[go: up one dir, main page]

DE4038320C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE4038320C2
DE4038320C2 DE19904038320 DE4038320A DE4038320C2 DE 4038320 C2 DE4038320 C2 DE 4038320C2 DE 19904038320 DE19904038320 DE 19904038320 DE 4038320 A DE4038320 A DE 4038320A DE 4038320 C2 DE4038320 C2 DE 4038320C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
internal terminal
official
central control
exchange
private branch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19904038320
Other languages
English (en)
Other versions
DE4038320A1 (de
Inventor
Noel Zedelgem Be Demuynck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Priority to DE19904038320 priority Critical patent/DE4038320A1/de
Priority to CH3228/91A priority patent/CH683308A5/de
Priority to AT0234491A priority patent/AT401593B/de
Priority to US07/802,064 priority patent/US5363435A/en
Publication of DE4038320A1 publication Critical patent/DE4038320A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4038320C2 publication Critical patent/DE4038320C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

Es sind unterschiedliche Fernmeldenebenstellenanlagen und insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen bekannt, die neben der eigentlichen Vermittlungssteuerung auch zu einer Steuerung bzw. Realisierung zusätzlicher, über den eigentlichen Vermittlungsvorgang hinausgehender Steuervorgänge befähigt sind. Solche zusätzlichen Funktionen werden im allgemeinen als Leistungsmerkmale bezeichnet, wobei insbesondere für den Kommunikationsdienst "Sprache" eine große Zahl unterschiedlicher Leistungsmerkmale bekannt ist. Zu solchen Leistungsmerkmalen zählen insbesondere die Darstellung von Bedienerhinweisen auf einer optischen Anzeigeeinrichtung und der Rückruf im Frei- oder Besetztzustand der gerufenen Nebenstelle. Weiterhin ist ein Leistungsmerkmal bekannt, das mit "Verdrängen" bezeichnet wird. Das Leistungsmerkmal "Verdrängen" besteht darin, daß in einer Vermittlungsanlage eine Verbindung zugunsten einer anderen Verbindung mit höherer Priorität getrennt werden kann, wobei vorgesehen sein kann, daß die Trennung den getrennten Teilnehmerstellen durch einen Besetztton angezeigt werden kann (Oden: Nachrichtenvermittlung, R. Oldenburg-Verlag, München, 1975, ISBN 3-486-39902-2, Seite 78).
Der Umfang des Amtsverkehrs von bzw. zu der Nebenstellenanlage ist von der Anzahl sogenannter Amtsübertragungen oder Amtssätze mit den jeweiligen Amtsleitungen abhängig. In der Regel ist bei Nebenstellenanlagen die Anzahl der Nebenstellen größer als die Zahl der Amtsleitungen. Bei derartigen Nebenstellenanlagen, die mehr Nebenstellen als Amtsleitungen aufweisen, sind bei Belegung aller Amtssätze eine oder mehrere Nebenstellen sowohl von gehendem Amtsverkehr als auch von kommendem Amtsverkehr ausgeschlossen. Die Bedienperson einer Nebenstelle, die eine Amtsverbindung herstellen will, hat bei starker Auslastung der Nebenstellenanlage mit gehendem und/oder kommendem Amtsverkehr bzw. bei starker Nachfrage nach Amtsverbindungen gegebenenfalls mehrmals eine Verkehrsausscheidungsziffer zu wählen oder eine Erdtaste zu drücken, um schließlich die gewünschte Amtsverbindung herstellen zu können.
Aus einer Produktschrift der Firma Siemens "HICOM 600 System Product Data", Bestell-Nr. A19100-K3161-G430-01-7600, ist jedoch ein Kommunikationssystem bekannt, bei dem externe Leitungen vorgemerkt werden können (Seite 34 der Produktschrift). Wenn ein Tielnehmer beim Versuch, eine externe Leitung zu belegen, den Besetztton erhält, kann er sich für die nächste freiwerdende Leitung vormerken, sofern der betreffende Nebenstellenteilnehmer mindestens ortsberechtigt ist.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, bisher nicht an einer Amtsverbindung beteiligten Nebenstellen auch bei vollständiger Auslastung der Nebenstellenanlage mit Amtsvermerk ohne zeitliche Enschränkung eine Amtsverbindung zu ermöglichen.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Bedienperson einer Nebenstelle, die wegen vollständiger Auslastung der Nebenstellenanlage mit Amtsverkehr bisher nicht an einer Amtsverbindung beteiligt ist und eine solche herstellen will, davon entlastet wird, gegebenenfalls mehrmals einen Amtssatzbelegungsversuch vorzunehmen. Es erübricht sich ferner, eine externe Leitung vorzumerken, wobei die vorgemerkte externe Leitung erst dann einer weiteren Nebenstelle zugeteilt werden könnte, wenn die ursprüngliche Verbindung beendet wird. Erfindungsgemäß läßt sich die gewünschte Amtsverbindung aber zu jedem Zeitpunkt, also auch bei vollständiger Auslastung der Nebenstelle mit Amtsverkehr, herstellen.
Der Bedienperson derjenigen internen Nebenstelle, die eine Amtsverbindung herstellen will, kann erfindungsgemäß einen von mehreren freischaltbaren Amtssätzen gezielt auswählen. Hierzu wird auf einem Display dieser Nebenstelle eine Information angezeigt, die eine zweite interne Nebenstelle bezeichnet, die mit einem freischaltbaren Amtssatz verbunden ist. Damit wird also ermöglicht, anstelle eines ersten freischaltbaren Amtssatzes einen oder sukzessive mehrere weitere freischaltbare Amtssätze auszuwählen, um gezielt zweite interne Endgeräte, die an einer Amtsverbindung beteiligt sind, zum Beispiel Endgeräte von Vorgesetzten, von der Freischaltung eines Amtssatzes auszunehmen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Blockschaltdarstellung einer Fernmeldenebenstellenanlage, die der Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung dient, und
Fig. 2 ein Flußdiagramm mit den Schritten des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Die in Fig. 1 in Form eines Blockschaltbildes dargestellte Nebenstellenanlage weist eine zentrale Steuerung ZR, ein Koppelfeld KF, einen Speicher SP auf, der in einem Speicherbereich CNFG Anlagenkonfigurationsdaten und in einem anderen Speicherbereich CNCT verbindungszustandsindividueller Informationen aufnimmt. Interne Endgeräte T1 . . . T4 sind über Teilnehmeranschlußschaltungen TA1 . . . TA4 mit dem Koppelfeld verbindbar. Ein erstes internes Endgerät T1 weist neben Zifferntasten auch Funktionstasten K1 . . . K4 auf, durch deren Betätigung an die zentrale Steuerung ZR gerichtete Befehle generierbar sind. Das erste interne Endgerät T1 weist zudem eine optische Anzeigeeinrichtung DPL auf und ist insbesondere auch als Vermittlungsterminal ausgebildet.
Mit dem Koppelfeld KF sind ferner Amtssätze TR1 . . . TR3 verbindbar, die der Herstellung von gehendem und/oder kommendem Amtsverkehr über die zugehörigen Amtsleitungen AL1 . . . AL3 dienen. Die in Fig. 1 dargestellte Fernsprechnebenstellenanlage weist also mehr interne Endgeräte T1 . . . T4 als Amtssätze TR1 . . . TR3 auf.
Der mit der zentralen Steuerung ZR verbundene Speicher SP enthält in seinem Speicherbereich CNFG Konfigurationsdaten, die den jeweils konkreten Ausbau der Nebenstellenanlage definieren. Zu diesen Daten gehören unter anderem Angaben über die Anzahl und die Art (analog/digital) der Endgeräte T1 . . . T4, endgeräteindividuelle Berechtigungen und Angaben über die Amtssätze TR1 . . . TR3. Die zuvor erwähnten endgeräteindividuellen Berechtigungsdaten geben an, welche Leistungsmerkmale dem jeweiligen Endgerät T1 . . . T4 zugeordnet sind. Im vorliegenden Fall wird davon ausgegangen, daß das erste interne Endgerät T1 berechtigt ist, die der Auslösung und Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dienenden Befehle mittels der Tasten K1 . . . K4 zu generieren. Ein weiteres Konfigurationsdatum für das erste interne Endgerät T1 ist die Information, daß es mit einer optischen Anzeigeeinrichtung DPL ausgestattet ist.
Neben den Konfigurationsdaten, die unabhängig von dem jeweiligen vermittlungstechnischen Zustand der Anlagenkomponenten bestehen, nimmt der Speicher SP, und zwar im Speicherbereich CNCT verbindungszustandsindividuelle Daten auf. Er enhält für die internen Endgeräte, Teilnehmeranschlußschaltungen und Amtsätze eine Information über den Freizustand bzw. Nichtfreizustand, wobei bestehende Verbindungen durch die beteiligten Systemkomponenten, interne Endgeräte (B-Teilnehmer), Teilnehmeranschlußschaltungen und Amtssätze bezeichnet werden. Besteht beispielsweise eine externe Verbindung zwischen dem internen Endgerät T2, unter Mitwirkung der Teilnehmeranschlußschaltung TA2 und dem Amtssatz TR3, so bildet die zentrale Steuerung ZR für jede Komponente T2, TA2, TR3 eine Information, die auf die beiden anderen Komponenten hinweist (vgl. Fig. 1, Speicher SP CNCT). Die verbindungszustandsindividuellen Informationen geben damit auch an, ob ein bestimmtes internes Endgerät an einer internen oder externen zweiseitigen Verbindung beteiligt ist, an einer Konferenzverbindung, ob es sich im Rückfragezustand befindet usw. Zu den verbindungszustandsindividuellen Informationen, die sich auf Amtssätze beziehen, gehören auch Informationen über die verbindungszustandsabhängige Freischaltbarkeit eines belegten Amtssatzes, die noch beschrieben wird. Diese Daten werden in an sich bekannter Weise von bzw. im Zusammenwirken mit der zentralen Steuerung ZR generiert und verwaltet.
Der zentralen Steuerung ZR ist ein Betriebsprogramm zugeordnet, welches die Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens beschreibt.
Das in Fig. 2 in Form eines Flußdiagramms dargestellte erfindungsgemäße Verfahren umfaßt folgende Schritte: Ein erstes internes Endgerät T1 versucht durch Wahl einer Verkehrsausscheidungsziffer oder durch Betätigung einer Erdtaste K1 einen Amtssatz zu belegen. Ausgelöst durch diesen ersten Befehl prüft die zentrale Steuerung ZR im Rahmen einer ersten Überprüfung in an sich bekannter Weise die Amtssätze TR1 . . . TR3 auf Freizustand. Sie greift hierzu auf die verbindungszustandsindividuellen amtssatzbezogenen Informationen im Speicherbereich SP CNCT zu. Ermittelt die zentrale Steuerung ZR einen freien Amtssatz, so ordnet sie diesen dem ersten Endgerät T1 zu. Ermittelt die zentrale Steuerung ZR im Rahmen der ersten Überprüfung dagegen keinen freien Amtssatz, so übermittelt sie in ebenfalls an sich bekannter Weise einen Sonderton (Besetztton) an T1. Sofern das erste interne Endgerät T1 ausweislich eines entsprechenden Konfigurationsdatums im Speicher SP CNFG mit einer optischen Anzeigeeinrichtung DPL ausgestattet ist, wovon im folgenden ausgegangen wird, kann die zentrale Steuerung ZR zusätzlich oder alternativ zu dem Sonderton eine Information bilden, die den Nichtfreizustand der Amtssätze bezeichnet und auf dem Display DPL des Endgeräts T1 dargestellt wird.
Ausgelöst durch den ersten Befehl des internen Endgerätes T1 oder durch einen zweiten Befehl des internen Endgerätes T1, der beispielsweise durch Betätigung der Taste K2 generierbar ist, prüft die zentrale Steuerung ZR im Rahmen einer zweiten Überprüfung die belegten Amtssätze (z. B. TR1, TR2, TR3) auf Freischaltbarkeit. Als Freischaltbarkeit kann anlagenintern der Zustand eines Amtssatzes beispielsweise in der Weise definiert sein, daß als freischaltbar nur ein Amtssatz gilt, der an einer zweiseitigen (Fernsprech-)Verbindung beteiligt ist. Als nicht freischaltbar gelten damit u. a. Amtssätze, die an einer Konferenzverbindung beteiligt sind sowie angewählte Amtssätze, die zwar belegt, aber nicht an einer Verbindung beteiligt sind.
Zu der zweiten Überprüfung, ob mindestens ein Amtssatz freischaltbar ist, greift die zentrale Steuerung ZR auf die Informationen im Speicher SP CNCT zu, die den jeweiligen Verbindungszustand eines jeden Amtssatzes TR1 . . . TR3 bezeichnen. Ergibt diese Überprüfung durch die zentrale Steuerung ZR, daß kein Amtssatz freischaltbar ist, so bildet sie eine die Nichtfreischaltbarkeit bezeichnende Information und führt diese dem ersten internen Endgerät T1 zu, wo sie auf der optischen Anzeigeeinrichtung DPL dargestellt wird. Ermittelt die zentrale Steuerung ZR im Rahmen der zweiten Überprüfung dagegen mindestens einen freischaltbaren Amtssatz, so wählt sie einen (ersten) Amtssatz, z. B. TR1, gegebenenfalls nach einer vorgegebenen Rangfolge aus, die durch den internen Endgeräten T1 . . . T4 zugeordnete Prioritäten und diesen entsprechenden Konfigurationsdaten definiert ist, und bildet eine Information, die das zweite Interne, mit dem jeweiligen ersten freischaltbaren Amtssatz, z. B. TR1, verbundene zweite Endgerät T2 bezeichnet. Diese Information wird ebenfalls dem ersten internen Endgerät T1 zugeführt und auf der optischen Anzeigeeinrichtung DPL dargestellt.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist weiter in der Weise ausgestaltet, daß die zentrale Steuerung ZR den jeweiligen ersten Amtssatz, der durch das mit ihm verbundene zweite interne Endgerät auf der optischen Anzeigeeinrichtung DPL bezeichnet ist, erst freischaltet, wenn das erste interne Endgerät T1 einen dritten Befehl, z. B. mittels der Taste K3, abgibt. Dieser dritte Befehl löst dann das Freischalten des jeweiligen ersten Amtssatzes aus. Dabei kann vorgesehen sein, daß die bestehende Verbindung, an der der erste Amtssatz beteiligt ist, unmittelbar beendet wird. Die zentrale Steuerung ZR ordnet dem ersten internen Endgerät T1 den freigeschalteten Amtssatz TR1 zu.
Ist der Handapparat HA am ersten internen Endgerät T1 nicht aufgelegt, verbindet die zentrale Steuerung ZR den freigeschalteten Amtssatz TR1 mit dem ersten internen Endgerät T1 und übermittelt diesem gegebenenfalls einen Sonderton, der auf die Anschaltung des Amtssatzes hinweist. Ist dagegen der Handapparat HA am ersten internen Endgerät T1 aufgelegt, so ruft die zentrale Steuerung ZR das erste interne Endgerät T1 und schaltet nach dem Abheben des Handapparates HA den freigeschalteten Amtssatz TR1 an das erste interne Endgerät T1.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist weiterhin in der Weise ausgestaltet, daß die zentrale Steuerung ZR im Anschluß an die Auswahl des ersten Amtssatzes TR1 für eine spätere Freischaltung und gegebenenfalls im Anschluß an die Darstellung einer das zugehörige zweite interne Endgerät T2 bezeichnenden Information auf der optischen Anzeigeeinrichtung DPL des ersten internen Endgerätes T1 ausgelöst durch einen weiteren (vierten) Befehl (Taste K4) des ersten internen Endgeräts T1 aus den verbleibenden freischaltbaren Amtssätzen, z. B. TR2 und TR3, einen zweiten Amtssatz TR2 für eine spätere Freischaltung auswählt. Der vierte Befehl ist beispielsweise mittels der Taste K4 generierbar. Das Steuerprogramm, das in Fig. 2 in Form des Flußdiagramms dargestellt ist, springt in diesem Fall zu der mit der Ziffer "1" bezeichneten Stelle zurück. Die zentrale Steuerung ZR überprüft also wiederum die (gegebenenfalls noch) belegten Amtssätze TR2, TR3 auf Freischaltbarkeit, wobei im vorliegenden Fall der erste Amtssatz TR1 von dieser Prüfung ausgenommen wird. Nachdem die Steuerung eine dasjenige zweite interne Endgerät T3 bezeichnende Information bildet, welches mit dem zweiten freischaltbaren Amtssatz TR2 verbunden ist, und nach Darstellung dieser Information auf der optischen Anzeigeeinrichtung DPL des ersten internen Endgerätes T1 schaltet die zentrale Steuerung ZR ausgelöst durch den dritten Befehl den ausgewählten zweiten Amtssatz TR2 frei und ordnet diesen dem ersten internen Endgerät T1 zu.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch in der Weise ausgestaltet sein, daß die zentrale Steuerung ZR ausgelöst durch den vierten Befehl des ersten internen Endgeräts T1, der durch Betätigung der Taste K4 generierbar ist, zunächst überprüft, ob zwischenzeitlich ein Amtssatz in den Freizustand zurückgekehrt ist. In diesem Fall springt das in Fig. 2 in Form eines Flußdiagramms dargestellte Steuerprogramm zu der mit der Ziffer "0" bezeichneten Stelle zurück, um in der Folge die weiteren im Flußdiagramm angegebenen Schritte auszuführen.
Anstelle der Tasten K1 . . . K4 kann vorgesehen sein, daß die Befehle am ersten internen Endgerät T1 durch Betätigung von Zifferntasten ausgelöst werden.

Claims (3)

1. Verfahren zur Belegung eines Amtssatzes in einer Fernmeldenebenstellenanlage mit einer zentralen Steuerung (ZR), mit einem Speicher (SP CNFG CNCT) zur Aufnahme von Anlagenkonfigurationsdaten und von verbindungszustandsindividuellen Informationen, mit mindestens einem Amtssatz, wobei die zentrale Steuerung (ZR) ausgelöst durch einen einen Amtssatzbelegungswunsch bezeichnenden ersten Befehl eines ersten internen Endgerätes (T1) im Rahmen einer ersten Überprüfung den bzw. die Amtssätze (TR1 . . . TR3) der Fernmeldenebenstellenanlage auf Freizustand überprüft und, sofern die zentrale Steuerung (ZR) bei der ersten Überprüfung keinen freien Amtssatz ermittelt, an das erste interen Endgerät (T1), das erfolglos versucht, einen freien Amtssatz zu belegen, gegebenenfalls einen Sonderton überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Steuerung (ZR) ausgelöst durch den ersten oder einen zweiten Befehl des ersten internen Endgerätes (T1) im Rahmen einer zweiten Überprüfung den bzw. die Amtssätze (TR1 . . . TRn) der Fernmeldenebenstellenanlage auf nach einem vorgegebenen Kriterium bestimmte Freischaltbarkeit überprüft, daß die zentrale Steuerung (ZR) eine das Ergebnis der zweiten Überprüfung bezeichnende Information in der Weise bildet, daß eine ein zweites internes Endgerät (T2 . . . T4) bezeichnende Information, welches mit jeweils einem freischaltbaren Amtssatz verbunden ist, auf einer dem ersten internen Endgerät (T1) zugeordneten optischen Anzeigeeinrichtung (DPL) des ersten internen Endgerätes (T1) dargestellt wird, und daß die zentrale Steuerung (ZR) entweder einen ersten Amtssatz (TR1) freischaltet, der mit dem auf der Anzeigeeinrichtung (DPL) des ersten internen Endgerätes (T1) angezeigten, zweiten internen Endgerät (T2) verbunden ist, freischaltet und den freigeschalteten ersten Amtssatz (TR1) dem ersten internen Endgerät (T1) zuordnet oder ausgelöst durch einen weiteren Befehl des ersten internen Endgeräts (T1) aus den verbleibenden freischaltbaren Amtssätzen (TR2, TR3) einen zweiten Amtssatz (TR2) für eine spätere Freischaltung auswählt und eine dasjenige zweite interne Endgerät (T3) bezeichnende Information bildet, welches mit dem zweiten freischaltbaren Amtssatz (TR2) verbunden ist, und daß die zentrale Steuerung (ZR) den ausgewählten zweiten Amtssatz (TR2) freischaltet und diesen dem ersten internen Endgerät (T1) zuordnet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Steuerung (ZR) aus den belegten Amtssätzen einen Amtssatz für eine spätere Freischaltung gemäß einer vorgebbaren Rangfolge auswählt.
3. Fernmeldenebenstellenanlage zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit einer zentralen Steuerung (ZR), mit einem Speicher (SP CNFG CNCT) zur Aufnahme von Anlagenkonfigurationsdaten und von verbindungszustandsindividueller Daten, mit mindestens einem Amtssatz (TR1 . . . TR3) und mit internen Nebenstellen (T1 . . . T4), dadurch gekennzeichnet, daß der zentralen Steuerung (ZR) ein das Verfahren definierendes Programm zugeordnet ist.
DE19904038320 1990-11-30 1990-11-30 Verfahren und vorrichtung zur belegung eines amtssatzes in einer fernmeldenebenenstellanlage Granted DE4038320A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19904038320 DE4038320A1 (de) 1990-11-30 1990-11-30 Verfahren und vorrichtung zur belegung eines amtssatzes in einer fernmeldenebenenstellanlage
CH3228/91A CH683308A5 (de) 1990-11-30 1991-11-07 Verfahren und Vorrichtung zur Belegung eines Amtssatzes in einer Fernmeldenebenstellenanlage.
AT0234491A AT401593B (de) 1990-11-30 1991-11-25 Verfahren zur belegung eines amtssatzes in einer fernmeldenebenstellenanlage und fernmeldenebenstellenanlage zur durchführung dieses verfahrens
US07/802,064 US5363435A (en) 1990-11-30 1991-11-27 Method and apparatus for seizing a trunk circuit in a telecommunications private branch exchange

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19904038320 DE4038320A1 (de) 1990-11-30 1990-11-30 Verfahren und vorrichtung zur belegung eines amtssatzes in einer fernmeldenebenenstellanlage

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4038320A1 DE4038320A1 (de) 1992-06-11
DE4038320C2 true DE4038320C2 (de) 1993-02-04

Family

ID=6419345

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19904038320 Granted DE4038320A1 (de) 1990-11-30 1990-11-30 Verfahren und vorrichtung zur belegung eines amtssatzes in einer fernmeldenebenenstellanlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4038320A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0663752A1 (de) * 1994-01-10 1995-07-19 Casio Computer Co., Ltd. Telephon
DE19633548C1 (de) * 1996-08-20 1998-04-23 Siemens Ag Verfahren zum Management von Nachrichtenkanälen zwischen einem Zubringernetz für mobile Kommunikationsgeräte und einem Kommunikationssystem

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0663752A1 (de) * 1994-01-10 1995-07-19 Casio Computer Co., Ltd. Telephon
US5581595A (en) * 1994-01-10 1996-12-03 Casio Computer Co., Ltd. Telephone with an auto dialing function
DE19633548C1 (de) * 1996-08-20 1998-04-23 Siemens Ag Verfahren zum Management von Nachrichtenkanälen zwischen einem Zubringernetz für mobile Kommunikationsgeräte und einem Kommunikationssystem

Also Published As

Publication number Publication date
DE4038320A1 (de) 1992-06-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0295470B1 (de) Verfahren für eine rechnergesteuerte Vermittlungseinrichtung, insbesondere für eine sogenannte KEY-Fernsprechvermittlungseinrichtung mit der Möglichkeit der Rufweiterleitung
AT401593B (de) Verfahren zur belegung eines amtssatzes in einer fernmeldenebenstellenanlage und fernmeldenebenstellenanlage zur durchführung dieses verfahrens
DE3818087C2 (de)
DE4038320C2 (de)
EP0813330A2 (de) Verbindungsaufbauverfahren sowie Vermittlungsstelle, Dienstrechner und Kommunikationsnetz
EP0535601B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Konferenzverbindungen in einer rechnergesteuerten Kommunikationsanlage
DE4038321C2 (de)
EP0535602B1 (de) Verfahren für den Betrieb einer Programmgesteuerten Kommunikationsanlage, bei der eine Verbindungsanforderung gleichzeitig an mehrere Kommunikationsendgeräte signalisiert wird
DE4020618C2 (de) Verfahren zur Signalisierung von Fernsprech-Rückrufverbindungen
EP0923220A2 (de) Verfahren zur Verwaltung teilnehmerindividueller Daten eines Telekommunikationsendgerätes
DE3818086C2 (de)
DE2929514A1 (de) Verfahren zum abfragen von teilnehmerberechtigungen in einer zentral gesteuerten fernsprechnebenstellenanlage
EP1028575A2 (de) Système de télécommunication et méthode d'extension virtuelle de la mémoire d'un poste d'abonné
DE4006048C2 (de)
DE3312161C1 (de) Verfahren zum Steuern des Verbindungsauf- und -abbaus in einer zeitmultiplexen Fernmelde-,insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage
DE4209041C2 (de) Periphere Einrichtung für besondere Dienste
EP0352700B1 (de) Verfahren zur Durchführung einer leistungsmerkmalsbezogenen Steuerprozedur in einem rechnergesteuerten Kommunikationssystem insbesondere einem Key-Kommunikationssystem, mit der Möglichkeit des sogenannten "Anklopfens"
DE2812953A1 (de) Verfahren zur abwicklung von funktionsablaeufen in einem zentralgesteuerten fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentralgesteuerten fernsprechnebenstellenanlage, mit mehreren unterschiedlichen verbindungsleitungsbuendeln, sowie mit rueckrufmoeglichkeit und leitungsvormerken
DE4113359A1 (de) Programmgesteuerte fernsprechnebenstellenanlage
DE4113366C2 (de)
DE19756548C2 (de) Verfahren zur Behandlung einer in einem Kommunikationssystem vorliegenden Wahlinformation
DE3827492C2 (de)
DE4019537C1 (en) Information handling system for telephone exchange - stores entered telephone numbers into respective memory location for each subscriber
DE19844672B4 (de) Programmgesteuertes Kommunikationssystem zur Vermittlung von daran angeschlossenen analogen und digitalen Kommunikationsendgeräten
DE3432144A1 (de) Verfahren fuer eine mit einem betriebstechnischen terminal ausgeruestete waehlnebenstellenanlage

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee