DE4038009A1 - Mehrfach-zahnkranzantrieb fuer fahrraeder oder dergleichen - Google Patents
Mehrfach-zahnkranzantrieb fuer fahrraeder oder dergleichenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Mehrfach-Zahnkranzantrieb nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ausgehend von dem Ideal einer in der Ebene einer fluchtend auf
der theoretischen Kettenlinie verlaufenden Kette hat man ver
sucht, dieses technische Ziel sauber zu erreichen und hat, wie
man weiß, bis heute von der Realisierung derartiger Lösungen
Abstand genommen, da nicht, wie ursprünglich angenommen, der
Kettenverschleiß mit zunehmendem Schräglauf zunimmt, sondern
weil nachgewiesenermaßen der Kettenverschleiß bis zu einem
vertretbaren Schräglauf im wesentlichen gleich bleibt, da es
in erster Linie schmale Ketten sind, die zum Einsatz kommen
und deren kurze Bolzen in den Laschen ein nur geringes Bewe
gungsspiel für die Kettenbiegung beanspruchen. Im allgemeinen
kann bei Verwendung eines Zahnkranzsatzes von ca. 30 mm Breite
(das entspricht einem 6- bis 7-Gang-Freewheel) mit einwand
freier Funktion gerechnet werden.
Mit den DE-PS 1 02 122 und 1 32 198 wurde schon um die Jahrhun
dertwende versucht, einen längsverschiebbaren Freewheel zu
gestalten, der sich mit dem jeweils erforderlichen Zahnkranz
immer unter die Kette schiebt, wobei diese lediglich geführt
und mit einem Kettenspanner gespannt gehalten werden muß. Ein
nach diesem Prinzip gestalteter Kettentrieb wäre nach heutigen
Maßstäben durchaus machbar, jedoch vom Aufwand her nicht ver
tretbar, wobei das Schalten unter Last das Hauptargument gegen
eine solche Lösung ist.
Eine ähnliche Lösung bietet die EPS 60 268 an, wo ebenfalls
das Zahnkranzpaket - diesmal automatisch - verschoben wird.
Hier gilt das vorher Gesagte genauso, wie für die unter der
Bezeichnung "ULTRA-SHIFT-THUN-KETTEN-NABENSCHALTUNG" in der
Zeitschrift RADMARKT Nr. 10/82, Seite 70, veröffentlichte
Lösung, wo prinzipiell dasselbe Ziel erreicht werden soll,
wobei durch den Mehraufwand einer Kugel-Axiallagerung die
Reibung bei Unter-Last-Schaltung verringert werden soll. In
der Summe ist die Entwicklung am Mehraufwand gescheitert, da
man in der Normalausführung heute bereits acht Zahnkränze
nebeneinander anordnen kann und hier kein Vorteilüberschuß
mehr bleibt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kassettennabe zu schaffen,
die unter Beibehaltung des Breiten-Limits für den Freewheel
eine Vielzahl von Zahnkränzen unterbringt, die die der heute
verwendeten Freewheels übersteigt. Ferner soll durch die
Lösung erreicht werden, die Anzahl der Kettenblätter am
Tretlager zu verringern, da durch die Erhöhung der Anzahl der
Zahnkränze auch der Übersetzungsbereich des Antriebs ansteigt.
Die Lösung der Aufgabe ist im kennzeichnenden Teil des An
spruchs 1 beschrieben.
Bei dieser Paketbildung ist es erforderlich, daß der jeweils
"aktive", also am Antrieb beteiligte Zahnkranz nach beiden
Seiten hin soviel Freiraum besitzt, um mit der Kette nicht an
den benachbarten Zahnkränzen anzustreifen. Es ist also eine
Steuerung erforderlich, die ähnlich wie bei einer Getriebenabe
bedienbar ist und bewirkt, daß der gewünschte Zahnkranz vom
Paket durch Abstände separiert wird.
Die Lösung dieser Vielzahl von Aufgaben wird durch schrittweise
Verdrehung zweier ineinanderliegender rohrförmiger Körper er
reicht, die die Zahnkränze tragen, wobei nach innen gerichtete
Klauen der Zahnkränze die beiden Rohrkörper über Nuten und
koaxiale Durchbrüche derart verbinden, daß eine Axialbewegung
der Zahnkränze entsteht. Diese mit einer Walzensteuerung in
Schaltgetrieben vergleichbare Anordnung wird modifiziert durch
eine unterbrochene gewindeähnliche Führung für jeden Zahn
kranz, wodurch es möglich ist, die nicht aktiven Zahnkränze
rechts oder links vom aktiven Zahnkranz zu Paketen zusammenzu
schieben. Mit diesem Ordnungsprinzip läßt sich die Breite des
gesamten Freewheels aus der Summe der Zahnkränze multipliziert
mit ihrer Breite vermehrt um den doppelten Abstand für den
Kettenfreiraum bestimmen. Wird also der Freiraumabstand mit
3,5 mm und die Zahnkranz-Breite mit 2 mm angenommen, so er
rechnet sich z. B. eine Anzahl von 10 Zahnkränzen auf eine
Freewheel-Breite von 27 mm.
Hieraus ergeben sich bereits die Vorteile der Kassettennabe,
die in etwa die doppelte Zahnkranz-Anzahl auf der heute ver
wendeten Freewheel-Breite unterbringt.
Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind jeweils
Gegenstand von Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in den Zeichnungen
veranschaulichten Ausführungsbeispielen einer Kassettennabe
mit zehn Zahnkränzen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Kassettennabe im Längs-Teilschnitt mit dem sepa
rierten kleinsten Zahnkranz des 10. Ganges;
Fig. 2 eine Kassettennabe im Längs-Teilschnitt mit separiertem
größten Zahnkranz des 1. Ganges und Abdichtungen zwi
schen den einzelnen Zahnkränzen;
Fig. 3 Teilabwicklung der Steuertrommel mit den schraubenför
mig angeordneten Gewinde-Teilführungen;
Fig. 4 eine Kassettennabe im Längs-Teilschnitt mit separiertem
größten Zahnkranz des 1. Ganges und einer gegenüber den
Fig. 1 und 2 anders gestalteten Steuertrommel;
Fig. 5 eine Drehsteuerung der Steuertrommel über ein umlaufen
des Doppel-Planetengetriebe.
In den Fig. 1 und 2 ist die eigentlich zur Getriebenabe ge
wordene Kassettennabe im Teilschnitt dargestellt, der die Na
benhülse 1 zeigt, die über ein Gesperre 3 mit dem Fortsatz 7
der Kassettenhülse 5 verbunden ist. Diese ist über zwei Kugel
lager 9 und 11 drehbar gelagert und besitzt an dem langge
streckten zylindrischen Teil mindestens drei Längsführungen 13
in Form von koaxialen Durchbrüchen, in denen die Klauen 15 der
Zahnkränze A bis B längsgeführt werden, wobei die Klauen 15
diese Längsführungen 13 von außen nach innen um einen bestimm
ten Betrag durchgreifen, der in etwa der Höhe der schrauben
förmig auf dem Außendurchmesser der Steuertrommel 15 angeord
neten Gewinde-Teilstücke 17 entspricht. Soll nun eine axiale
Verschiebung der Zahnkränze stattfinden, so muß diese Steuer
trommel 19 gegenüber der Kassettenhülse 5 um einen Teilbetrag
verdreht werden, der - bei angenommenen drei Längsführungen -
genau einem Umfangsdrittel geteilt durch zehn (Zahnkränze)
entspricht.
Die Steuertrommel 19 dreht - wenn nicht geschaltet wird - mit
derselben Drehzahl wie die Kassettenhülse 5 und ist axial wie
diese festgelegt, hier über die Axialfixierung 21, die auf der
Achse 29 drehbar gelagert ist. Zur Relativdrehung wird sie ver
anlaßt durch die Längsverschiebung der Steuerhülse 23, die mit
der Kassettenhülse 5 über das Schiebestück 25 in Verbindung
steht, wobei dieses außen in einem Längsprofil 27 am Fortsatz
7 gleitet und starr mit der Steuerhülse 23 verbunden ist. Die
Steuerhülse 23 verbindet ein Gewinde 33 mit der Steuertrommel
19. Die Steuerhülse 23 kann über den von außen verstellbaren
Schubklotz 31 axial verschoben werden, was zur Folge hat, daß
sie sich zwar gemeinsam dank der Führung des Hebestücks 25 im
Längsprofil 27 mit der Kassettenhülse 5 dreht, daß aber durch
das Gewinde 33 am Innendurchmesser der Steuertrommel 19 diese
in Drehung versetzt wird und mit ihren Gewindeteilstücken 17
die jeweils im Eingriff befindlichen Klauen 15 nach dem Prinzip
der schiefen Ebene einer Schere in Zusammenwirkung mit der
Kassettenhülse 5 axial verschiebt.
Welcher Zahnkranz im Augenblick im Eingriff ist, zeigt die
Abwicklung der Steuertrommel 19 von einer Längsführung 13 zur
anderen. In Fig. 3 wird die Anordnung der Gewindeteilstücke 17
gezeigt, die immer die Klauen 15 eines einzigen Zahnkranzes -
hier B - erfassen und beidseitig führen. Wird nun die Steuer
trommel 19 mit der Vielzahl der Gewindeteilstücke 17 gemäß
Fig. 3 nach oben durch die festliegenden Klauen 15 geschoben,
so zeigt sich, daß die Klauen nach rechts verschoben und die
des nachfolgenden Zahnkranzes eingefädelt und zwischen die
folgenden Gewindeteilstücke genommen werden. Die Gewindeteil
stücke 17 sind an ihren Enden mit kleinen Flächen versehen,
die einmal die bereits ausgeschobenen Zahnkränze auf Abstand
halten, zum andern den Weg des Zu- und Abführens der Klauen 15
in axialer Richtung ermöglichen.
Die Fig. 4 zeigt eine Variante der Verstelleinrichtung der
Steuertrommel 119 gegenüber der Kassettenhülse 105. Der Sinn
dieser Ausführung besteht in der axial kürzeren Bauweise, die
sich dadurch ergibt, daß das Längsprofil 127 auf die Innenseite
der Steuertrommel 119 verlegt wird und das Gewinde 133 nun in
der Steuerhülse 123 liegt, das als spiralförmige Durchbrüche
ausgebildet ist, die vom Führungsstück 135 nach innen durch
griffen werden und so zu einer axialen Verstellbarkeit für den
Schubklotz 131 führen. Die Steuerhülse 123 ist mit der Kasset
tenhülse 105 über die Verzahnung 137 drehfest verbunden; sie
könnte auch einteilig mit dieser ausgebildet sein. Ihre axiale
Festlegung ist über die Axialfixierung 121 gewährleistet, die
gleichzeitig auch die Steuertrommel 119 axial fixiert. Wird
nun der Schubklotz 131 betätigt, so schiebt sich das Führungs
stück 135 schraubenförmig mit und verdreht die Steuertrommel
119, in der sich das Führungsstück 135 in dem Längsprofil 127
axial verschiebt.
Hat möglicherweise ein Anwender keine Gelegenheit, die Schal
tung der Kassettennabe durch die Achse 29 über einen Schub
klotz 31, 131 zu betätigen, so wird in einem Beispiel gemäß
Fig. 5 gezeigt, wie eine Drehbewegung zur Steuerung der Gänge
durch Verschieben der Zahnkränze A bis B umgesetzt werden
kann: Wird das Teil, an dem die Drehbewegung zur Steuerung der
Nabe stattfindet, als Drehkonus 239 bezeichnet, so ist mit
diesem die Steuerhülse 223 über die Verzahnung 241 drehfest
verbunden. Die Steuerhülse 223 ist als Planetenradträger für
einen fliegend gelagerten Planetenradsatz 243 ausgebildet,
wobei dieser Planetenradsatz 243 das mit der Achse 229 fest
verbundene Sonnenrad 245 mit der in der Kassettenhülse 205
drehbar gelagerten Steuertrommel 219 verbindet. Mit der Achse
ebenfalls fest verbunden ist der Planetenradträger 247, dessen
Planetenradsatz 249 die Verbindung zur Kassettenhülse 205
herstellt. Wird nun der Drehkonus 239 verdreht, so verdreht
sich der Planetenradsatz 243, der auf dem Planetenradträger
der Steuerhülse 223 angebracht ist, gegenüber dem Planeten
radträger 247 um einen Betrag, der außen im Hohlrad der
Steuertrommel 219 eine Relativverdrehung gegenüber dem Hohlrad
des Planetenradsatzes 249 an der Kassettenhülse 205 erzeugt.
Das Ergebnis der Steuer-Drehbewegung ist aus den vorherbe
schriebenen Abläufen bekannt.
Die Schaltung eines mit dem erfindungsgemäßen Kassetten-Antrieb
ausgerüsteten Fahrrades ist, wie bereits erwähnt, auf das ein
wandfrei synchrone Zusammenwirken dieser Nabe mit einer Ket
tenschaltung angewiesen, die über einen Kombinationsschalter
mit einem einzigen Hebel bedienbar sein muß. Weiterhin ist zum
Verständnis der Kassettenschaltung wichtig, daß die Schalt
schritte der Kettenschaltung von Gang zu Gang jeweils nur der
Blechbreite des jeweils geschalteten Zahnkranzes entsprechen
müssen. Da die Schaltrichtungen der Nabe und der der Ketten
schaltung gegeneinander laufen, kann es erforderlich sein,
eine zeitlich geringfügig verzögerte Einleitung der Steuer
bewegung der Kettenschaltung zuzulassen, um den Einfädelprozeß
der Zahnkränze in die jeweiligen Gewinde-Teilstücke nicht zu
behindern.
Claims (11)
1. Mehrfach-Zahnkranzantrieb, bestehend aus mehreren koaxial
angeordneten Zahnkränzen verschiedener Durchmesser bei
Fahrrädern oder fahrradähnlichen Fahrzeugen - auch mit
Hilfsmotor -
- - zur Übertragung der Antriebsmomente vom Tretlager-Ketten blatt über eine Kette an das Hinterrad,
- - zum Einschalten des jeweils günstigsten Übersetzungsver hältnisses mit kleinen Gangstufen, angepaßt an die Be dürfnisse des Benutzers bei den verschiedenartigen Fahr radtypen,
- - zum Zusammenwirken mit einem Schaltwerk einer bekannten Kettenschaltung, die gemeinsam mit der erfinderischen Kassettennabe mit einem Kombinationsschalter schaltbar ist,
- - mit einem Freilauf, der zwischen dem Zahnkranzpaket und der Nabenhülse angeordnet sein kann, um das Drehmoment beliebig unterbrechen zu können,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Zahnkränze (A bis B) auf der Kassettenhülse (5, 105, 205)
längsverschiebbar angeordnet sind und von Zahnkranz zu
Zahnkranz Abstände bilden können, die kleiner als die
Abstände (a) rechts und links neben dem am Kettenantrieb
beteiligten (aktiven) Zahnkranz sind und die sogar gegen
Null gehen können, sofern die betreffenden Zahnkränze
nicht am Kettenantrieb beteiligt sind.
2. Mehrfach-Zahnkranzantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der jeweils aktive Zahnkranz durch eine
innere Steuerbewegung von seinen benachbarten, im Paket
befindlichen Zahnkränzen auf den beidseitigen Abstand (a)
gebracht wird, der für den Freigang der Kette rechts wie
links erforderlich ist, dort gehalten wird und daß die
übrigen am Antrieb nicht beteiligten Zahnkränze rechts
oder links des aktiven Zahnkranzes zu platzsparenden Pake
ten mit geringem Zahnkranz-Abstand zusammengeschoben wer
den.
3. Mehrfach-Zahnkranzantrieb nach den Ansprüchen 1 und 2, da
durch gekennzeichnet, daß die Steuerbewegung zur Bildung
des Abstandes (a) und zur axialen Fixierung des aktiven
Zahnkranzes durch die Relativverdrehung zwischen Kassetten
hülse (5, 105) und Steuertrommel (19, 119) erfolgt, wobei
die Steuerbewegung durch eine Bohrung in der Achse (29,
129) auf einen Schubklotz (31, 131) von außen nach innen
übertragen wird.
4. Mehrfach-Zahnkranzantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Steuerbewegung zur Bildung
des Abstandes und zur axialen Fixierung des aktiven Zahn
kranzes durch die Relativverdrehung zwischen Kassettenhül
se (205) und Steuertrommel (219) erfolgt, wobei die Steuer
bewegung als Drehbewegung auf einen konzentrisch um die
Achse (229) angeordneten Drehkonus (239) erfolgt, dessen
nach innen gerichtete Verzahnung (241) mit der Steuerhülse
(223) drehfest verbunden ist, die als Planetenradträger
für einen Planetenradsatz (243) ausgebildet ist, der mit
dem Planetenradsatz (249) eine Steuereinheit für die Bewe
gung der Steuertrommel (219) bildet.
5. Mehrfach-Zahnkranzantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnkränze (A bis B) am
Innendurchmesser nach innen gerichtete Klauen (15, 115)
tragen, die mit ihrem Schaft in der Kassettenhülse (5, 105)
und mit ihrem nach innen gerichteten Ende in der
Steuertrommel (19, 119) geführt werden.
6. Mehrfach-Zahnkranzantrieb nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß durch die einmal außen koaxiale und einmal
innen schraubenförmige Führung der Klauen (15, 115) an
deren Schaft sowie an deren Ende bei gegenseitigem Verdre
hen von Kassettenhülse (5, 105) und Steuertrommel (19,
119) sich durch das scherenartige Aneinander-Vorbeibewegen
der Führungen eine Axialbewegung des zugehörigen Zahnkran
zes (B in Fig. 2) ergibt.
7. Mehrfach-Zahnkranzantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die schraubenförmige Führung
der Klauen (15) am Außendurchmesser der Steuertrommel (19)
aus Gewinde-Teilstücken (17) besteht, die am Umfang nur
abschnittweise angebracht sind und die Klauen (15) von
immer nur einem Zahnkranz vom Einfädeln in die aktive Lage
bis zum Ausschieben tatsächlich führen und daß sodann
unmittelbar nach dem Ausfahren der Klauen (15) aus den
Gewinde-Teilstücken (17) diese seitlich festgehalten wer
den und daß die in Umfangsrichtung axial versetzten Gewin
de-Teilstücke (17) die Klauen (15) des benachbarten Zahn
kranzes einfädeln.
8. Mehrfach-Zahnkranzantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kassettenhülse (5) mit
Kugellagern (9 und 11) axial gehalten wird und daß über
das zum Nabeninneren gerichtete Lager hinaus ein Fortsatz
(7) angeordnet ist, der das eingeleitete Drehmoment bei
spielsweise über einen Klinken-Freilauf an die Nabenhülse
(1) weitergibt.
9. Mehrfach-Zahnkranzantrieb nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die schrittweise Verdrehung der Steuertrom
mel (219) mittels eines Umlauf-Planetengetriebes, beste
hend aus zwei nebeneinanderliegenden Planetenradsätzen
(243 und 249), mit ruhendem gemeinsamem Sonnenrad (245)
erfolgt, dessen Planetenradsatz (243) gegenüber dem benachbarten (249)
über den Planetenradträger der Steuerhülse
(223) zum Schalten beliebiger Schaltschritte von außen
verdrehbar ist.
10. Mehrfach-Zahnkranzantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwischen den Zahnkränzen (A bis B) Dichtun
gen (51) angeordnet sind, die sich im zusammengeschobenen
Zustand der Zahnkränze in für sie vorgesehene Flachnuten
(53) in den Zahnkränzen (A bis B) einlegen und die beiden
Abstände (a), die sich am aktiven Zahnkranz bilden, durch
schirmartiges Aufklappen ringförmig schmutzdicht abdecken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904038009 DE4038009A1 (de) | 1990-11-29 | 1990-11-29 | Mehrfach-zahnkranzantrieb fuer fahrraeder oder dergleichen |
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|---|---|---|---|
| DE19904038009 DE4038009A1 (de) | 1990-11-29 | 1990-11-29 | Mehrfach-zahnkranzantrieb fuer fahrraeder oder dergleichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4038009A1 true DE4038009A1 (de) | 1992-06-04 |
Family
ID=6419169
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904038009 Ceased DE4038009A1 (de) | 1990-11-29 | 1990-11-29 | Mehrfach-zahnkranzantrieb fuer fahrraeder oder dergleichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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- 1990-11-29 DE DE19904038009 patent/DE4038009A1/de not_active Ceased
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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