer formschlüssigen
Verbindung mit dem Achsschenkelbolzen 60 gegen Verdrehen
zueinander verbunden sein. Fig. 15 (rechts der Mittellinie)
zeigt den Achsschenkelbolzen 61 mit einer Hohlkugel 46,
gelagert in der zentralen kugelförmigen Ausnehmung 65. Die
Hohlkugel 46 hat vorteilhafterweise eine zylindrische
Ausnehmung 67, in welcher eine Hülse 47 als
Verdrehsicherung für die Hohlkugel angeordnet ist. Um ein
axiales Wandern der Hülse 47 zu verhindern, kann die
zylindrische Ausnehmung in der Kugel 47 auf einen kleineren
Durchmesser abgesetzt sein. Der Hohlraum 67 in der
Hohlkugel 47 dient zur weiteren Vorratserhöhung des
Schmiermittels.
Bezugszeichen:
1 Lenkachse
1A Planetengetriebe
2 Achsgehäuse/Achsbrücke/Gelenkflansch
3 Radnabenträger
4 Achsschenkelbolzen oben
5 Achsschenkelbolzen unten
6 Schräg-Gelenklager
7 Einstellscheiben
8 Schrauben
9 Ausnehmung/Hohlraum
10 Verschlußschraube
11 Kugelfläche konvex
12 Kugelfläche konkav
13 Lageraußenring oben (Schräg-Gelenklager)
14 Lageraußenring unten (Schräg-Gelenklager)
15 Kanal
16 Lagerraum oben
17 Lagerraum unten
18 Dichtung (am Achsschenkelbolzen - Schwenkbewegung)
19 Lagerbuchse
20 Kegelrollenlager
21 Lagerinnenring (Kegelrollenlager)
22 Lageraußenring (Kegelrollenlager)
23 Achsschenkelbolzen oben (mit zyl. Zapfen)
24 Achsschenkelbolzen unten (mit zyl. Zapfen)
25 Verschlußschraube
26 Dichtung (Flachdichtung/O-Ring)
27 Kanal 28 Dichtungsraum (am unteren Lager)
29 Entlüftungskanal
30 Verschlußschraube
31 Achsschenkelbolzen oben (mit Außengewinde)
32 Achsschenkelbolzen unten (mit Außengewinde)
33 Kegelige Laufbahn/kegelige Lauffläche
34 Anlageschulter/Lagerbund
35 Kegelrollen
36 Außengewinde (am Lagerbolzen)
37 Außensechskant
38 Sicherungsblech
39 Sicherungsschraube
40 Achsgehäuseinnenraum
41 Kanal
42 Gelenkwellenschaft
43 Schmiermittel
44 Lagerinnenring (Schräg-Gelenklager)
45 Kugel
46 Lochkugel
47 Hülse
48 Antriebsflansch
49 Fahrtrichtung
50 Radnabenträger (mit Gewinde)
51 Getriebeöl (Achsgehäuseinnenraum)
52 zylindrischer Zapfen
53 Deckel
54 Deckel
55 Achsschenkelbolzen
56 Achsschenkelbolzen
57 bögenförmige Rollenlaufbahn
58 Außenring (Axial-Tonnenlager)
59 Achsschenkelbolzen
60 Achsschenkelbolzen
61 Achsschenkelbolzen
62 Tonnenrolle
63 Axial-Tonnenlager
64 Zentral-Kugel-Gelenklager
65 kugelförmige Ausnehmung
66 Schmiernuten
67 zylindrische Ausnehmung
68 Lager oben
69 Lager unten
70 Achsschenkelbolzen oben
71 Achsschenkelbolzen unten
1A Planetengetriebe
2 Achsgehäuse/Achsbrücke/Gelenkflansch
3 Radnabenträger
4 Achsschenkelbolzen oben
5 Achsschenkelbolzen unten
6 Schräg-Gelenklager
7 Einstellscheiben
8 Schrauben
9 Ausnehmung/Hohlraum
10 Verschlußschraube
11 Kugelfläche konvex
12 Kugelfläche konkav
13 Lageraußenring oben (Schräg-Gelenklager)
14 Lageraußenring unten (Schräg-Gelenklager)
15 Kanal
16 Lagerraum oben
17 Lagerraum unten
18 Dichtung (am Achsschenkelbolzen - Schwenkbewegung)
19 Lagerbuchse
20 Kegelrollenlager
21 Lagerinnenring (Kegelrollenlager)
22 Lageraußenring (Kegelrollenlager)
23 Achsschenkelbolzen oben (mit zyl. Zapfen)
24 Achsschenkelbolzen unten (mit zyl. Zapfen)
25 Verschlußschraube
26 Dichtung (Flachdichtung/O-Ring)
27 Kanal 28 Dichtungsraum (am unteren Lager)
29 Entlüftungskanal
30 Verschlußschraube
31 Achsschenkelbolzen oben (mit Außengewinde)
32 Achsschenkelbolzen unten (mit Außengewinde)
33 Kegelige Laufbahn/kegelige Lauffläche
34 Anlageschulter/Lagerbund
35 Kegelrollen
36 Außengewinde (am Lagerbolzen)
37 Außensechskant
38 Sicherungsblech
39 Sicherungsschraube
40 Achsgehäuseinnenraum
41 Kanal
42 Gelenkwellenschaft
43 Schmiermittel
44 Lagerinnenring (Schräg-Gelenklager)
45 Kugel
46 Lochkugel
47 Hülse
48 Antriebsflansch
49 Fahrtrichtung
50 Radnabenträger (mit Gewinde)
51 Getriebeöl (Achsgehäuseinnenraum)
52 zylindrischer Zapfen
53 Deckel
54 Deckel
55 Achsschenkelbolzen
56 Achsschenkelbolzen
57 bögenförmige Rollenlaufbahn
58 Außenring (Axial-Tonnenlager)
59 Achsschenkelbolzen
60 Achsschenkelbolzen
61 Achsschenkelbolzen
62 Tonnenrolle
63 Axial-Tonnenlager
64 Zentral-Kugel-Gelenklager
65 kugelförmige Ausnehmung
66 Schmiernuten
67 zylindrische Ausnehmung
68 Lager oben
69 Lager unten
70 Achsschenkelbolzen oben
71 Achsschenkelbolzen unten
Claims (18)
1. Starre angetriebene Lenkachse mit Radnabengetrieben
und einem Achskörper, an dessen Enden zwei Lager mit einer
gemeinsamen Achse vorgesehen sind, an den Radnabenträger um
diese Achse schwenkbar angelegt sind, dadurch
gekennzeichnet, daß
Schmiermittelkanäle (15) die beiden Lager (68 und 69)
verbinden.
2. Starre angetriebene Lenkachse gemäß dem ersten
Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schmiermittelkanäle (15) in das Achsgehäuse (2) eingegossen
sind oder durch Bohren eingebracht sind.
3. Starre angetriebene Lenkachse gemäß dem Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Schmiermittelkanäle (15) außerhalb des Achsgehäuses (2)
verlegt sind.
4. Starre angetriebene Lenkachse gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
Entlüftungsbohrungen (29) im Achsgehäuse (2) angeordnet
sind, die mit den Schmiermittelkanälen (15) in Verbindung
stehen.
5. Starre angetriebene Lenkachse gemäß Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß eine
Schmiermitteleinfüllvorrichtung am oberen Lager (68) bzw. oberen Achsschenkelbolzen (70) und eine
Schmiermittelablaßvorrichtung am unteren Lager (69) bzw. unteren Achsschenkelbolzen (71) sich befindet.
Schmiermitteleinfüllvorrichtung am oberen Lager (68) bzw. oberen Achsschenkelbolzen (70) und eine
Schmiermittelablaßvorrichtung am unteren Lager (69) bzw. unteren Achsschenkelbolzen (71) sich befindet.
6. Starre angetriebene Lenkachse nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lager
Achsschenkelbolzen (70, 71) mit großer Ausnehmung/
Bohrung (9) als Schmiermittelvorratsraum enthalten.
7. Starre angetriebene Lenkachse gemäß Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Lager (68, 69) Kegelrollenlager sind.
8. Starre angetriebene Lenkachse gemäß Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Lager (68, 69) vollrollige Kegelrollenlager sind.
9. Starre angetriebene Lenkachse gemäß Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Lager (68, 69) Schräg-Gelenklager sind.
10. Starre angetriebene Lenkachse gemäß Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Lager (68, 69) Axial-Tonnenlager sind.
11. Starre angetriebene Lenkachse gemäß Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Lager (68, 69) Zentral-Kugel-Gelenklager sind und im
Zentrum je eine Vollkugel 45 oder Hohlkugel 46 und eine
Hülse 47 beinhalten.
12. Starre angetriebene Lenkachse gemäß Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Lager (68, 69) Achsschenkelbolzen mit einer kegeligen oder
konkav bogenförmigen Rollenlaufbahn beinhalten für
Kegelrollenlager oder Axial-Tonnenlager und einen Teil des
Lagers darstellen.
13. Starre angetriebene Lenkachse gemäß Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Lager (68, 69) Achsschenkelbolzen mit einer konvex oder
konkav kugeligen Gleitbahn beinhalten für
Schräg-Gelenklager oder Zentral-Kugel-Lager und einen Teil
des Lagers darstellen.
14. Starre angetriebene Lenkachse gemäß Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Lager (68, 69) Achsschenkelbolzen mit einem zylindrischen
Zapfen beinhalten, auf welchen Lagerinnenringe der
unterschiedlichsten Lagerausführungen angeordnet werden
können.
15. Starre angetriebene Lenkachse gemäß den
Ansprüchen 6, 12 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lager (68, 69)
Achsschenkelbolzen mit einem bearbeiteten Durchmesser als
Dichtringlauffläche oder Aufnahme für eine Dichtung oder
eine Anlageschulter als Dichtringlauffläche oder Anlage für
eine Dichtung beinhalten für die Abdichtung von Schmutz von
außen und Schmiermittel von innen.
16. Starre angetriebene Lenkachse gemäß Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Lager (68, 69) mit einem Fließ-Schmiermittel geschmiert
werden, welches in den Hohlräumen und Kanälen eingefüllt
ist.
17. Starre angetriebene Lenkachse mit
Radnabengetrieben und einem Achskörper, an dessen Enden
zwei Lager mit einer gemeinsamen Achse vorgesehen sind, an
den Radnabenträger um diese Achse angelenkt sind, dadurch
gekennzeichnet, daß Schmierkanäle (40) im
oder am Achskörper (2) vom unteren Lager (68) bis in den
Achsgehäuseinnenraum (41) angeordnet sind.
18. Starre angetriebene Lenkachse gemäß den
Ansprüchen 1 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lager
Achsschenkelbolzen mit einer Befestigungseinrichtung z. B.
einem Flansch, einer Zentrierung für einen separaten
Flansch (53) oder einem Schraubgewinde (36) mit
Außensechskant (37) für eine Verdrehsicherung (38, 39)
beinhalten.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4141793A DE4141793A1 (de) | 1991-12-18 | 1991-12-18 | Starre angetriebene lenkachse |
| ITMI922830A IT1256484B (it) | 1991-12-18 | 1992-12-11 | Assale motore rigido sterzante |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4141793A DE4141793A1 (de) | 1991-12-18 | 1991-12-18 | Starre angetriebene lenkachse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4141793A1 true DE4141793A1 (de) | 1993-06-24 |
Family
ID=6447375
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4141793A Withdrawn DE4141793A1 (de) | 1991-12-18 | 1991-12-18 | Starre angetriebene lenkachse |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4141793A1 (de) |
| IT (1) | IT1256484B (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1991
- 1991-12-18 DE DE4141793A patent/DE4141793A1/de not_active Withdrawn
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1992
- 1992-12-11 IT ITMI922830A patent/IT1256484B/it active IP Right Grant
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ITMI922830A0 (it) | 1992-12-11 |
| IT1256484B (it) | 1995-12-07 |
| ITMI922830A1 (it) | 1994-06-11 |
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