DE4140993A1 - Vorrichtung zum messen einer kraft - Google Patents
Vorrichtung zum messen einer kraftInfo
- Publication number
- DE4140993A1 DE4140993A1 DE4140993A DE4140993A DE4140993A1 DE 4140993 A1 DE4140993 A1 DE 4140993A1 DE 4140993 A DE4140993 A DE 4140993A DE 4140993 A DE4140993 A DE 4140993A DE 4140993 A1 DE4140993 A1 DE 4140993A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- block
- contact
- waves
- iii
- contact zone
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
- G01L1/00—Measuring force or stress, in general
- G01L1/25—Measuring force or stress, in general using wave or particle radiation, e.g. X-rays, microwaves, neutrons
- G01L1/255—Measuring force or stress, in general using wave or particle radiation, e.g. X-rays, microwaves, neutrons using acoustic waves, or acoustic emission
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C51/00—Measuring, gauging, indicating, counting, or marking devices specially adapted for use in the production or manipulation of material in accordance with subclasses B21B - B21F
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B2265/00—Forming parameters
- B21B2265/12—Rolling load or rolling pressure; roll force
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Toxicology (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen großer
Kräfte, beispielsweise der Kraft, die während eines Blech
walzvorgangs auf Stahlbleche einwirkt, des Drucks, den ein in
einem bestimmten Bereich fahrender Zug auf die Schienen auf
bringt, oder des Übergewichts von Nutzfahrzeugen, die auf
einer Mautstraße fahren. Die Erfindung betrifft dabei insbe
sondere eine Vorrichtung zum Erzeugen von elastischen Über-
Schallwellen durch einen piezoelektrischen Wandler, wobei
diese Überschallwellen auf die miteinander in Kontakt befind
lichen Flächen von zwei festen Körpern auftreffen, die re
flektierten Wellen von dem piezoelektrischen Wandler aufge
nommen und in ein elektrisches Ausgangssignal umgewandelt
werden, das zu einem Prozessor zum Aufzeichnen und Ausdrucken
übertragen wird. Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfah
ren zur Durchführung solcher Messungen.
Bisher werden Kräfte mit Hilfe von Dehnungsmessern oder ma
gnetisch anisotropen Instrumenten gemessen. Diese Vorrich
tungen sind mit einigen grundsätzlichen Nachteilen behaftet,
z. B. geringer Zuverlässigkeit unter langanhaltender pulsie
render und wechselnder Belastung, wobei diese Nachteile in
den elektrischen Dehnungsmessern inhärent sind. Die letzteren
bestehen aus speziellen Wandlern, die eine Formänderung er
fahren, während sie gleichzeitig mit den kraftaufnehmenden
Komponenten fest verbunden sind, und sie werden häufig auf
grund des Lösens ihrer Verbindung mit diesen Komponenten be
schädigt. Die magnetisch anisotropen Geräte bestehen aus spe
ziellen Stahlplatten, die abplätzen und dadurch schlechter
werden, so daß unrichtige Anzeigen von mechanischen Spannun
gen oder Belastungen erhalten werden.
Neuere Methoden arbeiten mit Ultraschallwellen, die auf die
miteinander in Kontakt befindlichen rauhen Oberflächen von
zwei Festkörpern auftreffen, wobei der Anteil der von den
nicht in Kontakt befindlichen Teilen der Oberflächen reflek
tierten Wellen gemessen wird. Eine Erhöhung des Drucks führt
zu einer Erhöhung des Anteils reflektierter Wellen und er
laubt die Berechnung der Belastung oder der Beanspruchung
nach entsprechender Kalibrierung. Zwei solche Methoden sind
in den beiden folgenden US-Patentschriften angegeben.
Die US-PS 44 84 475 beschreibt die Schritte, wie eine Ultra
schallwelle auf die miteinander in Kontakt liegenden Ober
flächen zum Auftreffen gebracht wird, wie folgt: Vergleichen
einer Schallwelle der von den in Kontakt liegenden Oberflä
chen reflektierten Ultraschallwelle mit einer durch die in
Kontakt liegenden Oberflächen durchgelassenen Schallwelle
und Messen der Kontaktkräfte unter Nutzung des Vergleichs
werts als Auswertungsindex.
Die US-PS 50 16 488 beschreibt eine Spannungswellen-Lastzelle
mit einem Ausbreitungselement, das akustisch mit einem Wand
ler gekoppelt ist. Elektrische Impulse werden dem Wandler von
einem Impulsgeber zugeführt, und die elektrischen Impulse
werden in Spannungswellensignale umgewandelt, die sich durch
das Ausbreitungselement ausbreiten. Der Wandler nimmt ferner
die Spannungswellen nach Ausbreitung durch das Ausbreitungs
element auf und liefert ein elektrisches Signal an einen Pro
zessor, der ein Maß für die auf die Lastzelle aufgebrachte
Kraft liefert. Dämpfungselemente mit profilierten Oberflächen
werden in Dämpfungskontakt mit dem Ausbreitungselement be
wegt, wenn auf die Lastzelle eine Kraft aufgebracht wird. Die
Dämpfungselemente dämpfen die Ausbreitung der Spannungswellen
zum Bereich des Dämpfungskontakts, wobei der Dämpfungskon
taktbereich mit der aufgebrachten Kraft größer wird.
Diese Verfahren bzw. Vorrichtungen führen aus folgenden Grün
den leicht zu unrichtigen Ergebnissen: Die reflektierten Wel
len bestimmen nicht nur die Kontaktspannung, sondern auch die
spannungsbedingte Formänderung des Ausbreitungselements
selbst. Die Ergebnisse werden außerdem durch Änderungen der
Temperatur und durch die Formänderung der Oberfläche, an der
der Wandler befestigt ist, beeinflußt.
Aufgabe der Erfindung ist die Vermeidung dieser Nachteile
unter Bereitstellung einer Kraftmeßvorrichtung für die
Erzeugung richtiger Informationen hinsichtlich der auf die
Vorrichtung aufgebrachten Kraft, und zwar unabhängig von
Temperaturänderungen und einer Formänderung des Körpers, an
dem der Wandler fest angeordnet ist.
Die Kraftmeßvorrichtung gemäß der Erfindung, die zwischen
einer Last und einer Lastauflage zu positionieren ist, umfaßt
folgendes: zwei massive Blöcke mit jeweils zwei parallelen
ebenen Oberflächen, die zur Richtung der durch die Last ver
ursachten Kraft senkrecht sind, wobei die äußeren Oberflächen
dieser Blöcke in Kontakt mit der Last bzw. mit der Lastauf
lage liegen, während ihre inneren Oberflächen eine Kontakt
zone bilden, wobei wenigstens eine dieser Oberflächen rauh
ist; einer der beiden Blöcke hat eine erste glatte ebene
Oberfläche in einem Abstand HA von der Kontaktzone und eine
zweite glatte ebene Oberfläche, einen Reflektor, der parallel
zu der Kontaktzone in einem Abstand Ho von der ersten ebenen
Oberfläche verläuft, wobei HA größer als Ho ist, während die
Fläche der zweiten Oberfläche kleiner als diejenige der
ersten Oberfläche ist; einen an der ersten ebenen Oberfläche
fest angeordneten piezoelektrischen Wandler, der elastische
Wellen in diesen Block in Intervallen aussendet und während
der Intervalle die Amplitude der von denjenigen Teilen der
Kontaktzone, die nicht in direktem Kontakt mit der Oberfläche
des anderen, zweiten Blocks liegen, reflektierten elastischen
Wellen und der von der zweiten, reflektierenden Oberfläche
reflektierten Wellen aufnimmt und beide Wellenamplituden in
elektrische Signale umwandelt; einen Generator, der den
piezoelektrischen Wandler in Intervallen durch kurze elek
trische Impulse zwischen 0,1 und 20 MHz anregt; eine Rech
nereinheit zur Analyse der von dem Wandler ausgesandten
elektrischen Signale und zum Vergleich dieser Signale mit
einem die Kraft Null definierenden Bezugssignal und zur
Ausgabe eines Signals, das die von dem ersten Körper auf den
zweiten Körper tatsächlich aufgebrachte Kraft definiert.
Der piezoelektrische Wandler ist an der ersten ebenen Ober
fläche mittels einer Flüssigkeit wie Öl oder Wasser oder mit
Spezialklebern fest angeordnet.
Der Wandler sendet aufgrund der Erregung durch den Generator
kurze Stöße von elastischen Ultraschallwellen in den Block,
die sowohl von der Reflektoroberfläche als auch der Kontakt
oberfläche in den Wandler reflektiert werden. Die Wellen von
der Reflektoroberfläche kommen vor den Wellen von der Kon
taktoberfläche mit im wesentlichen unveränderter Amplitude
an, während die Amplitude der von der Kontaktoberfläche re
flektierten Wellen mit zunehmender Last, d. h. mit größer
werdender Kontaktfläche, abnimmt. Die Kalibrierung erfolgt
bei Nullast und fakultativ mit Hilfe von verschiedenen
Standardlasten, die auf der Vorrichtung angeordnet werden.
Die äußere Oberfläche des zweiten Blocks ist bevorzugt ko
nisch ausgespart, was dazu dient, die durch die Kontaktzone
gehenden Wellen zu streuen und zu divergieren und ihr Auf
treffen auf die Kontaktzone sowie ihre Rückkehr durch sie zum
Wandler zu verhindern.
Die Erfindung wird nachstehend auch hinsichtlich weiterer
Merkmale und Vorteile anhand der Beschreibung von Ausfüh
rungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in:
Fig. 1 einen Schnitt durch die Kraftmeßvorrichtung nach
der Erfindung;
Fig. 2 eine Einzelheit der Vorrichtung von Fig. 1, wobei
für die Auswertung der Messungen relevante Dimen
sionen angegeben sind; und
Fig. 3 ein Schaltbild der elektronischen Schaltung zwi
schen dem piezoelektrischen Wandler und der
Rechnereinheit.
Der mechanische Teil der Kraftmeßvorrichtung umfaßt einen
ersten massiven Block 7 und einen zweiten massiven Block 8,
die beide bevorzugt aus Metall bestehen und mit parallelen
inneren und äußeren Oberflächen versehen sind. Die Blöcke
liegen entlang ihren inneren Oberflächen in Kontakt mitein
ander und bilden somit eine Kontaktzone I; diese Oberflächen
sind uneben bzw. rauh dargestellt, es ist aber offensicht
lich, daß die eine Oberfläche glatt und die andere uneben
sein kann und dabei die gleichen Ergebnisse erzielt werden.
In der äußeren Oberfläche des Blocks 7 ist eine Aussparung 13
vorgesehen, die einen piezoelektriischen Wandler 9 enthält,
der an der Bodenfläche III der Ausnehmung mit Hilfe einer
Flüssigkeit oder eines Klebers fest angeordnet ist. Eine
zweite Aussparung 10 verläuft von der inneren Oberfläche des
Blocks 7 nach oben und endet in einer glatten Reflektorfläche
II. Der Block ist mit einer massiven Abdeckung 12 abgedeckt,
die den Wandler gegenüber der Umgebung schützt. Die äußere
Oberfläche des Blocks 8 ist mit einer konischen Aussparung 11
versehen, die die von der Kontaktzone ankommenden Wellen di
vergiert und verhindert, daß sie zu der Kontaktzone zurück
und durch sie hindurch reflektiert werden.
Die Durchlässigkeit der Kontaktfläche für die vom Wandler
empfangenen Wellen ändert sich mit der Größe der auf die Vor
richtung aufgebrachten Kraft N, und es ist ersichtlich, daß
die Amplitude der von der Kontaktzone reflektierten Wellen
mit zunehmendem Druck zwischen den Kontaktflächen abnimmt, so
daß die reflektierenden Mikrozwischenräume zwischen den Ober
flächen immer kleiner werden. Daher ist die Funktionsweise
der Lastmeßvorrichtung wie folgt:
Der piezoelektrische Wandler 9 wird durch kurze elektrische
Impulse VB vom Generator 1, die bevorzugt zwischen 0,1 und
20 MHz liegen, erregt, so daß er elastische Schwingungen P in
den Körper des Blocks 7 in Richtung der Kontaktzone I und der
Reflektorfläche II aussendet. In der Kontaktzone werden die
Wellen in Vorwärtsrichtung P3 in den Block 8 durch die
eigentlichen Kontaktstellen und in Rückwärtsrichtung P2 an
den Mikrozwischenräumen auf den Wandler gebeugt. Die von der
Reflektorfläche aufgenommenen Schwingungen werden ebenfalls
in voller Stärke P1 zum Wandler reflektiert. Die reflektier
ten Wellen erreichen den Wandler nach jeder Impulsaussendung,
wobei die Wellen P1 vor den Wellen P2 ankommen, weil die
Entfernung Ho des Reflektors vom Wandler kürzer ist als die
Entfernung HA zwischen der Kontaktzone und dem Wandler.
Die Erzeugung der Ultraschallwellen durch den piezoelektri
schen Wandler und die Umwandlung der vom Wandler empfangenen
reflektierten Wellen in Digital- oder Analogsignale wird
nachstehend unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben.
Der Synchronisierungsgenerator verwendet einen Kristall und
bestimmt die zeitliche Steuerung der durch die Schaltung lau
fenden Impulse, um eine vorhersehbare Folge von Ereignissen
zu gewährleisten. Der Synchronisierungsgenerator hat vier
Ausgangsleitungen, und zwar jeweils eine zum Impulsgenerator,
zum Peakdetektor, zum Abtast-Halte-Kreis 1 und zum Abtast-
Halte-Kreis 2.
Der Impulsgenerator erzeugt starke Impulse VB zum Erregen des
piezoelektrischen Wandlers, der Ultraschallwellen P zu der
Kontaktzone bzw. zur Reflektorfläche aussendet. Die reflek
tierten Wellen P1 und P2 erzeugen die entsprechenden Signale
V1 und V2, die in dem Ausgangssignal VU des Wandlers enthal
ten sind. Die in VU enthaltenen Signale VB, V1 und V2 werden
dem geregelten Verstärker zugeführt, der außerdem ein Fehler
korrektursignal vom Vergleicher erhält. Unter Ausschluß der
Kraftmeßsignale handelt es sich dabei um diejenigen Fehler,
die in dem piezoelektrischen Wandler infolge von Änderungen
der Temperatur, des Atmosphärendrucks, der Feuchtigkeit und
der Alterung auftreten können. Das Ausgangssignal des Ver
stärkers wird dem Peakdetektor zugeführt, der den Impuls VB
minimiert, da er keine Nutzinformationen enthält. Der Peak
detektor empfängt ferner vom Synchronisierungsgenerator ein
Rücksetzsignal VR und führt sein Ausgangssignal VD den beiden
Abtast-Halte-Kreisen 1 und 2 zu. Diese wählen aus dem Aus
gangssignal VD zeitlich beabstandete Momentwerte aus und
wandeln sie in Signale V2* und V2* um, während gleichzeitig
die Zeitabstände durch vom Synchronisierungsgenerator empfan
gene Signale VH1 und VH2 gesteuert werden.
Das Signal V1*, das als "konstantes Grundsignal" bezeichnet
wird, wird dem Vergleicher zugeführt, in dem es mit einer
stabilen Konstantspannung VK verglichen wird. Dadurch wird
das Signal V2* ein fehlerfreies Signal, das ausschließlich
von den Änderungen der Kraft N abhängig ist. V1* entspricht
dem Signal V1, das aus der Welle P1 resultiert, die von der
Reflektorfläche reflektiert ist, während V2* dem Signal V2
entspricht, das aus der von der Kontaktzone reflektierten
Welle P2 resultiert.
Der A-D-Wandler wandelt das vom Abtast-Halte-Kreis 2 empfan
gene Signal V2* von einem Analog- in ein Digitalsignal um und
führt es der Mikrosteuereinheit zu, in der es verarbeitet und
der Anzeige sowie dem Ein-Ausgabeport zugeleitet wird. Die
Anzeige zeigt die Kraft N in geeigneten Einheiten an, die
durch die Einstellung der Mikrosteuereinheit bestimmt sind,
während der Ein-Ausgabeport aus einer Zweirichtungsdaten
leitung besteht.
Selbstverständlich ist das hier beschriebene Ausführungsbei
spiel nur eine Möglichkeit der Implementierung der Vorrich
tung, und Änderungen und Modifikationen können sowohl am
mechanischen als auch am elektronischen Teil vorgenommen
werden mit der Maßgabe, daß das Prinzip der Kontaktzone und
der Reflektorfläche erhalten bleibt.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Messen einer Kraft N, die von einem ersten
Körper auf einen zweiten Körper aufgebracht wird, wobei
elastische Wellen, die sich in einem massiven Körper zu einer
rauhen Oberfläche fortpflanzen, die mit der Oberfläche eines
zweiten Körpers in Kontakt liegt, in den zweiten Körper durch
diejenigen Oberflächenteile gehen, die tatsächlich in Kontakt
mit dem zweiten Körper liegen, während sie gleichzeitig von
nicht in Kontakt befindlichen Oberflächenteilen reflektiert
werden, und wobei mit zunehmender Last die in Kontakt befind
lichen Oberflächenteile zunehmen und mehr Wellen sich in den
zweiten Körper ausbreiten,
gekennzeichnet durch
zwei mit jeweils zwei zu der Richtung der Kraft N senk recht verlaufenden parallelen ebenen Oberflächen versehene massive Blöcke (7, 8), die zwischen dem ersten und dem zwei ten Körper angeordnet sind, wobei ein erster Block (7) in Kontakt mit dem ersten Körper und ein zweiter Block (8) in Kontakt mit dem zweiten Körper liegt, während die beiden Blöcke entlang ihren ebenen Oberflächen, von denen wenigstens eine rauh ist, eine Kontaktzone (I-I) bilden, und wobei der erste Block mit einer ersten glatten Oberfläche (III) in einem Abstand HA von der Kontaktzone sowie mit einer zweiten glatten ebenen Oberfläche, und zwar einer Reflektoroberfläche (II-II), in einem Abstand Ho < HA von der ersten Oberfläche versehen ist;
einen an der ersten glatten Oberfläche (III-III) in dem ersten Block (7) befestigten piezoelektrischen Wandler (9), der Impulse von elastischen Wellen (P) in den ersten Block in Richtung zu der Kontaktzone (I-I) und zu der Reflektorober fläche (II-II) aussendet und nach jedem Impuls elastische Wellen (P2), die von denjenigen Teilen der Kontaktzone, die nicht mit der Oberfläche des zweiten Blocks in Kontakt lie gen, reflektiert sind, und elastische Wellen (P1), die von der Reflektoroberfläche (II-II) reflektiert sind, empfängt und diese Wellen in elektrische Signale umwandelt;
einen Impulsgenerator, der den piezoelektrischen Wandler durch kurze elektrische Impulse in Intervallen zwischen 0,1 und 20 MHz erregt, und
eine elektronische Analysatorschaltung (IV), die die von dem piezoelektrischen Wandler ausgehenden Signale empfängt und analysiert, mit einem eine Nullkraft definierenden Be zugssignal vergleicht und ein Ausgangssignal liefert, das die von dem ersten auf den zweiten Körper tatsächlich aufgebrach te Kraft definiert.
zwei mit jeweils zwei zu der Richtung der Kraft N senk recht verlaufenden parallelen ebenen Oberflächen versehene massive Blöcke (7, 8), die zwischen dem ersten und dem zwei ten Körper angeordnet sind, wobei ein erster Block (7) in Kontakt mit dem ersten Körper und ein zweiter Block (8) in Kontakt mit dem zweiten Körper liegt, während die beiden Blöcke entlang ihren ebenen Oberflächen, von denen wenigstens eine rauh ist, eine Kontaktzone (I-I) bilden, und wobei der erste Block mit einer ersten glatten Oberfläche (III) in einem Abstand HA von der Kontaktzone sowie mit einer zweiten glatten ebenen Oberfläche, und zwar einer Reflektoroberfläche (II-II), in einem Abstand Ho < HA von der ersten Oberfläche versehen ist;
einen an der ersten glatten Oberfläche (III-III) in dem ersten Block (7) befestigten piezoelektrischen Wandler (9), der Impulse von elastischen Wellen (P) in den ersten Block in Richtung zu der Kontaktzone (I-I) und zu der Reflektorober fläche (II-II) aussendet und nach jedem Impuls elastische Wellen (P2), die von denjenigen Teilen der Kontaktzone, die nicht mit der Oberfläche des zweiten Blocks in Kontakt lie gen, reflektiert sind, und elastische Wellen (P1), die von der Reflektoroberfläche (II-II) reflektiert sind, empfängt und diese Wellen in elektrische Signale umwandelt;
einen Impulsgenerator, der den piezoelektrischen Wandler durch kurze elektrische Impulse in Intervallen zwischen 0,1 und 20 MHz erregt, und
eine elektronische Analysatorschaltung (IV), die die von dem piezoelektrischen Wandler ausgehenden Signale empfängt und analysiert, mit einem eine Nullkraft definierenden Be zugssignal vergleicht und ein Ausgangssignal liefert, das die von dem ersten auf den zweiten Körper tatsächlich aufgebrach te Kraft definiert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den Wandler (9) enthaltende erste glatte Oberfläche
(III-III) in einer Aussparung (13) liegt, die von der dem
ersten Körper nahen Blockoberfläche ausgeht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reflektoroberfläche (II-II) in einer in dem ersten
Block (7) vorgesehenen Aussparung (10) senkrecht zu der Rich
tung der Kraft N nahe der Kontaktzone (I-I) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die an den zweiten Körper angrenzende Oberfläche des
zweiten Blocks (8) mit einer konischen Aussparung (11) ver
sehen ist, um die von der Kontaktzone empfangenen elastischen
Wellen zu den Seiten abzulenken, so daß ihre Reflexion in die
Kontaktzone verhindert wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der piezoelektrische Wandler an der ersten glatten Ober
fläche (III-III) des ersten Blocks (7) mit einem elastischen
Kleber befestigt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die elektronische Analysatorschaltung einen Vergleicher
aufweist, um die aufgrund von Änderungen der Temperatur, der
Feuchtigkeit, einer Formänderung des Blockmaterials auftre
tenden Fehler dadurch zu korrigieren, daß die Amplitude der
von dem Reflektor reflektierten elastischen Wellen mit einem
Standardwert, der bei einer Standardtemperatur und Nullast
gemessen ist, verglichen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IL9669290A IL96692A (en) | 1990-12-17 | 1990-12-17 | Method and apparatus for measuring forces |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4140993A1 true DE4140993A1 (de) | 1992-07-09 |
Family
ID=11061869
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4140993A Withdrawn DE4140993A1 (de) | 1990-12-17 | 1991-12-12 | Vorrichtung zum messen einer kraft |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4140993A1 (de) |
| GB (1) | GB2265983A (de) |
| IL (1) | IL96692A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19701462A1 (de) * | 1997-01-17 | 1998-07-23 | Prokos Produktions Kontroll Sy | Meßvorrichtung |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2919050B1 (fr) | 2007-07-20 | 2012-03-23 | Centre Nat Rech Scient | Jauge de contrainte de type structure resonante acoustique et capteur d'au moins un parametre physique utilisant une telle jauge de contrainte. |
| GB0815038D0 (en) * | 2008-08-18 | 2008-09-24 | Seaman Peter | Improvements in or relating to analysing structual memebers |
-
1990
- 1990-12-17 IL IL9669290A patent/IL96692A/en not_active IP Right Cessation
-
1991
- 1991-12-12 DE DE4140993A patent/DE4140993A1/de not_active Withdrawn
-
1992
- 1992-04-07 GB GB9207572A patent/GB2265983A/en not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19701462A1 (de) * | 1997-01-17 | 1998-07-23 | Prokos Produktions Kontroll Sy | Meßvorrichtung |
| DE19701462C2 (de) * | 1997-01-17 | 2001-04-26 | Prokos Produktions Kontroll Sy | Meßvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IL96692A (en) | 1994-02-27 |
| IL96692A0 (en) | 1991-09-16 |
| GB9207572D0 (en) | 1992-05-20 |
| GB2265983A (en) | 1993-10-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102004038638B3 (de) | Verfahren zur Bestimmung der Spannkraft von Verbindungsbauteilen durch Ultraschallanregung | |
| DE69907913T2 (de) | Kreuzmessen von akustischen signalen eines durchflussmessers | |
| DE1573411B2 (de) | Ultraschall-Untersuchungsgerät zur Messung der Dicke von dünnen Werkstücken und der Tiefe von etwaigen oberflächennahen Fehlstellen | |
| DE2107586A1 (de) | Ultraschall Durchflußmesser | |
| CH617770A5 (de) | ||
| DE102004027798A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Dicke von Teilen mit einem äusseren Überzug unter Verwendung von Verzögerungsleitungen mit Impedanzanpassung | |
| DE2513143B2 (de) | Geschwindigkeitsmessgeraet | |
| DE2803045C2 (de) | Schaltvorrichtung zur Prüfung von Werkstücken nach dem Ultraschall-Impuls-Echo-Verfahren | |
| DE102004035715B4 (de) | Schalllaufzeitmessvorrichtung | |
| EP1004858A1 (de) | Füllstandsmessgerät | |
| DE3435989C2 (de) | Verfahren zur Wanddickenmessung von Körpern mittels Ultraschallimpulsen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3414362A1 (de) | Verfahren zur ultraschall-pruefung von bolzen mit einem wanddickensprung | |
| DE4140993A1 (de) | Vorrichtung zum messen einer kraft | |
| EP1059516A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Füllstandsmessung an Behältern | |
| DE2317793A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum orten einer quelle impulsartiger signale | |
| EP1754051B1 (de) | Verfahren zur korrektur des einflusses von signalübertragungsleitungen auf signallaufzeitänderungen bei ultraschallmessungen | |
| DE3304520A1 (de) | Ultraschall-wegmesser | |
| DE3700086C1 (de) | Verfahren zum Messen der Wanddicke eines Werkstuecks mittels Ultraschall | |
| DE10249544A1 (de) | Verfahren zur Füllstandsmessung nach dem Laufzeitprinzip | |
| DE4022152C2 (de) | ||
| DE4319344C2 (de) | Verfahren zur Messung einer Phasendifferenz | |
| EP0158929B1 (de) | Verfahren zur Ultraschall-Prüfung von Bolzen mit einem Wanddickensprung | |
| DE19612925C1 (de) | Verfahren zur Werkstoffprüfung von beschichteten Werkstoffen | |
| DE69012343T2 (de) | Gerät zur ultraschallprüfung der verkeilung eines werkstücks. | |
| DE4207716A1 (de) | Verfahren zum ermitteln von tiefenwerten eines gewaesserbodenprofils |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |