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DE4035874A1 - Ausbaustempel mit in dem stempelkopf integriertem druckbegrenzungsventil - Google Patents

Ausbaustempel mit in dem stempelkopf integriertem druckbegrenzungsventil

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Publication number
DE4035874A1
DE4035874A1 DE19904035874 DE4035874A DE4035874A1 DE 4035874 A1 DE4035874 A1 DE 4035874A1 DE 19904035874 DE19904035874 DE 19904035874 DE 4035874 A DE4035874 A DE 4035874A DE 4035874 A1 DE4035874 A1 DE 4035874A1
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valve
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head
spring
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Application number
DE19904035874
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English (en)
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DE4035874C2 (de
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Richard Voss
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Voss Richard Grubenausbau GmbH
Original Assignee
Voss Richard Grubenausbau GmbH
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Publication date
Application filed by Voss Richard Grubenausbau GmbH filed Critical Voss Richard Grubenausbau GmbH
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Publication of DE4035874C2 publication Critical patent/DE4035874C2/de
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/50Component parts or details of props
    • E21D15/51Component parts or details of props specially adapted to hydraulic, pneumatic, or hydraulic-pneumatic props, e.g. arrangements of relief valves
    • E21D15/512Arrangement of valves

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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Ausbaustempel, insbeson­ dere für den Streb- und Streckenausbaues des untertägigen Berg- und Tunnelbaues vorgesehener Teleskop-Einzelstempel, mit einem im Stempelkopf angeordneten Druckbegrenzungsventil mit Federgehäuse, Ventilfeder, Federteller und in einer Ventilbohrung verschieblich angeordnetem Ventilkolben mit Dichtung.
Im untertägigen Berg- und Tunnelbau dienen derartige Ausbaustempel zum Offenhalten der bergmännisch hergestellten Hohlräume. Diese Ausbaustempel werden als Einfach- oder Mehrfachteleskopstempel ausgeführt und mit Hydraulikflüssig­ keit, vorzugsweise einer Wasser-in-Öl-Emulsion betrieben, wobei die Druckerzeuger außerhalb des Strebes an einem Zentralpunkt angeordnet sind und über sie eine ganze Reihe derartiger Ausbaustempel versorgt wird. Die als Einzel­ stempel ausgeführten Ausbaustempel werden mit Hilfe von Setz- und Raubpistolen mit der Wasser-in-Öl-Emulsion gefüllt und ausgefahren und somit zwischen Hangendem und Liegendem verspannt. Nach Beendigung ihrer Stützfunktion wird dann mit Hilfe eines Raubschlüssels oder auch eines Raubventils die Druckflüssigkeit abgelassen und der Ausbaustempel dann für neue Einsatzzwecke wiederverwendet. Während des Ein­ satzes kann es durch Gebirgsschläge o. ä. plötzlich auftre­ tende und kurzzeitige Überlastungen zu Gefährdungen des Ausbaustempels kommen, weil der Stempel diesem Überdruck nicht nachgeben kann und dann die Gefahr der Zerstörung besteht. Es zwar bekannt, insbesondere bei hydraulischen Ausbaugestellen, sogenannte Druckbegrenzungsventile einzu­ setzen, die bei solchen Überlastungen kurzzeitig Druck­ flüssigkeit ablassen, ohne daß dadurch die Stützfunktion des Ausbaustempels aussetzt, doch sind die mit den bekannten Druckbegrenzungsventilen zu erzielenden Durchflußmengen innerhalb kurzer Zeit zu gering. Aus DE-GM 84 23 530 ist ein Ausbaustempel bekannt, in dessen Stempelkopf ein Druck­ begrenzungsventil angeordnet ist. Dieses Druckbegrenzungs­ ventil ist in einen Steckanschluß in der Deckplatte des Innenteleskopstempels eingeschoben, wobei die austretende Druckflüssigkeit aus dem Federgehäuse des Druckbegrenzungs­ ventils in den Innenraum des Stempelkopfes austreten kann. Über seitliche Öffnungen kann die Druckflüssigkeit dann in die Atmosphäre gelangen. Vorteilhaft bei diesen bekannten Druckbegrenzungsventilen, die in den Stempelkopf eingesetzt sind, ist, daß sie vor Beschädigungen gesichert angeordnet werden können und daß aufgrund der Bauart Durchflußmengen von 100 und einigen 1 mehr pro Minute erreicht werden. Nachteilig ist jedoch, daß die Durchflußmenge nicht wesent­ lich erhöht werden kann, weil aufgrund der vorhandenen Abmessungen und insbesondere der zum Einsatz kommenden Steckanschlüsse die Durchflußöffnungen begrenzt sind. Aber selbst wenn man diese Durchflußöffnungen erweitern würde, wäre aufgrund der vorgesehenen Platzverhältnisse im Druck­ begrenzungsventil die Durchflußmenge durch die zum Einsatz kommenden Ventilfedern und die Durchflußquerschnitte be­ grenzt. So ist trotz optimaler Abmessungen bei den bekannten Druckbegrenzungsventilen die Leistung bei 400 l pro Minute begrenzt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen kompakt bauenden Ausbaustempel mit einem Druckbegrenzungs­ ventil großer, d. h. über 1000 l pro Minute liegender Durch­ flußmenge zu schaffen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Stempelkopf als Federgehäuse ausgebildet ist, wobei in dessen Wandung und/oder der oberen Abschlußplatte eine Auslaßöffnung vorgesehen ist und daß die den Ventilkolben aufnehmende Ventilbohrung in der Stempelkopf und Hydraulik­ raum trennenden Deckplatte ausgebildet ist, in der der Ventilkolben an einer geringe Reibung erzeugenden Dichtung entlanggeführt verschieblich angeordnet ist.
Bei einem derart ausgebildeten Ausbaustempel kann aufgrund des wesentlich vergrößerten Federgehäuses auch die zum Einsatz kommende Ventilfeder wesentlich vergrößert und damit auch der Durchflußquerschnitt des Ventilkolbens entsprechend gewählt werden, so daß Durchflußleistungen von über 1000 l pro Minute erreicht werden. Dies wird sowohl durch die Vergrößerung des Federraums bzw. Federgehäuses wie auch dadurch erreicht, daß die Deckplatte zwischen Stempelkopf und Hydraulikraum mit in das Ventil integriert ist, wodurch praktisch annähernd den Innenquerschnitt des Stempels aufweisende Ventilbohrungen geschaffen werden können. Das Federgehäuse hat beispielsweise einen Innen­ durchmesser von 73 +/- 0,15 mm und liegt damit weit über den Bemessungen von Druckbegrenzungsventilen nicht inte­ grierter Bauart. Darüber hinaus ist es möglich, den Aufbau eines derartigen Ausbaustempels einfach zu halten, weil die für den Schutz des Ausbaustempels benötigten Einzelteile in den Stempelkopf integriert sind. Vorteilhaft ist darüber hinaus, daß durch die Integration des Druckbegrenzungs­ ventils immer sichergestellt ist, daß ein derartiger Ausbau­ stempel über die notwendigen Sicherheiten verfügt.
Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Ventilbohrung in einem in die Deckplatte einschraubbaren Bauteil ausgebildet ist. Dieses Konzen­ trieren in einem Bauteil hat den Vorteil, daß die notwen­ digen Feinarbeiten an einem relativ klein bemessenen Teil verwirklicht werden, während die Decklatte insgesamt im übrigen weitgehend unbearbeitet bleiben kann, von dem inte­ grierten Ringkanal und den sonstigen Kanälen einmal abge­ sehen, die weiter hinten noch erläutert werden.
Eine stabile Führung der im Federgehäuse angeordneten Ventilfeder und damit eine genaue Funktion des Druckbegren­ zungsventils wird zusätzlich sichergestellt, indem der dem Kopf des Ventilkolbens aufnehmende Federteller auf der der Ventilfeder zugewandten Seite eine der Ventilfeder angepaßte Ausnehmung aufweist. Dabei ist eine entsprechende Ausnehmung zweckmäßigerweise auch auf der gegenüberliegenden Seite, d. h. auf der Unterseite des oberen Federtellers vorgesehen, wobei je nach Anzahl der zum Einsatz kommenden Ventilfedern die Ausnehmungen entsprechend angepaßt werden. Nach einer zweckmäßigen Weiterbildung ist nämlich vorge­ sehen, daß mehrere, ineinanderstehend angeordnete Ventil­ federn vorgesehen sind, um so den Durchmesser der Ventil­ bohrung möglichst groß bemessen zu können, ohne überdimen­ sionierte Federn einsetzen zu müssen. Damit ist auch eine weitgehende Variation der Durchflußmenge innerhalb einer Minute möglich, so daß eine einfache Möglichkeit der An­ passung an die jeweiligen Gegebenheiten erreicht ist.
Weiter oben ist bereits darauf hingewiesen worden, daß gegenüberliegend zum Federteller ein oberer Federteller bzw. eine obere Federplatte vorgesehen ist. Dabei lehrt die Erfindung vorteilhafterweise, daß die Ab­ schlußplatte des Stempelkopfes als unterhalb des Kronkopfes im Stempelkopf verschieblich angeordnete, zugleich als obere Federplatte dienende Stellplatte ausgebildet ist. Diese Stellplatte kann im Stempelkopf gedreht und auf den unteren Federteller zubewegt werden, so daß die Federkraft entsprechend verändert werden, vor allem verstärkt werden kann. Da oberhalb dieser Federplatte noch der eigentliche Kronkopf angeordnet ist, ist eine Verschmutzung oder Ge­ fährdung dieses Teils nicht zu befürchten. Vorteilhaft ist dabei insbesondere die völlige Integration eines der­ artigen Druckbegrenzungsventils in den Stempelkopf, indem praktisch der gesamte Stempelkopf als Druckbegrenzungsventil ausgebildet ist.
Zur Vereinfachung der Einstellung der Federkraft sieht die Erfindung vor, daß die Stempelplatte mit einem Imbus ausgerüstet ist, der in eine bis in den Federraum reichende Axialbohrung übergehend ausgebildet ist. Damit kann die in das Federgehäuse gelangende Druckflüssigkeit auch über die Stellplatte den Federraum verlassen und in die Atmosphäre gelangen, so daß ein schnelles Abführen des Druckmediums sichergestellt ist und damit, wie angestrebt, ein leichtes Betätigen der Stellplatte erreicht werden kann.
Zur Erleichterung der Montage ist weiter vorgesehen, daß das den Ventilkolben aufnehmende Bauteil über einen rohrhülsenartigen Einsatz verfügt, der die Dichtung fixierend in das Bauteil einschraubbar ist. Dadurch braucht die die Dichtung aufnehmende Ringnut nicht als solche herge­ stellt zu werden, sondern vielmehr wird die Innenbohrung einfach entsprechend erweitert und die Dichtung am oberen Ende dann durch den eingeschraubten Einsatz festgehalten.
Auch der Ventilkolben wird in seiner Ausgangsstellung vorteilhaft fixiert, indem der Einsatz eine gestufte Innen­ bohrung aufweist. Der im Einsatz dadurch erreichte Ansatz bzw. die Stufe begrenzt den Verschiebeweg des Ventilkolbens nach unten, während er bei der normalen Druck­ beaufschlagung durch den Federteller die Ventilfeder in die andere Richtung begrenzt ist. Übertrifft aber der Druck im Stempel die Federkraft, so wird der Ventilkolben gegen die Federkraft verschoben und die Druckflüssigkeit kann über die Axial- und die Radialbohrungen des Ventilkolbens in den Federraum einströmen.
Um ein Druckbegrenzungsventil mit günstigen Schließ­ werten zu erhalten und um die Standzeit möglichst groß zu halten, sieht die Erfindung vor, daß die dem Ventilkolben zugeordnete Dichtung aus einem sehr geringe Reibung erzeu­ genden, eine große Härte aufweisenden Werkstoff besteht. Aufgrund der großen Härte werden optimale Standzeiten er­ reicht, während die geringe Reibung die Möglichkeit gibt, optimale Schließwerte zu erreichen. Insgesamt gesehen er­ reicht man überraschend günstige Schließwerte, weil die Reibung mit einem derartigen Material auf ein so geringes Maß reduziert ist, daß die Bewegung auch eines Ventilkolbens mit sehr großem Durchmesser dadurch nicht beeinträchtigt wird. Derartige nicht mehr flexible Dichtringe führen den­ noch zu einer wirksamen Abdichtung, weisen extrem hohe Standzeiten auf und lassen die schon erwähnten günstigen Schließwerte erreichen, weil die Reibung zwischen Dichtring und Ventilkolben auf ein Minimum reduziert ist. Eine ge­ zielte Dichtung wird dabei erreicht, weil der Dichtring genau an der Dichtkante eine ringförmige Dichtzone ergebend geformt ist.
Eine solche Dichtzone wird insbesondere dadurch er­ reicht, daß die Dichtung einen rechteckigen Querschnitt aufweisend und in einer Ringnut mit einem eine Fase auf­ weisenden Nutgrund angeordnet ist. Damit entsteht an der Dichtkante ein entsprechender Vorsprung, weil auch der harte Dichtring entsprechend beeinflußt wird. Damit liegt die Abdichtung genau in Form einer ringförmigen Dichtzone dort, wo sie aufgrund der Ausbildung des Ventilkolbens sein soll. Auch der entsprechend harte Dichtring bzw. die Dichtung kann sich so vorteilhaft dicht an den Ventilkolben anschmiegen, um hier für eine bleibende ringförmige Abdich­ tung zu sorgen. Entsprechende Dichtringe werden zweckmäßig aus einem Kunststoffrohr abgedreht, wodurch eine genaue zweckmäßige Formgebung eingehalten werden kann, ohne daß der Herstellungsaufwand belastend ist. Eine Einführung dieses Dichtringes ist dabei dadurch begünstigt, daß, wie weiter oben erwähnt, das Bauteil den Dichtring bzw. die Dichtung fixierend in den Einsatz einschraubbar ist.
Als besonders vorteilhaft hat sich herausgestellt, die Dichtung eine Härte von Shore D 50 bis 90, vorzugsweise 54 bis 60 aufweisen zu lassen, wobei sie wiederum vorzugs­ weise ein Kunststoff Teflon TFM 1600 ist bzw. daraus ge­ fertigt ist. Ein solcher Kunststoff Teflon TFM 1600 weist die oben beschriebenen günstigen Shore-Härte-Werte auf und bringt sehr hohe Standzeiten bei optimalen Schließ­ werten.
Nicht nur, um in einem derartigen Druckbegrenzungs­ ventil die gleichen Materialien zu verwenden, sondern vor allem um ähnlich gute Schließwerte und Standzeiten zu gewährleisten ist vorgesehen, daß auch die übrigen Dich­ tungen Teflonringe sind.
Eine besonders zweckmäßige und die Kompaktbauweise verbessernde Ausbildung des Ausbaustempels sieht vor, daß in der Deckplatte und der Wandung des Stempelkopfes unter­ halb des Bauteils ein Ringkanal ausgebildet ist, der über Radialbohrungen mit einer auch das Bauteil aufnehmenden Axialbohrung einerseits und einer in der Wandung ausge­ bildeten achsparallelen Verbindungsbohrung andererseits verbunden ist, wobei die Verbindungsbohrung unterhalb des Kronkopfes endet und mit einem Füll- und Raubventil ver­ bunden ist. Vorteilhaft ist dabei, daß das Füll- und Raub­ ventil ebenfalls in den Stempelkopf zumindest teilweise integriert werden kann und am Stempelkopf gut erreichbar ist und direkt auf das Innenteleskoprohr einwirkt, so daß eine vorteilhafte Vereinfachung des ganzen Systems erreicht ist.
Das Füll- und Raubventil ist erfindungsgemäß tangen­ tial am Stempelkopf angeordnet, so daß es über die Kappe direkt geschützt und durch Steinfall u. ä. nicht gefährdet ist. Es ist mit dem Stempelkopf fest verbunden, vorzugsweise angeschweißt und ist immer so angeordnet, daß es durch die Kappe mitgeschützt werden kann.
Um die notwendigen Kanäle und Bohrungen auf einfache Art und Weise fertigen und die Funktion sowohl des Druck­ begrenzungsventils wie des Füll- und Raubventils in den Stempelkopf zu integrieren, sieht die Erfindung ergänzend vor, daß die Deckplatte ein T-förmiges, die Ventilbohrung, Ringkanal und Radialbohrungen aufweisendes Rundeisen ist, das an dem Federraum zugewandten Ende ein mit dem Innenge­ winde des Stempelkopfes korrespondierendes Außengewinde und am gegenüberliegenden Ende einen vorstehenden, kreis­ runden Kragen aufweist, dessen Außenradius dem von Stempel­ kopf und Innenteleskoprohr entspricht. Während über den Kragen eine sinnvolle und einfache Verbindung mit dem eigentlichen Innenteleskoprohr erreicht und außerdem eine günstige Abdichtung zum Stempelkopf möglich ist, bietet das Rundeisen die Möglichkeit, die notwendigen Ringkanäle und Radialbohrungen sowie sonstigen Bohrungen herzustellen und unterzubringen und dann praktisch Stempelkopf und das die Deckplatte aufweisende Innenteleskoprohr miteinander durch Verschrauben zu verbinden. Damit wird auch eine evtl. notwendige Wartung erleichtert, da nach dem Abschrauben des Stempelkopfes die darin enthaltenen Einzelteile des Druckbegrenzungsventils leicht auseinandergenommen, über­ prüft und wieder eingesetzt werden können.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß ein sehr kompakt bauender Ausbaustempel geschaffen ist, in den das Druckbegrenzungsventil vollständig inte­ griert bzw. der als solcher das Druckbegrenzungsventil selbst darstellt. Durch die entsprechend günstigen Ab­ messungen können nun große Federkräfte zum Einsatz kommen, die wiederum einen Ventilkolben ermöglichen, der große Durchflußmengen zuläßt. Damit ist ein Einzelstempel ge­ schaffen, der mit dem angebauten bzw. integrierten Füll- und Raubventil einen sehr modernen und voll funktionstüchtigen Ausbaustempel ergibt. Vorteilhaft ist weiter, daß sowohl die Montage wie auch die Wartung durch einen geschickten Aufbau des Ausbaustempels gegeben ist, ohne daß die Her­ stellungskosten dadurch wesentlich erhöht würden.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegen­ standes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausfüh­ rungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 einen Ausbaustempel im Längsschnitt mit seitlich angebautem Füll- und Raubventil,
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung des Stempel­ kopfes mit radial angeordnetem Füll- und Raubventil,
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung des in der Ventilbohrung verschieblich geführten Ventilkolbens mit Dichtungen und
Fig. 4 eine noch weiter vergrößerte Darstellung des Ventilkolbens mit Dichtung.
Der aus Fig. 1 ersichtliche Ausbaustempel (1) besteht aus einem Innenteleskoprohr (2) und dem das Innenteleskop­ rohr (2) teilweise aufnehmenden Außenteleskoprohr (3). Statt dieser beiden Teleskoprohre können auch weitere Teles­ koprohre ein Mehrfachteleskoprohr ergebend zum Einsatz kommen.
Nach oben hin ist das Innenteleskoprohr (2) durch einen Kronkopf (4) abgeschlossen, der zur Verbindung mit der an das Hangende bzw. die Firste angedrückte Kappe dient. Dieser Kronkopf (4) ist über Splinte (6) lösbar mit dem Stempelkopf (5) verbunden, wobei seitlich tangential an den Stempelkopf (5) angepaßt ein Füll- und Raubventil (7) vorgesehen ist. Mit (8) ist der Dichtring bezeichnet, der das Gleiten des Innenteleskoprohres (2) im Außenteleskoprohr (3) erleichtert und für eine geeignete Führung sorgt. Im Innenteleskoprohr (2) und je nach Ausziehweite auch im Außenteleskoprohr (3) bildet sich ein Hydraulikraum (9), in dem das Druckmedium gespeichert ist.
Der Stempelkopf (5) stellt zugleich auch das Druck­ begrenzungsventil dar, wobei Fig. 1 und auch Fig. 2 ver­ deutlichen, daß die Ventilfeder (10) den Stempelkopf (5) als Federgehäuse (11) nutzt. Bei der aus den Fig. 1 und 2 ersichtlichen Ausführung sind in dem vom Federgehäuse (11) gebildeten Federraum (12) zwei Ventilfedern (10 und 13) unterschiedlicher Federstärke untergebracht, so daß sich insgesamt die Möglichkeit bietet, ein Ventilkolben mit großer Axialbohrung vorzusehen. Dies wird weiter dadurch ermöglicht, daß die Deckplatte zwischen Hydraulikraum (9) und Stempelkopf (5) die Ventilbohrung aufnimmt und damit ein Teil des Druckbegrenzungsventils darstellt.
Die Ventilfeder (10) stützt sich nach oben hin an einer Federplatte (14) ab, die gleichzeitig als Stellplatte (15) dient und damit die Abschlußplatte zum Kronkopf (4) darstellt. Sie verfügt über ein Außengewinde, das mit dem im Stempelkopf (5) ausgebildeten Innengewinde korrespon­ dierend ausgebildet ist. Über dieses Gewinde (16) ist es möglich, die Stellplatte (15) so zu verschieben bzw. zu bewegen, daß die Ventilfedern (10, 13) entweder zusammenge­ drückt oder entlastet werden. Das Verdrehen wird durch den Imbus (17) erleichtert, wobei die Imbusbohrung als Axialbohrung (18) bis in den Federraum (12) geführt ist. Diese Axialbohrung (18) mit der Imbusbohrung (17) dient somit gleichzeitig als Auslaßöffnung.
Auf der der oberen Federplatte (14) gegenüberliegenden Seite stützen sich die Ventilfedern (10, 13) auf einen den Ventilkolben (2o) belastenden unteren Federteller (22) ab. Der Kopf (21) des Ventilkolbens (20) ist dabei im Feder­ teller (22) gelagert, d. h. in einer entsprechenden Bohrung, um auf diese Art und Weise eine einwandfreie Führung der Ventilfedern (10, 13) zu gewährleisten. Dies wird auch noch dadurch begünstigt, daß auf der gegenüberliegenden Seite des Federtellers (22) Ausnehmungen (23) vorgesehen sind, die den Ventilfedern (10, 13) angepaßt ist bzw. ange­ paßt sind. Der Federteller (22) verfügt auf der Unterseite über Schrägen (24), um so das ausströmende Druckmedium unter gewisser Beeinflussung des Federtellers aber möglichst strömungsgünstig in den Federraum (12) hineinzuleiten.
Die Deckplatte (25), die den Hydraulikraum (9) des Innenteleskoprohres (2) gegen den Federraum (12) begrenzt, ist bei der aus den Fig. 1 und 2 ersichtlichen Ausführung als relativ kompaktes Rundeisen ausgebildet, um die notwen­ digen Bohrungen und Kanäle optimal anordnen zu können. Zunächst einmal ist hier die einen relativ großen Durch­ messer aufweisende Ventilbohrung (26) zu nennen, in der der Ventilkolben verschieblich geführt und durch die Dich­ tung (27) abgedichtet angeordnet ist. Die Ventilbohrung (26) mit dem integrierten Ventilkolben (20) ist in einem Bauteil (28) untergebracht, das als solches in die Deck­ platte (25) einschraubbar ist. Bei der aus Fig. 2 ersicht­ lichen Ausführung ist hier sogar ein Sechskant vorgesehen, um so das Einschrauben bzw. Herausschrauben zu erleichtern.
Aber auch das Bauteil (28) verfügt über einen rohr­ hülsenartigen Einsatz (30), der als solcher über das Schraubgewinde (31) in das Bauteil (28) einschraubbar ist und über den die Dichtung (27) in der Ringnut (32) fixiert werden kann. Der rohrhülsenartige Einsatz (30) ist mit der Innenbohrung (33) ausgerüstet, die hier gestuft ausge­ bildet ist, um dadurch gleichzeitig auch den Ventilkolben (20) fixieren zu können. Dies erfolgt durch den Ansatz (34) in der Innenbohrung (33). Das Ein- und Ausschrauben des Einsatzes (30) wird durch einen Imbus (35) erleichtert.
Der Stempelkopf (5) verfügt im oberen Ende über das Gewinde (16), um die Federplatte (14) einschrauben zu können. Am gegenüberliegenden Ende ist ebenfalls ein Innen­ gewinde (37) vorgesehen, das in der Wandung (38) ausgebildet ist und mit dem Außengewinde (39) der Deckplatte (25) korrespondiert. So kann die gesamte Deckplatte (25) in den Stempelkopf (5) eingeschraubt werden. Während am oberen, dem Federraum (12) zugewandten Ende (40) der Deckplatte (25) das Außengewinde (39) vorgesehen ist, weist das gegen­ überliegende Ende (41) einen Kragen (42) auf, dessen Außen­ wand (43) mit den Außenwänden von Stempelkopf (5) und Innen­ teleskoprohr (2) andererseits gleich ist. Über die Schweiß­ naht (44) ist dieser Kragen (42) und damit die Deckplatte (25) mit dem Innenteleskoprohr (2) verbunden, so daß durch Aufschrauben des Stempelkopfes (5) eine leichte Montage gegeben ist. Während vor dem Aufschrauben des Stempelkopfes (5) zunächst einmal das Bauteil (28) mit dem rohrhülsen­ förmigen Einsatz (30) vormontiert ist, werden der Feder­ teller (22) und die Ventilfedern (10, 13) von oben her in den Stempelkopf (5) eingeführt und dann durch Aufschrau­ ben der Federplatte (14) bzw. der Stellplatte (15) entgültig fixiert.
In der Deckplatte (25) und in der Wandung (38) ist ein Ringkanal (46) ausgebildet, der über die Dichtungen (45) zum Federraum (12) und über die Dichtung (47) zum Hydraulikraum (9) des Innenteleskoprohres (2) abgedichtet ist. Dieser Ringkanal (46) ist über Radialbohrungen (48) einerseits mit der Axialbohrung (49) der Deckplatte (25) und andererseits mit der Verbindungsbohrung (50) in der Wandung (38) verbunden. Diese Verbindungsbohrung (50) ist bis zum Füll- und Raubventil (7) hochgeführt und dann ent­ sprechend mit diesem verbunden, so daß der Füll- und auch der Raubvorgang auf einfache Art und Weise und direkt vorgenommen werden kann.
Ergänzend zu der über die Axialbohrung (18) und die Imbusbohrung (17) in der Federplatte (14) erreichte Aus­ laßöffnung ist in der Wandung (38) des Stempelskopfes (5) eine radial angeordnete Auslaßöffnung (52) oder auch mehrere derartige Auslaßöffnungen vorgesehen, so daß genügend Aus­ laßquerschnitt für das in den Federraum (12), der ja ein sehr großes Volumen hat, eindringende Druckmedium geschaffen ist.
Die Bodenplatte (53) schließt den Hydraulikraum (9) nach unten hin ab, wobei eine Fußplatte (54) über Splinte (55) mit der Bodenplatte (53) lösbar verbunden ist.
Abweichend von der aus Fig. 1 ersichtlichen Darstellung und Ausbildung ist das Füll- und Raubventil (7) bei der aus Fig. 2 ersichtlichen Ausführung radial angeordnet und muß schon von daher entsprechend große Abmessungen aufwei­ sen. Unterhalb dieses Füll- und Raubventils (7) ist die Rückholfeder (56) angedeutet, über die der Raubvorgang beschleunigt werden kann.
Darüber hinaus zeigt Fig. 2 den Einsatz nur einer entsprechend stark bemessenen Ventilfeder (10) und einer Sicherung dieser Ventilfeder (10) durch den Federanschlag (57, 58) .
Fig. 3 zeigt den Ventilkolben (20), der über das Bau­ teil (28) und den Einsatz (30) in der Deckplatte (25) fixiert angeordnet ist. Er ist dabei in der im Einsatz (30) vorgesehenen Axialbohrung (49) verschieblich geführt, so daß bei entsprechendem Überdruck im Hydraulikraum (9) und damit in der Axialbohrung (49) dieses Druckmedium in die Axialbohrung (65) des Ventilkolbens (20) einströmt und den Ventilkolben gegen die Kraft der Ventilfeder (10, 13) anhebt. Dieses Anheben ist dann beendet, wenn die Radialbohrungen (64) die Dichtung (27) überfahren haben, so daß dann das Druckmedium durch die Radialbohrungen (64) in den Federraum (12) eintreten kann. Ist die Federkraft der Ventilfedern (10, 13) größer als der Druck im Hydraulik­ raum (9), so dichtet die Dichtung (27) die Axialbohrung (65) und Radialbohrung (64) und damit den Hydraulikraum (9) vollständig gegen den Federraum (12) ab.
Fig. 4 gibt eine ergänzende Vergrößerung des Abdich­ tungsbereiches am Ventilkolben (20) wieder. Die Außenwandung des Ventilkolbens (20) ist glatt ausgeführt, so daß er sich ohne weiteres, wie aus Fig. 4 ersichtlich, an der Dichtung (27) entlangbewegen kann. Dabei ist oberhalb der Radialbohrungen (64) genau im Bereich der Dichtkante bzw. Dichtfläche (63) ein dichtes Anliegen der Dichtung (27) und damit eine optimale Abdichtung dadurch erreicht, daß Nutgrund (62) und die Rückwand der Ringnut (32), wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, über eine Fase (61) verbunden sind. Dadurch wird erreicht, daß sich die Dichtung (27), d. h. der Dichtring hier so verformt bzw. zwangsweise so verformt wird, daß ein immer dichtes Anliegen im Bereich der Dicht­ fläche (63) gewährleistet ist. Die Fase (61) ist dabei vorteilhaft bogenförmig oder teilkreisförmig ausgebildet, um ein Beschädigen des aus sehr unflexiblem Material be­ stehenden Dichtringes bzw. der Dichtung (27) zu verhindern. Die Dichtringe bzw. die Dichtung (27) reibt auf der Außen­ wandung des Ventilkolbens (20), ohne daß eine zu große Reibung entsteht, weil dieser Ring aus einem Teflon-Kunst­ stoff TFM 1600 gefertigt ist. Derartige Dichtringe, die im Querschnitt rechteckig ausgebildet sind, erbringen ausge­ sprochen günstige Abdichtungswerte, weisen aber wie erwähnt eine sehr geringe Reibung auf, so daß der Gang des Ventil­ kolbens (20) denkbar wenig beeinträchtigt wird. Aufgrund der großen Härte dieses Teflon-Kunststoffes mit einer Shore- Härte von D 50 bis 90 lassen sich optimale Standzeiten erreichen und durch die Verwendung des rechteckigen Dicht­ ringes auch eine Optimierung der Abdichtung insgesamt, insbesondere im Zusammenhang mit der Fase (61).
Auch die Dichtung (68) ist aus dem gleichen Material gefertigt.
Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden, werden allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen.

Claims (15)

1. Ausbaustempel, insbesondere für den Streb- und Streckenausbau des untertägigen Berg- und Tunnelbaues vorge­ sehener Teleskop-Einzelstempel, mit einem im Stempelkopf angeordneten Druckbegrenzungsventil mit Federgehäuse, Ventilfeder, Federteller und in einer Ventilbohrung ver­ schieblich angeordnetem Ventilkolben mit Dichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempelkopf (5) als Federgehäuse (11) ausgebildet ist, wobei in dessen Wandung (38) und/oder der oberen Ab­ schlußplatte (14, 15) eine Auslaßöffnung (52, 18) vorgesehen ist und daß die den Ventilkolben (20) aufnehmende Ventil­ bohrung (26) in der Stempelkopf und Hydraulikraum (9) trennenden Deckplatte (25) ausgebildet ist, in der der Ventilkolben (20) an einer geringe Reibung erzeugenden Dichtung (27) entlanggeführt verschieblich angeordnet ist.
2. Ausbaustempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilbohrung (26) in einem in die Deckplatte (25) einschraubbaren Bauteil (28) ausgebildet ist.
3. Ausbaustempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Kopf (21) des Ventilkolbens (20) aufnehmende Federteller (22) auf der der Ventilfeder (13) zugeordneten Seite eine der Ventilfeder (13) angepaßte Ausnehmung (23) aufweist.
4. Ausbaustempel nach Anspruch 1 und Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, ineinanderstehend angeordnete Ventilfedern (10, 13) vorgesehen sind.
5. Ausbaustempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußplatte (14, 15) als unterhalb des Kronkopfes (4) im Stempelkopf (5) verschieblich angeordnete, zugleich als obere Federplatte (14) dienende Stellplatte (15) ausge­ bildet ist.
6. Ausbaustempel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellplatte (15) mit einem Imbus (17) ausgerüstet ist, der in eine bis in den Federraum (12) reichende Axial­ bohrung (18) übergehend ausgebildet ist.
7. Ausbaustempel nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das der Ventilkolben (20) aufnehmende Bauteil (28) über einen rohrhülsenartigen Einsatz (30) verfügt, der die Dichtung (27) fixierend in das Bauteil einschraubbar ist.
8. Ausbaustempel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (30) eine gestufte Innenbohrung (33) auf­ weist.
9. Ausbaustempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Ventilkolben (20) zugeordnete Dichtung (27) aus einem sehr geringe Reibung erzeugenden, eine große Härte aufweisenden Werkstoff besteht.
10. Ausbaustempel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (27) einen rechteckigen Querschnitt auf­ weist und in einer Ringnut (32) mit einem eine Fase (61) aufweisenden Nutgrund (62) angeordnet ist.
11. Ausbaustempel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (27) eine Härte von Shore D 50 bis 90, vorzugsweise 54 bis 60 aufweist und wiederum vorzugsweise ein Kunststoff Teflon TFM 1600 ist.
12. Ausbaustempel nach Anspruch 9 und Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Dichtungen (45, 47, 60) Teflonringe sind.
13. Ausbaustempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Deckplatte (25) und der Wandung (38) des Stempel­ kopfes (5) unterhalb des Bauteils (28) ein Ringkanal (46) ausgebildet ist, der über Radialbohrungen (48) mit einer auch das Bauteil aufnehmenden Axialbohrung (49) einerseits und einer in der Wandung (38) ausgebildeten achsparallelen Verbindungsbohrung (50) andererseits verbunden ist, wobei die Verbindungsbohrung unterhalb des Kronkopfes (4) endet und mit einem Füll- und Raubventil (7) verbunden ist.
14. Ausbaustempel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Füll- und Raubventil (7) tangential am Stempelkopf (5) angeordnet ist.
15. Ausbaustempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (25) ein T-förmiges, die Ventilbohrung (26), Ringkanal (46) und Radialbohrungen (48) aufweisendes Rundeisen ist, das am dem Federraum (12) zugewandten Ende (40) ein mit dem Innengewinde (37) des Stempelkopfes (5) korrespondierendes Außengewinde (39) und am gegenüber­ liegenden Ende (41) einen vorstehenden, kreisrunden Kragen (42) aufweist, dessen Außenradius dem vom Stempelkopf und Innenteleskoprohr (2) entspricht.
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