DE4035662A1 - Ausgabespeicher fuer kleinteile, insbesondere pharmazeutische pillen - Google Patents
Ausgabespeicher fuer kleinteile, insbesondere pharmazeutische pillenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Ausgabespeicher, mit dem
leicht transportierbar kleinere, insbesondere gleichartige
Teile, wie sie Tabletten, Dragees, Kapseln und dgl. für me
dizinische Zwecke darstellen, geschützt aufbewahrt werden
können und der über eine Ausgabeöffnung eine im wesentli
chen vereinzelte Entnahme der Kleinteile ermöglicht.
Pillen und dgl. werden meist in tiefgezogenen und mit einer
Deckfolie versiegelt verschlossenen Medikamentenpackungen
aufbewahrt, die nicht formstabil sind und deshalb kaum
einen Schutz gegen Beschädigungen des Inhaltes bieten. Auch
haben solche Packungen meist relativ scharfe Schnittkanten,
die zu Verletzungen führen können. Zur Entnahme muß die
Packung aufgerissen oder die Pille durch die Deckelfolie
hindurchgedrückt werden, was zu einer entsprechend unprak
tischen Oberfläche an dieser Packungsseite führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ausgabe
speicher für Kleinteile zu schaffen, bei welchem Nachteile
bekannter Ausbildungen vermieden sind und der insbesondere
bei leichter Handhabung, geringer Größe und/oder sicherer
Funktion eine gut geschützte Aufbewahrung der Kleinteile
ermöglicht.
Zur Lösung sind Mittel vorgesehen, die eine Speicherung
eines einzigen oder mehrerer Kleinteile in einem verhält
nismäßig formsteifen Gefach ermöglichen, das selbst relativ
ungewöhnlich hohen Belastungskräften von mehreren Kilopond
unbeschädigt standhält und z. B. mit Wandungen benachbarter
Gefache einen Rippenkörper bilden kann, der bei geringem
Gewicht und Materialanteil eine sehr hohe Festigkeit hat.
Damit das jeweilige Gefach präzise zugänglich gemacht und
ggf. auch wieder verschlossen werden kann, ist eine Rastung
einer Ausgabestellung und/oder einer Schließstellung für
das jeweilige Gefach vorgesehen. Zweckmäßig besteht der
Ausgabespeicher ausschließlich aus Bauteilen aus nicht
metallischem Werkstoff, insbesondere Kunststoff, wobei er
aus nur zwei jeweils einteiligen Bauteilen zusammengesetzt
sein kann, von denen jeder einen im wesentlichen formstei
fen Körper bildet. Erstrecken sich die Bauteile annähernd
über die gesamte Höhe bzw. Dicke des Ausgabespeichers, die
wesentlich kleiner als seine Außenweite ist, so bildet je
der Bauteil für den anderen einen Verstärkungskörper gegen
von außen einwirkende Druckkräfte. Auch bei relativ dünn
wandiger Ausbildung der Bauteile kann dadurch die Festig
keit nochmals wesentlich erhöht werden.
Statt einer gegeneinander etwa linear verschiebbaren Aus
bildung der Bauteile ist zweckmäßig eine verdrehbare Anord
nung vorgesehen, um den Ausgabespeicher aufeinanderfolgend
in die Ausgabestellung für jedes Gefach zu bringen. Die Ge
fache können in mindestens einem, insbesondere einem einzi
gen Ringkranz um die Drehachse angeordnet sein, wobei für
jeden Ringkranz mindestens eine, insbesondere eine einzige
Ausgabeöffnung vorgesehen ist, deren Größe und Form vor
zugsweise etwa dem zugehörigen lichten Querschnitt eines
Gefaches entspricht.
Zur Erzielung einer hohen Festigkeit des Flachspeichers
greifen dessen Bauteile mit zwei oder mehr, insbesondere
mindestens drei bzw. fünf Mantelteilen und/oder mit einer
der Anzahl der Gefache entsprechenden Anzahl von annähernd
radialen Rippen ineinander, wobei der jeweilige Mantelteil
bzw. die Rippe zweckmäßig frei von einer Stirnwand des zu
gehörigen Bauteiles absteht. Zweckmäßig bildet der die Ge
fache aufweisende Bauteil drei Mantelabschnitte und der die
Ausgabeöffnung aufweisende Bauteil zwei Mantelabschnitte,
von denen einer in eine Ringnut zwischen zwei Mantelteilen
des Gefach-Bauteiles eingreift. Liegt dieser, aus drei in
einander greifenden Mantelteilen gebildete Ringbereich am
Innenumfang des Ringkranzes der Gefache, so sind diese auch
bei verhältnismäßig großem Durchmesser des Ringkranzes in
diesem Bereich gegen Beschädigung gut verstärkt. Dies er
gibt sich im Hinblick auf den Außenumfang des Ringkranzes
vor allem auch dann, wenn der Gefach-Bauteil an diesem Au
ßenumfang von dem anderen Bauteil annähernd auf ganzer Höhe
übergriffen wird.
Die napfförmigen Gefache können über ihre gesamte Höhe ein
schließlich der Napföffnung im wesentlichen konstante In
nenweite haben und an der Napföffnung ausschließlich durch
den die Ausgabeöffnung aufweisenden Bauteil verschlossen
sein, so daß die jeweilige Pille beim Stürzen des Ausgabe
speichers von selbst durch die Ausgabeöffnung herausfällt.
Statt eines wiederverschließbaren Verschlusses für die Aus
gabeöffnung kann auch ein Auf- bzw. Abreißverschluß vorge
sehen sein, der zweckmäßig einteilig mit dem zugehörigen
Bauteil ausgebildet und mit diesem z. B. über eine filmge
lenkartige Sollbruchstelle, eine Perforation oder dgl. ver
bunden ist. Der plattenförmig ebene Verschlußdeckel liegt
zweckmäßig vollständig versenkt in der zugehörigen Stirn
fläche des Ausgabespeichers und kann einen radial äußeren
Vorsprung bilden, damit er zum Öffnen bzw. Abreißen mit
einem Finger leicht untergriffen werden kann. Der mit sei
ner Randkante an die Kantenfläche der Ausgabeöffnung im we
sentlichen lückenlos anschließende Verschlußdeckel wird
dann hochgeklappt und entweder durch Überdehnung des Film
gelenkes bei einer Schwenkung um etwa 180° abgebrochen oder
durch Verdrehen um eine Achse quer zur Gelenkachse abge
rissen.
Die Rastung, die zweckmäßig mindestens einen Zahnkranz bzw.
mindestens einen Nockenkranz aufweist, erstreckt sich
zweckmäßig ebenfalls im wesentlichen über die gesamte lich
te Innenhöhe des Ausgabespeichers bzw. zwischen dessen
Stirnwänden, so daß sie auch zu einer wesentlichen Verstär
kung beiträgt. Sie kann dabei vollständig verkapselt bzw.
verschlossen innerhalb der Ringnut zwischen den Mantelab
schnitten liegen bzw. durch diese Mantelabschnitte gebildet
sein. Die Rastung ist in einer Ringzone unmittelbar benach
bart zum Ringkranz angeordnet und von den Gefachen zweckmä
ßig nur durch eine einzige, mantelförmige Zwischenwand ge
trennt, die an ihrer von den Gefachen abgekehrten Umfangs
fläche einteilig mit dem zugehörigen Rastglied ausgebildet
ist.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn Mittel zur insbesondere
optischen Anzeige des jeweiligen Einstellzustandes des Aus
gabespeichers vorgesehen sind, so daß z. B. an jedem Wochen
tag erkannt werden kann, ob ein Kleinteil bereits entnommen
worden ist oder nicht. Zu diesem Zweck ist an einem Außen
umfang eines Bauteiles im Bereich des Laufweges eines An
zeigefensters eine Skala vorgesehen, die z. B. in den
Schaltschritten aufeinanderfolgend mit Symbolen für die
aufeinanderfolgenden Wochentage versehen ist. Das Anzeige
fenster kann gleichzeitig einen Ausschnitt bilden, in wel
chen der Vorsprung des Verschlußdeckels der Ausgabeöffnung
eingreift, so daß dieser Vorsprung bzw. der Deckel nicht
über den Außenumfang des Ausgabespeichers vorstehen muß und
trotzdem untergriffen werden kann. Die Ausgabeöffnung und
der Ausschnitt bilden dann eine im Querschnitt winkelförmi
ge Öffnung konstanter Breite.
Der gesamte Ausgabespeicher kann nur etwa die Dicke des
Flachspeichers, nämlich eine Dicke haben, die nur etwa um
die doppelte Wandungsdicke der Bauteile gegenüber der inne
ren Gefachhöhe größer ist. In diesem Fall sind zweckmäßig
im zentralen Bereich des Ausgabespeichers an beiden Stirn
seiten verhältnismäßig rauhe Greifflächen vorgesehen, von
denen mindestens eine durch eine vertiefte Fingermulde ge
bildet und/oder in einem Kranz etwa radiale Vorsprünge auf
weisen kann, damit ein rutschfreies Festhalten möglich ist.
Der andere Bauteil ist am Außenumfang mit einer entspre
chenden Aufrauhung, z. B. einer Riffelung, versehen. Statt
dessen oder zusätzlich ist es aber auch möglich, den am
Außenumfang übergriffenen Bauteil an einer Stirnseite mit
einem im Durchmesser reduzierten, insbesondere zylindri
schen Greifvorsprung zu versehen, über dessen Außenumfang
an einem Ende der Flachspeicher ringbundförmig vorsteht.
Innerhalb des Vorsprunges kann ein über eine Schnappverbin
dung zu öffnender Hohlraum gebildet sein, der einen Reser
vevorrat an Kleinteilen, ein Luftentfeuchtungsmittel oder
dgl. aufnehmen kann.
Ist mindestens einer der Bauteile bzw. mindestens eine
Stirnwand des Ausgabespeichers im wesentlichen ringförmig
ausgebildet, so können das Gewicht und der Raumbedarf noch
weiter reduziert werden.
Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen
auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei
die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu meh
reren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungs
form der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht
sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausfüh
rungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht
wird. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeich
nungen dargestellt und werden im folgenden näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Ausgabespeicher
im Axialschnitt,
Fig. 2 einen Ausschnitt des Ausgabespeichers
gemäß Fig. 1 in Draufsicht,
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Ausgabespeicher
gemäß Fig. 1,
Fig. 4 den Ausgabespeicher gemäß Fig. 1 in Ansicht
von rechts und in einer ausschnittsweisen
Abwicklung und
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform eines Ausgabe
speichers im Axialschnitt.
Der Ausgabespeicher 1 ist aus zwei komplementär im wesent
lichen flach napfförmigen Bauteilen 2, 3 genau gleicher Hö
he zusammengesetzt, die benachbart zum Außenumfang einen
einzigen, kreisringförmigen Flachspeicher 4 mit einer ver
hältnismäßig großen Anzahl von einundzwanzig gleichen Gefa
chen 5 bilden. Der Boden, die radial äußere sowie die radi
al innere Wandung und auch die Seitenwandungen jedes Gefa
ches 5 sind durch einen einzigen Bauteil 2 gebildet, wäh
rend eine bewegbare Flachabdeckung für die offenen Seiten
aller Gefache 5 durch den anderen Bauteil 3 gebildet ist.
Die Gefache 5 sind zweckmäßig annähernd würfelförmig be
grenzt.
Der Bauteil 2 weist am Außenumfang einen Mantelabschnitt 6
und im radialen Abstand innerhalb von diesem einen gleich
hohen Mantelabschnitt 7 als gemeinsame radial äußere bzw.
radial innere Wandung aller Gefache 5 auf. Die Mantelab
schnitte 6, 7 sind zur Unterteilung des nutförmig vertief
ten Ringbereiches in die einzelnen Gefache 5 über Trennste
ge 8 einteilig miteinander verbunden, welche in Axialebenen
des Ringkranzes liegen, so daß jedes Gefach 5 radial nach
außen in der lichten Breite zunimmt. Die beiden Mantelab
schnitte 6, 7 stehen frei nur über eine Stirnseite einer
ebenen, ringscheibenförmigen Stirnwand 9 vor, welche den
Boden aller Gefache 5 bildet. In jedem Gefach 5 kann mit
geringem seitlichen Bewegungsspiel ein Kleinteil 10, z. B.
eine Tablette, angeordnet werden.
Am durchgehend zylindrischen Außenumfang wird der Mantelab
schnitt 6 vom zylindrischen Innenumfang eines äußersten
Mantelabschnittes 11 des Bauteiles 3 umgeben, der am Außen
umfang über die einzige, ringscheibenförmig ebene Stirn
wand 12 dieses Bauteiles 3 so weit vorsteht, daß seine End
fläche etwa in der Ebene der äußeren Stirnfläche der Stirn
wand 9 liegt, die auch die zugehörige äußerste Ebene des
Ausgabespeichers 1 bildet. Der annäherd zylindrische, je
doch mit einer Griffigkeits-Riffelung versehene Außenumfang
des Mantelabschnittes 11 geht ununterbrochen bis zur äuße
ren Stirnseite der Stirnwand 12 durch, die ihrerseits die
zugehörige andere äußerste Begrenzungsebene des Ausgabe
speichers 1 bildet.
Vom Innenumfang der Stirnwand 12 stehen in gleicher Rich
tung wie der Mantelabschnitt 11 ebenfalls ein annähernd zy
lindrischer Mantelabschnitt 13 vor, der jedoch etwa um die
Wandungsdicke der Stirnwand 9 niedriger als der Mantelab
schnitt 11 ist. Vom Innenumfang der Stirnwand 9 steht in
gleicher Richtung wie die beiden Mantelabschnitte 6, 7 ein
annähernd zylindrischer Mantelabschnitt 14 vor, der gleiche
Höhe wie der Mantelabschnitt 11 hat und dessen Endfläche in
der Ebene der äußeren Stirnfläche der Stirnwand 12 bzw. des
Ausgabespeichers 1 liegt. Der Mantelabschnitt 7 liegt zwi
schen den Mantelabschnitten 6, 14 und hat wie der Mantelab
schnitt 6 gleiche Höhe, wie anhand des Mantelabschnittes 13
erläutert. Zwischen den Mantelabschnitten 7, 14 ist benach
bart zum Innenumfang des Ringkranzes der Gefache 5 eine
Ringnut 15 gebildet, in welche der Mantelabschnitt 13 so
eingreift, daß sein im wesentlichen zylindrischer Innenum
fang am zylindrischen Außenumfang des Mantelabschnittes 14
gleitbar geführt ist. In ähnlicher Weise sind auch die Man
telabschnitte 6, 11 gleitbar aneinander geführt.
Im Bereich der Ringnut 15 und mit einem gegenüber dem Radi
alabstand von der Speicherachse kleineren Abstand vom Spei
cher-Außenumfang ist eine Rastung 16 zur gegenseitigen
Festsetzung der beiden Bauteile 2, 3 nur in einer der An
zahl der Gefache 5 entsprechenden Anzahl von Schaltstellun
gen vorgesehen, wobei die Rastung in einer Drehrichtung
durch eine entsprechende, auf die Bauteile drehend ausgeüb
te Kraft überwunden werden kann, während sie gegen die ent
gegengesetzte Drehrichtung nach Art eines Freilaufes form
schlüssig sperrt. Der Mantelabschnitt 7 bildet am Innenum
fang einteilig mit ihm ausgebildete, sägezahnförmige Zähne
eines Zahnkranzes 17, von denen jeweils eine annähernd ra
dial zur Speicherachse liegende Sperrflanke etwa in der
Mitte der Breite eines Gefaches 5 vorgesehen ist, während
die andere Zahnflanke demgegenüber annähernd in Umfangs
richtung liegt bzw. gegenüber dieser Umfangsrichtung nur
flach unter wenigen Winkelgraden ansteigt.
Der gegenüberliegende Umfang des Mantelabschnittes 13 bil
det mehrere, z. B. drei gleichmäßig über den Umfang ver
teilte, sägezahnförmige Rastnocken 18, die sich von der In
nenseite der Stirnwand 12 annähernd bis zur Innenseite der
den Nutboden der Ringnut 15 bildenden Stirnwand 9 erstrek
ken, wobei der Nutboden in der Ebene der Bodenflächen der
Gefache 5 liegt.
Jeder Rastzahn weist eine annähernd in einer Axialebene der
Speicherachse liegende Sperrfläche und eine nur geringfügig
steiler als die flachen Flanken des Zahnkranzes 17 anstei
gende Rückenfläche auf, wobei jeweils alle Rastnocken 18
gleichzeitig in Zahnlücken des Zahnkranzes 17 eingreifen.
Die eine Flanke der Ringnut 15 wird somit von der Zahnung
des Zahnkranzes 17 begrenzt, wobei die Mantelabschnitte 7,
13 und die zugehörigen Abschnitte der Stirnwände 9, 12 ei
nen nach außen vollständig geschlossenen Ringkanal begren
zen, in welchem die Rastung 16 verkapselt und abgedichtet
liegt, so daß keinerlei Schmutz von außen eindringen kann.
Der Radialabstand der Spitzen der Rastnocken 18 von der
Speicherachse ist größer als der entsprechende Radialab
stand der Zahnspitzen der Zahnung 17, so daß zum Überwinden
der Rastung die Mantelabschnitte 13, 14 und/oder der Man
telabschnitt 7 geringfügig, jedoch rückfedernd verformt wer
den müssen.
Zur leicht drehbaren Axialsicherung der beiden Bauteile 2,
3 aneinander ist eine Schnappverbindung 19 vorgesehen, die
zweckmäßig annähernd in der Ebene einer bzw. der Stirnwand
12 liegt. Über den Innenumfang des Mantelabschnittes 3
steht dabei ein im Querschnitt annähernd halbkreisförmiger
Ringwulst vor, der in eine komplementäre Ringnut am Außen
umfang des Mantelabschnittes 14 eingreift und in diesem Be
reich nochmals eine labyrinthartige Abdichtung des Ringka
nales für die Rastung 16 bildet. Die Glieder der Schnapp
verbindung kommen erst in Eingriff, wenn die beiden Bautei
le 2, 3 bereits über den größten Teil ihrer Stecktiefe zu
sammengesetzt sind.
Im zentralen Bereich bildet der Ausgabespeicher eine im we
sentlichen achssymmetrische Greifzone 20, die ununterbro
chen bis an den Innenumfang des Mantelabschnittes 14 reicht
und durch zwei im wesentlichen gleiche Fingermulden 21 an
beiden Stirnseiten des Ausgabespeichers 1 gebildet ist. Je
de Fingermulde 21 hat eine annähernd der Hälfte der Höhe
des Ausgabespeichers 1 entsprechende Tiefe, da die Boden
flächen beider Fingermulden 21, 22 durch die beiden Seiten
einer gemeinsamen Bodenwand 22 gebildet sind, die in der
Mitte zwischen den äußeren Stirnflächen des Ausgabespei
chers 1 liegt, annähernd eben scheibenförmig ist und zur
Verstärkung mit ihrem Außenumfang einteilig an den Innenum
fang des Mantelabschnittes 14 anschließt.
Zur Erhöhung der Griffigkeit sowie zur weiteren Verstärkung
des Mantelabschnittes 14, der Schnappverbindung 19 und der
Rastfederung sind vollständig versenkt in jeder Fingermulde
21 stegförmige Vorsprünge 23 vorgesehen, die nach Art von
Radialrippen annähernd über die gesamte Muldenhöhe an den
Innenumfang des Mantelabschnittes 14 anschließen und von
dort schräg zur Bodenfläche abfallend stetig in diese über
gehen, so daß ihre inneren Enden einen verhältnismäßig gro
ßen Radialabstand von der Muldenmitte haben. Die beiden
Fingermulden 29 sind somit ausschließlich am Bauteil 2 so
vorgesehen, daß vom Außenumfang her mit dem Daumen und
einem Zeigefinger gleichzeitig in beide Fingermulden 21 ge
griffen werden kann, während mit der anderen Hand der Auße
numfang des Bauteiles 3 gegriffen wird, so daß dann die
beiden Bauteile gegeneinander verdreht werden können.
Im ebenen Bereich weist die Stirnwand 12 eine Ausgabeöff
nung 27 in Form eines Ausschnittes auf, dessen Form in
Axialansicht annähernd gleich der Innenform eines Gefaches
5 ist und der in jeder Raststellung im wesentlichen dec
kungsgleich genau gegenüber einem Gefach 5 ausgerichtet
ist. Die Ausgabeöffnung 24 ist mit einem plattenförmig ebe
nen, gleiche Dicke wie die Stirnwand 12 aufweisenden Ver
schluß 25 verschlossen, dessen Außen- und/oder Innenfläche
etwa in der Ebene der zugehörigen Fläche der Stirnwand 12
liegt. Dadurch liegt die Innenseite des Verschlusses 25
ebenso wie die Innenseite der Stirnwand 12 an der Endfläche
zumindest des Mantelabschnittes 6 und ggf. auch des Mantel
abschnittes 7 im wesentlichen dicht an. Im Bereich des Man
telabschnittes 7 geht der Verschluß 25 in die übrige Stirn
wand 12 über eine Sollbruchstelle 26 über, die z. B. durch
eine im Querschnitt V-förmige Einkerbung an der Innenseite
gebildet ist.
Diese Sollbruchstelle kann auch im Bereich der Seitenkanten
des Verschlusses 25 liegen und annähernd ununterbrochen im
wesentlichen bis zum Außenumfang des Mantelabschnittes 11
reichen, wobei sie dann z. B. durch eine in Axialansicht et
wa U-förmige Einkerbung gebildet ist. Der Verschluß 25
steht mit einem durch sein zugehöriges Plattenende gebilde
ten Vorsprung 28 zungenartig und in der Ebene der Stirnwand
12 geringfügig über den Außenumfang des Mantelabschnittes
11 bzw. des Ausgabespeichers 1 vor, so daß er hier nach Art
einer Reißflasche leicht untergriffen werden kann. Beim An
heben des Verschlusses 25 mit einem Finger reißt die Soll
bruchstelle 26 zunächst nur im Flankenbereich, wobei der
Verschluß 25 um eine im Bereich seines radial inneren Endes
liegende Achse 27 schwenkt, die etwa rechtwinklig zu einer
mittleren, durch den Verschluß 25 gehenden Axialebene der
Speicherachse liegt.
Nachdem der Verschluß 25 nahezu um 90° hochgeklappt ist,
kann er von dieser dann noch nicht durchtrennten, verhält
nismäßig kleinen Gelenkzone leicht abgerissen oder ggf.
auch wieder zurück in eine Schließlage geschwenkt werden.
Nach dem Abreißen des Verschlusses 25 wird aus dem zugehö
rigen Gefach 5 das Kleinteil 10 entnommen, während alle
übrigen Gefache durch die Stirnwand 12 im wesentlichen
dicht verschlossen bleiben und durch Verdrehen der Bauteile
2, 3 gegeneinander nacheinander über die Ausgabeöffnung 24
zugänglich gemacht werden können.
Damit vor Öffnen des Verschlusses 25 der Ausgabespeicher 1
auf einen bestimmten ersten Ausgabetag eingestellt werden
kann, ist eine Anzeigeeinrichtung 29 vorgesehen, die unab
hängig vom Verschlußzustand des Verschlusses 25 eingestellt
werden kann und mit derselben Rastung 16 wie die Ausgabe
öffnung 24 nur in einer Drehrichtung schrittweise zu ver
stellen ist. Die Anzeigeeinrichtung 29 liegt zweckmäßig am
Außenumfang des Ausgabespeichers 1 und/oder im Bereich der
Ausgabeöffnung 24. Sie weist am Außenumfang des Mantelab
schnittes 6 eine über den gesamten Umfang im wesentlichen
ununterbrochen durchgehend Skala 31 und als Anzeigefenster
32 im Mantelabschnitt 11 einen Ausschnitt auf, der zweckmä
ßig gleich breit wie der Vorsprung 28 des Verschlusses 25
ist. Durch diesen Ausschnitt, der über die gesamte Höhe des
Mantelabschnittes 11 reicht, kann im Bereich des Ver
schlusses 25 bis in den Bereich des Außenumfanges des Man
telabschnittes 6 eingegriffen werden, so daß der Verschluß
25 selbst dann noch zum Öffnen gut zu hintergreifen ist,
wenn er nicht oder nur sehr wenig über den Außenumfang des
Mantelabschnittes 11 vorsteht. Nach dem Öffnen des Ver
schlusses 25 ergibt sich im Axialschnitt eine winkelförmig
über die Stirnwand 12 und den Mantelabschnitt 11 durchge
hende Öffnung, in deren Bereich auch die radial äußere Be
grenzungswand des jeweiligen Gefaches 5 frei liegt, während
die radial innere Begrenzungswand im wesentlichen abgedeckt
bleibt. Die Skala 31 kann unmittelbar auf den Bauteil 2
aufgedruckt sein. Die Speicher- bzw. Drehachse ist mit 30
bezeichnet.
In Fig. 5 sind für einander entsprechende Teile die glei
chen Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis 4 verwendet,
weshalb alle Beschreibungen für beide Ausführungsformen
gelten, deren Merkmale in beliebiger Weise auch kombiniert
bzw., z. B. bei einem Mehrfachspeicher, gemeinsam an diesem
vorgesehen sein können. Der Ausgabespeicher 1a weist einen
an einer Stirnseite vorstehenden, gegenüber dem Flachspei
cher 4a im Durchmesser engeren, im wesentlichen zylindri
schen Greifvorsprung 20a auf, dessen Durchmesser etwa im
Bereich zwischen den Durchmessern der Mantelabschnitte 7a,
13a liegt und dessen Höhe etwa in der Größenordnung der Hö
he des Flachspeichers 4a bzw. darüber liegen kann.
Der Greifvorsprung 20a ist einteilig mit dem Bauteil 3a
ausgebildet, von dessen Stirnwand 9a er einteilig sowie
napfförmig nach außen vorsteht. In den Mantel 14a dieses
Napfes greift der entsprechend verlängerte Mantelabschnitt
13a des Bauteiles 3a ein, der annähernd bis zum ebenen
Napfboden reicht. Die Stirnwand 12a des Bauteiles 3a geht
auch über den Innenumfang des Mantelabschnittes 13a ge
schlossen und eben durch, so daß ein nach außen, gegenüber
der Rastung 16a und/oder den Gefachen 5a vollständig ge
schlossener Hohlraum 21a zwischen der Stirnwand 12a und dem
Napfboden 22a gebildet ist. Der Außenumfang des Greifvor
sprunges 20a kann eine ähnliche Riffelung oder Griffigkeit-
Aufrauhung 23a wie der Mantelabschnitt 11a aufweisen, um
rutschsicher gegriffen werden zu können.
Die Schnappverbindung 19a liegt hier etwa in der Ebene der
Stirnwand 9a und weist sowohl am Außenumfang des Mantelab
schnittes 13a als auch am Innenumfang des Napfmantels 14a
einen Ringwulst auf, von denen jeder in eine Ringnut ein
greift, wobei im Axialschnitt ein Ringwulst und eine
Ringnut am jeweiligen Bauteil S-förmig ineinander überge
hen. Der Ringwulst am Innenumfang der Stirnwand 9a schließt
zweckmäßig unmittelbar an deren Innenfläche an.
Der Verschluß 25a steht bei dieser Ausführungsform nicht
über den Außenumfang des Mantelabschnittes 11a vor, sondern
bildet mit seiner Endkante eine kontinuierliche Fortsetzung
dieses Außenumfanges, so daß er nicht hängen bleiben kann.
Durch das Anzeigefenster 32a ist er trotzdem problemlos zu
hintergreifen, um geöffnet zu werden.
Claims (14)
1. Ausgabespeicher für Kleinteile (10), insbesondere
pharmazeutische Pillen, mit mindestens einer Aufnahme
für einen Kleinteile-Vorrat und mit mindestens einer
Ausgabeöffnung (24), gekennzeichnet durch einen im we
sentlichen formsteifen Flachspeicher (4, 4a) mit zu
einander benachbarten Gefachen (5, 5a) für die Klein
teile (10) und mit einer Rastung (16, 16a) zur Fest
setzung einer Ausgabestellung für das jeweilige Gefach
(5, 5a).
2. Ausgabespeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Gefache (5, 5a) napfförmig im wesentli
chen in einem Ringkranz nebeneinander angeordnet und
insbesondere ausschließlich von der Stirnseite des Ge
faches (5, 5a) her zur Entnahme zugänglich sind, wobei
vorzugsweise im wesentlichen eine einzige Ausgabeöff
nung (24) von Gefach zu Gefach bewegbar an einem
Stellkörper (3, 3a) vorgesehen ist.
3. Ausgabespeicher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß er zwei bewegbar aneinander gelager
te Bauteile (2, 3 bzw. 2a, 3a), insbesondere einen Ge
fachkörper und einen die Gefache (5, 5a) an Gefachöff
nungen verschließenden Deckelkörper aufweist, an dem
die Ausgabeöffnung (24) vorgesehen und der vorzugswei
se mit mindestens zwei ineinandergreifenden Mantelab
schnitten (6, 11; 7, 13; 13, 14) drehbar und axial
gesichert an dem Gefachkörper gelagert ist.
4. Ausgabespeicher nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabeöffnung
(24) gegen eine Bewegungsrichtung mit einem insbeson
dere durch die Rastung (16, 16a) gebildeten Freilauf
gesperrt ist, wobei die Rastung (16, 16a) vorzugsweise
einen an der Innenseite des Ringkranzes der Gefache
(5, 5a) liegenden Zahnkranz (17) und mindestens einen
in diese eingreifenden Rastnocken (18) aufweist.
5. Ausgabespeicher nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rastglied der Ra
stung (16, 16a), insbesondere der Zahnkranz (17), un
mittelbar durch eine gemeinsame Begrenzungswand der
Gefache (5, 5a) gebildet und vorzugsweise als Innen
kranz ausgebildet ist.
6. Ausgabespeicher nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Rast
glied der Rastung (16, 16a), insbesondere mindestens
ein Rastnocken (18), an einem Mantelabschnitt (13,
13a) vorgesehen ist, der drehbar in eine Ringnut (15)
eingreift, die vorzugsweise von zwei ineinander und
innerhalb des Außenumfanges des Ausgabespeichers (1,
1a) liegenden Mantelabschnitten (7, 13) des Gefachkör
pers begrenzt ist und/oder zu einem im wesentlichen
dichten Ringkanal geschlossen ist.
7. Ausgabespeicher nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß an seinem Außenumfang
zwei ineinandergreifende Mantelabschnitte (6, 11 bzw.
6a, 11a) vorgesehen sind, von denen insbesondere der
die Gefache am Außenumfang gemeinsam begrenzende Man
telabschnitt (6, 6a) innen liegt und von seinem Innen
umfang ausgehende Querwände (8) zwischen benachbarten
Gefachen (5, 5a) bildet.
8. Ausgabespeicher nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß zur Axialsicherung
zweier gegeneinander drehbarer Bauteile (2, 3 bzw. 2a,
3a) zwei einander übergreifende Mantelabschnitte (13,
14 bzw. 13a, 14a) mit mindestens einem Ringwulst und
einer Ringnut und/oder mit einer Schnappverbindung
(19, 19a) ineinander greifen.
9. Ausgabespeicher nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die etwa der Größe
von Gefachöffnungen entsprechende Ausgabeöffnung (24)
mit einem Verschluß (25), insbesondere einem Aufreiß
verschluß, verschlossen ist, der vorzugsweise mit dem
zugehörigen Bauteil (2, 2a) einteilig und/oder über
eine Sollbruchstelle (26, 26a) verbunden ist.
10. Ausgabespeicher nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabeöffnung
(24), insbesondere ausschließlich, in einer Stirnwand
(12, 12a) des Flachspeichers (4, 4a) vorgesehen und
insbesondere mit einem im wesentlichen ebenen, in der
Ebene der Stirnwand (12, 12a) annähernd versenkt lie
genden, plattenförmigen Verschluß (25, 25a) ver
schlossen ist, der vorzugsweise im Bereich eines Aus
schnittes (32, 32a) am Außenumfang des Flachspeichers
(4, 4a) einen manuell zum Öffnen zugänglichen Vor
sprung (28, 28a) bildet.
11. Ausgabespeicher nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, gekennzeichnet durch eine Anzeigeeinrichtung (29)
für die jeweilige Ausgabestellung, wobei vorzugsweise
von zwei äußeren, ineinandergreifenden Mantelabschnit
ten (6, 11) der äußere ein Anzeigefenster (32, 32a)
und der innere eine Anzeigeskala (31, 31a) bildet und
insbesondere das Anzeigefenster im wesentlichen an die
Ausgabeöffnung (24) anschließt.
12. Ausgabespeicher nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß er flachscheibenför
mig und insbesondere mindestens einer seiner Bauteile
(2, 3) im wesentlichen ringförmig ausgebildet ist, wo
bei vorzugsweise im Bereich der Ringöffnung auf wenig
stens einer Stirnseite eine vertiefte Fingermulde (21)
vorgesehen ist.
13. Ausgabespeicher nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß er an einer Stirnsei
te einen gegenüber seinem Außenumfang zurückver
setzten, über die Stirnseite vorstehenden und insbe
sondere einen geschlossenen Gehäuseraum (21a) begren
zenden Greifvorsprung (20a) aufweist, der vorzugsweise
durch einen napfförmigen Ansatz eines Bauteiles (2a)
gebildet ist, in welchen ein Mantelabschnitt (13a) des
anderen Bauteiles (3a) eingreift und über dessen
Außenumfang der Flachspeicher (4a) insbesondere ring
bundförmig vorsteht.
14. Ausgabespeicher nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß er im wesentlichen
ausschließlich aus zwei jeweils einteiligen Bauteilen
(2, 3 bzw. 2a, 3a) besteht, die insbesondere deckelar
tig ineinandergreifen, über mindestens eine Steck-
bzw. Schnappverbindung (19, 19a) aneinander gelagert
sind und/oder an mindestens einer Seite annähernd in
einer gemeinsamen Ebene liegende Stirnflächen haben.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4035662A DE4035662A1 (de) | 1990-11-09 | 1990-11-09 | Ausgabespeicher fuer kleinteile, insbesondere pharmazeutische pillen |
| EP91118677A EP0485819A1 (de) | 1990-11-09 | 1991-11-01 | Ausgabespeicher für Kleinteile, insbesondere pharmazeutische Pillen |
| JP3315201A JPH04267773A (ja) | 1990-11-09 | 1991-11-05 | 分配貯蔵容器 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4035662A DE4035662A1 (de) | 1990-11-09 | 1990-11-09 | Ausgabespeicher fuer kleinteile, insbesondere pharmazeutische pillen |
Publications (1)
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|---|---|
| DE4035662A1 true DE4035662A1 (de) | 1992-05-14 |
Family
ID=6417947
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4035662A Withdrawn DE4035662A1 (de) | 1990-11-09 | 1990-11-09 | Ausgabespeicher fuer kleinteile, insbesondere pharmazeutische pillen |
Country Status (3)
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| JP (1) | JPH04267773A (de) |
| DE (1) | DE4035662A1 (de) |
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