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DE4031587C1 - - Google Patents

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Publication number
DE4031587C1
DE4031587C1 DE19904031587 DE4031587A DE4031587C1 DE 4031587 C1 DE4031587 C1 DE 4031587C1 DE 19904031587 DE19904031587 DE 19904031587 DE 4031587 A DE4031587 A DE 4031587A DE 4031587 C1 DE4031587 C1 DE 4031587C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signatures
receiving device
collator
compartments
receptacles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19904031587
Other languages
English (en)
Inventor
Seppo Juhani Kanervo
Jussi Jooseppi Jaervenpaeae Fi Similae
Heikki Juhani Sipoo Fi Saarinen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Man Miller Druckmaschinen 6222 Geisenheim De GmbH
Original Assignee
Man Miller Druckmaschinen 6222 Geisenheim De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Man Miller Druckmaschinen 6222 Geisenheim De GmbH filed Critical Man Miller Druckmaschinen 6222 Geisenheim De GmbH
Priority to DE19904031587 priority Critical patent/DE4031587C1/de
Priority to EP19910116030 priority patent/EP0479067B1/de
Priority to DE59104312T priority patent/DE59104312D1/de
Priority to JP24863791A priority patent/JPH04260569A/ja
Application granted granted Critical
Publication of DE4031587C1 publication Critical patent/DE4031587C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H39/00Associating, collating, or gathering articles or webs
    • B65H39/10Associating articles from a single source, to form, e.g. a writing-pad
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/38Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by movable piling or advancing arms, frames, plates, or like members with which the articles are maintained in face contact
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65H2404/20Belts
    • B65H2404/23Belts with auxiliary handling means
    • B65H2404/231Belts with auxiliary handling means pocket or gripper type
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    • B65H2404/23Belts with auxiliary handling means
    • B65H2404/232Blade, plate, finger

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Collation Of Sheets And Webs (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Kollator zum Sammeln und Ablegen von Signaturen mit einer umlaufenden, ersten Aufnahmevorrichtung mit einer Vielzahl von zur Außenseite offenen Aufnahmen, in die die vereinzelten Signaturen eingelegt und aus denen sie zu Buchblock vereinigt auf eine Transportvorrichtung mit rückwärtigen Anschlägen für jeden Buchblock abgelegt werden.
Signaturen sind Buchteile, die in einem derartigen Kollator zu kompletten Buchblocks, d. h. zu ungebundenen Büchern, kollationiert werden.
Ein Kollator mit den eingangs genannten Merkmalen ist in der deutschen Patentschrift 37 25 225 beschrieben. Die erste Aufnahmevorrichtung ist dort als Flügelrad ausgebildet, dessen Flügel gesteuert verschwenkt werden können.
Dieser bekannte Kollator hat sich an und für sich bewährt. Die Anzahl der zu einem Buchblock zu vereinigenden Signaturen ist dort bestimmt durch die Höhe der rückwärtigen Anschläge der Transportvorrichtung (Zapfentransportkette). Diese Anschläge haben aber eine feste Höhe.
Ausgehend von einem Kollator mit den eingangs genannten Merkmalen liegt demgegenüber somit der Erfindung die Aufgabe zugrunde, diesen so auszugestalten, daß die jeweils gewünschte Anzahl der Signaturen mit dem Kollator zu den Buchblocks gesammelt werden kann. Hierzu sei erläutert, daß die Zahl der Signaturen, die einen der Buchblöcke ergeben von Auftrag zu Auftrag im allegmeinen schwankt. Die Schwankungsbreite liegt häufig zwischen sieben und siebzehn Signaturen für jeden Buchblock.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die erste Aufnahmevorrichtung als länglicher Förderer ausgebildet ist und eine zweite umlaufende Aufnahmevorrichtung die Signaturen mit Hilfe von Gefachen mit rückwärtigen Anschlägen aus den Aufnahmen der ersten Aufnahmevorrichtung entnimmt und an die Transporteinrichtung abgibt, wobei im Überschneidungsbereich der beiden Aufnahmevorrichtungen die Neigung der ersten Aufnahmevorrichtung einstellbar ist.
Je nach der einmal eingestellten Neigung des betreffenden Teils der ersten Aufnahmevorrichtung nehmen somit die rückseitigen Anschläge der zweiten Aufnahmevorrichtung mehr oder weniger der in den Aufnahmen der ersten Aufnahmevorrichtung befindlichen Signaturen mit und vereinigen diese somit zu den Buchblocks, die dann auf der Transportvorrichtung abgelegt und vereinzelt weiter transportiert werden.
Zusätzlich kann die Höhe der rückwärtigen Anschläge der zweiten Aufnahmevorrichtung einstellbar sein, wodurch ein weiterer Parameter geschaffen wird, mit dem die Erfindungsaufgabe gelöst wird.
Auch können die Fördergeschwindigkeiten eines der ersten Aufnahmevorrichtung vorgeschalteten Vereinzelers, der ersten Aufnahmevorrichtung selbst und/oder der zweiten Aufnahmevorrichtung einstellbar sein, was ebenfalls die Lösung der Erfindungsaufgabe fördert. Die erwähnten drei Parameter werden vorzugsweise alle um gleiche Proportionen erhöht oder erniedrigt.
Für die Verstellung der ersten Aufnahmevorrichtung ist in konstruktiv einfacher Weise vorgesehen, daß diese über eine obere, eine mittlere und eine untere Rolle geführt ist, von denen die untere Rolle seitlich verstellbar ist. Je nach dem Grad der seitlichen Verstellung der unteren Rolle werden mehr oder weniger der Signaturen zu den Buchblocks gesammelt und weitertransportiert.
Der Transport der Signaturen im Kollator erfolgt besonders exakt und störungsfrei, wenn die Aufnahmen der ersten Aufnahmevorrichtung zumindest in demjenigen Bereich, in dem sie mit den Signaturen beladen sind, als waagerechte Gefache ausgebildet sind, weil dann die Signaturen in waagerechter Richtung in die Gefache eingelegt und aus ihnen entnommen werden. Grundsätzlich können die Gefache aber auch einen spitzen Winkel mit der Horizontalen einschließen, was den Vorteil mit sich bringt, daß die Signaturen mittels der Schwerkraft ohne weiteres in den Grund der Gefache gelangen.
Aus demselben Grunde wird es ebenfalls bevorzugt, wenn die Böden der Gefache der zweiten Aufnahmevorrichtung ebenfalls waagerecht ausgerichtet sind, obgleich auch dies nicht zwingend vorgeschrieben ist.
Mit dem erfindungsgemäßen Kollator können somit die Buchblocks bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit genau ausgerichtet werden. Der Kollator zeichnet sich durch eine fühlbare Leistungssteigerung gegenüber bekannten Kollatoren aus. Die Signaturen werden nach dem Verlassen des Bändersystems des vorgeschalteten Vereinzelers abgebremst. Es wird eine definierte Anzahl der Signaturen in der richtigen Reihenfolge zu dem Buchblock gesammelt. Es erfolgt ein exaktes Umschalten nach Erreichen der vorbestimmten Seitenzahl zum nächsten Buchblock. Der Buchblock wird sicher auf dem Förderbandsystem abgelegt, das zur Bindestraße führt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert, aus dem sich weitere wichtige Merkmale ergeben. Es zeigt
Fig. 1 schematisch in einer Seitenansicht die wesentlichen Bauteile eines erfindungsgemäßen Kollators mit lotrecht ausgerichteter erster Aufnahmevorrichtung;
Fig. 2 die Situation von Fig. 1, wobei der untere Teil der ersten Aufnahmevorrichtung gegenüber der Ausgangssituation nach Fig. 1 um einen vorbestimmten Winkel nach links verschwenkt ist;
Fig. 3 die Situation nach Fig. 1 und 2, wobei die erste Aufnahmevorrichtung um einen noch größeren Winkel verschwenkt ist;
Fig. 4 schematisch die Situation von Fig. 1 zur Erläuterung weiterer Einzelheiten;
Fig. 5 schematisch die Situation nach Fig. 2;
Fig. 6 schematisch die Situation nach Fig. 3.
Zunächst sei anhand von Fig. 1 der grundsätzliche Aufbau des erfindungsgemäßen Kollators erläutert.
Ein in Pfeilrichtung 1 ankommendes Strangpaket 2 läuft zu einem Querschneider 3, wo es zu Signaturen 4 quergeschnitten wird.
Hinter dem Querschneider 3 ist ein Vereinzeler 5 vorgesehen, der aus einem Paar Bänder 6, 6 besteht, die die Signaturen 4 mit erhöhter Geschwindigkeit transportieren und dadurch voneinander trennen.
Hinter dem Vereinzeler 5 gelangen die Signaturen 4 in eine als Ganzes bei Pos. 7 angedeutete erste Aufnahmevorrichtung für die Signaturen. Dieser ist als länglicher Förderer ausgebildet mit einem Förderband 8, das um eine obere Rolle 9, eine mittlere Rolle 10 und eine untere Rolle 11 gelegt ist. Am Förderband ist eine Vielzahl von Aufnahmen 12 befestigt, in die jeweils eine der Signaturen 4 eingelegt wird. Die Aufnahmen können wie in der eingangs beschriebenen Patentschrift 37 25 225 ausgebildet sein, d. h. sie bestehen aus seitlichen Stangen, die zwischen sich Platz zum Durchgreifen von Anschlägen 13 einer zweiten Aufnahmevorrichtung 14 lassen.
Die zweite Aufnahmevorrichtung 14 ist ebenfals als länglicher Förderer mit einem Förderband 15 ausgebildet, das um Rollen 16 läuft. Die rückwärtigen Anschläge 13 werden durch Böden 17 zu Gefachen ergänzt.
Im Betrieb werden also die vereinzelten Signaturen 4 in die Aufnahmen 12 der ersten Aufnahmevorrichtung 7 vereinzelt eingelegt, aus denen sie durch die Gefache 13, 17 der zweiten Aufnahmevorrichtung 14 zu Buchblocks gesammelt entnommen und weiter transportiert werden. Das Beispiel von Fig. 1 zeigt, daß jeweils fünf der Signaturen 4 zu einem der Buchblocks 18 vereinigt werden. Die Anzahl der Signaturen, die einen Buchblock ergeben, ist durch die Höhe der Anschläge 13 bestimmt.
Die Buchblocks 18 werden dann auf einer Transportvorrichtung 19 abgelegt, die als Förderband 20 mit rückwärtigen Anschlägen 21 für jeden der Buchblocks ausgebildet ist. Hier wird vorzugsweise eine sogenannte Zapfentransportkette verwendet, wie sie auch in der eingangs erwähnten deutschen Patentschrift beschrieben ist.
Die Neigung des unteren Teils der ersten Aufnahmevorrichtung 7 kann verstellt werden. Dies zeigen die Fig. 2 und 3, die zwei verschiedene Positionen der unteren Rolle 11 zeigen. Dadurch wird der in lotrechter Richtung gemessene Abstand zwischen den Aufnahmen 12 mehr oder weniger verkürzt, so daß die Anschläge 13 mehr Signaturen zu einem Buchblock sammeln.
Dies ist auch schematisch in den Fig. 4 bis 6 gezeigt, wo der Anschlag 13 - hier mit konstanter Höhe - angedeutet ist. Im Beispiel von Fig. 4 werden fünf der Signaturen von einem Gefach 13, 17 abgesammelt, in Fig. 5 sind dies sechs der Signaturen und in Fig. 6 sind es acht Signaturen.
Die erste Aufnahmevorrichtung 7 ist so zu dem Takt des Querschneiders 3 gekoppelt, daß jede Signatur 4 in eine der Aufnahmen 12 eingelegt wird.
Damit die schräge, zweite Aufnahmevorrichtung 14 von der ersten Aufnahmevorrichtung 7 die gewünschte Menge an Signaturen aufnimmt, wird die Neigung der ersten Aufnahmevorrichtung so geändert, daß die Anschläge 13 - deren Höhe auch einstellbar sein kann - immer die gewünschte Menge der Signaturen mitnehmen. Die zweite Aufnahmevorrichtung übernimmt also die Funktion einer Sammelvorrichtung; sie kann hierbei eine konstante Geschwindigkeit haben.
Bei konstanter Geschwindigkeit und konstanter Höhe der Anschläge 13 und bei konstanter Transportgeschwindigkeit der Transportvorrichtung 19 kann eine unterschiedliche Anzahl der Signaturen gesammelt werden, wie dies die Figuren zeigen. Diese drei Konstanten können auch veränderlich sein, wobei sie vorzugsweise alle um gleiche Proportionen erhöht oder erniedrigt werden.
In der lotrechten Richtung ist die Geschwindigkeit der Aufnahme- und Transportvorrichtungen 7, 14 gleich, wodurch ein Klemmen und Quetschen der Signaturen verhindert wird. Der Sammelvorgang geschieht ruhig und sauber, da auch die waagerechte Geschwindigkeitskomponente zwischen den Vorrichtungen 7, 14 klein ist, mit der die Signaturen aus den Aufnahmen 12 (Taschen) geschoben werden.
Mit Hilfe der waagerechten Transportvorrichtung 19 (Zapfentransporteur) werden die Buchblocks aus den Winkelladen 13, 17 entnommen und weiter transportiert.

Claims (5)

1. Kollator zum Sammeln und Ablegen von Signaturen mit einer umlaufenden, ersten Aufnahmevorrichtung (7), mit einer Vielzahl von zur Außenseite offenen Aufnahmen (12), in die die vereinzelten Signaturen (4) eingelegt und aus denen sie zu Blocks (18) vereinigt auf eine Transportvorrichtung (19) mit rückwärtigen Anschlägen (21) für jeden Buchblock (18) gelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Aufnahmevorrichtung (7) als länglicher Förderer ausgebildet ist und eine zweite umlaufende Aufnahmevorrichtung (14) die Signaturen (4) mit Hilfe von Gefachen mit rückwärtigen Anschlägen (13) aus den Aufnahmen (12) der ersten Aufnahmevorrichtung (7) entnimmt und als Buchblöcke (18) an die Transporteinrichtung (19) abgibt, wobei im Überschneidungsbereich der beiden Aufnahmevorrichtungen (7, 14) die Neigung der ersten Aufnahmevorrichtung (7) einstellbar ist.
2. Kollator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der rückwärtigen Anschläge (13) der zweiten Aufnahmevorrichtung (1) einstellbar ist.
3. Kollator nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Aufnahmevorrichtung (7) über eine obere, eine mittlere und eine untere Rolle (8, 9, 10) geführt ist, von denen die untere Rolle (10) seitlich verstellbar ist.
4. Kollator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmen (12) der ersten Aufnahmevorrichtung (7) zumindest in demjenigen Bereich, in dem sie mit den Signaturen (4) beladen sind, als waagerechte Gefache ausgebildet sind.
5. Kollator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Böden (17) der Gefache der zweiten Aufnahmevorrichtung (14) waagerecht ausgerichtet sind.
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