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DE403926C - Liegender Heizroehrenkessel mit ausziehbarem Rohrsystem fuer Verwertung von Abwaerme - Google Patents

Liegender Heizroehrenkessel mit ausziehbarem Rohrsystem fuer Verwertung von Abwaerme

Info

Publication number
DE403926C
DE403926C DEP46553D DEP0046553D DE403926C DE 403926 C DE403926 C DE 403926C DE P46553 D DEP46553 D DE P46553D DE P0046553 D DEP0046553 D DE P0046553D DE 403926 C DE403926 C DE 403926C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boiler
waste heat
recovery
steam
heating tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP46553D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Nuber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PETRY DEREUX GmbH
Original Assignee
PETRY DEREUX GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PETRY DEREUX GmbH filed Critical PETRY DEREUX GmbH
Priority to DEP46553D priority Critical patent/DE403926C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE403926C publication Critical patent/DE403926C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/02Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers
    • F22B1/18Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being a hot gas, e.g. waste gas such as exhaust gas of internal-combustion engines
    • F22B1/1884Hot gas heating tube boilers with one or more heating tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Liegender Heizröhrenkessel mit ausziehbarem Rohrsystem für Verwertung von Abwärme. Abhitzekessel, bei welchen die Abwärme von irgendeiner Wärmequelle noch weiter ausgenutzt werden soll, nachdem sie bereits Arbeit geleistet hat, haben andere Bedingungen zu erfüllen und arbeiten unter anderen Verhältnissen als Kessel, bei denen die Wärme zur Erzeugung des Dampfes erst im Kessel selbst erzeugt wird und den größten Prozentsatz dieser erzeugten Wärme sogleich an der Entstehungsstelle an das zu erhitzende Wasser abgeben sollen. Alle die verschiedenen Konstruktionsfeinheiten, durch welche im allgemeinen Kesselbau einzelne besondere Vorteile erreicht werden sollten, fanden bisher im Bau von Abhitzekesseln keine Anwendung, weil hier vor allem Einfachheit der Wartung sowie Billigkeit der Her Stellung und dagegen nicht wie bei einem Kessel mit eigener Feuerung höchster Wirkungsgrad, erkauft durch teure und umständliche Bauart, die oberste Bedingung ist. Aus diesem Grunde wurden bisher zur Verwertung der Abwär me liegende Einzylinderkessel verwendet, bei welchen die gesamten Heizrohre durch Stirnplatten zu einem System zusammengefaßt waren, so daß das gesamte Rohrsystem zur Kontrolle und Reinigung aus dem Kessel herausgezogen werden konnte. Die Anlage ist dabei so, daß mittels einer an den beiden Stirnseiten angeschlossenen Gasleitung die Abgase den HeizröLren zugeführt und von denselben wieder abgeleitet werden, ohne daß die Kesselwandung mit den Gasen in Berührung kommt. Der Oberteil des Kessels ist dabei von Heizröhren frei und bildet den Dampfraum des Kessels. Da zur genügenden Ausnutzung der meist nicht allzu viel Wärmeeinheiten mehr enthaltenden Abgase ein verhältnismäßig. langes Rohrsystem erforderlich ist, so bildet dasselbe zusammen mit den Stirnplatten von verhältnismäßig großem Durchmesser ein so schweres Stück, daß die Herausnahme des Systems aus dem Kessel immer mit Schwierigkeiten verbunden ist und deshalb diese Arbeit meist längere Zeit verschoben wird, als es für den. Zustand des Kessels gut ist.
  • Bei dieser Art der Beheizung, wo die Gase nur die Röhren durchströmen, dagegen der Kesselmantel nicht beheizt wird, bestehen am Umfang des Mantels erhebliche Temperaturunterschiede, weil auf dem Unterteil des Kessels das verhältrismäßig kalte Wasser, auf den Oberteil dagegen der heiße Dampf wirkt. Dieser Nachteil wird noch dadurch vergrößert, daß bei einem solchen liegenden Kessel jeglicher Wasserumlauf, welcher ein Ausgleichen der Temperaturunterschiede bewirken kennte, fehlt.
  • Eine Folge dieser Er scheinung ist, daß bei derartigen Kesseln, hauptsächlich bei der Inbetriebsetzung an den Dichtungsstellen und an den eingewalzten Rohrenden, undichte Stellen auftreten, welche zu Betriebsstörungen Anlaß geben. Um die flachen Stirnwände bei dem großen Durchmesser solcher Kessel (bei den üblichen Heizflächen 2 bis ?,5 m) genügend zu versteifen, ist man gez«ungen, innerhalb des Dampfraumes eine größere Anzahl Ankerschrauben vorzusehen, welche das Gewicht des auszuziehendenRohrsy stemsunnötig vergrößern, ohne zur Dampfbildung beizutragen. Auch die Abdichtung des verhältnismäßig beträchtlichen Umfangs der flachen Stirnwände gegen die Kesselwandung bereitet bei jedesmaligem Aus-und Einbau erneute Schwierigkeiten.
  • Diese bisher bei solchen Abwärmekesseln vorliegenden Nachteile werden durch den Erfindungsgegenstand überwunden, indem der M'asserraum vollständig von der Dampferzeugungsstelle getrennt wird und Vorsorge für einen besseren Wasserumlauf getroffen wird.
  • Der Erfindungsgegenstand ist schematisch in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, und es stellt dar Abb. z einen Längsschnitt durch einen Abwärmeheizröhrenkessel der bisher üblichen Bauart, Abb. 2 einen ebensolchen Längsschnitt durch einen Abwär mekessel gemäß der Erfindung, Abb. 3 eine Ansicht einer etwas anderen Ausführungsform gemäß der Erfindung, zum Teil geschnitten, Abb. 4. und 5 schematische Querschnitte durch weitere Ausführungsformen nach der Erfindung in kleinerem Maßstabe.
  • Aus Abb. i ist zu ersehen, wie in einem zylindrischen, völlig wagerecht liegenden Kessel eine größere Anzahl von Heizrohren b, in flachen Stirnwänden c und d eingewalzt, so angeordnet sind, daß im Ober teil des Kessels ein größerer Dampfraum e entsteht. Zur Absteifung der flachen Stirnwände sind in dem Dampfraum Ankerrohre f erforderlich. Die Abgase werden durch Leitungen oder Kanäle g und h zu bzw. abgeleitet. Aus der Abbildung ist ohne weiteres zu ersehen, daß der Wasserstand in dem Kessel sich nur ungefähr bis zu dem Punkt i erstreckt und infolgedessen die oberen Platten der Kesselwandung, welche dem Dampf k ausgesetzt sind, anderen Spannungen unterworfen sein müssen als die unteren Teile des Kesselmantels, welche nur mit dem verhältnism#ißig kalten Unterwasser L in Berührung stehen.
  • Gemäß der Erfindung ist deshalb der Dampfsammelraum vollständig von dem Dampferzeugungsraum getrennt, und es ist zu diesem Zweck für die Dampferzeugung ein Heizröln-enkessel l von wesentlich kleinerem Durchmesser vollständig mit Wasser gefüllt, und zwar in geneigter Stellung angeordnet. Dadurch wird sowohl im Ober- als auch im Unteiteil dieses Kessels ein Wasserraum 2 bzw. 3 geschaffen, wobei die Temperaturen dieser beiden Wasserräume nicht wesentlich verschieden sind, weil durch die schräge Lage ein lebhafter Wasserumlauf erzielt wird. Durch die Verwendung eines Kessels von verhältnismäßig geringem Durchmesser wird das Heizröhrensystem, bestehend aus den Röhren 4. sowie den Stirnwänden 5 und 6, wesentlich leichter, so daß es ohne große blühe zum Zwecke der Reinigung aus- umd eingebaut werden kann. Auch die Abdichtung am Umfang der Stirnflächen und bei 7 und ö ist wesentlich leichter zu erzielen. Über dem eigentlichen Heizröhren- oder Unterkessel l ist als Dampfsammelraum sodann ein Oberkessel g angeordnet, welcher durch Steigrohre io und Fallrohre ii mit dem Unterkessel verbunden ist. Durch diese Anordnung wird es auch möglich, den Dampfraum durch gewölbte Bcden z2 und 13 zu begrenzen, so daß aus diesem Grunde und weil der Durchmesser des Oberkessels an und für sich nicht so erheblich ist, Ankerschrauben zur Versteifung des Dampfraumes in Wegfall kommen. _ Die Anordnung nach der Erfindung ermöglicht, statt eines Unterkessels auch deren mehrere nebeneinander anzuordnen, wie in Abb. .1 und 5 angedeutet, wobei stets durch den natürlichen Auftrieb der Dampfblasen ein lebhafter Wasserumlauf entsteht und der Dampf schnell nach dem Oberkessel abzieht. Durch die Anordnung nach der Erfindung wird die Betciebssich.erlieit und Miitschaftlichkeit der Anlage bedeutend erhöht, ohne daß dabei der Vorteil der bisherigen Abwärmekessel (einfache Bauart), Möglichkeit der Herausnahme der Heizröhren als gesamtes System usw., aufgegeben wird.
  • heben dem Vor teil der einfachen und billigen Herstellung infolge der geringen Materialstärken Aiii d noch der weitere Vorteil erzielt, daß die Einzelteile dieses Kessels sich wesentlich leichter transportieren lassen als die Teile eines bisher gebräuchlichen Abwäimekessels.
  • M ie bei den bisherigen Kesseln sind die Dampfentnahmestutzen 14, ein Speiserohr 15, ein Ablaßstutzen 16 und sonstige bekannte Armaturteile vorgesehen.
  • Anstatt den Oberkessel in der Richtung der oder des Unterkessels anzuordnen, kann derselbe natürlich auch nach Abb.3 quergestellt sein, wodurch sich lediglich längere Fallrohre 17 ergeben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCFI: Liegender Heizröhrenkessel mit ausziehbarem Rohisystem für Verwehung von Abwärme, bei welchem nur das Innere der Rohre von Abgasen durchspült wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampfsammler in einem oder mehreren mit dem bzw. den zwecks Erzielung eines guten Wasserumlaufes geneigten Unterkesseln von kleinem Durchmesser durch Steig- und Fallrohre verbundenen Oberkesseln untergebracht ist.
DEP46553D 1923-07-15 1923-07-15 Liegender Heizroehrenkessel mit ausziehbarem Rohrsystem fuer Verwertung von Abwaerme Expired DE403926C (de)

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DEP46553D DE403926C (de) 1923-07-15 1923-07-15 Liegender Heizroehrenkessel mit ausziehbarem Rohrsystem fuer Verwertung von Abwaerme

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DEP46553D DE403926C (de) 1923-07-15 1923-07-15 Liegender Heizroehrenkessel mit ausziehbarem Rohrsystem fuer Verwertung von Abwaerme

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE403926C true DE403926C (de) 1924-10-09

Family

ID=7381792

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DEP46553D Expired DE403926C (de) 1923-07-15 1923-07-15 Liegender Heizroehrenkessel mit ausziehbarem Rohrsystem fuer Verwertung von Abwaerme

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DE (1) DE403926C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058068B (de) * 1954-05-06 1959-05-27 Babcock & Wilcox Co Dampferzeugungsanlage zur Abwaermeverwertung
DE1244198B (de) * 1963-09-26 1967-07-13 Willy Baehren Liegender Rauchrohr-Abhitze-Dampfkessel
DE10252955A1 (de) * 2002-11-14 2004-06-03 Hering Ag Dampferzeuger mit einem Vorwärm- und einem Verdampfungsbereich

Cited By (4)

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DE1058068B (de) * 1954-05-06 1959-05-27 Babcock & Wilcox Co Dampferzeugungsanlage zur Abwaermeverwertung
DE1244198B (de) * 1963-09-26 1967-07-13 Willy Baehren Liegender Rauchrohr-Abhitze-Dampfkessel
DE10252955A1 (de) * 2002-11-14 2004-06-03 Hering Ag Dampferzeuger mit einem Vorwärm- und einem Verdampfungsbereich
DE10252955B4 (de) * 2002-11-14 2005-09-22 Hering Ag Dampferzeuger für die Wiedergewinnung von Abwärme aus vorgeschalteten Abgaserzeugern

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