DE4038157A1 - Einrichtung zum loesen der radschrauben bzw. -muttern von kraftfahrzeugen - Google Patents
Einrichtung zum loesen der radschrauben bzw. -muttern von kraftfahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Lösen der Radschrau
ben bzw. -muttern von Kraftfahrzeugen unter Verwendung eines
Schraubenschlüssels.
Zum Lösen der Radschrauben bzw. -muttern von Kraftfahrzeugen im
Pannenfall werden bislang Kreuz- oder Pfeifenkopfschlüssel ver
wendet. Dabei ergeben sich jedoch Probleme, wenn die Schrauben
bzw. Muttern festsitzen oder festgerostet sind. In solchen Fäl
len hilft auch das Verlängern des Hebelarms mittels eines auf
das freie Ende des Schraubenschlüssels aufgesteckten Rohrs nur
selten; der erforderliche Kraftaufwand ist trotz dieses Hilfs
mittels erheblich und insbesondere von Frauen kaum zu erbringen.
Zum Lösen derartiger Schrauben bzw. Muttern sind auch Drehmomen
tenschlüssel bekannt. Durch die einstellbare Übersetzung dieser
Schlüssel läßt der Kraftaufwand sich zwar verringern, doch sind
sie unverhältnismäßig teuer sowie wegen ihrer Sperrigkeit und
ihres Gewichts in einem Kraftfahrzeug schlecht unterzubringen.
- Schließlich werden in Kraftfahrzeug-Werkstätten noch Elektro-
Schrauber verwendet, die jedoch für einen Einsatz auf der Straße
im Pannenfall nicht in Betracht kommen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu
schaffen, das Lösen der Radschrauben bzw. -muttern von Kraft
fahrzeugen ohne großen Kraftaufwand durchzuführen, wobei weit
gehend mit dem in einem Kraftfahrzeug üblicherweise vorhandenen
Gerät gearbeitet, d. h. also das Erfordernis zusätzlichen Geräts
und damit verbundener Kosten minimiert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das freie
Ende des Schraubenschlüssels mit dem Hubteil eines Wagenhebers
getrieblich gekuppelt ist. Schraubenschlüssel und Wagenheber
sind in fast jedem Kraftfahrzeug vorhanden; als Zusatz ist dem
nach lediglich ein Kupplungsteil erforderlich, das eine getrieb
liche Verbindung zwischen Schraubenschlüssel und Wagenheber und
so die Übertragung von dessen Hubkraft auf den Schraubenschlüs
sel ermöglicht. Diese Hubkraft reicht zum Lösen noch so festsit
zender bzw. festgerosteter Radschrauben bzw. -muttern aus; nach
deren Lösen kann der restliche Schraubvorgang von Hand durchge
führt werden.
Die spezielle Ausgestaltung des Kupplungsteils hängt von der Art
des jeweiligen Wagenhebers ab. So ist gemäß einem ersten Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung bei einem Wagenheber mit vertikal
verstellbarem Hubteil, dessen Winkel zum Stützteil über den ge
samten Verstellweg konstant bleibt, ein Kupplungsteil vorgese
hen, das als Winkelrohrstück ausgebildet ist, dessen einer
Schenkel das freie Ende des Schraubenschlüssels und dessen an
derer Schenkel den Zapfen des Hubteils aufnimmt. Derartige Wa
genheber befinden sich bsp. in Kraftfahrzeugen der Marke Merce
des. Wird ein solcher Wagenheber rechts von dem zu demontieren
den Rad aufgestellt und sein mit dem auf eine Radschraube bzw.
-mutter aufgesteckten Schraubenschlüssel getrieblich gekuppel
tes Hubteil aufwärts bewegt, so wird der Schraubenschlüssel
entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, was bei Radschrauben
mit Rechtsgewinde deren Lösen zur Folge hat. Dieses Lösen ist
akustisch deutlich wahrnehmbar; danach kann der Wagenheber samt
Kupplungsteil entfernt und die Radschraube bzw. -mutter von Hand
weitergeschraubt werden, was dann ohne körperliche Anstrengung
möglich und rasch durchführbar ist.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Schen
kel des Winkelrohrstücks rechtwinklig zueinander angeordnet
sind, wobei das freie Ende des Schraubenschlüssels in dem einen
Schenkel des Winkelrohrstücks axial gleitbar gelagert und der
andere Schenkel des Winkelrohrstücks um den Zapfen des Hubteils
des Wagenhebers drehbar ist. Aufgrund dieser konstruktiv unge
mein einfachen - und deshalb kostengünstigen - Ausgestaltung
kann das Winkelrohrstück auch größeren Verstellbewegungen des
Hubteils folgen, ohne daß es zu Verkippungen des Wagenhebers
und dadurch hervorgerufenen instabilen Zuständen der erfindungs
gemäßen Einrichtung kommt.
Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist bei
einem Wagenheber mit vertikal verstellbarem Hubteil, dessen
Winkel zum Stützteil sich während der Verstellbewegung ändert,
ein Kupplungsteil vorgesehen, das als Winkelrohrstück ausgebil
det ist, dessen einer Schenkel das freie Ende des Schrauben
schlüssels und dessen anderer Schenkel eine Verlängerung des
Hubteils aufnimmt. Derartige Wagenheber befinden sich bsp. in
Kraftfahrzeugen der Marke VW; ihr Stütz- und Hubteil bilden in
teilweise oder ganz ausgefahrener Stellung - von der Seite be
trachtet - einen zum Kraftfahrzeug offenen Winkel. Dem Hubteil
wird eine sich etwa horizontal erstreckende Verlängerung zuge
ordnet, die zweckmäßigerweise über die Kontur des Wagenhebers
vorsteht und auf die der eine Schenkel des Winkelrohrstücks auf
gesteckt ist.
Es empfiehlt sich, die Verlängerung inbezug auf das Hubteil ko
axial anzuordnen. Da das vordere Ende des Hubteils samt Ver
längerung im Zuge seiner Verstellung - bei gleichbleibender
Stellung des Stützteils - einen Kreisbogen beschreibt, ist ge
mäß einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung der eine,
das freie Ende des Schraubenschlüssels aufnehmende Schenkel des
Winkelrohrstücks auf diesem Ende axial gleitbar und um dessen
Längsachse drehbar und der andere, die Verlängerung aufnehmen
de Schenkel des Winkelrohrstücks auf dieser Verlängerung axial
gleitbar und um deren Längsachse drehbar gelagert, so daß ein
Ausgleich der bei der Verstellbewegung des Hubteils auftreten
den Winkeländerungen der Stellungen des Schraubenschlüssels
und des Hubteils möglich ist.
Bei einer Abwandlung dieses anderen Ausführungsbeispiels ist die
Verlängerung fester Bestandteil des Winkelrohrstücks und mit
dessen kurzem Schenkel einstückig. Auch dabei ist wieder, damit
das Winkelrohrstück der Kreisbogenbewegung des vorderen Endes
des Hubteils folgen kann, der eine, das freie Ende des Schrau
benschlüssels aufnehmende Schenkel des Winkelrohrstücks auf
diesem Ende axial gleitbar und um dessen Längsachse drehbar und
der andere, im Hubteil gelagerte Schenkel des Winkelrohrstücks
in diesem Hubteil axial verschiebbar und um dessen Längsachse
drehbar gelagert.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung dieser Abwand
lung ist der das freie Ende des Schraubenschlüssels aufnehmende
Schenkel des Winkelrohrstücks über dieses Ende hinaus verlängert
und weist im Bereich dieser Verlängerung eine Abkröpfung auf,
die in der Betriebsstellung dem Rad zugewandt ist. Durch diese
Abkröpfung übt der im Hubteil gelagerte Schenkel des Winkelrohr
stücks bei Betätigung der Einrichtung im Aufschraubsinn ein auf
den Boden des Hubteils gerichtetes Drehmoment aus, was den
Schenkel in einer zum Hubteil koaxialen Lage hält. Bei nicht
vorhandener Abkröpfung würde der Schenkel seine koaxiale Lage
verlassen und eine Instabilität des Systems hervorrufen.
In Fortführung des Erfindungsgedankens ist bei einem besonders
vorteilhaften weiteren Ausführungsbeispiel der mit dem Hubteil
des Wagenhebers zusammenwirkende Schenkel des Winkelrohrstücks
als Teil- oder Vollring ausgebildet. Diese Ausgestaltung verein
facht die Anwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung ganz we
sentlich. Nach dem Aufstecken des langen Schenkels des Winkel
rohrstücks auf das freie Ende des Pfeifenkopfschlüssels braucht
der Teil- oder Vollring lediglich über einen Vorsprung des Hub
teils gehängt zu werden, womit die Kupplung zwischen Schrauben
schlüssel und Wagenheber fertiggestellt ist. Möglichkeiten für
dieses Einhängen sind praktisch am Hubteil jedes Wagenhebertyps
vorhanden. So weist bsp. das Hubteil des in Kraftfahrzeugen der
Marke VW befindlichen Wagenhebers einen gemuldeten Klappbügel
auf, der an sich dazu bestimmt ist, das Chassis zu untergrei
fen; dieser Klappbügel eignet sich jedoch vor allem wegen sei
ner nach oben offenen Muldung auch vorzüglich für die Aufnahme
des Rings.
Es kann zweckmäßig sein, den Ring in einem Längsschlitz des
Schenkels des Winkelrohrstücks zu halten, wobei es vorteilhaft
ist, wenn der Ring in dem Längsschlitz des Schenkels des Win
kelrohrstücks höhenverstellbar ist sowie ggf. eine Einpunktla
gerung aufweist und in der Ebene des Längsschlitzes schwenkbe
weglich ist. Auf diese Weise ist eine Anpassung der Bogenhöhe
des Rings an unterschiedliche Hubteile sowie an die Verstellbe
wegung des Hubteils möglich.
Als besonders günstig hat es sich erwiesen, wenn die Innenober
fläche des Rings eine konvexe Wölbung aufweist. Dadurch kann
der Ring sich der Verstellbewegung des Hubteils durch Abrollen
bzw. Neigen besonders gut anpassen.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfin
dung dargestellt.
Es zeigen
Fig. 1 die erfindungsgemäße Einrichtung in Verbindung mit einem
Wagenheber, dessen Hubteil über den gesamten Verstellweg
einen festen Winkel zum Stützteil einnimmt,
Fig. 2 die erfindungsgemäße Einrichtung in Verbindung mit einem
Wagenheber, dessen Hubteil über den gesamten Verstellweg
eine Winkeländerung zum Stützteil erfährt,
Fig. 3 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel der Einrichtung
gemäß Fig. 2,
Fig. 3a eine Teilaufsicht auf die Einrichtung der Fig. 3 in
Richtung des Pfeils A und
Fig. 4 ein von der Art des Wagenhebers unabhängiges, universell
einsatzfähiges Ausführungsbeispiel.
Bei allen vier in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispie
len steht auf einem Untergrund 1 ein Rad 2 eines Kraftfahrzeugs,
dessen Chassis 3 nur andeutungsweise dargestellt ist. Die Felge
4 des Rads 2 ist von fünf Radschrauben 5 durchdrungen, die in
bezug auf die Nabe 6 konzentrisch angeordnet und mit Muttern 7
versehen sind. Auf die in der Zeichnung unterste Mutter 7 ist
ein Pfeifenkopfschlüssel 8 aufgesteckt.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist rechts vom Rad 2 mit
Abstand vom Chassis 3 auf dem Untergrund 1 ein Wagenheber 9 auf
gestellt, der aus einem rohrförmigen Stützteil 10, einer an des
sen oberem Ende angeordneten Antriebskurbel 11 und einem mit
dieser Kurbel 11 am Stützteil 10 vertikal auf- und abbewegbaren
Hubteil 12 besteht. Das Hubteil 12 weist einen Zapfen 13 auf,
der in einem Lager 14 schwenkbar gehalten ist; in der Zeichnung
ist der Zapfen 13 in seiner ausgeklappten Stellung gezeigt.
Das freie Ende 8a des Pfeifenkopfschlüssels 8 und der Zapfen 13
des Hubteils 12 sind durch ein T-förmiges Winkelrohrstück 15
getrieblich miteinander gekuppelt. Zu diesem Zweck ist der lan
ge Schenkel 15a des Winkelrohrstücks 15 auf das freie Ende 8a
des Pfeifenkopfschlüssels 8 und der kurze Schenkel 15b des Win
kelrohrstücks 15 auf den Zapfen 13 des Hubteils 12 aufgescho
ben.
Die Wirkungsweise der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung ist
folgende:
Mittels der Antriebskurbel 11 wird das Hubteil 12 aus seiner unteren, in ausgezogenen Linien gezeichneten Stellung in seine obere, in strichpunktierten Linien gezeichnete Stellung über führt. Dabei wird der Pfeifenkopfschlüssel 8 entgegen dem Uhr zeigersinn verschwenkt, wobei zwischen dem langen Schenkel 15a und dem freien Ende 8a eine Relativbewegung in Längsrichtung sowie zwischen dem kurzen Schenkel 15b und dem Zapfen 13 eine Relativbewegung in Umfangsrichtung stattfindet. Die vom Pfei fenkopfschlüssel 8 erfaßte Mutter 7 wird dabei im Aufschraub sinn bewegt und gelöst.
Mittels der Antriebskurbel 11 wird das Hubteil 12 aus seiner unteren, in ausgezogenen Linien gezeichneten Stellung in seine obere, in strichpunktierten Linien gezeichnete Stellung über führt. Dabei wird der Pfeifenkopfschlüssel 8 entgegen dem Uhr zeigersinn verschwenkt, wobei zwischen dem langen Schenkel 15a und dem freien Ende 8a eine Relativbewegung in Längsrichtung sowie zwischen dem kurzen Schenkel 15b und dem Zapfen 13 eine Relativbewegung in Umfangsrichtung stattfindet. Die vom Pfei fenkopfschlüssel 8 erfaßte Mutter 7 wird dabei im Aufschraub sinn bewegt und gelöst.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Kupp
lungsteil als Winkelrohrstück 15 ausgebildet, das auf das
freie Ende 8a des Pfeifenkopfschlüssels 8 bzw. auf den Zapfen
13 des Hubteils 12 aufgeschoben bzw. aufgesteckt ist. Selbst
verständlich kann jedoch auch eine umgekehrte Ausbildung vorge
sehen sein: das freie Ende 8a des Pfeifenkopfschlüssels 8 und
der Zapfen 13 des Hubteils 12 sind rohrförmig und das Kupplungs
teil als Massivwinkelstück 15 ausgebildet, wobei letzteres in
das freie Ende 8a des Pfeifenkopfschlüssels 8 und in den Zapfen
13 des Hubteils 12 eingesteckt ist.
Bei den beiden Ausführungsbeispielen der Fig. 2 und 3 ist rechts
vom Rad 2 auf dem Untergrund 1 wieder ein Wagenheber 9a aufge
stellt, der aus einem Stützteil 10a, einem in dessen oberem Be
reich schwenkbar angelenkten und mittels einer Antriebskurbel
11a auf- und abbewegbaren Hubteil 12a besteht; der Antrieb er
folgt über eine Gewindespindel 16. Im Zuge der Auf- und Abbe
wegung des Hubteils 12a beschreibt dessen freies Ende bei in
seiner Stellung verharrendem Stützteil 10a einen Kreisbogen.
Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Hubteil
12a mit einer über sein freies Ende vorstehenden koaxialen Ver
längerung 17 versehen, die in den kurzen Schenkel 15b des Win
kelrohrstücks 15 eingesteckt ist; dessen langer Schenkel 15a
ist wieder auf das freie Ende 8a des Pfeifenkopfschlüssels 8
aufgeschoben. Diese Ausgestaltung ermöglicht dem Winkelrohr
stück 15 sowohl ein axiales Gleiten auf dem freien Ende 8a des
Pfeifenkopfschlüssels 8 und auf der Verlängerung 17 als auch
ein Drehen um die Längsachse dieser Bauteile 8a und 17, so daß
eine vollständige Anpassung des Winkelrohrstücks 15 an die
Kreisbogenbewegung des freien Endes des Hubteils 12a gewähr
leistet ist.
Das in den Fig. 3 und 3a gezeigte Ausführungsbeispiel unter
scheidet sich vom Ausführungsbeispiel der Fig. 2 in zweierlei
Hinsicht: Die Verlängerung 17a ist fester Bestandteil des Win
kelrohrstücks 15 und mit dessen kurzem Schenkel 15b einstückig,
während dessen langer Schenkel 15a in seinem dem Winkel benach
barten Endbereich eine Abkröpfung 18 aufweist. Diese Abkröpfung
18 erstreckt sich in der Betriebsstellung, wie insbesondere die
Draufsicht der Fig. 3a erkennen läßt, in Richtung auf das Chas
sis 3 bzw. Rad 2; sie gewährleistet durch die Drehpunktverschie
bung in Richtung auf das Stützteil 10a einen sicheren Verbleib
des kurzen Schenkels 15b mit Verlängerung 17a im Profil des Hub
teils 12a, in dem er noch zusätzlich durch einen überlagernden
Klappbügel 19 gesichert ist.
Bezüglich der Wirkungsweise gilt im wesentlichen das vorstehend
zum Ausführungsbeispiel der Fig. 1 Gesagte mit dem einzigen Un
terschied, daß das freie Ende des Hubteils 12a im Zuge seiner
Verstellung keine geradlinige, sondern eine kreisbogenförmige
Bewegungsbahn beschreibt und deshalb zwischen dem Winkelrohr
stück 15 einerseits sowie dem freien Ende 8a des Pfeifenkopf
schlüssels 8 und der Verlängerung 17 andererseits etwas abwei
chende Relativbewegungen stattfinden. - Außerdem gilt auch hier
wieder, daß an die Stelle des Winkelrohrstücks 15 ein Massivwin
kelstück 15 treten kann.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel wird der
kurze Schenkel 15b des Winkelrohrstücks 15 von einem Ring 20
gebildet, der in den Klappbügel 19 des Hubteils 12a eingehängt
ist; entsprechend kann der Ring 20 in jeden Vorsprung eines be
liebigen Hubteils 12 eingehängt werden. In der Zeichnung ist
der Ring 20 als Vollring ausgebildet; es kann jedoch auch ein
Teilring, also ein Kreisbogen, genügen, sofern nur seine freie
Beweglichkeit auf dem Vorsprung gewährleistet ist. Auch muß der
Ring 20 nicht - wie in der Zeichnung - auf dem langen Schenkel
15a oben aufsitzen, sondern kann seitlich an diesem befestigt
oder in einem Längsschlitz des Schenkels 15a gehalten sein.
Die Wirkungsweise ist klar und braucht nicht weiter erläutert
zu werden. Selbstverständlich kann auch bei diesem Ausführungs
beispiel wieder der lange Schenkel 15a sowohl als Rohr wie auch
als Stange ausgebildet sein.
Bezugszeichenliste
1 Untergrund
2 Rad
3 Chassis
4 Felge
5 Radschrauben
6 Nabe
7 Muttern
8 Pfeifenkopfschlüssel
8a freies Ende
9 Wagenheber
9a Wagenheber
10 Stützteil
10a Stützteil
11 Antriebskurbel
11a Antriebskurbel
12 Hubteil
12a Hubteil
13 Zapfen
14 Lager
15 Winkelrohrstück
15a langer Schenkel
15b kurzer Schenkel
16 Gewindespindel
17 Verlängerung
17a Verlängerung
18 Abkröpfung
19 Klappbügel
20 Ring
2 Rad
3 Chassis
4 Felge
5 Radschrauben
6 Nabe
7 Muttern
8 Pfeifenkopfschlüssel
8a freies Ende
9 Wagenheber
9a Wagenheber
10 Stützteil
10a Stützteil
11 Antriebskurbel
11a Antriebskurbel
12 Hubteil
12a Hubteil
13 Zapfen
14 Lager
15 Winkelrohrstück
15a langer Schenkel
15b kurzer Schenkel
16 Gewindespindel
17 Verlängerung
17a Verlängerung
18 Abkröpfung
19 Klappbügel
20 Ring
Claims (17)
1. Einrichtung zum Lösen der Radschrauben bzw. -muttern von
Kraftfahrzeugen unter Verwendung eines Schraubenschlüssels,
dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (8a) des Schrau
benschlüssels (8) mit dem Hubteil (12) eines Wagenhebers (9)
getrieblich gekuppelt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei
einem Wagenheber (9) mit vertikal verstellbarem Hubteil (12),
dessen Winkel zum Stützteil (10) über den gesamten Verstell
weg konstant bleibt, ein Kupplungsteil vorgesehen ist, das
als Winkelrohrstück (15) ausgebildet ist, dessen einer Schen
kel (15a) das freie Ende (8a) des Schraubenschlüssels (8) und
dessen anderer Schenkel (15b) den Zapfen (13) des Hubteils
(12) aufnimmt.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schenkel (15a, 15b) des Winkelrohrstücks (15) rechtwinklig
zueinander angeordnet sind.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeich
net, daß das freie Ende (8a) des Schraubenschlüssels (8) in
dem Schenkel (15a) des Winkelrohrstücks (15) axial gleitbar
gelagert ist.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 2-4, dadurch gekennzeich
net, daß der Schenkel (15b) des Winkelrohrstücks (15) um den
Zapfen (13) des Hubteils (12) des Wagenhebers (9) drehbar
ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei
einem Wagenheber (9a) mit vertikal verstellbarem Hubteil
(12a), dessen Winkel zum Stützteil (10a) sich während der
Verstellbewegung ändert, ein Kupplungsteil vorgesehen ist,
das als Winkelrohrstück (15) ausgebildet ist, dessen einer
Schenkel (15a) das freie Ende des Schraubenschlüssels (8)
und dessen anderer Schenkel (15b) eine Verlängerung (17)
des Hubteils (12a) aufnimmt.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verlängerung (17) inbezug auf das Hubteil (12a) koaxial an
geordnet ist.
8. Einrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeich
net, daß der eine, das freie Ende (8a) des Schraubenschlüs
sels (8) aufnehmende Schenkel (15a) des Winkelrohrstücks (15)
auf diesem Ende (8a) axial gleitbar und um dessen Längsachse
drehbar und der andere, die Verlängerung (17) aufnehmende
Schenkel (15b) des Winkelrohrstücks (15) auf dieser Verlänge
rung (17) axial gleitbar und um deren Längsachse drehbar ge
lagert ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verlängerung (17a) fester Bestandteil des Winkelrohrstücks
(15) und mit dessen kurzem Schenkel (15b) einstückig ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
eine, das freie Ende (8a) des Schraubenschlüssels (8) auf
nehmende Schenkel (15a) des Winkelrohrstücks (15) auf diesem
Ende (8a) axial gleitbar und um dessen Längsachse drehbar und
der andere, im Hubteil (12a) gelagerte Schenkel (15b) des
Winkelrohrstücks (15) in diesem Hubteil (12a) axial ver
schiebbar und um dessen Längsachse drehbar gelagert ist.
11. Einrichtung nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß der das freie Ende (8a) des Schraubenschlüs
sels (8) aufnehmende Schenkel (15a) des Winkelrohrstücks (15)
über dieses Ende (8a) hinaus verlängert ist und im Bereich
dieser Verlängerung eine Abkröpfung (18) aufweist.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abkröpfung (18) in der Betriebsstellung dem Rad (2) zugewandt
ist.
13. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
mit dem Hubteil (12) des Wagenhebers (9) zusammenwirkende
Schenkel (15b) des Winkelrohrstücks (15) als Teil- oder Voll
ring (20) ausgebildet ist.
14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ring (20) in einem Längsschlitz des Schenkels (15a) des Win
kelrohrstücks (15) gehalten ist.
15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ring (20) in dem Längsschlitz des Schenkels (15a) des Winkel
rohrstücks (15) höhenverstellbar ist.
16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ring (20) in dem Längsschlitz des Schenkels (15a) des Winkel
rohrstücks (15) eine Einpunktlagerung aufweist und in der
Ebene des Längsschlitzes schwenkbeweglich ist.
17. Einrichtung nach den Ansprüchen 13-16, dadurch gekennzeich
net, daß die Innenoberfläche des Rings (20) eine konvexe Wöl
bung aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904038157 DE4038157A1 (de) | 1990-10-31 | 1990-11-30 | Einrichtung zum loesen der radschrauben bzw. -muttern von kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4034654 | 1990-10-31 | ||
| DE19904038157 DE4038157A1 (de) | 1990-10-31 | 1990-11-30 | Einrichtung zum loesen der radschrauben bzw. -muttern von kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE4038157A1 true DE4038157A1 (de) | 1992-05-07 |
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| DE19904038157 Withdrawn DE4038157A1 (de) | 1990-10-31 | 1990-11-30 | Einrichtung zum loesen der radschrauben bzw. -muttern von kraftfahrzeugen |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE4038157A1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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