DE4039379C1 - - Google Patents
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- DE4039379C1 DE4039379C1 DE4039379A DE4039379A DE4039379C1 DE 4039379 C1 DE4039379 C1 DE 4039379C1 DE 4039379 A DE4039379 A DE 4039379A DE 4039379 A DE4039379 A DE 4039379A DE 4039379 C1 DE4039379 C1 DE 4039379C1
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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- H01H3/02—Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
- H01H3/12—Push-buttons
- H01H3/122—Push-buttons with enlarged actuating area, e.g. of the elongated bar-type; Stabilising means therefor
- H01H3/125—Push-buttons with enlarged actuating area, e.g. of the elongated bar-type; Stabilising means therefor using a scissor mechanism as stabiliser
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- Push-Button Switches (AREA)
- Seats For Vehicles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Drucktasteneinrichtung zur
Betätigung eines Schaltkontaktes einer Schalteinrich
tung mit einem Tastenkopf, der aus einer Ruhestellung
in eine Schaltstellung niederdrückbar ist und über Füh
rungsbügel mit der Schalteinrichtung verbindbar ist,
wobei die Führungsbügel mit sich scherenförmig kreuzen
den Schenkeln am Tastenkopf und an der Schalteinrich
tung um zur Betätigungsrichtung senkrechte Achsen
schwenkbar und an der Schalteinrichtung senkrecht zur
Betätigungsrichtung und zur Achsenrichtung verschieb
bar gelagert sind.
Eine Drucktasteneinrichtung der vorstehend genannten
Art ist beispielsweise aus der deutschen Patentschrift
37 19 839 bekannt. Bei der dort beschriebenen Lösung
sind die sich kreuzenden Schenkel der Führungsbügel
durch ein festes Gelenk miteinander verbunden, so daß
die Führungsbügel gemeinsam eine Schere bilden. Um eine
Auf- und Abbewegung des Tastenkopfes zu ermöglichen,
sind die Enden der Schenkel der Führungsbügel sowohl im
Tastenkopf als auch an der Schalteinrichtung in Schlit
zen drehbar und horizontal verschiebbar gelagert. Diese
Einrichtung soll sicherstellen, daß sich der Tastenkopf
stets parallel zu sich selbst bewegt und somit auch
dann nicht verkanten kann, wenn er nicht mittig
niedergedrückt wird. Dies ist vor allem bei größeren
Tasten auf einer Tastatur erforderlich.
Bei der bekannten Lösung erfolgt die Montage der Füh
rungsbügel in der Weise, daß jeweils einer der Schenkel
eines Bügels einen Gelenkzapfen und der andere Schenkel
eine Bohrung zur Aufnahme eines solchen Gelenkzapfens
aufweist. Wenn die beiden eine Schere bildenden Füh
rungsbügel zusammengesteckt werden, greift jeweils der
Zapfen des einen Bügels in die Gelenkbohrung des ande
ren Bügels ein. In dieser Stellung werden die Zapfen
durch Sicherungselemente wie beispielsweise Sprengringe
oder dergleichen gesichert. Dieser Vorgang macht die
Montage der Führungsbügel umständlicher, zeitraubender
und teurer, da man neben den Führungsbügeln pro Gelenk
ein weiteres Teil benötigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Druckta
steneinrichtung der eingangs genannten Art anzugeben,
die preiswerter in der Herstellung und zeitsparender in
der Montage ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Führungsbügel an dem Tastenkopf um kopffeste Achsen
schwenkbar angelenkt sind und daß an jeweils einem der
sich kreuzenden Schenkel ein Mitnehmer und an dem je
weils anderen Schenkel eine mit diesem zusammenwirkende
Steuerkurve vorgesehen sind derart, daß sich die Füh
rungsbügel stets um gleiche Winkelbeträge relativ zum
Tastenkopf bewegen.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung entfällt das Gelenk
zwischen den sich kreuzenden Schenkeln der Führungsbü
gel. Daher ist auch keine Gelenkmontage erforderlich.
Die Sicherungselemente und ihre Montage können entfal
len. Durch das Zusammenwirken der Mitnehmer mit den
Steuerkurven wird sichergestellt, daß sich trotz des
fehlenden gemeinsamen Gelenkes die aus den beiden Füh
rungsbügeln bestehende Führungsanordnung beim Nieder
drücken des Tastenknopfes genau so verhält wie die in
der bekannten Patentschrift beschriebene Schere. Der
Tastenknopf bewegt sich parallel zu sich selber, auch
wenn er an einem Rand oder einer Ecke betätigt wird.
Ein Verkanten des Tastenkopfes wird verhindert.
Vorzugsweise sind an mindestens einem der sich kreuzen
den Schenkel eines Führungsbügels Anschläge zur Begren
zung des Schwenkweges der Führungsbügel ausgebildet.
Die Montage der Führungsbügel an dem Tastenkopf kann
auf einfache Weise dadurch erfolgen, daß an dem Tasten
kopf Lagergabeln ausgebildet sind, in die jeweils ein
Achsabschnitt der Führungsbügel einklipsbar ist. Ein
solches Lager ist auch beim Spritzgießen der Tastenköp
fe aus Kunststoff sehr einfach herstellbar.
Zur Erleichterung der Montage der bereits mit den Füh
rungsbügeln versehenen Tastenköpfe an der Schaltein
richtung, beispielsweise einer Tastatur, ist es zweckmä
ßig, wenn die Möglichkeit besteht, die Führungsbügel in
der Montagestellung zu arretieren oder zu fixieren, in
der die freien Enden der sich kreuzenden Schenkel der
Bügel genau in die Führungen an der Schalteinrichtung
eingeführt werden können. Hierzu weist die bekannte An
ordnung Rastelemente auf, welche die Führungsbügel zu
nächst in der Montagestellung halten, wobei durch Nie
derdrücken des Tastenkopfes nach dem Einführen der Füh
rungsbügel in die Führungen der Schalteinrichtung die
Rasten gelöst bzw. überwunden werden können.
Auch hier soll mit der Erfindung eine einfachere Lösung
angegeben werden. Erfindungsgemäß wird dabei vorge
schlagen, daß die Drucktasteneinrichtung Klemmittel
hat, um die Führungsbügel in einer Montagestellung des
Tastenkopfes festzulegen, wobei die Montagestellung des
Tastenkopfes außerhalb seines Stellweges von der Ruhe
stellung zur Schaltstellung liegt und wobei die Klemm
wirkung durch Niederdrücken des Tastenkopfes aufhebbar
ist. Bei der erfindungsgemäßen Lösung genügt also der
Reibschluß zwischen zwei Klemmflächen, um die Führungs
bügel in einer Stellung zu halten, in der ihre entspre
chenden Enden in die Führungsschlitze der Schaltein
richtung eingeführt werden können. Ein die Klemmkraft
überwindender Druck auf den Tastenkopf genügt, um die
Klemmwirkung aufzuheben. Soll der Tastenkopf wieder de
montiert werden, braucht er nur soweit angehoben zu
werden, daß die Klemmung wieder in Kraft tritt. Dann
kann der Tastenknopf mit den entsprechenden Bügeln
leicht herausgenommen werden.
Die vorstehend beschriebene Klemmung kann ohne zusätz
liche Mittel dadurch erreicht werden, daß die Steuer
kurve so geformt ist, daß beim Verschwenken der Füh
rungsbügel in die Montagestellung der Mitnehmer an
einem Schenkel des einen Führungsbügels gegen die Steu
erkurve am kreuzenden Schenkel des jeweils anderen Füh
rungsbügels gespannt wird.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß an den sich
kreuzenden Schenkeln der Führungsbügel jeweils minde
stens ein Klemmelement derart angeordnet und ausgebil
det ist, daß die Klemmelemente an den sich kreuzenden
Schenkeln in der Montagestellung des Tastenkopfes in
Reibschluß miteinander treten. Auch hier kann aber
eines der Klemmelemente von dem Mitnehmer gebildet
sein, der in eine entsprechende Klemmaussparung am an
deren Schenkel eingreift. Gemäß einer anderen sehr ein
fach herzustellenden und robusten Ausführungsform hat
das eine Klemmelement eine sich zu ihrem Boden verjün
genden Nut, während das andere Klemmelement eine in die
Nut eingreifende und zu dieser komplementär geformte
Feder ist.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist an dem Tasten
kopf eine erste Klemmfläche derart angeordnet, daß sie
in der Montagestellung des Tastenkopfes im Reibschluß
mit einer zweiten Klemmfläche an mindestens einem der
Führungsbügel tritt. Bei dieser Ausführungsform wirken
also die Klemmittel nicht zwischen den beiden Führungs
bügeln, sondern zwischen mindestens einem Führungsbügel
und dem Tastenkopf.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung können die Führungsbü
gel identisch ausgebildet sein, um die Herstellungsko
sten für die gesamte Führungsanordnung zu senken.
Die folgende Beschreibung erläutert in Verbin
dung mit den beigefügten Zeichnungen die Erfindung an
hand von Ausführungsbeispielen. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische schematische und
teilweise geschnittene Ansicht eines
Tastenkopfes mit Führungsbügeln,
Fig. 2 einen Schnitt entlang Linie II-II in
Fig. 1, wobei der Tastenkopf mit den
Führungsbügeln an einer Schalteinrich
tung montiert ist,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht von unten
in einen Tastenkopf gemäß einer zwei
ten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 4 eine Teilansicht der in Fig. 3 darge
stellten Ausführungsform in Richtung
des Pfeiles A in Fig. 3,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Füh
rungsbügel einer dritten Ausführungs
form,
Fig. 6 eine schematische Seitenansicht der in
der Fig. 5 dargestellten Führungsbü
gel in der Montagestellung,
Fig. 7 eine der Fig. 2 entsprechende Stel
lung eines Tastenkopfes mit Führungs
bügeln gemäß einer vierten
Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 8 eine der Fig. 7 entsprechende Ansicht
der dort dargestellten Anordnung in
der Montagestellung und
Fig. 9 einen vergrößerten schematischen Teil
schnitte entlang Linie IX-IX in Fig.
5.
Die in der Fig. 1 dargestellte Drucktasteneinrichtung
umfaßt einen allgemein mit 10 bezeichneten Tastenkopf
sowie zwei identisch ausgebildete U-förmige Führungsbü
gel 12 mit jeweils einem ersten Schenkel 14 und einem
zweiten Schenkel 16, die an ihren einen Enden mit einer
den U-Quersteg bildenden durchgehenden Achse verbunden
sind. Wie man insbesondere in Fig. 3 erkennt, werden
die Achsen 18 der beiden Führungsbügel 12 in
Lagergabeln 20 eingeklipst, die an der Innenseite der
Deckfläche 22 des kastenförmigen Tastenkopfes 10
angeordnet sind. Die Führungsbügel 12 sind damit an dem
Tastenkopf 10 um feste Achsen schwenkbar gelagert.
An ihren freien Enden tragen die Schenkel 14 und 16 je
weils einen nach außen gerichteten Lagerzapfen 24, der
jeweils zum Eingriff in einen offenen Führungsschlitz
26 bestimmt ist, der an einer im übrigen nicht näher
dargestellten Schalteinrichtung 28 mittels bügelförmi
ger Fortsätze 30 ausgebildet ist.
Wie man in Fig. 1 erkennt, bilden die beiden Füh
rungsbügel 12 mit ihren sich kreuzenden Schenkeln 14
und 16 eine Art Schere, wobei jedoch die sich kreuzen
den Schenkel 14 und 16 nicht durch ein festes Gelenk
miteinander verbunden sind. Vielmehr führen die beiden
Schenkel 14 und 16 eine Dreh- und Translationsbewegung
relativ zueinander aus. Um dennoch eine Kopplung zwi
schen der Bewegung des einen Führungsbügels mit der Be
wegung des anderen Führungsbügels in der Weise zu er
reichen, daß der Tastenkopf 10 bei seiner Auf- und Ab
bewegung zwischen einer Ruhestellung und einer Schalt
stellung stets parallel zu sich selber verschoben wird,
ist jeweils an der Innenseite des Schenkels 16 des
einen Führungsbügels 12 ein zapfenförmiger Mitnehmer 32
angeordnet, der zur Anlage an einer im Mittelteil des
anderen Schenkels 14 ausgebildeten Steuerkurve 34 be
stimmt ist. Gleichzeitig gleitet ein am jeweiligen
Schenkel 14 ausgebildeter Nocken 36 auf einer am mitt
leren Abschnitt des jeweiligen Schenkels 16 ausgebilde
ten Steuerkurve 38. Wird einer der Führungsbügel 12
beim Anheben oder Niederdrücken des Tastenkopfes 10
verschwenkt, so nimmt er automatisch über den
Mitnehmerzapfen 32 an seinem Schenkel 16 und den Nocken
36 an seinem Schenkel 14 die Schenkel 14 und 16 am
anderen Führungsbügel 12 so mit, daß der Tastenkopf 10
seine Ausrichtung beibehält und sich bei seiner Auf-
und Abwärtsbewegung nicht verkanten kann, unabhängig
davon, an welcher Stelle er betätigt wird. Auf der
anderen Seite erkennt man, daß die beiden Führungsbügel
12 bei der Montage lediglich in der in der Fig. 1
dargestellten Weise ineinandergesteckt werden müssen.
Eine weitere Montage unter Zuhilfenahme zusätzlicher
Elemente ist nicht erforderlich.
Zur Montage der in der Fig. 1 dargestellten aus dem
Tastenkopf 10 und den Führungsbügeln 12 bestehenden An
ordnung an der Schalteinrichtung 28 müssen die Füh
rungsbügel 12 soweit aufgestellt werden, daß der Ab
stand a zwischen den äußeren Tangenten der Lagerzapfen
24 (Fig. 1) kleiner ist als der Abstand b zwischen den
freien Enden der zur Aufnahme der Lagerzapfen 24 be
stimmten Fortsätze 30 an der Schalteinrichtung 28. Um
die Montage zu erleichtern ist es zweckmäßig, wenn die
Führungsbügel 12 in dieser Montagestellung arretiert
werden können. Dies geschieht
durch Klemmittel an den Führungsbügeln 12 oder
an den Führungsbügeln 12 einerseits und dem Tastenkopf
10.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausfüh
rungsform sind die Steuerkurven 34 an den Schenkeln 14
so geformt, daß beim Hochziehen des Tastenkopfes 10
über seine Ruhestellung hinaus die Mitnehmerzapfen 32
in Reibschluß mit der jeweiligen Steuerkurve 34 treten.
Das bedeutet, daß bei der Darstellung in Fig. 2 der
Mitnehmerzapfen 32 in Richtung des Pfeiles B nach links
wandert solange, bis er auf der Steuerkurve 34 klemmt.
Bei entsprechender Gestaltung der Steuerkurve 34
erfolgt dies gerade dann, wenn die Lagerzapfen 24 aus
den Führungsschlitzen 26 ausgetreten sind und somit die
Tastenanordnung bequem herausgenommen und umgekehrt
wieder hereingesetzt werden kann. Bei dieser Lösung muß
lediglich die Steuerkurve 34 entsprechend gestaltet
werden. Eigene Klemmelemente sind nicht erforderlich.
Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausfüh
rungsform ist an der Innenseite der Deckfläche 22 des
Tastenkopfes 10 nahe der Kreuzungsstelle zweier Schen
kel 14 und 16 ein stationärer Pfosten 40 angeordnet,
der auf seiner den Schenkeln 14 und 16 zugewandten
Seite eine Schrägfläche 42 aufweist. An der dem Pfosten
40 zugewandten Seite trägt der jeweilige Schenkel 14
eine Nase 44 (Fig. 4) die beim Aufstellen der Füh
rungsbügel 12 an der Schrägfläche 42 nach oben gleitet
und beim Erreichen der Montagestellung an der vertika
len Fläche 46 des Pfostens 40 anliegt, wobei der Pfo
sten 40 leicht ausgebogen wird (in der Fig. 4 nach
links), so daß eine Klemmwirkung entsteht, welche die
Führungsbügel 12 in der Montagestellung festhält.
Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 5 und 6 sind
an einander zugewandten Flächen 48 und 50 an den Schen
keln 14 bzw. 16 jeweils eine Feder 52 bzw. ein eine Nut
54 aufweisendes Klemmelement 56 angeordnet. Werden die
Führungsbügel 12 aufgestellt, wie dies in Fig. 6 sche
matisch zu erkennen ist, greift die Feder 52 in die Nut
54 des Klemmelementes 56 klemmend ein, um die Führungs
bügel 12 in der dargestellten Montagestellung zu hal
ten.
In Fig. 5 ist der Einfachheit halber noch eine weitere
Ausführungsform der Klemmittel angedeutet. Dazu ist an
einer der Achsen oder Wellen 18 eine Nase 58 angeord
net, die gemäß Fig. 9 beim Verschwenken der Führungs
bügel 12 derart mit einer Seitenwand 60 des Tastenkop
fes 10 zusammenwirkt, daß der jeweilige Führungsbügel
in der betreffenden Stellung klemmt (Fig. 9).
Schließlich ist in den Fig. 7 und 8 noch eine letzte
Ausführungsform wiedergegeben, bei der an dem jeweili
gen Schenkel 14 der Führungsbügel 12 ein federartiger
Fortsatz 62 parallel zur Steuerkurve 34 und in einem
Abstand zu dieser ausgebildet ist, so daß ein zu dem
Mitnehmerzapfen 32 an dem kreuzenden Schenkel 16 offe
ner Klemmschlitz 64 gebildet wird. Werden die Führungs
bügel 12 in die Montagestellung verschwenkt, gelangt
der Mitnehmerzapfen 32 in den Klemmschlitz 64, so daß
die Führungsbügel 12 wiederum in ihrer Montagestellung
festgehalten werden.
Allen Ausführungsformen ist gemeinsam, daß die Klemmung
durch Hochziehen des Tastenkopfes 10 von der Schalt
stellung weg und über die Ruhestellung hinaus erfolgt
und durch Niederdrücken der Taste problemlos gelöst
werden kann. Dabei kann dieser Vorgang beliebig oft
wiederholt werden.
Claims (10)
1. Drucktasteneinrichtung zur Betätigung eines
Schaltkontaktes einer Schalteinrichtung (28) mit
einem Tastenkopf (10), der aus einer Ruhestellung
in eine Schaltstellung niederdrückbar ist und über
Führungsbügel (12) mit der Schalteinrichtung (28)
verbindbar ist, wobei die Führungsbügel (12) mit
sich scherenförmig kreuzenden Schenkeln (14, 16)
am Tastenkopf (10) und an der Schalteinrichtung
(28) um zur Betätigungsrichtung senkrechte Achsen
(18, 24) schwenkbar und an der Schalteinrichtung
(28) senkrecht zur Betätigungsrichtung und zur
Achsenrichtung verschiebbar gelagert sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungsbügel (12) an dem
Tastenkopf (10) um kopffeste Achsen (18) schwenkbar angelenkt
sind und daß an jeweils einem der sich kreuzenden
Schenkel (14, 16) ein Mitnehmer (32) und an dem
jeweils anderen Schenkel (14) eine mit diesem zu
sammenwirkende Steuerkurve (34) vorgesehen sind
derart, daß sich die Führungsbügel (12) stets um
gleiche Winkelbeträge relativ zum Tastenkopf (10)
bewegen.
2. Drucktasteneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß an mindestens einem der sich
kreuzenden Schenkel (14, 16) eines Führungsbügels
(12) Anschläge zur Begrenzung des Schwenkweges der
Führungsbügel (12) ausgebildet sind.
3. Drucktasteneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß an dem Tastenkopf (10)
Lagergabeln ausgebildet sind, in die jeweils ein
Achsenabschnitt (18) der Führungsbügel (12) ein
klipsbar ist.
4. Drucktasteneinrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie
Klemmittel hat, um die Führungsbügel (12) in einer
Montagestellung des Tastenkopfes (10) festzulegen,
wobei die Montagestellung des Tastenkopfes (10) au
ßerhalb seines Stellweges von der Ruhestellung zur
Schaltstellung liegt und wobei die Klemmwirkung
durch Niederdrücken des Tastenkopfes (10) aufheb
bar ist.
5. Drucktasteneinrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (34) so ge
formt ist, daß beim Verschwenken der Führungsbügel
in die Montagestellung der Mitnehmer (32) an einem
Schenkel (16) des einen Führungsbügels (12) gegen
die Steuerkurve (34) am kreuzenden Schenkel (14)
des jeweils anderen Führungsbügels (12) geklemmt
wird.
6. Drucktasteneinrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß an den sich kreuzenden Schen
keln (14, 16) der Führungsbügel (12) jeweils min
destens ein Klemmelement (62, 32; 52, 56) derart
angeordnet und ausgebildet ist, daß die Klemmele
mente an den sich kreuzenden Schenkeln (14, 16) in
der Montagestellung des Tastenkopfes (10) in Reib
schluß miteinander treten.
7. Drucktasteneinrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß eines der Klemmelemente von
dem Mitnehmer (32) gebildet ist.
8. Drucktasteneinrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das eine Klemmelement (56)
eine sich zu ihrem Boden hin verjüngende Nut (54)
und daß das andere Klemmelement (52) eine in die
Nut eingreifende und komplementär zu dieser ausge
bildete Feder ist.
9. Drucktasteneinrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß an dem Tastenkopf (10) eine
erste Klemmfläche (40, 46; 60) derart angeordnet
ist, daß sie in der Montagstellung des Tastenkop
fes (10) in Reibschluß mit einer zweiten Klemmflä
che (44; 58) an mindestens einem der Führungsbügel
(12) tritt.
10. Drucktasteneinrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbü
gel (12) identisch ausgebildet sind.
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| DE102017216824A1 (de) | 2017-09-22 | 2019-03-28 | Audi Ag | Bedieneinrichtung mit einem Scherengelenkelement, Verfahren zum Betreiben eines Kraftfahrzeugs, Kraftfahrzeug |
Also Published As
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