DE4037945A1 - Verschluss zur abgabe von fluessigkeiten aus einem behaelter - Google Patents
Verschluss zur abgabe von fluessigkeiten aus einem behaelterInfo
- Publication number
- DE4037945A1 DE4037945A1 DE4037945A DE4037945A DE4037945A1 DE 4037945 A1 DE4037945 A1 DE 4037945A1 DE 4037945 A DE4037945 A DE 4037945A DE 4037945 A DE4037945 A DE 4037945A DE 4037945 A1 DE4037945 A1 DE 4037945A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- chamber
- closure
- closure according
- slide
- permanent magnet
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D3/00—Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
- B67D3/02—Liquid-dispensing valves having operating members arranged to be pressed upwards, e.g. by the rims of receptacles held below the delivery orifice
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Verschluß zur Abgabe von
Flüssigkeiten aus einem Behälter.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 25 44 671 ist
eine Vorrichtung zum Abgeben dosierter Mengen einer
Flüssigkeit aus einem Behälter bekannt, welche aus
einem auf ein Mundstück des Behälters aufschraubbaren
oder aufsteckbaren Verschluß besteht. Dieser enthält
eine Kammer, die von einem teilweise magnetisierbaren,
hohlen Schieber im wesentlichen vollständig ausgefüllt
ist, jedoch eine axiale Bewegung des Schiebers im Sinne
des Öffnens oder Schließens einer Auslaßöffnung
beziehungsweise einer Einlaßöffnung erlaubt. Die
Schieberbewegung bewirkt ein die Kammer umgebender fest
installierter Elektromagnet, wenn dieser etwa durch
Betätigung eines Schalters mit einer Stromquelle
verbunden wird. Zur Abgabe der Flüssigkeit aus dem
Behälter wird dieser auf den Kopf gestellt, so daß die
in ihm enthaltene Flüssigkeit nach Freigabe der
Auslaßöffnung aus dem Verschluß auslaufen kann.
In Gastronomiebetrieben stehen üblicherweise zahlreiche
Alkoholika und Flüssigkeitskonzentrate enthaltende
Flaschen in Über-Kopf-Stellung bereit, um portionsweise
Flüssigkeit in ein Trinkglas abgeben zu können. Bei
Verwendung des bekannten Verschlusses muß der
Elektromagnet über elektrische Leitungen an den
Schalter und die Stromquelle angeschlossen werden.
Diese elektrischen Leitungen sind nicht nur beim
Aufsetzen des Verschlusses auf eine Flasche hinderlich,
sondern stören auch bei der Flüssigkeitsentnahme, der
Sauberhaltung des Flaschenaggregates sowie beim Ersatz
einer leeren Flasche durch eine volle.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen
Verschluß zur Abgabe von Flüssigkeit aus einem Behälter
bereitzustellen, der einfach im Aufbau, in der Wartung
und in der Reinigung ist und keinen Stromanschluß
benötigt.
Dazu geht die Erfindung aus von einem Verschluß mit
einer Kammer, welche an einer Seite eine von einem
Mundstück umschlossene Einlaßöffnung und an der
gegenüberliegenden Seite eine Auslaßöffnung aufweist
und einen beweglichen, magnetisierbaren und mit einem
Dichtelement versehenen Schieber enthält, sowie mit
einem Magneten. In ihrem grundsätzlichen Ansatz sieht
die Erfindung dabei vor, daß der Elektromagnet durch
einen Permanentmagneten ersetzt ist. Damit entfallen
die bisher notwendigen elektrischen Anschlußleitungen,
so daß der erfindungsgemäße Verschluß in einer sehr
kompakten Bauweise ausgeführt werden kann. Zur Freigabe
und zum Blockieren der Auslaßöffnung ist dann eine
Betätigungsvorrichtung vorgesehen, die eine von Hand
gesteuerte Bewegung des Schiebers erlaubt.
Dies kann in einer Ausführungsform der Erfindung in der
Weise realisiert werden, daß der Dauermagnet in der
Nähe der Auslaßöffnung an der Kammer befestigt ist und
daß der Schieber ein sich durch die Auslaßöffnung
erstreckendes und mit einem Handgriff versehenes
Auslaufrohr aufweist. Ohne Eingriff von außen wird
hierbei der magnetisierbare Schieber vom Dauermagneten
kräftig in Richtung auf die Auslaßöffnung gezogen, so
daß das Dichtelement in dichtende Anlage an den Rand
der Auslaßöffnung angepreßt wird. Der Behälter ist
damit auslaufsicher verschlossen. Soll Flüssigkeit
entnommen werden, wird der Handgriff nach oben gedrückt
mit der Folge, daß der Schieber mit dem Dichtelement
von der dichtenden Anlage an den Rand der Auslaßöffnung
abhebt und somit Flüssigkeit aus dem Behälter austritt,
wenn weiterhin eine Belüftungseinrichtung für den
Behälter vorgesehen ist. Nach dem Loslassen des
Handgriffes kehrt der Schieber vermöge der magnetischen
Anziehung durch den Dauermagneten in die
Verschlußstellung der Auslaßöffnung zurück.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist der
Dauermagnet in einen die Kammer außen umgebenden Ring
eingearbeitet, der längs der Kammerwand zwischen einem
der Auslaßöffnung nahen ersten Anschlag und einem
oberen Anschlag axial frei verschieblich ist. Zum
Sperren der Auslaßöffnung wird der äußere Magnetring an
dem unteren Anschlag gehalten, so daß der Schieber sein
Dichtelement gegen die Kanten der Auslaßöffnung
dichtend andrückt. Zum Freigeben der Auslaßöffnung wird
der den Dauermagneten enthaltende Ring gegen den oberen
Anschlag angehoben mit der Folge, daß dieser
Aufwärtsbewegung der magnetisierbare Schieber folgt und
eine unbegrenzte Entnahme von Flüssigkeit aus dem
Behälter ermöglicht.
In bevorzugter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Verschlusses wird die Abgabe von dosierten
Flüssigkeitsmengen dadurch erreicht, daß der Schieber
um einen nicht magnetisierbaren Schaft zur
Einlaßöffnung hin verlängert ist und an seinem der
Einlaßöffnung benachbarten Ende ein weiteres
Dichtelement trägt. Die Menge der bei Freigabe der
Auslaßöffnung jeweils abgebbaren Flüssigkeit ist die in
der Kammer enthaltene Flüssigkeitsmenge, die während
der Freigabe der Auslaßöffnung durch Verschließen der
Einlaßöffnung mit dem weiteren Dichtelement von der im
Behälter verbleibenden restlichen Flüssigkeitsmenge
abgesperrt ist.
Der erfindungsgemäße Gedanke, zu Verschlußzwecken ein
Dichtelement mit einem Dauer- oder Permanentmagneten
zusammenwirken zu lassen, kann auf eine
Belüftungseinrichtung für Verschlüsse der eingangs
genannten Art angewandt werden. Für die vorstehend
beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung weist die
Belüftungseinrichtung vorteilhafterweise einen
permanentmagnetischen Verschlußmagnet auf, welcher
mittig durchbohrt und napfförmig ausgekehlt ist, wobei
in der napfförmigen Vertiefung ein magnetisierbares
Verschlußelement formschlüssig und lösbar eingefangen
ist. Zweckmäßig kann das Verschlußelement über einen
vom Schieber betätigbaren Stößel aus seinem Sitz zur
Freigabe der Belüftungsöffnung herausgedrängt werden.
Alternativ kann die Befreiung des Verschlußelementes
aus seinem Sitz im Verschlußmagneten auch der im
Betätigungsring eingebettete Dauermagnet bewirken, wenn
dieser am oberen Anschlag gehalten ist.
Die erfindungsgemäße Belüftungseinrichtung kann darüber
hinaus an Flaschensaugern für Säuglinge eingesetzt
werden. Bekanntlich haben Säuglinge beim Absaugen von
Milch aus einer Babyflasche mittels eines Saugers
Schwierigkeiten, einen ungehinderten
Flüssigkeitsnachschub sicherzustellen. Sie müssen erst
lernen, unter Überwindung ihres Hungergefühles Luft
durch den Sauger in das Innere der Babyflasche
eindringen zu lassen, weil erst danach ausreichend
weitere Flüssigkeit angesaugt werden kann. Um hier den
Lernprozeß zu erleichtern, sieht die Erfindung vor, daß
eine ein durchbohrtes Permanentmagnetplättchen und ein
in einer muldenförmigen Erweiterung der Durchbohrung
lösbar eingefangenes magnetisierbares Dichtelement als
Belüftungseinrichtung in einer Außenwand des Saugers
integriert sind, wobei die Saugeraußenwand
Lufteinlaßöffnungen und die Saugerinnenwand
Luftansaugöffnungen aufweist. Damit wird
sichergestellt, daß bei Erreichen eines bestimmten
Unterdruckes in der Babyflasche das Dichtelement soweit
vom Permanentmagnetplättchen abhebt, daß Luft in das
Innere des Fläschchens nachströmen kann und der
Flüssigkeitsnachschub dem Säugling wieder
bereitgestellt ist. Durch Wahl der magnetischen
Feldstärke des Permanentmagnetplättchens kann erreicht
werden, daß für den Säugling die notwendige
Kraftanstrengung zur saugenden Flüssigkeitsentnahme
erhalten bleibt, das Dichtelement vom
Permanentmagnetplättchen also erst bei einem Unterdruck
bestimmter Größe abhebt. Die erfindungsgemäße in die
Saugerwand integrierte Belüftungseinrichtung läßt sich
ohne Schwierigkeiten zusammen mit dem Sauger in
üblicher Weise sterilisieren.
Im übrigen sind bevorzugte Ausgestaltungen der
Erfindung im einzelnen in den Unteransprüchen
angegeben.
Nachstehend wird die Erfindung anhand der in der
beigefügten Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiele beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Axialschnitt durch einen
mit den Merkmalen der Erfindung ausgestatteten
Verschluß zur Abgabe von Flüssigkeiten aus
einem nicht dargestellten Behälter;
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform des Verschlusses
nach Fig. 1 zur Abgabe jeweils dosierter Mengen
einer Flüssigkeit;
Fig. 3 eine dritte Ausführungsform des Verschlusses
nach Fig. 1 zur Abgabe dosierter
Flüssigkeitsmengen;
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Saugers für
Babyflaschen und
Fig. 5 eine schematische Detaildarstellung der
Belüftungseinrichtung für den Sauger nach Fig.
5 in anderer Ausführungsform.
Der in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Verschluß ist für
Getränkeflaschen bestimmt, die ein Getränkekonzentrat,
Likör oder dergleichen Flüssigkeiten, enthalten. Die
nicht dargestellte Flasche ist in einem ebenfalls nicht
gezeigten Gestell über Kopf gehalten, so daß der
Verschluß mittels eines Mundstückes 7 aus Kork oder
Gummi in den Hals der Flasche von unten eingeführt
werden kann. Alternativ kann der Verschluß auch einen
mit Innengewinde versehenen Schraubkopf aufweisen, so
daß der Verschluß auf ein am Hals der Flasche
vorhandenes Außengewinde aufgeschraubt werden kann.
Das Mundstück 7 sitzt mittig auf einer Platte 16 aus
formsteifem Kunststoff und besitzt eine zentrale
Durchbohrung 8, die zusammen mit einer mittigen
Durchbohrung 11 in der Platte 16 die Einlaßöffnung für
den Verschluß bildet.
Auf der dem Mundstück 7 gegenüberliegenden Seite der
Platte 16 ist eine im ganzen mit 20 bezeichnete Kammer
in axialer Ausrichtung auf die Mittellinie der
Einlaßöffnung 8, 11 befestigt. Die Kammer 20 weist eine
durchscheinende, zylindrische Kammerwand 5 aus
Kunststoff auf und ist am unteren Ende durch eine runde
Platte 14 verschlossen, welche in Ausrichtung auf die
Mittellinie der Einlaßöffnung 8, 11 eine axiale
Durchbohrung 2 als Auslaßöffnung besitzt. Das
kammerseitige Ende der Durchbohrung 2 ist bei 27
konisch aufgeweitet. Aus der Platte 14 steht nach unten
ein kurzer Stutzen 3 vor, der die Durchbohrung 2
umgibt. Die Platte 14 steht mit ihrer der Kammerwand 5
zuweisenden Oberseite radial über die Kammmerwand vor
und bildet an ihrem radial äußeren freien Endabschnitt
einen unteren Anschlag 24 für einen die Kammerwand 5
mit wenig Spiel umgebenden, ringförmigen
Permanentmagneten 4.
Der Ringmagnet 4 ist von Hand längs der Außenseite der
Kammerwand 5 axial verschieblich, und zwar zwischen dem
erwähnten unteren Anschlag 24 und einem oberen Anschlag
13, der als Ring mit geringem Abstand von der Platte 16
an der Außenseite der Kammerwand 5 dauerhaft befestigt
ist. Der Ring 13 kann aus magnetisierbarem Metall
bestehen.
Im Inneren der Kammer 20 ist eine Hülse 19 in Form
eines umgekehrten Bechers in axialer Ausrichtung auf
die Mittellinie der Einlaßöffnung 8, 11 mittels
radialer, an der Innenseite der Kammerwand 5
befestigter Stege 18 gehalten. Die aus nicht
magnetisierbarem Material bestehende Hülse 19 nimmt
einen zylindrischen magnetisierbaren Schieber 1 auf,
der von der Hülse 19 lose umfaßt und damit axial
innerhalb der Hülse verschiebbar ist. Der zylindrische
Schieber 1 trägt an seiner der Auslaßöffnung 2
zugewandten Stirnseite ein Dichtelement 25 aus Gummi
oder dergleichen weichem Kunststoff.
Der Boden der Hülse 19 besitzt eine mittige
Durchbohrung 33, über welcher eine im ganzen mit 6
bezeichnete Belüftungseinrichtung im Inneren der Kammer
20 gehalten ist. Die Belüftungseinrichtung weist ein in
der Kammerwand 5 verankertes Einlaßrohr 17 auf, welches
zur Atmosphäre offen ist und sich etwa radial zur Mitte
der Kammer 20 erstreckt. An seiner in das Innere der
Kammer 20 weisenden Öffnung trägt das Rohr 17 einen
axial durchbohrten Verschluß-Permanentmagneten 10,
dessen Bohrung mit der Öffnung des Rohres 17 fluchtet
und auf der dem Rohr 17 gegenüberliegenden Seite
napfförmig ausgekehlt ist. An der dem Rohr 17
abgewandten Unterseite des Verschlußmagneten 10 ist ein
mit Öffnungen 12 versehener Käfig 20 aus Kunststoff
befestigt. In dem Käfig 32 ist ein magnetisierbares
Dichtelement 15 in Form einer Kugel eingefangen, die
normalerweise vom Verschlußmagnet 10 dichtend in die
napfförmige Vertiefung seiner Durchbohrung gezogen ist.
In der in Fig. 1 dargestellten Betriebsstellung des
Verschlusses sitzt der Ringmagnet 4 auf dem unteren
Anschlag 24 auf und zieht vermöge seines magnetischen
Feldes den Schieber 1 aus der Hülse 19 nach axial unten
solange, bis das Schieber-Dichtelement 25 in die
konische Erweiterung 27 der Auslaßöffnung dichtend
eingedrückt ist. Befindet sich auf dem Verschluß eine
Flüssigkeit enthaltende Flasche oder dergleichen
Behälter, ist die Kammer 20 vollständig mit Flüssigkeit
ausgefüllt, die jedoch weder über die Auslaßöffnung 2
noch über die Belüftungseinrichtung 6 nach außen
entweichen kann.
Zur Flüssigkeitsentnahme wird der Ringmagnet längs der
Kammerwand 5 zum oberen Anschlag 13 bewegt. Dieser
Bewegung folgt der Schieber 1 in Richtung auf den Boden
der Hülse 19, so daß die Auslaßöffnung freigegeben ist.
Der am oberen Anschlag 13 befindliche Ringmagnet 4
zieht aufgrund seiner großen magnetischen Feldstärke,
die wesentlich größer als diejenige des
Verschlußmagneten 10 ist, das Verschlußelement 15 aus
seiner Anlage in der napfförmigen Vertiefung des
Verschlußmagneten 10 nach unten soweit ab, daß Luft
durch das Rohr 17 in das Innere der Kammer über die
Öffnungen 12 im Käfig 32 strömen kann. Die Flüssigkeit
kann daher aus der Auslaßöffnung 2 frei auslaufen. Man
bemerke, daß die Belüftungseinrichtung 6 vom
Ringmagneten 4 erst dann geöffnet wird, nachdem die
Auslaßöffnung 25 vom Schieber 1 freigegeben worden ist.
Zum Verschließen wird der Ringmagnet 4 von dem oberen
Anschlag 13 wieder zum unteren Anschlag 24 überführt,
woraufhin zunächst die Belüftungseinrichtung 6 schließt
und anschließend die Auslaßöffnung 2 abgesperrt wird.
Der Verschluß nach Fig. 2 entspricht demjenigen nach
Fig. 1 mit der Ausnahme, daß der Verschluß nach Fig. 2
eine dosierte Abgabe von Flüssigkeiten ermöglicht.
So sitzt auf der Oberseite einer Platte 116 ein kork-
oder gummiartiges Mundstück 107, dessen axiale
Durchbohrung 108 zusammen mit der fluchtenden
Durchbohrung 111 der Platte 116 die Einlaßöffnung für
den Verschluß bilden. An der Unterseite der Platte 116
ist eine Kammer 120 befestigt, deren zylindrische
Kammerwand 105 unten mit einer die Kammer 120 im
wesentlichen abschließenden Platte 114 versehen ist.
Die Platte 114 besitzt eine mit der Einlaßöffnung
fluchtende Durchbohrung 102 als Auslaßöffnung, deren
kammerseitiges Ende bei 127 konisch aufgeweitet ist.
Ein die Auslaßöffnung 102 umgebender Stutzen 103
erleichtert die Flüssigkeitsabgabe. Der über die
Kammerwand 105 radial vorstehende Teil der Platte 114
bildet den unteren Anschlag für einen
permanentmagnetischen Ringmagnet 104, welcher axial
längs der Kammerwand 105 zwischen dem unteren Anschlag
124 und einem oberen Anschlag in Form eines Ringes 113
beweglich ist. Der Ring 113, der magnetisierbar sein
kann, ist an der Außenfläche der Kammerwand 105 mit
Abstand zur Platte 116 befestigt. Im Inneren der Kammer
120 ist eine Hülse 119 in Form eines umgekehrten
Bechers über radial Stege 118 befestigt und beherbergt
axial verschiebbar einen magnetisierbaren Schieber 101.
Die der Auslaßöffnung 102 zuweisende Stirnfläche des
Schiebers 101 ist mit einem Dichtelement 125 versehen.
Ferner ist der Verschluß nach Fig. 2 mit einer im
ganzen mit 106 bezeichneten Belüftungseinrichtung
versehen, deren Entlüftungsrohr 117 in der Kammerwand
105 befestigt ist und einen permanentmagnetischen
Verschlußmagneten 110 mit axialer, mit der Öffnung des
Entlüftungsrohres 117 fluchtender Durchbohrung trägt.
Die Durchbohrung ist durch ein magnetisierbares
Verschlußelement 115 normalerweise verschlossen, das in
einem an der Unterseite des Verschlußmagneten 110
befestigten, Öffnungen 112 aufweisenden Käfig 132
eingefangen ist.
Abweichend von dem Verschluß nach Fig. 1 trägt der
Schieber 101 auf der dem Dichtelement 125
gegenüberliegenden Seite einen beispielsweise aus
Kunststoff bestehenden Schaft 109, auf dessen freiem
Ende ein weiteres Dichtelement 127 befestigt ist. Die
Länge des Schiebers 101 mit Schaft 109 und Dichtelement
127 ist kleiner als der axiale Abstand der
Einlaßöffnung 108 von der axial fluchtenden
Auslaßöffnung 102.
Im in Fig. 2 dargestellten Betriebszustande sind sowohl
die Belüftungseinrichtung 106 als auch die
Auslaßöffnung 102 verschlossen. Zum Öffnen des
Verschlusses wird der Ringmagnet 104 von Hand gegen den
oberen Anschlag 113 bewegt, so daß der Schieber 101
axial nach oben innerhalb der Hülse 119 soweit
mitgenommen wird, bis das Dichtelement 127 dichtend in
das kammerseitige Ende der Durchbohrung 108 eingreift.
Die Länge des Schiebers 101 mit Schaft 109 und weiterem
Dichtelement 127 ist so bemessen, daß bei
Aufwärtsbewegung des Ringmagneten 104 gegen den oberen
Anschlag 113 zuerst die Einlaßöffnung abgesperrt wird
und sodann das Verschlußelement 115 aus seiner
dichtenden Anlage an der Durchbohrung des
Verschlußmagneten 110 freikommt. Da die Auslaßöffnung
102 vom Schieber 101 inzwischen freigegeben worden ist,
kann die in der Kammer 120 befindliche
Flüssigkeitsmenge unschwer über die Auslaßöffnung 102
ablaufen. Da der Nachschub von Flüssigkeit durch die
Einlaßöffnung 108 vermöge der dichtenden Anlage des
weiteren Dichtelementes 127 abgesperrt ist, entspricht
die Menge der jeweils vom Verschluß abgebbaren
Flüssigkeit im wesentlichen dem Volumen der Kammer 120
abzüglich des Volumens der in ihr befindlichen,
erwähnten Bauteile. Zum Verschließen der Auslaßöffnung
102 wird der Ringmagnet wieder zum unteren Anschlag 124
bewegt, woraufhin aus dem nicht dargestellten
Flüssigkeitsvorrat sich die Kammer wieder neu mit
Flüssigkeit füllt.
Bei der Ausführungsform des Verschlusses gemäß Fig. 3
ist der Permanentmagnet in die Kammerwand unbeweglich
integriert und der Schieber von außen betätigbar.
Der Verschluß nach Fig. 3 weist eine Deckplatte 205 aus
Kunststoff auf, auf deren Oberseite ein Mundstück 207
in Form eins Stopfens mittig aufgesetzt ist. Das
Mundstück 207 und die Platte 205 sind von einer
Durchbohrung 208 durchsetzt, die die Einlaßöffnung für
den Verschluß bildet und, wie dargestellt, ausgekleidet
sein kann. An der Unterseite der Platte 205 ist eine
Kammer 220 befestigt, deren Kammerwand aus
durchscheinendem Kunststoff einen oberen,
becherförmigen Abschnitt 224 und einen daran
anschließenden unteren Abschnitt 222 mit verminderter
lichter Weite jedoch verstärkter Wandung aufweist. Der
unterste, U-förmige Teil des unteren Abschnittes 222
besteht aus einem Permanentmagneten 204, welcher mittig
in axialer Ausrichtung auf die Einlaßöffnung 207 zur
Bildung einer Auslaßöffnung 202 durchbohrt ist.
Der im ganzen mit 201 bezeichnete Schieber weist
zunächst ein Verschlußstück 230 aus magnetisierbarem
Material auf, welches im unteren Abschnitt 222
beherbergt ist und diesen mit wenig Spiel ausfüllt. Das
massive Verschlußstück 230 ist mit mehreren
außermittigen axialen Durchbohrungen 232, 234 versehen.
An der dem Boden des becherförmigen Permenentmagneten
204 zuweisenden Stirnfläche trägt das Verschlußstück
230 ein Dichtelement 250 aus Weichgummi, welches in der
dargestellten Verschlußstellung des Verschlusses in
eine kegelige Aufweitung der Durchbohrung 202 des
Magneten 204 dichtend eindringt. Das Verschlußstück 230
trägt ferner ein das Dichtelement 250 durchsetzendes
Auslaufrohr 210, welches sich durch die Auslaßöffnung
202 erstreckt und am freiem Ende einen im ganzen mit
212 bezeichneten, zweiarmigen Handgriff aufweist.
Unterhalb des Dichtelementes 250 sind mehrere über
seinen Umfang verteilte Fenster 252, 254, 256
eingeschnitten. Im übrigen wird das Auslaufrohr 210 von
einer um die Auslaßöffnung 202 herum am Magneten 204
befestigten Manschette 203 mediumdicht umfaßt.
Auf der dem Magneten 204 abgewandten Oberseite des
Verschlußstückes 230 weist der Schieber 201 einen
langgestreckten, axialen Schaft 209 auf, welcher in
einem über Radialstege 226, 228 an der Kammerwand
befestigten Führungsrohr 219 axial veschieblich
gehalten ist. Am oberen Ende trägt der Schaft 209 einen
topfförmigen Dauermagneten 240, in dessen auf die
Einlaßöffnung 208 zuweisender Blindbohrung 242 ein
weiterer Dauermagnet 244 axial beweglich, aber
unverlierbar gehalten ist. Da die Magnete 240 und 244
gegensinnig magnetisiert sind, wird der weitere Magnet
244 danach trachten, sich aus der Blindbohrung 242 in
Richtung auf die Einlaßöffnung 208 zu befreien und
andererseits axial elastisch in die Blindbohrung 242
ausweichen zu können. Auf die freie Stirnseite des
weiteren Magneten 244 ist ein weiteres Dichtelement 211
zum dichtenden Eingriff in die Einlaßöffnung 208
aufgesetzt. An dem Topfmagneten 240 ist außen mit
seiner Oberseite fluchtend ein Kunststoffring 248
befestigt, der sich radial über einen wesentlichen Teil
des Durchmessers des oberen Abschnittes 224 erstreckt.
In der Platte 205 ist eine im ganzen mit 206
bezeichnete Belüftungseinrichtung beherbergt. In einem
Ausschnitt der Platte 205 ist zunächst von der
Kammerseite aus ein permanentmagnetischer
Verschlußmagnet 260 eingesetzt, der mit einer mittigen,
sich im wesentlichen parallel zu der die Einlaßöffnung
bildenden Durchgangsbohrung erstreckenden
Durchgangsbohrung versehen ist. In einer napfförmigen
Aufweitung der Durchbohrung sitzt ein magnetisierbares
Verschlußteil 265, welches einen sich durch die
Durchbohrung erstreckenden nicht magnetisierbaren
Stößel 269 trägt. Der Stößel 269 ragt, wie dargestellt,
von der Unterseite der Platte 205 in das Innere der
Kammer 220 vor. Auf der dem Verschlußmagneten 260
abgewandten Seite des Verschlußteiles 265 führt ein
Entlüftungskanal 217 durch die Platte 205 nach außen.
In der dargestellten Stellung ist der Verschluß
geschlossen. Zum Öffnen wird der Handgriff 212 nach
oben geschoben, bis das weitere Dichtelement 211 die
Einlaßöffnung 208 dichtend abschließt. Nach dem
Absperren der Einlaßöffnung 208 kann der Handgriff noch
gegen die magnetische Abstoßung der Magnete 240, 242
geringfügig weiter nach oben geschoben werden, so daß
der Ring 248 den Stößel 269 anheben und somit die
Belüftungseinrichtung 206 freigeben kann. Daraufhin
läuft die in der Kammer 220 enthaltende Flüssigkeit
durch die Bohrungen 232, 234, die Auslaßöffnung 202,
die Fenster 252, 254, 256, die jetzt mit dem
Kammerinneren kommunizieren, und das Ablaufrohr 210
nach außen ab. Nach Ablauf der in der Kammer 220
enthaltenen Flüssigkeitsmenge kann der Handgriff 212
losgelassen werden, so daß der Schieber 201 vermöge der
Anziehung des Verschlußstückes 230 durch den Magneten
204 selbsttätig in die dargestellte Verschlußstellung
übergeht, in welcher die Belüftungsöffnung 206 gesperrt
ist.
Die Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 4 und 5
zeigt einen Sauger für eine Babyflasche, der mit einer
Belüftungseinrichtung 406 versehen ist.
Der in Fig. 4 dargestellte obere Teil eines Saugers 420
aus sterilisierbarem, weichem Material ist
herkömmlicher Form und in der Zeichnung nur schematisch
angedeutet. Wie üblich, besitzt der Sauger 420 in der
Nähe seines äußeren Endes ein Saugloch 422, durch
welches der Säugling beispielsweise Milch aus einer mit
dem Sauger versehenen Babyflasche absaugen kann.
In einer Seitenwand 424 des Saugers ist eine
Belüftungseinrichtung 406 zwischen einem äußeren
Wandabschnitt 426 und einem inneren Wandabschnitt 428
eingebettet. Die Wandabschnitte 426 und 428 sind mit
Perforationen 433 beziehungsweise 434 versehen, welche
Lufteinlaß- beziehungsweise Luftansaugöffnungen für in
das Innere des Saugers 420 angesaugte Luft darstellen.
Die Belüftungseinrichtung weist einen von den
Saugerwandabschnitten 427, 428 und 429 umgebenes
magnetisierbares Verschlußteil 415 auf, welches an
seiner nach außen gekehrten Vorderseite ein
Dichtelement 432 trägt. Eine Querwand 425, die die
gegenüberliegenden Wandabschnitte 427 und 429
verbindet, enthält eingebettet einen kleinen
Permanentmagneten 410, der mittig durchbohrt ist, wie
gestrichelt angedeutet ist. Die Querwand 425 besitzt
einen mit der Durchbohrung des Magneten 410 fluchtenden
Kanal, auf dessen Innenseite das Dichtelement 432 des
magnetisierbaren Verschlußteiles 415 dichtend aufliegt.
Wird im Innenraum des Saugers 420 durch das anhaltende
Saugen des Säuglinges ausreichender Unterdruck erzeugt,
saugt der äußere, auf das Dichtelement 432 einwirkende
Luftdruck für ein Abheben desselben von der Öffnung des
Kanales in der Querwand 425 soweit, daß Luft von außen
in das Innere des Saugers eindringen kann. Dabei
streicht die Luft durch die Einlaßöffnungen 433, durch
die Durchbohrung des Magneten 410, den Kanal in der
Querwand 425 an dem Dichtelement 415, das nicht
vollflächig an den Wandabschnitten 427 und 429 anliegt,
vorbei durch die Ansaugöffnungen 434 in das Innere des
Saugers 420. Dabei kann die magnetische Anziehungskraft
des Magneten 410 so gewählt sein, daß Luft von außen in
das Innere des Saugers 420 nur nach Unterschreiten
einer bestimmten Unterdruckschwelle in das Innere des
Saugers 420 gelangt.
Fig. 5 zeigt in vergrößertem Maßstab eine spezielle
Gestaltung der Belüftungseinrichtung 406, gemäß welcher
der Magnet 410 Ringform besitzt und voll in die
Saugerwand 424 eingebettet ist. Das kugelige,
magnetisierbare Verschlußteil 415 ruht in einer
napfartigen Ausnehmung des Mittenloches 417 im
Ringmagneten 410 und kann bei entsprechendem Unterdruck
aufgrund der das Verschlußelement 415 hinterfassenden,
dünnen Saugerwandpartie 410 elastisch nach innen
ausweichen, so daß Luft von außen durch die
Einlaßöffnungen 433, den vom Ringmagneten 410
umschlossenen Kanal 417, an dem Verschlußteil 415
vorbei durch die Ansaugöffnungen 434 im Wandabschnitt
410 in das Innere des Saugers gelangen kann.
Claims (28)
1. Verschluß zur Abgabe von Flüssigkeiten aus einem
Behälter, mit einer Kammer, welche an einer Seite
eine Einlaßöffnung und an der gegenüberliegenden
Seite eine Auslaßöffnung aufweist und einen
beweglichen, magnetisierbaren und mit einem
Dichtelement versehenen Schieber enthält, sowie mit
einem an der Kammer angeordneten Magneten und mit
einer Belüftungseinrichtung für die Kammer, dadurch
gekennzeichnet, daß der Magnet ein Permanentmagnet
(4, 104, 204) ist und daß eine
Betätigungsvorrichtung (4, 14, 13; 104, 114, 113;
210, 212) für eine Bewegung des Schiebers
vorgesehen ist.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Permanentmagnet (204) in der Nähe der
Auslaßöffnung (202) an der Kammer (220) befestigt
ist und daß der Schieber (201) ein sich durch die
Auslaßöffnung (202) erstreckendes und mit einem
Handgriff (212) versehenes Auslaufrohr (210)
aufweist.
3. Verschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet (204) in
den untersten Teil (222) der Kammerwand integriert
ist.
4. Verschluß nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet
(204) ringförmig gestaltet ist und eine zentrale
Durchbohrung (202) als Auslaßöffnung aufweist.
5. Verschluß nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet
(204) topfförmig gestaltet ist und eine mittige
Durchbohrung (202) als Auslaßöffnung aufweist.
6. Verschluß nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (201) ein
magnetisierbares Verschlußteil (230) aufweist,
welches den Querschnitt der Kammer zum größten Teil
ausfüllt.
7. Verschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verschlußteil (230) wenigstens eine
außermittige axiale Durchbohrung (232, 234)
aufweist.
8. Verschluß nach Anspruch 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verschlußteil (230) an
seiner der Auslaßöffnung zugewandten Stirnseite das
Dichtelement (250) trägt.
9. Verschluß nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßöffnung
(8, 108, 208) und die Auslaßöffnung (2, 102, 202) axial
fluchten.
10. Verschluß nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (201) ein
schlankes, nicht magnetisierbares Mittelstück (109,
209) aufweist, welches in einer mit den
Kammerwänden (105; 222, 224) über Stege (118; 226, 228)
verbundenen Hülse (119; 219) axial geführt
ist.
11. Verschluß nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (101; 201)
sich im wesentlichen über die ganze Länge der
Kammer erstreckt und an seinem der Einlaßöffnung
(108; 208) zugewandten Ende ein weiteres
Dichtelement (111, 211) trägt.
12. Verschluß nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das weitere Dichtelement (211) mit dem Schieber
(201) elastisch nachgiebig verbunden ist.
13. Verschluß nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schieber (201) an seinem der Einlaßöffnung
(208) benachbarten Ende einen topfförmigen
Dauermagneten (240) trägt, in dessen Blindbohrung
(242) ein mit dem weiteren Dichtelement (211)
versehener, zum Topfmagneten (240) gegensinnig
gepolter Magnet (244) axial verschiebbar gehalten
ist.
14. Verschluß nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet (4;
104) in einem die Kammer außen umgebenden, axial
verschiebbaren Ring angeordnet ist, wobei an der
Kammeraußenwand (5, 105) ein unterer, der
Auslaßöffnung (2, 102) zugeordneter Anschlag
(14, 114) sowie ein oberer Anschlag (13, 113) für den
Ring ausgebildet sind.
15. Verschluß nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schieber (1, 101) in einer nicht
magnetisierbaren, über radiale Stege (18, 118) mit
der Kammerwand (5, 105) verbundenen Hülse (19, 119)
axial verschieblich geführt ist.
16. Verschluß nach Anspruch 14 oder 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hülse (19, 119) einen von
der Auslaßöffnung (2, 102) abgewandten Anschlag zur
Begrenzung der axialen Bewegung des Schiebers
(1, 101) aufweist.
17. Verschluß nach einem der Ansprüche 14 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet ein
Ring ist.
18. Verschluß nach einem der Ansprüche 14 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (1, 101)
ein mit dem Dichtelement versehenes Verschlußteil
trägt, welches in der Hülse (19, 119) geführt und
magnetisierbar ist oder einen weiteren
Permanentmagneten aufweist.
19. Verschluß nach einem der Ansprüche 14 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (1, 101)
einen nicht magnetisierbaren Schaft (109) aufweist,
welcher sich durch eine Öffnung (133) im Boden der
becherförmigen Hülse (119) erstreckt und an seinem
freien Ende ein weiteres Dichtelement (111) trägt.
20. Verschluß nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Belüftungseinrichtung (6, 106, 206) an einer
Kammerwand (5, 105, 205) befestigt ist und derart
im Wege des Schiebers angeordnet ist, daß bei
verschlossener Auslaßöffnung (2, 102, 202) die
Belüftungseinrichtung mediumdicht geschlossen ist.
21. Verschluß nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Belüftungseinrichtung einen topfförmigen,
mittig durchbohrten Dauermagneten (10, 110, 260)
aufweist, in dessen muldenförmiger Ausnehmung ein
magnetisierbares Dichtelement (15, 115, 265)
aufgenommen ist.
22. Verschluß nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Belüftungseinrichtung (6, 106) in der Nähe des
oberen Anschlages (13, 113) für den Ringmagneten
(4, 104) angeordnet ist.
23. Verschluß nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Belüftungseinrichtung (206) in eine die
Einlaßöffnung (208) aufweisende Deckplatte (205)
der Kammer integriert ist.
24. Verschluß nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet,
daß die Belüftungseinrichtung ein im Wege des
Schiebers (201) angeordnetes Organ (269) aufweist.
25. Verschluß nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß von dem Schieber (201)
ein Arm (248) radial absteht, welcher mit einem
Stößel (269) eines Verschlußteiles (265) der
Belüftungseinrichtung bei axialer Bewegung des
Schiebers (201) zusammenwirkt.
26. Verschluß zur Abgabe von Flüssigkeiten aus einem
Behälter, vorzugsweise einer Säuglingsflasche, mit
einem Sauger aus weichem Material, dadurch
gekennzeichnet, daß in einer Seitenwand (424) des
Saugers (420) eine Belüftungseinrichtung (406)
vorgesehen ist, welche einen durchbohrten
Verschlußmagneten (410) sowie ein magnetisierbares
Verschlußteil (415) aufweist.
27. Verschluß nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet,
daß die Belüftungseinrichtung in eine Seitenwand
(424) des Saugers (420) integriert ist, wobei die
Saugerwand Lufteinlaßöffnungen (433) sowie
Luftansaugöffnungen (434) aufweist.
28. Verschluß nach Anspruch 26 oder 27, dadurch
gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet (410) ein
Ringmagnet ist, der voll in die Saugerwand
eingebettet ist und daß das Verschlußteil (415) als
magnetisierbare Kugel dichtend im Ringloch (417)
des Ringmagneten (410) sitzt und rückseitig von
einem dünnwandigen, mit den Ansaugöffnungen (434)
versehenen Saugerwandabschnitt (410) überspannt
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4037945A DE4037945C2 (de) | 1989-11-29 | 1990-11-29 | Verschluß zur Abgabe von Flüssigkeiten aus einem Behälter |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8914040U DE8914040U1 (de) | 1989-01-14 | 1989-11-29 | Auslauffreier Verschluß |
| DE4017195 | 1990-05-29 | ||
| DE4037945A DE4037945C2 (de) | 1989-11-29 | 1990-11-29 | Verschluß zur Abgabe von Flüssigkeiten aus einem Behälter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4037945A1 true DE4037945A1 (de) | 1991-09-12 |
| DE4037945C2 DE4037945C2 (de) | 1996-05-23 |
Family
ID=25893625
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4037945A Expired - Fee Related DE4037945C2 (de) | 1989-11-29 | 1990-11-29 | Verschluß zur Abgabe von Flüssigkeiten aus einem Behälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4037945C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7926482B2 (en) | 2004-04-27 | 2011-04-19 | Consort Medical Plc | Dispensing apparatus |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10225171B3 (de) * | 2002-06-06 | 2004-02-26 | Mimidos-Verfahrenstechnik Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Dosierung von Fluiden |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE119560C (de) * | ||||
| DE1758925U (de) * | 1957-11-06 | 1957-12-27 | Otmar Raab | Spezialverschluss bzw. aufsatz an gefaessen fuer alkoholische getraenke mit dem aussehen eines babyschnullers und skala an solchen gefaessen. |
| DE2444469A1 (de) * | 1974-09-18 | 1976-04-01 | Gen Hydraulics Proprietary Ltd | Stroemungsventil fuer fluessigkeiten |
| DE2544671A1 (de) * | 1975-10-06 | 1977-04-14 | Dagma Gmbh & Co | Vorrichtung zum abgeben dosierter mengen einer fluessigkeit |
-
1990
- 1990-11-29 DE DE4037945A patent/DE4037945C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE119560C (de) * | ||||
| DE1758925U (de) * | 1957-11-06 | 1957-12-27 | Otmar Raab | Spezialverschluss bzw. aufsatz an gefaessen fuer alkoholische getraenke mit dem aussehen eines babyschnullers und skala an solchen gefaessen. |
| DE2444469A1 (de) * | 1974-09-18 | 1976-04-01 | Gen Hydraulics Proprietary Ltd | Stroemungsventil fuer fluessigkeiten |
| DE2544671A1 (de) * | 1975-10-06 | 1977-04-14 | Dagma Gmbh & Co | Vorrichtung zum abgeben dosierter mengen einer fluessigkeit |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7926482B2 (en) | 2004-04-27 | 2011-04-19 | Consort Medical Plc | Dispensing apparatus |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4037945C2 (de) | 1996-05-23 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3441891C2 (de) | ||
| DE69226367T2 (de) | Flüssigkeitsspender | |
| DE68920928T2 (de) | System zur steuerung eines flüssgkeitsspiegels. | |
| CH649926A5 (de) | Vorrichtung zur entnahme von fluessigkeit aus einem eine nach unten gerichtete, von einem stopfen geschlossene oeffnung aufweisenden behaelter. | |
| EP0022179A1 (de) | Dosiervorrichtung | |
| DE4027320A1 (de) | Fluid-abgabeeinrichtung fuer keimfreies fluid | |
| DE2544671A1 (de) | Vorrichtung zum abgeben dosierter mengen einer fluessigkeit | |
| DE60207846T2 (de) | Systeme zum abfüllen und dosieren von flüssigkeiten | |
| EP0287780A2 (de) | Gerät zum Bereiten heisser Getränke wie Kaffee, Tee od. dgl. | |
| DE10200593A1 (de) | Betätigungskopf einer Saug-Druck-Pumpe zum Ausspritzen eines Produkts aus einem Behältnis | |
| EP0399947A1 (de) | Volumenmess- und Dosiereinrichtung | |
| EP1575710B1 (de) | Dosiervorrichtung | |
| DE3316308A1 (de) | Handpumpe mit in abgesenkter stellung blockierbarer ausgabekappe zur ausgabe von fluiden substanzen | |
| DE3515848A1 (de) | Ventil fuer ein medikamentendosiergeraet | |
| DE4037945C2 (de) | Verschluß zur Abgabe von Flüssigkeiten aus einem Behälter | |
| DE2851886C2 (de) | Vorrichtung zur dosierten Abgabe von Flüssigkeiten | |
| DE69303151T2 (de) | Magneto-pneumatische, intermittierende Saugvorrichtung | |
| DE3908337A1 (de) | Vorrichtung zum abscheiden von fluessigen und festen bestandteilen aus dem aus dem mund eines patienten kommenden saugmediengemisch | |
| DE68923620T2 (de) | Anordnung zum selektiven spenden und mischen von mehreren getränken. | |
| DE8519327U1 (de) | Saugflasche, insbesondere zum Absaugen von Sekreten aus Wundhöhlen | |
| DE946595C (de) | Trichter fuer Schankzwecke od. dgl. | |
| WO2000049920A2 (de) | Auslaufgeschützter trinkbecher | |
| DE2037197B1 (de) | Zahnarztliche Absaugvorrichtung | |
| DE102013212809A1 (de) | Getränkezubereitungssystem mit Einwegbehälter | |
| DE930592C (de) | Einrichtung zum Abmessen und Abgeben von Fluessigkeiten |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |