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DE4039776C2 - Ölkühler - Google Patents

Ölkühler

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DE4039776C2
DE4039776C2 DE19904039776 DE4039776A DE4039776C2 DE 4039776 C2 DE4039776 C2 DE 4039776C2 DE 19904039776 DE19904039776 DE 19904039776 DE 4039776 A DE4039776 A DE 4039776A DE 4039776 C2 DE4039776 C2 DE 4039776C2
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DE
Germany
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housing
oil cooler
cooler according
screw part
reinforcement
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Klaus Dipl Ing Kalbacher
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Kuhlerfabrik Langerer and Reich GmbH and Co KG
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Kuhlerfabrik Langerer and Reich GmbH and Co KG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F9/00Casings; Header boxes; Auxiliary supports for elements; Auxiliary members within casings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D9/00Heat-exchange apparatus having stationary plate-like or laminated conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall
    • F28D9/0012Heat-exchange apparatus having stationary plate-like or laminated conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the apparatus having an annular form

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)
  • Cooling Or The Like Of Semiconductors Or Solid State Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Ölkühler der im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Art.
Bei einem bekannten Ölkühler dieser Art (DE-OS 23 06 426) dient zur Befestigung des Ölkühlers an einem Bauteil ein Befestigungsrohr, das mit einem endseitigen Gewindeabsatz in eine Gewindebohrung des Bauteiles fest eingeschraubt wird. Auf dieses Befestigungsrohr ist der Ölkühler aufgesteckt, dessen Gehäuse mit Rohrpaket vom Befestigungsrohr durchsetzt wird, das mit einem am anderen Ende befindlichen Gewindeab­ satz über das Gehäuse hinaus übersteht. Auf das Außengewinde dieses Gewindeabsatzes ist zum Festziehen des Ölkühlers ein Schraubteil aufschraubbar, das am Ölkühler anliegt und beim Anziehen den Ölkühler fest gegen das Bauteil andrückt. Die zur Befestigung wirksamen Spannkräfte sind dabei auf der gesamten Länge des Befestigungsrohres wirksam, das den Öl­ kühler durchsetzt. Das Befestigungsrohr dient dabei als Wi­ derlager, wobei die Spannkräfte von dem Schraubteil über den Ölkühler, insbesondere das im Inneren des Gehäuses ent­ haltene Rohrpaket, übertragen werden. Dabei ist das Rohrpaket und im besonderen jedes einzelne Flachrohr dieses Rohrpaketes, welches ein relativ empfindliches Bauteil darstellt, mit dieser Spannkraft belastet und auf Druck beansprucht. Die einzelnen Teile des Gehäuses und auch des Rohrpakets be­ stehen aus tiefziehfähigem Material, insbesondere Aluminium, wie es bei Kühlern im allgemeinen verwendet wird. Ein der­ artiges tiefziehfähiges Material hat eine geringe Festigkeit. Daher ergeben sich im Bereich des Schraubteils beim Fest­ spannen des Ölkühlers aufgrund dortiger ortlicher Spannungs­ spitzen die größten Belastungen, die zu einem örtlichen Zusammendrücken des Rohrpakets und/oder des Gehäuses im Bereich des Schraubteils führen können. Es besteht die Gefahr, daß sich die einzelnen Flachrohre des Rohrpakets verformen, insbesondere zusammendrücken, und dabei undicht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ölkühler der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Gattung zu schaffen, der eine vereinfachte und jenen weniger belasten­ de Befestigung an einem Bauteil ermöglicht.
Die Aufgabe ist bei einem Ölkühler der im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Gattung erfindungsgemäß durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung führt zu folgenden Vorteilen. Dadurch, daß das Gehäuse im Bereich des Schraubteils eine Gehäuseverstär­ kung aufweist, an der das Schraubteil anliegt und gegen die das Schraubteil beim Festziehen drückt, wird in diesem Bereich ein örtliches Zusammendrücken des Gehäuses und/oder Rohrpakets aufgrund der Gehäuseverstärkung verhindert. Die Gehäuseverstärkung leitet die örtlich hohen Kräfte nach außen über die daran angrenzenden Teile des Gehäuses und/oder Rohrpakets ab. Dadurch werden Spannungsspitzen abgebaut. Dadurch ist erreicht, daß das Gehäuse und das Rohrpaket nach wie vor aus tiefziehfähigem Kühlerwerkstoff, z. B. Alu­ minium, mit relativ geringer Festigkeit hergestellt werden können und gleichwohl einem örtlichen Zusammendrücken im Bereich des Schraubteils beim Festziehen wirksam begegnet ist.
Weitere vorteilhafte Erfindungsmerkmale und Ausgestaltungen des Ölkühlers nach Anspruch 1 ergeben sich aus den Ansprü­ chen 2-21. Durch die Merkmale des Anspruchs 4 und ferner durch die Merkmale des Anspruchs 5 wird die Verstärkungs­ wirkung erhöht. Zugleich wird der Zusammenbau dergestalt vereinfacht, daß die Gehäuseverstärkung vor dem Löten des Rohrpakets mitsamt dem Gehäuse eingelegt und in Position gehalten werden kann, so daß das gesamte Paket in dieser Form z. B. einem Lötofen zugeführt werden kann und gewähr­ leistet ist, daß sich dabei die Gehäuseverstärkung relativ zum Gehäuse und/oder Rohrpaket nicht verschieben kann.
Zugleich sind dadurch die Voraussetzungen für zusätzliche Zentriermittel gemäß Anspruch 15 geschaffen. Durch die in den Ansprüchen 15, 16 und 17 enthaltenen Merkmale wird diese Zentrierung zwischen der Gehäuseverstärkung, insbesondere Verstärkungsplatte, und der Gehäusewandung mit einfachen Mitteln sichergestellt. Die Merkmale in den Ansprüchen 6-8 führen zu einer besonders einfachen Gestaltung, da eine Verstärkungsplatte als Gehäuseverstärkung einfach und kosten­ günstig ist und leicht eingebracht werden kann. Durch die Merkmale in den Ansprüchen 9 und 10 ist erreicht, daß trotz Verwendung lötfähigen Materials und trotz ermöglichter Leichtbauweise die Gehäuseverstärkung, insbesondere Ver­ stärkungsplatte, eine höhere Festigkeit hat, die ausreichend ist, die örtlich hohen Kräfte im Bereich des Schraubteils, insbesondere der Mutter, großflächig nach außen abzuleiten und dadurch Spannungsspitzen abzubauen und Verformungen im Bereich der Angriffsstelle der Mutter zu vermeiden. Aufgrund der Merkmale in den Ansprüchen 12-14 ist bei aufgeschraubtem Filter zwischen der Verstärkungsplatte, der Öffnung in der Gehäusewandung und der der Gehäusewan­ dung zugewandten Stirnseite des Filters ein etwa ringförmi­ ger Ölverteilungsraum geschaffen, der eine gute und gleich­ mäßige Verteilung des aus dem Rohrpaket des Ölkühlers aus­ tretenden Öls gewährleistet, so daß dieses unter möglichst geringem Widerstand und über die Vielzahl der in Umfangs­ richtung verteilten Öleintrittsöffnungen an der Stirnseite des Filters in letzteren hineingelangen kann.
Auch wenn beim Kühler-Befestigungselement zum Festspannen des Kühlers ein Gewindeabsatz zum Aufschrauben eines am Gehäuse angreifenden Schraubteiles vorgesehen ist, erkennt man, daß statt dieser Schraublösung auch jede andere Lösung mit axialem Festspannen des Ölkühlers im Rahmen der Erfin­ dung liegt, bei der auf dem aus dem Ölkühler vorstehenden Rohrabsatz ein Spannglied aufgebracht und daran abgestützt wird, das ein axiales Festspannen des Ölkühlers bewirkt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
Der vollständige Wortlaut der Ansprüche ist vorstehend allein zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen nicht wiedergegeben, sondern statt dessen lediglich durch Nennung der Anspruchs­ nummern darauf Bezug genommen, wodurch jedoch alle diese Anspruchsmerkmale als an dieser Stelle ausdrücklich und erfindungswesentlich offenbart zu gelten haben. Dabei sind alle in der vorstehenden und folgenden Beschreibung er­ wähnten Merkmale sowie auch die allein aus der Zeichnung entnehmbaren Merkmale weitere Bestandteile der Erfindung, auch wenn sie nicht besonders hervorgehoben und insbeson­ dere nicht in den Ansprüchen erwähnt sind.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnun­ gen gezeigten Ausführungsbeispieles eines Ölkühlers näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Schnitt des Ölkühlers,
Fig. 2 eine Draufsicht des Ölkühlers in Fig. 1.
In den Zeichnungen ist schematisch ein Ölkühler 10 in Schei­ benbauweise gezeigt, der ein Gehäuse 11 aufweist, in dessen Inneres 12 über einen Einlauf 13 Kühlmedium, z. B. Wasser, eingeleitet wird, welches das Innere 12 passiert und dieses über einen Auslauf 14 verläßt. Das Gehäuse 11 ist z. B. zwei­ teilig und besteht aus einer in Fig. 1 unten befindlichen Bodenplatte 15 sowie einem z. B. etwa topfartigen Gehäuse­ teil 16 mit in Fig. 1 oben verlaufender Gehäusewandung 9, die im wesentlichen parallel zur Bodenplatte 15 ausgerich­ tet ist. Der Gehäuseteil 16 ist mit der Bodenplatte 15 dicht verschlossen, z. B. verlötet.
Im Gehäuse 11 ist ein nur schematisch angedeutetes Rohrpaket 17 enthalten. Dieses besteht in üblicher Weise (DE-OS 23 06 426, DE-OS 38 24 074) aus nicht weiter gezeigten ein­ zelnen scheibenförmigen Flachrohren, die unter Belassung von Zwischenräumen dazwischen übereinanderliegen und zu einem Paket miteinander verlötet sind, durch dessen nach außen abgeschlossenes Inneres in Richtung der in Fig. 1 angedeuteten Pfeile 19 das zu kühlende Öl hindurchgeführt wird.
Der Ölkühler 10 weist mindestens ein Befestigungselement 20 auf, das zur Befestigung des Ölkühlers 10 an einem Bau­ teil 21 dient, von dem lediglich schematisch eine Wand 22 dargestellt ist. Beim Bauteil 21 handelt es sich z. B. um einen Motor, ein Getriebe od.dergl. Das Befestigungselement 20 durchquert das Gehäuse 11 mitsamt dem Rohrpaket 17 darin und ist mit einem endseitigen, in Fig. 1 unten befindlichen Gewindeabsatz 23 zur Befestigung des Ölkühlers 10 am Bauteil 21 versehen. Der Gewindeabsatz 23 kann relativ kurz bemessen sein. Er ragt mit einem Endteil aus dem Gehäuse 11, und zwar der Bodenplatte 15, heraus. Das Befestigungselement 20 besteht aus einem Rohr und enthält einen inneren, das Öl leitenden Kanal 24, der zum Ende des Gewindeabsatzes 23 und zum Bauteil 21 hin frei ausmündet. Das Öl wird durch den Kanal 24 in Richtung der angedeuteten Pfeile 54 geleitet.
Das Befestigungselement 20 ist ferner mit einem dem Gewinde­ absatz 23 axial gegenüberliegenden, dazu koaxialen Gewinde­ absatz 60 versehen, der ein Außengewinde 61 aufweist. Der Gewindeabsatz 60 befindet sich bei der Darstellung in Fig. 1 oben, wobei der darin durchgehende Kanal 24 zum in Fig. 1 oberen Ende hin offen ist. Auf den Gewindeabsatz 60 ist ein in Fig. 1 nur schematisch angedeuteter Filter 53 unter Zwischenfügen eines Dichtungselements 58 aufschraubbar. Der Filter 53 hat in üblicher Weise auf der Seite, die der Gehäusewandung 9 zugewandt ist, mehrere in Umfangsrichtung in Abständen voneinander angeordnete Einlaßöffnungen, durch die das das Rohrpaket 17 des Ölkühlers 10 verlassende Öl in Pfeilrichtung 59 in den Filter 53 hineingelangen kann. Der Gewindeabsatz 60, auf den der Filter 53 aufschraubbar ist, steht mit einer wesentlichen axialen Länge über die Gehäusewandung 9 über, mit der er bei aufgeschraubtem Filter 63 in letzteren koaxial eingreift. Der Gewindeabsatz 60 dient außerdem zum Aufschrauben eines am Gehäuse 11 angrei­ fenden und den Ölkühler 10 befestigenden Schraubteils 62. Dieses Schraubteil 62 ist hier als vorzugsweise flache Mutter 63 ausgebildet. Dort, wo die Mutter 63 axial gegen das Gehäu­ se 11 drückt, um den Ölkühler 10 fest gegen die Wand 22 anzudrücken, wird bei bekannten Ölkühlern (DE-OS 23 06 426) der wegen der Tiefziehbarkeit aus relativ weichem Material bestehende benachbarte Gehäuseteil, an dem die Mutter 63 anliegt, verformt, so daß dieser Teil und damit der gesamte angrenzende Bereich des Gehäuses 11 einschließlich des Rohr­ pakets 17 zusammengedrückt wird, wobei die Gefahr der Be­ schädigung, insbesondere des Undichtwerdens, des Rohrpakets 17 besteht.
Beim gezeigten Ölkühler 10 sind diese Probleme dadurch be­ seitigt, daß das Gehäuse 11 im Bereich des Schraubteils 62, insbesondere der flachen Mutter 63, eine Gehäuseverstär­ kung 64 aufweist, an der das Schraubteil 62 anliegt und gegen die das Schraubteil 62 beim Festziehen drückt. Die Gehäuseverstärkung 64 ist dabei an der dem Schraubteil 62 benachbarten und quer zum rohrförmigen Befestigungselement 20 verlaufenden Gehäusewandung 9, die in Fig. 1 und 2 oben verläuft, vorgesehen. Bei einem nicht gezeigten Ausführungs­ beispiel ist diese Gehäuseverstärkung 64 dabei auf der in Fig. 1 und 2 oben befindlichen Außenseite der Gehäusewan­ dung 9 vorgesehen. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel befin­ det sich statt dessen die Gehäuseverstärkung 64 auf der gegenüberliegenden Innenseite dieser in Fig. 1 und 2 oben verlaufenden Gehäusewandung 9. Die Gehäuseverstärkung 64 ist insbesondere aus einer im wesentlichen ebenen Verstär­ kungsplatte 65 gebildet, wobei diese zwischen der Innen­ seite der Gehäusewandung 9 und der dem Schraubteil 22 zu­ gewandten oberen Seite des Rohrpakets 17 angeordnet und an letzterem und/oder der Gehäusewandung 9 befestigt ist, vorzugsweise damit durch Löten verbunden ist.
Die Gehäuseverstärkung 64, insbesondere die Verstärkungs­ platte 65, besteht aus einem Material mit im Vergleich zum Gehäuse 11, insbesondere dessen Gehäusewandung 9, höherer Festigkeit. Das Gehäuse 11 mit dem Gehäuseteil 16, der Ge­ häusewand 9 und Bodenplatte 15 sowie das Rohrpaket 17 besteht wie üblich aus relativ weichem tiefziehfähigem Material, z. B. Aluminium, wie es für derartige Ölkühler 10 üblich ist. Die Gehäuseverstärkung 64, insbesondere Verstärkungs­ platte 65, besteht im Vergleich dazu z. B. aus höherfestem Aluminiummaterial. Damit ist die Lötbarkeit nach wie vor gewährleistet. Aufgrund der größeren Festigkeit der Ver­ stärkungsplatte 65 ist jedoch erreicht, daß über diese Ver­ stärkungsplatte 65 die vom Schraubteil 62 herrührenden ört­ lich hohen Kräfte nach außen und dabei großflächig auf die angrenzenden Bereiche des Gehäuses 11 übergeleitet werden. Dadurch werden Spannungsspitzen abgebaut. Die Verstärkungs­ platte 65 führt dazu, daß beim Festziehen des Schraubteils 62, insbesondere der Mutter 63, einem örtlichen Zusammen­ drücken des Gehäuses 11 und/oder des Rohrpakets 17 in diesem Bereich zuverlässig entgegengewirkt ist. Der Ölkühler 10 kann sich somit im Bereich dieses Kraftangriffs nicht mehr verformen. Die Gefahr derartiger Verformungen und evtl. Beschädigungen ist somit in einfacher Weise wirksam gebannt.
Die Gehäuseverstärkung 64, insbesondere die Verstärkungs­ platte 65, enthält eine zentrale Durchgangsöffnung 66, durch die sich der benachbarte Gewindeabsatz 60 des Befestigungs­ elements 20 hindurch nach außen erstreckt. Die dem Schraub­ teil 62, insbesondere der Mutter 63, benachbarte Gehäuse­ wandung 9 enthält eine vorzugsweise zentrale Öffnung 67 wesentlicher Größe. Die Öffnung 67 kann vieleckig oder, wie bei diesem gezeigten Ausführungsbeispiel, rund sein. Dabei ist der Durchmesser der Öffnung 67 z. B. wesentlich größer als derjenige des Befestigungselements 20. Z.B. kann der Durchmesser der Öffnung 67 etwa das zweifache oder drei­ fache des Durchmessers des Befestigungsteils 20 betragen. Die Gehäuseverstärkung 64, insbesondere die Verstärkungs­ platte 65, ist hinsichtlich ihrer Abmessungen so groß ge­ wählt, daß sie diese Öffnung 67 in der Gehäusewandung 9 innenseitig übergreift und überdeckt. Damit das durch das Rohrpaket 17 hindurchgeführte und zu kühlende Öl aus dem Gehäuse 11, und zwar dem Rohrpaket 17, ausfließen und in den Filter 53 gelangen kann, enthält die Gehäuseverstär­ kung 64, insbesondere die Verstärkungsplatte 65, zumindest einen Öldurchlaß 66, der mit der Öffnung 67 in der Gehäuse­ wand 9 in Verbindung steht. Die Gehäuseverstärkung 64, ins­ besondere die Verstärkungsplatte 65, begrenzt zusammen mit der Gehäusewandung 9 im Bereich der Öffnung 67 dieser einen etwa ringförmigen Ölverteilungsraum 69, der mit dem minde­ stens einen Öldurchlaß 68 in Verbindung steht und von diesem gespeist wird. Dieser Ölverteilungsraum 69 ist innen durch das Schraubteil 62, insbesondere die Mutter 63, außen durch die Kante der Öffnung 57 in der Gehäusewandung 9 und unter­ seitig durch die dort verlaufende Verstärkungsplatte 65 begrenzt, während dieser Ölverteilungsraum 69 oberhalb der Gehäusewandung 9 durch die zugewandte Seite des aufgebrach­ ten Filters 53 begrenzt ist. Hierbei handelt es sich um die Seite, die mehrere Einlaßöffnungen für das Öl aufweist, das vom Ölverteilungsraum 69 durch diese Einlaßöffnungen in Pfeilrichtung 59 in den Filter 53 hineingelangen kann. Der relativ großflächige ringförmige Ölverteilungsraum 69 hat den Vorteil, daß das Öl, welches über den Öldurchlaß 68 in diesen Ölverteilungsraum 69 gelangt, sich über den Ringquerschnitt des Ölverteilungsraumes 69 gut und gleich­ mäßig verteilen kann, so daß es möglichst gleichzeitig durch alle in Umfangsrichtung beabstandeten Öleinlässe des Filters 53 in Pfeilrichtung 59 in den Filter 53 einströmen kann.
Die Gehäuseverstärkung 64, insbesondere die Verstärkungs­ platte 65, ist in Bezug auf die Gehäusewandung 9 mittels Zentriermitteln 70 ausrichtbar, insbesondere zentrierbar. Als Zentriermittel 70 können Vorsprünge 71 an der Gehäuse­ verstärkung 64, insbesondere Verstärkungsplatte 65, vorge­ sehen sein, die an der Kante der Öffnung 67 in der Gehäuse­ wandung 9 quer anstoßen können. Beim gezeigten Ausführungs­ beispiel trägt die Verstärkungsplatte 65 z. B. drei solche Vorsprünge 71, die nach oben vorstehen und in Umfangsrich­ tung z. B. in etwa gleich großen Winkelabständen voneinander angeordnet sind. Die Vorsprünge 71 sind dabei auf einer solchen Kreislinie angeordnet, die die Öffnung 67 in der Gehäusewandung 9 umschreibt. Mittels der Zentriermittel 70, insbesondere der Vorsprünge 71, kann somit bei der Mon­ tage die Verstärkungsplatte 65 zwischen dem Rohrpaket 17 und der Gehäusewandung 9 im Gehäuseteil 16 angeordnet werden, wobei die formschlüssigen Zentriermittel 70 die Relativposi­ tion der Verstarkungsplatte 65 relativ zum Gehäuse 11, insbe­ sondere zur Gehäusewandung 9, sicherstellen, bevor das gesamte Paket zum Löten z. B. in einen Lötofen eingebracht wird.
Wie in Fig. 1 schematisch dargestellt ist, ist auf den Ge­ windeabsatz 60, auf den das Schraubteil 62, insbesondere die Mutter 63, aufgeschraubt wird, der Filter 53 aufschraub­ bar, der sich axial an das Schraubteil 62 anschließt. Ist der Ölkühler 10 In beschriebener Weise mittels des Schraub­ teiles 62 fest gegen die Wand 22 gezogen, so kann der Filter 53 bedarfsweise und ohne die Notwendigkeit des Lösens des Schraubteils 62, insbesondere der Mutter 63, separat vom Gewindeabsatz 60 abgeschraubt werden. Die Anordnung macht es also möglich, den Filter 53 vom Gewindeabsatz 60 ab­ schrauben zu können und wechseln zu können, ohne daß dazu die Befestigung des Ölkühlers selbst gelöst werden müßte, insbesondere die Mutter 63 gelockert oder gar abgeschraubt werden muß. Auf diese Weise ist erreicht, daß beim Wechsel des Filters 53, der von Zeit zu Zeit erforderlich ist, mög­ lichst wenig Öl nach außen gelangen und herabtropfen kann.
Der Schraubteil 62, insbesondere die flache Mutter 63, hat eine Querschnittsdicke, die etwa derjenigen der Gehäusewan­ dung 9 entspricht oder nur unwesentlich größer als jene ist. Aufgrund dieser flachen Ausbildung der Mutter 63 steht diese beim Aufschrauben des Filters 53 der gegen die Gehäuse­ wandung 9 gerichteten Stirnseite des Filters 53 praktisch nicht störend im Wege.

Claims (21)

1. Ölkühler, mit einem Gehäuse (11), durch das ein Kühlme­ dium, z. B. Wasser, hindurchgeführt wird, mit einem im Ge­ häuse (11) enthaltenen Rohrpaket (17), durch dessen Inneres das zu kühlende Öl hindurchgeführt wird, und mit mindestens einem der Durchleitung des Öls dienenden, das Gehäuse (11) und das Rohrpaket (17) durchquerenden, etwa rohrför­ migen Kühler-Befestigungselement (20), das mit einem end­ seitigen Gewindeabsatz (23) zur Befestigung des Ölkühlers an einem Bauteil (21) und mit einem gegenüberliegenden Gewindeabsatz (60) zum Aufschrauben eines am Gehäuse (11) angreifenden, den Kühler befestigenden Schraubteils (62) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (11) im Bereich des Schraubteils (62) eine Gehäuseverstärkung (64) aufweist, an der das Schraub­ teil (62) anliegt und gegen die das Schraubteil (62) beim Festziehen drückt.
2. Ölkühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseverstärkung (64) an der dem Schraubteil (62) benachbarten und quer zum Kühler-Befestigungselement (20) verlaufenden Gehäusewandung (9) vorgesehen ist.
3. Ölkühler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseverstärkung (64) auf der Außenseite der dem Schraubteil (62) benachbarten Gehäusewandung (9) vor­ gesehen ist.
4. Ölkühler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseverstärkung (64) auf der Innenseite der dem Schraubteil (62) benachbarten Gehäusewandung (9) vor­ gesehen ist.
5. Ölkühler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseverstärkung (64) zwischen der dem Schraub­ teil (62) zugewandten Seite des Rohrpakets (17) und der Innenseite der Gehäusewandung (9) angeordnet ist.
6. Ölkühler nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseverstärkung (64) aus einer Verstärkungs­ platte (65) gebildet ist.
7. Ölkühler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsplatte (65) im wesentlichen eben ausgebildet ist.
8. Ölkühler nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseverstärkung (64), insbesondere die Ver­ stärkungsplatte (65), am Gehäuse (11), z. B. am Rohrpaket (17) und/oder an der Gehäusewandung (9), befestigt ist, vorzugsweise damit durch Löten verbunden ist.
9. Ölkühler nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseverstärkung (64), insbesondere die Ver­ stärkungsplatte (65), aus einem Material mit im Vergleich zum Gehäuse (11), insbesondere dessen Gehäusewandung (9), höherer Festigkeit besteht.
10. Ölkühler nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseverstärkung (64), insbesondere die Ver­ stärkungsplatte (65), aus im Vergleich zum Gehäuse (11), insbesondere dessen Gehäusewandung (9), höherfestem Alu­ miniummaterial besteht.
11. Ölkühler nach Anspruch 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseverstärkung (64), insbesondere die Ver­ stärkungsplatte (65), eine zentrale Durchgangsöffnung (66) aufweist, durch die sich der benachbarte Gewindeab­ satz (60) des Kühler-Befestigungselements (20) hindurch nach außen erstreckt.
12. Ölkühler nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Schraubteil (62) benachbarte Gehäusewandung (9) eine vorzugsweise zentrale Öffnung (67) wesentlicher Größe enthält, die von der die Gehäusewandung (9) außen­ seitig bzw. innenseitig übergreifenden Gehäuseverstär­ kung (64), insbesondere Verstärkungsplatte (65), überdeckt ist.
13. Ölkühler nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseverstärkung (64), insbesondere die Ver­ stärkungsplatte (65), zumindest einen Öldurchlaß (68) enthält, der mit der Öffnung (67) in der Gehäusewandung (9) in Verbindung steht.
14. Ölkühler nach einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseverstärkung (64), insbesondere die Ver­ stärkungsplatte (65), zusammen mit der Gehäusewandung (9) im Bereich der Öffnung (67) der letztgenannten einen vorzugsweise ringförmigen Ölverteilungsraum (69) begrenzt, der mit dem mindestens einen Öldurchlaß (68) in Verbindung steht und von diesem gespeist wird.
15. Ölkühler nach einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseverstärkung (64), insbesondere die Ver­ stärkungsplatte (65), in Bezug auf die Gehäusewandung (9) mittels Zentriermitteln (70) ausrichtbar, insbeson­ dere zentrierbar, ist.
16. Ölkühler nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentriermittel (70) Vorsprünge (71) an der Ge­ häuseverstärkung (64), insbesondere an der Verstärkungs­ platte (65), aufweisen, welche an der Kante der Öffnung (67) in der Gehäusewandung (9) quer anstoßen können.
17. Ölkühler nach Anspruch 16 dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsplatte (65) zwei, drei oder mehr nach oben vorstehende Vorsprünge (71) trägt, die auf einer die Öffnung (67) in der Gehäusewandung (9) umschreiben­ den Kreislinie angeordnet sind.
18. Ölkühler nach einem der Ansprüche 1-17,. dadurch gekennzeichnet, daß das Kühler-Befestigungselement (20) aus einem Rohr besteht und daß zumindest die beiden Gewindeabsätze (23, 60) des Rohres durchgängig und zum Ende hin offen sind.
19. Ölkühler nach einem der Ansprüche 1-18, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Gewindeabsatz (60), auf den das Schraubteil (62) aufschraubbar ist, ein Filter (53) aufschraubbar ist, der sich axial an das Schraubteil (62) anschließt und bedarfsweise ohne Lösen des Schraubteils (62) separat vom Gewindeabsatz (60) abschraubbar ist.
20. Ölkühler nach einem der Ansprüche 1-19, dadurch gekennzeichnet, daß das Schraubteil (62) aus einer, vorzugsweise flachen, Mutter (63) gebildet ist.
21. Ölkühler nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsdicke der Mutter (63) derjenigen der Gehäusewandung (9) etwa entspricht oder nur unwesentlich größer als jener ist.
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DE3824074A1 (de) * 1988-07-15 1990-01-18 Laengerer & Reich Kuehler Oelkuehler

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