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DE4038157A1 - Einrichtung zum loesen der radschrauben bzw. -muttern von kraftfahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zum loesen der radschrauben bzw. -muttern von kraftfahrzeugen

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Publication number
DE4038157A1
DE4038157A1 DE19904038157 DE4038157A DE4038157A1 DE 4038157 A1 DE4038157 A1 DE 4038157A1 DE 19904038157 DE19904038157 DE 19904038157 DE 4038157 A DE4038157 A DE 4038157A DE 4038157 A1 DE4038157 A1 DE 4038157A1
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DE
Germany
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leg
lifting part
wrench
tube piece
free end
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Application number
DE19904038157
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English (en)
Inventor
Dieter Dr Med Ebert
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Individual
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F3/00Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
    • B66F3/08Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads screw operated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B29/00Apparatus or tools for mounting or dismounting wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B29/00Apparatus or tools for mounting or dismounting wheels
    • B60B29/003Wrenches, e.g. of the ratchet type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S5/00Servicing, maintaining, repairing, or refitting of vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Lösen der Radschrau­ ben bzw. -muttern von Kraftfahrzeugen unter Verwendung eines Schraubenschlüssels.
Zum Lösen der Radschrauben bzw. -muttern von Kraftfahrzeugen im Pannenfall werden bislang Kreuz- oder Pfeifenkopfschlüssel ver­ wendet. Dabei ergeben sich jedoch Probleme, wenn die Schrauben bzw. Muttern festsitzen oder festgerostet sind. In solchen Fäl­ len hilft auch das Verlängern des Hebelarms mittels eines auf das freie Ende des Schraubenschlüssels aufgesteckten Rohrs nur selten; der erforderliche Kraftaufwand ist trotz dieses Hilfs­ mittels erheblich und insbesondere von Frauen kaum zu erbringen.
Zum Lösen derartiger Schrauben bzw. Muttern sind auch Drehmomen­ tenschlüssel bekannt. Durch die einstellbare Übersetzung dieser Schlüssel läßt der Kraftaufwand sich zwar verringern, doch sind sie unverhältnismäßig teuer sowie wegen ihrer Sperrigkeit und ihres Gewichts in einem Kraftfahrzeug schlecht unterzubringen. - Schließlich werden in Kraftfahrzeug-Werkstätten noch Elektro- Schrauber verwendet, die jedoch für einen Einsatz auf der Straße im Pannenfall nicht in Betracht kommen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, das Lösen der Radschrauben bzw. -muttern von Kraft­ fahrzeugen ohne großen Kraftaufwand durchzuführen, wobei weit­ gehend mit dem in einem Kraftfahrzeug üblicherweise vorhandenen Gerät gearbeitet, d. h. also das Erfordernis zusätzlichen Geräts und damit verbundener Kosten minimiert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das freie Ende des Schraubenschlüssels mit dem Hubteil eines Wagenhebers getrieblich gekuppelt ist. Schraubenschlüssel und Wagenheber sind in fast jedem Kraftfahrzeug vorhanden; als Zusatz ist dem­ nach lediglich ein Kupplungsteil erforderlich, das eine getrieb­ liche Verbindung zwischen Schraubenschlüssel und Wagenheber und so die Übertragung von dessen Hubkraft auf den Schraubenschlüs­ sel ermöglicht. Diese Hubkraft reicht zum Lösen noch so festsit­ zender bzw. festgerosteter Radschrauben bzw. -muttern aus; nach deren Lösen kann der restliche Schraubvorgang von Hand durchge­ führt werden.
Die spezielle Ausgestaltung des Kupplungsteils hängt von der Art des jeweiligen Wagenhebers ab. So ist gemäß einem ersten Ausfüh­ rungsbeispiel der Erfindung bei einem Wagenheber mit vertikal verstellbarem Hubteil, dessen Winkel zum Stützteil über den ge­ samten Verstellweg konstant bleibt, ein Kupplungsteil vorgese­ hen, das als Winkelrohrstück ausgebildet ist, dessen einer Schenkel das freie Ende des Schraubenschlüssels und dessen an­ derer Schenkel den Zapfen des Hubteils aufnimmt. Derartige Wa­ genheber befinden sich bsp. in Kraftfahrzeugen der Marke Merce­ des. Wird ein solcher Wagenheber rechts von dem zu demontieren­ den Rad aufgestellt und sein mit dem auf eine Radschraube bzw. -mutter aufgesteckten Schraubenschlüssel getrieblich gekuppel­ tes Hubteil aufwärts bewegt, so wird der Schraubenschlüssel entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, was bei Radschrauben mit Rechtsgewinde deren Lösen zur Folge hat. Dieses Lösen ist akustisch deutlich wahrnehmbar; danach kann der Wagenheber samt Kupplungsteil entfernt und die Radschraube bzw. -mutter von Hand weitergeschraubt werden, was dann ohne körperliche Anstrengung möglich und rasch durchführbar ist.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Schen­ kel des Winkelrohrstücks rechtwinklig zueinander angeordnet sind, wobei das freie Ende des Schraubenschlüssels in dem einen Schenkel des Winkelrohrstücks axial gleitbar gelagert und der andere Schenkel des Winkelrohrstücks um den Zapfen des Hubteils des Wagenhebers drehbar ist. Aufgrund dieser konstruktiv unge­ mein einfachen - und deshalb kostengünstigen - Ausgestaltung kann das Winkelrohrstück auch größeren Verstellbewegungen des Hubteils folgen, ohne daß es zu Verkippungen des Wagenhebers und dadurch hervorgerufenen instabilen Zuständen der erfindungs­ gemäßen Einrichtung kommt.
Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist bei einem Wagenheber mit vertikal verstellbarem Hubteil, dessen Winkel zum Stützteil sich während der Verstellbewegung ändert, ein Kupplungsteil vorgesehen, das als Winkelrohrstück ausgebil­ det ist, dessen einer Schenkel das freie Ende des Schrauben­ schlüssels und dessen anderer Schenkel eine Verlängerung des Hubteils aufnimmt. Derartige Wagenheber befinden sich bsp. in Kraftfahrzeugen der Marke VW; ihr Stütz- und Hubteil bilden in teilweise oder ganz ausgefahrener Stellung - von der Seite be­ trachtet - einen zum Kraftfahrzeug offenen Winkel. Dem Hubteil wird eine sich etwa horizontal erstreckende Verlängerung zuge­ ordnet, die zweckmäßigerweise über die Kontur des Wagenhebers vorsteht und auf die der eine Schenkel des Winkelrohrstücks auf­ gesteckt ist.
Es empfiehlt sich, die Verlängerung inbezug auf das Hubteil ko­ axial anzuordnen. Da das vordere Ende des Hubteils samt Ver­ längerung im Zuge seiner Verstellung - bei gleichbleibender Stellung des Stützteils - einen Kreisbogen beschreibt, ist ge­ mäß einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung der eine, das freie Ende des Schraubenschlüssels aufnehmende Schenkel des Winkelrohrstücks auf diesem Ende axial gleitbar und um dessen Längsachse drehbar und der andere, die Verlängerung aufnehmen­ de Schenkel des Winkelrohrstücks auf dieser Verlängerung axial gleitbar und um deren Längsachse drehbar gelagert, so daß ein Ausgleich der bei der Verstellbewegung des Hubteils auftreten­ den Winkeländerungen der Stellungen des Schraubenschlüssels und des Hubteils möglich ist.
Bei einer Abwandlung dieses anderen Ausführungsbeispiels ist die Verlängerung fester Bestandteil des Winkelrohrstücks und mit dessen kurzem Schenkel einstückig. Auch dabei ist wieder, damit das Winkelrohrstück der Kreisbogenbewegung des vorderen Endes des Hubteils folgen kann, der eine, das freie Ende des Schrau­ benschlüssels aufnehmende Schenkel des Winkelrohrstücks auf diesem Ende axial gleitbar und um dessen Längsachse drehbar und der andere, im Hubteil gelagerte Schenkel des Winkelrohrstücks in diesem Hubteil axial verschiebbar und um dessen Längsachse drehbar gelagert.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung dieser Abwand­ lung ist der das freie Ende des Schraubenschlüssels aufnehmende Schenkel des Winkelrohrstücks über dieses Ende hinaus verlängert und weist im Bereich dieser Verlängerung eine Abkröpfung auf, die in der Betriebsstellung dem Rad zugewandt ist. Durch diese Abkröpfung übt der im Hubteil gelagerte Schenkel des Winkelrohr­ stücks bei Betätigung der Einrichtung im Aufschraubsinn ein auf den Boden des Hubteils gerichtetes Drehmoment aus, was den Schenkel in einer zum Hubteil koaxialen Lage hält. Bei nicht vorhandener Abkröpfung würde der Schenkel seine koaxiale Lage verlassen und eine Instabilität des Systems hervorrufen.
In Fortführung des Erfindungsgedankens ist bei einem besonders vorteilhaften weiteren Ausführungsbeispiel der mit dem Hubteil des Wagenhebers zusammenwirkende Schenkel des Winkelrohrstücks als Teil- oder Vollring ausgebildet. Diese Ausgestaltung verein­ facht die Anwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung ganz we­ sentlich. Nach dem Aufstecken des langen Schenkels des Winkel­ rohrstücks auf das freie Ende des Pfeifenkopfschlüssels braucht der Teil- oder Vollring lediglich über einen Vorsprung des Hub­ teils gehängt zu werden, womit die Kupplung zwischen Schrauben­ schlüssel und Wagenheber fertiggestellt ist. Möglichkeiten für dieses Einhängen sind praktisch am Hubteil jedes Wagenhebertyps vorhanden. So weist bsp. das Hubteil des in Kraftfahrzeugen der Marke VW befindlichen Wagenhebers einen gemuldeten Klappbügel auf, der an sich dazu bestimmt ist, das Chassis zu untergrei­ fen; dieser Klappbügel eignet sich jedoch vor allem wegen sei­ ner nach oben offenen Muldung auch vorzüglich für die Aufnahme des Rings.
Es kann zweckmäßig sein, den Ring in einem Längsschlitz des Schenkels des Winkelrohrstücks zu halten, wobei es vorteilhaft ist, wenn der Ring in dem Längsschlitz des Schenkels des Win­ kelrohrstücks höhenverstellbar ist sowie ggf. eine Einpunktla­ gerung aufweist und in der Ebene des Längsschlitzes schwenkbe­ weglich ist. Auf diese Weise ist eine Anpassung der Bogenhöhe des Rings an unterschiedliche Hubteile sowie an die Verstellbe­ wegung des Hubteils möglich.
Als besonders günstig hat es sich erwiesen, wenn die Innenober­ fläche des Rings eine konvexe Wölbung aufweist. Dadurch kann der Ring sich der Verstellbewegung des Hubteils durch Abrollen bzw. Neigen besonders gut anpassen.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfin­ dung dargestellt.
Es zeigen
Fig. 1 die erfindungsgemäße Einrichtung in Verbindung mit einem Wagenheber, dessen Hubteil über den gesamten Verstellweg einen festen Winkel zum Stützteil einnimmt,
Fig. 2 die erfindungsgemäße Einrichtung in Verbindung mit einem Wagenheber, dessen Hubteil über den gesamten Verstellweg eine Winkeländerung zum Stützteil erfährt,
Fig. 3 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel der Einrichtung gemäß Fig. 2,
Fig. 3a eine Teilaufsicht auf die Einrichtung der Fig. 3 in Richtung des Pfeils A und
Fig. 4 ein von der Art des Wagenhebers unabhängiges, universell einsatzfähiges Ausführungsbeispiel.
Bei allen vier in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispie­ len steht auf einem Untergrund 1 ein Rad 2 eines Kraftfahrzeugs, dessen Chassis 3 nur andeutungsweise dargestellt ist. Die Felge 4 des Rads 2 ist von fünf Radschrauben 5 durchdrungen, die in­ bezug auf die Nabe 6 konzentrisch angeordnet und mit Muttern 7 versehen sind. Auf die in der Zeichnung unterste Mutter 7 ist ein Pfeifenkopfschlüssel 8 aufgesteckt.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist rechts vom Rad 2 mit Abstand vom Chassis 3 auf dem Untergrund 1 ein Wagenheber 9 auf­ gestellt, der aus einem rohrförmigen Stützteil 10, einer an des­ sen oberem Ende angeordneten Antriebskurbel 11 und einem mit dieser Kurbel 11 am Stützteil 10 vertikal auf- und abbewegbaren Hubteil 12 besteht. Das Hubteil 12 weist einen Zapfen 13 auf, der in einem Lager 14 schwenkbar gehalten ist; in der Zeichnung ist der Zapfen 13 in seiner ausgeklappten Stellung gezeigt.
Das freie Ende 8a des Pfeifenkopfschlüssels 8 und der Zapfen 13 des Hubteils 12 sind durch ein T-förmiges Winkelrohrstück 15 getrieblich miteinander gekuppelt. Zu diesem Zweck ist der lan­ ge Schenkel 15a des Winkelrohrstücks 15 auf das freie Ende 8a des Pfeifenkopfschlüssels 8 und der kurze Schenkel 15b des Win­ kelrohrstücks 15 auf den Zapfen 13 des Hubteils 12 aufgescho­ ben.
Die Wirkungsweise der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung ist folgende:
Mittels der Antriebskurbel 11 wird das Hubteil 12 aus seiner unteren, in ausgezogenen Linien gezeichneten Stellung in seine obere, in strichpunktierten Linien gezeichnete Stellung über­ führt. Dabei wird der Pfeifenkopfschlüssel 8 entgegen dem Uhr­ zeigersinn verschwenkt, wobei zwischen dem langen Schenkel 15a und dem freien Ende 8a eine Relativbewegung in Längsrichtung sowie zwischen dem kurzen Schenkel 15b und dem Zapfen 13 eine Relativbewegung in Umfangsrichtung stattfindet. Die vom Pfei­ fenkopfschlüssel 8 erfaßte Mutter 7 wird dabei im Aufschraub­ sinn bewegt und gelöst.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Kupp­ lungsteil als Winkelrohrstück 15 ausgebildet, das auf das freie Ende 8a des Pfeifenkopfschlüssels 8 bzw. auf den Zapfen 13 des Hubteils 12 aufgeschoben bzw. aufgesteckt ist. Selbst­ verständlich kann jedoch auch eine umgekehrte Ausbildung vorge­ sehen sein: das freie Ende 8a des Pfeifenkopfschlüssels 8 und der Zapfen 13 des Hubteils 12 sind rohrförmig und das Kupplungs­ teil als Massivwinkelstück 15 ausgebildet, wobei letzteres in das freie Ende 8a des Pfeifenkopfschlüssels 8 und in den Zapfen 13 des Hubteils 12 eingesteckt ist.
Bei den beiden Ausführungsbeispielen der Fig. 2 und 3 ist rechts vom Rad 2 auf dem Untergrund 1 wieder ein Wagenheber 9a aufge­ stellt, der aus einem Stützteil 10a, einem in dessen oberem Be­ reich schwenkbar angelenkten und mittels einer Antriebskurbel 11a auf- und abbewegbaren Hubteil 12a besteht; der Antrieb er­ folgt über eine Gewindespindel 16. Im Zuge der Auf- und Abbe­ wegung des Hubteils 12a beschreibt dessen freies Ende bei in seiner Stellung verharrendem Stützteil 10a einen Kreisbogen.
Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Hubteil 12a mit einer über sein freies Ende vorstehenden koaxialen Ver­ längerung 17 versehen, die in den kurzen Schenkel 15b des Win­ kelrohrstücks 15 eingesteckt ist; dessen langer Schenkel 15a ist wieder auf das freie Ende 8a des Pfeifenkopfschlüssels 8 aufgeschoben. Diese Ausgestaltung ermöglicht dem Winkelrohr­ stück 15 sowohl ein axiales Gleiten auf dem freien Ende 8a des Pfeifenkopfschlüssels 8 und auf der Verlängerung 17 als auch ein Drehen um die Längsachse dieser Bauteile 8a und 17, so daß eine vollständige Anpassung des Winkelrohrstücks 15 an die Kreisbogenbewegung des freien Endes des Hubteils 12a gewähr­ leistet ist.
Das in den Fig. 3 und 3a gezeigte Ausführungsbeispiel unter­ scheidet sich vom Ausführungsbeispiel der Fig. 2 in zweierlei Hinsicht: Die Verlängerung 17a ist fester Bestandteil des Win­ kelrohrstücks 15 und mit dessen kurzem Schenkel 15b einstückig, während dessen langer Schenkel 15a in seinem dem Winkel benach­ barten Endbereich eine Abkröpfung 18 aufweist. Diese Abkröpfung 18 erstreckt sich in der Betriebsstellung, wie insbesondere die Draufsicht der Fig. 3a erkennen läßt, in Richtung auf das Chas­ sis 3 bzw. Rad 2; sie gewährleistet durch die Drehpunktverschie­ bung in Richtung auf das Stützteil 10a einen sicheren Verbleib des kurzen Schenkels 15b mit Verlängerung 17a im Profil des Hub­ teils 12a, in dem er noch zusätzlich durch einen überlagernden Klappbügel 19 gesichert ist.
Bezüglich der Wirkungsweise gilt im wesentlichen das vorstehend zum Ausführungsbeispiel der Fig. 1 Gesagte mit dem einzigen Un­ terschied, daß das freie Ende des Hubteils 12a im Zuge seiner Verstellung keine geradlinige, sondern eine kreisbogenförmige Bewegungsbahn beschreibt und deshalb zwischen dem Winkelrohr­ stück 15 einerseits sowie dem freien Ende 8a des Pfeifenkopf­ schlüssels 8 und der Verlängerung 17 andererseits etwas abwei­ chende Relativbewegungen stattfinden. - Außerdem gilt auch hier wieder, daß an die Stelle des Winkelrohrstücks 15 ein Massivwin­ kelstück 15 treten kann.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel wird der kurze Schenkel 15b des Winkelrohrstücks 15 von einem Ring 20 gebildet, der in den Klappbügel 19 des Hubteils 12a eingehängt ist; entsprechend kann der Ring 20 in jeden Vorsprung eines be­ liebigen Hubteils 12 eingehängt werden. In der Zeichnung ist der Ring 20 als Vollring ausgebildet; es kann jedoch auch ein Teilring, also ein Kreisbogen, genügen, sofern nur seine freie Beweglichkeit auf dem Vorsprung gewährleistet ist. Auch muß der Ring 20 nicht - wie in der Zeichnung - auf dem langen Schenkel 15a oben aufsitzen, sondern kann seitlich an diesem befestigt oder in einem Längsschlitz des Schenkels 15a gehalten sein.
Die Wirkungsweise ist klar und braucht nicht weiter erläutert zu werden. Selbstverständlich kann auch bei diesem Ausführungs­ beispiel wieder der lange Schenkel 15a sowohl als Rohr wie auch als Stange ausgebildet sein.
Bezugszeichenliste
 1 Untergrund
 2 Rad
 3 Chassis
 4 Felge
 5 Radschrauben
 6 Nabe
 7 Muttern
 8 Pfeifenkopfschlüssel
 8a freies Ende
 9 Wagenheber
 9a Wagenheber
10 Stützteil
10a Stützteil
11 Antriebskurbel
11a Antriebskurbel
12 Hubteil
12a Hubteil
13 Zapfen
14 Lager
15 Winkelrohrstück
15a langer Schenkel
15b kurzer Schenkel
16 Gewindespindel
17 Verlängerung
17a Verlängerung
18 Abkröpfung
19 Klappbügel
20 Ring

Claims (17)

1. Einrichtung zum Lösen der Radschrauben bzw. -muttern von Kraftfahrzeugen unter Verwendung eines Schraubenschlüssels, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (8a) des Schrau­ benschlüssels (8) mit dem Hubteil (12) eines Wagenhebers (9) getrieblich gekuppelt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Wagenheber (9) mit vertikal verstellbarem Hubteil (12), dessen Winkel zum Stützteil (10) über den gesamten Verstell­ weg konstant bleibt, ein Kupplungsteil vorgesehen ist, das als Winkelrohrstück (15) ausgebildet ist, dessen einer Schen­ kel (15a) das freie Ende (8a) des Schraubenschlüssels (8) und dessen anderer Schenkel (15b) den Zapfen (13) des Hubteils (12) aufnimmt.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (15a, 15b) des Winkelrohrstücks (15) rechtwinklig zueinander angeordnet sind.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeich­ net, daß das freie Ende (8a) des Schraubenschlüssels (8) in dem Schenkel (15a) des Winkelrohrstücks (15) axial gleitbar gelagert ist.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 2-4, dadurch gekennzeich­ net, daß der Schenkel (15b) des Winkelrohrstücks (15) um den Zapfen (13) des Hubteils (12) des Wagenhebers (9) drehbar ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Wagenheber (9a) mit vertikal verstellbarem Hubteil (12a), dessen Winkel zum Stützteil (10a) sich während der Verstellbewegung ändert, ein Kupplungsteil vorgesehen ist, das als Winkelrohrstück (15) ausgebildet ist, dessen einer Schenkel (15a) das freie Ende des Schraubenschlüssels (8) und dessen anderer Schenkel (15b) eine Verlängerung (17) des Hubteils (12a) aufnimmt.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung (17) inbezug auf das Hubteil (12a) koaxial an­ geordnet ist.
8. Einrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeich­ net, daß der eine, das freie Ende (8a) des Schraubenschlüs­ sels (8) aufnehmende Schenkel (15a) des Winkelrohrstücks (15) auf diesem Ende (8a) axial gleitbar und um dessen Längsachse drehbar und der andere, die Verlängerung (17) aufnehmende Schenkel (15b) des Winkelrohrstücks (15) auf dieser Verlänge­ rung (17) axial gleitbar und um deren Längsachse drehbar ge­ lagert ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung (17a) fester Bestandteil des Winkelrohrstücks (15) und mit dessen kurzem Schenkel (15b) einstückig ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der eine, das freie Ende (8a) des Schraubenschlüssels (8) auf­ nehmende Schenkel (15a) des Winkelrohrstücks (15) auf diesem Ende (8a) axial gleitbar und um dessen Längsachse drehbar und der andere, im Hubteil (12a) gelagerte Schenkel (15b) des Winkelrohrstücks (15) in diesem Hubteil (12a) axial ver­ schiebbar und um dessen Längsachse drehbar gelagert ist.
11. Einrichtung nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der das freie Ende (8a) des Schraubenschlüs­ sels (8) aufnehmende Schenkel (15a) des Winkelrohrstücks (15) über dieses Ende (8a) hinaus verlängert ist und im Bereich dieser Verlängerung eine Abkröpfung (18) aufweist.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abkröpfung (18) in der Betriebsstellung dem Rad (2) zugewandt ist.
13. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Hubteil (12) des Wagenhebers (9) zusammenwirkende Schenkel (15b) des Winkelrohrstücks (15) als Teil- oder Voll­ ring (20) ausgebildet ist.
14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (20) in einem Längsschlitz des Schenkels (15a) des Win­ kelrohrstücks (15) gehalten ist.
15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (20) in dem Längsschlitz des Schenkels (15a) des Winkel­ rohrstücks (15) höhenverstellbar ist.
16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (20) in dem Längsschlitz des Schenkels (15a) des Winkel­ rohrstücks (15) eine Einpunktlagerung aufweist und in der Ebene des Längsschlitzes schwenkbeweglich ist.
17. Einrichtung nach den Ansprüchen 13-16, dadurch gekennzeich­ net, daß die Innenoberfläche des Rings (20) eine konvexe Wöl­ bung aufweist.
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