DE4038320C2 - - Google Patents
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Description
Es sind unterschiedliche Fernmeldenebenstellenanlagen und insbesondere
Fernsprechnebenstellenanlagen bekannt, die neben der
eigentlichen Vermittlungssteuerung auch zu einer Steuerung bzw.
Realisierung zusätzlicher, über den eigentlichen Vermittlungsvorgang
hinausgehender Steuervorgänge befähigt sind. Solche zusätzlichen
Funktionen werden im allgemeinen als Leistungsmerkmale
bezeichnet, wobei insbesondere für den Kommunikationsdienst
"Sprache" eine große Zahl unterschiedlicher Leistungsmerkmale
bekannt ist. Zu solchen Leistungsmerkmalen zählen insbesondere
die Darstellung von Bedienerhinweisen auf einer optischen Anzeigeeinrichtung
und der Rückruf im Frei- oder Besetztzustand
der gerufenen Nebenstelle. Weiterhin ist ein Leistungsmerkmal
bekannt, das mit "Verdrängen" bezeichnet wird. Das Leistungsmerkmal
"Verdrängen" besteht darin, daß in einer Vermittlungsanlage
eine Verbindung zugunsten einer anderen Verbindung mit
höherer Priorität getrennt werden kann, wobei vorgesehen sein
kann, daß die Trennung den getrennten Teilnehmerstellen durch
einen Besetztton angezeigt werden kann (Oden: Nachrichtenvermittlung,
R. Oldenburg-Verlag, München, 1975, ISBN 3-486-39902-2,
Seite 78).
Der Umfang des Amtsverkehrs von bzw. zu der Nebenstellenanlage
ist von der Anzahl sogenannter Amtsübertragungen oder Amtssätze
mit den jeweiligen Amtsleitungen abhängig. In der Regel ist bei
Nebenstellenanlagen die Anzahl der Nebenstellen größer als die
Zahl der Amtsleitungen. Bei derartigen Nebenstellenanlagen, die
mehr Nebenstellen als Amtsleitungen aufweisen, sind bei Belegung
aller Amtssätze eine oder mehrere Nebenstellen sowohl von gehendem
Amtsverkehr als auch von kommendem Amtsverkehr ausgeschlossen.
Die Bedienperson einer Nebenstelle, die eine Amtsverbindung
herstellen will, hat bei starker Auslastung der Nebenstellenanlage
mit gehendem und/oder kommendem Amtsverkehr bzw. bei starker
Nachfrage nach Amtsverbindungen gegebenenfalls mehrmals eine
Verkehrsausscheidungsziffer zu wählen oder eine Erdtaste zu
drücken, um schließlich die gewünschte Amtsverbindung herstellen
zu können.
Aus einer Produktschrift der Firma Siemens "HICOM 600 System
Product Data", Bestell-Nr. A19100-K3161-G430-01-7600, ist jedoch
ein Kommunikationssystem bekannt, bei dem externe Leitungen
vorgemerkt werden können (Seite 34 der Produktschrift).
Wenn ein Tielnehmer beim Versuch, eine externe Leitung zu belegen,
den Besetztton erhält, kann er sich für die nächste freiwerdende
Leitung vormerken, sofern der betreffende Nebenstellenteilnehmer
mindestens ortsberechtigt ist.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, bisher nicht an einer
Amtsverbindung beteiligten Nebenstellen auch bei vollständiger
Auslastung der Nebenstellenanlage mit Amtsvermerk ohne zeitliche
Enschränkung eine Amtsverbindung zu ermöglichen.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere
darin, daß die Bedienperson einer Nebenstelle, die wegen vollständiger
Auslastung der Nebenstellenanlage mit Amtsverkehr
bisher nicht an einer Amtsverbindung beteiligt ist und eine
solche herstellen will, davon entlastet wird, gegebenenfalls
mehrmals einen Amtssatzbelegungsversuch vorzunehmen. Es erübricht
sich ferner, eine externe Leitung vorzumerken, wobei die
vorgemerkte externe Leitung erst dann einer weiteren Nebenstelle
zugeteilt werden könnte, wenn die ursprüngliche Verbindung
beendet wird. Erfindungsgemäß läßt sich die gewünschte Amtsverbindung
aber zu jedem Zeitpunkt, also auch bei vollständiger
Auslastung der Nebenstelle mit Amtsverkehr, herstellen.
Der Bedienperson derjenigen internen Nebenstelle, die eine Amtsverbindung
herstellen will, kann erfindungsgemäß einen von mehreren
freischaltbaren Amtssätzen gezielt auswählen. Hierzu wird
auf einem Display dieser Nebenstelle eine Information angezeigt,
die eine zweite interne Nebenstelle bezeichnet, die mit einem
freischaltbaren Amtssatz verbunden ist. Damit wird also ermöglicht,
anstelle eines ersten freischaltbaren Amtssatzes einen
oder sukzessive mehrere weitere freischaltbare Amtssätze auszuwählen,
um gezielt zweite interne Endgeräte, die an einer Amtsverbindung
beteiligt sind, zum Beispiel Endgeräte von Vorgesetzten,
von der Freischaltung eines Amtssatzes auszunehmen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine Blockschaltdarstellung einer Fernmeldenebenstellenanlage,
die der Durchführung des Verfahrens gemäß
der Erfindung dient, und
Fig. 2 ein Flußdiagramm mit den Schritten des erfindungsgemäßen
Verfahrens.
Die in Fig. 1 in Form eines Blockschaltbildes dargestellte Nebenstellenanlage
weist eine zentrale Steuerung ZR, ein Koppelfeld
KF, einen Speicher SP auf, der in einem Speicherbereich
CNFG Anlagenkonfigurationsdaten und in einem anderen Speicherbereich
CNCT verbindungszustandsindividueller Informationen aufnimmt.
Interne Endgeräte T1 . . . T4 sind über Teilnehmeranschlußschaltungen
TA1 . . . TA4 mit dem Koppelfeld verbindbar. Ein erstes
internes Endgerät T1 weist neben Zifferntasten auch Funktionstasten
K1 . . . K4 auf, durch deren Betätigung an die zentrale Steuerung
ZR gerichtete Befehle generierbar sind. Das erste interne
Endgerät T1 weist zudem eine optische Anzeigeeinrichtung DPL auf
und ist insbesondere auch als Vermittlungsterminal ausgebildet.
Mit dem Koppelfeld KF sind ferner Amtssätze TR1 . . . TR3 verbindbar,
die der Herstellung von gehendem und/oder kommendem Amtsverkehr
über die zugehörigen Amtsleitungen AL1 . . . AL3 dienen. Die
in Fig. 1 dargestellte Fernsprechnebenstellenanlage weist also
mehr interne Endgeräte T1 . . . T4 als Amtssätze TR1 . . . TR3 auf.
Der mit der zentralen Steuerung ZR verbundene Speicher SP enthält
in seinem Speicherbereich CNFG Konfigurationsdaten, die
den jeweils konkreten Ausbau der Nebenstellenanlage definieren.
Zu diesen Daten gehören unter anderem Angaben über die Anzahl
und die Art (analog/digital) der Endgeräte T1 . . . T4, endgeräteindividuelle
Berechtigungen und Angaben über die Amtssätze
TR1 . . . TR3. Die zuvor erwähnten endgeräteindividuellen Berechtigungsdaten
geben an, welche Leistungsmerkmale dem jeweiligen
Endgerät T1 . . . T4 zugeordnet sind. Im vorliegenden Fall wird
davon ausgegangen, daß das erste interne Endgerät T1 berechtigt
ist, die der Auslösung und Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens dienenden Befehle mittels der Tasten K1 . . . K4 zu generieren.
Ein weiteres Konfigurationsdatum für das erste interne
Endgerät T1 ist die Information, daß es mit einer optischen Anzeigeeinrichtung
DPL ausgestattet ist.
Neben den Konfigurationsdaten, die unabhängig von dem jeweiligen
vermittlungstechnischen Zustand der Anlagenkomponenten bestehen,
nimmt der Speicher SP, und zwar im Speicherbereich CNCT verbindungszustandsindividuelle
Daten auf. Er enhält für die internen
Endgeräte, Teilnehmeranschlußschaltungen und Amtsätze eine Information
über den Freizustand bzw. Nichtfreizustand, wobei bestehende
Verbindungen durch die beteiligten Systemkomponenten,
interne Endgeräte (B-Teilnehmer), Teilnehmeranschlußschaltungen
und Amtssätze bezeichnet werden. Besteht beispielsweise eine externe
Verbindung zwischen dem internen Endgerät T2, unter Mitwirkung
der Teilnehmeranschlußschaltung TA2 und dem Amtssatz TR3,
so bildet die zentrale Steuerung ZR für jede Komponente T2, TA2,
TR3 eine Information, die auf die beiden anderen Komponenten hinweist
(vgl. Fig. 1, Speicher SP CNCT). Die verbindungszustandsindividuellen
Informationen geben damit auch an, ob ein bestimmtes
internes Endgerät an einer internen oder externen zweiseitigen
Verbindung beteiligt ist, an einer Konferenzverbindung, ob es
sich im Rückfragezustand befindet usw. Zu den verbindungszustandsindividuellen
Informationen, die sich auf Amtssätze beziehen,
gehören auch Informationen über die verbindungszustandsabhängige
Freischaltbarkeit eines belegten Amtssatzes, die noch
beschrieben wird. Diese Daten werden in an sich bekannter Weise
von bzw. im Zusammenwirken mit der zentralen Steuerung ZR generiert
und verwaltet.
Der zentralen Steuerung ZR ist ein Betriebsprogramm zugeordnet,
welches die Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens beschreibt.
Das in Fig. 2 in Form eines Flußdiagramms dargestellte erfindungsgemäße
Verfahren umfaßt folgende Schritte: Ein erstes internes
Endgerät T1 versucht durch Wahl einer Verkehrsausscheidungsziffer
oder durch Betätigung einer Erdtaste K1 einen Amtssatz
zu belegen. Ausgelöst durch diesen ersten Befehl prüft die
zentrale Steuerung ZR im Rahmen einer ersten Überprüfung in an
sich bekannter Weise die Amtssätze TR1 . . . TR3 auf Freizustand.
Sie greift hierzu auf die verbindungszustandsindividuellen amtssatzbezogenen
Informationen im Speicherbereich SP CNCT zu. Ermittelt
die zentrale Steuerung ZR einen freien Amtssatz, so ordnet
sie diesen dem ersten Endgerät T1 zu. Ermittelt die zentrale
Steuerung ZR im Rahmen der ersten Überprüfung dagegen keinen
freien Amtssatz, so übermittelt sie in ebenfalls an sich bekannter
Weise einen Sonderton (Besetztton) an T1. Sofern das erste
interne Endgerät T1 ausweislich eines entsprechenden Konfigurationsdatums
im Speicher SP CNFG mit einer optischen Anzeigeeinrichtung
DPL ausgestattet ist, wovon im folgenden ausgegangen
wird, kann die zentrale Steuerung ZR zusätzlich oder alternativ
zu dem Sonderton eine Information bilden, die den Nichtfreizustand
der Amtssätze bezeichnet und auf dem Display DPL des Endgeräts
T1 dargestellt wird.
Ausgelöst durch den ersten Befehl des internen Endgerätes T1
oder durch einen zweiten Befehl des internen Endgerätes T1, der
beispielsweise durch Betätigung der Taste K2 generierbar ist,
prüft die zentrale Steuerung ZR im Rahmen einer zweiten Überprüfung
die belegten Amtssätze (z. B. TR1, TR2, TR3) auf Freischaltbarkeit.
Als Freischaltbarkeit kann anlagenintern der
Zustand eines Amtssatzes beispielsweise in der Weise definiert
sein, daß als freischaltbar nur ein Amtssatz gilt, der an einer
zweiseitigen (Fernsprech-)Verbindung beteiligt ist. Als nicht
freischaltbar gelten damit u. a. Amtssätze, die an einer Konferenzverbindung
beteiligt sind sowie angewählte Amtssätze, die
zwar belegt, aber nicht an einer Verbindung beteiligt sind.
Zu der zweiten Überprüfung, ob mindestens ein Amtssatz freischaltbar
ist, greift die zentrale Steuerung ZR auf die Informationen
im Speicher SP CNCT zu, die den jeweiligen Verbindungszustand
eines jeden Amtssatzes TR1 . . . TR3 bezeichnen. Ergibt diese Überprüfung
durch die zentrale Steuerung ZR, daß kein Amtssatz freischaltbar
ist, so bildet sie eine die Nichtfreischaltbarkeit bezeichnende
Information und führt diese dem ersten internen Endgerät
T1 zu, wo sie auf der optischen Anzeigeeinrichtung DPL dargestellt
wird. Ermittelt die zentrale Steuerung ZR im Rahmen
der zweiten Überprüfung dagegen mindestens einen freischaltbaren
Amtssatz, so wählt sie einen (ersten) Amtssatz, z. B. TR1,
gegebenenfalls nach einer vorgegebenen Rangfolge aus, die durch
den internen Endgeräten T1 . . . T4 zugeordnete Prioritäten und diesen
entsprechenden Konfigurationsdaten definiert ist, und bildet
eine Information, die das zweite Interne, mit dem jeweiligen
ersten freischaltbaren Amtssatz, z. B. TR1, verbundene zweite
Endgerät T2 bezeichnet. Diese Information wird ebenfalls dem ersten
internen Endgerät T1 zugeführt und auf der optischen Anzeigeeinrichtung
DPL dargestellt.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist weiter in der Weise ausgestaltet,
daß die zentrale Steuerung ZR den jeweiligen ersten Amtssatz,
der durch das mit ihm verbundene zweite interne Endgerät
auf der optischen Anzeigeeinrichtung DPL bezeichnet ist, erst
freischaltet, wenn das erste interne Endgerät T1 einen dritten
Befehl, z. B. mittels der Taste K3, abgibt. Dieser dritte Befehl
löst dann das Freischalten des jeweiligen ersten Amtssatzes aus.
Dabei kann vorgesehen sein, daß die bestehende Verbindung, an
der der erste Amtssatz beteiligt ist, unmittelbar beendet wird.
Die zentrale Steuerung ZR ordnet dem ersten internen Endgerät
T1 den freigeschalteten Amtssatz TR1 zu.
Ist der Handapparat HA am ersten internen Endgerät T1 nicht aufgelegt,
verbindet die zentrale Steuerung ZR den freigeschalteten
Amtssatz TR1 mit dem ersten internen Endgerät T1 und übermittelt
diesem gegebenenfalls einen Sonderton, der auf die Anschaltung
des Amtssatzes hinweist. Ist dagegen der Handapparat HA am ersten
internen Endgerät T1 aufgelegt, so ruft die zentrale Steuerung
ZR das erste interne Endgerät T1 und schaltet nach dem Abheben
des Handapparates HA den freigeschalteten Amtssatz TR1 an
das erste interne Endgerät T1.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist weiterhin in der Weise ausgestaltet,
daß die zentrale Steuerung ZR im Anschluß an die Auswahl
des ersten Amtssatzes TR1 für eine spätere Freischaltung
und gegebenenfalls im Anschluß an die Darstellung einer das zugehörige
zweite interne Endgerät T2 bezeichnenden Information
auf der optischen Anzeigeeinrichtung DPL des ersten internen
Endgerätes T1 ausgelöst durch einen weiteren (vierten) Befehl
(Taste K4) des ersten internen Endgeräts T1 aus den verbleibenden
freischaltbaren Amtssätzen, z. B. TR2 und TR3, einen zweiten
Amtssatz TR2 für eine spätere Freischaltung auswählt. Der
vierte Befehl ist beispielsweise mittels der Taste K4 generierbar.
Das Steuerprogramm, das in Fig. 2 in Form des Flußdiagramms
dargestellt ist, springt in diesem Fall zu der mit der Ziffer
"1" bezeichneten Stelle zurück. Die zentrale Steuerung ZR
überprüft also wiederum die (gegebenenfalls noch) belegten
Amtssätze TR2, TR3 auf Freischaltbarkeit, wobei im vorliegenden
Fall der erste Amtssatz TR1 von dieser Prüfung ausgenommen
wird. Nachdem die Steuerung eine dasjenige zweite interne Endgerät
T3 bezeichnende Information bildet, welches mit dem zweiten
freischaltbaren Amtssatz TR2 verbunden ist, und nach Darstellung
dieser Information auf der optischen Anzeigeeinrichtung
DPL des ersten internen Endgerätes T1 schaltet die zentrale
Steuerung ZR ausgelöst durch den dritten Befehl den ausgewählten
zweiten Amtssatz TR2 frei und ordnet diesen dem ersten
internen Endgerät T1 zu.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch in der Weise ausgestaltet
sein, daß die zentrale Steuerung ZR ausgelöst durch den vierten
Befehl des ersten internen Endgeräts T1, der durch Betätigung
der Taste K4 generierbar ist, zunächst überprüft, ob zwischenzeitlich
ein Amtssatz in den Freizustand zurückgekehrt ist. In diesem
Fall springt das in Fig. 2 in Form eines Flußdiagramms dargestellte
Steuerprogramm zu der mit der Ziffer "0" bezeichneten
Stelle zurück, um in der Folge die weiteren im Flußdiagramm angegebenen
Schritte auszuführen.
Anstelle der Tasten K1 . . . K4 kann vorgesehen sein, daß die Befehle
am ersten internen Endgerät T1 durch Betätigung von Zifferntasten
ausgelöst werden.
Claims (3)
1. Verfahren zur Belegung eines Amtssatzes in einer Fernmeldenebenstellenanlage
mit einer zentralen Steuerung (ZR), mit einem
Speicher (SP CNFG CNCT) zur Aufnahme von Anlagenkonfigurationsdaten
und von verbindungszustandsindividuellen Informationen,
mit mindestens einem Amtssatz, wobei die zentrale Steuerung
(ZR) ausgelöst durch einen einen Amtssatzbelegungswunsch bezeichnenden
ersten Befehl eines ersten internen Endgerätes (T1) im
Rahmen einer ersten Überprüfung den bzw. die Amtssätze (TR1 . . .
TR3) der Fernmeldenebenstellenanlage auf Freizustand überprüft
und, sofern die zentrale Steuerung (ZR) bei der ersten Überprüfung
keinen freien Amtssatz ermittelt, an das erste interen Endgerät
(T1), das erfolglos versucht, einen freien Amtssatz zu belegen,
gegebenenfalls einen Sonderton überträgt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zentrale Steuerung (ZR) ausgelöst durch den ersten oder
einen zweiten Befehl des ersten internen Endgerätes (T1) im
Rahmen einer zweiten Überprüfung den bzw. die Amtssätze (TR1 . . .
TRn) der Fernmeldenebenstellenanlage auf nach einem vorgegebenen
Kriterium bestimmte Freischaltbarkeit überprüft, daß die
zentrale Steuerung (ZR) eine das Ergebnis der zweiten Überprüfung
bezeichnende Information in der Weise bildet, daß eine ein
zweites internes Endgerät (T2 . . . T4) bezeichnende Information,
welches mit jeweils einem freischaltbaren Amtssatz verbunden
ist, auf einer dem ersten internen Endgerät (T1) zugeordneten
optischen Anzeigeeinrichtung (DPL) des ersten internen Endgerätes
(T1) dargestellt wird, und daß die zentrale Steuerung
(ZR) entweder einen ersten Amtssatz (TR1) freischaltet, der mit
dem auf der Anzeigeeinrichtung (DPL) des ersten internen Endgerätes
(T1) angezeigten, zweiten internen Endgerät (T2) verbunden
ist, freischaltet und den freigeschalteten ersten Amtssatz
(TR1) dem ersten internen Endgerät (T1) zuordnet oder ausgelöst
durch einen weiteren Befehl des ersten internen Endgeräts (T1)
aus den verbleibenden freischaltbaren Amtssätzen (TR2, TR3) einen
zweiten Amtssatz (TR2) für eine spätere Freischaltung auswählt
und eine dasjenige zweite interne Endgerät (T3) bezeichnende
Information bildet, welches mit dem zweiten freischaltbaren
Amtssatz (TR2) verbunden ist, und daß die zentrale Steuerung
(ZR) den ausgewählten zweiten Amtssatz (TR2) freischaltet
und diesen dem ersten internen Endgerät (T1) zuordnet.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zentrale Steuerung (ZR) aus den belegten Amtssätzen einen
Amtssatz für eine spätere Freischaltung gemäß einer
vorgebbaren Rangfolge auswählt.
3. Fernmeldenebenstellenanlage zur Durchführung des Verfahrens
nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit einer zentralen Steuerung
(ZR), mit einem Speicher (SP CNFG CNCT) zur Aufnahme von
Anlagenkonfigurationsdaten und von verbindungszustandsindividueller
Daten, mit mindestens einem Amtssatz (TR1 . . . TR3) und mit
internen Nebenstellen (T1 . . . T4),
dadurch gekennzeichnet,
daß der zentralen Steuerung (ZR) ein das Verfahren definierendes
Programm zugeordnet ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904038320 DE4038320A1 (de) | 1990-11-30 | 1990-11-30 | Verfahren und vorrichtung zur belegung eines amtssatzes in einer fernmeldenebenenstellanlage |
| CH3228/91A CH683308A5 (de) | 1990-11-30 | 1991-11-07 | Verfahren und Vorrichtung zur Belegung eines Amtssatzes in einer Fernmeldenebenstellenanlage. |
| AT0234491A AT401593B (de) | 1990-11-30 | 1991-11-25 | Verfahren zur belegung eines amtssatzes in einer fernmeldenebenstellenanlage und fernmeldenebenstellenanlage zur durchführung dieses verfahrens |
| US07/802,064 US5363435A (en) | 1990-11-30 | 1991-11-27 | Method and apparatus for seizing a trunk circuit in a telecommunications private branch exchange |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904038320 DE4038320A1 (de) | 1990-11-30 | 1990-11-30 | Verfahren und vorrichtung zur belegung eines amtssatzes in einer fernmeldenebenenstellanlage |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4038320A1 DE4038320A1 (de) | 1992-06-11 |
| DE4038320C2 true DE4038320C2 (de) | 1993-02-04 |
Family
ID=6419345
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904038320 Granted DE4038320A1 (de) | 1990-11-30 | 1990-11-30 | Verfahren und vorrichtung zur belegung eines amtssatzes in einer fernmeldenebenenstellanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4038320A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0663752A1 (de) * | 1994-01-10 | 1995-07-19 | Casio Computer Co., Ltd. | Telephon |
| DE19633548C1 (de) * | 1996-08-20 | 1998-04-23 | Siemens Ag | Verfahren zum Management von Nachrichtenkanälen zwischen einem Zubringernetz für mobile Kommunikationsgeräte und einem Kommunikationssystem |
-
1990
- 1990-11-30 DE DE19904038320 patent/DE4038320A1/de active Granted
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0663752A1 (de) * | 1994-01-10 | 1995-07-19 | Casio Computer Co., Ltd. | Telephon |
| US5581595A (en) * | 1994-01-10 | 1996-12-03 | Casio Computer Co., Ltd. | Telephone with an auto dialing function |
| DE19633548C1 (de) * | 1996-08-20 | 1998-04-23 | Siemens Ag | Verfahren zum Management von Nachrichtenkanälen zwischen einem Zubringernetz für mobile Kommunikationsgeräte und einem Kommunikationssystem |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4038320A1 (de) | 1992-06-11 |
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